Christiane Franke , Cornelia Kuhnert Mörderjagd mit Inselblick

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Inhaltsangabe zu „Mörderjagd mit Inselblick“ von Christiane Franke

Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm …

In ihrem vierten Fall ermittelt das ostfriesische Kulttrio auch auf den Inseln Norderney, Wangerooge und Spiekeroog.

spannend mit Humor

— Gartenkobold

wieder sehr spannend

— madamecurie

Sonne, Sand und viele Tote.....

— Linny

Jesses, habe ich mich durch dieses Buch gequält. Dabei mag ich diese Serie wirklich gerne. Dieser Teil war aber leider extrem langweilig.

— silberfischchen68

Lange nicht mehr so köstlich amüsiert! Ein Krimi, der alle Sinne in mir ansprach...

— Tilia0604

Ein toller Lesespaß

— nellsche

Rosa, Rudi und Henner ermitteln im vierten Fall auch auf den Inseln - tolles Krimivergnügen

— Leserin71

Absolut lesenswert. Diese Bücher machen süchtig. :0)

— Bianca75

Sehr lesenswerter und interessanter Krimi

— Vampir989

Leseempfehlung

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    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 23.10.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  12                           22                     75,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                    53,00€ annlu                                        49                         100                   253,00€Nelebooks                            765                        703                      94,90€ulrikeu                                      81                          50                      30,00€Oanniki                                    28                          38                      25,00€ChattysBuecherblog             0                          20                     104,80€ Kurousagi                             346                        251                     0,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€

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  • Ostfriesenkrimi mit Lokalkolorit

    Mörderjagd mit Inselblick

    Gartenkobold

    10. August 2017 um 12:05

    Klappentext: Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm …Auch der vierte Roman der Ostfriesen- Krimiserie mit dem Dorfpolizisten Rudi und, Dorfpostboten Henner und Rosa, der Grundschullehrerin ist wieder ein richtiger Wohlfühlkrimischmöker. In Neuharlingersiel finden in diesem Band die 1. Ostfriesischen Literaturtage statt und Rosa ist wieder einmal mitten drinnen, obwohl eine Teilnahme im Organisationskomitee erst gar nicht geplant war. Wenn Autoren, Verleger und Literaturkritiker für ein paar Tage auf so engen Raum aufeinander treffen, können ganz schnell Probleme auftauchen und Konflikte hochkoche n. Als der erste durch einen vermeintlichen Herzinfarkt stirbt, wird Rosa schon hellhörig, als dann aber weitere folgen, nimmt Rosa auf die ihr so ureigene Art die Ermittlungen auf, denn sie war von Anfang an nicht davon ausgegangen, dass ein Herzinfarkt vorliegt…Dieser Band ist bereits wie auch die Vorgänger, in sich abgeschlossen, aber wer einen dieser Krimis gelesen hat, möchte auch die anderen lesen. Die Protagonisten haben wie im wirklichen Leben sehr unterschiedliche Charaktere, manche mag man, manche liegen einem nicht so sehr und manche lehnt man einfach ab. Ebenso sind die Schilderungen über Neuharlingersiel und die Inseln so gut beschrieben, dass man, wenn man die Orte kenne, sofort weiß, wo die Szene spielt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und mit Humor gewürzt. Ein Lesevergnügen, für dass ich 5 Sterne vergebe.

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  • Mörderjagd mit Inselblick

    Mörderjagd mit Inselblick

    twentytwo

    27. July 2017 um 11:23

    Die „Ostfriesischen Literaturtage“, eine seit langem geplante Veranstaltung des Lesezirkels von Neuharlingersiel, stehen unter keinem guten Stern. Bereits zu Veranstaltungsbeginn erliegt einer der geladenen Gäste einem Herzinfarkt. Das ist zwar tragisch, aber so spielt das Leben. Als allerdings wenig später auch einer der Autoren und kurz darauf seine Geliebte ebenfalls einem Herzversagen erliegen beginnt Rosa sich so ihre Gedanken zu machen. Doch Rudi, ausgebremst durch den übereifrigen Schnepel, und Henner der nach seiner Kur noch nicht wieder richtig auf Spur ist, sind ihr keine große Hilfe und so verliert sie wertvolle Zeit. Erst kurz vor knapp gelingt es ihr, die beiden wieder auf Kurs zu bringen und den Täter dingfest zu machen.FazitEin amüsanter Inselkrimi, der nicht nur als Strandbegleitung für unterhaltsame Stunden sorgt.

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  • Mörderjagd mit Inselblick

    Mörderjagd mit Inselblick

    Blaustern

    17. July 2017 um 12:22

    Es ist Hafenfest in Neuharlingersiel, und es finden die 1. Ostfriesischen Literaturtage statt. Mit dabei im Team ist Rosa Moll. Autoren, Literaturagenten und Kritiker reisen an, und es geht hoch her. Doch plötzlich fällt der erste Literaturagent um und stirbt plötzlich an Herzinfarkt. Der nächste lässt nicht lange auf sich warten. Irgendwas stimmt doch nicht, erkennt Rosa und macht sich mit ihren Freunden Henner und Rudi an die Aufklärung der Fälle.„Mörderjagd mit Inselblick“ ist der 4. Band der Freizeitermittlerin Rosa Moll und ihrer Freunde und in sich abgeschlossen, sodass man diesen gut lesen kann, ohne die vorherigen zu kennen. Sehr interessant ist hier, in das Geschäft von Autoren und Agenten zu blicken und das Lokalkolorit mitzuerleben. Spannend ist es ebenfalls. Gut kann man hier miträtseln. Wer mag der Täter sein? Dabei kommt trotz all der Ernsthaftigkeit auch der Humor nicht zu kurz. Und die Schönheit der Landschaft in Ostfriesland kann man sich wunderbar vorstellen. Dazu ein flotter Schreibstil, und man mag das Buch nicht mehr zur Seite legen.

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  • Mörderjagd mit Inselblick von Christiane Franke und Cornelia Kunhert

    Mörderjagd mit Inselblick

    madamecurie

    23. June 2017 um 19:51

    Buchcover:Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm …Das ist schon mein 4 Band und ich bin nach wie vor begeistert,Rosa könnte ja glatt selbst zur Polizei gehen und Rudi macht einiges mit bei den Ermittlungen mit Schnepel da mußte er einiges Aushalten und einerseits mußte ich lachen,mit seinem Flirten und dem sabbern.Nah und Henner hat es schwer zu sagen das er nicht verliebt ist.Ich werde garantiert auch das nächste Buch von euch lesen,Rosa und Rudi und Henner gefallen mir.

