Christiane Dieckerhoff Spreewaldtod

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Inhaltsangabe zu „Spreewaldtod“ von Christiane Dieckerhoff

Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen ...

Spannende Fortsetzung aus dem Spreewald

— mareike91

Spannende Fortsetzung

— tardy

spannend und ein toller Regionalkrimi mit ein bisschen zu vielen Spuren, die im Sande verlaufen.

— Susimueller

Grandioser Krimi den ich zu 200% empfehlen kann!

— Wildpony

Ein Regionalkrimi mit einer Ermittlerin, die nicht nur professionell überzeugt, sondern auch privat einige spannende Themen bereithält.

— Polly16

Unbedingt Spreewaldgrab zuerst lesen. Dann ist es eine gute Fortsetzung.

— Steph86

Spannende Fortsetzung mit alten Bekannten

— Diana182

Solider Krimi, aber der Schluss war mir zu konstruiert und nicht gut genug ausgearbeitet.

— Euridike

Ein Krimi mit Lokalkolorit und Längen.

— Manuel_Deinert

Spannender Spreewaldkrimi, lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten.

— Nelle_G

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  • Ein Toter im Fließ

    Spreewaldtod

    mareike91

    22. December 2017 um 00:52

    Inhalt:Kommissarin Klaudia Wagner wird Zeugin einer Schlägerei und geht dazwischen - am nächsten Tag liegt einer der Beteiligten, ein rumänischer Erntehelfer, tot im Fließ. Die Spur scheint zu seinem Arbeitgeber zu führen, einem hiesigen Bio-Gurkenbauern. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Demel macht Klaudia sich auf die Suche nach dem Täter - und gerät dabei mehr als einmal an ihre Grenzen.Meine Meinung:Spreewaldtod ist der zweite Teil der Reihe rund um die energische, taffe Kommissarin Klaudia Wagner. Wie der Titel erahnen lässt, spielen die Bücher im beschaulichen Lübben im Spreewald - wo seit Klaudia Versetzung allerhand los ist.Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen. Auch wenn es an der einen oder anderen Stelle etwas beschaulicher zugeht, so ist es doch durchgängig spannend und fesselnd.Die Charaktere werden sehr detailliert beschrieben, allem voran natürlich Klaudia. Sie ist eine sehr taffe Kommissarin, die sich nicht beirren lässt und nicht ruht, bis der Täter gefunden ist. Sie hat allerdings noch immer sehr an der Trennung von ihrem Verlobt und den Geschehnissen aus dem ersten Band zu knabbern... Neben der Arbeit spielt auch  ihr Privatleben eine sehr große Rolle, was siesehrauthentisch macht.Der Plot ist spannend und verzwickt. Dank einiger Wendungen und neuer Ereignisse bleibt es bis ganz zum Schluss spannend und Nicht vorhersehbar. Die Verbindung zur Gurkenernte hat mir besonders gefallen, nicht zuletzt da es typisch für den Spreewald ist. Die Autorin lässt interessante Informationen über Anbau und Ernte in angenehmen Maße in die Handlung einfließen. Fazit:Spannender Krimi über den Gurkenanbau im Spreewald mit einer sympathischer Ermittlerin. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung! 

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  • Leserunde zu "Spreewaldtod" von Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldtod

    christiane_dieckerhoff

    Das ganze Jahr hat es immer irgendwie nicht geklappt, aber jetzt ist es endlich soweit. Gemeinsam mit dem Ullsteinverlag veranstalte ich eine Leserunde. Wenn ihr mein Buch "Spreewaldtod"  kennenlernen wollt, dann macht mit & bewerbt Euch direkt für eines der 15 Rezensionsexemplare. Ich freu mich auf euch :-) *** Wichtig ***Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben und der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Klappentext: Mörderischer Spreewald - Klaudia Wagner ermittelt wieder Ein Toter im Fließ stellt Klaudia vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem bekannten Gurkenbauern aus der Gegend. Der Tote war einer seiner Erntehelfer aus Rumänien. Hat die Tat einen ausländerfeindlichen Hintergrund? Bald gibt es eine weitere Tote, und auf einmal ist alles anders ... Leseprobe

