Christiane Fux Das letzte Geleit

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Geleit“ von Christiane Fux

Eine Leiche ist für Theo Matthies nichts Besonderes – immerhin ist er Bestatter. Doch der Tod der alten Anna, die erfroren am Elbstrand lag, weckt sein Misstrauen. Als die Polizei den Fall abschließt, ermittelt der studierte Mediziner selbst. Dabei stößt er auf ein schreckliches Verbrechen, das im Zweiten Weltkrieg geschah – und auf einen Mörder, der offiziell seit Jahrzehnten tot ist.

Lesenswert!

— Elfenblume

Puh, leider so gar nicht mein Ding.

— ChattysBuecherblog

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    Das letzte Geleit

    Felice

    22. November 2017 um 20:48

    ...ist dieser Krimi, in dem der Bestatter ein ehemaliger Chirurg ist. So weit eine pfiffige Idee und das Studium sowie die Erfahrungen als Arzt bringen ihn erst auf die Spur, dass mit der Toten etwas nicht stimmt.Ich musste mich allerdings etwas überwinden, dran zu bleiben und wäre es nicht ein Geschenk gewesen, hätte ich sicher abgebrochen. Mir waren die Schilderungen über die Arbeit an den Toten, der Vorbereitung für die Bestattung und der Vorgang der Einäscherung zu detailiert. Und um der Hauptfigur, Theo, auch noch ein persönliches Schicksal zu verpassen -was erklärt, weshalb er Bestatter wurde und mit 35 Jahren solo ist- ließ die Autorin seine schwangere Frau an ihrem Geburtstag sterben. Und nicht nur das, sie starb auch noch an einem Krebsleiden, das bei so jungen Menschen mehr als selten ist, was ich nicht nachvollziehen konnte.Ist Geschmackssache, mir war es zu viel. Gegen Ende wird es auch etwas eklig, da sollte man als Leser nicht allzu zimperlich sein.Aber das Durchhalten hat sich dann doch gelohnt, weil auch die Rückblicke wirklich interessant wurden. Und auch die Hartnäckigkeit, mit der Theo und seine muntere, bunt zusammengewürfelte Helfertruppe ermittelt, ist sowohl unterhaltsam als auch teilweise amüsant. Am Ende wird es direkt noch spannend, sodass ich leidlich zufrieden war.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte 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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Erfrischend anders ...

    Das letzte Geleit

    engineerwife

    24. October 2014 um 13:45

    Während ich sonst eigentlich eher seltener Bücher über Bestatter lese, waren es diesen Monat durch Zufall zwei Stück - dieses fand ich eindeutig besser. Es ist der Auftakt zu einer für mich neuen Krimiserie, wobei hier eher die Geschichte um Theo Matthies und seinem Umfeld, als auch die Geschichte der alten Dame Anna Florin und ihrer Familie und ihren Freunden im Vordergrund stehen. Umso besser, für mich muss nicht aus jedem Krimi das Blut nur so tropfen. Theo, der studierte Chirurg, der von seinem Vater das großväterliche Bestattungsunternehmen übernommen hat, meistert den Fall mit viel Charme und macht Lust auf mehr. Besonders gefallen hat mir natürlich, dass der Krimi in Hamburg-Wilhelmsdorf spielt. Da ich Hamburg erst vor einigen Wochen besucht habe, war mir alles noch sehr präsent und ich konnte mit Theo praktisch gemeinsam durch Hamburg schlendern. Schön!

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  • Was will man mehr ...