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  • Mörderisch gut

    Mörderjagd mit Inselblick

    Linny

    13. June 2017 um 10:09

    Mörderjagd mit Inselblick: Ein Ostfriesen-Krimi (Henner, Rudi und Rosa, Band 4)Christiane Franke und Cornelia Kuhnert   Ich bin seit dem ersten Band an, ein Fan von dieser Krimireihe. Ich habe mich daher riesig auf den vierten Fall für Rudi, Rosa und Henner gefreut. Und was mich immer wieder überrascht. Jeder Roman für sich ist schon klasse zu lesen. Aber es gibt immer noch eine Steigerung und an Überraschungen wird nicht gespart.Meta Hinrichs hat als Vorsitzende des Lesezirkels die Großveranstaltung „ostfriesische Autorentage“ ins Lebengerufen und Rosa gehört zum Organisationsteam. Nicht nur weil es an Hilfe,  sondern weil Rosa zu der Gemeinde dazu gehört und sich dort wohl fühlt. Ich als Leser habe das Gefühl sie ist angekommen und hat auch gleich noch Familienanschluss bei Henners Familie gefunden.Und wenn er Hilfe braucht dann macht Rosa sich nützlich. Und so fährt sie die einzelnen Autoren zu ihren Lesungen. Bis dahin bleibt alles normal, denkt man. Aber der erste Tote lässt nicht lange auf sich warten. Und das noch fast vor ihren Augen.Nicht von diesen Punkt an ist der Krimi spannend sondern ab der ersten Seite.Wie weit geht ein Mensch aus Rache, Eifersucht oder gar Liebe? . Alles liegt nah bei einander. Wer ist wirklich Opfer oder nur Zufallsopfer?.Und die Liebe kommt auch nicht zu kurz. Oder besser gesagt es entsteht ein Liebeschaos. Und grade der ruhige Henner muss es lösen. Und auch Rosa nimmt kein Blatt vor dem Mut, aber ob ihre Worte auch den richtigen treffen wird nicht verraten.Liest einfach selbst und entdeckt mit den beiden Autorinnen wie schön ein Nachmittag am Meer sein kann. Mörderisch gut, ist meine Meinung.

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    • 2
  • amüsanter und spannender Küstenkrimi

    Mörderjagd mit Inselblick

    lisam

    09. June 2017 um 19:47

    Als Fan der Reihe um Lehrerin Rosa, Dorfpolizist Rudi und Dorfpostbote Henner musste ich auch den vierten Band sofort lesen. Man kann sicher auch ohne Vorkenntnisse mit diesem Fall starten. Diesmal finden in Neuharlingersiel die 1. Ostfriesischen Literaturtage statt und Rosa ist wieder einmal mitten drinnen. Wenn Autoren, Agenten und Kritiker für ein paar Tage auf so engen Raum aufeinander hocken, kochen natürlich diverse Konflikte hoch. Aber als dann auch noch ein Herzinfarkt dem anderen folgt, nimmt Rosa die Ermittlungen auf, da nur sie von Anfang an misstrauisch ist.  Der vierte Fall um die drei Freunde ist mein Lieblingsbuch. Die diversen Lesungen, Diskussionen und der Einblick ins Autorenleben haben mir gut gefallen und auch wieder das diesmal weniger beschauliche Dorfleben an der Küste. Es ist jedes Mal wie ein kurzer Urlaub. Witz, Spannung, Krimi und Lokalkolorit ergeben eine tolle Mischung und ich warte schon gespannt auf den nächsten Fall. Von mir eine absolute Leseempfehlung für diesen Band bzw. für die ganze Reihe.

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  • Leserunde zu "Mörderjagd mit Inselblick" von Christiane Franke

