Christiane Gibiec Türkischrot

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Inhaltsangabe zu „Türkischrot“ von Christiane Gibiec

Barmen im Frühjahr 1845. Die aufstrebende Textilindustrie beschert den Fabrikanten große Gewinne, die Arbeiter leben im Elend, der Unternehmersohn und Vordenker des Sozialismus Friedrich Engels flieht vor der preußischen Regierung nach England. Rieke Blum, eine arme Weberstochter, tritt eine Stelle als Dienstmädchen im Hause des Türkischrotfärbers vom Bruch und seiner exzentrischen Ehefrau an. Wenig später wird dessen exentrische Gattin tot aufgefunden - ermordet im Türkischrotfaß. Für die Polizei steht der Mörder schnell fest: Samuel Kienholz, ein revolutionär gesonnener Färbergeselle. Auf der Suche nach dem wirklichen Mörder gerät Rieke in die Fänge einer Sekte, und Samuel gelingt trotz schäfster Bewachung die Flucht. Ein packender Kriminalfall, farbenprächtig eingewoben in authentisch-spannende Historie.

Gut recherchierter historischer Kriminalroman aus der Welt der Anfänge des Kommunismus

— Alais
Alais

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  • Die Tote im Türkischrotfass

    Türkischrot
    Alais

    Alais

    08. June 2017 um 10:48

    In diesem Roman entführt Christiane Gibiec ihre Leser in das Jahr 1845 im Wuppertal, das damals noch ein Tal und keine Stadt war. Die junge Rieke, die aus einer armen Weberfamilie mit alkoholkrankem Vater stammt, findet in Barmen eine Stellung als Dienstmädchen bei vom Bruch, dem Besitzer einer Türkischrotfärberei. Doch kurz nach ihrer Anstellung wird Henriette vom Bruch, die Gattin des Färbereibesitzers, ermordet im Türkischrotfass aufgefunden. Samuel, ein aufrührerischer Färbergeselle, gerät unter Verdacht. Doch nicht nur Rieke hat Zweifel, denn Henriette vom Bruch scheint ein Geheimnis gehabt zu haben ... Die Kriminalerzählung trat für mich etwas in den Hintergrund - wer Mörder und wer Nicht-Mörder ist, ließ sich relativ schnell erraten und die Frage nach den Beweggründen hielt zwar die Spannung aufrecht, doch noch viel spannender fand ich die lebendige Schilderung der Lebensumstände der Menschen zu der Zeit des jungen Friedrich Engels. Eine Zeit der Ungerechtigkeit und Ausbeutung, in der die kommunistischen Ideen, deren Schwarz-Weiß-Malerei die damaligen Verhältnisse der strengen Trennung von Arm und Reich beängstigend gut widerspiegelte, fruchtbaren Boden fanden. Etwas schade fand ich nur, dass der Leser viele Figuren nur von außen erlebte und keinen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelten erhielt. Dennoch habe ich diesen Roman sehr genossen, die Geschichte wird mit sehr viel Talent und Warmherzigkeit erzählt. Der Zusammenhalt der verschiedenen Figuren ist beeindruckend und inspirierend und es ist einfach eine schöne Weise, mit dieser erfundenen Erzählung in die durchaus reale Welt unserer Geschichte einzutauchen.

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  • Rezension zu "Türkischrot" von Christiane Gibiec

    Türkischrot
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. October 2010 um 10:37

    Inhalt: Rieke, die Tochter einer armen Weber-Familie aus Barmen (Wuppertal), arbeitet im Hause einer reichen Textil-Färber-Familie. Sie ist Hausmädchen für alles und hat zu leiden unter den Bedingungen, die 1845 in der beginnenden Industrialisierung vorrherschen. Um so schöner ist es, dass sie einem jungen, kommunistischen Journalisten kennen und lieben lernt, der bei der "Barmer Zeitung" eine Anstellung erhält... ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Gibiec schreibt schnörkellos, schlicht und doch zugleich nicht platonisch. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Das Buch soll ein historischer Krimi sein. Doch ist es für mich weniger ein Krimi, als ein historischer Einblick in die frühe industrialisierte Welt. Es ist nicht spannend, aber auch nicht langweilig. Es ist eine schöne geschichtliche Perspektive auf das trostlose Leben in Wuppertal Dadurch, dass Gibiec immer wieder Kapitel einfügt, die mit der Kerngeschichte wenig zu tun hat, als viel mehr mit der Stimmung, der Beschreibung des damaligen Lebens, ist Es ist für mich das besser Buch von den beiden, die ich bisher von gibiec gelesen habe!

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  • Rezension zu "Türkischrot" von Christiane Gibiec

    Türkischrot
    lipophil

    lipophil

    14. August 2008 um 16:49

    Ein solider Krimi aus dem Milieu der Färber im Tal der Wupper.