Christiane Dieckerhoff Spreewaldtod

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Inhaltsangabe zu „Spreewaldtod“ von Christiane Dieckerhoff

Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen ...

etwas besser als der erste Teil - insgesamt noch zu durchwachsen

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

weiterhin mit Luft nach oben

— gesil
gesil

Klaudia Wagners 2. Fall

— Buchverschlinger2014
Buchverschlinger2014

Interessantes Setting und spannende Story.

— susehost
susehost

spannender Krimi in einer tollen Kulisse mit einer charakterstarken Frau

— Leneory
Leneory

erst den 1. Teil lesen

— Schnuck59
Schnuck59

ein solider Regionalkrimi

— Lesewunder
Lesewunder

Ein gelungener Lokalkrimi, den ich aber nur empfehlen möchte, wenn man den ersten Band gelesen hat. Ansonsten bleibt zuviel im Unklaren.

— MelaKafer
MelaKafer

Wen die persönlichen Befindlichkeiten nicht stören, der erlebt einen kurzweiligen Lokalkrimi, der am Ende mit Dramatik aufwarten kann.

— yesterday
yesterday

Der Schreibstil der Autorin ist klar und verständlich und es rund herum ein solider Regionalkrimi, der ohne viel "Schnickschnack" auskommt.

— Ekcnew
Ekcnew

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  • Leserunde zu "Spreewaldtod" von Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldtod
    christiane_dieckerhoff

    christiane_dieckerhoff

    Das ganze Jahr hat es immer irgendwie nicht geklappt, aber jetzt ist es endlich soweit. Gemeinsam mit dem Ullsteinverlag veranstalte ich eine Leserunde. Wenn ihr mein Buch "Spreewaldtod"  kennenlernen wollt, dann macht mit & bewerbt Euch direkt für eines der 15 Rezensionsexemplare. Ich freu mich auf euch :-) *** Wichtig ***Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben und der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Klappentext: Mörderischer Spreewald - Klaudia Wagner ermittelt wieder Ein Toter im Fließ stellt Klaudia vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem bekannten Gurkenbauern aus der Gegend. Der Tote war einer seiner Erntehelfer aus Rumänien. Hat die Tat einen ausländerfeindlichen Hintergrund? Bald gibt es eine weitere Tote, und auf einmal ist alles anders ... Leseprobe

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    • 10
    • 17. October 2017 um 23:59
  • empfehlenswerte Fortsetzung