    Mörderjagd mit Inselblick

    CorneliaKuhnert

    Unser neuer Roman „Mörderjagd mit Inselblick“ erscheint in gut zwei Wochen und wir, die Autorinnen Christiane Franke und Cornelia Kuhnert, möchten euch herzlich zu unserer Leserunde einladen. Wir freuen uns schon jetzt auf den Austausch mit euch. Das hat bei den vorangegangenen Leserunden schon riesigen Spaß gemacht. Das werden diejenigen, die bei früheren Leserunden dabei waren, sicher noch wissen. Mehr zum Buch: Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm … In ihrem vierten Fall ermittelt das ostfriesische Kulttrio auch auf den Inseln Norderney, Wangerooge und Spiekeroog. Und hier könnt ihr euch schon mal den Anfang als Bildergeschichte ansehen:  https://guidewriters.com/cornelia-kuhnert/1425-morderjagd-mit-inselblick Zu den Autorinnen: Christiane Franke wurde an der Nordseeküste geboren und lebt immer noch gerne dort. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin und Herausgeberin arbeitet sie als Dozentin für kreatives Schreiben.Mehr unter www.christianefranke.de Cornelia Kuhnert lebt in Hannover und hat bereits zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht und Anthologien herausgegeben. Mehr unter www.corneliakuhnert.de www.kuestenkrimi.de     Bis einschließlich 16. April 2017 habt ihr die Möglichkeit, euch für eines der 20 Freiexemplare zu bewerben, die wir gemeinsam mit dem Rowohlt-Verlag vergeben möchten. Die Gewinner nehmen dann automatisch an der Leserunde teil und schreiben im Anschluss eine Rezension zum Buch. Natürlich sind auch diejenigen, die das Buch schon kennen oder es sich über andere Kanäle besorgt haben, herzlich in der Runde willkommen. Wer von euch eines der Exemplare von „Mörderjagd mit Inselblick“ gewinnen möchte, beantwortet bitte folgende Frage im Unterthema „Bewerbung“: Unsere Frage zum Gewinnspiel: In unserem Buch lebt Rosa mit einem Haustier zusammen. Hat sie   A einen Hund, B eine Katze C einen Vogel D ein Kaninchen oder E einen Fisch?   Stimmen dazu:  „Morden im Norden: spannend und witzig und vor allem mit viel Herz erzählt.“ WDR 5  „Ein spaßiger Krimi mit Lokalkolorit.“ (Hamburger Morgenpost) „Tolle knorrige Charaktere, eine witzige Sprache, vor allem gleitet dieser charmante Roman nie ins triviale und klischeehafte ab.“ (Föhrer Blatt) „Endlich ein neues, originelles Ermittlerteam an der Küste!“ (Klaus-Peter Wolf) „Diejenigen, die Ostfriesland lieben und alle,die dort noch nie gefroren haben, werden von diesem Trio so begeistert sein wie ich!“ (Gisa Pauly)„ „Wer geglaubt hat, dass er Ostfriesland kennt, der wird hier eines Besseren belehrt – und das mit einer saftigen Portion Spannung und vor allem Humor, den manch einer den knorrigen Charakteren am Nordseestrand nicht zutraut, was aber wieder einmal beweist: Friesland singt nicht nur, es lacht auch!“ (Margarete v. Schwarzkopf)   Leseprobe: Mitt wochR osa Moll steht frisch geduscht in Unterwäsche vormSpiegel. In einer halben Stunde muss sie im Sielhofsein. Ihr Blick fixiert den geöffneten Kleiderschrank. Zumdritten Mal schiebt sie die Blusen und Kleider von links nachrechts. Das rote, das bis zu den Waden geht? Nein, der Ausschnittist viel zu tief. Das passt für eine Abendveranstaltung,aber nicht zur Begrüßung der Autoren der «OstfriesischenLiteraturtage». Sie wirft das Kleid mit Schwung aufs Bett.Es ist wirklich toll, was Meta Hinrichs da auf die Beine gestellthat. Nie hätte sie der Vorsitzenden des Lesezirkels ausNeuharlingersiel zugetraut, dass sie es tatsächlich schafft,so eine Veranstaltung an Land zu ziehen. Keine Frage, dassRosa der Cousine ihres Lieblingsbäckers jede Unterstützungzugesagt hat.Entschlossen schlüpft sie in die weiße Leinenhose unddas passende Hemd. Nach einem Blick in den Spiegel ziehtsie beides schnell wieder aus. Vielleicht doch das schwarzeKleid mit den weißen Tupfen? Nein, das geht gar nicht. Tupfensind viel zu spießig.Was zieht man zu so einem Anlass eigentlich an? Schließlichlernt sie gleich jede Menge Autoren kennen, dazu Literaturagentenund Kritiker. Wahnsinn! Rosas Finger wanderndie Kleiderstange entlang. Vielleicht sollte sie das schwarze,ärmellose Leinenkleid nehmen. Dazu die mit Strass ver89zierten Sandalen … Sie guckt auf die Wanduhr. Mist. In zehnMinuten muss sie im Sielhof sein. Und geschminkt ist sieauch noch nicht.$Warmer Wind schlägt Gesche Anders entgegen, als sie inNorden aus dem Zug steigt. Tief saugt sie die Luft in ihreLungen. Nein, die würzige Nordsee riecht man hier nochnicht. Mit Herzklopfen nimmt sie ihren Koffer und orientiertsich. Wo muss sie hin? Es bleiben ihr zwölf Minuten,um den Bus nach Neuharlingersiel zu finden. Nicht mehrlang, und sie sieht Alexander wieder. Das letzte Treffen istschon Wochen her. Und es war viel zu kurz. Nur eine Nachtin München. Bereits am nächsten Tag musste er zu einerVeranstaltung in die Schweiz und sie ins Fernsehstudio.Ein glückliches Lächeln huscht über ihr Gesicht. Jetzthaben sie ganze fünf Tage miteinander. Natürlich müssen sievorsichtig sein, dürfen es nicht an die große Glocke hängen,dass sie vertrauter miteinander sind, als es nach außen aussieht.Immerhin ist Alexander verheiratet. Aber das habensie in den letzten drei Jahren ja auch meisterhaft hingekriegt.Voller Vorfreude wirft Gesche die schulterlangen rotblondenHaare zurück und folgt dem Hinweisschild zum Bus, denRollkoffer ratternd hinter sich herziehend.Aus dem vorderen Waggon steigen ein Mann und eineFrau. Von hinten sieht der Mann aus wie Alexander. Nein,das kann nicht sein. Dann hätte er ihr doch Bescheid gesagt,dass er diesen Zug nimmt. Außerdem kommt Alexander immerallein. Und seine Frau sieht ganz anders aus. Kleiner alser, mit kürzeren, leicht ergrauten Haaren. Nicht nur einmalhat er sich darüber aufgeregt, dass Francesca sich weigert,ihre Haare zu färben. Auch, wenn sie ein paar Jahre älter istals er, müsse das niemand auf den ersten Blick sehen. Dashat Gesche für sich selbst als Kompliment aufgefasst. Francescaund sie sind schließlich beinahe gleich alt.Verwundert folgt Gesche dem Paar. Beide ziehen jeweilseinen Rollkoffer hinter sich her. Die Frau lacht laut auf. Es isteine junge Stimme. Der Mann antwortet, und Gesche zucktzusammen. Sie würde dieses rollende «R» unter Tausendenerkennen: Alexander Paulssen. Wie blöd ist das denn? Siehätten doch im Zug nebeneinandersitzen können. Nunlacht auch Alexander. Wie gut sie dieses Lachen kennt! Siebeschleunigt ihren Schritt, soweit es der enge Kostümrockzulässt.