    Das letzte Geleit

    woschwen

    14. January 2014 um 19:34

    Ich war begeistert von Fux erstem Krimi „Das letzte Geleit“ . Das liegt an zwei Dingen. Zum einem an der spannenden Geschichte, die hier erzählt wird. Dabei geht es um den Mord an einer alten Dame. Anna Florin, so ihr Name, wurde tot am Elbstrand in der Nähe eines Leuchtturms erfroren gefunden. Für den Bestatter Theo Matthies ist dieses zunächst ein Fall wie jeder andere. Doch dann entdeckt er bei Herrichten des Leichnams eine Injektionsstelle hinter einem der Ohre. Matthies ist gleichzeitig auch Arzt, hat sich dann doch dafür entschieden, das Bestattungsunternehmen seines Vaters fort zu führen. Dabei hat er selbst noch mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen, da seine schwangere Frau und sein ungeborenes Kind starb.  Die Polizei hat den Fall zu den Akten gelegt, da sie keine weiteren Indizien für ein Tötungsdelikt finden konnte. So ermittelt der Bestatter auf eigene Faust und stellt dabei fest, das die Tote wenige Tage zuvor bei einem neurologischen Kongress für Aufsehen sorgte, als sie einen Professor namens Jonas Bergman angriff.  Matthies selbst hat auch Schicksalsschlag zu bewältigen, da er seine schwangere Frau und sein ungeborenes Kind verlor. Anna Florin arbeitet 1943 als Kinderkrankenschwester im Stift Eichenhof, wo Experimente an psychisch kranken oder behinderten Menschen durch geführt werden. Die Story beginnt in der Gegenwart, die Handlungen wechselt dann aber immer  zwischen dem Damals (1943) und Heute. Nach und nach kommen immer mehr Einzelheiten ans Tageslicht, jedoch lässt sich lange Zeit die Identität des Professors nicht klären. Damit auch scheint es keinen Weg zu gehen, ihn zu überführen. Das Zweite, was mir an dem Buch gefällt, sind die einzelnen Protagonisten.  Da ist beispielsweise  der junge Türke Fatih und sein Freund Selcuk, aber auch die Journalistin Hanna Winter. Allesamt sehr sympathische Zeitgenossen, die dem Bestatter bei der Lösung des Falles helfen. Mich hat das Buch wie gesagt begeistert. Ich als Leser hatte den Eindruck, das die Autorin wirklich weiß, wovon sie da schreibt. Die Story ist wirklich gut recherchiert, der Stift Eichenhof ist übrigens Fiktion. Zeitweise ist das Buch ganz amüsant, beispielsweise als sich als sich die Journalistin und der Bestatter ineinander verlieben. Es ist kurzweilig geschrieben, ein spannende Geschichte ein klare und einfache Sprache … was will man mehr. 

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  • 5 Sterne für ein perfektes Lesevergnügen!TOP!

    Das letzte Geleit

    trollchen

    07. December 2013 um 11:51

    Das letzte Geleit Kurzinhalt: Eine Leiche ist für Theo Matthies nichts Besonderes – immerhin ist er Bestatter. Doch der Tod der alten Anna, die erfroren am Elbstrand lag, weckt sein Misstrauen. Als die Polizei den Fall abschließt, ermittelt der studierte Mediziner selbst. Dabei stößt er auf ein schreckliches Verbrechen, das im Zweiten Weltkrieg geschah – und auf einen Mörder, der offiziell seit Jahrzehnten tot ist. Meine Meinung: Theo, ein Bestatter nimmt mich mit in seine Arbeitswelt. Er hat eine Leiche, Anna, die nur an einer Injektion am Ohr auffällt, dass es kein normaler Tod sein konnte. Von da an kommen viele Leute mit ins Spiel, die bei der Recherche mithelfen, sei es der junge Türke, der mit Anna befreundet war, oder die Journalistin, in die sich der Witwer Theo ein wenig verguggt hat. Herrlich. Mein Fazit: Ein herrlicher Krimi, der sehr erfrischend anders ist, denn es tauchen nicht so viele neue Leichen auf, sondern meist nur eine Leiche, deren Todesumstände dann Theo herausfinden will. Und dies macht er mit seinen Freunden sehr unkonventionell und sehr spontan. In diesem Buch geht man akribisch jeden Umstand des Todes auf die Spur, egal, ob es abwegig ist oder nicht und man darf als Leser dabei sein und das finde ich spannend. Auch wird nicht unbedingt gleich am Anfang verraten, wer der Mörder jetzt ist, sondern es werden verschiedene Täter in die Handlung einbezogen und erst auf die letzten 50 Seiten wird man sicher, wer es war. Ich finde es auch immer wieder spannend, dem Bestatter über die Schulter zu schauen und mitzubekommen, was die alles so machen und was es da so gibt im Bestattungswesen. Lesenswert, spannend und nicht so blutig, mehr erfrischend heiter beim Thema Begräbnis und Trauer. Und auch das liebenswerte Kind von der Mitarbeiterin May, die so herrlich erfrischend ist und gern für einen humorvollen Beitrag da ist. Die Charaktere sind allesamt sympathisch und witzig, sie haben zwar auch ihre Probleme, aber sie gehen vernünftig damit um und nicht wie in anderen Krimis, dass sie dann völlig austicken. 5 Sterne für ein perfektes Lesevergnügen!TOP!

