Mörderjagd mit Inselblick

Mörderjagd mit Inselblick
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Positiv (23):
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spannend mit Humor

Kritisch (1):
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Zu viele Personen, langatmig und kaum Spannung. Die vorherigen Bände waren besser.

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Inhaltsangabe zu "Mörderjagd mit Inselblick"

Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm …

In ihrem vierten Fall ermittelt das ostfriesische Kulttrio auch auf den Inseln Norderney, Wangerooge und Spiekeroog.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499290619
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:22.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Julitraumvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Netter ud gemütlicher Ostfriesen-Krimi
    Netter und gemütlicher Ostfriesen-Krimi

    Dies ist der 4. Band der Krimireihe, die in Ostfriesland spielt und sich stets um die Protagonisten Rudi, den örtlichen Dorfpolizisten, Henner, den Dorfbriefträger und Rosa die hinzugezogene Lehrerin dreht. Gerade Rosa ist es, die ihre Nase allzu gerne in Verbrechen steckt und sich hinter deren Aufklärung klemmt. Dabei muß sie mit ihrem Elan dem eher gemütlicheren Henner oft einen kleinen Schubs geben, aber in diesem Trio bringt jeder seine Fähigkeiten nach seiner Fasson ein. Dieses Mal laufen in Neuharlingsiel die Vorbereiten für das Hafenfest auf Hochtouren. Viele bekannte und weniger bekannte Schriftsteller sind eingeladen worden um mit ihren Lesern und Lektoren zu diskutieren und aus ihren neuesten Büchern zu lesen. Auch Rosa engagiert sich tatkräftig bei diesen Vorbereitungen und hilft Meta, der örtlichen Buchladenbesitzerin mit den manchmal etwas spleenigen Autoren. Rosa hat dabei auch noch ein persönliches Anliegen. Gerne würde sie auch selbst als Autorin eine Chance bekommen, doch ehe sie Kontakte knüpfen kann, steht sie schon wieder vor einer Leiche. Offenbar ein Herzinfarkt, doch als nach kurzer Zeit schon weieder jemand aus der Reihe der Autoren stirbt, wird man skeptisch und leider bleibt es nicht bei 2 Toten. Wer mordet da so unter den eingeladenen Autoren? Rosas Spürnase ist geweckt....

    Ein netter und gemütlicher Krimi, den man auch gut ohne Vorkenntnis der vorherigen 3 Bände lesen kann. Band 3 kannte ich schon und dieser hatte mir doch etwas besser gefallen. Hier geht es mir ein wenig zu gemütlich und langsam zu, aber es muß ja auch nicht immer so hektisch sein. Die verschiedenen Protagonisten und übrigen Charaktere werden aber wieder herzallerliebst mit ihren Spleens und Eigenarten beschrieben und für manchen Witz und nette Situationskomik ist gesorgt. Zum Ende des Buches überschlagen sich sogar die Ereignisse und es kommt zu einem aufregenderen Finale. Nette Krimiunterhaltung für Zwischendurch mit sommerlichem Inselfeeling.

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    Gartenkobolds avatar
    Gartenkoboldvor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannend mit Humor
    Ostfriesenkrimi mit Lokalkolorit

    Klappentext: Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm …

    Auch der vierte Roman der Ostfriesen- Krimiserie mit dem Dorfpolizisten Rudi und, Dorfpostboten Henner und Rosa, der Grundschullehrerin ist wieder ein richtiger Wohlfühlkrimischmöker. In Neuharlingersiel finden in diesem Band die 1. Ostfriesischen Literaturtage statt und Rosa ist wieder einmal mitten drinnen, obwohl eine Teilnahme im Organisationskomitee erst gar nicht geplant war. Wenn Autoren, Verleger und Literaturkritiker für ein paar Tage auf so engen Raum aufeinander treffen, können ganz schnell Probleme auftauchen und Konflikte hochkoche n. Als der erste durch einen vermeintlichen Herzinfarkt stirbt, wird Rosa schon hellhörig, als dann aber weitere folgen, nimmt Rosa auf die ihr so ureigene Art die Ermittlungen auf, denn sie war von Anfang an nicht davon ausgegangen, dass ein Herzinfarkt vorliegt…
    Dieser Band ist bereits wie auch die Vorgänger, in sich abgeschlossen, aber wer einen dieser Krimis gelesen hat, möchte auch die anderen lesen. Die Protagonisten haben wie im wirklichen Leben sehr unterschiedliche Charaktere, manche mag man, manche liegen einem nicht so sehr und manche lehnt man einfach ab. Ebenso sind die Schilderungen über Neuharlingersiel und die Inseln so gut beschrieben, dass man, wenn man die Orte kenne, sofort weiß, wo die Szene spielt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und mit Humor gewürzt.
    Ein Lesevergnügen, für dass ich 5 Sterne vergebe.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor einem Jahr
    Mörderjagd mit Inselblick

    Die „Ostfriesischen Literaturtage“, eine seit langem geplante Veranstaltung des Lesezirkels von Neuharlingersiel, stehen unter keinem guten Stern. Bereits zu Veranstaltungsbeginn erliegt einer der geladenen Gäste einem Herzinfarkt. Das ist zwar tragisch, aber so spielt das Leben. Als allerdings wenig später auch einer der Autoren und kurz darauf seine Geliebte ebenfalls einem Herzversagen erliegen beginnt Rosa sich so ihre Gedanken zu machen. Doch Rudi, ausgebremst durch den übereifrigen Schnepel, und Henner der nach seiner Kur noch nicht wieder richtig auf Spur ist, sind ihr keine große Hilfe und so verliert sie wertvolle Zeit. Erst kurz vor knapp gelingt es ihr, die beiden wieder auf Kurs zu bringen und den Täter dingfest zu machen.

    Fazit
    Ein amüsanter Inselkrimi, der nicht nur als Strandbegleitung für unterhaltsame Stunden sorgt.