«Hallo, Alexander!», ruft sie, als sie fast auf gleicher Höhesind. Überrascht dreht er sich um.«Gesche.» Er klingt mehr irritiert als erfreut. «Bist duauch schon da?» Ohne eine Antwort abzuwarten, zeigt erzum Ausgang und sagt zu seiner Begleitung: «Da vorn müssteder Bus stehen.» Dann wendet er sich wieder zu Gescheum. «Du kennst Tessa von Wittgenfels sicher. Tessa, das istGesche Anders, du hast bestimmt schon von ihr gehört. Sieist Literaturkritikerin.»Gesche ist sprachlos. Was ist das denn für eine Begrüßung?Wenigstens ein «Schön, dich zu sehen» hätte sie erwartet.Und zumindest einen Kuss auf die Wange. Na, derwird sie noch kennenlernen. Gesche ist Literaturkritikerin.Wie er das sagt. Sie ist die Literaturkritikerin, die Nummereins! Kein Autor, der die Bestsellerlisten stürmen will,10 11kommt an Gesche Anders vorbei. Sie ist die Königsmacherin.Ohne sie wäre Alexander nicht dort, wo er jetzt steht.Alle drei steuern auf den Reisebus zu. Der Fahrer nimmtGesche den Koffer ab und verfrachtet ihn auf die Ladeflächeunterhalb des Fahrgastraumes. Alexander hilft Tessa.«Danke, das ist zu lieb!» Das Gurren in Tessas Stimmesteigert Gesches Wut. Schnell erklimmt sie den Bus undsetzt sich in die dritte Reihe. Ans Fenster. Dann ist derPlatz neben ihr für Alexander frei. Aber er geht einfach weiternach hinten durch. Als gäbe es sie gar nicht. Was läuftdenn hier, bitte schön? Sie will etwas sagen, doch kein Wortkommt über ihre Lippen. Ihr Mund bleibt offen stehen. HatAlexander sie tatsächlich gerade abserviert? Einfach so? ImVorbeimarschieren? Das wird sie ihm nicht durchgehen lassen.Niemals!$War ja irgendwie klar, dass zehn Minuten nicht reichen, umsich zu schminken und die Haare in Form zu bringen. Rosahetzt die letzten Meter über die Cliener Straat zum Sielhof.Der einstige Herrensitz derer von Eucken liegt inmitten einergroßzügigen Parkanlage direkt in Hafennähe. Als sie ander Freitreppe des zweigeschossigen Klinkerbaus ankommt,steht ihr der Schweiß auf der Stirn. «Mörderhitze im August»stand heute als Schlagzeile im Anzeiger für Harlingerland.Über 35 Grad zeigte ihr Thermometer gestern Nachmittag.Hoffentlich wird es heute nicht noch heißer. Sie wischt sichden Schweiß von der Stirn, wendet sich nach rechts und eiltdie Treppe hoch, immer zwei Stufen auf einmal nehmend.In der oberen Etage hört sie Stimmen. Na, wenigstens dieanderen sind pünktlich.«Entschuldigt, dass ich mich verspätet habe!», ruft Rosaganz außer Atem, als sie den großen Raum mit dem Kachelofenbetritt, in dem Meta Hinrichs und Ottwin Otten schonfleißig alles herrichten.Meta hebt den Kopf: «Hauptsache, du bist da. Den Empfangstischhab ich mit Ottwin schon fertig gemacht. Dukannst die Programmhefte aus den Kartons links auf denTisch packen. Die ersten Autoren müssten jeden Momenteintrudeln. Der Bus aus Norden sollte schon längst da sein.»Meta dreht sich zu einem schlaksigen Mann um, der dieBaumwolltaschen mit Infomaterial über Neuharlingersielund Ostfriesland füllt und in jede noch eine Packung ostfriesischerFesttagsröllchen steckt. Ein Karton mit kleinenSchnapsfläschchen der Kornbrennerei aus dem Nachbarortsteht als zusätzlicher Willkommensgruß bereit.«Ottwin, wie weit bist du?», fragt Meta.«Gleich fertig.» Ottwin hebt nicht einmal den Kopf, sondernsteckt stur weiter Prospekte in die Taschen. Seine fisseligenHaare, farblich zwischen Matsch und Straßenköterblond,fallen ihm über die Brille. «Die Namensschilder habich alphabetisch sortiert.»«Super», freut sich Meta und wendet sich an Rosa. «Erstbrüllt der ganze Lesezirkel: ‹Wir wollen so ein Festival nachNeuharlingersiel holen›, aber wenn es ans Eingemachte geht,schiebt jeder Gründe vor, nicht helfen zu müssen. Wie schön,dass wenigstens ihr zwei mich heute nicht hängenlasst.Ohne euch und die Unterstützung des Kurvereins wäre esein Chaos geworden.» Sie hebt den Kopf. «Ottwin, der rechte12 13Tisch muss noch ein bisschen dichter ans Fenster. Dahinterkönnen wir dann die Tüten stellen.»Sofort führt Ottwin den Auftrag aus. «Gut so?»«Bestens», sagt die Vorsitzende des Lesezirkels, die auchdie Buchhandlung «Watt’n LeseLust» in Neuharlingersielbetreibt. «Dann kann’s ja jetzt losgehen!»$Herrlichstes Wetter auf Norderney. Henner hat einen Platzin der dritten Reihe ergattert. Mittlerweile sind alle Stühlevor der Musikmuschel besetzt. Heute spielt ein polnischesSymphonieorchester. Begeistert lauscht Henner den Klängenvon Gershwins «Rhapsody in Blue». Die Jungs sind wirklicheinmalig gut. Henner kann das beurteilen, seit seinerJugend schlägt sein Herz für klassische Musik. Wie gern hätteer ein Streichinstrument gelernt, aber daran war in einerBauernfamilie mit neun Kindern nicht zu denken. Seine achtSchwestern hätten den Eltern die Hölle heiß gemacht, wennsie ihrem einzigen Sohn und Hoferben Musikunterricht finanzierthätten. Da ist er dann eben in den Spielmannszugvom Schützenverein eingetreten und hat die große Trommelgeschlagen.Während seiner dreiwöchigen Kur hat Henner kein Konzertverpasst. Vor allem, weil sie keinen Eintritt kosten. Wobekommt er so etwas sonst schon geboten? Er streckt dieBeine weit von sich. Norderney. Was für eine schöne Insel!Allein die Spaziergänge am Strand zur Weißen Düne. Er genießtdie letzten Tage hier. Vor allem die Ruhe. Weder eineseiner Schwestern noch Rosa will etwas von ihm. Seit dieüber ihm wohnt, ist sein ruhiges Leben irgendwie vorbei. Dasehnt er sich direkt den geigenden Finanzbeamten als Nachbarnzurück. Denn schon drei Mal ist Rosa über Leichen gestolpertund hat nicht eher Ruhe gegeben, bis er und seinKumpel Rudi sich der Sache angenommen haben. Rudi istzwar bei der Polizei und nicht nur für Esens, sondern auchfür Neuharlingersiel zuständig, bei Mord darf jedoch nur dieKripo in Wittmund ermitteln. Rudi nicht. Aber irgendwiesind die Wittmunder in letzter Zeit immer auf dem