    Spreewaldtod
    abendsternchen

    abendsternchen

    11. June 2017 um 15:54

    Bei Spreewaldtod handelt es sich um den zweiten Fall für Klaudia Wagner. Dieses Buch schließt relativ zeitnah an dem ersten Band an. Man kann es dennoch unabhängig voneinander lesen. Die Fälle selbst sind pro Buch abgeschlossen.Um was geht’s eigentlich in diesem Buch? Der Klappentext trifft es zum Teil doch schon recht gut. Ich hab ihn hier mal für euch:Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen ...Viel mehr braucht man zum Inhalt auch nicht verraten, denn alles Weitere würde euch nur zu viel vom Inhalt verraten. Das wollen wir doch nicht.Klaudia kommt auch in Band 2 als starke Frau daher. Sie hat zwar noch mit einigen Problemen zu kämpfen, lebt sich aber dennoch langsam in ihrer neuen Heimat ein. Eine neue Wohnung hat sie bis dato nicht bezogen, so dass sie weiterhin in der Einliegerwohnung bei ihrem Kollegen Uwe wohnt. Da sie mit ihren Sorgen und Problemen selbst noch nicht 100% klar kommt, geht sie Uwe und seine Sorgen weitestgehend aus dem Weg. Ob das nun die ideale Lösung ist, ist sicher für manch einen zweifelhaft. Dennoch war Klaudia für mich recht sympathisch, da sie hier als Mensch wie du und ich dargestellt wurde.Klaudias Kollege Demel ist so eine Person für sich. Man kann verstehen dass sie sich nicht so mit ihm anfreunden kann und deshalb versucht ihn auf Abstand zu halten. Aber ich vermute irgendwo ist er sicher auch ein netter Kerl. Denn er zeigt auch etwas Reue. Warum Klaudia mit Demel Probleme hat wird im Buch mehrfach angedeutet. Die richtige Geschichte dazu erfahrt ihr allerdings im ersten Band.Alle anderen Charaktere wurden ebenfalls wieder gut beschrieben. Wibke hat zu Klaudia einen Draht gefunden und unternimmt öfters nach Feierabend etwas mit ihr. So will sie versuchen Klaudia von ihren Gedanken und Zweifeln wegzubringen.Der Schreibstil der Autorin hat mir auch in diesem Buch wieder sehr gefallen. Ich war von Beginn an in der Geschichte drin. Das Buch ließ sich locker und leicht lesen. Die Spannung stieg von Seite zu Seite immer weiter an. Als Leser knobelte und rätselte man mit wer denn hier nun der Täter war.Die Auflösung gab es erst auf den letzten Seiten und ich war erstaunt darüber, denn ich habe mit dem Täter nicht wirklich gerechnet.Auch das Cover finde ich hier passend gestaltet. Das leerstehende Haus am Fließ, dazu ein Kahn. Ganz so wie man es aus dem Spreewald kennt. Denn das Buch spielt im Spreewald.Christiane Dieckerhoff hat die Umgebung und Orte anschaulich beschrieben, so dass ich mir oft vorgestellt habe, direkt daneben zu stehen und es mitzuerleben.Das Ende von Spreewaldtod ist sehr offen gestaltet. Ich kann mir vorstellen, dass wir noch mehr über Klaudia zu lesen bekommen. Ich würde mich darüber zumindest freuen.Alles in allem hat mir dieser Regionalkrimi wieder sehr gut gefallen, so dass ich ihn gerne weiterempfehlen kann.

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  • Lokalkolorit und noch viel mehr

    Spreewaldtod
    Streiflicht

    Streiflicht

    09. May 2017 um 21:30

    Dieses Buch hat mich - genauso wie sein Vorgänger "Spreewaldgrab" - besonders durch sein Lokalkolorit begeistert. Die Autorin Christiana Dieckerhoff versteht es auf wunderbare Art und Weise, den Spreewald und seine Besonderheiten, seine Natur und die dort lebenden Menschen vor dem Auge des Lesers lebendig werden zu lassen. Das Buch begeistert durch solche Schilderungen, ist aber niemals kitschig. Gleichzeitig ist die Handlung von Anfang an mitreißend und spannend. Besonders gut gefallen mir die verschiendenen Handlungsstränge, die einerseits das Privatleben der Polizistin Klaudia Wagner, die aus dem Ruhrgebiet stammt, behandeln und auf der anderen Seite die Kriminalfälle, die es zu lösen gibt. Auch dieses Mal gibt es mehrere Leichen und verschiedenen Spuren, von denen nicht alle zur Lösung führen. Mein Fazit: Eines der besten Bücher aus dem Bereich Krimis und Thriller einer deutschen Autorin, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.

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  • Mord unter Erntehelfern im Spreewald

