Christiane Heinicke Leben auf dem Mars

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Inhaltsangabe zu „Leben auf dem Mars“ von Christiane Heinicke

Es gibt Leben auf dem Mars! Im Auftrag der NASA leben sechs Wissenschaftler ein Jahr lang in einem Habitat mit elf Metern Durchmesser mitten auf einem Vulkan auf Hawaii. Dort, in der HI-SEAS-Station, sollen sie einen bemannten Flug zum roten Planeten simulieren. Kontakt zur Außenwelt haben sie nur per E-Mail, wenn sie ihre Unterkunft verlassen, tragen sie Raumanzüge. Die Physikerin Christiane Heinicke ist die einzige deutsche Teilnehmerin an diesem Forschungs-Projekt. Sie gibt einen einmaligen Einblick in die Mars-WG und berichtet unter anderem vom nicht ganz spannungsfreien Zusammenleben des internationalen Teams auf engstem Raum, von Versorgungs-Engpässen und vom Dusch-Rekord, der bei 30 Sekunden liegt. Ein spannender Erfahrungs-Bericht über ein außergewöhnliches Experiment, das weichenstellend sein kann für die Zukunft der Raumfahrt.

spannend, anschaulich, informativ- wie lebt es sich ein Jahr ohne Kontakt zur Außenwelt auf engstem Raum mit 5 anderen Menschen?

— Buchraettin
Buchraettin

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    Leben auf dem Mars
    Buchraettin

    Buchraettin

    14. June 2017 um 09:24

    6 Wissenschaftler, 3 Frauen und 3 Männer, ein Jahr lang in einem Habitat im Auftrag der NASA auf Hawaii. Kontakte zur Außenwelt gibt es nur per Mail und das Habitat verlassen geht nur im Raumanzug – wie wird dieses Experiment verlaufen? Die Autorin Christiane Heinicke beschreibt anfangs auch wie sie sich auf diese Expedition beworben hat.  Sie beschreibt das Training, die Vorbereitungen vorweg, Tests, die zu bestehen sind. Das liest sich für mich sehr gut. Ich lese gern auch Reiseberichte und auch hier wird sehr gut beschrieben, was die Probleme, Herausforderungen sind und durch die Beschreibung ihrer Tätigkeiten habe ich als Leser das Gefühl hautnah dabei zu sein.  Welche Experimente wird sie durchführen, an welchen wird sie teilnehmen, ich fand es sehr spannend zu lesen.  Dann geht es los. 6 Wissenschaftler, 3 Frauen und 3 Männer, ein Jahr lang in einem Habitat im Auftrag der NASA auf einem Vulkan in Hawaii. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es finden sich auch tolle Fotos dabei, das finde ich gerade bei Sachbüchern auch sehr gelungen. Ich lese gern Sachbücher und dann eine Art Experiment bei dem es um einen potentiellen Flug zum Mars geht oder auch eine Art Besiedlung des Mars geht, das hat mich fasziniert. Der Stil ist sehr unterhaltsam. Die Autorin geht auch auf die Probleme im zwischenmenschlichen Bereich ein. Das lange Zusammenleben auf diesem engen Raum, fast keine Privatsphäre, wie gehen die Teilnehmer damit um. Aber auch die wissenschaftliche Arbeit ist immer wieder Thema, aber ist nicht so ausführlich, sondern wird auch Laien gut erklärt und liest sich interessant. Was mir manchmal etwas zu ausführlich beschrieben wurde, waren vielleicht die immer wieder auftretenden Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich. Ich mochte besonders die Einschübe, die Wissen vermittelten. Details zu Hawaii, Lavaarten, Experimente.  Ich fand es auch spannend immer wieder kleine wissenschaftliche Einschübe zu lesen, wie z.B. etwas über Cyanobakterien zu erfahren.  Ein Jahr, abgeschlossen von der Außenwelt, auf engstem Raum mit wenig bis keinem Komfort, wie geht man damit um. Was vermissen die Teilnehmer? Wie verläuft das Zusammenleben, das Arbeiten, wie funktioniert die Technik, die Versorgung, welche Probleme treten auf? Eine Art Experiment, wie würde es sein, in einem Raumschiff Monate zu verbringen? Oder auch auf dem Mars zu leben? Gut gefallen hat mir , dass die Autorin am Ende des Buches noch kurz beschreibt, wie es war, nach dem Aufenthalt im Habitat, wieder auf der Erde „ gelandet“ zu sein. Ein informativer und sehr unterhaltsamer Bericht mit tollen Fotos und sehr gut zu lesen- spannend, anschaulich, informativ- wie lebt es sich ein Jahr ohne Kontakt zur Außenwelt auf engstem Raum mit 5 anderen Menschen?

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