Holzdampfer,was die Ermittlungen angeht. Da war es schon gut,dass Rudi, Rosa und er auf eigene Faust Nachforschungenangestellt haben – sonst wären nachher noch die Falschenim Gefängnis gelandet.Aber wirklich Spaß hat Henner an solchen Aktionennicht. Viel lieber feilt er an seinen Reden für die Stadtausrufer-Wettbewerbe. In Uniform und mit Dreispitz auf demKopf ist er so ganz in seinem Element. Vor ein paar Wochenhat er in Neustadtgödens eine Rede hingelegt, da haben dieLeute laut Beifall geklatscht. Und im Finale musste er gegenBernd Krüger von Norderney antreten. Den Favoriten. Dahat er allerdings keine Chance gehabt. Aber das tut ihrerFreundschaft keinen Abbruch.Das Orchester setzt zum Schlussakkord an. Henner applaudierttüchtig, bevor er sich auf den Weg in die Milchbarmacht. Nur noch zweimal Sonnenuntergang am Meer undein letztes Treffen mit Bernd auf ein Bier. Anders als Henner,der die Ausruferei nur hobbymäßig betreibt, ist es bei Berndein richtiger Job. Täglich läuft er in weißer Hose, blau-weißemFischerhemd und großer Messingglocke durch den Ortund verkündet die Veranstaltungen. Seit neuestem trägt er14 15auch noch einen königsblauen Umhang. Seine rote Schirmmützeerinnert an die von Eisenbahnern aus dem vorigenJahrhundert und leuchtet weithin sichtbar.Gestern und heute hat er auch die Lesung von AlexanderPaulssen angekündigt. Dabei ist die Insel sowieso schon mitWerbeplakaten dafür regelrecht zugepflastert. Rosa kommtsogar extra deswegen angereist. Aber das Schlimmste: Siehat ihn darauf festgenagelt, zusammen mit ihr hinzugehen.Sie hat gemeint, er müsse diesen Paulssen unbedingt liveerleben. Wirklich Lust hat er dazu nicht. Liebesromane sindüberhaupt nicht sein Ding. Aber seine Nachbarin hat nichtlockergelassen. Rosa ist eben Rosa. Zur Not schiebt er einfacheinen Asthmaanfall vor und verlässt vorzeitig den Saal.Henner schlendert die Bülowallee entlang, vorbei amCafé Koppe, wo es so leckere Waffeln gibt. Dörte war letzteWoche ganz begeistert davon.Hoffentlich kriegt Rosa nicht spitz, dass die ihn besuchthat. Und eigentlich war es auch kein richtiger Besuch. Siehat nur ihre Mutter zum Onkel gebracht. Der hat hier einenFahrradverleih und braucht im Sommer ein bisschen Unterstützung.Und natürlich hat er Dörte bei dieser Gelegenheitgetroffen. Warum auch nicht? Schließlich kennen sie sichseit ihrer Sandkastenzeit. Das mit dem Kino war aber keineso gute Idee. Er hat gedacht, beim Filmgucken muss er nichtso viel reden. Aber der Schuss ist gründlich nach hinten losgegangen.Ihm graust es, wenn er daran zurückdenkt. Frauensind wirklich eine schwierige Sorte Mensch. Besser, man hältdie sich vom Leib.$Mittlerweile geht es auf Mittag zu, und schon mehr als dieHälfte der fünfzig Teilnehmer hat sich am Empfangstischdes Begrüßungskomitees angemeldet. Bei der brütendenHitze draußen freuen sich alle über die angenehme Kühle indem alten Klinkerbau.«Herzlich willkommen in Neuharlingersiel», sagt Rosa zuder Frau, die gerade an den Tisch tritt. «Hatten Sie eine guteAnreise?»«Ja», lautet die einsilbige Antwort.«Verraten Sie mir Ihren Namen?»Rosa mustert die verhärmt aussehende Brünette. DasGesicht kennt sie nicht von Facebook, dabei hat Rosa sichallen Autorengruppen angeschlossen, die sie dort aufgetriebenhat.«Lüttjohann, Heide Lüttjohann.»Ach nee. Nun ist Rosa baff. Das soll die Lüttjohann sein?Auf dem Schwarz-Weiß-Foto für das Lesungsplakat sieht diemindestens zehn Jahre jünger aus. Schnell sucht Rosa dasNamensschild aus dem Karton für die Buchstaben I bis Lheraus und macht auf der Liste einen Haken.«Am Freitag haben Sie die Lesung auf Wangerooge. DieTide ist günstig, da können Sie hin die Fähre nehmen undzurück mit den Inselfliegern nach Harle fliegen. Der Shuttleserviceist bereits für Sie organisiert», sagt Ottwin, zeigt aufRosa und reicht ihr die Stofftasche. Rosa merkt ihm an, dasser zu gern ein Lob hören möchte. Doch die Lüttjohann nicktnur blasiert.«Ich habe nichts anderes erwartet», sagt sie herablassend,dreht sich um und geht grußlos. Nach drei Schritten bleibtsie stehen, hebt erfreut die Arme und ruft überschwänglich:16 17«Robert! Du hier!? Was für eine Überraschung! Wir habenuns ja ewig nicht gesehen!»Sie fällt dem Mann um den Hals, der gerade durch dieTür getreten ist. Eine stattliche Erscheinung mit weißemHemd unter dunkelblauem Sakko. Er ist groß gewachsenund wohlgenährt. Die Tropfenform seiner runden Hornbrilleist zurzeit der letzte Schrei, eine ähnliche hat Rosakürzlich in der Zeitung bei einem bekannten amerikanischenSchauspieler gesehen. Seine graumelierten Haaresind eine Spur zu lang, schmeicheln jedoch seinem Gesicht,in dem ein Dreitagebart wohl vom Doppelkinn ablenkensoll.«Hallo, Heide», brummt er und schiebt sie von sich. «Hastdu Alexander schon gesehen?»«Ja. Und Gesche auch.»«Muss mich das wundern?» Er lacht auf.«Nicht wirklich. Aber Alexander hat diesmal nicht sie,sondern Tessa von Wittgenfels im Schlepptau.»«Tessa?» Er grinst breit. «Na, dann ist ja für Spannunggesorgt.» Er schlägt der Lüttjohann auf die Schulter. «Wirsehen uns später. Ich muss jetzt erst mal die Formalitätenregeln.»Rosas Herz macht einen Sprung, als er auf sie zukommt.«Guten Morgen! Ich hätte gern meine Unterlagen. RobertGoldbach.»Goldbach. Der Literaturagent. Rosa schluckt aufgeregt.«Willkommen, Herr Goldbach. Ich hoffe, Sie hatten eine guteAnreise.»«Danke. War wunderbar.»«Einen Moment, gleich habe ich Ihr Namensschild.» Rosastrahlt ihn an. «Ich bin schon sehr auf die Podiumsdiskussionheute Nachmittag gespannt. Wissen Sie, ich …»Doch Goldbach hört ihr nicht zu, sein Blick fällt auf Ottwin,der ihm den Baumwollbeutel entgegenhält. «Ach, derHerr Otten», sagt Goldbach gedehnt. «Was machen Sie dennhier?»«Ich gehöre zum Organisationsteam.»«Richtige Entscheidung, Otten. Organisieren liegt Ihnenbestimmt mehr als Schreiben. Ist gut, wenn das mal jemandeinsieht. Gibt eh viel zu viele talentfreie Autoren.»Ottwin wird blass, erwidert aber nichts.Das ist zwar hart, was Goldbach da sagt, Rosa gibt ihminsgeheim jedoch recht. Ottwins Krimis sind wirklich gähnendlangweilig. Einen hat sie ganz gelesen, den anderennach sieben Seiten weggelegt. Aber das würde sie ihm natürlichnie direkt sagen.