    Spreewaldtod
    Gise

    Gise

    07. May 2017 um 22:42

    Kommissarin Klaudia Wagner wird bei einem Fest Zeugin einer Auseinandersetzung zwischen einem Spreewälder Bauern und einem Erntehelfer. Kurze Zeit später wird der Erntehelfer tot aufgefunden. Einer der bekannten Gurkenbauern aus der Gegend gerät unter Verdacht. Doch auch die Erntehelfer scheinen etwas zu verbergen. Zudem ist Klaudia Wagner noch angeschlagen nach ihrem letzten Fall und kann sich eine Zusammenarbeit mit Demel gar nicht vorstellen.Das Buch ist der zweite Band um die Kommissarin Klaudia Wagner. Ich kenne den ersten Band nicht und hatte größte Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Die Autorin verweist immer wieder auf die Vorgängergeschichte, und auch die schlechte psychische Verfassung der Ermittlerin erklärt sich aus den Vorkommnissen des letzten Falls. Umso schwerer tat ich mich, die handelnden Personen zu verstehen, ihre Aktionen und Reaktionen einzuordnen. Auch ihr privates Umfeld hat sich mir nicht vollkommen erklärt. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass mir wesentliche Informationen fehlen. Deshalb fiel es mir schwer, im Lesefluss zu bleiben. Einen Denkfehler erlaube ich mir, der Autorin nachzuweisen: Die meisten Erntehelfer bei Bauer Asche sind rumänische Schulabgänger des Brukenthal-Gymnasiums in Sibiu (Hermannstadt), einer weiterführenden Schule mit deutschsprachigem Unterricht. Diese wird zu einem großen Teil von rumänischen Kindern besucht, doch werden alle Schüler dieser Anstalt ein fehlerfreies und fließendes Deutsch sprechen, während eine der Erntehelferinnen bei einem Gespräch Fehler im Satzbau einbaut. (Wobei ich mich frage, ob Abgänger dieser Schule sich tatsächlich als Erntehelfer nach Deutschland verdingen, oder ob sie nicht eher „standesgemäße“ Ferienarbeiten finden werden.)Abschließend muss ich sagen, dass ich mich mit dieser Spreewaldermittlerin so schwer getan habe, dass sie ihre weiteren Fälle ohne mich lösen muss.

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  • besser als Teil eins, aber noch mit Luft nach oben

    Spreewaldtod
    gesil

    gesil

    05. May 2017 um 10:24

    Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Nicht nur, weil sie anstatt mit ihrem Kollegen Thang zusammen arbeiten zu können, den ihr verhassten Kollegen Demel zur Seite gestellt bekommt. Auch schweigen sich mögliche Zeugen gegenüber der Polizei aus. Doch dann gibt es eine weitere Leiche und langsam lichtet sich der Nebel. Dieser zweite Fall der Kommissarin hat mir schon deutlich besser gefallen als der erste Teil „Spreewaldgrab“, denn hier hatte ich wesentlich eher das Gefühl, dass die verschiedenen Kollegen mit Klaudia zusammen arbeiten wollen und auch Klaudias Tinnitus nahm nicht mehr so einen großen Raum ein. Dafür bekam der Leser mit der Staatsanwältin wieder eine Figur, an der sich Klaudia (und damit der Leser) reiben konnte. Das wirkte dieses Mal wesentlich lebensechter. Auch das Verhalten der Rumänen wirkte nicht aufgesetzt sondern recht realistisch: In einem fremden Land von der Polizei verhört werden, das möchte sicher niemand erleben und lieber sagt man ein Wort zu wenig als eines zuviel. Die unterschiedlichen privaten Probleme der Polizisten runden den Roman ab und hier steckt noch viel Potential drin. Bei der Lösung des Falles hat Klaudia mal den einen oder anderen als möglichen Täter im Visier und besonders das Verhalten der Staatsanwältin lässt einen stutzig werden. Schade, dass das nicht weiter geklärt wird, aber so bleib noch viel Raum für Spekulationen und weitere Fälle aus dem Spreewald.

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  • Spannend

    Spreewaldtod
    kuechenqueen

    kuechenqueen

    03. May 2017 um 15:46

    Vlad, ein rumänischer Erntehelfer, wird während des Dorffestes in eine Schlägerei verwickelt, da er mit einem deutschen Mädchen getanzt hat. Kurz darauf wird er erschlagen in der Spree gefunden. Klaudia Wagner und ihr Kollege Demel werden zu dem Fall gerufen. Nicht genug, daß Klaudia mit Demel Probleme hat, machen es ihr die Fronten zwischen den Gurkenbauern und den Erntehelfern auch nicht leichter, den Täter zu finden. Denn beide Seiten hüten ihre Geheimnisse. Zum Glück wurde ich vorgewarnt, daß ich erst den ersten Teil der Serie zwingend lesen muß. Und dies ist hier so deutlich wie selten bei Krimiserien. Aber es lohnt. Denn man bekommt hier einen wirklich spannenden Krimi, der auf "Spreewaldgrab" aufbaut. Ich kann wirklich nur empfehlen, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen. Sonst funktioniert es nicht. Denn anders als in den meisten Krimis wird hier die Vergangenheit angedeutet, aber nicht näher erläutert. "Spreewaldtod" ist ein von der ersten Seite an sehr spannendes Buch. Die Charaktere sind, sofern man halt die Vorkenntnisse hat, sympathisch und lebendig, man kann sich in sie hineinversetzen. Was hier besonders gut beschrieben wird, ist die Überwindung die Wagner und Demel zeigen müssen, um gut gemeinsam ermitteln zu können. Und letztendlich zu einem guten Team zusammenwachsen. 

