Christiane Dieckerhoff

 3.9 Sterne bei 344 Bewertungen
Autorin von Spreewaldtod, Spreewaldgrab und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christiane Dieckerhoff (©Ilona Voss)

Lebenslauf von Christiane Dieckerhoff

Geboren bin ich bereits, nur verstorben noch nicht. Also befinde ich mich in der Zwischenzeit und das seit mittlerweile mehr als 50 Jahren. Lesen und schreiben habe ich in der Schule gelernt und alles andere musste ich dem Leben abtrotzen. Allerdings war das weniger schlimm, als es sich anhört. Mein einziges Laster: Ich liebe es, Geschichten zu erzählen. Ansonsten bin ich eher langweilig. 


Alle Bücher von Christiane Dieckerhoff

Cover des Buches Spreewaldtod (ISBN: 9783548287614)

Spreewaldtod

 (104)
Erschienen am 10.02.2017
Cover des Buches Spreewaldgrab (ISBN: 9783548287607)

Spreewaldgrab

 (94)
Erschienen am 15.01.2016
Cover des Buches Spreewaldrache (ISBN: 9783548289519)

Spreewaldrache

 (83)
Erschienen am 06.04.2018
Cover des Buches Vermisst (ISBN: 9783746636511)

Vermisst

 (34)
Erschienen am 10.03.2020
Cover des Buches Spreewaldwölfe (ISBN: 9783548291451)

Spreewaldwölfe

 (27)
Erschienen am 29.03.2019
Cover des Buches Tödliche Liebe (ISBN: B00AYLIDS6)

Tödliche Liebe

 (2)
Erschienen am 07.01.2013

Interview mit Christiane Dieckerhoff

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe seit fast zehn Jahren, zunächst Kurzgeschichten und schließlich Romane. Mein erstes Buch habe ich zusammen mit einem Kollegen geschrieben und es ist 2008 im Mitteldeutschen Verlag erschien

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich bin ein typischer Querbeetleser, der im Notfall auch liest, was auf der Putzmittelflasche steht. Bei vielen Kollegen bewundere ich vieles, sei es die Art, einen Plot zu entwickeln, sei es die Fähigkeit, Dialoge zu schreiben, oder Figuren zum Leben zu erwecken, oder die Sinne des Lesers einzubeziehen. Allerdings gibt es ein Buch – kein Krimi, sondern die Geschichte eines Sommers – das mich mein Leben lang begleitet hat und das ich, alle Jahre wieder, mit Wonne lese und immer noch schmecke ich beim Lesen die Zitronen und spüre die Hitze des italienischen Inselsommers. Das Buch heißt »Die Sonnenpferde« und wurde von Oriel Malet geschrieben.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Meistens ist es eine Kleinigkeit, die mich anklickert und wie ein Tinnitus in meinem Kopf schwirrt und sich aufbläht, bis ich sie nicht mehr ignorieren kann.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

ber Lesungen, Facebook und meine HP www.krimiane.de

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese viel, meistens im Bett, oder auf meinem roten Sofa. Besonders gerne Krimis oder Fantasie. Außerdem mag ich historische Romane, im Stil von Umberto Ecco, aber auch Ken Follett .Wenn ich einer Schreibphase bin, lese ich lieber Bücher in englischer Sprache, weil mein innerer Zensor mir in diesen Phasen die Lust an deutschen Büchern raubt, weil er ständig nur mäkelt. Extrem neugierig bin ich auf mein Lesejahr 2011, weil ich als Mitglied der Glauser Jury Debüt zum ersten Mal in meinem Leben fremdbestimmt lesen werde. Ich freue mich auf die Aufgabe.

Neue Rezensionen zu Christiane Dieckerhoff

Neu

Rezension zu "Vermisst" von Christiane Dieckerhoff

Zum zweiten Mal getötet
mareike91vor einem Monat

Inhalt:


Durch eine Unaufmerksamkeit kommt es beinahe zu einem Unfall, als Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner nachts auf ihrem Heimweg von einem unbeleuchteten Fahrzeug die Vorfahrt genommen wird. Im letzten Moment kann Klaudia ausweichen und landet mit ihrem Auto mehr oder weniger unbeschadet auf dem Feld. Doch die Erleichterung währt nur kurz, denn auf dem Weg zurück zur Straße stolpert sie über eine überfahrene Frau. Klaudia ist geschockt, doch bald stellt sich heraus, dass die Frau bereits tot war, als Klaudia sie mit ihrem Auto überrollte. Und nicht nur das - bei der Toten handelt es sich um Jennifer Böske, die angeblich bereits vor 2 Jahren von ihrem damaligen Freund im Drogenrausch ermordet wurde. Was ist damals wirklich passiert? Wo ist Jennifer die letzten 2 Jahre gewesen, während ihr Freund unschuldig hinter Gittern saß? Und wer hat sie nun tatsächlich getötet? Klaudia und ihre Kollegen beginnen zu ermitteln und treffen dabei auf eine Frau, die sich selbst als Spreewaldhexe bezeichnet und die seit der Unglücksnacht ihren jungen Mieter vermisst...