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  • Spreewaldtod

    Spreewaldtod

    tardy

    24. November 2017 um 09:40

    Klaudia Wagner hat noch an den Folgen ihres letzten Falles zu kämpfen, da wartet bereits der nächste auf sie. Ein rumänischer Erntehelfer ist ermordet worden. Hat der korrupte Gurkenbauer, bei dem er beschäftigt war, seine Finger im Spiel? Bald gibt es eine weitere Leiche und Klaudia gerät wieder einmal an ihre psychischen Grenzen. Und dann ist da noch Demel, der verhasste Kollege. Ausgerechnet mit ihm soll sie zusammenarbeiten. MIt "Spreewaldtod" hat Christiane Dieckerhoff eine gelungene Fortsetzung zu ihrem erstem Buch aus dieser Reihe vorgelegt. Wie in "Spreewaldgrab" ist das Cover sehr stimmig und erfüllt alle Erwartungen. Man sieht eine, für den Spreewald, typische Landschaftsszene, malerisch in ein geheimnisvolles Licht getaucht. Die Autorin verwendet auch in diesem Roman ihre eindringliche, angenehme Sprache, die leicht und flüssig zu lesen ist. Eine ganze Menge an Lokalkolorit sorgt dafür, dass man diese ungewöhnliche Gegend mit ihren teils eigentümlichen Bewohnern sehr gut kennenlernt. Vor allem der für die Region wichtige Gurkenanbau wird so detailliert geschildert, dass man meint die Schwere der Arbeit selbst zu spüren. Das stundenlange Ernten in drückender Hitze auf dem Feld, der beißende Essiggeruch beim Abfüllen in der Fabrik. All das ist so authentisch und lebendig erzählt, dass man, wie ein stiller Beobachter, das Gefühl hat, direkt vor Ort zu sein. Der Fall selbst ist spannend, wirkt auf mich authentisch und hielt bis zum Ende Überraschungen bereit. Durch viele Rückblenden werden Leser, die das erste Buch nicht kennen, mit der Handlung daraus vertraut gemacht. Aber auch mir haben diese geholfen, meine Erinnerung wieder aufzufrischen und es war wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Klaudia Wagner hat immer noch mit ihren Dämonen zu kämpfen, aber sie macht Fortschritte. Offene Fragen sind auch hier wieder einige aufgetaucht, der dritte Band ist schon angekündigt. Ich hoffe, dass es nicht so lange dauert, bis er erscheint und ich wieder eine Reise in den Spreewald unternehmen kann.

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  • Rezension zu "Spreewaldtod" von Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldtod

    dorli

    21. November 2017 um 12:21

    Lübbenau. Im Fließ wird ein Toter gefunden. Kommissarin Klaudia Wagner erkennt in ihm den jungen Mann, der am Abend vorher in eine Schlägerei auf dem Hechtfest verwickelt war. Schnell steht die Identität des Mannes fest: Vlad Albu. Der 24-jährige Rumäne war als Saisonarbeiter bei einem bekannten Gurkenbauern angestellt. Eine Tat mit ausländerfeindlichem Hintergrund? Als kurze Zeit später eine junge Frau erschossen wird, muss Klaudia erkennen, dass die Spuren in eine ganz andere Richtung weisen… „Spreewaldtod“ ist bereits der zweite Fall für die aus dem Ruhrgebiet stammende Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner. Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, bin ich gut im Geschehen gelandet, muss aber zugeben, dass mir die eine oder andere Information über die vorhergehenden Ereignisse gefehlt hat. Es gibt zwar im Verlauf der Handlung zahlreiche Anspielungen auf das frühere Geschehen, so dass man eine Ahnung bekommt, was damals passiert ist, aber um die Probleme, die Klaudia aktuell immer noch sehr zu schaffen machen, verstehen und nachvollziehen zu können, wäre das vorherige Lesen des ersten Bandes von Vorteil gewesen. Für das Verständnis des jetzigen Falls ist das Wissen um die Ereignisse aus „Spreewaldgrab“ allerdings nicht unbedingt von Nöten. Die Ermittlungen im Fall Vlad Albu gestalten sich recht schwierig. Und das liegt nicht nur daran, dass es mehrere Verdächtige gibt, von denen jeder ein Alibi zu haben scheint. Neben ihren persönlichen Befindlichkeiten und privaten Angelegenheiten hat Klaudia auch mit dem schlechten Arbeitsklima im Team zu kämpfen. Aufgrund von Personalmangel muss sie mit dem verhassten Kollegen Demel zusammenarbeiten und auch die Staatsanwältin lässt Klaudia die Ermittlungen nicht so führen, wie sie es für richtig hält. Christiane Dieckerhoff kann mit einer großen Portion Lokalkolorit punkten. Die Handlungsorte werden von der Autorin detailliert beschrieben, so dass man sich ein gutes Bild von den Schauplätzen machen kann. Besonders die schwere Arbeit der Gurkenbauern im Spreewald wird interessant dargestellt. Insgesamt hat mir „Spreewaldtod“ gut gefallen. Der Fall war knifflig, so dass ich gut über Täter, Motiv und Hintergründe miträtseln und mitgrübeln konnte. Nur Klaudias persönliche Probleme haben mir manchmal zu viel Raum eingenommen, die stets gedrückte Stimmung geht zu Lasten der Spannung. (3,5*)