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  • Neues aus dem Spreewald mit Klaudia Wagner

    Spreewaldtod
    Buchverschlinger2014

    Buchverschlinger2014

    24. April 2017 um 21:18

    Christiane Diekerhoff hat mit "Spreewaldtod" ihren zweiten Roman rund um die Kommissarin Klaudia Wagner in Lübbenau vorgelegt. Nachdem Klaudia Wagner in dem ersten Band neu in Lübbenau angekommen ist, hat sie sich mittlerweile ein bisschen besser in den Kollegenkreis eingefunden. Trotzdem wird sie auch dieses Mal wieder gezwungen mit einem ungeliebten Kollegen zusammen zuarbeiten. Nach einem Fest wird ein Erntehelfer aus Rumänien tot aufgefunden und Klaudia Wagner muss versuchen den Fall schnellstmöglich aufzuklären. Doch sie trifft auf eine Mauer des Schweigens, besonders seine Freunde aus Rumänien scheinen mehr von der Sache zu wissen, als sie zugeben wollen. Dann spitzt sich die Situation für Klaudia und ihre Kollegen weiter als eine weitere rumänische Erntehelferin ermordet wird. Zufall oder gibt es da ein gemeinsames Motiv? "Spreewaldtod" ist zwar ein in sich abgeschlossener Roman, aber trotzdem ist es besser den ersten Roman gelesen zu haben. Gerade bei dem Verhalten zu ihren Kollegen wird sehr häufig auf die früheren Geschehnissen verwiesen ohne das es näher beschrieben wird. Irgendwie konnte mich der Roman dieses Mal nicht völlig überzeugen. Es wurden mir zu oft die Ereignisse aus dem 1. Band angesprochen ohne das sie noch einmal kurz dargestellt wurden. Außerdem empfand ich die Handlung ein wenig zu langatmig dargestellt und die Lösung des Falls kam für mich nicht überzeugend genug rüber.

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  • sehr unterhaltsam

    Spreewaldtod
    susehost

    susehost

    20. April 2017 um 11:56

    Im Spreewald wird eine Leiche gefunden. Ein junger Mann aus Rumänien, der als Erntehelfer gearbeitet hatte, wird in einem Bach gefunden. Wurde er erschlagen? Vorher hatte er auf einem Dorffest einen Streit mit einem Gurkenbauern gehabt. Klaudia Wagner macht sich an die Ermittlungen, obwohl sie noch nicht wieder ganz hergestellt ist. Und leider muss sie mit ihrem Kollegen Demel zusammenarbeiten, der ihr zur Unterstützung zugeteilt wurde. Mit ihm hatte sie ein tiefgreifendes Zerwürfnis. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Leider hatte ich den Vorgängerband nicht gelesen und es gab nur Andeutungen, was da passiert war und was Klaudia noch so mitnimmt. Aber dennoch war das Buch sehr gut lesbar, mir hat vor allem der Schreibstil sehr gut gefallen. So gut, dass ich überlege, mir den Vorgängerband noch nachträglich zu besorgen. Die Charaktere sind gut dargestellt und auch die Szenerie im Spreewald. Obwohl ich noch nie da war, konnte ich mir das Setting sehr gut vorstellen. Auch die "mauernden" Erntehelfer und Bauern waren gut dargestellt. Ich fand das Buch spannend.

