Christiane Hansen
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Neue Bücher
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Bist du meine Mama?
Heute ist Lucy Prinzessin
Henri und Henriette 2: Henri und Henriette feiern Weihnachten
Henri und Henriette 1: Wie Henri Henriette fand
Wenn sieben müde kleine Hasen abends in ihr Bettchen rasen
Das Eselchen und der kleine Engel
Henri und Henriette 3: Henri und Henriette fahren in die Ferien
Neue Rezensionen zu Christiane Hansen
Die Freude war hier riesig, als unser Sohn das Bilderbuch ausgepackt hat, er liebt die Henri-und-Henriette-Geschichten einfach.
Rezension zu "Henri und Henriette 6: Henri und Henriette – Streiten verboten!" von Cee Neudert
buchapothekeJedes neue Bilderbuch von Henri, Henriette und den Küken wird hier heiß ersehnt. Diesmal geht es darum, dass Hahn Henri zu viel gestritten wird auf dem sonst so idyllischen Bauernhof. Daher macht er es sich zur Aufgabe, einzuschreiten und die Streithähne zu stoppen. Das gelingt aber weniger gut, als erhofft.
Auch wenn das Thema Streit kein leichtes ist, wird es hier mit einem Augenzwinkern behandelt. Schon allein, wie Henri mit Warnweste, Trillerpfeife und Stoppschild loszieht, ist sehr lustig. Egal, ob bei den Kühen, den Schafen oder den Enten. Immer möchte er den Streitenden Parteien eine Lösung überstülpen. Doch die finden das gar nicht mal so gut, wenn jemand diese einfach bestimmt. So enden meist die Diskussionen, weil man sich einig ist, dass Henris Lösungen nicht passend sind. Ich finde es schön, wie hier auf die verschiedenen Arten von Streit eingegangen wird. Ein Streit ist sogar nur spaßig gemeint. Gerade der bringt Henri an seine Grenzen und zeigt. Streit ist manchmal wichtig, um Lösungen in einer Gruppe zu finden. Die Hauptsache ist, dass man sich hinterher wieder versöhnt. Diese Lehre wird mit einem Augenzwinkern und lustigen Bildern, die teilweise an Wimmelbücher erinnern, erzählt. Überall gibt es etwas zu entdecken und auch als Vorleser*in kommt man ins Schmunzeln. Hier werden die Bücher der Reihe allesamt immer wieder gewünscht und gern vorgelesen.
Rezension zu "Henri und Henriette 6: Henri und Henriette – Streiten verboten!" von Cee Neudert
Kinderbuchkiste"STREITEN erlaubt, aber nur mit VERSÖHNUNG!" (Zitat)
Dies ist nun schon die 6 Geschichte von Henri und Henriette, die gemeinsam mit ihrer Kinderschar und vielen anderen Tieren auf einem Bauernhof leben. Eigentlich geht es dort immer sehr friedlich zu, was nicht gleichbedeutend mit langweilig ist, ganz im Gegenteil, es ist immer sehr viel los auf dem kleinen Bauernhof. Hahn Henri hat allerhand damit zu tun, seine Kinder zu beaufsichtigen, was an diesem Tag sehr herausfordernd wird, weil sich gleich drei seiner Kleinen um eine Schippe streiten und gar nicht einsehen kleinbeizugeben. Da nützt auch Henris: "Bei uns wird nicht gestritten!" (Zitat) Zuruf nichts. Sie sehen es nicht ein, sich zu einigen und merken dann auch noch kess an, dass doch alle auf dem Hof streiten. Die Kühe streiten sich um das saftigste, grünste Gras, bei den Schafen wird wegen Frisuren gestritten, die Enten können sich nicht auf Spielregeln beim Spielen einigen und ... Henri kann es kaum glauben- irgendwie schein an diesem Tag wirklich jeder zu streiten. Das kann Henri allerdings nicht hinnehmen und ernennt sich kurzerhand zum Streitschlichter. Mit Warnweste und Trillerpfeife macht er sich ans Werk und verkündet überall, wo gestritten wird, das Streiten auf dem Hof verboten ist. Ob das eine gute Idee ist. Nun, ich möchte nicht zu viel verraten, nur so viel, seine Versuche, Streit zu verbieten und Streits zu schlichten sind wenig erfolgreich oder besser gesagt gar nicht nötig, denn irgendwie sind alle von Henris Einmischung genervt und sehr wohl in der Lage, ihre Konflikte selbst zu lösen, was Henri wiederum nicht so bewusst wahrnimmt, ist er doch viel zu sehr in seinem Ordnungshüter-Modus. Schnell wird ihm klar, es ist gaanz schön anstrengend, überall für Frieden zu sorgen, zumal niemand seine Hilfe möchte.