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    Blausterns avatar
    Blausternvor einem Jahr
    Mörderjagd mit Inselblick

    Es ist Hafenfest in Neuharlingersiel, und es finden die 1. Ostfriesischen Literaturtage statt. Mit dabei im Team ist Rosa Moll. Autoren, Literaturagenten und Kritiker reisen an, und es geht hoch her. Doch plötzlich fällt der erste Literaturagent um und stirbt plötzlich an Herzinfarkt. Der nächste lässt nicht lange auf sich warten. Irgendwas stimmt doch nicht, erkennt Rosa und macht sich mit ihren Freunden Henner und Rudi an die Aufklärung der Fälle.
    „Mörderjagd mit Inselblick“ ist der 4. Band der Freizeitermittlerin Rosa Moll und ihrer Freunde und in sich abgeschlossen, sodass man diesen gut lesen kann, ohne die vorherigen zu kennen. Sehr interessant ist hier, in das Geschäft von Autoren und Agenten zu blicken und das Lokalkolorit mitzuerleben. Spannend ist es ebenfalls. Gut kann man hier miträtseln. Wer mag der Täter sein? Dabei kommt trotz all der Ernsthaftigkeit auch der Humor nicht zu kurz. Und die Schönheit der Landschaft in Ostfriesland kann man sich wunderbar vorstellen. Dazu ein flotter Schreibstil, und man mag das Buch nicht mehr zur Seite legen.

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    madamecuries avatar
    madamecurievor einem Jahr
    Kurzmeinung: wieder sehr spannend
    Mörderjagd mit Inselblick von Christiane Franke und Cornelia Kunhert

    Buchcover:Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm …



    Das ist schon mein 4 Band und ich bin nach wie vor begeistert,Rosa könnte ja glatt selbst zur Polizei gehen und Rudi macht einiges mit bei den Ermittlungen mit Schnepel da mußte er einiges Aushalten und einerseits mußte ich lachen,mit seinem Flirten und dem sabbern.Nah und Henner hat es schwer zu sagen das er nicht verliebt ist.Ich werde garantiert auch das nächste Buch von euch lesen,Rosa und Rudi und Henner gefallen mir.

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    Linnys avatar
    Linnyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sonne, Sand und viele Tote.....
    Mörderisch gut

    Mörderjagd mit Inselblick: Ein Ostfriesen-Krimi (Henner, Rudi und Rosa, Band 4)
    Christiane Franke und Cornelia Kuhnert  
    Ich bin seit dem ersten Band an, ein Fan von dieser Krimireihe. Ich habe mich daher riesig auf den vierten Fall für Rudi, Rosa und Henner gefreut. Und was mich immer wieder überrascht. Jeder Roman für sich ist schon klasse zu lesen. Aber es gibt immer noch eine Steigerung und an Überraschungen wird nicht gespart.

    Meta Hinrichs hat als Vorsitzende des Lesezirkels die Großveranstaltung „ostfriesische Autorentage“ ins Lebengerufen und Rosa gehört zum Organisationsteam. Nicht nur weil es an Hilfe,  sondern weil Rosa zu der Gemeinde dazu gehört und sich dort wohl fühlt. Ich als Leser habe das Gefühl sie ist angekommen und hat auch gleich noch Familienanschluss bei Henners Familie gefunden.
    Und wenn er Hilfe braucht dann macht Rosa sich nützlich. Und so fährt sie die einzelnen Autoren zu ihren Lesungen. Bis dahin bleibt alles normal, denkt man. Aber der erste Tote lässt nicht lange auf sich warten. Und das noch fast vor ihren Augen.
    Nicht von diesen Punkt an ist der Krimi spannend sondern ab der ersten Seite.
    Wie weit geht ein Mensch aus Rache, Eifersucht oder gar Liebe? . Alles liegt nah bei einander. Wer ist wirklich Opfer oder nur Zufallsopfer?.
    Und die Liebe kommt auch nicht zu kurz. Oder besser gesagt es entsteht ein Liebeschaos.
    Und grade der ruhige Henner muss es lösen.
    Und auch Rosa nimmt kein Blatt vor dem Mut, aber ob ihre Worte auch den richtigen treffen wird nicht verraten.
    Liest einfach selbst und entdeckt mit den beiden Autorinnen wie schön ein Nachmittag am Meer sein kann. Mörderisch gut, ist meine Meinung.

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    lisams avatar
    lisamvor einem Jahr
    amüsanter und spannender Küstenkrimi

    Als Fan der Reihe um Lehrerin Rosa, Dorfpolizist Rudi und Dorfpostbote Henner musste ich auch den vierten Band sofort lesen. Man kann sicher auch ohne Vorkenntnisse mit diesem Fall starten. Diesmal finden in Neuharlingersiel die 1. Ostfriesischen Literaturtage statt und Rosa ist wieder einmal mitten drinnen. Wenn Autoren, Agenten und Kritiker für ein paar Tage auf so engen Raum aufeinander hocken, kochen natürlich diverse Konflikte hoch. Aber als dann auch noch ein Herzinfarkt dem anderen folgt, nimmt Rosa die Ermittlungen auf, da nur sie von Anfang an misstrauisch ist.  

    Der vierte Fall um die drei Freunde ist mein Lieblingsbuch. Die diversen Lesungen, Diskussionen und der Einblick ins Autorenleben haben mir gut gefallen und auch wieder das diesmal weniger beschauliche Dorfleben an der Küste. Es ist jedes Mal wie ein kurzer Urlaub. Witz, Spannung, Krimi und Lokalkolorit ergeben eine tolle Mischung und ich warte schon gespannt auf den nächsten Fall. Von mir eine absolute Leseempfehlung für diesen Band bzw. für die ganze Reihe.

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor einem Jahr
    Eine unschlagbare Serie

    In Neuharlingersiel finden die 1. Ostfriesischen Literaturtage statt. Mit im Komitee: Rosa. Als nach und nach Autoren und Agenten an Herzinfarkten sterben, glaubt Rosa nicht mehr an Zufall. Gemeinsam mit ihren Freunden Henner und Rudi sucht sie nach der Wahrheit. Und auch anderweitig hat sie zu tun: Was läuft zwischen Henner und Dörte?


    Dies ist mal wieder ein Küstenkrimi ganz nach meinem Geschmack. Hier geht es spannend zu und trotzdem kommt der Humor nicht zu kurz. Man kann herzhaft über die Geschehnisse lachen und hat jede Menge Spaß beim Lesen. Die Charaktere sind einfach herrlich mit ihren Eigenarten. Man muß sie einfach alle mögen. Sie entwickeln sich mit jedem Buch weiter und der Ringkampf zwischen Dörte und Rosa um Henner ist einfach herrlich. Besonders schön ist es wieder, wie die Landschaft beschrieben wird. Man bekommt automatisch Lust auf einen Nordsee-Urlaub. Und auf Krabben.... Man spürt die Verbundenheit der Autorinnen zu Ostfriesland und den Ostfriesen. Denn hier werden die Ostfriesen nicht als dumm dargestellt, sondern mit einer ganz gewissen, respektvollen Art Humor. Und über diesen Humor kann man ohne Bedenken lachen. 


