Christiane Lind Die Geliebte des Sarazenen

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Inhaltsangabe zu „Die Geliebte des Sarazenen“ von Christiane Lind

Wagnisse der Liebe – eine Frau zwischen Orient und Okzident. Braunschweig zur Zeit der Kreuzzüge: Die junge Leonore von Calven begibt sich auf Wallfahrt nach Jerusalem. Was niemand weiß: Leonore trägt ihr Pilgergewand nur zum Schein. Der wahre Grund ihrer Reise muss verborgen bleiben. Viele Gefahren lauern auf dem Weg in die Heilige Stadt. Doch die junge Frau findet hilfsbereite Gefährten – und sie ist nicht die Einzige, die ein Geheimnis hütet ... Als Leonores Leben bedroht wird, rettet sie der Karawanenführer Nadim. Durch ihn taucht sie ein in eine faszinierende fremde Welt. Aber der Friede im Heiligen Land ist zerbrechlich. Und Leonore muss sich der Frage stellen, ob eine Christin einen Sarazenen lieben darf ...

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  • Rezension zu "Die Geliebte des Sarazenen" von Christiane Lind

    Die Geliebte des Sarazenen
    Angie*

    Angie*

    09. October 2012 um 09:44

    Sehr einfach und schlicht geschrieben, das Schoenste an dem Buch ist der romantische Titel. Mehr gibt es nicht zu tippen.

  • Leserunde zu "Die Geliebte des Sarazenen" von Christiane Lind

    Die Geliebte des Sarazenen
    ChristianeL

    ChristianeL

    Herzlich willkommen zur Leserunde zu "Die Geliebte des Sarazenen" - der offizielle Beginn ist am 3. Oktober 2011.
    Ich freue mich auf unsere Leserunde.
    Ein sonniges Wochenende und liebe Grüße
    Christiane

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  • Rezension zu "Die Geliebte des Sarazenen" von Christiane Lind

    Die Geliebte des Sarazenen
    mecedora

    mecedora

    08. November 2011 um 16:12

    Leonore wächst im Kloster auf, bis sie von ihrem vermeintlichen Vater aus diesem Ort, der ihr zur Heimat geworden ist, weggeholt wird, um einen wohlhabenden Kaufmann zu heiraten. In einer unglücklichen Ehe von ihrem despotischen Ehemann unterdrückt, kann sie sich und ihre Persönlichkeit kaum entfalten. Das ändert sich, als ihr Mann und ihre kleine Tochter Blanche von Sarazenen entführt werden und Leonore sich auf die abenteuerliche Reise ins Jerusalem des 12. Jahrhunderts macht, um vor allem Blanche wieder zu befreien. Auf dieser Reise stehen ihr hilfreiche Gefährten zur Seite und sie lernt nicht zuletzt einen Mann kennen, dem sie wirklich ihr Herz schenken kann. Spannend ist die Geschichte, die Christiane Lind in "Die Geliebte des Sarazenen" erzählt. Spannend und ausgesprochen flott geschrieben. Mir persönlich ein wenig zu flott. Und das ist auch der Kritikpunkt, den ich habe. Mir fehlen ein wenig die Details, die die beschriebene Welt vor meinem inneren Auge erstehen lassen, mir fehlt ein wenig Dichte, was die Atmosphäre angeht, mir fehlt ein wenig Romantik in der Liebes- und Dramatik in der Verfolgungsgeschichte. Das Buch ist unterhaltsam, keine Frage, der Plot ist gelungen und weitestgehend schlüssig, ich habe mich bei der Lektüre keineswegs gelangweilt. Aber ich war eben leider auch nicht ganz zufrieden gestellt, was meine Erwartungshaltung an einen historischen Schmöker angeht. Für die Fortsetzung, die sich ob der vielen offenen Enden anbietet, wünsche ich mir ein wenig Detailliebe, mehr der schönen orientalischen Fabeln und ein bisschen mehr Prickeln und Atmosphäre, etwas mehr Plastizität und Deutlichkeit in den Charakteren. Lesen werde ich diese Fortsetzung auf alle Fälle, weil, wie gesagt, der Plot gut und spannend ist. Was ich mir außerdem wünsche: einen passenderen Titel. Bei diesem ersten Roman Christiane Linds war der Titel leider nicht wirklich gut gewählt, man erwartete anderes als das, was man bekam.

