Christiane Güth Alle Wege führen nach Morden

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Inhaltsangabe zu „Alle Wege führen nach Morden“ von Christiane Güth

Trixi Gellert liebt das Leben, weniger allerdings den Teil, der da Arbeit heißt. Ihre neue Reiseführer-Idee kommt aber so gut an, dass Trixi gleich auf Recherchereise geschickt wird. Nach Norderney. Zwischen Reisebussen, Strandkörben und Campingkochern findet sie jedoch nicht das versprochene Urlaubsparadies, sondern eine tote Umweltaktivistin. Statt verschiedenste Urlaubsmodelle zu testen – absurd teuer, familienfreundlich oder naturverbunden – macht Trixi Jagd auf den Mörder.

Schöne Fortsetzung zu "Cheffe vesenken". Gefiel mir besser

— jrr510
jrr510

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  • Mörderischer Norden

    Alle Wege führen nach Morden
    anyways

    anyways

    29. September 2015 um 20:44

    Also wirklich! So wie die Protagonistin lebt, möchte manch einer seinen Urlaub verbringen, obwohl eigentlich ist es quasi dasselbe. Trixi gehört für mich in die neue Generation der komplett Unmotivierten. Sie haben einfach zu viele Möglichkeiten, wollen alles ausprobieren, um das zu finden was Spaß macht, viel Geld bringt und extrem wenig anstrengt. So wird studiert, abgebrochen, neu orientiert, studiert, abgebrochen und schlussendlich mit Praktika aufgefüllt. So ein Praktikum absolviert die mittlerweile 31 jährige Trixi gerade in einem Verlag für Reiseführer, und weil sie so gar keine eigenen Vorstellungen mit einbringen kann, ihre halb so alte Nicht aber weitaus pfiffiger ist, klaut sie kurzerhand deren Idee… und prompt bekommt sie eine eigene Recherchereise. Sie soll auf vier verschiedenen Wegen die Nordseeinsel Norderney besuchen und so einen individualen Reiseführer für die verschiedenste Klientel erstellen, vom Campingurlauber bis zum versnobten 5 * Reisenden. Dumm nur das Trixi gleich bei ihrer ersten Ankunft buchstäblich über eine Leiche stolpert. Sowohl ihrer als auch der Kriminalinstinkt ihrer Nichte Rahel und ihrer gemeinsamen Vermieterin Florence erwacht. Zuerst habe ich mich an der etwas lebensunfähigen Trixi gestört, aber irgendwie hat die Autorin einen so lustigen und schrägen Humor, so dass ich dies bald vergaß. Auch wenn ich mich selbst als etwas reifer, erfahrener etc. beschreiben würde (Trixis große Schwester sehr viel ähnlicher), so war es doch auch lustig, sich vorzustellen es wäre anders. Es ist so amüsant zu lesen, das man neben einem Job (vormerklich einem der wenig körperlich und geistig anstrengt) jetzt noch einen (1Personen) Haushalt managen muss. Die Überforderung der Protagonistin ist dabei so herzerfrischend. Die Aufklärung des eigentlichen Verbrechens passiert fast ebenso „verpeilt“. Dabei setzt die Autorin gezielt Spannungsbögen, eine schlüssige Story, fügt außerdem eine sehr schöne Landschaftsbeschreibung mit ein und hat ein paar wirklich interessante Charaktere gezeichnet. Ich habe diesen Kriminalroman genossen, leicht, locker mit einer riesen Portion Humor und Charme finde ich, es ist eine super Strandlektüre. Leider hat mir die Landschaft Beschreibung so gut gefallen, das ich ernsthaft über einen Besuch auf der Insel nachdenke.