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  • Ruhiger Krimi mit interessanten Ermittlern

    Spreewaldtod
    linus63

    linus63

    18. April 2017 um 14:49

    Ein rumänischer Erntehelfer wird tot in einem Fließ gefunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Gibt es einen ausländerfeindlichen Hintergrund? Klaudia Wagner übernimmt den Fall - und muss aufgrund eines personellen Engpasses ausgerechnet mit ihrem verhassten Kollegen Peter Demel zusammenarbeiten. Auch hier liegt Spannung in der Luft …Das gut 330 starke Buch ist schnell und flüssig zu lesen, und Christiane Dieckerhoffs eingängiger Schreibstil zieht mich in Verbindung mit ihren anschaulichen Schilderungen schnell in das Geschehen hinein. Die Figuren sind anschaulich, die Geschichte realistisch, die Atmosphäre spürbar, doch was mir gerade zu Beginn des Buches missfällt, sind häufige Anspielungen auf Klaudias Zustand sowie ihre Gedanken und Reaktionen, die sich auf ein Ereignis im Frühjahr beziehen - da ich den ersten Band dieser Reihe nicht kenne, kann ich hiermit wenig anfangen und lediglich das ein oder andere im Laufe der Zeit erahnen.Dennoch stelle ich fest, das mich genau das, was mich zu Anfang gestört hat, mich mit fortschreitender Geschichte immer mehr fesselt. Zwar ist das Verbrechen schlüssig und wird in dieser Geschichte vollständig abgeschlossen, doch es ist insgesamt recht ruhig und unspektakulär und mutiert zur Nebensache, während mich die Persönlichkeiten und das Geschehen rund um die Protagonisten bei der Polizei mehr und mehr in ihren Bann ziehen. Christiane Dieckerhoff versteht es, Figuren zu zeichnen und sie greifbar darzustellen, sie dabei aber etwas undurchsichtig zu lassen, was sie in gewisser Weise interessant macht. Gekonnt webt sie diese Aspekte in die Aufklärung des Mordes mit ein, klärt vergangene Dinge, stellt zeitgleich jedoch neue Sachverhalte in den Raum, die sicher in einem weiteren Band wieder aufgegriffen werden. Ebenso bleiben einige, für dieses Verbrechen nicht relevante Ereignisse offen, die im Zusammenhang betrachtet Ausgangspunkt für einen weiteren Kriminalfall darstellen könnten.Fazit:Unterm Strich hat mir „Spreewaldtod“ gut gefallen und mich so gefesselt, dass ich das Buch in einem Tag zu Ende gelesen habe. Nicht ganz überzeugen konnte mich das Verbrechen, was das Geschehen rund um die Ermittler jedoch weitestgehend wieder wettgemacht hat. Doch ich empfehle, den Vorgängerband „Spreewaldgrab“ zuerst zu lesen.

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  • spannender Krimi in einer tollen Kulisse mit einer charakterstarken Frau