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  • Rezension zu "Die Geliebte des Sarazenen" von Christiane Lind

    Die Geliebte des Sarazenen
    Albel_Nox

    Albel_Nox

    27. October 2011 um 00:30

    Leonore ist unglücklich mit einem Braunschweiger Kaufmann verheiratet, der einzige Lichtblick in ihrem Leben ist ihre Tochter Blanche. Als diese samt Leonores Mann anscheinend von Sarazenen nach Jerusalem entführt wird, macht sich Leonore als Pilgerin verkleidet selbst auf den Weg dorthin - und lernt dabei allerhand über den Orient, aber auch über sich selbst. "Die Geliebte des Sarazenen" ist ein farbenfroher, historischer Roman über die Zeit der Kreuzzüge, der es bis zum Ende schafft, die Spannung zu halten. Der Leser wird mit auf eine Reise durch zahlreiche Länder genommen und erlebt dabei mit, wie die nicht besonders selbstbewusste Leonore sich in dieser Zeit weiterentwickelt: Sie wird offener gegenüber anderen Völkern und vor allem der Zwist zwischen den unterschiedlichen Religionen wird im Buch gut dargestellt. Da das Buch nicht sehr dick ist, fehlte mit manchmal ein wenig die erzählerische Tiefe, denn manche Etappen von Leonores Reise werden nur kurz beschrieben und auch zu manchen Charakteren hätte ich gerne mehr erfahren. Da die Geschichte ansonsten in sich stimmig und die Charaktere sympathisch sind, ist das Buch trotzdem sehr unterhaltsam und macht neugierig auf eine Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Die Geliebte des Sarazenen" von Christiane Lind

    Die Geliebte des Sarazenen
    Moosbeere

    Moosbeere

    25. October 2011 um 19:39

    “Durfte man Menschen einzig als Angehörige ihrer Religion sehen? Kam erst der Glaube und dann die Menschlichkeit?“ Inhalt Die junge Leonore wird von ihrem Vater aus dem Kloster geholt und bald darauf mit einem Geschäftspartner, einem Kaufmann aus Braunschweig, vermählt. In der Ehe erfährt sie wenig Liebe und nur ihre Tochter gibt ihr Halt. Als eines Tages Sarazenen im Haus auftauchen, ändert sich ihr Leben schlagartig. Nach einem Streit ihres Mannes mit den Männern reitet er mit ihnen und der gemeinsamen Tochter davon. Als er nicht widerkehrt, wird Leonore mit der Zeit klar: Er ist entführt worden! Um ihre Tochter aus den Händen der Heiden zu befreien macht sie sich als Pilgerin verkleidet auf in die heilige Stadt Jerusalem. Auf dem Weg dahin begegnet sich auch dem Karawanenführer Nadim. Ihre Gefühle zu ihm stellen ihre Glaubensgrundsätze in Frage... Meine Meinung Mit „Die Geliebte des Sarazenen“ ist der Autorin Christiane Lind ein toller Debütroman gelungen. Das ganze Buch liest sich leicht und flüssig weg, man bekommt sogar Lust noch viel mehr über das Land und die Leute zu erfahren. Gerade die fehlende Tiefe ist vielleicht die größte Schwäche dieses historischen Romans, was dem Lesegenuss allerdings kaum einen Abbruch getan hat. Vielleicht hätten ein paar mehr Details auch die Wandlung der scheuen Leonore in die willenstarke Frau nachvollziehbarer gemacht. Gut gefallen haben mir die Denkanstöße in Richtung Religion, Toleranz und über das Zusammenleben verschiedener Kulturen in Jerusalem. Daher bin ich auch sehr auf weitere Romane der Autorin gespannt und hoffe auf eine Weiterentwicklung hinsichtlich der Einzelheiten, auch wenn „ausschweifende Landschaftsbeschreibungen“ usw. natürlich Geschmackssache sind. :-) Fazit Alles in allem bekommt das Buch knappe 4 Sterne von mir und eine Leseempfehlung für alle, die historische Romane mögen und ein paar kurzweilige Stunden mit Leonore und ihren Begleitern Gottfried und Adelheid verbringen möchten.

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  • Rezension zu "Die Geliebte des Sarazenen" von Christiane Lind