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  • Die böse Seite der netten Insel

    Alle Wege führen nach Morden
    badwoman

    badwoman

    16. August 2015 um 16:03

    Trixi Gellert arbeitet sporadisch für einen Verlag und bekommt den Auftrag eine neue Art Reiseführer zu erstellen. Für die nötigen Recherchen muss sie einige Reisen nach Norderney machen. Hier fällt ihr gleich beim ersten Besuch eine tote Umweltaktivistin vor die Füße - ermordet. Da es ja doch irgendwie spannender ist, in einem Mordfall zu recherchieren als verschiedene Urlaubsmodelle auszuprobieren, kommt Trixi von einer Zwickmühle in die nächste. Ihren Urlaubsbekanntschaften darf sie den wahren Grund ihres Aufenthaltes nicht verraten, was alles noch komplizierter macht. Aus ihrer Heimatstadt Gütersloh ermitteln die begeisterten Hobbydetektive Rahel (Trixis Nichte) und Florence (ihre Vermieterin) fleißig mit. Zum beruflichen Chaos kommt dann auch noch Gefühlschaos in Form eines attraktiven Hoteliers dazu. Dieses Buch ist toll geschrieben, klare und flüssige Sprache, das liest man ganz schnell weg. Die Geschichte ist witzig, recht spannend und nicht unbedingt vorhersehbar. Der trockene Humor gefällt mir. Wirklich die perfekte Urlaubslektüre!

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  • Sehr amüsanter Lokalkrimi

    Alle Wege führen nach Morden
    seschat

    seschat

    23. December 2014 um 13:49

    Christiane Güths Kriminalroman "Alle Wegen führen nach Morden" hat mich positiv überrascht. Die abwechselnd in Güthersloh und auf der Insel Norderney spielende Handlung wird von der Autorin spannend und vor allem sehr humorvoll in Szene gesetzt.Blut und Crime spielen nur eine Nebenrolle. Urlaub, Arbeit und die Inselbeschreibung stehen im Mittelpunkt. Alle Charaktere, allen voran die Hauptperson Trixi Gellert, überzeugen durch ihre liebenswerte Eigenartigkeit. Die 31-jährige Trixi reist fünf Mal inkognito auf die Insel Norderney, um dort für ein Reiseführerprojekt zu recherchieren. Im Auftrag des Verlags Bellersen macht sie u.a. jeweils eine Woche Urlaub im 5-Sterne-Nobelhotel, in der 3-Sterne-Pension Nykamp und auf dem Campingplatz "Dünenglück". Hierbei trifft sie nicht nur auf den charmanten Hotelierssohn Piet Nykamp, sondern auch auf einige rüstige Rentner. Doch nicht die frische Meeresbrise, sondern vor allem die zunehmenden Verbrechen auf der Insel machen ihr zu schaffen. Irgendwie scheint sie immer in der Nähe zu sein, wenn sich wieder ein Mord ereignet. Dadurch abgelenkt, fällt es ihr schwer, sich auf ihre Schreibtätigkeit zu konzentrieren, so dass ihr ihre blitzgescheite Nichte Rahel das ein oder andere Mal aushelfen muss. Unterstützung und Anteilnahme erfährt sie zudem durch ihren liebenswerten Freund Alan und ihre ehemaligen herzlichen Vermieter Gerd und Florence. Wird Trixi die Arbeit an ihrem Reiseführer erfolgreich abschließen können, während Attentate und Morde sich Bahn schlagen? Fazit: Ungemein lesenswerte Krimiliteratur mit einer gehörigen Prise Humor und ordentlich Lokalkolorit. Nach dieser Reise möchte man sich gleich selbst ins Auto setzen und die Insel samt ihrer schrulligen Bewohner erkunden. Ich kann der Meinung Gisa Paulys nur beipflichten und sagen, dass auch ich mich prächtig amüsiert habe.