    Tja - was soll ich schreiben? Dies ist meine Lieblingsserie - und die empfehle ich gerne weiter!

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    dorlis avatar
    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Mörderjagd mit Inselblick" von Christiane Franke

    Neuharlingersiel im Sommer. Zeitgleich zum Hafenfest finden die ersten „Ostfriesischen Literaturtage“ statt. Autoren, Agenten und Kritiker treffen in dem idyllischen Küstenort aufeinander. Doch nicht alle der Angereisten sind sich grün, schnell ist die Stimmung aufgeheizt. Mittendrin in diesen Trubel: Lehrerin Rosa Moll. Rosa möchte die Gunst der Stunde nutzen und ihr Manuskript an den Mann bringen. Doch als sie den Literaturagenten Robert Goldmann darauf anspricht, bricht dieser vor ihren Augen zusammen und stirbt. Herzinfarkt! Als kurze Zeit später Starautor Alexander Paulssen auf Norderney ein ähnliches Schicksal erleidet, wird Rosa hellhörig. Sie befürchtet, dass ein Mörder sein Unwesen treibt und beginnt zu ermitteln…

    „Mörderjagd mit Inselblick“ ist bereits der vierte Fall für Hobbydetektivin Rosa und ihre Freunde Rudi und Henner, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.

    Christiane Franke und Cornelia Kuhnert erzählen die Geschichte gewohnt schwungvoll und mit viel frischem Humor in der Stimme. Gemeinsam mit Rosa & Co. geht der Leser wieder auf eine spannende Spurensuche und kann dabei prima über mögliche Täter und Motive miträtseln und mitspekulieren.

    Besonders amüsiert habe ich mich diesmal über die Auftritte von Rudis Kollegen Schnepel von der Kripo Wittmund. Der Oberkommissar wirft sich richtig ins Zeug und mimt den Starermittler – man kann sich dabei ganz herrlich über sein affektiertes Gehabe und Getue aufregen.

    Die Autorinnen warten auch in diesem Band wieder mit einer großen Portion Lokalkolorit auf. Ich konnte mir die Schauplätze in Neuharlingersiel und auf den Ostfriesischen Inseln alle sehr gut vorstellen und wurde schnell von der Nordseeküsten-Atmosphäre eingefangen.

    Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, mit Rosa, Rudi und Henner auf Verbrecherjagd zu gehen. „Mörderjagd mit Inselblick“ bietet von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige Unterhaltung - ein tolles Lesevergnügen.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor einem Jahr
    Einfach genial!

    "Mörderjagd mit Inselblick" von dem Autorenduo Christiane Franke & Cornelia Kuhnert ist bereits der 4. Band mit meinem ostfriesischen Lieblingsermittlertrio. In ihrem neuesten Ostfriesen-Krimi werden wir wieder an die traumhafte Nordseeküste nach  "Neuharlingersiel" entführt.

    Und wieder ist hier einiges los. Das Hafenfest steht bevor, dafür laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Aber vorher gibt es stehen zum ersten Mal die "Ostfriesischen Literaturtage" an, bei denen Rosa auch im Veranstaltungskomitee sitzt. Doch schon beim ersten Aufeinandertreffen der Autoren gibt es Zoff. Und dann fällt der erste Autor auch noch tot um, und das ausgerechnet neben Rosa. Rosa ist auch für die Betreuung der Autoren zuständig. Sie begleitet einen von ihnen nach Norderney. Doch als dieser während einer Lesung zusammenbricht, wird Rosa hellhörige. Das kann doch alles kein Zufall sein. Doch Dorfpolizist Rudi, den Rosa zu Rate zieht, will von einem Mord nichts wissen. Na ja und die zuständige Kripo ind Wittmund schon gleich gar nicht. Und der dritte im Bunde, der Postbote Henner, befindet sich zur Zeit auf Kur. Und dann gibts noch eine Tote. Und jetzt erwacht Rosas Jagdinstinkt. Und plötzlich sind auch Rudi und Henner zur Stelle.

    Leider ging mein traumhafter Urlaub an der Nordsee viel zu schnell zu Ende. Ich bin ja immer total begeistert, wenn es zwei Autoren gelingt so ein tolles Meisterwerk zu schreiben und das kann bei diesen Ostkrimis schon behaupten. Sobald man die ersten Zeilen gelesen hat, taucht man sofort ein in die Geschichte und fühlt sich einfach wohl. Es ist als würde man zu guten Bekannten nach Hause kommen. Rosa, Rudi und Henner sind einfach ein Spitzenermittlertrio, obwohl diesesmal Rosa wieder am Anfang alleine gekämpft hat. Aber sobald sie dieses Nasejucken hat, geht es nicht mit rechten Dingen zu und auch dieses Mal hat sie den richtigen Riecher. Das Autorentreffen ist ja wunderbar geschildert und es gab auch einiges zu schmunzeln, besonders auf der Fährenlesung. Ich wäre ja sehr gerne dabeigewesen. Und auf den ganzen Auflügen zu den verschiedenen Inseln wäre ich gerne dabei gewesen. Aber wenn ich die Augen schließe, sehe ich wunderbare Bilder. Man fühlt sich einfach von der ersten bis zur letzten Seite pudelwohl, denn es fehlt wieder einmal an nichts. Die Geschichte ist unterhaltsam, humorvoll und spannend. Man weiß bis zum Schluss nicht, wer hinter den ganzen Morden steht. Einfach super toll!

    Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das immer mehr Lust auf einen Urlaub an der Nordsee macht. Ich hatte wunderbare Lesestunden und kann das Buch nur bestens weiterempfehlen. Das Cover ist ja auch ein echter Hingucker - es verbreitet wirklich schon ein Sommer-Urlaubsfeeling. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf die nächste Reise nach Neuharlingersiel.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    CorneliaKuhnerts avatar

    Unser neuer Roman „Mörderjagd mit Inselblick“ erscheint in gut zwei Wochen und wir, die Autorinnen Christiane Franke und Cornelia Kuhnert, möchten euch herzlich zu unserer Leserunde einladen.

    Wir freuen uns schon jetzt auf den Austausch mit euch. Das hat bei den vorangegangenen Leserunden schon riesigen Spaß gemacht. Das werden diejenigen, die bei früheren Leserunden dabei waren, sicher noch wissen.

