Christiane Leesker

 4.6 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf von Christiane Leesker

Christiane Leesker, Grafikdesignerin und Autorin, und Vanessa Jansen, Fotografin, haben beide ihren Arbeitsplatz in der Ateliergemeinschaft Hafenstraße 64 in Münster. Bereits 2011 haben sie sich als Team zusammengetan und seitdem schon 10 ganz unterschiedliche Buchprojekte im Bereich Kochen, Backen und Lifestyle realisiert. Dafür bereisten sie Deutschland von Nord nach Süd und von West nach Ost, aber auch Österreich, die Schweiz und Frankreich. Ihr erstes gemeinsames Buch über die Winzerküche im Burgund gewann den Gourmand Cook Book Award.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Ich koche für uns!

Erscheint am 15.09.2020 als Hardcover bei riva.

Alle Bücher von Christiane Leesker

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Cover des Buches Schrebergarten-Kochbuch (ISBN: 9783517097862)

Schrebergarten-Kochbuch

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Erschienen am 13.05.2019
Cover des Buches Satt durch alle Semester 2 (ISBN: 9783881178198)

Satt durch alle Semester 2

 (2)
Erschienen am 01.09.2010
Cover des Buches Mein wunderbarer Weihnachtsplaner (ISBN: 9783897778153)

Mein wunderbarer Weihnachtsplaner

 (1)
Erschienen am 24.09.2014
Cover des Buches Das Beste vom Bodensee -  Vegetarisch (ISBN: 9783878000945)

Das Beste vom Bodensee - Vegetarisch

 (1)
Erschienen am 01.04.2016
Cover des Buches Norddeutsche Heimwehküche (ISBN: 9783831031207)

Norddeutsche Heimwehküche

 (1)
Erschienen am 20.02.2017
Cover des Buches Weihnachtsbackstube (ISBN: 9783881179041)

Weihnachtsbackstube

 (1)
Erschienen am 01.09.2013

Neue Rezensionen zu Christiane Leesker

Neu

Rezension zu "Schrebergarten-Kochbuch" von Christiane Leesker

Bodenständiger Genuss
StMoonlightvor einem Monat

Was direkt auffällt sind die wunderbaren Fotos! Da braucht man selbst auch gar keinen Garten, denn man wird förmlich mit hinein gezogen, in diese bunte Welt, die direkt gute Laune versprüht! Auch wenn es sich hier um ein Kochbuch handelt: Die Fotos, großformatig, farbig und detailreich, wären schon einen eigenen Bildband wert gewesen!

Das Buch selbst ist, passend zum Thema Garten, in die vier Jahreszeiten aufgeteilt. So findet man, je nach Saison, die passenden Rezepte. Wer bereits etwas ganz bestimmtes sucht, kann das übersichtliche Rezeptregister am Ende nutzen.

Hier wird schnell klar: Abwechslung ist garantiert! Von Antipasti und Dips über Salate und Suppen bis hin zu Herzhaften und Süßem bleiben keine (kulinarischen) Wünsche offen. Eine Rubrik beschäftigt sich mit der Vorratshaltung, so dass sich der Geschmack (quasi) konservieren lässt. Wie wäre es denn mal mit Zwiebelkonfitüre oder koreanischer roter Chilipaste?

Die Rezepte sind alle gut strukturiert aufgebaut: Auf der einen Seite das Foto vom fertigen Gericht, auf der anderen das Rezept. Übersichtlich und mit leicht verständlicher Schritt-für-Schritt-Anleitung. Dazu gibt es immer noch eine kurze Anmerkung, sei es für eine weitere Variante oder ein Tipp zur Resteverwertung.

Was wirklich klasse ist: Die Autorin zeigt auch Rezepte für Pflanzen, die andere oft als „Unkraut“ sehen. So wird aus dem zuvor gejäteten Giersch einfach kurzerhand eine leckere Gierschtarte.

Und weil ein Garten eben auch das ganze Jahr über ein Garten bleibt: Wie wäre es denn im Winter mal mit einem Bratapfelkuchen, zubereitet über einem Lagerfeuer?

~°~ Fazit ~°~

Nein, dieses Buch hat viele Dinge nicht: keine Hochglanzbilder, keine exquisiten Zutaten, kein mehrseitiges Warenregister,… Aber genau das macht seinen Charme aus: Bodenständige Rezepte, mit Zutaten aus dem (eigenen) Garten. Dazu Fotos von Gerichten, wie sie eben wirklich aussehen und jede Menge Impressionen aus der Natur. Einfach wunderbar!

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Rezension zu "Schrebergarten-Kochbuch" von Christiane Leesker

Trendkochbuch für den hyggen Schrebergarten
danielamariaursulavor 10 Monaten

Klappentext: Dieses liebevoll gestaltete und wunderschön fotografierte Buch schenkt vielfältige Einblicke in städtische Kleingarten-Oasen und erzählt die ganz persönlichen Geschichten ihrer Bewohner. Eine neue Generation der Laubengärtner lädt Sie zu einer kulinarischen Reise durch ihre international gefärbten Küchen ein. Werfen Sie einen Blick über den Zaun – und den Tellerrand – und genießen Sie Rhabarkuchen mit Baiser, Birnen-Chutney, Russischen Borschtsch oder Quittenmuffins! Und da die Ernte oft zu üppig ausfällt, um sofort verzehrt zu werden, haben die Autorinnen zusammen mit den über 70 saisonalen Rezepten auch zahlreiche Tipps zum Einkochen und Konservieren gesammelt.