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  • Lustig, aber kein Krimi

    Alle Wege führen nach Morden
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    28. February 2014 um 19:46

    Trixi Gellert, 31 Jahre jung, hat sich in ihrem bisherigen Leben recht plan- und verantwortungslos durchgeschlagen. Ein Studium hat sie abgebrochen, danach ständig gejobbt und größtenteils von der Unterstützung durch ihre Eltern gelebt. Ärgerlicherweise haben die ihr aber den Geldhahn zugedreht, so dass sie nun gezwungen ist, eine bezahlte Arbeit anzunehmen. Aufgrund einer tollen Idee für eine innovative Reiseführerreihe erhält sie dann auch eine Anstellung bei einem bekannten Verlag. Nur dumm, dass diese Idee gar nicht auf ihren eigenen Mist gewachsen ist, sondern von ihrer 15jährigen Lieblingsnichte entwickelt wurde, die sich damit eigentlich auf einen Praktikumsplatz bewerben wollte. Trixi wird von dem Verlag nach Norderney geschickt, um dort vor Ort zu recherchieren. Leider lockt der Strandkorb mehr als die Arbeit und wenn man mit dem „übernatürlich gut aussehenden“ Sohn eines Hotelbesitzers ausgeht, kann man in der Zeit natürlich keine Erkundigungen einholen. Und dann findet sie auch noch eine ermordete Umweltschützerin… Um es gleich zu sagen: Dieses Buch ist kein Krimi. Es gibt zwar mehr als eine Tote und es wird auch nach dem Täter gesucht, aber in der Hauptsache geht es um Trixi. Um eine Frau, wie sie chaotischer kaum sein kann. Normalerweise nerven mich solche Figuren, die ständig nur um sich selbst kreisen, sehr. Aber Trixi ist so dermaßen planlos, dass ich mit großem Vergnügen gelesen habe, wie sie zielsicher von einem Fettnapf in den nächsten springt. Und wie sie immer wieder in Situationen gerät, in denen sie ohne die ständige Hilfe der total sympathischen Nichte hoffnungslos aufgeschmissen wäre. Ein nettes Buch für zwischendurch. Ideal für den Strandkorb, den Balkon oder – wie in meinem Fall – eine lange Bahnfahrt.

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  • Trixie recherchiert auf Norderney

    Alle Wege führen nach Morden
    hoonili

    hoonili

    11. November 2013 um 19:04

    Die 31jährige Trixi Gellert bekommt den Auftrag, für einen Reiseführer auf Norderney zu recherchieren. Dazu soll sie 4 verschiedene Hotels testen, um diese für verschiedene Urlaubstypen interessant zu machen. Zwar stammt die Idee nicht von ihr sondern von ihrer Nichte Rahel, will Trixie dies aber für sich nutzen. Schon die Anreise verläuft witzig, denn Trixie landet im Reisebus mit lauter älteren Damen! Auf Norderney angekommen findet Trixie eine Leiche. Sina war sehr bekannt auf der Insel und setzte sich für die Umwelt ein. Das Gespräch auf der Insel ist natürlich groß. Ein Mord auf Norderney passiert nicht alle Tage! Im ersten Hotel lernt sie den hübschen Piet kennen, der ihr nicht mehr so recht aus dem Kopf gehen will. Obwohl daheim aber ihr liebster Alan wartet. Sie ist begeistert vom Inselleben und beginnt nicht nur für den Reiseführer zu recherchieren sondern auch wegen des Mordes... Dieses Buch ist mehr ein flotter, humorvoller Roman als Krimi. Mir ist Trixie von Anfang an sympathisch gewesen und die Geschichte mit Alan und Piet stand für mich im Vordergrund. Das Inselleben erlebt man mit viel Freude und kann sich sehr gut in die Inselwelt einlesen. Der Schreibstil ist flüssig und authentisch. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!

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  • Krimi?

