Postbote Henner findet die Inhaberin der Reederei "Meeresglück" erschossen auf ihrem Schiff, umrahmt von der Deko für eine Seebestattung. Die Kripo Wittmund vermutet sofort einen Mafiamord, denn Tjalda war ja schließlich mit einem Italiener verheiratet und gehörte dem Vorstand des neuen Hanf-Vereines an. Völliges Neuland für Dorfpolizist Rudi und seine Kollegen! Lehrerin Rosa verbringt ihre ersten Ferientage lieber mit ihrer Bekanntschaft vom Surfkurs. Als jedoch Henner unter Verdacht gerät, muß Rosa natürlich dann doch eingreifen!
"Matjes al dente" ist bereits der 13. Fall für das unschlagbare Trio Rosa, Henner und Rudi. Christiane Franke und Cornelia Kuhnert siedeln ihren Krimi diesmal inmitten von Seebestattung und Hanf-Verein an. Gerade über Hanf kann man hier viel lernen. Anbau und Legalität sind hier Thema. Auch über Seebestattungen erfährt man hier ein paar Dinge. Die Frage, ob die Mafia hier ihre Finger im Spiel hat, zieht sich durch das Buch und man rätselt mit, wo denn nun die Wahrheit liegt. Die Charaktere sind wieder durchweg sympathisch. Ganz Neuharlingersiel ist hier wieder versammelt und das ist gut so. Ich möchte nämlich auf niemanden verzichten - noch nicht einmal auf Schnepel, der zwar aneckt, aber dadurch für viel Humor sorgt. Die Autorinnen sorgen hier für viel Regionalität. Man riecht förmlich das Salzwasser der Nordsee und am Tisch von Mudder Steffens läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Da ist es sehr gut, daß man am Buchende die tollen Rezepte findet! Ich kann auch diesen Band der Serie sehr empfehlen!


