«Hier, bitte», sagt Rosa und reicht Goldbach das Schild.«Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie sich jederzeit anmich wenden. Wissen Sie, ich würde gerne …»«Danke.» Goldbach dreht sich um und geht.«Moment», ruft Ottwin, «vergessen Sie nicht Ihre Begrüßungstasche!»$«Puh», stöhnt Rosa auf, als nur noch sie, Meta und Ottwin imRaum sind, «das war ja, als hätte jemand eine ganze Busladunghier abgesetzt.» Sie öffnet das Fenster, um frische Lufthereinzulassen.Meta legt den Stift zur Seite und grient. «Die sind tatsäch1819lich zum großen Teil mit dem Bus aus Norden gekommen.Ist jetzt sicher eine knappe Stunde Ruhe, bevor der nächsteAnsturm kommt.»«Wenn das so ist, dann geh ich unten einen Kaffee trinken», sagt Rosa. «Kommt einer von euch mit?»Meta schüttelt den Kopf. «Nein. Ich halte die Stellung.Ottwin, willst du nicht mitgehen? Ich schaffe das auch allein.»«Nein», widerspricht er. «Ist besser, wenn wir zu zweithier sind.»«Na gut, dann bis gleich.» Erleichtert verlässt Rosa denRaum. Natürlich hätte sie auch mit Meta und Ottwin einenKaffee getrunken, aber wenn sie ehrlich ist, geht sie lieberallein runter. Schließlich hofft sie, Goldbach in ein Gesprächverwickeln zu können.Doch der ist nirgends zu sehen, als sie mit dem Kaffeebecherin der Hand durch die Räume streift und so tut, alsob sie sich für die blaue Fliesenwand mit den Bibelmotiveninteressiert. Unauffällig wirft sie einen Blick in den Pavillondes Restaurants. Überall hocken Autoren und plappern undlachen. Eine verschworene Gemeinschaft. Rosa kann diekreative Energie, die durch den Raum fließt, förmlich spüren.Langsam schlendert sie zum Vordereingang. Ob Goldbachvor dem Sielhof frische Luft schnappt? Sie bleibt draußenauf dem Treppenabsatz stehen und schaut sich um. Er istnirgendwo zu sehen. Enttäuscht will sie wieder hineingehen,als sie aus der kleinen Kapelle Stimmen hört.«Was bildest du dir eigentlich ein, mich so zu behandeln?», faucht eine Frau aufgebracht. «Ich bin kein lästigesInsekt, das man mal eben so aus seinem Leben entfernenkann! Das haben sich vielleicht die Frauen vor mir gefallenlassen, aber mit mir kannst du das nicht machen! Ich habedich erst zu dem gemacht, was du jetzt bist, also wirst dumich mit Respekt behandeln. Hast du das kapiert? Ich lassees nicht zu, dass du einfach über mich hinwegsiehst! Deinekleine Tessa kannst du vögeln, wann immer du willst, abernicht hier. Vergiss nie: Ich habe dich in den Olymp der Autorengebracht, und ich kann dich dort ebenso schnell wiederhinauskatapultieren.»Rosa ist baff. Was sind das denn für Töne? Und vor allem:Wer spricht da mit wem?«Du überschätzt deinen Einfluss», antwortet eine gelangweilteMännerstimme, deren rollendes «R» ihr einen wohligenSchauer über den Rücken laufen lässt. Das ist AlexanderPaulssen. Kein Zweifel. Oft genug hat Rosa ihn im Fernsehengesehen.«Damit hättest du mich vielleicht zu Anfang meinerKarriere unter Druck setzen können, aber inzwischen habeich so viele Stammleser, die kannst selbst du mir nicht mehrnehmen.»«Das glaubst aber nur du», zischt die Frau. «Wenn ich will,dann kannst du einpacken.»$Henner ist schon ein gutes Stück auf dem Damenpfad amWeststrand entlangspaziert. Vorbei an weißen klassizistischenHerrenhäusern mit Blick aufs Meer, Strandkörbenund badenden Menschen. Und dem historischen Badekarren,einer hölzernen Umkleidekabine auf vier Rädern, die als20 21mobiles Standesamt dient. Dörte war richtiggehend gerührt,als sie den gesehen hat.«Was muss das schön sein, hier zu heiraten», hat sie gesagt.Henner schüttelt sich. Bloß schnell weg. Die Milchbarist bereits in Sichtweite, und er entdeckt Bernd Krüger direktdavor, diesmal ohne Ausrufer-Uniform. Henner will ihmgerade zuwinken, als sein Handy in der Hosentasche vibriert.«Henner, der Goldbach ist hier», ruft Rosa ihm ohne Begrüßungins Ohr. «Er ist tatsächlich nach Neuharlingersielgekommen!»«Glückwunsch», murmelt Henner. Wer um Himmelswillen ist Goldbach? Muss er den kennen? Das fragt Henneraber nicht, stattdessen winkt er Bernd zu. Der hat ihn auchentdeckt und grüßt zurück.«Henner, weißt du, was das für eine Chance für mich ist?»«Nee.» Also nicht wirklich.Bernd macht ein Zeichen in Richtung Milchbar und hebtzwei Finger. Henner nickt zustimmend.«Menno, Henner! Goldbach ist der Agent. Ich will ihmmein Manuskript anbieten. Er wird es an einen der ganzgroßen Verlage verkaufen. Für richtig viel Geld. Dann werdeich reich und berühmt.»«Aber du hast das doch noch gar nicht fertig geschrieben», wendet Henner ein.«Sei nicht so ein Korinthenkacker», meckert Rosa, «duhast überhaupt keine Ahnung vom Literaturbetrieb. Niemandgibt ein fertiges Manuskript ab.»«Echt nicht? Selbst Anfänger wie du nicht?»«Was soll denn die Spitze?», fragt Rosa erbost. «Du bist jaso was von miesepetrig!»Bernd kommt ihm mit zwei Gläsern Bier entgegen.«Du, Rosa, ich muss jetzt auflegen. Die nächste Anwendunggeht los.»$Rudi, genauer: Rudolf Hieronymus Bakker, brütet über demEinsatzplan für den nächsten Monat, als das Telefon der Polizeistationin Esens klingelt. Er blickt zu seinem KollegenBernie Bütefisch, der eigentlich Telefondienst hat. Doch derhat den Mund voll. Seine Frau Martha hat gestern wiedereinmal gebacken: Kuchen mit frischen Augustäpfeln. Alsogreift Rudi zum Hörer.«Polizeistation Esens, Kommissar Bakker am Apparat»,meldet er sich.«Rudi, ich bin’s!», brüllt Dörte aufgeregt in den Hörer.«Du musst unbedingt kommen, ich hab gerade einen Unfallgebaut.»«Um Himmels willen, bist du verletzt?» Rudi ist genau wieHenner seit Kindertagen mit Dörte befreundet. Kein Wunder,die beiden Jungs sind am selben Tag geboren und zusammenauf dem Steffens-Hof aufgewachsen. Er allerdingsnicht als Sohn des Bauern, sondern als uneheliches Kind derMagd – sein Vater ist als Matrose auf den Weiten des Meeresverschollen, bevor er Rudis Mutter heiraten konnte.«Nein, ist nur Blechschaden. Aber ich bin einem reingefahren.Die Fahrerin hat so dämlich gebremst, dass ich ihrhinten draufgerumst bin, und jetzt macht die ein Theater,das glaubst du nicht. Ist ’ne Auswärtige.» Dörte senkt abfälligdie Stimme.   (..........)   22