    Alle Wege führen nach Morden
    humsumy

    humsumy

    10. August 2013 um 22:11

    Inhalt: Eigentlich wollte Trixi Gellert, 31 Jahre alt, mal eine Auszeit nehmen. Doch dann wird ihr durch „Zufall“ ein toller Job angeboten. Sie soll vier Mal nach Norderney reisen und die verschiedenen Unterkünfte und Touristikangebote bewerten. Gleich bei ihrem ersten Besuch auf der Insel findet sie die ermordete Leiche einer jungen Frau. Die Frau geht Trixi nicht mehr aus dem Kopf und so beginnt sie sich mal ein bisschen umzuhören, wobei sie allerhand erfährt und selbst ins Visier der Täter gerät. Meinung: Als ich die Leseprobe las war ich begeistert. Trixi Gellert schien eine tolle Hauptperson zu sein. Frech, tollpatschig und vor allen Dingen menschlich. Das das Buch dann auch noch als Krimi betitelt wird schien für mich ein Glücksfall.Nun zur Realität.Die „tollen“ Eigenschaften der Protagonistin gehen einem bald auf die Nerven und die Spannung, die für mich einen Krimi unter anderem ausmacht, sucht man hier vergebens. Fazit: Für mich war das Buch wegen meiner hohen Erwartungen leider enttäuschend. Aber für eine leichte Sommerlektüre ohne große Ansprüche ist das Buch gut geeignet.

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  • Viel Witz und Charme

    Alle Wege führen nach Morden
    trollchen

    trollchen

    26. July 2013 um 15:57

    Alle Wege führen nach Morden Kurzinhalt: Trixi Gellert liebt das Leben, weniger allerdings den Teil, der da Arbeit heißt. Ihre neue Reiseführer-Idee kommt aber so gut an, dass Trixi gleich auf Recherchereise geschickt wird. Nach Norderney. Zwischen Reisebussen, Strandkörben und Campingkochern findet sie jedoch nicht das versprochene Urlaubsparadies, sondern eine tote Umweltaktivistin. Statt verschiedenste Urlaubsmodelle zu testen – absurd teuer, familienfreundlich oder naturverbunden – macht Trixi Jagd auf den Mörder. Mein Fazit: Die Morde, um die es geht, werden in der ganzen Geschichte nur so nebenher mit erzählt, also sie sind nur Grundlage für dieses Buch. Zum Beispiel fällt ihr die Leiche einer Ökoaktivistin vor die Füße, ein Campingplatzbetreíber verschwindet spurlos, ein Yogalehrer wird ermordet und der Zwillingsbruder von Trixi's Affäre wird angeschossen....! Aber dieses Buch ist so rasant und witzig geschrieben, dass man denkt, man kennt Trixi schon länger und vor allen Dingen stellt sie auch immer die richtigen Fragen und die Leute vertrauen ihr. Sehr sympathisch wurde sie mir, dass sie doch ihre Affaire verlassen hat und wieder zu ihren Mann zurückkehrt. Das Buch ist in gewisser Weise ein zarter Krimi, der sich hervorragend liest, toll für den Sommer ist, einen gewissen Charme entwickelt und viel Humor beweist. Und für Freunde der Norderney einfach ein Muss!

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  • Krimikomödie auf Norderney

    Alle Wege führen nach Morden
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    19. July 2013 um 23:16

    Trixi Gellert hat ein äußerst entspanntes Verhältnis zum Thema Arbeit. Leider haben ihre Eltern ihr den Geldhahn zugedreht, so dass sie nach ihrem abgebrochenen Journalistikstudium jetzt irgendwie selbst ihren Lebensunterhalt bestreiten muss. Der Verlag, bei dem sie jobbt, findet ihre Idee für einen neuartigen Reiseführer gut und sendet Trixi zur Recherche nach Norderney, um dort die unterschiedlichen Unterkünfte und Urlaubsangebote zu testen. Peinlich nur, dass diese Idee gar nicht von ihr kam, sondern von ihrer 15jährigen Nichte, die Trixi jetzt auch noch irgendwie überreden muss, die geforderten Artikel für sie zu schreiben. Denn Trixi fährt zwar gern mehrmals nach Norderney, aber arbeiten will sie nicht unbedingt. Schon gar nicht schreiben. Dazu hat sie auch gar keine Zeit, denn sofort nach der Ankunft findet sie eine Leiche und lernt einen attraktiven Hotelerben kennen. Zu verbergen, warum sie auf der Insel ist, innerhalb kürzester Zeit mehrmals wiederkommt und jedes Mal eine andere Unterkunft nimmt, ist auch nicht leicht. Es bleibt nicht bei einer Leiche, und Trixi entlarvt mit Hilfe ihrer alten und neuen Freunde die seelischen Abgründe der Inselbewohner. Zu Beginn des Buches fand ich den Schreibstil etwas zu bemüht witzig, aber das legte sich später. Mit der Protagonistin bin ich nur langsam warm geworden. Trixi ist völlig lebensfern. Mit Kontenführung kennt sie sich nicht aus, ihr Kühlschrank ist leer, und sie kommt nicht einmal mit der Bedienung eines Smartphones klar. Da sind meine Kinder wesentlich lebenstüchtiger. Die Geschichte liest sich jedoch wirklich nett. Ein Krimi ist das nicht, sondern eher eine Krimikömödie, das Humoristische steht eindeutig im Vordergrund. Das macht dieses Buch zu einer idealen Lektüre für den Strandkorb. Oder auch für den Badesee.