    Spreewaldtod
    Leneory

    Leneory

    17. April 2017 um 23:18

    +++ Buchinhalt +++   Klaudia Wagner ist nach ihrem letzten Fall noch nicht wieder richtig fit und lenkt sich mit einem Tanzabend mit ihrer Freundin Wibke ab. Dabei werden beide Zeugen einer Schlägerei unter jungen Leuten und vermuten einen rassistischen Hintergrund. Als einer der Schläger am nächsten Tag tot im Wasser treibend aufgefunden wird, beginnen die Ermittlungen für Kriminalobermeisterin Wagner. Dabei kämpft sie nicht nur gegen Ihre Ängste und körperlichen Schwächen. Unterstützt wird Sie bei den Aufklärungen von Ihrem Partner Demel, mit dem es vor dem Zwischenfall auch Probleme gab. Daher fühlt sie sich nicht so recht wohl in seiner Nähe. Doch da Demel sich vor Ort gut auszukennen scheint, tastet sie sich langsam an ihn heran. Bei den Ermittlungen stoßen Sie nicht nur auf ausländische Erntehelfer. Spielt die Drohung an den Gurkenbauern eine wichtige Rolle? Was hat die Pokerrunde damit zu tun? Als dann noch ein zweiter Mord geschieht und noch eine Erntehelferin verschwindet, steht alles auf den Kopf…     +++ Buchfazit +++   Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Ich habe sofort Zugang zur Protagonistin mit Ihren Schwächen und Ängsten gefunden, das hat sie nur noch menschlicher darstellen lassen. Auch habe ich mich gleich etwas heimisch gefühlt, da sich die Story nicht ganz so weit weg von meiner Heimat abspielt und ich zudem auch schon mal vor Ort war. Ich kann gut mitfiebern und raten, wer hinter dem Mord stecken könnte. Doch es bleibt bis zur letzten Seite spannend – versprochen.   Die Autorin weiß sehr gut mit Worten umzugehen und besticht mit detaillierten Beschreibungen von Szenen und Gefühlen. Dadurch konnte ich mir die Natur, die Menschen und auch Klaudias Gefühlschaos bestens vorstellen bzw. hineinversetzen. Das was mich etwas geärgert hat, sind die Rückblenden zum Geschehen aus Band eins. Die Autorin wollte damit sicher das vorhandene Traumata der Protagonistin erklären, aber für mich wirft es nur noch mehr Fragen auf und hat diesbezüglich zu weiteren Wirrungen geführt. Aber über diesen für mich negativen Punkt kann ich sehr gut hinweg sehen. Ich werde wohl einfach Band 1 lesen und schon weiß ich Bescheid. Aber nichts desto trotz kann man Band 2 auch ohne den ersten Band lesen und verstehen.   Von mir gibt es für Band 2 eine klare Leseempfehlung. Ein spannender Krimi, der mich zu jeder Zeit sehr gut unterhalten hat und mit fiebern lies. Das war definitiv nicht das letzte Buch dieser Autorin für mich. Für Krimifans ein MUSS!

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  • Auf jeden Fall Band 1 vorher lesen!

    Spreewaldtod
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    07. April 2017 um 15:22

    Meine Meinung: Ich habe leider den ersten Band „Spreewaldgrab“ (15.01.2016) nicht gelesen. Das habe ich beim Lesen des zweiten Bandes sehr vermisst, wird doch sehr auf den Inhalt des ersten Bandes Bezug genommen. Zwar werden viele Dinge in Band 2 angesprochen und man kann sicherlich der Handlung des zweiten Bandes auch folgen, ohne den ersten Band gelesen zu haben, aber mir fehlte dadurch der Bezug zur Protagonistin. Oft konnte ich ihr Verhalten und ihre Gefühle nicht verstehen und auch andere in Band 1 involvierte Charaktere hätte ich besser verstanden, wenn ich den Inhalt des ersten Bandes vorher gekannt hätte. Was hat mir gut gefallen? Ich mag Regionalkrimis sehr gerne. Auch wenn ich weder im Ruhrpott noch im Spreewald wohne, so finde ich Krimis, deren Handlung nicht in der Großstadt spielen,  immer wieder gut. Sie besitzen ihren eigenen Charme. Vielleicht liegt das auch daran, dass man als Leser daran erinnert wird, dass überall etwas passiert. Man muss dafür nicht nach New York fahren. Auch die Story, den Plot, fand ich sehr gelungen. Nichts an den Fingern Herbeigezogenes, sondern eine Handlung, die realistisch ist, nachvollziehbar und glaubhaft. Klaudia Wagner trägt schon ein ganz schön großes Päckchen mit sich rum und ich habe sie mehr als einmal bemitleidet. Ich mag sie. Sie ist keine perfekte Ermittlerin, sie hat Ecken und Kanten und macht Fehler. Sie arrangiert sich aber mit ihrem Leben und versucht sich wieder aus dem Sumpf herauszuziehen! Das ist wichtig und passte gut zu ihr! Durch die vielen auftauchenden Probleme verliert sich jedoch ein wenig die Spannung. Ich war so mit den ganzen Schwierigkeiten und Altlasten beschäftigt, dass ich den Fall fast aus den Augen verloren hätte. Der Krimi lässt sich gut und flüssig lesen und konnte mir angenehme Lesestunden bescheren. Ich hätte mir jedoch mehr Spannung gewünscht und Band 1 (aber das lag ja an mir!)