Hinsichtlich der Erwartungshaltung an dieses Buch ist der Klappentext sehr wichtig. Es ist kein reines Kochbuch, sondern eben auch ein Wellness- und Wohlfühlbuch, daß sich durch wunderschöne stimmungsvolle Gartenfotos auszeichnet. Die Rezepte sind gut verständlich und leicht nachzukochen, aber nicht immer unbedingt sehr originell und einzigartig, wie z.B. Mirabellenpfannkuchen. Diese waren natürlich einfach, kamen bei den Kindern auch gut an, aber der Teig ist recht flüssig und erinnert schon mehr an Crèpes-Teig, als fluffige Pfannkuchen. Interessant fand ich das italienisch Brotsalatrezept. Das scheint gerade sehr angesagt zu sein, ein Trend der aber völlig an mir vorbei gegangen ist. Sehr praktisch um altes Brot zu verarbeiten, aber etwas aufwendig. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt es ein wenig zu vereinfachen. Die Tomatencrostinis waren auch sehr lecker, wobei ich die Empfehlung, sie auf dem Toaster zu rösten der praktisch fand, viel praktischer als meine bisherige Variante in der Pfanne. Sie waren auch sehr schnell verputzt. Sehnsüchtig habe ich auf besseres Wetter gewartet, da kalte Suppen wie das span. Gazpacho bei Regen weniger gut ankommen, aber die nächste Hitzewelle steht bevor und die Zutaten liegen fast alle bereit (die Tomaten haben sich etwas dezimiert). Es wird nicht Hausmannskost serviert, sondern Gartenrezepte aus den schönsten Gärten Europas mit ihren Küchenkniffen.

Was mir auch fehlte war ein Verzeichnis sortiert nach den Hauptgartenzutaten. Ich wollte ja gerne Zutaten aus dem Garten verwenden und hatte somit jede Menge Brombeeren zur Verarbeitung. Ich fand kein Verzeichnis, in welchem ich so etwas fand und blätterte daher das ganze Buch durch. Jede Menge Himbeeren, Erdbeeren Johannisbeeren, aber keine Brombeeren. Gut, man kann die Beerensorte auch austauchen, denn ob ich nun Erdbeermarmelade oder Brombeeremarmelade koche, das Prinzip ist das Gleiche. Das Rezeptregister ist entsprechend des Buchaufbaus nach Jahreszeiten geordnet und innerhalb der Jahreszeiten alphabetisch. Wer z.B. Brombeerrezepte sucht, kann dann also unter B bei Sommer oder Herbst schauen und findet nichts. Es ist unnötig durch das ganze Buch zu blättern. Anschließend gibt es noch ein Rezeptregister nach der Art des Rezeptes und hier findet man dann auch die Einmach- und Einlegerezepte mit Seitenzahlen, die auf dem Einband als „Mit Tipps & Anleitungen zum Einkochen & Haltbarmachen“ beworben werden. Diese sind nicht an einer Stelle gebündelt, sondern über das ganze Buch verteilt. So gibt es z.B. ein Rezept für eingelegte Zucchini im Herbstteil. Unter dem Rezept, wie auch unter den übrigen, stehen dann die Tipps in einem mittelgrünen Schreibschriftdrucktypus. Diese Schrift ist ausgesprochen hübsch, aber nicht gut lesbar, sowohl vom Schrifttypus als auch von der Farbe her. Im Halbdunkel ist sie kaum lesbar, so daß ich nachmittags extra das Licht einschalten musste, obwohl es ansonsten nicht nötig war.

Das Buch ist ausgesprochen ansprechend und ästhetisch, aber nicht sehr praktisch. Es ist ein wunderschönes Geschenkbuch, aber als Kochbuch enthält es mir zu wenige Rezepte im Verhältnis zum Preis. Das ist aber auch etwas eine Typfrage. Die Fotos zu den Rezepten sind sehr ansprechend, aber die übrigen Stimmungsbilder auf 2 Doppelseiten hätte ich lieber gegen mehr Rezepte eingetauscht. Einige Schrebergartenseiten, enthalten in den Texten neben den Bildern allerdings einige gute Tipps versteckt, z.B. wie man durch eine ausgestopfte braune Papiertüte nestbauwillig Wespen auf Distanz hält. Ein Tipp für den ich früher wahrscheinlich getötet hätte, bei der geringen Anzahl von Wespen dieses Jahr, bin ich allerdings eher geneigt sie noch zusätzlich zu füttern, als sie zu verjagen (was ja viel besser ist, als sie zu töten, selbst auf biologische Weise). Um wirklich alle für einen persönlich wichtigen Tipps zu erwischen, muß man es wirklich von vorne bis hinten lesen, da diese immer wieder in das Buch eingearbeitet und nicht an einer markierten Stelle im Buch gebündelt oder besonders markiert sind. Es ist eben mehr ein Wohlfühlkochbuch, als eines der alten Schule, ganz strukturiert und übersichtlich. Hier bringt das Lesen den Genuss und gleichzeitig wird das Schrebergarten-Image entstaubt und aus der Spießerecke befreit als Wohlfühloase präsentiert.