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  • Spreewaldtod

    Spreewaldtod

    Pixibuch

    08. November 2017 um 20:42

    Dies ist der zweite Krimi in der Reihe um Kommissarin Klaudia Wagner, der sich im Spreewald abspielt. Schon das Cover zeigt eine idyllische Landschaft mit einem Fließ und Boot darauf. Wie sich aus dem Buch ergibt, hat Klaudia Wagner im vorherigen Krimi einen Kollegen erschossen, deswegen ist sie psychisch noch sehr labil und leidet noch an Panikattacken. Beim Hechtfest, bei dem auch reichlich Alkohol geflossen ist, wird Klaudia Zeugin einer Schlägerei. Am nächsten Tag wird der junge Mann tot aus dem Fließ geborgen mit einer Kopfwunde. Es ist ein rumänische Erntehelfer, der während der Saison beim "Gurkenkönig" arbeitet. Klaudia muß zusammen mit Demel den Fall aufklären, Aber mit Demel versteht sie sich überhaupt nicht, sie hat eine richtige Abneigung gegen diesen Mann. Es werden bei den Gurkenbauern Nachforschungen angestellt, man vernimmt die rumänischen Kollegen, doch man stößt auf eine Mauer. Zudem befindet sich in einem Schließfach eine Menge Geld, das dem Getöteten gehört hat. Im Zuge der Ermittlungen kommt man auf illegale Spiele im Hinterzimmer einer Gastwirtschaft. Die beiden Ermittler müssen sich durch eine zähe Ermittlungsarbeit quälen, zumal Klaudia selbst erhebliche private Probleme hat. Die Autorin beschreibt den Spreewald landschaftlich  mit all seiner Schönheit. Man spürt beim Lesen due hochsommerlichen Temperaturen direkt auf der Haut. Das Buch ist bis zur letzten Seite voller Spannung, denn mit dieser Auflösung hat bestimmt kein Mensch gerechnet. Leider wird öfters auf Sachen und Menschen Bezug genommen, die man eigentlich nur weiß, wenn man den ersten Teil gelesen hat. Aber irgendwie kann man sich das dann doch zusammenreimen. Alles in allem ein gelungener Krimi, viel Lokalkolorit und es werden Menschen beschrieben wie Du und ich.

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  • Der Tote im Fließ

    Spreewaldtod

    Susimueller

    06. November 2017 um 16:53

    Eigentlich hat sich Klaudia gerade erst mehr schlecht als recht von ihrem letzten Fall erholt. Während die körperlichen Probleme fast abgeheilt sind, ist ihre Psyche noch lange nicht wieder stabil. Doch das versucht sie vor ihren Kollegen zu verheimlichen. Als dann auch noch ausgerechnet ihr verhasster Kollege Demel zusammen mit ihr eingeteilt wird, scheint der Neustart immer schwieriger. Doch dann findet die Polizei eine Leiche im Fließ. Die Spuren führen rasch zu einem ortsansässigen Gurkenbauern und dessen Erntehelfern aus Polen. Eine spannende Ermittlung nimmt ihren Lauf. Der Krimi hat mir gut gefallen. Er ist der zweite Teil einer Spreewaldkrimiserie und baut stark auf den ersten Teil auf. Aber auch, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, kann man sich bald zusammenreimen, was dort für ein Drama passiert ist. Ein Drama, das die sympathische Ermittlerin und ihr gesamtes Umfeld immer noch stark beeinflusst. Das Ermittlerduo Klaudia und Demel kommt sympathisch daher. Besonders, weil sie sich selbst so herrlich unsympathisch sind und sich doch zusammen raufen müssen. Für einen Regionalkrimi finde ich diesen als eine Leserin, die noch nie im Spreewald war, sehr gelungen. Man erhält schnell ein Gefühl für diese Landschaft, den dortigen Gurkenanbau mit samt seinen modernen Problemen und für den ganz besonderen Schlag an Menschen, die da so herzlich herüberkommen und durch ihre Vergangenheit geprägt sind. Der Schreibstil ist flüssig und spannend bis zum Ende. Allerdings haben mich persönlich die vielen Ermittlungswege und Andeutungen gestört, die dann doch offen bleiben oder aber im Sande verlaufen. Das wären alles tiefschichtige mögliche Motive und Hintergründe. Die tatsächliche Auflösung kommt dann etwas prompt und oberflächlich daher, einfach weil der Leser so viele andere Spuren im Kopf hat, denn eigentlich ist das Motiv des tatsächlichen Verbrechens alles andere als oberflächlich. Ansonsten aber ein sehr schöner, lesenswerter Krimi, den man allerdings am besten mit Band eins beginnt. 