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  • so albern, dass es schon wieder lustig ist

    Alle Wege führen nach Morden
    abuelita

    abuelita

    12. July 2013 um 09:24

    Dieser „Kriminalroman“ ist so was von albern…und damit bereits wieder lustig – ich habe mich jedenfalls amüsiert. Ernst nehmen darf man das Ganze natürlich auf keinen Fall, sonst pfeffert man das Buch entnervt in die Ecke. Vor allem Trixi Gellert, die Protagonistin, ist eine Nummer für sich. Arbeit - egal wo, wie und wann- mag sie rein gar nicht und so kommt es ihr gerade recht, dass sie ihrer Nichte Rahel einen Entwurf für eine innovative Reiseführerreihe klauen kann und sich somit eine Festanstellung im Verlag ergattert. Sowieso kriegt Trixi selber gar nichts auf die Reihe und Rahel –und alle anderen Beteiligten – müssen Trixi immer wieder unter die Arme greifen, sonst würde sie die einfachsten Sachen nicht gebacken bekommen. Der „Krimifall“ an sich ist genauso - eher an den Haaren herbeigezogen. Wie schon gesagt – weder spannend noch besonders raffiniert – einfach lustig zusammen-konstruiert und passend zu der eher chaotischen, aber doch sympathischen Trixi. 

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  • Watt ist los im Watt?

    Alle Wege führen nach Morden
    claude20

    claude20

    02. July 2013 um 17:29

    Für ihre Reiseführer-Idee soll Trixie Gellert im Auftrag des Verlagshauses Bellersen auf der Insel Norderney verschiedene Urlaubsmöglichkeiten recherchieren und dokumentieren. Die Sachen hat nur einen Harken. Die Idee ist nicht von ihr, sondern von ihrer Nichte Rahel, die sich damit um ein Praktikumsplatz bewerben wollte. Zusätzlich würde Trixie auch lieber ihr Leben geniessen, als schon wieder mit einer geregelten Arbeit zu beginnen. Doch ihr Chef Bellersen junior besteht darauf, dass sie zusammen mit dem verhassten Kollegen Robert van Gendt die Geheimmission Nordflügel übernimmt. Also macht Trixie sich auf den Weg nach Norderney. Aber gleich nach ihrer Ankunft auf der Insel findet sie eine Leiche und die Urlaubsrecherchen und ihre Arbeit geraten in den Hintergrund. Wer hatte etwas gegen die tote Umweltaktivistin? Sie macht sich auf die Suche nach dem Mörder und wird hierbei tatkräftig von ihrer Nichte Rahel unterstützt. Diese Geschichte von Christiane Güth ist laut Buchcover ein Kriminalroman. Dieser Meinung kann ich mich so nicht ganz anschließen. Wer hier einen Krimi erwartet wird vom Buch leider enttäuscht. Den Leser erwartet eher eine lustig leichte Sommerlektüre mit einer kleinen kriminalistischen Einlage. Bei diesem Roman handelt es sich um eine turbulente und kurzweilige Geschichte, die ebenso spannende Elemente und wie auch lustige Momente beinhaltet. Dieses Buch lies sich schnell und zügig lesen, was bestimmt auch dem angenehmen Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. Mir hat die Lektüre dieses Buches viel Spass gebracht und ich kann dieses Buch als Sommerlektüre auf alle Fälle empfehlen. © claude