    Die Geliebte des Sarazenen
    Krinkelkroken

    Krinkelkroken

    20. October 2011 um 17:39

    Inhalt: Leonore, ein junges Mädchen, aufgewachsen in der heilen Welt eines Klosters im 12. Jahrhundert, wird eines Tages überraschend von ihrem Vater nach Braunschweig gerufen und dort vermählt. Gefangen in einer tyrannischen Ehe, nimmt sie ihr Schicksal schließlich in die Hand, nachdem ihr Mann mysteriöserweise samt Tochter Richtung Orient verschwindet. Leonore macht sich auf die Suche nach ihnen und reist getarnt als Pilerin nach Jerusalem. Auf dem Weg dorthin lernt sie nicht nur sich selbst, sondern auch den geheimnisvollen Sarazenen Nadim kennen... ------------------------------------ Bewertung: Linds Debüt kann leider nicht ganz halten, was dem Leser versprochen wird: dieser erwartet ob des Titels geheimnisvolle und spannende Stunden, muss jedoch mit der Zeit feststellen, dass Titel und Inhalt vom vorgegebenen Eindruck abweichen. Gut gelungen ist die Religionsproblematik, die im Roman im historischen Kontext kritisch beleuchtet wird. Auch der liebevoll gestaltete Personenregister und die historischen Karten Braunschweigs und Jerusalems bereichern das Lesevergnügen. Die Handlung wurde in drei Teile - Entführung, Pilgerreise und Entscheidung - gegliedert. Ein rasanter Handlungsablauf wird unterstützt von einem wenig anspruchsvollen, aber flotten Schreibstil. Störend ist vor allem im ersten Teil die ängstliche, unterwürfige und unselbstständige Art der Protagonistin, die sich im Laufe der Geschichte jedoch etwas wandelt. Vor allem das auffallend häufige Rotwerden der Frau fällt beim wiederholten Lesen unangenehm auf. Die Handlung ist gespickt von glücklichen Zufällen, naiven und grob fahrlässigen Entscheidungen und vorhersehbaren Klischees. Die vermutete Liebesgeschichte findet kaum Beachtung und der Leser bleibt mit einigen offenen Fragen zurück. Ob absichtliche Ungereimtheiten aufgrund von Fortsetzungsgedanken oder Versäumnis der Autorin bleibt abzuwarten. Trotz des seichten Niveaus ist dieser historische Roman unterhaltsam. Die historischen Details wirken sorgsam recherchiert und mühevoll konzipert. 3 von 5 Sternen. -------------------------------------------------------- Angaben zum Buch: Taschenbuch: 384 Seiten Verlag: rororo (1. Juni 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 349925459X ISBN-13: 978-3499254598 Größe: 18,8 x 11,4 x 3,6 cm

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  • Rezension zu "Die Geliebte des Sarazenen" von Christiane Lind

    Die Geliebte des Sarazenen
    nirak03

    nirak03

    16. October 2011 um 17:39

    „Die Geliebte des Sarazenen“ ist mein erster Roman den ich von Christine Lind gelesen habe. Ihr Erzählstil ist einfach zu lesen und die Handlung ziemlich rasant geschrieben Die Autorin erzählt von dem Leben im 12 Jahrhundert zum einen in Braunschweig und dann später in Jerusalem und dem heiligen Land. Leonore muss durch das gesamte deutsche römische Reich bis nach Jerusalem um ihre Tochter zu finden, diese wurde von Sarazenen entführt. Aber leider kommt der Flair einer solchen Reise nicht rüber. Im Gegenteil sie ist kaum los gezogen da ist sie auch schon da. Sie lernt den Sarazenen Nadim kennen und statt einer schönen Liebesszene geht es rasant weiter. Auf diese Weise muss sie zwar allerhand Abenteuer bestehen aber irgendwie fehlte mir immer etwas um mir die Szenen wirklich vorstellen zu können. Vielleicht hatte die Autorin auch einfach nicht genug Zeit oder einfach zu wenig Seiten zur Verfügung, um Leonore und ihre Gefährten näher zu beschreiben oder um die Handlung etwas mehr auszubauen, was ich sehr schade finde, denn der Erzählstil von Fr. Lind ist gut und macht Lust aufs lesen. Die Autorin lässt ihre Protagonisten ziemlich schnell agieren. Leider fehlte die Zeit um die einzelnen Charaktere näher kennen zu lernen. Und so bleiben Leonore und Nadim sowie all die anderen Charaktere eher unscheinbar und blass. Was ich sehr schade fand da die Geschichte interessant zu werden versprach und es außerdem jede Menge interessante Protagonisten gab. Gut gefallen hat mir das die Autorin hier immer wieder kleine Fabeln aus dem Orient einfließen lies, diese verliehen der Geschichte einen ganz eigenen Charakter. Der Buchtitel heißt hier „Die Geliebte des Sarazenen“, gut es gibt einen Sarazenen und auch eine kleine Liebesgeschichte dazu, aber diese findet leider nur am Rande statt und wird nicht wirklich vertieft. Eigentlich hatte ich ein bisschen mehr Liebesgeschichte erwartet. Ein anderer Buchtitel hätte solche Verwirrung vielleicht verhindert. Was ich sehr positive finde, ist das es gleich am Anfang ein Personenregister gibt und im Anschluss ein kleines Nachwort sowie ein Quellenverzeichnis, solche Dinge lese ich immer sehr gern. Mein Fazit: „Die Geliebte des Sarazenen“ ist ein historischer Roman für nette Nachmittagstunden am Kamin. Er ist leicht erzählt und schnell gelesen. Ich hatte trotz meiner Kritikpunkte unterhaltsame Lesestunden und vielleicht gibt es ja noch mal eine Fortsetzung in der auch die letzten noch offenen Fragen geklärt werden. Ich würde mich freuen.