    Mehr zum Buch:

    Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm …

    In ihrem vierten Fall ermittelt das ostfriesische Kulttrio auch auf den Inseln Norderney, Wangerooge und Spiekeroog.

    Und hier könnt ihr euch schon mal den Anfang als Bildergeschichte ansehen:

     https://guidewriters.com/cornelia-kuhnert/1425-morderjagd-mit-inselblick

    Zu den Autorinnen:

    Christiane Franke wurde an der Nordseeküste geboren und lebt immer noch gerne dort. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin und Herausgeberin arbeitet sie als Dozentin für kreatives Schreiben.Mehr unter www.christianefranke.de

    Cornelia Kuhnert lebt in Hannover und hat bereits zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht und Anthologien herausgegeben. Mehr unter www.corneliakuhnert.de

    www.kuestenkrimi.de

     

     

    Bis einschließlich 16. April 2017 habt ihr die Möglichkeit, euch für eines der 20 Freiexemplare zu bewerben, die wir gemeinsam mit dem Rowohlt-Verlag vergeben möchten. Die Gewinner nehmen dann automatisch an der Leserunde teil und schreiben im Anschluss eine Rezension zum Buch.
    Natürlich sind auch diejenigen, die das Buch schon kennen oder es sich über andere Kanäle besorgt haben, herzlich in der Runde willkommen. Wer von euch eines der Exemplare von „Mörderjagd mit Inselblick“ gewinnen möchte, beantwortet bitte folgende Frage im Unterthema „Bewerbung“:
    Unsere Frage zum Gewinnspiel:


    In unserem Buch lebt Rosa mit einem Haustier zusammen.

    Hat sie  

    A einen Hund,

    B eine Katze

    C einen Vogel

    D ein Kaninchen

    oder E einen Fisch?

     


    Stimmen dazu:

     „Morden im Norden: spannend und witzig und vor allem mit viel Herz erzählt.“ WDR 5

     „Ein spaßiger Krimi mit Lokalkolorit.“ (Hamburger Morgenpost)

    „Tolle knorrige Charaktere, eine witzige Sprache, vor allem gleitet dieser charmante Roman nie ins triviale und klischeehafte ab.“ (Föhrer Blatt)

    „Endlich ein neues, originelles Ermittlerteam an der Küste!“ (Klaus-Peter Wolf)

    „Diejenigen, die Ostfriesland lieben und alle,die dort noch nie gefroren haben, werden von diesem Trio so begeistert sein wie ich!“ (Gisa Pauly)„

    „Wer geglaubt hat, dass er Ostfriesland kennt, der wird hier eines Besseren belehrt – und das mit einer saftigen Portion Spannung und vor allem Humor, den manch einer den knorrigen Charakteren am Nordseestrand nicht zutraut, was aber wieder einmal beweist: Friesland singt nicht nur, es lacht auch!“ (Margarete v. Schwarzkopf)

     


    Leseprobe:

    Mitt woch
    R osa Moll steht frisch geduscht in Unterwäsche vorm
    Spiegel. In einer halben Stunde muss sie im Sielhof
    sein. Ihr Blick fixiert den geöffneten Kleiderschrank. Zum
    dritten Mal schiebt sie die Blusen und Kleider von links nach
    rechts. Das rote, das bis zu den Waden geht? Nein, der Ausschnitt
    ist viel zu tief. Das passt für eine Abendveranstaltung,
    aber nicht zur Begrüßung der Autoren der «Ostfriesischen
    Literaturtage». Sie wirft das Kleid mit Schwung aufs Bett.
    Es ist wirklich toll, was Meta Hinrichs da auf die Beine gestellt
    hat. Nie hätte sie der Vorsitzenden des Lesezirkels aus
    Neuharlingersiel zugetraut, dass sie es tatsächlich schafft,
    so eine Veranstaltung an Land zu ziehen. Keine Frage, dass
    Rosa der Cousine ihres Lieblingsbäckers jede Unterstützung
    zugesagt hat.
    Entschlossen schlüpft sie in die weiße Leinenhose und
    das passende Hemd. Nach einem Blick in den Spiegel zieht
    sie beides schnell wieder aus. Vielleicht doch das schwarze
    Kleid mit den weißen Tupfen? Nein, das geht gar nicht. Tupfen
    sind viel zu spießig.
    Was zieht man zu so einem Anlass eigentlich an? Schließlich
    lernt sie gleich jede Menge Autoren kennen, dazu Literaturagenten
    und Kritiker. Wahnsinn! Rosas Finger wandern
    die Kleiderstange entlang. Vielleicht sollte sie das schwarze,
    ärmellose Leinenkleid nehmen. Dazu die mit Strass ver8
    9
    zierten Sandalen … Sie guckt auf die Wanduhr. Mist. In zehn
    Minuten muss sie im Sielhof sein. Und geschminkt ist sie
    auch noch nicht.
    $
    Warmer Wind schlägt Gesche Anders entgegen, als sie in
    Norden aus dem Zug steigt. Tief saugt sie die Luft in ihre
    Lungen. Nein, die würzige Nordsee riecht man hier noch
    nicht. Mit Herzklopfen nimmt sie ihren Koffer und orientiert
    sich. Wo muss sie hin? Es bleiben ihr zwölf Minuten,
    um den Bus nach Neuharlingersiel zu finden. Nicht mehr
    lang, und sie sieht Alexander wieder. Das letzte Treffen ist
    schon Wochen her. Und es war viel zu kurz. Nur eine Nacht
    in München. Bereits am nächsten Tag musste er zu einer
    Veranstaltung in die Schweiz und sie ins Fernsehstudio.
    Ein glückliches Lächeln huscht über ihr Gesicht. Jetzt
    haben sie ganze fünf Tage miteinander. Natürlich müssen sie
    vorsichtig sein, dürfen es nicht an die große Glocke hängen,
    dass sie vertrauter miteinander sind, als es nach außen aussieht.
    Immerhin ist Alexander verheiratet. Aber das haben
    sie in den letzten drei Jahren ja auch meisterhaft hingekriegt.
    Voller Vorfreude wirft Gesche die schulterlangen rotblonden
    Haare zurück und folgt dem Hinweisschild zum Bus, den
    Rollkoffer ratternd hinter sich herziehend.
    Aus dem vorderen Waggon steigen ein Mann und eine
    Frau. Von hinten sieht der Mann aus wie Alexander. Nein,
    das kann nicht sein. Dann hätte er ihr doch Bescheid gesagt,
    dass er diesen Zug nimmt. Außerdem kommt Alexander immer
    allein. Und seine Frau sieht ganz anders aus. Kleiner als
    er, mit kürzeren, leicht ergrauten Haaren. Nicht nur einmal
    hat er sich darüber aufgeregt, dass Francesca sich weigert,
    ihre Haare zu färben. Auch, wenn sie ein paar Jahre älter ist
    als er, müsse das niemand auf den ersten Blick sehen. Das
    hat Gesche für sich selbst als Kompliment aufgefasst. Francesca
    und sie sind schließlich beinahe gleich alt.
    Verwundert folgt Gesche dem Paar. Beide ziehen jeweils
    einen Rollkoffer hinter sich her. Die Frau lacht laut auf. Es ist
    eine junge Stimme. Der Mann antwortet, und Gesche zuckt
    zusammen. Sie würde dieses rollende «R» unter Tausenden
    erkennen: Alexander Paulssen. Wie blöd ist das denn? Sie
    hätten doch im Zug nebeneinandersitzen können. Nun
    lacht auch Alexander. Wie gut sie dieses Lachen kennt! Sie
    beschleunigt ihren Schritt, soweit es der enge Kostümrock
    zulässt.
    «Hallo, Alexander!», ruft sie, als sie fast auf gleicher Höhe
    sind. Überrascht dreht er sich um.
    «Gesche.» Er klingt mehr irritiert als erfreut. «Bist du
    auch schon da?» Ohne eine Antwort abzuwarten, zeigt er
    zum Ausgang und sagt zu seiner Begleitung: «Da vorn müsste
    der Bus stehen.» Dann wendet er sich wieder zu Gesche
    um. «Du kennst Tessa von Wittgenfels sicher. Tessa, das ist
    Gesche Anders, du hast bestimmt schon von ihr gehört. Sie
    ist Literaturkritikerin.»
    Gesche ist sprachlos. Was ist das denn für eine Begrüßung?
    Wenigstens ein «Schön, dich zu sehen» hätte sie erwartet.
    Und zumindest einen Kuss auf die Wange. Na, der
    wird sie noch kennenlernen. Gesche ist Literaturkritikerin.
    Wie er das sagt. Sie ist die Literaturkritikerin, die Nummer
    eins! Kein Autor, der die Bestsellerlisten stürmen will,
    10 11
    kommt an Gesche Anders vorbei. Sie ist die Königsmacherin.
    Ohne sie wäre Alexander nicht dort, wo er jetzt steht.
    Alle drei steuern auf den Reisebus zu. Der Fahrer nimmt
    Gesche den Koffer ab und verfrachtet ihn auf die Ladefläche
    unterhalb des Fahrgastraumes. Alexander hilft Tessa.
    «Danke, das ist zu lieb!» Das Gurren in Tessas Stimme
    steigert Gesches Wut. Schnell erklimmt sie den Bus und
    setzt sich in die dritte Reihe. Ans Fenster. Dann ist der
    Platz neben ihr für Alexander frei. Aber er geht einfach weiter
    nach hinten durch. Als gäbe es sie gar nicht. Was läuft
    denn hier, bitte schön? Sie will etwas sagen, doch kein Wort
    kommt über ihre Lippen. Ihr Mund bleibt offen stehen. Hat
    Alexander sie tatsächlich gerade abserviert? Einfach so? Im
    Vorbeimarschieren? Das wird sie ihm nicht durchgehen lassen.
    Niemals!
    $
    War ja irgendwie klar, dass zehn Minuten nicht reichen, um
    sich zu schminken und die Haare in Form zu bringen. Rosa
    hetzt die letzten Meter über die Cliener Straat zum Sielhof.
    Der einstige Herrensitz derer von Eucken liegt inmitten einer