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  • ein Krimi, der mich mit seiner Handlung für sich gewinnen konnte

    Spreewaldtod
    Manja82

    Manja82

    07. April 2017 um 15:00

    KurzbeschreibungMörderischer Spreewald - Klaudia Wagner ermittelt wiederEin Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen ...(Quelle: Ullstein Taschenbuch)Meine Meinung„Spreewaldtod“ stammt von der Autorin Christiane Dieckerhoff. Es ist der zweite Fall für die Ermittlerin Klaudia Wagner. Den ersten Fall kenne ich leider nicht, doch ich empfand es hier nicht als Problem. Eigentlich bin ich ja kein typischer Krimileser, hier aber hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Also habe ich neugierig wie ich bin mit dem Lesen begonnen.Klaudia ist eine sympathische Frau. Sie hat einige Probleme, ganz langsam aber kommt sie wieder klar mit allem. Sie lebt sich immer mehr in Lübben ein.Ihr Kollege Demel ist so ein Fall für sich. Wenn ich ganz ehrlich bin, ich hätte, genau wie Klaudia auch, so meine Probleme mit ihm. Man muss sich auf ihn einlassen, nur dann klappt es mit der Zusammenarbeit.Auch die anderen Charaktere, wie Beispielsweise Klaudias Kollegin Wiebke, haben mir soweit richtig gut gefallen. Jeder hat hier etwas an sich das ihn ausmacht.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Am Anfang hatte ich ein paar kleiner Probleme, musste mich etwas eingewöhnen, dann aber bin ich flott durch die Seiten gekommen.Die Handlung hat mich von Beginn an fasziniert. Wie bereits erwähnt kenne ich den Vorgänger „Spreewaldgrab“ nicht, hatte aber keinerlei Probleme dabei ins Geschehen hineinzukommen. Man verfolgt Klaudia sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Sie muss ermitteln, es baut sich kontinuierlich Spannung auf. Als Leser kann man hier richtig schön „mitermitteln“, man kann sich so seine ganz eigenen Gedanken machen.Als Handlungsort hat Christiane Dieckerhoff den Spreewald gewählt, es ist Sommer. Alles wirkte auf mich anschaulich beschrieben, so dass ich mich mittendrin gefühlt habe.Je weiter ich vorankam desto mehr wollte ich wissen wer ist der Täter. Für mich war es eine Überraschung, ich habe nicht damit gerechnet.Das Ende ist doch recht offen gewählt. Der Fall hier ist abgeschlossen aber es bleibt noch genug Potential für einen dritten Teil.FazitZusammengefasst gesagt ist „Spreewaldtod“ von Christiane Dieckerhoff ein Krimi, der mich mit seiner Handlung für sich gewinnen konnte.Sehr schön ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig lesbarer sehr angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, deren Spannung sich immer weiter aufbaut und deren Handlungsort sehr gut beschrieben ist, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.Durchaus lesenswert!

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  • Spreewaldkrimi süß-sauer

    Spreewaldtod
    Schnuck59

    Schnuck59

    07. April 2017 um 12:46

    „Spreewaldtod“ von Christiane Dieckerhoff ist der zweite Band rund um die Kommissarin Klaudia Wagner. Bei den Ermittlungen rund um den Tod des rumänischen Erntehelfers, der tot im Fließ gefunden wird, führen die Spuren zu den Gurkenbauern aus der Gegend rund um Lübbenau. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Der Fall gestaltet sich, auch durch weitere Morde, anfangs spannend, wird später etwas undurchsichtig. Manche Zusammenhänge und Rückblicke sind nur schwer nachvollziehbar, da sie sich auch auf den ersten Band beziehen. Die regionalen Bezüge zum Spreewald und den Gurkenbauern mit den Erntehelfern sind gut eingearbeitet. Die Charaktere sind gut dargestellt, deren Eigenarten sind erkennbar, manchmal allerdings aus dem genannten Grund nicht immer nachvollziehbar. Ich empfehle zuerst „Spreewaldgrab“ zu lesen.