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  • Rezension zu "Die Geliebte des Sarazenen" von Christiane Lind

    Die Geliebte des Sarazenen
    Themistokeles

    Themistokeles

    16. October 2011 um 17:20

    Inhalt: Leonore hat ihre gesamte Kindheit und einige Jahre darüber hinaus im Kloster verbracht, da ihre Mutter bei ihrer Geburt starb. Jetzt jedoch ist ein Mann aufgetaucht, der behauptet ihr Vater zu sein und der aus ihr unerklärlichen Gründen wünscht, dass sie aus dem Kloster austritt und bei ihm in Braunschweig lebt. Schnell muss sie erfahren, dass ihm nur darum ging aus ihre eine gute Partie zu machen und sie günstig zu verheiraten. So gelangt Leonore schließlich zu ihrem Mann Fulk, mit dem zusammen sie eine Tochter hat, Blanche, worüber jedoch weder ihr Mann, noch ihre Schwiegermutter wirkich glücklich sind, denn diese hätten sich einen Stammhalter gewünscht. Fulk, der Händler ist und auch Fernhandel betreibt, lebte auch eine Zeit lang im Heiligen Land in Jerusalem, schweigt jedoch über diese Zeit. Eines Tages tauchen zwei Sarazenen bei Fulk und Leonore auf und scheinen sich mit ihrem Mann zu streiten. Wenig später muss Leonore feststellen, dass sowohl ihr Mann, als auch ihre Tochter verschwunden sind und wie sie zudem erfährt, sind sie gesehen worden, wie sie mit den Sarazenen, die Stadt verließen. Für Leonore gibt es jetzt nur noch ein Ziel, sie muss ihre Tochter zurück bekommen, egal auf welchem Weg, auch wenn sie selbst auf die Suche nach ihr gehen muss. Meinung: Was mir an dem Roman relativ schnell aufgefallen ist, war die Geschwindigkeit, in der die Geschichte erzählt wird, denn hingegen den meisten historischen Romanen, ist diese sehr schnell. Reisen und ähnliches werden oftmals nur erwähnt und ansonsten realtiv wenig darüber gesagt. Durch diese Art der Erzählung gelingt es auf jeden Fall, den langen Weg von Deutschland nach Jerusalem nicht so sonderlich langwierig und langweilig, jedoch bleiben leider auch Dinge auf der Strecke. Zu vielen Charakteren in dem Roman bekommt man einfach nur wenig mit, auch wenn sie eigentlich wichtig für die Geschichte sind, wodurch sie leider sehr flach bleiben und man sich sie als Leser nicht sonderlich gut vorstellen kann. Insbesondere bei Leonore ist das sehr schade, denn nicht nur die Personen mit denen sie zu tun bekommt bleiben relativ flach sondern leider auch sie, auch wenn es bei ihr insgesamt schon ein wenig besser ist, als bei den anderen. Zudem macht sie auf jeden Fall durch das Buch einen kleinen Wandel mit, durch den man an ihr Veränderungen wahrnehmen kann. Außderm muss ich ehrlich sagen, dass ich den Titel, nachdem ich das Buch gelesen hatte, doch ein wenig irritierend fand. Es ist zwar nicht so, dass der Titel vollkommen unpassend wäre, jedoch nimmt den Hauptraum der Handlung nicht dieses Thema ein, sondern das Verschwinden der Tochter. Wobei über etwaige Szenen, die mit dem Titel in Verbindung stehen, ebenso schnell gelaufen wird, wie auch über andere Details. Auch an dieser Stelle merkt man meiner Meinung nach wieder, dass in diesem Roman ein etwas zu schnelles Tempo angeschlagen wurde, denn die existierende Liebesgeschichte wirkt durch dieses eher unglaubwürdig, da einem alles sehr schnell vorkommt. An einigen Stellen jedoch gelingt es der Autorin ein wenig von diesem starken Tempo aus der Geschichte herauszunehmen. Grade diese Stellen sind mir besonders in Gedächtnis geblieben, da sie ab und an die Handlung mit kleineren Geschichten, oftmals in Form von Fabeln und Gleichnissen auflockert. Zum einen sind diese Geschichten richtig interessant, denn die Aussagen, die hinter ihnen stehen, sind immer relativ tiefgreifend und zum anderen fand ich es ehrlich gut, dass sie etwas das Tempo abgemildert haben. Alles in allem ist es auf jeden Fall ein recht kurzweiliger Roman, der auf jeden Fall nicht langweilig ist, insbesondere die kleinen Geschichte machen ihn interessant. Man sollte jedoch auch nicht zu viel von ihm erwarten, da leider einfach etwas zu sehr an Details gespart wurde und zu Lasten des Tempos viele Sachen etwas zu sehr untergehen. Zudem sollte man sich nicht vom Titel in die Irre führen lassen, denn dieser Part, auf den sich der Titel bezieht ist eindeutig eher eine Nebenhandlung.