    großzügigen Parkanlage direkt in Hafennähe. Als sie an
    der Freitreppe des zweigeschossigen Klinkerbaus ankommt,
    steht ihr der Schweiß auf der Stirn. «Mörderhitze im August»
    stand heute als Schlagzeile im Anzeiger für Harlingerland.
    Über 35 Grad zeigte ihr Thermometer gestern Nachmittag.
    Hoffentlich wird es heute nicht noch heißer. Sie wischt sich
    den Schweiß von der Stirn, wendet sich nach rechts und eilt
    die Treppe hoch, immer zwei Stufen auf einmal nehmend.
    In der oberen Etage hört sie Stimmen. Na, wenigstens die
    anderen sind pünktlich.
    «Entschuldigt, dass ich mich verspätet habe!», ruft Rosa
    ganz außer Atem, als sie den großen Raum mit dem Kachelofen
    betritt, in dem Meta Hinrichs und Ottwin Otten schon
    fleißig alles herrichten.
    Meta hebt den Kopf: «Hauptsache, du bist da. Den Empfangstisch
    hab ich mit Ottwin schon fertig gemacht. Du
    kannst die Programmhefte aus den Kartons links auf den
    Tisch packen. Die ersten Autoren müssten jeden Moment
    eintrudeln. Der Bus aus Norden sollte schon längst da sein.»
    Meta dreht sich zu einem schlaksigen Mann um, der die
    Baumwolltaschen mit Infomaterial über Neuharlingersiel
    und Ostfriesland füllt und in jede noch eine Packung ostfriesischer
    Festtagsröllchen steckt. Ein Karton mit kleinen
    Schnapsfläschchen der Kornbrennerei aus dem Nachbarort
    steht als zusätzlicher Willkommensgruß bereit.
    «Ottwin, wie weit bist du?», fragt Meta.
    «Gleich fertig.» Ottwin hebt nicht einmal den Kopf, sondern
    steckt stur weiter Prospekte in die Taschen. Seine fisseligen
    Haare, farblich zwischen Matsch und Straßenköterblond,
    fallen ihm über die Brille. «Die Namensschilder hab
    ich alphabetisch sortiert.»
    «Super», freut sich Meta und wendet sich an Rosa. «Erst
    brüllt der ganze Lesezirkel: ‹Wir wollen so ein Festival nach
    Neuharlingersiel holen›, aber wenn es ans Eingemachte geht,
    schiebt jeder Gründe vor, nicht helfen zu müssen. Wie schön,
    dass wenigstens ihr zwei mich heute nicht hängenlasst.
    Ohne euch und die Unterstützung des Kurvereins wäre es
    ein Chaos geworden.» Sie hebt den Kopf. «Ottwin, der rechte
    12 13
    Tisch muss noch ein bisschen dichter ans Fenster. Dahinter
    können wir dann die Tüten stellen.»
    Sofort führt Ottwin den Auftrag aus. «Gut so?»
    «Bestens», sagt die Vorsitzende des Lesezirkels, die auch
    die Buchhandlung «Watt’n LeseLust» in Neuharlingersiel
    betreibt. «Dann kann’s ja jetzt losgehen!»
    $
    Herrlichstes Wetter auf Norderney. Henner hat einen Platz
    in der dritten Reihe ergattert. Mittlerweile sind alle Stühle
    vor der Musikmuschel besetzt. Heute spielt ein polnisches
    Symphonieorchester. Begeistert lauscht Henner den Klängen
    von Gershwins «Rhapsody in Blue». Die Jungs sind wirklich
    einmalig gut. Henner kann das beurteilen, seit seiner
    Jugend schlägt sein Herz für klassische Musik. Wie gern hätte
    er ein Streichinstrument gelernt, aber daran war in einer
    Bauernfamilie mit neun Kindern nicht zu denken. Seine acht
    Schwestern hätten den Eltern die Hölle heiß gemacht, wenn
    sie ihrem einzigen Sohn und Hoferben Musikunterricht finanziert
    hätten. Da ist er dann eben in den Spielmannszug
    vom Schützenverein eingetreten und hat die große Trommel
    geschlagen.
    Während seiner dreiwöchigen Kur hat Henner kein Konzert
    verpasst. Vor allem, weil sie keinen Eintritt kosten. Wo
    bekommt er so etwas sonst schon geboten? Er streckt die
    Beine weit von sich. Norderney. Was für eine schöne Insel!
    Allein die Spaziergänge am Strand zur Weißen Düne. Er genießt
    die letzten Tage hier. Vor allem die Ruhe. Weder eine
    seiner Schwestern noch Rosa will etwas von ihm. Seit die
    über ihm wohnt, ist sein ruhiges Leben irgendwie vorbei. Da
    sehnt er sich direkt den geigenden Finanzbeamten als Nachbarn
    zurück. Denn schon drei Mal ist Rosa über Leichen gestolpert
    und hat nicht eher Ruhe gegeben, bis er und sein
    Kumpel Rudi sich der Sache angenommen haben. Rudi ist
    zwar bei der Polizei und nicht nur für Esens, sondern auch
    für Neuharlingersiel zuständig, bei Mord darf jedoch nur die
    Kripo in Wittmund ermitteln. Rudi nicht. Aber irgendwie
    sind die Wittmunder in letzter Zeit immer auf dem Holzdampfer,
    was die Ermittlungen angeht. Da war es schon gut,
    dass Rudi, Rosa und er auf eigene Faust Nachforschungen
    angestellt haben – sonst wären nachher noch die Falschen
    im Gefängnis gelandet.
    Aber wirklich Spaß hat Henner an solchen Aktionen
    nicht. Viel lieber feilt er an seinen Reden für die Stadtausrufer-
    Wettbewerbe. In Uniform und mit Dreispitz auf dem
    Kopf ist er so ganz in seinem Element. Vor ein paar Wochen
    hat er in Neustadtgödens eine Rede hingelegt, da haben die
    Leute laut Beifall geklatscht. Und im Finale musste er gegen
    Bernd Krüger von Norderney antreten. Den Favoriten. Da
    hat er allerdings keine Chance gehabt. Aber das tut ihrer
    Freundschaft keinen Abbruch.
    Das Orchester setzt zum Schlussakkord an. Henner applaudiert
    tüchtig, bevor er sich auf den Weg in die Milchbar
    macht. Nur noch zweimal Sonnenuntergang am Meer und
    ein letztes Treffen mit Bernd auf ein Bier. Anders als Henner,
    der die Ausruferei nur hobbymäßig betreibt, ist es bei Bernd
    ein richtiger Job. Täglich läuft er in weißer Hose, blau-weißem
    Fischerhemd und großer Messingglocke durch den Ort
    und verkündet die Veranstaltungen. Seit neuestem trägt er
    14 15
    auch noch einen königsblauen Umhang. Seine rote Schirmmütze
    erinnert an die von Eisenbahnern aus dem vorigen
    Jahrhundert und leuchtet weithin sichtbar.
    Gestern und heute hat er auch die Lesung von Alexander
    Paulssen angekündigt. Dabei ist die Insel sowieso schon mit
    Werbeplakaten dafür regelrecht zugepflastert. Rosa kommt
    sogar extra deswegen angereist. Aber das Schlimmste: Sie