Meine Meinung: 


"Vermisst" ist bereits der fünfte Teil der Spreewaldkrimireihe um Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner. Um nicht gespoilert zu werden und die Entwicklung der Protagonisten chronologisch mitzuerleben, empfiehlt es sich natürlich grundsätzlich, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen. Die jeweiligen Fälle sind jedoch unabhängig von einander und daher sehr gut auch ohne Vorwissen zu lesen.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Wie schon bei den Vorgängern der Reihe webt sie die regionalen Eigenheiten und Gegebenheiten des Spreewalds gekonnt in die Geschichte ein, was für eine tolle und authentische Atmosphäre sorgt. 


Die Protagonistin Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner hat sich aus privaten Gründen vor einiger Zeit in den beschaulichen Spreewald versetzen lassen. Seitdem ist viel passiert. Gesundheitlich ist sie nach ihrem Hörsturz und mit ihrem Tinitus noch immer angeschlagen, was sie vor ihren Kollegen zu verheimlichen versucht. Hinzu kommt ihr an Demenz erkrankter Vater, der ihr Sorgen bereitet. Aber sie ist eine taffe Frau, die sich so schnell nicht unterkriegen lässt, und darüber hinaus eine gute Ermittlerin, die allerdings gerne mal einen Alleingang wagt und sich damit oftmals in Gefahr bringt...


Der Plot ist spannend und fesselnd. Auch wenn es hier und da aufgrund des eher ländlichen Schauplatzes etwas gemächlicher zugeht und die Polizisten auch manche nicht ganz so spannende Ermittlungsarbeit wie bspw. Protokolle schreiben leisten müssen, geht dies keinesfalls zu Lasten der Spannung. Denn der Plot hält durchaus die eine oder andere überraschende Wendung bereit. Insbesondere das Ende hat es in sich und konnte mich überzeugen. Die schlussendliche Aufklärung ist - auch wenn man sich als Leser nach und nach das eine oder andere zusammenreimen kann - zum Teil überraschend und dennoch glaubwürdig.


Fazit:


Wieder einmal ein spannender und athmosphärischer Teil der Spreewaldkrimireihe von Christiane Dieckerhoff mit überraschendem Ende und sympathischer Protagonistin.

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Rezension zu "Vermisst" von Christiane Dieckerhoff

Mord im Spreewald
buecherwurm1310vor einem Monat

Klaudia Wagner kann nachts gerade noch ausweichen, als ihr ein unbeleuchtetes Fahrzeug entgegenkommt, landet dafür aber im Acker. Beim Aussteigen entdeckt sie eine tote Frau. Sie ist erschüttert. Ist sie für den Tod verantwortlich? Etwas später erfährt sie, dass die Frau schon länger als tot galt. Die Leiche war nie gefunden worden, aber ihr ehemaliger Freund Thorsten Gebhardt hatte den Mord gestanden und sitzt hinter Gittern. Wo war Jennifer Böseke die ganze Zeit? Obwohl Klaudia mit dem Fall nichts zu tun hat, lässt ihr die Sache keine Ruhe und sie ermittelt auf eigene Faust. Dabei trifft sie auf Manuela Strahl, die ihren Mieter vermisst.

Dies ist bereits der fünfte Fall für Klaudia Wagner. Ich habe zuvor „Spreewaldgrab“ und „Spreewaldrache“ gelesen. Um die Entwicklung der Protagonisten nachvollziehen zu können, ist es sicherlich leichter, wenn man die Vorgängerbände kennt

Ich mag den Schreibstil der Autorin Christiane Dieckerhoff und die atmosphärische und etwas düstere Darstellung des Spreewalds.

Kriminalhauptmeisterin Klaudia Wagner hat es nicht leicht, da sie sich zurzeit noch um ihren demenzkranken Vater kümmern muss und ihre eigene Krankheit ihr auch zu schaffen macht. Sie ist eine gute Ermittlerin, aber ihre Alleingänge bringen sie in Schwierigkeiten. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut und interessant dargestellt. Hervorheben möchte ich noch die Kräuterhexe Manuela, die ziemlich eigentümlich ist.

Obwohl ich recht schnell eine Ahnung hatte, wer der Täter ist, habe ich die Zusammenhänge erst ziemlich spät erkannt. Daher blieb die Spannung bis zum Ende hoch.

Mir hat dieser spannende Krimi mit der besonderen Spreewaldatmosphäre gut gefallen.

 

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Rezension zu "Spreewaldrache" von Christiane Dieckerhoff

Alte Kamellen
gstvor einem Monat

Da ich den Spreewald sehr mag, dachte ich, dies sei eine Sommerlektüre für mich. Doch leider habe ich das Buch nach 300 Seiten ein wenig enttäuscht zugeschlagen. Dass die Szenerie nicht im Sommer spielt, das hat mir bereits der Klappentext verraten. Im November ist es auf den Fließen nicht sonderlich gemütlich. Und wenn man dann auch noch einen Mord aufzuklären hat, wird es noch ungemütlicher.

