Christiane F. , Horst Rieck Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

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Inhaltsangabe zu „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ von Christiane F.

Im Alter von zwölf Jahren kommt Christiane F. in einem Jugendheim zum Haschisch, kurz darauf in einer Diskothek zum Heroin. Sie wird süchtig, geht vormittags zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls heroinabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo. Die Berlinerin Christiane F. erzählt mit minuziösem Erinnerungsvermögen und rückhaltloser Offenheit ihre traurige Geschichte. Ein Buch, das in den 70er Jahren Deutschland erschütterte - und bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.

Sehr erschreckendes Buch. Man kann sich nicht vorstellen, was die Kinder wirklich durchgemacht haben und wie schwierig Normalität ist.

— Lichterregen
Lichterregen

Ein Buch das einfach packt! Es bleibt bis zum heutigen Tag aktuell. Schonungslos, offen, abschreckend. Muss man gelesen haben.

— Knut_Knuddelson
Knut_Knuddelson

Ich liebe dieses Buch und ich denke, dass jeder es gelesen haben sollte.

— joejoe
joejoe

Schonungslos & Augen öffnend!

— Kat_Von_I
Kat_Von_I

Ich konnte nicht aufhören zu lesen!!! Einfach nur erschreckend was das Mädchen durchgemacht hat.

— Tabeathesuperstar
Tabeathesuperstar

Zu meiner Zeit eine schockierende Autobiografie, in der kein Blatt vor dem Mund genommen wurde.

— Karen_Lange
Karen_Lange

Emotional, schockierend, tragisch. Ein Lesemuss!

— SophieNdm
SophieNdm

Erschreckende Gedanken der Protagonistin, flüssig zu lesen, leicht veraltete Sprache

— Tubbylein
Tubbylein

vor Jahren gelesen und immer noch im Gedächnis... sehr realistisch dargestellt was Drogen mit einem tun können..

— chaos-deluxe
chaos-deluxe

Wer das Buch als Teenager liest, rührt garantiert nie eine Droge an.

— fraudeutschmann
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  • Einfach klasse!

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    Knut_Knuddelson

    Knut_Knuddelson

    27. August 2017 um 16:35

    Ein Buch das einfach packt! Es bleibt bis zum heutigen Tag aktuell. Schonungslos, offen, abschreckend. Muss man gelesen haben. 

  • Eine schockierende Geschichte, die zum Nachdenken anregt

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    sandra05

    sandra05

    09. July 2017 um 17:18

    Inhalt: Mit Zwölf kam sie zum Haschisch, mit dreizehn zum Heroin. Sie wurde süchtig, ging morgens zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls abhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo, um das Geld für die Droge zu beschaffen.Christiane F. berichtet mit minuziösem Erinnerungsvermögen und rückhaltloser Offenheit über Schicksale von Kindern, die von der Öffentlichkeit erst als Drogentote wahrgenommen werden. Inzwischen lebt sie wieder in Berlin. Den Kampf gegen die Drogen hat sie immer wieder von Neuem geführt - vor Rückfällen ist kaum ein ehemaliger Junkie sicher. Meine Meinung: Ich bin echt sprachlos. Die Geschichte hat mich schockiert und mich sehr zum Nachdenken gebracht. Was in Berlin früher und auch teilweise heute noch so abgeht, ist einfach erschreckend. Christianes Geschichte konnte mich total fesseln. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich wissen musste, was als nächstes passiert, ob sie diesen Entzug schafft und allgemein, wie sich alles entwickelt.Anfangs griff sie noch zu leichten Drogen, aber mit der Zeit rutschte sie dann richtig in die Szene rein und wurde von Heroin abhängig. Mit 13. Sowas ist echt schockierend und vor allem traurig. Alles war echt ausführlich beschrieben und es ist echt erstaunlich, dass Christiane F. sich noch so genau erinnern konnte. Solche Erfahrungen wird man wohl sein Leben lang nicht vergessen.Was ich auch gut fand, waren die Passagen ihrer Mutter. Man konnte das alles auch nochmal aus ihrer Sicht sehen. Sie hatte es wirklich nicht leicht, aber hat ihre Tochter trotzdem unterstützt und ihr auch zum endgültigen Entzug verholfen.Man merkte einfach, wie kaputt diese Abhängigkeit machen kann. Anfangs hat Christiane noch gar nicht gemerkt, dass sie überhaupt abhängig ist. Sie dachte, sie könne einfach so aufhören, wenn sie wollte. Das war auch bei ihren Freunden so, bis es dann zu spät war. Sie hatte einfach Kontakt zu den falschen Menschen. Ist man mit Abhängigen befreundet, so wird man irgendwann auch probieren. So beginnt es. Fazit: Eine schockierende Geschichte, die mich echt zum Nachdenken angeregt hat. Ich war erstaunt, wie detailreich sich Christiane F. noch erinnern konnte. Ich vergebe 5/5 Sterne.