    hat ihn darauf festgenagelt, zusammen mit ihr hinzugehen.
    Sie hat gemeint, er müsse diesen Paulssen unbedingt live
    erleben. Wirklich Lust hat er dazu nicht. Liebesromane sind
    überhaupt nicht sein Ding. Aber seine Nachbarin hat nicht
    lockergelassen. Rosa ist eben Rosa. Zur Not schiebt er einfach
    einen Asthmaanfall vor und verlässt vorzeitig den Saal.
    Henner schlendert die Bülowallee entlang, vorbei am
    Café Koppe, wo es so leckere Waffeln gibt. Dörte war letzte
    Woche ganz begeistert davon.
    Hoffentlich kriegt Rosa nicht spitz, dass die ihn besucht
    hat. Und eigentlich war es auch kein richtiger Besuch. Sie
    hat nur ihre Mutter zum Onkel gebracht. Der hat hier einen
    Fahrradverleih und braucht im Sommer ein bisschen Unterstützung.
    Und natürlich hat er Dörte bei dieser Gelegenheit
    getroffen. Warum auch nicht? Schließlich kennen sie sich
    seit ihrer Sandkastenzeit. Das mit dem Kino war aber keine
    so gute Idee. Er hat gedacht, beim Filmgucken muss er nicht
    so viel reden. Aber der Schuss ist gründlich nach hinten losgegangen.
    Ihm graust es, wenn er daran zurückdenkt. Frauen
    sind wirklich eine schwierige Sorte Mensch. Besser, man hält
    die sich vom Leib.
    $
    Mittlerweile geht es auf Mittag zu, und schon mehr als die
    Hälfte der fünfzig Teilnehmer hat sich am Empfangstisch
    des Begrüßungskomitees angemeldet. Bei der brütenden
    Hitze draußen freuen sich alle über die angenehme Kühle in
    dem alten Klinkerbau.
    «Herzlich willkommen in Neuharlingersiel», sagt Rosa zu
    der Frau, die gerade an den Tisch tritt. «Hatten Sie eine gute
    Anreise?»
    «Ja», lautet die einsilbige Antwort.
    «Verraten Sie mir Ihren Namen?»
    Rosa mustert die verhärmt aussehende Brünette. Das
    Gesicht kennt sie nicht von Facebook, dabei hat Rosa sich
    allen Autorengruppen angeschlossen, die sie dort aufgetrieben
    hat.
    «Lüttjohann, Heide Lüttjohann.»
    Ach nee. Nun ist Rosa baff. Das soll die Lüttjohann sein?
    Auf dem Schwarz-Weiß-Foto für das Lesungsplakat sieht die
    mindestens zehn Jahre jünger aus. Schnell sucht Rosa das
    Namensschild aus dem Karton für die Buchstaben I bis L
    heraus und macht auf der Liste einen Haken.
    «Am Freitag haben Sie die Lesung auf Wangerooge. Die
    Tide ist günstig, da können Sie hin die Fähre nehmen und
    zurück mit den Inselfliegern nach Harle fliegen. Der Shuttleservice
    ist bereits für Sie organisiert», sagt Ottwin, zeigt auf
    Rosa und reicht ihr die Stofftasche. Rosa merkt ihm an, dass
    er zu gern ein Lob hören möchte. Doch die Lüttjohann nickt
    nur blasiert.
    «Ich habe nichts anderes erwartet», sagt sie herablassend,
    dreht sich um und geht grußlos. Nach drei Schritten bleibt
    sie stehen, hebt erfreut die Arme und ruft überschwänglich:
    16 17
    «Robert! Du hier!? Was für eine Überraschung! Wir haben
    uns ja ewig nicht gesehen!»
    Sie fällt dem Mann um den Hals, der gerade durch die
    Tür getreten ist. Eine stattliche Erscheinung mit weißem
    Hemd unter dunkelblauem Sakko. Er ist groß gewachsen
    und wohlgenährt. Die Tropfenform seiner runden Hornbrille
    ist zurzeit der letzte Schrei, eine ähnliche hat Rosa
    kürzlich in der Zeitung bei einem bekannten amerikanischen
    Schauspieler gesehen. Seine graumelierten Haare
    sind eine Spur zu lang, schmeicheln jedoch seinem Gesicht,
    in dem ein Dreitagebart wohl vom Doppelkinn ablenken
    soll.
    «Hallo, Heide», brummt er und schiebt sie von sich. «Hast
    du Alexander schon gesehen?»
    «Ja. Und Gesche auch.»
    «Muss mich das wundern?» Er lacht auf.
    «Nicht wirklich. Aber Alexander hat diesmal nicht sie,
    sondern Tessa von Wittgenfels im Schlepptau.»
    «Tessa?» Er grinst breit. «Na, dann ist ja für Spannung
    gesorgt.» Er schlägt der Lüttjohann auf die Schulter. «Wir
    sehen uns später. Ich muss jetzt erst mal die Formalitäten
    regeln.»
    Rosas Herz macht einen Sprung, als er auf sie zukommt.
    «Guten Morgen! Ich hätte gern meine Unterlagen. Robert
    Goldbach.»
    Goldbach. Der Literaturagent. Rosa schluckt aufgeregt.
    «Willkommen, Herr Goldbach. Ich hoffe, Sie hatten eine gute
    Anreise.»
    «Danke. War wunderbar.»
    «Einen Moment, gleich habe ich Ihr Namensschild.» Rosa
    strahlt ihn an. «Ich bin schon sehr auf die Podiumsdiskussion
    heute Nachmittag gespannt. Wissen Sie, ich …»
    Doch Goldbach hört ihr nicht zu, sein Blick fällt auf Ottwin,
    der ihm den Baumwollbeutel entgegenhält. «Ach, der
    Herr Otten», sagt Goldbach gedehnt. «Was machen Sie denn
    hier?»
    «Ich gehöre zum Organisationsteam.»
    «Richtige Entscheidung, Otten. Organisieren liegt Ihnen
    bestimmt mehr als Schreiben. Ist gut, wenn das mal jemand
    einsieht. Gibt eh viel zu viele talentfreie Autoren.»
    Ottwin wird blass, erwidert aber nichts.
    Das ist zwar hart, was Goldbach da sagt, Rosa gibt ihm
    insgeheim jedoch recht. Ottwins Krimis sind wirklich gähnend
    langweilig. Einen hat sie ganz gelesen, den anderen
    nach sieben Seiten weggelegt. Aber das würde sie ihm natürlich
    nie direkt sagen.
    «Hier, bitte», sagt Rosa und reicht Goldbach das Schild.
    «Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie sich jederzeit an
    mich wenden. Wissen Sie, ich würde gerne …»
    «Danke.» Goldbach dreht sich um und geht.
    «Moment», ruft Ottwin, «vergessen Sie nicht Ihre Begrüßungstasche!
    »
    $
    «Puh», stöhnt Rosa auf, als nur noch sie, Meta und Ottwin im
    Raum sind, «das war ja, als hätte jemand eine ganze Busladung
    hier abgesetzt.» Sie öffnet das Fenster, um frische Luft
    hereinzulassen.
    Meta legt den Stift zur Seite und grient. «Die sind tatsäch18
    19
    lich zum großen Teil mit dem Bus aus Norden gekommen.
    Ist jetzt sicher eine knappe Stunde Ruhe, bevor der nächste
    Ansturm kommt.»
    «Wenn das so ist, dann geh ich unten einen Kaffee trinken