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  • Grandioser Krimi den ich zu 200% empfehlen kann!

    Spreewaldtod

    Wildpony

    06. November 2017 um 10:42

    Spreewaldtod  -   Christiane Dieckerhoff Kurzbeschreibung Amazon: Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen ... Mein Leseeindruck: Nachdem ich bereits Spreewaldgrab der Autorin Christiane Dieckerhoff gelesen hatte und mich dieser Krimi ganz besonders fasziniert hat, habe ich nun mit großer Freude und Erwartung Spreewaldtod gelesen. Und auch in diesem Krimi mit der Kommissarin Wagner konnte die Autorin voll meine Lesebedürfnisse befriedigen und hat mir mit diesem Krimi wieder eine tolle Lesezeit beschert. Ihre handelnden Figuren sind immer sehr glaubhaft und lebendig gezeichnet und man kann sich sofort in die Story fallen lassen und als stiller Ermittler mit in den Kriminalfall eintauchen. Auch die Landschaft des Spreewaldes wird hier sofort lebendig und man fühlt sich wie Vorort. Durch den klaren und deutlichen Schreibstil, den man einfach so weg lesen kann, konnte mich die Autorin hier auch bei Band 2 begeistern und voll überzeugen. Das ich nicht der beste Ermittler bin hat mich Frau Dieckerhoff natürlich auch mit dem Ende spüren lassen, denn damit hätte ich nicht gerechnet und war voll auf dem "falschen Spreewald-Dampfer" um es mal passend auszudrücken. Das die Protagonisten auch starke Gefühle und Emotionen in sich tragen und so richtig "lebendig" wirken gefällt mir bei dieser Reihe auch besonders gut. Fazit: Wieder ein total gelungener und super spannender Krimi der Autorin Christiane Dieckerhoff. Auch dieses Mal war ich total begeistert und habe mich auch gefreut die Autorin auf der Frankfurter Buchmesse kennen gelernt zu haben. Für mich sind beide Krimibände ein tolles Highlight und ich liebe auch die gedruckten Ausgaben vom Ullstein-Verlag. Diese Taschenbücher sind sehr robust und sehen nicht schnell verlesen aus. Und die Cover sind jedes Mal ein toller Hingucker. 5 verdiente Sterne für Spreewaldtod! ***** Tut euch aber selbst den Gefallen und lest auch Band 1 ♥

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  • Ein Krimi mit Lokalkolorit und Längen.

    Spreewaldtod

    Manuel_Deinert

    Inhalt: Ein toter rumänischer Erntehelfer treibt in einem der unzähligen Fließe (Flüsse) im Spreewald. Noch am Vorabend hat Kommissarin Klaudia Wagner ihn auf einem Tanzfest gesehen, wie er mit einem jungen Mädchen getanzt hat – und in eine Schlägerei verwickelt wurde. Ob das miteinander in Zusammenhang steht? Zusammen mit ihrem verhassten Kollegen Demel nimmt sie die Ermittlungen auf und stößt auf alten Gurkenadel, verunsicherte Erntehelfer, fiese Schlägertypen, eine sonderbare Staatsanwältin und immer wieder auf die Dämonen ihrer Vergangenheit. Meine Meinung: Das Buch fängt gut an. Reichlich Lokalkolorit lassen mich als Leser den Zauber des Spreewalds erleben. Da dies der zweite Fall der Kommissarin Wagner ist, gibt es immer wieder Bezüge zum dramatischen ersten Fall. Problemlos kann man dem aber folgen. Die Sprache und Vergleiche sind gelungen und machen das Lesen zum Genuss. Der Fall ist undurchsichtig, mehrere Personen haben ein Motiv – aber ein Alibi. So fiebert man bei den Ermittlungen mit. Durch den multipersonalen Erzähler wird das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Das gibt diverse Fährten und Fragen. Je weiter die Geschichte voran geht, rückt der eigentliche Fall aber immer weiter in den Hintergrund und das Innenleben und die Vergangenheit der Protagonistin in den Vordergrund. Ebenso eine Nebenhandlung, die mit dem ersten Fall in Zusammenhang steht. Das nimmt deutlich an Spannung und Fahrt und erzeugt Längen, die meiner Meinung nach nicht nötig wären.Immerhin wird der Fall überraschend bei einem kurzen Showdown aufgelöst und viele Fragen bleiben offen: ein gekonnter Kniff für Band 3 der Reihe. Fazit: Das ist handwerklich alles gut gemacht, die Sprache, der feine Humor, die Figurenzeichnung, die Verstrickungen, aber wegen unnötiger Längen und Nebenhandlungen werde ich Kommissarin Wagners dritten Fall wohl nicht lesen.