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  • Eine wahrlich schockierende Autobiografie

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    Karen_Lange

    Karen_Lange

    27. May 2017 um 14:44

    Als Jugendliche hatten meine Freundin und ich uns dieses Buch gekauft. Zu dieser Zeit hatte es jedoch ein ganz anderes Cover. Wir beide waren so fasziniert von der Geschichte der Christiane F, denn so hatte bis dahin kaum jemand von den Drogenproblemen in Berlin berichtet. In diesem Buch wird kein Blatt vor dem Mund genommen, wie man ohne Probleme an Drogen kam, wie diese Drogenabhängigkeit auch keinen Halt vor dem Straßenstrich machte. Beschaffungskriminalität und auch die Beschreibungen, wie diese Drogen wirkten, wurden sehr anschaulich wiedergegeben. Auch das Leben im Ghetto "Gropiusstadt" wurde so berichtet, wie es wirklich dort zu dieser Zeit war.Ich erinnere mich noch daran, wie ein Aufschrei bei der Erstveröffentlichung seine Runde machte.Mein Fazit: Ein ganz tolles Buch und lesenswert.

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  • Ein Muss

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    Lotusbluete

    Lotusbluete

    17. December 2016 um 20:27

    ich persöhnlich mag diesen Schreibstil und auch die Art wie die Scenerie beschrieben wird. man kann sich in das gesamze Geschehen schnell hinnein fühlen und ich habe manchmal gemeint das ich mit dabei bin.
    war mein erstes Buch, was ich ausgelesen habe.. Da war ich so ca. 13 Jahre jung..
    Ist sein Geld wirklich wert

  • Beste Abschreckung

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    Iggy

    Iggy

    21. November 2016 um 17:42

    Das Buch ist schockierend. Dadurch, das es sich um einen Tatsachenbericht handelt, wird dem Ganzen noch mehr Gewicht verliehen. Jeder Jugendliche sollte dieses Buch gelesen haben, um die Finger von Drogen zu lassen. Hier sieht man wie zerstörerisch und entwürdigend Drogen sind.

  • Harte Realität

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    Mrs-Jasmine

    Mrs-Jasmine

    17. October 2016 um 19:44

    Dieses Buch hat mich sehr lange danach noch beschäftigt! Es ist erschreckend real und kaum vorstellbar in welchem Alter Christine das schon durch machte! Sehr empfehlenswert!

  • Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    buecherliebe1

    buecherliebe1

    30. June 2016 um 19:10

    Inhalt: Mit zwölf kam sie zum Haschisch, mit dreizehn zum Heroin. Sie wurde süchtig, ging morgens zu Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls abhängigen Feunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo, um das Geld für die Droge zu beschaffen. Meine Meinung: Das erste was mir dazu einfällt ist wohl "Heftig", Christianes Geschichte, leider kein Einzelfall, ist so ergreifend und regt zum Nachdenken an, wie selten ein anderres Buch. Mit Dreizehn ist sie Heroinabhängig und eigentlich auch schon ganz tief im Sumpf aus dem sie alleine nicht mehr rauskommt, doch genau das ist aus meiner Sicht das Problem, sie ist alleine, hat niemanden dem sie sich antrauen kann oder auch möchte, den ihre Freunde waren ja genau wie so und zur Mutter gehen und sagen "Mami ich bin Heroinabhänig", ist denke ich auch nicht so einfach. Das Buch fängt ungefähr da an, wo sie nach Berlin ziehen, also ziemlich früh und obwohl wir viel über ihre Familien und Allgemeinen Lebensverhältnisse erfahren, verstehe ich den Grund, warum sie zu den Drogen gegriffen hat nicht wirklich oder ist mir nicht wirklich schlüssig.  Auch finde ich wird sie in der laufenden Handlung nicht wirklich zur Sympathieträgerin und ich habe mich beim Lesen desöfteren über sie geärgert und konnte überhaupt nicht verstehen warum sie so handelt. Andererseits tat sie mir Leid, da sie ja Hilfe brauchte und sie zumindest nicht profissionell bekommen hat.  Auch habe ich oft nach dem Lesen noch über das Buch nachgedacht. Fragen wie: "Wie hätte ich gehandelt"? u.s.w kamen mir in den Sinn und mir wurde klar, dass ich mich mit Christiane überhaupt nicht indendifizieren kann, was womöglich wohl besser ist ;).  Das ganze Buch ist sehr detailiert geschrieben und ich bin teils sehr überrascht wie gut sie sich an diese Ereignisse erinnern kann, wo ich mich nichtmal daran erinnern kann, was ich letzte Woche gegessen habe, und das obwohl viele Ereignisse im Rausch passierten. Dadurch das das ganze Buch natürlich aus ihrer Perspektive geschrieben ist, weiß man natürlich nicht ob alles wirklich so abgelaufen ist oder ob sie manches anders in Erinnerung hat, wobei die Passagen der Mutter, welche darin auch vorkommen, meiner Meinung die ganzen Geschichte noch glaubwürdiger machen. Im Endefekt zeigt das Buch eine erschreckende Wahrheit und hat bestimmt früher vielen Leuten die Augen geöffnet, was denn so draussen vor sich geht. Denn man kann über Christiane sagen was man will und meiner Meinung nach zeigt Wir Kinder vom Bahnhof Zoo nicht mit dem Zeigefinger auf und will uns unbedingt beibringen, dass Drogen schlecht sind, sondern erzählt einfach die traurige Wirklichkeit, ernüchternd und einfach nur erzählend, das Drogen schlecht sind und wie gefährlich Heroin ist, liest man so herraus und auch was Christiane so daran fasziniert hat, wodurch man Christiane F. ein Stück weit versteht auch wenn sie mir nicht wirklich symphatisch ist.  Fazit: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo ist ein faszinierendes und erschreckendes Buch, welches sicher auch in Zukunft leider immer aktuell bleiben wird, da sich die selben Geschichten wohl immer wieder abspielen werden und viele Leute ein ähnliches Schicksal haben werden wie Christiane F. Ob dieses Buch hier Leute davon abhalten wird, ist dahin gestellt, mich würde es das aufjedenfall. Aber eines steht fest, dieses Buch sollte jeder gelesen haben.

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  • Schockierend

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    hymo

    hymo

    28. June 2016 um 12:13

    Einfach nur schockierend!   Ich habe zum ersten Mal das Buch gelesen und bin schockiert. Zum einen wie schwer Christiane es zu Anfang hatte. Die Eltern waren zu jung. Der Vater war ein Traumtänzer und durfte in Gegenwart von Freunden nur als Onkel angesprochen werden.   Schockierend auch wie schnell und wie heftig Christiane gesunken ist. Die Schritte von eben mal ausprobieren bis zur Prostitution sind sehr kurz.   Schlimm auch wie viel Macht die Drogen hat. Sie hat so oft probiert clean zu werden und ist immer wieder rückfällig geworden und wie ich nun aus dem zweiten Buch weiss, immer ein Junkie war.   Es wurde nichts vertuscht und auch aufgezeigt wie viele „ihrer Fixerfreunde“ die Droge nicht überlebt haben.   Das Buch hat mich sehr schockiert und ich bin erstaunt wie viel ein Mensch in einer Abhängigkeit ertragen kann.   Ich geben 5 Tragiksterne

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    • 2
  • Drogen

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    Wihteblack

    Wihteblack

    11. May 2016 um 15:09

    Es ist ein Mädchen das reinrutscht in Drogen weil es jeder macht und wissen will ... Doch eine echt tragische Geschichte in den Tod

  • Was Drogen anstellen können..