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  • Hamburg Süd

    Das letzte Geleit

    goldfisch

    15. May 2013 um 10:56

    Theo Matthies ist Bestattungsunternehmer, mit Doktortitel. Als er die Leiche einer alten Frau für die Beerdigung präparieren soll, fällt ihm ein Einstich am Hals auf.Das lässt dem Mediziner keine Ruhe und er beginnt zu ermitteln. Wer war diese Frau, wer könnte ihren Tod gewollt haben.Theo muss tief eintauchen in die Geschichte .Es geht um Kinderheime, den Krieg und um Euthanasie.Ein wirklich spannender Hamburg Krimi!

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  • Rezension zu "Das letzte Geleit" von Christiane Fux

    Das letzte Geleit

    mabuerele

    08. January 2013 um 20:25

    Theo Matthies, einst Chirurg, hat die Hamburger Firma seines Vaters übernommen und ist nun Bestatter. Seine Mitarbeiter May hilft ihm, die Toten herzurichten. Heute sitzt Erik Florin vor ihm. Seine Mutter Anna soll beerdigt werden. Da man sie am Fuße des Leuchtturms gefunden hat, wurde eine Autopsie gemacht. Dabei stellte man fest, dass die alte Frau an Unterkühlung gestorben ist. Als Theo die Tote fertig macht, stellt er einen Einstich hinter dem Ohr fest. Wieder bleibt die medizinische Untersuchung ohne Befund. Damit hat die Polizei keinen Grund für Ermittlungen. Doch Theo lässt der Fall nicht los. Der Roman besteht eigentlich aus zwei Teilen. Während Theo nach Spuren von Annas Vergangenheit sucht, erfahre ich im kursiv geschriebenen Teil nach und nach die jüngere und ältere Vergangenheit der Ärztin Anna. Die Schlüsselszene findet sich im Prolog. Dort sieht Anna einen Mann, den sie aus ihrer Vergangenheit kennt. Leider verrät sie mir als Leser an dieser Stelle nicht, woher sie ihn kennt. Der Blick in die Vergangenheit arbeitet ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte auf. Anna musste während des Krieges in einem Kinderheim für geistig und körperlich behinderte Kinder arbeiten und hat erlebt, wie die Euthanasie gehandhabt wurde. Sehr behutsam und trotzdem emotional bedrückend wird vom Leben und Sterben der Kinder erzählt. Die Seiten, wo medizinische Experimente angedeutet wurden, hinterlassen nicht nur die Frage, wie sich Menschen dafür hergeben können. In ihrer letzten Begegnung beantwortet der Täter diese Frage für Anna. Seine Argumentation ist erschreckend. Sie zeigt, wohin die Entwicklung geht, wenn jede Empathiefähigkeit unterdrückt wird. Sehr gut herausgearbeitet hat der Autor die Charaktere der Protagonisten. Line, Annas Freundin, leidet an Demenz. Bewunderungswürdig, weil nicht selbstverständlich, empfand ich das Verhalten ihres Mannes. Die neunjährige Jenny, Tochter von May, bringt mit ihrer erfrischenden und unbekümmerten Art Humor und abwechslung in die sonst ernste Geschichte. Zuletzt möchte ich noch den jungen Türken Fatih, der es Anna zu verdanken hat, dass er sein Leben in den Griff bekommen hat und nun kurz vor dem Abitur steht. Theo selbst war mir sofort sympathisch. Er ist gewissenhaft, hat aber auch seine Ecken und Kanten. Die eigentliche Ermittlungsarbeit ist spannend beschrieben. Nach und nach erst kristallisiert sich der mögliche Täter heraus. Damit lassen sich aber seine Verbrechen noch lange nicht nachweisen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Von den Protagonisten würde ich gern mehr lesen.