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  • Eine unschlagbare Serie

    Mörderjagd mit Inselblick

    tigerbea

    24. May 2017 um 21:06

    In Neuharlingersiel finden die 1. Ostfriesischen Literaturtage statt. Mit im Komitee: Rosa. Als nach und nach Autoren und Agenten an Herzinfarkten sterben, glaubt Rosa nicht mehr an Zufall. Gemeinsam mit ihren Freunden Henner und Rudi sucht sie nach der Wahrheit. Und auch anderweitig hat sie zu tun: Was läuft zwischen Henner und Dörte?Dies ist mal wieder ein Küstenkrimi ganz nach meinem Geschmack. Hier geht es spannend zu und trotzdem kommt der Humor nicht zu kurz. Man kann herzhaft über die Geschehnisse lachen und hat jede Menge Spaß beim Lesen. Die Charaktere sind einfach herrlich mit ihren Eigenarten. Man muß sie einfach alle mögen. Sie entwickeln sich mit jedem Buch weiter und der Ringkampf zwischen Dörte und Rosa um Henner ist einfach herrlich. Besonders schön ist es wieder, wie die Landschaft beschrieben wird. Man bekommt automatisch Lust auf einen Nordsee-Urlaub. Und auf Krabben.... Man spürt die Verbundenheit der Autorinnen zu Ostfriesland und den Ostfriesen. Denn hier werden die Ostfriesen nicht als dumm dargestellt, sondern mit einer ganz gewissen, respektvollen Art Humor. Und über diesen Humor kann man ohne Bedenken lachen. Tja - was soll ich schreiben? Dies ist meine Lieblingsserie - und die empfehle ich gerne weiter!

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  • Rezension zu "Mörderjagd mit Inselblick" von Christiane Franke

    Mörderjagd mit Inselblick

    dorli

    18. May 2017 um 14:47

    Neuharlingersiel im Sommer. Zeitgleich zum Hafenfest finden die ersten „Ostfriesischen Literaturtage“ statt. Autoren, Agenten und Kritiker treffen in dem idyllischen Küstenort aufeinander. Doch nicht alle der Angereisten sind sich grün, schnell ist die Stimmung aufgeheizt. Mittendrin in diesen Trubel: Lehrerin Rosa Moll. Rosa möchte die Gunst der Stunde nutzen und ihr Manuskript an den Mann bringen. Doch als sie den Literaturagenten Robert Goldmann darauf anspricht, bricht dieser vor ihren Augen zusammen und stirbt. Herzinfarkt! Als kurze Zeit später Starautor Alexander Paulssen auf Norderney ein ähnliches Schicksal erleidet, wird Rosa hellhörig. Sie befürchtet, dass ein Mörder sein Unwesen treibt und beginnt zu ermitteln…„Mörderjagd mit Inselblick“ ist bereits der vierte Fall für Hobbydetektivin Rosa und ihre Freunde Rudi und Henner, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.Christiane Franke und Cornelia Kuhnert erzählen die Geschichte gewohnt schwungvoll und mit viel frischem Humor in der Stimme. Gemeinsam mit Rosa & Co. geht der Leser wieder auf eine spannende Spurensuche und kann dabei prima über mögliche Täter und Motive miträtseln und mitspekulieren. Besonders amüsiert habe ich mich diesmal über die Auftritte von Rudis Kollegen Schnepel von der Kripo Wittmund. Der Oberkommissar wirft sich richtig ins Zeug und mimt den Starermittler – man kann sich dabei ganz herrlich über sein affektiertes Gehabe und Getue aufregen.Die Autorinnen warten auch in diesem Band wieder mit einer großen Portion Lokalkolorit auf. Ich konnte mir die Schauplätze in Neuharlingersiel und auf den Ostfriesischen Inseln alle sehr gut vorstellen und wurde schnell von der Nordseeküsten-Atmosphäre eingefangen.Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, mit Rosa, Rudi und Henner auf Verbrecherjagd zu gehen. „Mörderjagd mit Inselblick“ bietet von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige Unterhaltung - ein tolles Lesevergnügen.

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  • Einfach genial!

    Mörderjagd mit Inselblick

    zauberblume

    18. May 2017 um 11:29

    "Mörderjagd mit Inselblick" von dem Autorenduo Christiane Franke & Cornelia Kuhnert ist bereits der 4. Band mit meinem ostfriesischen Lieblingsermittlertrio. In ihrem neuesten Ostfriesen-Krimi werden wir wieder an die traumhafte Nordseeküste nach  "Neuharlingersiel" entführt.Und wieder ist hier einiges los. Das Hafenfest steht bevor, dafür laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Aber vorher gibt es stehen zum ersten Mal die "Ostfriesischen Literaturtage" an, bei denen Rosa auch im Veranstaltungskomitee sitzt. Doch schon beim ersten Aufeinandertreffen der Autoren gibt es Zoff. Und dann fällt der erste Autor auch noch tot um, und das ausgerechnet neben Rosa. Rosa ist auch für die Betreuung der Autoren zuständig. Sie begleitet einen von ihnen nach Norderney. Doch als dieser während einer Lesung zusammenbricht, wird Rosa hellhörige. Das kann doch alles kein Zufall sein. Doch Dorfpolizist Rudi, den Rosa zu Rate zieht, will von einem Mord nichts wissen. Na ja und die zuständige Kripo ind Wittmund schon gleich gar nicht. Und der dritte im Bunde, der Postbote Henner, befindet sich zur Zeit auf Kur. Und dann gibts noch eine Tote. Und jetzt erwacht Rosas Jagdinstinkt. Und plötzlich sind auch Rudi und Henner zur Stelle.Leider ging mein traumhafter Urlaub an der Nordsee viel zu schnell zu Ende. Ich bin ja immer total begeistert, wenn es zwei Autoren gelingt so ein tolles Meisterwerk zu schreiben und das kann bei diesen Ostkrimis schon behaupten. Sobald man die ersten Zeilen gelesen hat, taucht man sofort ein in die Geschichte und fühlt sich einfach wohl. Es ist als würde man zu guten Bekannten nach Hause kommen. Rosa, Rudi und Henner sind einfach ein Spitzenermittlertrio, obwohl diesesmal Rosa wieder am Anfang alleine gekämpft hat. Aber sobald sie dieses Nasejucken hat, geht es nicht mit rechten Dingen zu und auch dieses Mal hat sie den richtigen Riecher. Das Autorentreffen ist ja wunderbar geschildert und es gab auch einiges zu schmunzeln, besonders auf der Fährenlesung. Ich wäre ja sehr gerne dabeigewesen. Und auf den ganzen Auflügen zu den verschiedenen Inseln wäre ich gerne dabei gewesen. Aber wenn ich die Augen schließe, sehe ich wunderbare Bilder. Man fühlt sich einfach von der ersten bis zur letzten Seite pudelwohl, denn es fehlt wieder einmal an nichts. Die Geschichte ist unterhaltsam, humorvoll und spannend. Man weiß bis zum Schluss nicht, wer hinter den ganzen Morden steht. Einfach super toll!Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das immer mehr Lust auf einen Urlaub an der Nordsee macht. Ich hatte wunderbare Lesestunden und kann das Buch nur bestens weiterempfehlen. Das Cover ist ja auch ein echter Hingucker - es verbreitet wirklich schon ein Sommer-Urlaubsfeeling. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf die nächste Reise nach Neuharlingersiel.