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    Kiweeeey

    Kiweeeey

    07. May 2016 um 13:11

    Sehr gutes Buch, welches dazu anregt, niemals mit Drogen anzufangen. Ich versteh das Handeln der Protagonistin sehr gut und ich fand es sehr spannend zu erleben, wie sie auf Entzug war.

  • Das Buch des Monats März für den FISCHER Leseclub: "Nur ein Tag" von Gayle Forman

    Nur ein Tag
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    "Alles kann passieren an einem einzigen Tag." Von einem Tag auf den anderen ändert sich das geordnete Leben von Allyson komplett. Sie verbringt einen Tag in Paris mit Willem, den sie überhaupt nicht kennt. Und trotzdem kann sie diesen einen Tag nicht mehr vergessen. Aber kann man sich wirklich nach nur einem Tag verlieben? Wie gut kennt sie Willem überhaupt? Und wird sie ihn jemals wiedersehen?In "Nur ein Tag" verwebt Gayle Forman die Liebe auf den ersten Blick gefühlvoll mit einer Europareise, die euch nicht mehr loslassen wird! Mit "Und ein ganzes Jahr" erscheint auch zeitgleich am 22.03. der zweite Teil des Roman-Duos! Lasst euch gemeinsam mit uns von Gayle Forman in unserer "Buch des Monats"-Aktion im März in die Stadt der Liebe entführen!Mehr zum Buch:Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer – überlegt, geplant und ordentlich gepackt. Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour lernt sie Willem kennen. Sofort knistert es zwischen den beiden. Als freier, ungebundener Schauspieler ist Willem all das, was die 18jährige Allyson nicht ist, und als er sie einlädt, mit ihr nach Paris zu kommen, trifft sie spontan eine für sie untypische Entscheidung. Sie ändert ihren Plan und geht mit ihm. Nach nur einem gemeinsamen Tag wird aus dem Knistern ein Brennen … bis Allyson am nächsten Morgen aufwacht und feststellen muss, dass Willem nicht mehr da ist.>> Hier geht es zur LeseprobeWir vergeben gemeinsam mit FISCHER FJB 50 Exemplare von "Nur ein Tag" unter allen, die sich hier bis einschließlich 20. März 2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und verraten, wieso sie gern mitmachen würden!* In den folgenden Wochen stellen wir euch verschiedene Aufgaben, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. (Alle Informationen zum System der Buchlose findet ihr hier)Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!Wer 9 Buchlose sammelt, gewinnt ein Buch aus den S. Fischer Verlagen aus dem Genre seiner Wahl. Zusätzlich verlosen wir unter allen, die mindestens 10 Buchlose gesammelt haben, eine Magic Box "Städtetrips" von mydays.de – Damit ihr schon bald selbst auf Europatour gehen könnt!Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats März endet am Sonntag, den 24. April 2016 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen. Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Infos dazu findet ihr hier.Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen. Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden. * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der "Buch des Monats"-Aktion bis spätestens 24. April 2016. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt!

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    • 4330
  • Auch nach 35 Jahren noch sehr bewegend