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  • Rezension zu "Das letzte Geleit" von Christiane Fux

    Das letzte Geleit

    Mausezahn

    19. December 2012 um 08:24

    Der mit den Toten spricht Eine Leiche ist für Theo Matthies nichts Besonderes - immerhin ist er Bestatter. Doch der tod der alten anna, die erfroren am Elbstrand lag, weckt sein Misstrauen. Als die Polizei den Fall abschließt ermittelt der studierte Mediziner selbst. Dabei stößt er auf ein schreckliches Verbrechen, dessen Spuren weit in die Vergangenheit zurückführen - und auf einen Mörder, der offiziell seit Jahrzehnten tot ist. Den Anfang fand ich etwas zäh, doch dann nimmt die Geschichte an Fahrt auf und hält einen bis zur letzten Seite in ihrem Bann. Christiane Fux befasst sich in ihrem 1. Kriminalroman mit den Themen Euthanasie und Hirnforschung (an behinderten Kinder) im Nationalsozialismus. Geschickt verwickelt sie diese Hintergründe mit einem Mordfall in der Gegenwart. Der Erzählfluss ist sehr angenehm, manchmal etwas humorvoll und dennoch tiefgründig. Neben einer guten Kriminalgeschichte beschäftigt man sich auch mit einem nicht alltäglichen und in der deutschen Geschichte sehr unschönem Thema.

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  • Rezension zu "Das letzte Geleit" von Christiane Fux

    Das letzte Geleit

    IlonGerMon

    14. November 2012 um 08:17

    „Im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Lasst sie uns niemals vergessen.“ Das sind die beiden letzten Sätze der Autorin in ihrem „Danke schön“ am Ende des Buches. Wer jetzt eine der üblichen 3.Reich Stories erwartet, liegt jedoch gründlich falsch. Der Roman spielt ganz und gar im Hier und Jetzt, öffnet jedoch an jeweils geeigneter Stelle ein Fenster in das Jahr 1943 und auch in die letzten Tage von Anna Florin. Damit gewährt er dem Leser immer wieder einen kleinen Vorsprung an Wissen gegenüber den Menschen, die den Tod von Anna Florin klären wollen. Und weil diese Menschen eben nicht die Polizei oder eines der üblichen Ermittler-Teams sind, ist der Autorin ein ganz ungewöhnlicher Kriminalroman gelungen. Als wenige Tage vor Heiligabend die Leiche der 84jährigen Anna am Leuchtturm Bunthäuser Spitze am Elbstrand gefunden wird, sieht alles wie Tod durch Erfrieren aus. So sieht es auch die Polizei, die den Fall damit auch zügig schließt und die Leiche zur Bestattung freigibt. Anders aber sieht es Theo Matthies, eigentlich Chirurg, jetzt aber als Bestatter tätig und das mit Überzeugung und Verantwortung. Diese Verantwortung empfindet er nicht nur den Hinterblieben gegenüber, sondern noch viel stärker gegenüber jedem einzelnen Verstorbenen. Und so verwundert es nicht, dass er bei der Vorbereitung zur Aufbahrung etwas entdeckt, das bislang übersehen wurde. Annas Leiche weist einen winzigen Einstich hinter einem Ohr auf. Theo erzwingt eine zweite Obduktion, aber auch diese verläuft ergebnislos, Anna wird eingeäschert. Theo Matthies aber ist nicht überzeugt von einem natürlichen Tod und beginnt Antworten auf eine Reihe offener Fragen zu suchen. Maßgeblich an dieser Suche beteiligen sich sein Freund Lars, der Annas Wohnungsauflösung übernommen hat sowie die Journalistin Hanna, der Anna vor ihrem Tod eine merkwürdige Geschichte zu erzählen begonnen hat. Anna glaubte in einem Hamburger Kaufhaus einen Mann gesehen zu haben, der angeblich bei einem Bombenangriff 1943 ums Leben kam und der in ihrem Leben eine ganz besondere Rolle gespielt hat. Hat Anna in ihren letzten Lebenstagen die Identität dieses Mannes, der als sehr renommierter amerikanischer Hirnforscher seit 10 Jahren wieder in Hamburg lebt, klären können? Und – hat er, den sie während einer Preisverleihung vor der Öffentlichkeit bloßstellte und beschuldigte, etwas mit ihrem Tod zu tun? Finden Sie es heraus.