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  • Leserunde und Buchverlosung zu "Die Geliebte des Sarazenen"

    Die Geliebte des Sarazenen
    ChristianeL

    ChristianeL

    Hallo, um die graue Vorweihnachtszeit mit etwas Wüstenflair zu vertreiben, starte ich zum 3. Oktober eine Leserunde zu "Die Geliebte des Sarazenen". Fünf Leseexemplare stehen zur Verfügung. "Eine Frau zwischen Orient und Okzident. Braunschweig zur Zeit der Kreuzzüge: Die junge Leonore von Calven begibt sich auf Wallfahrt nach Jerusalem. Was niemand weiß: Leonore trägt ihr Pilgergewand nur zum Schein. Der wahre Grund ihrer Reise muss verborgen bleiben. Viele Gefahren lauern auf dem Weg in die Heilige Stadt. Doch die junge Frau findet hilfsbereite Gefährten – und sie ist nicht die Einzige, die ein Geheimnis hütet ... Als Leonores Leben bedroht wird, rettet sie der Karawanenführer Nadim. Durch ihn taucht sie ein in eine faszinierende fremde Welt. Aber der Friede im Heiligen Land ist zerbrechlich. Und Leonore muss sich der Frage stellen, ob eine Christin einen Sarazenen lieben darf ..." Um ein Leseexemplar zu bekommen, beantwortet bitte folgende Frage: "Wie lautet der arabische Name für die Heilige Stadt Jerusalem?" Ich freue mich auf unser gemeinsames Lesen im Oktober, wünsche euch einen sonnigen Herbst und viele Grüße Christiane

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  • Rezension zu "Die Geliebte des Sarazenen" von Christiane Lind

