Christiane Gibiec

 2.9 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Türkischrot, Fünf Monde und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christiane Gibiec

Christiane Gibiec ist Mitglied im Schriftstellerverband (VS) Bergisches Land; Autorin von historischen Romanen (Türkisch Rot u.a.) und Biografien (else blau) u.a.). Sie lebt in Wuppertal.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christiane Gibiec

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Cover des Buches Türkischrot (ISBN:9783897051614)

Türkischrot

 (5)
Erschienen am 24.10.2016
Cover des Buches Fünf Monde (ISBN:9783897054226)

Fünf Monde

 (5)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Katzensprung (ISBN:9783863581268)

Katzensprung

 (4)
Erschienen am 08.10.2012
Cover des Buches Die Reise nach Helsinki (ISBN:9783897053175)

Die Reise nach Helsinki

 (2)
Erschienen am 26.04.2004
Cover des Buches Marlene und das Krokodil (ISBN:9783939843238)

Marlene und das Krokodil

 (0)
Erschienen am 17.11.2012
Cover des Buches Ein Beweger, ein Impulsator (ISBN:9783935421492)

Ein Beweger, ein Impulsator

 (0)
Erschienen am 01.05.2010
Cover des Buches Else blau (ISBN:9783943886269)

Else blau

 (0)
Erschienen am 11.03.2014
Cover des Buches In unserer Mitte (ISBN:9783943940374)

In unserer Mitte

 (0)
Erschienen am 01.09.2017

Neue Rezensionen zu Christiane Gibiec

Neu

Rezension zu "Türkischrot" von Christiane Gibiec

Die Tote im Türkischrotfass
Alaisvor 3 Jahren

In diesem Roman entführt Christiane Gibiec ihre Leser in das Jahr 1845 im Wuppertal, das damals noch ein Tal und keine Stadt war. Die junge Rieke, die aus einer armen Weberfamilie mit alkoholkrankem Vater stammt, findet in Barmen eine Stellung als Dienstmädchen bei vom Bruch, dem Besitzer einer Türkischrotfärberei. Doch kurz nach ihrer Anstellung wird Henriette vom Bruch, die Gattin des Färbereibesitzers, ermordet im Türkischrotfass aufgefunden. Samuel, ein aufrührerischer Färbergeselle, gerät unter Verdacht. Doch nicht nur Rieke hat Zweifel, denn Henriette vom Bruch scheint ein Geheimnis gehabt zu haben ...
Die Kriminalerzählung trat für mich etwas in den Hintergrund - wer Mörder und wer Nicht-Mörder ist, ließ sich relativ schnell erraten und die Frage nach den Beweggründen hielt zwar die Spannung aufrecht, doch noch viel spannender fand ich die lebendige Schilderung der Lebensumstände der Menschen zu der Zeit des jungen Friedrich Engels. Eine Zeit der Ungerechtigkeit und Ausbeutung, in der die kommunistischen Ideen, deren Schwarz-Weiß-Malerei die damaligen Verhältnisse der strengen Trennung von Arm und Reich beängstigend gut widerspiegelte, fruchtbaren Boden fanden.
Etwas schade fand ich nur, dass der Leser viele Figuren nur von außen erlebte und keinen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelten erhielt. Dennoch habe ich diesen Roman sehr genossen, die Geschichte wird mit sehr viel Talent und Warmherzigkeit erzählt. Der Zusammenhalt der verschiedenen Figuren ist beeindruckend und inspirierend und es ist einfach eine schöne Weise, mit dieser erfundenen Erzählung in die durchaus reale Welt unserer Geschichte einzutauchen.

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Rezension zu "Eine Kugel für Mata Hari" von Christiane Gibiec

Bergischer Krimi - der aber überall spielen könnte und distanziert bleibt
sansolvor 5 Jahren

Lydia und Noemi betreiben in Wuppertal eine Allround-Serviceagentur. Für ihren aktuellen Auftrag ermitteln sie Undercover im Barmer Rathaus, wo Korruption und Machtgeklüngel in großem Stil stattfinden. Da findet Lydia zufällig ihren Auftraggeber erstochen im Park….
Was durchaus spannend hätte erzählt werden können ist leider recht langweilig dargestellt. Mit keiner Person wird man „warm“ alles bleibt befremdlich distanziert. Dies liegt vielleicht auch an dem Erzählstil. Die Geschichte wird durch die vielen Kapitel (manchmal nur zwei Seiten! lang) und dem jeweils damit verbundenen Wechsel (Agentur / Rathaus / Bar / Agentur / Polizei / Park) nicht gerade flüssig lesbar. Alle Personen sind herrlich stereotyp und vorhersehbar, die Auflösung des Falls auf den letzten Seiten ist leider recht simpel dargestellt, das Motiv – naja.
So recht passend ist der Titel zu der Geschichte leider auch nicht. OK, Mata Hari als Synonym für Spionage wird schon mehrfach genannt, trotzdem finde ich ihn zu reißerisch für diesen Text.
Es ist ein bergischer Krimi  – dies äußert sich in der vielfältigen Aufzählung von Straßennamen und lokalen Örtlichkeiten. Ansonsten hätte die Geschichte überall stattfinden können. Ein lokaler Krimi aus meiner Heimat zeichnet sich meiner Meinung nach gerade durch die Zeichnung der lokalen Verhältnisse und des typischen Menschenschlag aus. Schade. Zu Ende gelesen habe ich weil ich jedem Buch eine Chance gebe und 166 Seiten schnell gelesen sind…

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Rezension zu "Katzensprung" von Christiane Gibiec

Regionalfeeling kommt hier nicht auf
Thommy28vor 7 Jahren

Am Wupperufer wird eine tote Frau gefunden. Sie hat eine Kopfverletzung. Ob ein Mord vorliegt, oder ein Unfall kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Natürlich ermittelt trotzdem die Polizei in Gestalt der Kommissarin Olga Popovich.

Damit ist schon mehr zur Handlung gesagt, als das Buch eigentlich hergibt. Krimihandlung oder gar Spannung - absolute Fehlanzeige. Angepriesen als "Bergischer Krimi", also ein Regionalkrimi lässt dieser hier von regionalem Bezug nur träumen. Der Autorin reicht es Strassennahmen und Stadtteile von Wuppertal namentlich zu nennen. Regionalfeeling kommt da nicht auf.

Für mich ein absoluter Flop - schade um die vergeudete Lesezeit! 

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