Er muss einsehen, dass man manchmal auch streiten muss, es ist nur wichtig, sich auch wieder zu vertragen. Doch diese Einsicht kommt für ihn etwas zu spät. Er ist von alledem so genervt und erschöpft, dass er selbst das Streiten anfängt.
Während alle anderen sich schon längst wieder vertragen haben.
Was für ein Tag! Da wollte Henri "so dringend, dass niemand mehr streitet." (Zitat) und am Ende streitet er selbst
Ihr möchtet wissen on Henri es selbst schafft, den Streit beizulegen oder selbst einen Streitschlichter braucht?
Ja, dann schaut ins Buch und entdeckt diese unglaubliche Geschichte über das Streiten selbst.
Am Ende hat nicht nur Henri etwas gelernt, sondern jeder, der der Geschichte gefolgt ist.
"Streiten erlaubt, aber nur mit VERSÖHNUNG!" (Zitat)
Schon lange sind die kunterbunten, lustigen und immer sehr ereignisreichen, aber auch gefühlvollen Geschichten rund um Henri und Henriette nicht mehr aus den Kinderzimmern und Vorlesestunden wegzudenken, denn jedes einzelne Buch ist nicht nur ein wahrer Leseschatz, sondern einfach ein riesengroßer (Vor-) Lesespaß. Cee Neudert greift in ihren Geschichten Themen auf, die sehr nah an der Erfahrungswelt der Kinder sind und vermittelt über ihre Bücher Botschaften, die Kinder wie von selbst verinnerlichen. Genauso ist es auch dieses Mal. Das Thema Streiten gehört zu den Alltagsthemen. Hier erleben sie, das Streiten zum Leben dazugehört und auch gar nicht schlimm ist. Wichtig ist nur, dass man sich auch wieder verträgt, auch wenn das Vertragen manchmal gar nicht so leicht ist. Auch Vertragen will gelernt sein und bedarf zuweilen Mut, über den eigenen Schatten zu springen und einen Fehler einzugestehen. Christiane Hansen entführt ihre Leser auch dieses Mal in die kunterbunte, liebenswerte Bauernhofwelt und spiegelt nicht nur das Geschehen, sondern erzählt auch ganz, ganz viele kleine, oftmals sehr witzig Randgeschichten, die die Kinder selbst entdecken, interpretieren, kommentieren und erzählen können.
Auch wenn es keine Wimmelbilder sind, wuselig geht es hier trotzdem zu. Es macht unglaublich viel Spaß, das bunte Treiben zu beobachten, das Christiane Hansen mit sehr viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt hat. Jede Figur ist ein Individuum für sich und hat einen eigenen (oft auch eigenwilligen) Charakter. Situationskomik und Mienenspiele lassen uns immerfort schmunzeln und nicht selten verbinden sich die Kinder mit einer Figur, zu der sie sich besonders hingezogen fühlen. Hahn Henri, der ein großes Herz hat, aber oft über das Ziel herausschießt, spielt hier gewiss eine Sonderrolle. So ganz ernst nimmt ihn wohl niemand und ihm passieren immer unfreiwillig die komischsten Dinge, was uns sehr, sehr schmunzeln lässt.
Während Kinder das große Ganze erleben, sind es oft die Eltern, die die Henri und Henriette Geschichten wegen Hahn Henri so gerne vorlesen. Es ist ein wenig, als könne man damit auch mal über sich selbst lachen. Ihr könnt gewiss sein, Cee Neudert ist ihrem Erzählstil treu geblieben und verführt, so klein und groß mitzulachen und das selbst beim Thema Streit. Von hier gibt es eine gaanz, ganz große Herzensempfehlung.
p.s. Ihr müsst die 5 vorangegangenen Geschichten nicht kennen, um den Einstig in die 6. Geschichte zu finden. Alles, was ihr an Informationen benötigt, kommt ihr zu Beginn.
Aber seid sicher, egal, mit welchem Buch ihr beginnt, ihr werdet dem Henri und Henriette-Fieber nicht entkommen. Lesessucht vorprogrammiert.
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