    Die Geliebte des Sarazenen
    texterinforkids

    texterinforkids

    21. March 2011 um 23:01

    Bei diesem Buch habe ich zum ersten Mal festgestellt, dass es doch manchmal gut ist, wenn man eine Autorin und ein Buch trotz des Titels liest. Wenn das nicht wäre, hätte ich wirklich ein Leseabenteuer verpasst. Ich gebe zu, ich hätte das Buch mit dem Titel „Die Geliebte des Sarazenen“ nicht gekauft, weil ich einen Liebesroman erwartet hätte und das ist nicht mein bevorzugtes Genre. Aber wenn man den Autorennamen kennt, lässt man sich ja – in diesem Fall: zum Glück – auf Abenteuer ein. Schon die ersten Seiten haben mich gefesselt. Da lernt man die sechszehnjährige Leonore kennen, die von ihrem Vater mit sechs Jahren in ein Benediktinerinnenkloster gesteckt wurde und die von dem gleichen Vater nun Knall auf Fall nach Hause geholt wird. Man ahnt bereits, dass das nichts Gutes bedeutet. So ist es auch. Leonore wird mit einem Kollegen des Vaters, einem Fernhändler, verheiratet. Dass sie keine Ahnung davon hat, was ein Leben außerhalb des Klosters bedeutet, interessiert weder Vater noch angehenden Ehemann. Kein Wunder, dass die Ehe Leonores nicht gerade erfreulich ist, zumal auch noch ihre missgünstige Schwiegermutter im Haus lebt und der ersehnte Stammhalter ausbleibt. Die kleine Tochter zählt für Leonores Ehemann nicht – zumindest so lange nicht, bis sie eingesetzt wird, um ihn zu erpressen. Und da beginnt die eigentliche Geschichte. Von einer Minute auf die nächste ist Leonores Ehemann mit der kleinen Tochter verschwunden. Ihre Schwiegermutter scheint das eher zu freuen als zu stören. So macht Leonore sich alleine auf den Weg, ihre Tochter zu retten. Sie dingt einen Kreuzritter und eine Magd, die sie auf dem Pilgerweg nach Jerusalem, wo sie ihre Tochter vermutet, zu machen. Leonore, die vom Kloster direkt unter die Fittiche ihres Mannes kam und von der Welt nicht viel mehr kennt als die Kirche in der Nachbarschaft, gerät in ein aufregendes Abenteuer, das ihr die Bekanntschaft und die Liebe eines Sarazenen beschert und an dessen Ende sie schließlich ihre Tochter und ihre wahre Bestimmung findet. Ein eindrucksvoller historischer Roman, der die Leser nicht nur in eine andere Zeit, sondern auch in eine andere Welt entführt. Auch wenn man es anfangs kaum glauben kann, dass eine Frau zur Zeit der Kreuzzüge, am ausgehenden 12. Jahrhundert, so agieren kann wie Leonore es tut, so erinnert man sich doch an die eine oder andere Frau, die ähnlich gegen ihr Schicksal aufbegehrt hat. Doch nicht nur die Darstellung der Rolle der Frau und des Lebens im Hochmittelalter fasziniert. Besonders gelungen ist die Verknüpfung der Kulturen und Welten, die Verflechtung zwischen Judentum, Christentum und Islam. Irgendwann dachte ich beim Lesen, das Ganze erinnert mich ein bisschen an „Nathan, der Weise“ und fand wenig später die Ringparabel wieder, an die ich beim Lesen gedacht hatte. Aber wo ist nun die Geliebte, mag mancher zu Recht fragen. Das ist natürlich Leonore, doch selten war das Wort wohl so deplatziert wie im Titel dieses Buches. Leonore liebt, das ist richtig, doch sie wehrt sich lange gegen ihre Liebe aus Pflichtbewusstsein und Treue ihrem Mann und ihrer Tochter gegenüber. Erst im letzten Moment entscheidet sie sich für ihre große Liebe und erst im letzten Kapitel wird sie seine Geliebte, in dem Sinne, wie wir das gemeinhin verstehen. Doch das ist für die Handlung unwichtig und sollte niemanden davon abhalten, dieses wirklich lesenswerte Buch zu lesen.

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  • Rezension zu "Die Geliebte des Sarazenen" von Christiane Lind