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  • Nicht völlig überzeugend

    Spreewaldtod
    Miltonia

    Miltonia

    06. April 2017 um 09:46

    Nach wie vor gefällt mir das Cover und auch der Titel sehr gut, jedoch bin ich von dem Buch an sich nicht wirklich überzeugt. Es liest sich zwar gut und flüssig, mir gefallen aber die vielen losen Fäden in der Geschichte nicht bzw. erschweren sie mir das Verständnis an zu vielen Stellen. Offensichtlich soll hier der Vorgängerroman noch gelesen werden müssen, das gefällt mir nicht. Gerade da die Hauptperson Kommissarin Klaudia Wagner ganz offensichtlich noch mit schweren seelischen und körperlichen (Tinnitus) Auswirkungen irgendwelcher grausamen Vorgänge im Vorläuferbuch zu kämpfen hat. Und auch die restlichen Personen wie z. B. ihr Kollege Demel und ihr Vermieter Uwe samt Familie sind allesamt in diese traumatischen Ereignisse verwickelt, da wäre eine knappe Schilderung, was da passiert ist, ganz hilfreich gewesen. Die eigentliche Story des Mordfalls im Spreewaldgurken-Erntehelfer-Milieu ist zwar eine gute Idee, aber auch hier sind die Motive eher dünn. Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass sich ein normaler Mensch im Affekt zu Gewalttaten hinreißen lässt, kaltblütige geplante Erschießungen mitten auf dem Gurkenfeld dürften aber eher unwahrscheinlich sein. Zumal wir ja alle wissen, dass die Aufklärungsquote in Deutschland bei Mord sehr hoch liegt ;-)). Gegen Ende dieses Buches deuten dann schon wieder sehr viele offene Fragen auf das nächste Buch, da werden die Brandenburger-Neonaziszene, die Staatsanwältin mit ihren unklaren Beziehungen in diese, ein Mordanschlag auf Klaudia und irgendwelche privaten Probleme eines weiteren Kollegen angerissen und dann offen gelassen und sollen dann wohl im nächsten Buch weitergeführt werden. Gut gelungen finde ich aber die Beschreibung des Seelenzustandes von Klaudia mit ihren Panikattacken und auch die Stimmung im heißen Spreewaldsommer ist sehr gut eingefangen, das kann ich mir sehr gut so vorstellen. Man spürt nahezu den Schweiß auf dem Rücken und wünscht sich ein abkühlendes Gewitter herbei. Sehr schön sind auch die Lebensverhältnisse im Spreewald beschrieben, wo jeder jeden kennt und gemeinsame gute wie auch schlechte Erfahrungen und Erlebnisse miteinander teilt. Im Großen und Ganzen würde ich das Buch jemandem in die Hand drücken, der einen Urlaub im Spreewald plant, würde ihm aber einen Kauf nicht unbedingt empfehlen.

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  • Im Spreewald

    Spreewaldtod
    Lindenblomster

    Lindenblomster

    21. March 2017 um 14:36

      Spreewald Tod ist der zweite Fall um die Ermittlerin Klaudia Wagner. Es ist Gurken Ernte im Spreewald und rumänische Erntehelfer sind im Einsatz. Das es da mit den einheimischen zu Spannungen kommt, ist unausweichlich. Nach einem Fest wird dann auch ein Erntehelfer tot aufgefunden. Da Klaudias Kollege krank ist, muss sie mit Demel arbeiten. Zwischen ihnen gibt es Spannungen und das gestaltet die Arbeit schwierig. Die Deutschen schweigen sich aus, die Rumänen sind nicht sehr zugänglich. Nach einem zweiten Mord wird es eng für die Ermittlungen.Der Spannungsbogen im Buch ist nicht groß. Klaudia trägt alte Geister mit sich rum. Im ersten Buch geschahen Dinge, welche hier noch relevant sind. Leider erfahren wir nicht, was das war. Die Andeutungen machen es uns nicht leichter. Sicher ist es von Vorteil den ersten Band zu lesen. Einige der Örtlichkeiten habe ich wieder erkannt. 

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