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  • Rezension zu "Das letzte Geleit" von Christiane Fux

    Das letzte Geleit

    ChattysBuecherblog

    28. September 2012 um 12:44

    Ich hatte mir das Buch von einer Kollegin ausgeliehen und darüber sehr froh. So konnte ich es ohne Reue nach 50 Seiten zur seite legen, weil es mich überhaupt nicht gefesselt hat. Von einem Kriminalroman ist das Buch meilenweit entfernt. Spannung, weit gefehlt. Ich fand es einfach nur langweilig.
    Sehr schade, Frau Fux

  • Rezension zu "Das letzte Geleit" von Christiane Fux

    Das letzte Geleit

    Windpferd

    10. September 2012 um 17:15

    Dieser Krimi, in dem der verwittwete Bestatter einen mysteriösen Todesfall untersucht und letztendlich gemeinsam mit einer Journalistin, dem türkischen Teenager-Freund der Verstorbenen, seinem Kollegen/Partner/Freund und einigen anderen herausfindet, dass ein totgeglaubter Arzt und Hirnforscher aus der Nazi-Zeit seine Identität gewechselt hat und als Koryphäe der Hirnforschung groß herauskam, bis ihn schließlich, viele Jahrzehnte später eine ehemalige Kinderschwester erkennt und aufdeckt, ist meiner Meinung nach absolut lesenswert. Mit viel Charme und Lokalkolorit lernt man einen Teil Hamburgs näher kennen, schnuppert mit den Figuren die salzige teerige Luft und gräbt nach und nach tiefer in den dunklen Kapiteln der NS-Zeit. Besonders erfrischend an diesem Buch: Die "Ermittler" sind keine neurotischen Polizisten, sondern Menschen, die mitfühlen und ein gesundes Sozialleben haben, bzw. sich darum bemühen. Und auch das Thema "Verbrechen während der Nazi-Zeit", dass ja schon mehr als häufig in Romanen verarbeitet wurde, kommt nicht zu reißerisch heraus. Obwohl besonders scheußliche Details (ein KZ-Tatoo als Tarnung) schon vorkommen. Sprachlich lässt der Autor immer mal wieder ein paar Fetzen Dialekt einfließen, was die Figuren authentischer macht, ohne im Lesefluss zu stören. Obwohl ich kein großer Fan von Serien-Romanen bin, hoffe ich doch, dass Bestatter Theo noch einmal an einen merkwürdigen Fall gerät...

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  • Rezension zu "Das letzte Geleit" von Christiane Fux