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    • 3
  • lange Schatten der Vergangenheit

    Spreewaldtod

    Polly16

    03. November 2017 um 11:11

    Inhalt: Der Spreewald im Hochsommer: Die Gegend in Brandenburg ist bevölkert von Touristen, die auf den Fließen die Landschaft erkunden. Zugleich läuft die Ernte der bekannten Spreewälder Gurken auf Hochtouren. Rumänische Erntehelfer, Einheimische und Touristen feiern das „Hechtfest“. Hier beginnt der 2. Fall der Polizeiobermeisterin Klaudia Wagner. Obwohl Klaudia noch immer mit den Nachwirkungen und Dämonen aus ihrem 1. Fall im Spreewald kämpft, lässt ihr der Tod eines jungen Erntehelfers nicht viel Zeit zum Ausruhen. Zudem muss sie unglücklicherweise aufgrund Personalmangels mit einem Kollegen gemeinsam ermitteln, der in der Vergangenheit für viel Stress gesorgt hat. Klaudia und Kollege Demel ermitteln in alle Richtungen. Welches sind die Motive für den Mord: Erpressung, Eifersucht, Fremdenfeindlichkeit oder liegen die Wurzeln des Übels doch in der Vergangenheit? Nach dem ein zweites Mordopfer aufgefunden wird, nimmt der Fall an Fahrt auf und Klaudia Wagner zeigt am Ende ein gutes Gespür für die menschlichen Abgründe. Fazit: Spreewaldtod ist ein gelungener Regionalkrimi. Der Schauplatz Spreewald wird aus meiner Sicht anschaulich und ohne Romantik (was ich gut finde) dargestellt. Alle für die Handlung wichtigen Charaktere werden überzeugend beschrieben. Die Spannung wird über das gesamte Buch gehalten. Der Leser ist als „Mitermittler“ gefordert, „am Ball“ zu bleiben. Anfangs dachte ich, es wäre von Vorteil gewesen, mit dem ersten Band der Reihe zu beginnen. Nach Beenden des Buches hat sich für mich herausgestellt, dass sich die Andeutungen bezüglich des ersten Falles als nicht wichtig für die Lösung des Falles waren. Diese Nebenschauplätze nehmen zwar viel Raum im Buch ein und werden nur zum Teil aufgelöst, damit konnte ich dann aber beim weiteren Lesen des Buches immer besser klarkommen.Die im Laufe der Ermittlungen zahlreich gebildeten Handlungsstränge werden allerdings am Ende nicht komplett zusammengeführt. Der Mörder ist zwar überführt, trotzdem sind für mich einige Fragen offen geblieben. Welche Rollen spielen die Staatsanwältin und der von ihr in Schutz genommene Schläger vom "Hechtfest"? Ich vermute, dass die beiden im 3. Fall von Klaudia Wagner eine erneute Rolle spielen werden. Polizeiobermeisterin Klaudia Wagner ist eine selbstbewusste Ermittlerin, die in der Vergangenheit verletzt wurde. Ihre Stärke liegt aus meiner Sicht in den Vernehmungen der Tatverdächtigen, in denen sie es psychologisch gekonnt schafft, sich das Vertrauen der Befragten zu verschaffen. Klaudia ist für mich ein eine sympathische Figur mit „Potenzial“, der man gerne beim Ermitteln über die Schulter blickt. Das Buch endet mit einem Cliffhanger. Da bleibt nun nichts anderes übrig als auf Band 3 zu warten. 