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  • Überflüssig

    Alle Wege führen nach Morden
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    27. June 2013 um 12:07

    Ein erstes Fazit vorweg: „Alle Wege führen nach Morden“ ist ein Buch, an dem man getrost vorbei gehen kann. Der Titel deutet auf eine Krimikomödie hin, leider ist der Roman weder witzig noch spannend. Die Hauptfigur Trixie Gellert ist Anfang Dreißig, jobbt nach ihrem abgebrochenen Journalismusstudium in einem Verlag und hat gerade ihre erste eigene Wohnung bezogen. Als sie ihrer 15-jährigen Nichte Rahel zu einem Praktikum in diesem Verlag verhelfen soll, gibt sie deren innovativen Entwurf eines Reiseführers für ihren eigenen aus und erschleicht sich so eine feste Anstellung. Auf ihrer ersten Recherchereise stolpert sie auf Norderney über eine Leiche und beginnt nach Anleitung ihrer Nichte und ihrer Vermieterin Florence ein paar Erkundigungen einzuholen. Es ist schwer in Worte zu fassen, worum es in dem Buch geht. Um einen Kriminalfall? Trixie gerät eher durch Zufall an ein paar Fakten zu merkwürdigen Vorfällen auf Norderney und dieses bildet eher eine Rahmenhandlung, als dass Spannung aufkommen könnte. Auch das Ende kommt etwas plötzlich, ist völlig überzogen und unglaubwürdig. Ist es eine Komödie? Dazu fehlt der Witz und die Charaktere bleiben zu blass und unbedeutend. Ist Trixie nur naiv oder muss man sie schon als dummdreist bezeichnen? Zumindest ist sie mir in ihrer gesamten spätpubertären Art unsympathisch und penetrant. Trixie nutzt ihre Mitmenschen zwar nicht mit böser Absicht aus, schmarotz sich aber rücksichtslos auf Kosten anderer durchs Leben. Ohne die Hilfe ihrer Nichte Rahel und ihrer Vermieterin wäre Trixie nicht überlebensfähig. Warum diese Trixie helfen und unterstützen, bleibt mir ein Rätsel, ich habe sie nur als nervig empfunden. Auch sprachlich bleibt der Roman formlos. Beschreibungen sind sehr allgemein gehalten, so dass bei mir weder ein bildhafter Eindruck der Hauptpersonen noch der Schauplätze geblieben ist. In erster Linie scheint Trixie mit Essen und Trinken beschäftigt zu sein, darüber lässt sich die Autorin am detailliertesten aus. Erstaunt habe ich fest gestellt, dass dies bereits (mindestens) der 2. Band einer Reihe um Trixie Gellert ist. Es ist mir persöhnlich ein Rätsel, wie man sich freiwillig durch eine derart absurde und zähe Geschichte quälen kann. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich mich aufgrund des Gewinns zu einer Rezension verpflichtet fühle.