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  • Mörderjagd mit Inselblick

    Mörderjagd mit Inselblick

    werderaner

    14. May 2017 um 10:32

    sommer in Neuharlingersiel neben den Vorbereitungen für das Hafenfest laufen auch die Literaturtage und mittendrin Rosa Moll. Und den stirbt der erste Autor! Ausgerechnet beim Plausch mit Rosa. Doch es bleibt nicht bei dem einem Toten, sofort wittert Rosa einen Mordkomplott! doch wer hat ein Motiv scheinbar wahllos Autoren Umzubringen? Rosa steckt mitten in den Ermittlungen und gerät sogar selber in Verdacht! Wird es gelingen den Täter zu überführen?Da vierte Fall für das Ermittlerteam überzeugt wieder durch Witz und Schlagfertigkeit! Da ich die Gegend sehr gut kenne ist es als wäre ich mittendrin !Absolut lesenswert!!

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    • 2
  • Autoren leben gefährlich

    Mörderjagd mit Inselblick

    Shanna1512

    12. May 2017 um 20:19

    Aus dem Klappentext übernommen: „Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm …“ Das Trio aus Neuharlingersiel ist wieder auf Mörderjagd. Bei dem Buch handelt es sich um den 4.Fall, der 3 ungleichen Freunden. Dieses Mal führt er sie auch auf die Inseln Norderney, Spiekeroog und Wangerooge, welche jede für sich schon eine Reise wert sind. Aber auch das beschauliche Hafenstädtchen Neuharlingersiel ist ein Juwel an der Nordsee. Gerade deshalb vermutet der Leser nicht, dass dort das Böse Einzug gehalten haben könnte. Doch er wird eines besseren belehrt. Von der ersten bis zur letzten Seite begibt er sich auf eine Achterbahn der Spannung und auch das Zwischenmenschliche kommt dabei nicht zu kurz. Man muss nicht zwangsläufig die Vorgängerbände kennen, um dem Handlungsverlauf folgen zu können. Allerdings möchte man, wenn man einen gelesen hat, die anderen auch seinem Bücherregal zufügen. Zumindest mir geht es so. Ich freue mich jetzt schon auf Teil 5. Es ist für mich wie Heimkommen. Die Autorinnen haben es nämlich wieder erstklassig verstanden, ohne viel Blutvergießen einen Krimi zu schreiben, den man nicht aus der Hand legen möchte. Sie haben ihre Hauptprotagonisten mit solch unterschiedlichen Charakteren ausgestattet, dass man sie entweder sofort mag, oder auch zum Teil ablehnt. Genauso wie im echten Leben. Das Kriterium Region kommt auch nicht zu kurz. Überall stößt man auf Orts- und Landschaftsbeschreibungen, so dass man gerade als Ostfrieslandfan voll auf seine Kosten kommt. Ich sehe die Fischbude im Hafen vor mir und möchte ein Krabbenbrötchen. Ich vergebe 5 Sterne, für diesen Lesespaß. Dankeschön

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  • Mörderisches Ostfriesland

    Mörderjagd mit Inselblick

    Bianca75

    11. May 2017 um 22:22

    Worum geht es in diesem Buch?In ihrem vierten Fall ermittelt das ostfriesische Kulttrio auch auf den Inseln Norderney, Wangerooge und Spiekeroog.Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm …Wer sind die Autorinnen?Cornelia Kuhnert lebt in Hannover und hat bereits zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht und Anthologien herausgegeben.Mehr unter www.corneliakuhnert.deChristiane Franke wurde an der Nordseeküste geboren und lebt immer noch gerne dort. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin und Herausgeberin arbeitet sie als Dozentin für kreatives Schreiben.Mehr unter www.christianefranke.dewww.kuestenkrimi.de Produktinformation Taschenbuch: 288 Seiten, Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (22. April 2017), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3499290618, ISBN-13: 978-3499290619, Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,4 x 19 cm Meine Meinung/Fazit zu dem Buch:Ich hatte (mal wieder) das große Glück ein Buch von dem ostfriesischen Ermittlerduo im Rahmen einer Leserunde zu gewinnen. Kennen und lieben gelernt habe ich das dynamische Trio mit dem Buch "Miss Wattenmeer singt nicht mehr". Auch dieses habe ich im Zuge einer Leserunde gewonnen.Es steht natürlich außer Frage, dass ich auch die anderen Bücher lesen "musste".Nun aber zum Buch:Es startet im Prolog SOFORT mit einem Mord. Was dieser Mord mit der Geschichte auf sich hat, das erfährt der Lese im Laufe des Buches. In Ostfriesland, besser gesagt in Neuharlingersiel, ist in diesem Buch "großes Kino" angesagt. Neben dem geplanten Hafenfest, findet auch noch ein Treffen von Autoren in Neuharlingersiel statt, bei dem Rosa als Mitorganisatorin fungiert. Aber plötzlich sterben einige Autoren an einem Herzinfarkt. Ist es wirklich ein Herzinfarkt, oder steckt mehr dahinter?Rosas Spürsinn ist natürlich gleich geweckt. Als ostfriesische Miss Marpel ist es ganz klar, dass sie sich in die "Fälle" einklingt und dem Dorfpolizisten Rudi mit Rat und Tat zur Seite steht.Auch Henner, der die letzten Tage seiner Kur auf Norderney genießen möchte, wird unfreiwillig mit den Todesfällen und der "Ermittlungsarbeit" konfrontiert.Aber diese ganze Ermittlerei ist nicht Henners einzige Sorge. Dörte erhofft sich mehr nach einem Besuch bei Henner auf Norderney und auch Vaddern und Muddern Steffens hören bei Henner schon die Hochzeitsglocken läuten. Aber nicht nur Dörte hat ein Auge auf Henner geworfen; bei Rosa macht sich Eifersucht breit und vorbei ist es mit der geplanten Ruhe von Henner.Aber zurück zu den Todesfällen...mit dem typischen Spürsinn unseres ostfriesischen Ermittlertrios und Rosas Hartnäckigkeit bleibt kein Fall ungelöst.Wie das Buch endet und was der Mord im Prolog mit allem zu tun hat, das erfahrt ihr, indem ihr das Buch selber in die Hand nehmt und es lest.Was hat mir besonders wieder an diesem Buch gefallen?Mir gefällt besonders der lockere, lustige und flüssige Schreibstil der Autorinnen, die es so verstehen, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann und einfach in einem Rutsch zu Ende lesen muss.Für alle Krimi- und Ostfrieslandfans ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung.Taucht ein in meine wunderschöne Heimat Ostfriesland und löst mit Rudi, Henner und Rosa kniffelige Kriminalfälle.Von mir gibt es für dieses Buch 5 *****Ich freu mich auf eine Fortsetzung dieser Reihe und bin sehr gespannt, wie es mit Rudi, Henner und Rosa weiter geht.

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