    Die Geliebte des Sarazenen
    Ati

    Ati

    25. February 2011 um 11:43

    Die Inhaltsangabe klingt spannend, geheimnisvoll, nachvollziehbar. In einer Zeit, in der Frauen wenig Rechte haben und man nicht eben mal ins Flugzeug steigen kann, um von A nach B zu kommen, eine so abenteuerliche Reise zu wagen, stelle ich mir gefährlich vor. Dass Fremdes faszinieren kann, weiß wohl auch jeder. Also stürzte ich mich frohgemut in die Lektüre von Linds Debütroman, zumal diverse positive Kommentare meine Neugier anfachten. Gleich vorab: Gut gelungen finde ich das Begreifen und Umdenken von Leonore, dass andere Religionen nicht besser oder schlechter als die eigene sind. Lustig ist auch Leonores erstes Zusammentreffen mit Nadim – vielmehr mit Kamelen, die sie für sandfarbene Wüstendämonen aus der Unterwelt hält. Und vor allem gefällt mir, dass Leonore größtenteils verletzlich und nicht als Überfrau dargestellt wird. Zu Beginn des Buches stellt die Autorin in einer Auflistung alle mehr und minder maßgeblichen Figuren vor, was sich immer als hilfreich erweist. Am Schluss findet man neben einem Glossar auch Karten von Braunschweig und Jerusalem, beide sollen die Städte im 12. Jahrhundert darstellen. Die Geschichte selbst ist in drei Teile gesplittet. Teil eins befasst sich mit der Entführung, Teil zwei mit der Reise, Teil drei mit der Entscheidung. Doch zurück zum Inhalt: Die im Kloster aufgewachsene Leonore wird eines Tages überraschend von ihrem Vater nach Braunschweig beordert. Bereits hier fiel mir etwas auf, was zwar als Versuch der Autorin gewertet werden könnte, ihre Hauptfigur genauer zu beschreiben, auf mich aber eher störend wirkte. Das genügsame, im Kloster völlig behütet und eher weltfremd aufgewachsene Mädchen kommentiert innerlich beispielsweise das ihrer Ansicht nach eitle Verhalten der sie begleitenden Stiefmutter, gleichzeitig befasst sie sich jedoch auch auf ebenso eitle Art mit ihrem eigenen Aussehen. Dass die Nonnen vor Männern gewarnt haben, scheint nachvollziehbar, doch sobald sie ihren Kutscher sieht, denkt sie sofort das Allerschlimmste. Ich erwähnte speziell das jetzt, weil mir etwas Ähnliches etwas später wieder auffiel. In Braunschweig angekommen wird sie mit einem Geschäftspartners ihres Vaters verheiratet, dem sie zwar eine Tochter aber keinen Stammhalter gebiert. Ihre Ehe ist nicht die beste. Ihr Mann ist einerseits beherrschend, andererseits wirkt er willensschwach. Die Schwiegermutter macht ihr das Leben zur Hölle. Hier präsentiert sich Leonore als unterwürfig, ängstlich, unselbstständig. Als ihre Tochter sechs Jahre alt ist, erscheinen eines Tages zwei Fremde in ihrem Haus.Kurz danach verschwinden sie zusammen mit ihrem Mann, der ihre Tochter bei sich hat. Von einer Entführung würde ich hier nicht sprechen, denn für mich scheint ihr Mann zwar nicht begeistert, aber durchaus freiwillig mitzugehen. Zu diesem Zeitpunkt wendet sich Leonores Verhalten. Sie wird zwar keine taffe Heldin, genau genommen bleibt sie den gesamten Roman hindurch eher ängstlich und zögerlich, aber sie stellt sich ihren Ängsten. Sie setzt alles daran, jemanden zu mobilisieren, der Mann und Tochter zurückbringt. – vergeblich. Was sie dazu bringt, sich selbst aufzumachen. Auf ihrer Suche nach einem Begleiter gerät sie in die Armenviertel der Stadt und ihr droht eine Vergewaltigung. Die arme Bevölkerung, respektive die Männer, werden als nichtsnutzige Säufer, brutal, gewalttätig und immer auf der Suche nach einem Opfer in Gestalt einer Frau dargestellt. Zwar mögen Frauen in dieser Zeit wenig Rechte gehabt haben und diesen Gefahren sehr real ausgesetzt gewesen sein, gleichwohl stach die Beschreibung dessen unangenehm hervor. Ich kann nicht behaupten, dass andererseits die Ratsmitglieder wirklich edelmütig und gut dargestellt werden, aber insgesamt betrachtet, erscheint mir die Darstellung von Reich und Arm doch zu klischeehaft. Die drohende Vergewaltigung findet nicht statt, da sie von einem Ritter gerettet wird. Genau den hat sie gesucht, weil ihr gesagt wurde, dass er ihr wohl als einziger helfen könnte. Was er auch macht, zusammen mit einer von Brandnarben entstellten Frau, die quasi als Anstandsdame fungiert. Beide umgibt ein Geheimnis (das leider zunehmend vorhersehbar am Ende der Geschichte gelüftet wird). Das Trio tarnt sich als Pilger auf dem Weg in die Heilige Stadt. Niemand darf ahnen, warum sie wirklich losziehen, denn dadurch könnte Leonores Tochter in Gefahr geraten, was sie eindeutig verhindern möchte. Hier stellte sich die Frage, wie jemand, der die Reise vor ihnen antritt, von ihrer Suche erfahren soll. Noch dazu jemand, der sich über Verfolger vermutlich keine Gedanken macht. Die Reise gestaltet sich etwas mühsam, dennoch kommen sie überraschend gut voran. Bei einem Sturm wird Leonore über Bord gespült. Glücklicherweise treibt die Strömung sie an die Küste, wo