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  • Ideal für den Urlaub

    Alle Wege führen nach Morden
    sapadi

    sapadi

    26. June 2013 um 14:20

    Die etwas naive, aber ansonsten sehr menschliche Trixi Gellert soll für das Verlagshaus Bellersen eine Firmenchronik schreiben, dabei überzeugt sie Herrn Bellersen zwar nicht durch Ihre Arbeit, aber dadurch das sie ihm das Leben rettet ( Cheffe versenken) und dann ein Projekt - auf das sie den Verlag mit einer Idee selbst gebracht hat - erhält, das sie mit einem Kollegen stemmen soll.  Jedoch stammt die Idee nicht von ihr, sondern von ihrer Nichte.   Der zweite Roman von Christiane Güths handelt wieder von Trixi Gellert, die bereits auch schon in „Cheffe versenken“ die Protagonistin war. Da ich den ersten Roman nicht gelesen habe, fällt mir der Blick auf die Protagonistin ein wenig schwer. Zwar wird sie nochmals gut  eingeführt, allerdings tut man sich mit der menschlichen Seite doch ein wenig schwer. Oftmals wirkt sie eher unsympathisch und man ist  vielmehr bei den anderen Protagonisten, die zwar nicht so deutlich dargestellt werden, aber mehr Ausstrahlung im Laufe des Romans entwickeln. Der Schreibstil der Autorin ist überaus angenehm zu lesen und hat keine Ecken und Kanten.   Ungemein flüssig zu lesen, legt man das Buch nur ungerne weg.   Das Buch ist als Kriminalroman ausgewiesen, damit tut sich der Verlag keinen Gefallen, denn die Krimihandlung ist nur Beiwerk. Ein Buch das schwer auch nur einem Genre zuzuordnen ist, da es sehr vielschichtig ist, ohne zu tief in die einzelnen Themen zu gehen.      Fazit: Gute leichte Unterhaltung, die mich vollständig überzeugt hätte, wenn die Protagonistin vielschichtiger und nicht so beharrlich naiv wäre. Für mich ideal für den Urlaub.

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  • Rezension zu "Alle Wege führen nach Morden" von Christiane Güth

    Alle Wege führen nach Morden
    tigerbea

    tigerbea

    19. June 2013 um 20:37

    Trixi ist eine echte Lebenskünstlerin.  Nur widerwillig nimmt sie einen Job an, nach dem sich andere wahrscheinlich die Finger lecken würden. Sie soll für den Verlag Bellersen einen Reiseführer über Norderney schreiben. Zu diesem Zweck soll sie viermal auf die Insel reisen, und zwar zu verschiedenen Kategorien. Wer Trixi schon kennt, dem ist schnell klar, daß das nicht reibungslos ablaufen kann. Kaum auf der Insel angekommen, findet Trixi die Leiche der Umweltschützerin Sina. Das weckt natürlich Trixis kriminalistisches Gespür. Mit Hilfe ihrer Freundin Florence und ihrer cleveren Nichte Rahel findet sie einige dunkle Stellen im Urlaubsparadies. Dabei weicht der smarte Hotelierssohn Piet nicht von ihrer Seite, das wiederum ihrem Dauerfreund Alan nicht wirklich gefällt. Bei der turbolenten Suche nach dem Mörder geht es munter über die Insel und für überraschende Wendungen wird gesorgt. Wer Trixi Gellert aus dem 1. Buch "Cheffe versenken" kennt, dem ist schnell klar, daß die Reise nach Norderney nicht ohne Komplikationen abgeht. Selbst wenn man zig Bücher zwischendurch gelesen hat, ist man nach ein paar Sätzen wieder voll in der Handlung. Die Geschichte hat einen hohen Wiedererkennungswert. Ich finde, das zweite Buch ist noch eine Steigerung zum ersten Buch. Unter diesen Voraussetzungen kann man sich schon auf ein drittes Buch freuen? Ich würde es auf jeden Fall sofort kaufen. Auch hier ist es der Autorin wieder gelungen, eine schöne, kurzweilige Geschichte zu schreiben. Was mir besonders gefällt: Der hohe Erkennungswert der Insel Norderney. Wer die Insel kennt, kennt auch die im Buch beschriebenen Örtlichkeiten und wird sofort in Ferienstimmung versetzt!

