Christiane Franke Mord zwischen Ebbe und Flut

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Inhaltsangabe zu „Mord zwischen Ebbe und Flut“ von Christiane Franke

In einem Wilhelmshavener Wohnhaus wird ein männlicher Toter gefunden – und alles deutet darauf hin, dass der Mann seinen Mörder kannte. Die Spuren führen die Kommissarinnen Oda Wagner und Christine Cordes ins Friesische Brauhaus zu Jever und in die Justizvollzugsanstalt Wilhelmshaven. Doch mitten in den Ermittlungen ereignet sich ein schrecklicher Unfall ...

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    Mord zwischen Ebbe und Flut
    ChrischiD

    ChrischiD

    05. May 2014 um 18:33

    Warum wird ein eher unauffälliger Mann, der von allen als sympathisch beschrieben wird, in seiner Wohnung erschossen? Diese Fragen stellen sich die Kommissarinnen Oda Wagner und Christine Cordes unweigerlich, als sie mit dem Fall betraut werden. Die Spurenlage deutet darauf hin, dass das Opfer seinen Mörder kannte, was die Ermittlungen eigentlich vereinfachen sollte. Doch einiges ist anders als es auf den ersten Blick scheint... Das Kommissarinnenduo Oda Wagner und Christine Cordes ermittelt in „Mord zwischen Ebbe und Flut“ bereits in seinem sechsten Fall. Doch auch Leser, die bisher noch keinen der Vorgänger kennen sind hier nicht im Nachteil, da das Geschehen als solches in sich abgeschlossen ist. Außerdem erhält man wichtige Hintergrundinformationen während der laufenden Ermittlungen, vor allem solche privater Natur, wodurch es leichter wird, die Charaktere besser einzuschätzen. Aber natürlich können diese Einwürfe nicht das Verfolgen der Entwicklung der Figuren ersetzen. Wenn jemand überschaubare Sozialkontakte pflegte und seinem Mörder augenscheinlich selbst die Tür öffnete, sollte die Ergreifung des Täters doch eigentlich ein Leichtes sein. Dass man mit dieser Meinung jedoch weit daneben liegt, zeigt der vorliegende Fall. Es gibt zwar immer wieder Indizien, die auf ein bestimmtes Szenario hinweisen, doch das sind alles bloß Vermutungen. Demnach könnte es zunächst einmal jeder gewesen sein, der mit dem Toten in irgendeiner Form zu tun hatte. Denn das Wichtigste überhaupt fehlt, um den Täter zu finden: das Motiv! Während der Ermittlungen baut sich kontinuierlich Spannung auf, die auch beibehalten wird, wenn die Handlung sich nicht um den Fall dreht. Dann stagniert die Spannungskurve zwar, fällt aber auch nicht ab, was durchaus positiv zu bewerten ist und nicht jeder beherrscht. Auf Grund des flüssigen Schreibstils der Autorin ist es leicht, dem Geschehen zu folgen. Außerdem stellt man natürlich eigene Überlegungen an, die man überprüfen möchte. Schließlich ist es nicht so einfach ohne Motiv einen Tathergang zu rekonstruieren. Entsprechend liefert man sich mit den Kommissarinnen ein Wettrennen, da man nun einmal auf demselben Kenntnisstand ist. Zum Ende hin wird die Handlung leicht vorhersehbar, was das Lesevergnügen zwar nicht schmälert, die Spannung aber doch leicht absinken lässt. Hier hätte man sich gewünscht, dass vielleicht doch noch einmal eine Wendung eintritt, mit der man nicht gerechnet hätte. Im Großen und Ganzen jedoch legt Christiane Franke einen ordentlichen Krimi vor, der neben Spannung auch mit Witz und Lokalkolorit besticht.

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