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  • Spreewaldtod

    Spreewaldtod

    Steph86

    02. November 2017 um 15:19

    Buchinhalt Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen ...   Leseeindruck Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Teil um die Kommissarin Klaudia Wagner. Dies sollte dem Leser auch nochmal so bewusst vor Augen geführt werden, denn ich hatte leider beim Lesen enorme Probleme an manchen Stellen folgen zu können, weil der Bezug zum ersten Buch leider nicht da war. Zu Anfangs waren diese Probleme noch wenig sichtbar bzw. störten noch nicht so sehr. Die Autorin schafft es hier auch mit ihrem sehr guten Schreibstil den Leser schnell in ihren Bann zu ziehen. Die handelnden Personen werden ziemlich genau vorgestellt, so dass man sich eigentlich gut in die Story einfinden kann. Je weiter die Geschichte jedoch fortgeschritten ist, desto weiter habe ich mich davon entfernt. Gerade gegen Schluss, wo die Spannung ihren Höhepunkt haben sollte, ist es mir zu nah am ersten Fall und damit zu weit entfernt. Das Buch endet mit einem Ausblick auf dem dritten Teil und ist damit eigentlich sehr gut gewählt. Ich würde den Lesern nur empfehlen, wirklich beim ersten Teil zu beginne, damit man noch mitkommen kann.   Fazit für mich: Es handelt sich keineswegs um ein schlechtes Buch. Die Autorin versteht ganz viel von ihrem Handwerk. Nur leider konnte mich das Buch nicht an sich binden, weil mir da der erste Teil gefehlt hat und so an den entscheidenden Stellen für mich einfach die Spannung gefehlt hat bzw. nie richtig aufkam.

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  • Spreewald Tod

    Spreewaldtod

    Diana182

    02. November 2017 um 11:19

    Das Cover wirkt recht idyllisch. Ein Boot steht vor einem Haus und alles wirkt, wie ein verträumter Märchenwald. Doch dieses Bild trügt. Denn schon ein Blick auf den Buchrücken macht deutlich, dass der Leser auch hier einen spannenden Roman vorfinden dürfte. Da ich bereits den ersten Teil der Geschichte gelesen habe, war ich nun neugierig, wie sich die Fortsetzung gestalten würde. Der Einstig in die Geschichte gelingt recht schnell. Es ist zwar schon etwas länger her, dass ich den ersten Teil gelesen habe, aber kleine Rückblenden machen den Fall direkt wieder präsent und man kann den alten Bekannten nun weiterhin sehr gut nachvollziehbar durch die Geschichte folgen. Allerdings bietet es sich an, die Teile in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da es sonst zu Defiziten in Form von fehlenden Vorkommnissen kommen könnte. Auch hier werden die bekannten Figuren wieder authentisch und menschlich gezeichnet. Man erkennt sie schnell wieder, kann aber auch spüren, wie sie sich in der Zeit weiter entwickelt haben. Man erfährt hier und da etwas aus ihrem Leben und kann ihnen so noch viel besser folgen oder sich in ihr Handeln hinein versetzten. Die Autorin hat einen flüssigen, detaillierten Schreibstil, der den Leser durch eine spannende Geschichte führt. Eigene Bilder können im Kopf entstehen und lassen die Szenen wie in einem Film vor dem inneren Auge vorbei ziehen. Die Spannung steigt stetig an und so habe ich das Buch zu großen Teilen am Stück verschlungen. Das Ende ist passend gewählt und schließt die Geschichte mit Ausblick auf einen weiteren Teil sehr passend ab. Nun heißt es wieder: gespannt warten, bis es wieder in den Spreewald geht! Mein Fazit:Eine spannende, gut durchdachte Geschichte mit alten Bekannten.Man sollte jedoch den Anfang der Geschichte kennen um hier bestmöglich folgen zu können. Ich wurde sehr gut unterhalten und vergebe sehr gerne volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung.

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  • Krimi mit Lokalkolorit

    Spreewaldtod

    Euridike

    01. November 2017 um 19:42

    Klappentext:                                                                                  EinToter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen ...Meine Meinung:"Spreewaldtod"ist der zweite Roman um die Ermittlerin Klaudia Wagner, die vom Ruhrgebiet in den Spreewald versetzt wurde. Ihre Erlebnisse im ersten Band müssen enorm dramatisch und aufrührend, wie immer wieder in "Spreewaldtod" angedeutet wird, gewesen sein, denn sie droht in einem Strudel aus Depressionen, den Nachwirkungen ihres letzten Falles unterzugehen. Den Strudel  aus Intrigen, von dem im Klappentext geschrieben wurde, konnte ich so leider nicht entdecken. Meiner Meinung nach wurde zuviel aus dem ersten Teil zwar nur grob angedeutet, aber trotzdem wurde dadurch dem ersten Teil dieSpannung genommen. Schade, da ich den ersten Teil auch noch gerne gelesen hätte, es sich für mich aber jetzt nicht mehr lohnt.Man sollte deshalb unbedingt zuerst "Spreewaldgrab" lesen.Die Krimi selbst war solide gemacht, konnte mich aber jetzt nicht vollauf überzeugen. Vom Schluss bin ich nicht so begeistert, da ich durch die Andeutungen zu Beginn etwas Spektakuläreres erwartet hatte. Fazit: Band 1 muss super sein und nach den Andeutungen in Band 2 wird Band 3 wieder interessant.