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  • Ein humorvoller Krimi mit einer chaotischen und sympathischen „Ermittlerin“

    Alle Wege führen nach Morden
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. June 2013 um 13:55

    Trixie Gellert ist eigentlich nicht so wirklich fürs Arbeiten gemacht und ist dann auch sehr geschockt, al ihr Chef Bellersen sie mit dem Geheimprojekt „Nordflügel“ betraut. Die Idee dazu hat sie unglücklicherweise auch noch ihrer Nichte Rahel geklaut, die sich damit um eine Praktikum in dem Verlagshaus bewerben wollte. Nun ja, jetzt muss Trixie da durch und mehrere Recherchereisen für das Geheimprojekt nach Norderney unternehmen. Und direkt am Anfang trifft sie auf eine tote Umweltaktivistin... „Alle Wege führen nach Morden“ ist der zweite „Kriminalroman“ um Christiane Güths Protagonistin Trixie Gellert. Der erste Band um die Zufallsermittlerin trägt den Namen „Cheffe versenken“. Das zweite Buch kann man aber unabhängig von „Cheffe versenken“ lesen, da die wichtigsten Dinge mit Hilfe von kurzen Rückblicken erläutert werden. Das Cover von „Alle Wege führen nach Morden“ hat mich wirklich angesprochen, so dass ich das unbedingt lesen wollte. Aber wenn man einmal die Cover vergleicht wirkt das vom ersten Buch ein wenig wie das Cover einer Chick-Lit Geschichte und sie passen nicht recht zueinander. Hier hat man den Eindruck, als ob der Verlag das Buch mehr in die Richtung Krimi schieben möchte. Eines ist auf jeden Fall klar „Alle Wege führen nach Morden“ ist nicht der klassische Krimi, dafür aber ein sehr humorvoller mit liebenswerten Charakteren. Für mich stehen in diesem Buch eher die Charaktere und die zwischenmenschlichen Beziehungen im Mittelpunkt, als die Morde. Und das schient in diesem Fall auch absolut richtig zu sein, denn es macht einfach nur Spaß dieses Buch zu lesen und die absolut chaotische und manchmal ziemlich unselbstständige Trixie und ihre Familie und Freunde kennenzulernen. Trixie ist ein liebenswerter Charakter, der unweigerlich das Chaos mit sich bringt und kein Fettnäpfchen auslässt – und ich mag sie. Ich habe das Gefühl, dass dieser Charakter einfach nicht anders sein darf. Unterstützt wird sie durch ihre Vermieter Florence und Gerd, ihre Nichte Rahel und mehr oder weniger ihren Freund Allen. Vor allen Dingen Florence mit ihrer liebenswerten und freundlichen Art habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen und die toughe und sehr schlaue Rahel auch. Wer einen humorvollen und absolut anderen Krimi erleben will, und wer Lust auf ein wenig Urlaubsstimmung auf Norderney hat, kann mit „Alle Wege führen nach Morden“ absolut nichts falsch machen! Absolute Leseempfehlung von mir – Daumen hoch!

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  • wenig Krimi

    Alle Wege führen nach Morden
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    15. June 2013 um 15:28

    Trixi Gellert lebt so in den Tag hinein und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Die Eltern haben den Geldhahn zugedreht und ihre Schwester hat sie rausgeworfen. Nachdem sie die Verlagschronik für das den Reiseverlag Bellersens geschrieben hat, will sie jetzt eigentlich Urlaub machen. Da sie aber eine Idee ihrer Nichte Rahel als eigene Idee dem Verlag untergeschoben hat, soll sie jetzt zusammen mit Robert van Gendt ein Geheimprojekt nach Rahels Idee auf Norderney übernehmen. Sie soll viermal dorthin reisen und im unterschiedlichen Umfeld recherchieren. Da Arbeit aber nun mal nicht ihr Ding ist, gerät sie von einer wenig richtungsweisenden Situation in die nächste. Eine davon ist das Auffinden der Leiche einer jungen Frau. Gut das Rahel sie immer wieder unterstützt wie auch die anderen Menschen, mit denen sie zu tun hat. Das Ganze ist ganz nett zu lesen, manchmal amüsant. Ein Krimi ist es aber ganz und gar nicht, eher eine seichte Urlaubslektüre der Kategorie „Humor“. Auch geht einem Trixi Gellert gehörig auf die Nerven. Sie hat Verhaltensweisen, die man einer Pubertierenden nicht nachsehen würde, geschweige einer Frau Anfang 30.

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