    Das letzte Geleit

    WolfgangB

    12. August 2012 um 12:09

    Eine alte Dame wird erfroren an einem Leuchtturm aufgefunden. Für die Polizei besteht kein Grund, an einem natürlichen Tod zu zweifeln, wohl aber für den Bestatter Theo Matthies, der auf die Einstichstelle einer Injektionsnadel stößt. Mit der Journalistin Hanna Winter rekonstruiert er die letzten Tage der Toten und stößt auf die Begegnung mit einem verunglückt geglaubten Arzt, der dem NS-Regime willfährig zu Diensten war. Die Handlung des Romans ist auf mehreren zeitlichen Ebenen angesiedelt. Während die Spurensuche um das Weihnachtsfest 2008 den narrativen Rahmen bildet, wird dieser immer wieder von Rückblenden zur Ermordung des Opfers unterbrochen. Außerdem werden kunstvoll Ereignisse aus 1943 eingeflochten, als besagter Arzt in einem Kinderheim praktizierte und die Geschichte ihren eigentlichen Anfang nimmt. Wiewohl gerade zu Beginn des Romans viel Sorgfalt zur räumlichen Beschreibung Hamburgs aufgewendet wird, handelt es sich dabei um keinen der zur Zeit beliebten Whodunnit-Regionalkrimis. Wiewohl auch der Protagonis Theo Matthies seine Schicksalsschläge zu verarbeiten hat, jagt hier kein verbitterter alkoholkranker schwedischer Polizist einen Serientäter. Ein Bestatter, der auf eigene Faust einen Mordfall löst ... eigentlich drängt dieses Thema danach, mit schwarzem britischen Humor bearbeitet zu werden. Die Autorin wählt jedoch einen anderen Weg und setzt weniger auf ein unfrewillig lustiges, als vielmehr auf ein zeitgeschichtlich ernsthaftes Thema. Mit angenehmer Sachlichkeit sterilisiert sie zunächst das berufliche Umfeld ihres Protagonisten, befreit es von Affekten und Mystifizierungen, die eine Begegnung mit einem Bestattungsunternehmer beinahe zwingend begleiten. Mit fortschreitender Handlung entfernt sich die Autorin jedoch von seinem Alltag und setzt mit den Experimenten an Menschen in der NS-Zeit einen zweiten Schwerpunkt. Daß letztendlich Theo Matthies' Profession keine Rolle mehr spielt und auch seine spezifischen Fähigkeiten nicht zur Auflösung der Geschichte beitragen, wirkt irritierend, als wäre hier erzählerisches Potential vergeben worden. Obwohl das Lebensende sich als gemeinsames Motiv erkennen läßt, ist die Verbindung keine nahtlose. Nichtsdestotrotz, der aalglatte, mit allen juristischen Wassern gewaschene Antagonist, die menschenverachtende nationalsozialistische Rhetorik lassen die dargestellten Verbrechen in ihrer großen Authentizität furchteinflößender erscheinen als zahlreiche Thriller um kreativ agierende Ritualmörder. Geht es um Strafe, Vergeltung, das Prinzip "Auge um Auge"? Gewiß nicht. Wohl aber nährt "Das letzte Geleit" die Hoffnung, daß Schlüsselfiguren aus der NS-Zeit aufgespürt werden können, ihre Verstecke sie nicht auf ewig schützen, daß ihre Verbrechen an's Licht gelangen.

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  • Rezension zu "Das letzte Geleit" von Christiane Fux

    Das letzte Geleit

    tigerbea

    27. July 2012 um 22:52

    Die 84jährige Anna Florin wird erfroren am Elbstrand gefunden. Die Polizei schließt die Akten, der Fall ist für sie offensichtlich. Doch der Bestatter Theo Matthies, studierter Mediziner, findet beim Zurechtmachen der Leiche einen Einstich hinter dem Ohr. Da die Polizie sich weigert zu ermitteln, recherchiert er selber. Dabei kommen ihm die Journalistin Hanna Winter und Fatih, ein jugendlicher Freund Annas, zu Hilfe. Sie ermitteln sehr weit in die Vergangenheit und finden einen Mörder, der eigentlich schon lange tot ist. Christiana Fux hat ein tolles Debüt geschrieben. Das Buch liest sich sehr gut und flüssig, ist trotz des schweren Themas leicht zu verstehen und unterhaltsam. Durch die Sprünge in den verschiedenen Zeitebenen kann man nicht aufhören zu lesen, denn man will immer unbedingt wissen, wie es weitergeht. Das Buch regt zum Nachdenken an! Es ist auch für Leser zu empfehlen, die diese Vergangenheit in Krimis nicht mögen.