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    Aglaya

    Aglaya

    01. February 2016 um 20:11

    Christiane F. – die wohl auch noch heute berühmteste Drogenabhängige Deutschlands – schildert ihre Erlebnisse auf der Fixer-Szene am Berliner Bahnhof Zoo, wo sie mit 14 Jahren heroinabhängig wird.   Es gibt wohl kaum jemanden, der „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ nicht zumindest dem Namen nach kennt. Ich habe das Buch, wie so viele andere auch, als Jugendliche zum ersten Mal gelesen und in der Schule den Film angeschaut. Seither habe ich das Buch viele Male gelesen, und jedes Mal sind mir neue Aspekte aufgefallen.   Die Sprache des Buches ist sehr einfach gehalten. Obschon das Buch von zwei Journalisten anhand von Tonbandprotokollen geschrieben wurde, erschien es mir eher, als ob die Protokolle ohne Überarbeitung direkt abgetippt worden wären. In der Ich-Perspektive schildert Christiane tagebuchartig in einfachen Sätzen („er sagte, ich sagte, er sagte“) ihre Erlebnisse von der Kindheit bis zum Aufenthalt bei ihren Verwandten in Hessen, den sie zu diesem Zeitpunkt als ihre definitive Loslösung von Drogen erachtete. Auffällig ist dabei, wie gut sich Christiane noch Jahre später an Details, Dialoge etc. erinnern konnte, insbesondere wenn man bedenkt, dass sie während dieser Zeit grösstenteils auf Heroin war. Wie gut ihre Erinnerung an die Geschehnisse tatsächlich war, und wie viel sie sich nachträglich zusammengereimt hat, kann ich als Aussenstehende natürlich nicht beurteilen. Zwischendurch kommen auch noch weitere Beteiligte zu Wort, wie beispielsweise Christianes Mutter, die auf wenigen Seiten ihre eigene Sicht der damaligen Situation schildern.   In früheren Jahren war ich immer beeindruckt, dass Christiane die Schuld an ihrer Drogensucht niemand anderem zuschiebt („niemand wird gegen seinen Willen angefixt“). Als ich das Buch nun wieder gelesen hatte, fiel mir auf, dass sie zwar nicht mit dem Finger auf andere zeigt, gleichzeitig aber auch die Schuld nicht bei sich sucht. Sie gibt nie direkt zu, dass sie Fehler gemacht hat, dass es eine schlechte Entscheidung gewesen war, mit den Drogen anzufangen. Sie scheint sich als Opfer der Umstände zu sehen, dem gar nichts anderes übrig blieb, als sich den Drogen zuzuwenden, über ihre eigene Verantwortung an ihrem Leben denkt sie nie nach. Ob der Leser dieser Ansicht folgen will, ist sicher diskussionswürdig. Daher sehe ich „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ weder als Abschreckung vor Drogen, wie es die Einen sehen, noch als „Anleitung zum sorgenfreien Drogenleben“, wie es andere befürchten.   Mein Fazit Immer noch tief beeindruckend, auch wenn ich es mit ü30 anders lese und auffasse als mit 15.

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  • Ein zeitloser Klassiker

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    JanineT

    JanineT

    16. January 2016 um 18:08

    Wer kennt sie nicht, die Christiane und ihren Detlef? Wer hat das Buch gelesen und war nicht total erschüttert?   Ich tue mich immer sehr schwer damit, ein Buch zwei Mal zu lesen. Dass ich ein Buch drei Mal lese, ist bis jetzt noch nie vorgekommen – ausser ‚Wir Kinder vom Bahnhof Zoo’ und ‚Das Silmarillion’ von J.R.R. Tolkien. (Aber zu diesem Buch später.) Das Buch der Christiane Felscherinow habe ich wahrscheinlich 5 Mal gelesen und mir das Hörbuch etwa ein dutzend Mal angehört. Beides kann ich mehr als nur empfehlen. Das Hörbuch, so scheint mir, ist etwas gekürzt, aber nur satzweise hier und da, aber die beiden Leserinnen Anna Thalbach (als Christiane) und Katharina Thalbach (als Christinaes Mutter) machen das hervorragend. Fast glaubt man, dass die tatsächlichen Personen einem das Buch vorlesen. Anna Thalbach hat hat eine super-Stimme. Das Buch sollte man sich auch in das Regal der Klassiker stellen, denn das kommt mit vielen Fotos von den Schauplatzen und Menschen, die in der Erzählung vorkommen. Ich will hier nicht auf Details eingehen, weil bestimmt so jeder – jedenfalls die Leute meiner Generation und eine davor – dieses Buch kennen. Was ich aber hierfür loswerden will, ist, dass ich dieses Buch meiner Tochter zum Lesen geben werde, wenn sie alt genug dafür ist. ‚Wir Kinder vom Bahnhof Zoo’ sollte eine Pflichtlektüre in jeder Schule rund um die Welt sein. Denn es ist einer der Gründe, warum ich eine Heidenangst vor Drogen habe und mir das nie auch nur ein einziges Mal angetan habe. Dieses Buch sollte so manchen Teenager abschrecken.

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  • Emotional, packend + erschütternd..

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    TammyB

    TammyB

    Meiner Meinung nach, dient das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" zur Allgemeinbildung.

    Das Buch klärt schonungslos über die Drogenszene, Prostitution und Elend der Großstadt auf.

    Es ist wirklich erschreckend, wie kurz die Spanne, von "kurz mal" Haschisch rauchen, bis zur absoluten Drogenabhängigkeit ist.