    », sagt Rosa. «Kommt einer von euch mit?»
    Meta schüttelt den Kopf. «Nein. Ich halte die Stellung.
    Ottwin, willst du nicht mitgehen? Ich schaffe das auch allein.
    »
    «Nein», widerspricht er. «Ist besser, wenn wir zu zweit
    hier sind.»
    «Na gut, dann bis gleich.» Erleichtert verlässt Rosa den
    Raum. Natürlich hätte sie auch mit Meta und Ottwin einen
    Kaffee getrunken, aber wenn sie ehrlich ist, geht sie lieber
    allein runter. Schließlich hofft sie, Goldbach in ein Gespräch
    verwickeln zu können.
    Doch der ist nirgends zu sehen, als sie mit dem Kaffeebecher
    in der Hand durch die Räume streift und so tut, als
    ob sie sich für die blaue Fliesenwand mit den Bibelmotiven
    interessiert. Unauffällig wirft sie einen Blick in den Pavillon
    des Restaurants. Überall hocken Autoren und plappern und
    lachen. Eine verschworene Gemeinschaft. Rosa kann die
    kreative Energie, die durch den Raum fließt, förmlich spüren.
    Langsam schlendert sie zum Vordereingang. Ob Goldbach
    vor dem Sielhof frische Luft schnappt? Sie bleibt draußen
    auf dem Treppenabsatz stehen und schaut sich um. Er ist
    nirgendwo zu sehen. Enttäuscht will sie wieder hineingehen,
    als sie aus der kleinen Kapelle Stimmen hört.
    «Was bildest du dir eigentlich ein, mich so zu behandeln?
    », faucht eine Frau aufgebracht. «Ich bin kein lästiges
    Insekt, das man mal eben so aus seinem Leben entfernen
    kann! Das haben sich vielleicht die Frauen vor mir gefallen
    lassen, aber mit mir kannst du das nicht machen! Ich habe
    dich erst zu dem gemacht, was du jetzt bist, also wirst du
    mich mit Respekt behandeln. Hast du das kapiert? Ich lasse
    es nicht zu, dass du einfach über mich hinwegsiehst! Deine
    kleine Tessa kannst du vögeln, wann immer du willst, aber
    nicht hier. Vergiss nie: Ich habe dich in den Olymp der Autoren
    gebracht, und ich kann dich dort ebenso schnell wieder
    hinauskatapultieren.»
    Rosa ist baff. Was sind das denn für Töne? Und vor allem:
    Wer spricht da mit wem?
    «Du überschätzt deinen Einfluss», antwortet eine gelangweilte
    Männerstimme, deren rollendes «R» ihr einen wohligen
    Schauer über den Rücken laufen lässt. Das ist Alexander
    Paulssen. Kein Zweifel. Oft genug hat Rosa ihn im Fernsehen
    gesehen.
    «Damit hättest du mich vielleicht zu Anfang meiner
    Karriere unter Druck setzen können, aber inzwischen habe
    ich so viele Stammleser, die kannst selbst du mir nicht mehr
    nehmen.»
    «Das glaubst aber nur du», zischt die Frau. «Wenn ich will,
    dann kannst du einpacken.»
    $
    Henner ist schon ein gutes Stück auf dem Damenpfad am
    Weststrand entlangspaziert. Vorbei an weißen klassizistischen
    Herrenhäusern mit Blick aufs Meer, Strandkörben
    und badenden Menschen. Und dem historischen Badekarren,
    einer hölzernen Umkleidekabine auf vier Rädern, die als
    20 21
    mobiles Standesamt dient. Dörte war richtiggehend gerührt,
    als sie den gesehen hat.
    «Was muss das schön sein, hier zu heiraten», hat sie gesagt.
    Henner schüttelt sich. Bloß schnell weg. Die Milchbar
    ist bereits in Sichtweite, und er entdeckt Bernd Krüger direkt
    davor, diesmal ohne Ausrufer-Uniform. Henner will ihm
    gerade zuwinken, als sein Handy in der Hosentasche vibriert.
    «Henner, der Goldbach ist hier», ruft Rosa ihm ohne Begrüßung
    ins Ohr. «Er ist tatsächlich nach Neuharlingersiel
    gekommen!»
    «Glückwunsch», murmelt Henner. Wer um Himmels
    willen ist Goldbach? Muss er den kennen? Das fragt Henner
    aber nicht, stattdessen winkt er Bernd zu. Der hat ihn auch
    entdeckt und grüßt zurück.
    «Henner, weißt du, was das für eine Chance für mich ist?»
    «Nee.» Also nicht wirklich.
    Bernd macht ein Zeichen in Richtung Milchbar und hebt
    zwei Finger. Henner nickt zustimmend.
    «Menno, Henner! Goldbach ist der Agent. Ich will ihm
    mein Manuskript anbieten. Er wird es an einen der ganz
    großen Verlage verkaufen. Für richtig viel Geld. Dann werde
    ich reich und berühmt.»
    «Aber du hast das doch noch gar nicht fertig geschrieben
    », wendet Henner ein.
    «Sei nicht so ein Korinthenkacker», meckert Rosa, «du
    hast überhaupt keine Ahnung vom Literaturbetrieb. Niemand
    gibt ein fertiges Manuskript ab.»
    «Echt nicht? Selbst Anfänger wie du nicht?»
    «Was soll denn die Spitze?», fragt Rosa erbost. «Du bist ja
    so was von miesepetrig!»
    Bernd kommt ihm mit zwei Gläsern Bier entgegen.
    «Du, Rosa, ich muss jetzt auflegen. Die nächste Anwendung
    geht los.»
    $
    Rudi, genauer: Rudolf Hieronymus Bakker, brütet über dem
    Einsatzplan für den nächsten Monat, als das Telefon der Polizeistation
    in Esens klingelt. Er blickt zu seinem Kollegen
    Bernie Bütefisch, der eigentlich Telefondienst hat. Doch der
    hat den Mund voll. Seine Frau Martha hat gestern wieder
    einmal gebacken: Kuchen mit frischen Augustäpfeln. Also
    greift Rudi zum Hörer.
    «Polizeistation Esens, Kommissar Bakker am Apparat»,
    meldet er sich.
    «Rudi, ich bin’s!», brüllt Dörte aufgeregt in den Hörer.
    «Du musst unbedingt kommen, ich hab gerade einen Unfall
    gebaut.»
    «Um Himmels willen, bist du verletzt?» Rudi ist genau wie
    Henner seit Kindertagen mit Dörte befreundet. Kein Wunder,
    die beiden Jungs sind am selben Tag geboren und zusammen
    auf dem Steffens-Hof aufgewachsen. Er allerdings
    nicht als Sohn des Bauern, sondern als uneheliches Kind der
    Magd – sein Vater ist als Matrose auf den Weiten des Meeres
    verschollen, bevor er Rudis Mutter heiraten konnte.
    «Nein, ist nur Blechschaden. Aber ich bin einem reingefahren.
    Die Fahrerin hat so dämlich gebremst, dass ich ihr
    hinten draufgerumst bin, und jetzt macht die ein Theater,
    das glaubst du nicht. Ist ’ne Auswärtige.» Dörte senkt abfällig
    die Stimme.   (..........)  
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