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  • Der zweite Fall für Klaudia Wagner

    Spreewaldtod

    cyrana

    31. October 2017 um 16:22

    Empfehlung: Wenn möglich, vorab den ersten Fall ("Spreewaldgrab") lesen, da es hier viele Bezüge zu dem Buch gibt.Mittlerweile ist es Sommer geworden, ein heißer Sommer und Klaudia trifft sich mit Wibke von der Spurensicherung auf dem Hechtfest. Dort werden sie Zeugen einer Prügelei und am nächsten Tag wird einer der Beteiligten Tod in einem Fließ gefunden. Die Spur führt zu den Gurkenbauern, da der Tote ein rumänischer Erntehelfer war. Christiane Dieckerhoff gelingt es auch mit diesem Buch eine gute Spreewald-Atmosphäre zu erzeugen. Die Hitze spürt auch der Leser geradezu. Die Lösung des Falles gefiel mir und wartet am Ende mit einer Überraschung.Klaudia fühlt sich inzwischen wohler in Lübbenau, auch wenn sie nun - da Thang krankheitsbedingt ausfällt - auch noch mit Demel zusammen arbeiten muss. Es gibt auch ein Wiedersehen mit Schiebschick und weiteren.

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  • Spannender Regionalkrimi

    Spreewaldtod

    Ani

    28. October 2017 um 20:27

    Kommissarin Klaudia Wagner ist nach ihrem letzten Fall noch immer angeschlagen und hat mit einigen Problemen zu kämpfen. Als sie mit einer Kollegin das "Hechtfest" besucht, beobachtet sie eine Schlägerei und greift beherzt ein. Am nächsten Tag wird ein Toter im Fließ gefunden. Da Klaudia an diesem Tag Bereitschaft hat, muss sie gemeinsam mit ihrem verhassten Kollegen Demel zum Fundort fahren. Dort erkennt Klaudia, dass es sich um einen der Schläger vom "Hechtfest" handelt. Der Tote stammt aus Rumänien und hat als Erntehelfer auf einem der großen Gurkenhöfe gearbeitet. Es hat den Anschein, dass die Tat einen ausländerfeindlichen Hintergrund haben könnte. Gemeinsam mit Demel ermittelt Klaudia in alle Richtungen. Schon bald gibt es eine weitere Tote.... "Spreewaldtod" ist nach "Spreewaldgrab" der zweite Fall für die Kommissarin Klaudia Wagner. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann problemlos folgen, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat. Um die privaten und beruflichen Hintergründe der Kommissarin besser zuordnen zu können, empfiehlt es sich allerdings, die vorgesehene Reihenfolge einzuhalten. Es gibt zwar einige Rückblicke in den ersten Fall, die dabei helfen, Klaudias psychische Probleme nachzuvollziehen, doch alle Ereignisse, die dazu, im beruflichen und auch im privaten Bereich, geführt haben,  können natürlich nicht in die aktuellen Ermittlungen einfließen. Da darauf aber oft Bezug genommen wird, ist es bei dieser Reihe wirklich besser, die Bände nacheinander zu lesen.  Der Einstieg in diesen Krimi gelingt mühelos, denn Christiane Dieckerhoff gelingt es hervorragend, die Protagonisten und Handlungsorte so zu beschreiben, dass man sie beim Lesen sofort vor Augen hat. Alles wirkt so authentisch, dass man schon manchmal meint, die Gluthitze, die zum Tatzeitpunkt im Spreewald herrscht, selber zu spüren und dabei gelegentlich den Essiggeruch auf den Gurkenhöfen wahrzunehmen. Der Schreistil ist flüssig und angenehm lesbar. Dadurch kann man sich ganz auf die spannende Handlung einlassen und den Ermittlungen folgen.  Kommissarin Klaudia Wagner wirkt sehr sympathisch, obwohl sie mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Mit ihrem Kollegen Demel, der in diesem Teil der Serie ebenfalls kollegial und freundlich wirkt, hat sie allerdings Probleme. Da diese aus dem vorherigen Band herrühren, ist es nicht immer ganz leicht, Klaudias Gefühle in diesem Punkt nachzuvollziehen. Leser, die die Vorgeschichte der beiden kennen, werden es da deutlich einfacher haben.  Der Fall selbst ist durchgehend interessant. Man folgt  gebannt den Ermittlungen, denn nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man die eigenen Schlüsse, die man beim Lesen gezogen hat, noch einmal überdenken und neu ansetzen muss. Dadurch wirkt die Handlung kaum vorhersehbar, denn das  Motiv und die Identität des Täters werden erst kurz vor dem Ende schlüssig enthüllt.  Ich bin ja ein richtiger Krimiserien-Junkie und deshalb hat mir die Mischung aus Ermittlungsarbeit und privaten und beruflichen Nebenhandlungen sehr gut gefallen. Denn ich mag es einfach, wenn die Charaktere sich von Fall zu Fall weiterentwickeln und man außerdem auf alte Bekannte aus vorherigen Bänden trifft. Leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, sodass mir in diesem Punkt einige Informationen fehlten. Da mich der aktuelle Fall allerdings begeistern konnte, und mich die Rückblicke in den Auftaktband sehr neugierig gemacht haben, werde ich das zeitnah nachholen. Klaudia Wagner ist mir sehr sympathisch und deshalb würde ich gerne mehr erfahren und meine Lücke in dieser Serie schließen. Das Ende dieses Falls lässt mich außerdem auf eine spannende Fortsetzung hoffen. Deshalb bekommt dieser Krimi auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch vier von fünf Bewertungssternchen.   