    Absolutes Pflichtbuch, für diejenigen, die es noch nicht gelesen haben.

    • 7
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    20. October 2015 um 05:06
    TammyB schreibt Wie heißt denn das neue Buch von ihr?

    Ich meinte das Buch " Christiane F. -Das zweite Leben".

  • Schockierende Bilder, die Hängen bleiben - Eine Rezension zu "Wir Kinder von Bahnhof Zoo"

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wer hat nicht von ihr gehört - der berühmt berüchtigten Christiane F.? Ihr Name war mir bekannt, auch ihre grobe Geschichte, doch habe ich mich immer gefragt, warum sie die Leute - auch nach all den Jahren noch - nicht loslässt. Um mir selbst ein Bild zu machen, beschloss ich mich nun endlich auch an "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" zu wagen. Das Buch erzählt die erschütternde Geschichte der Christiane F., einem jungen Mädchen aus einem Ghetto Berlins; Schon früh hatte sie unter häuslicher Gewalt und der Trennung ihrer Eltern leiden müssen. Doch das bleibt bei weitem nicht alles. Um angenommen zu werden und Freunde zu bekommen, schliesst sich Christiane im jungen Teenageralter einer Mitschülerin an, fängt an zu kiffen und zu trinken, um diese zu beeindrucken. - So weit, so gut, es mag viele Geschichten geben, die so anfangen. Immer diese Jugendlichen, die durch falsche Freunde zu Alkohol und Cannabis gelangen - Doch in Christianes Fall bleibt es nicht dabei, von den 'typischen' und fast schon normalen Drogen geht sie über zu synthetischen Partydrogen, Ephidrin oder Valium. In dem damals angesagtesten Club Berlins lernt sie etwas später Detlef, ihren zukünftigen Freund, kennen, der bald darauf anfängt Heroin zu nehmen. Auch Christiane kann nicht wiederstehen und wird so als 13 jähriges Kind langsam Heroinabhängig. Eindrücklich wird beschrieben, wie sehr das Heroin ihr Leben bestimmt, wie sehr sie es braucht - bis sie sich dazu entschliessen muss, auf den Kinderstrich am Berliner Bahnhof Zoo zu gehen, um sich zu prostituieren, damit sie Geld für ihr Heroin beschaffen kann. Es folgen schier endlose Kämpfe mit sich, mit der Sucht, mit Autoritäten. Entzüge, Rückfälle, Krisen, Glücksmomente. Das fesselnde an dem Buch ist die Authenzität und Nachvollziehbarkeit der Handlungen Christianes. Auch ein gutbürgerlicher Leser, der weit entfernt von Schicksalen, wie denen der Kinder vom Bahnhof Zoo ist, kann mit Christiane fühlen und sie verstehen. Warum das Buch so authentisch ist? Es ist die Wahrheit. Die Geschichte ist echt. Der im Buch geschilderte Tod von Christianes bester Freundin Babsi keine dramatische Erfindung - das Mädchen ging als jüngste Herointote in die Geschichte Berlins ein. All das hat wirklich stattgefunden. Die Drogen, der Handel, das harte Geschäft. Der Kampf von Kindern ums überleben. Mitten in Berlin. Prostitution Minderjähriger. Mitten in Berlin. Doch alle haben weggeschaut. Mit ihrem Buch hat Christiane F. Augen geöffnet, die erschütternde Wahrheit nicht länger ignorierbar gemacht. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter, für mich gehört es zu jenen Büchern, die man einfach gelesen haben muss. Dennoch will ich auch negative Kritik üben. Zum einen merkt man stellenweise sehr deutlich, dass Christiane das Buch nicht alleine geschrieben hat und sie sicherlich (vielleicht auch nur ungewollt und unbewusst) von den Mitautoren beeinflusst wurde. Zum Anderen verleitet das Buch stellenweise fast dazu, Drogen zu nehmen, da Christianes Trips deutlich und auch in all ihrer Faszination und mit einer Art melancholischen Sehnsucht beschrieben werden. Trotzdem ist das Buch ein phänomenales Werk, und ich bin sicher, dass ich die Bilder, die sich während des Lesens von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" in meinem Kopf gebildet haben, nie vergessen werde.  

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