Aber von vorn: Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner ist noch nicht allzu lange im Spreewald. Zur Zeit ist so gut wie nichts los rund um Lübbenau, deshalb muss sie als teambildende Maßnahme an einem Wurstseminar teilnehmen.

Jana Schenker ist die Schwester des Metzgers. Während des Seminars wird ihr Sohn niedergeschlagen. Kurz darauf wird auch noch ein getöteter Penner gefunden. Die Ermittlungsarbeit beginnt und führt zu einem alten Fall, der vor 20 Jahren die Gemüter erhitzte.

Was mir gefiel: Die Bilder des Spreewalds, die den Krimi anschaulich gestalten. Als Leser weiß man immer einen Hauch mehr als die Ermittler. Auch die gewählten Namen sprachen mich an: Schiebschick für den stakenden Kahnführer und Tod für die Rechtsmedizinerin in Berlin.

Was mir nicht gefiel: Die Andeutungen, die auf die Vorgängerbände verwiesen. Die familiären Probleme der beziehungsgeschädigten Ermittler waren mir einen Tick zu viel und machten auf mich den Eindruck von Füllseln.

Fazit: Ein Krimi, den man lesen kann aber nicht muss.


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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Vermisst

Eine Hexe; eine Tote, die zweimal stirbt; ein junger Mann, der erst einen Geist sieht und dann verschwindet; und mittendrin eine Ermittlerin, die glaubt, eine Mörderin zu sein. Wer Lust hat, gemeinsam mit der Autorin, diesen rätselhaften Kriminalroman, der vor der eindrucksvollen Kulisse des scheinbar idyllischen Spreewalds spielt, zu lesen, ist herzlich eingeladen.

Liebe LeserInnen, 

Wie ihr seht, haben die Spreewaldkrimis um Klaudia und das Team der Kripo Lübben eine neue verlegerische Heimat gefunden. Darüber freue ich mich sehr und  ebenso sehr freue ich mich auf eure Bewerbungen. Habt eine gute Zeit und wir lesen uns!

Liebe Grüße 

Christiane Dieckerhoff

443 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Spreewaldwölfe


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Liebe Lovelybooker,

SPREEWALDWÖLFE, ist  der 4. Band der Reihe um Klaudia Wagner. Es geht um Wölfe im Schafspelz und andere Vertreter der Gattung Mensch. Klaudia hat also eine Menge zu tun und außerdem ist sie auf den Kater gekommen. Wenn ihr Lust habt, gemeinsam mit der Autorin dieses Buch zu lesen, bewerbt euch bitte bis zum 22.04.2019.

 

*** Nur damit ihr es wisst ***


Berücksichtigt werden in erster Linie Teilnehmer mit einem Minimum von  2-3 Rezensionen im Profil. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches.

Und nun zum Buch:

Wenn nachts die Wölfe heulen ...

Unter der idyllischen Oberfläche brodeln die Emotionen und als auf einer Weide die von Bisswunden entstellte Leiche eines Jungen entdeckt wird, explodiert der Konflikt zwischen Schafzüchtern und Wolfspaten.

Spiegelbestsellerautorin Eva Almstädt über Spreewaldwölfe:

"Ein psychologisch raffinierter Krimi vor düsterer Spreewald-Kulisse."

Wer einmal hineinlesen möchte, kann das auf der Seite des Ullsteinverlages tun.
261 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Spreewaldrache
Liebe Lovelybooker,

beim Schreiben von SPREEWALDRACHE, dem dritten Band der Reihe um Klaudia Wagner und das Team der Kripo Lübben, habe ich 926 Kilometer auf meinem Laufbandschreibtisch zurückgelegt. Nun möchte ich ein Stück Weg mit euch gemeinsam zurücklegen und lade euch zu einer Leserunde ein.

***Wichtig*** schreibt bitte in euren Bewerbungen auf welchen Plattformen ihr eure Rezensionen teilt.

Und nun zum Buch:

KLAPPENTEXT

Tödliche Fehde im Spreewald

Ein junger Mann wird blutüberströmt auf einer kleinen Spreewald-Insel gefunden. Er überlebt nur knapp. Kurz darauf finden Anwohner einen toten Obdachlosen in einer Datsche. Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner steht vor einem Rätsel. Die beiden Männer kannten sich nicht, trotzdem hängen die beiden Fälle offenbar zusammen. Ihre Nachforschungen bringen Erstaunliches zutage: Eine alte Fehde zwischen den Fährleuten von Lübbenau führte schon zwanzig Jahre zuvor zu einem tödlichen Unfall. Oder war es Mord? Klaudia Wagner ermittelt unter Hochdruck, denn der Streit zwischen den Kahnführer-Familien ist neu entfacht und fordert weitere Opfer ...

Liebe, Verrat, Mord: Auch im Spreewald tun sich menschliche Abgründe auf


LESEPROBE

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197 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  leniksvor 2 Jahren
Danke. Das wünsche ich dir auch.

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