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Rezension zu "Schrebergarten-Kochbuch" von Christiane Leesker

Ein echtes Hygge-Buch mit verlockenden Rezepten rund um die Ernte aus dem Schrebergarten.
sommerlesevor einem Jahr

In ihrem "Schrebergarten-Kochbuch" gibt Christiane Leesker Tipps und Rezepte zum Einkochen und Haltbarmachen der Erzeugnisse aus dem Laubengarten. Das bunt bebilderte Buch enthält Fotos von Vanessa Jansen und erscheint im Südwest Verlag.


Die Jahreszeiten im Wandel von Laubengärten zeigt dieses Buch auf bildhaft schöne Weise. Ob Oase der Ruhe, Blumenpracht, Laubenansichten oder die Ergebnisse der Ernte, man bekommt einen wunderschönen Einblick ins Gartenjahr und wird davon regelrecht verzaubert.


Wer auf Nachhaltigkeit und Achtsamkeit Wert legt, kauft regional oder saisonal oder baut sich sein Obst und Gemüse im eigenen Garten/Schrebergarten an. So bekommt man Bioware und es macht auch viel Freude, wenn man seine Lebensmittel selbst pflanzen, pflegen und später ernten kann. Die daraus zubereiteten Mahlzeiten sind ein ganz besonderer Genuss.

Wenn man dieses Buch durchblättert, bleibt man automatisch an stimmungsvollen Fotos hängen, die die wunderschöne Idylle der Gärten zeigen. Laubengärten sind städtische Oasen, Ruheinseln für gestresste Städter und Zuflucht von Familien aus ihren engen Wohnungen. Hier treffen mehrere Generationen und unterschiedliche Nationen aufeinander und tauschen sich über ihre Gartenergebnisse und Anbaumethoden aus. Der Begriff des "Urban Gardening" ist heute in aller Munde und der Trend geht wieder hin zu eigenem Anbau von ungespritztem Obst und Gemüse.

Je nach Jahreszeit werden hier 80 leckere Rezepte mit Bild und Zubereitungshinweisen angeboten, alle appetitmachend und saisonal wunderbar passen. Hier mal meine Lieblingsrezepte:

Der Frühling bietet Bärlauch-Pesto, Erdbeerkonfitüre, Holunderblüten-Sirup, Maibowle, polnischen Gurkensalat, Rhabarberkuchen mit Baiser, Spargel-Garnelen-Salat oder Waldmeister-Panna-Cotta mit Erdbeer-Sauce.

Im Sommer wird es fruchtig mit Clafoutis- Kirschauflauf, Himbeer-Cheesecake, Johannisbeereis am Stiel, Mirabellenpfannkuchen, Rosensirup, etwas herzhafter mit Pastasalat, Gazpacho, Kartoffelsalat, Sommergemüse-Eintopf und Tomatensauce.

Der Herbst stellt sich mit Birnen Chutney, Blumenkohlcurry, eingelegten Senfgurken, Feuertopf, herbstlichem Ofengemüse, Kürbisflammkuchen, Mangoldsalat, Reibeplätzchen und Schoko-Birne-Walnuss-Kuchen, sowie Quittenmuffins und Zwetschgenknödeln vor.

Winterliche Küche gibt es in Form von Bratapfelkuchen, Borschtsch, Grünkohllasagne, Lauchquiche, Rotkohlsuppe, Winterrohkost, Wirsing-Linsen-Curry, Wirsingrouladen und Zwiebelkonfitüre.

Es ist eine schöne kulinarische Reise, bei der man sofort Appetit bekommt und der herrliche bunte Bilderreigen mit den Gartenansichten zeigt Pflanzen, Blüten und Obst und die Freude der Menschen beim gemeinsamen Gartentreffen. Die Fotos wirken sehr klar und eindrucksvoll und sorgen für Hygge-Gefühle.

Mir hat der Blick über den Gartenzaun unheimlich viel Spaß gemacht, die Eindrücke von Gartenansichten und feiernden Gartenfreunden sorgen regelrecht für Hygge-Stimmung und die saisonalen Rezepte sind vielfältig und passen wunderbar zum Thema.

Dieses Buch ist ein echtes Kleinod mit verlockenden Rezepten rund um die Ernte aus dem Schrebergarten. Es verführt zum Anschauen und Nachkochen- und Backen, zum Einmachen und Marmelade kochen. Die wunderbaren Bilder sind eine wahre Gartenfreude, Pflanzen, Früchte und Gerichte werden toll auf den Fotos in Szene gesetzt und lassen eigene Gartenerinnerungen in den Gedanken aufsteigen.

Herrlich bunter Rezept- und Bilderreigen - wunderbar passend zu den Jahreszeiten. Sehr schöne Fotos sorgen sofort für Hygge-Gefühle.

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