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  • Rezension zu "Das letzte Geleit: Kriminalroman" von Christiane Fux

    Das letzte Geleit

    rumble-bee

    Dieses Buch hat mir wirklich ausnehmend gut gefallen. Hätte ich es nicht gewusst, hätte ich niemals erraten, dass es sich um ein Debüt handelt - so ausgewogen ist der Plot, so liebevoll gestaltet die Charaktere, so angenehm leicht offen das Ende. Ich habe eigentlich gar nichts zu bemängeln, was bei mir selten ist. Als hervorstechendstes Merkmal würde ich die Tatsache bezeichnen, dass das Buch genauso gut als reiner "Roman" wie als "Krimi" betrachtet werden kann. Oft ist es ja bei Krimis so, dass der Spannung und der Auflösung so einiges "geopfert" wird; ein wenig gezwungen sind z. B. immer die privaten Querelen der Ermittler. Doch hier ist alles ganz anders, unangestrengt, organisch, logisch. Theo Matthies ist sicher kein klassischer "Ermittler". Er ist Bestatter, mit vielen liebenswerten Eigenheiten. Er ist über einen beruflichen Umweg zu dieser Tätigkeit gekommen, übt sie nun aber mit umso mehr Überzeugung aus. Und genau das kam wunderbar überzeugend rüber! Viele interessante Details aus dem Gewerbe eines Bestatters haben die Lektüre für mich zusätzlich lohnend gemacht. Auch all die Menschen, mit denen er umgeben ist, waren liebevoll ausgesucht: Fräulein Huber, die jahrelange Assistentin seines Vaters, May, die junge Asiatin mit ihrer etwas morbide veranlagten Tochter, Fatih, der schwule und vegetarische (!!) Türke, Hadice, die unkonventionelle Kommissarin ... ach, es waren noch so einige mehr. Noch die kleinste Nebenfigur wurde von der Autorin ernst genommen, und mit einem Hintergrund versehen - und genau das hat mich sehr für die Autorin eingenommen. Und es spricht eben auch für "Roman", fast mehr als für "Krimi". Ganz zu schweigen von den heimeligen Schilderungen der Stadt Hamburg und ihrer Geschichte, versehen mit viel (!) Lokalkolorit. Theo Matthies fällt bei der alten Dame Anna, die er bestatten soll, ein Detail ins Auge, das jedoch für die Polizei als Verdachtsmoment nicht ausreicht. Also beginnt er, nachzuforschen. Ganz allmählich entwickelt sich so die Kriminalhandlung. Besonders schön fand ich dabei, dass es sich um eine "Teamarbeit" handelt. Theo ist weder Drauf- noch Einzelgänger. Er wird von etlichen Personen in seiner Recherche unterstützt - von Hanna, der Journalistin, an welche Anna sich gewandt hatte, von Fatih, dem türkischen Jugendlichen, der Annas Freund war, und von der ebenfalls türkischen Kommissarin Hadice. So ergibt sich ein wesentlich logischeres "Handlungsmuster", als wenn eine Person allein alles auf sich genommen hätte. Noch dazu kommt es zu so manch lustig-verzwickten Situationen, bei denen sich die kuriose Gemeinschaft gegenseitig helfen und "retten" kann. Auch als Krimi weiß das Buch zu überzeugen. Denn Anna hatte eine bewegte Vergangenheit - sie arbeitete während der Nazi-Zeit als Krankenschwester in einem Heim für behinderte Kinder. Und wer jetzt an Josef Mengele denkt, liegt nicht ganz falsch...! In diesem Heim gingen gruselige und unmenschliche Dinge vor sich, die Auswirkungen bis in die Gegenwart haben. Im "Jetzt" meint Anna, einen der damals Beteiligten wiedererkannt zu haben. Musste sie deswegen sterben? Die Handlung rund um Theo und sein ungewöhnliches Team wechselt ab mit Rückblenden aus Annas Erinnerungen. So wird die Spannung kontinuierlich hochgeschraubt, und man bekommt gleichzeitig noch so etwas wie ein medizinisches Porträt der damaligen Zeit. Ich kann wirklich nur hoffen, dass dies nicht der letzte Band rund um Theo Matthies, den sympathischen Bestatter, gewesen ist. Die Autorin Christiane Fux hat mich völlig überzeugt, mit einer ausgewogenen Mischung aus Menschlichkeit, Spannung und Witz.

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