Christiane Franke , Cornelia Kuhnert Krabbenbrot und Seemannstod. Ein Ostfriesen-Krimi

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Inhaltsangabe zu „Krabbenbrot und Seemannstod. Ein Ostfriesen-Krimi“ von Christiane Franke

Im Hafen von Neuharlingersiel schwimmt der Chef der Krabbenschälfabrik - mausetot. Für die Ermittler steht bald fest: eine Eifersuchtstat, begangen von Hauke Matthiesen! Doch Haukes Freunde wollen das nicht glauben, und so ermittelt das unschlagbare Trio aus Dorfpolizist Rudi, Postbote Henner und Lehrerin Rosa auf eigene Faust.

amüsanter und durchaus auch spannender Krimi aus Neuharlingersiel, dessen Einwohner man einfach lieben muss...

— Schaefche85
Schaefche85
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    Krabbenbrot und Seemannstod. Ein Ostfriesen-Krimi
    Schaefche85

    Schaefche85

    Rosa ist Lehrerin und gerade erst nach Neuharlingersiel gezogen. Doch schon an ihrem ersten Wochenende fliegt ihr Vogel weg und als sie ihren wortkargen Nachbarn Henner endlich dazu überredet hat, ihn zu suchen, finden sie nicht nur das Vögelchen, sondern auch gleich noch eine Leiche im Hafenbecken von Neuharlingersiel. Der Tote ist der Chef der Krabbenschälfabrik, ein Verdächtiger ist auch schnell gefunden - aber irgendwie passt so manches nicht zusammen. Abgesehen davon, dass alle hoffen, dass es der frisch gebackene Papa Hauke Matthiesen nicht gewesen ist. Zusammen mit Dorfpolizist Rudi lassen die Beiden sich so einiges einfallen, um den Täter zu stellen. Oliver Kalkofe liest das Hörbuch wie ich finde einfach grandios! Er verleiht jeder Figur eine etwas eigene Sprechart, beherrscht den Dialekt - und das so, dass man auch als nicht-Friese alles wunderbar versteht. Allein dadurch wird das Hörbuch schon zu einem Hörvergnügen für längere Autofahrten. Die Handlung klingt zwar recht simpel, aber durch die Charaktere wird sie einfach nur klasse. Die motivierte, quirlige Lehrerin Rosa, die die ruhigen Friesen ziemlich aufmischt zwischen dem Postboten Henner, der zwar viele Schwestern hat, bei denen allerdings weiß, wie er seine Ruhe kriegt und dem Dorfpolizisten Rudi, der auch lieber seinen Tee in Ruhe trinkt, als sich dabei ausgiebig zu unterhalten - und die dennoch Rosa nicht abschütteln können, was sich auch bald als gut erweist. Zumal die Einwohner von Neuharlingersiel auch sehr unterschiedlich sind und somit auch Rosa wunderbar ins Bild passt. Da ich schon öfter in Neuharlingersiel war, fand ich es schön, den dreien auf den Wegen durch den Ort folgen zu können, doch auch so kommt die gemütlich-gelassene Atmosphäre der Friesen gut rüber, die auf der einen Seite anpacken können, auf der anderen Seite den Blick für das wesentliche (Tee und beisammensein)  ganz eindeutig haben. Fazit: Ein Regionalkrimi, der mit Humor und durchaus auch Spannung aufwartet. Für Freunde des Genres und von Neuharlingersiel sehr zu empfehlen!

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    NiWa

    NiWa

    27. October 2015 um 18:26