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  • empfehlenswerte Fortsetzung

    Spreewaldtod

    abendsternchen

    11. June 2017 um 15:54

    Bei Spreewaldtod handelt es sich um den zweiten Fall für Klaudia Wagner. Dieses Buch schließt relativ zeitnah an dem ersten Band an. Man kann es dennoch unabhängig voneinander lesen. Die Fälle selbst sind pro Buch abgeschlossen.Um was geht’s eigentlich in diesem Buch? Der Klappentext trifft es zum Teil doch schon recht gut. Ich hab ihn hier mal für euch:Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen ...Viel mehr braucht man zum Inhalt auch nicht verraten, denn alles Weitere würde euch nur zu viel vom Inhalt verraten. Das wollen wir doch nicht.Klaudia kommt auch in Band 2 als starke Frau daher. Sie hat zwar noch mit einigen Problemen zu kämpfen, lebt sich aber dennoch langsam in ihrer neuen Heimat ein. Eine neue Wohnung hat sie bis dato nicht bezogen, so dass sie weiterhin in der Einliegerwohnung bei ihrem Kollegen Uwe wohnt. Da sie mit ihren Sorgen und Problemen selbst noch nicht 100% klar kommt, geht sie Uwe und seine Sorgen weitestgehend aus dem Weg. Ob das nun die ideale Lösung ist, ist sicher für manch einen zweifelhaft. Dennoch war Klaudia für mich recht sympathisch, da sie hier als Mensch wie du und ich dargestellt wurde.Klaudias Kollege Demel ist so eine Person für sich. Man kann verstehen dass sie sich nicht so mit ihm anfreunden kann und deshalb versucht ihn auf Abstand zu halten. Aber ich vermute irgendwo ist er sicher auch ein netter Kerl. Denn er zeigt auch etwas Reue. Warum Klaudia mit Demel Probleme hat wird im Buch mehrfach angedeutet. Die richtige Geschichte dazu erfahrt ihr allerdings im ersten Band.Alle anderen Charaktere wurden ebenfalls wieder gut beschrieben. Wibke hat zu Klaudia einen Draht gefunden und unternimmt öfters nach Feierabend etwas mit ihr. So will sie versuchen Klaudia von ihren Gedanken und Zweifeln wegzubringen.Der Schreibstil der Autorin hat mir auch in diesem Buch wieder sehr gefallen. Ich war von Beginn an in der Geschichte drin. Das Buch ließ sich locker und leicht lesen. Die Spannung stieg von Seite zu Seite immer weiter an. Als Leser knobelte und rätselte man mit wer denn hier nun der Täter war.Die Auflösung gab es erst auf den letzten Seiten und ich war erstaunt darüber, denn ich habe mit dem Täter nicht wirklich gerechnet.Auch das Cover finde ich hier passend gestaltet. Das leerstehende Haus am Fließ, dazu ein Kahn. Ganz so wie man es aus dem Spreewald kennt. Denn das Buch spielt im Spreewald.Christiane Dieckerhoff hat die Umgebung und Orte anschaulich beschrieben, so dass ich mir oft vorgestellt habe, direkt daneben zu stehen und es mitzuerleben.Das Ende von Spreewaldtod ist sehr offen gestaltet. Ich kann mir vorstellen, dass wir noch mehr über Klaudia zu lesen bekommen. Ich würde mich darüber zumindest freuen.Alles in allem hat mir dieser Regionalkrimi wieder sehr gut gefallen, so dass ich ihn gerne weiterempfehlen kann.

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