sie von einer Karawane – angeführt von Nadim – aufgefunden und mitgenommen wird. Obwohl Leonore beim Verschwinden ihrer Tochter automatisch den Schluss „Ungläubige rauben Christenkind für Sklavenmarkt“ gezogen hat, kommt Nadim natürlich nicht im Geringsten auf so einen Gedanken, sein Fundstück zu versklaven. Als Muslim ist ihm die Gastfreundschaft viel zu heilig. Dieser Teil der Geschichte fordert einiges an Durchhaltevermögen, da er nicht nur Längen, sondern auch zu viele glückliche Zufälle oder aus dem nichts konstruierte, wenig nachvollziehbare Gefahrensituationen aufweist. So kann ich zwar das langsame Annähern zwischen Leonore, den Mitgliedern der Karawane und im speziellen Nadim gut nachvollziehen, der als einziger ihre Sprache spricht. Abgesehen von der glücklichen Fügung, dass Leonore gerettet wird und sich überraschend schnell erholt, tauchen jedoch plötzlich Kreuzritter auf (teils edelmütig, teils gierig dargestellt), die die Karawane überfallen wollen und mit denen Nadim noch eine Rechnung aus seiner Vergangenheit offen hat. Die Mordlust der Kreuzritter wird allein durch …. soll ich Leonores Liebreiz oder lieber überraschend heldenmütigem Auftreten schreiben? Ach nein, es war ja auch die Erinnerung an ihre Tätigkeit als Gotteskrieger … verhindert wird, was ein weiteres Mal überaus klischeehaft auf mich wirkt. Ausgerechnet die zaghafte Leonore kann also Schlimmeres verhindern, schließt sich den Kreuzrittern an, und reist mit ihnen nach Akkon weiter. In Gegenwart der Kreuzritter hat Leonore seltsamerweise keine Angst mehr, dass herauskommen könnte, weshalb sie wirklich nach Jerusalem will. Bereits kurz nach ihrem Zusammentreffen vertraut sie sich einem von ihnen an, der ihr sofort und edelmütig seine Hilfe anbietet. Das ist aber gar nicht nötig, denn kaum treffen sie in Akkon ein, findet sie ihre ehemaligen Weggefährten wieder. Welch glückliche Fügung, dass egal ob man über Land oder den Seeweg reist, alle gleichzeitig ankommen und sich problemlos in einer Stadt wiederfinden, in der Pilger über Pilger eintreffen, welche – zumindest teilweise - von den Kreuzrittern begleitet nach Jerusalem weiterreisen sollen. Bevor es dahin geht, tritt erneut Nadim auf den Plan (der überhaupt des öfteren überraschend schnell aus dem Hintergrund auftaucht und wieder verschwindet), der Leonore für ihren Einsatz beim Zusammentreffen mit den Kreuzrittern ein kostbares Pferd schenkt, während die Mitglieder der Karawane sie ebenfalls mit Geschenken überhäufen. Ohne diese Geschenke, müssten Leonore und ihre Begleiter zu Fuß weiterziehen und sich völlig ohne Kreuzritter den Unbillen der Wüste und den Gefahren durch Ungläubige ausliefern. Nadim verschwindet dann erst einmal wieder. Zu groß ist die Gefahr, die eine weitere Begegnung mit den Kreuzrittern in sich birgt. Eine Gefahr, die sich kurz danach nicht gerade ins Nichts auflöst, aber doch nahezu zur Bedeutungslosigkeit verkommt. Warum? Weder das eine noch das andere wird genauer erläutert. Warum Leonore überhaupt Gefühle für ihn entwickelt übrigens auch nicht, es war einfach plötzlich die Rede (vielmehr der Gedanke) von Liebe. Nadim bleibt von Anfang bis Ende seltsam diffus, nebensächlich. Doch es geht noch weiter. Nehmen wir eine explizit beschriebene Begegnung mit Sybilla von Jerusalem, vor der Leonore eindringlich gewarnt wird, der sie aber trotzdem hilft. Ein neuer Handlungsstrang? Nicht wirklich, denn danach kommt nichts weiter darüber. Bald darauf erfolgt ein Überfall von Assassinen auf Leonore und den sie begleitenden Ritter – deren Auftauchen und die Beweggründe werden nicht näher erläutert. Sie werden in meinen Augen einfach benutzt um das Verhältnis von Gottfried und Leonore (welches lang vor ihrer ersten Begegnung in der Vergangenheit begann) auseinander zu dividieren. Natürlich erst, nachdem sein Geheimnis für die, die es bis dahin nicht schon ahnten, gelüftet ist. Auch die Suche nach ihrer Tochter, die Leonore gleichzeitig zu ihrem Mann führt, gelingt zu einfach, zu schnell. Mein ursprünglicher Gedanke, dass er die Sarazenen freiwillig begleitet hat, bestätigte sich hierbei. Das Warum und Weshalb ist in wenigen Sätzen abgehandelt und etwas durchsichtig. Sein Verhalten wirkt auch hier einerseits beherrschend und andererseits nachgiebig und oberflächlich selbstsüchtig. Mit seinem Auffinden scheint sich Leonore sofort wieder in ihr anfängliches Verhaltensmuster zu ergeben. Eine Frau, die nicht lange davor Nadim Szenen für Sachen bereitet hat, die einen irritiert die Stirn runzeln lassen. Ihr Weg scheint wieder Richtung Braunschweig zu weisen. Obwohl, eigentlich verrät der Titel schon, was geschehen könnte. Fazit Leonore und ihre Mitstreiter oder Gegenspieler haben mich trotz des eigentlich interessant klingenden Plots nicht in ihren Bann gezogen. Obwohl die Autorin einen flüssig-leichten und durchaus plakativen Schreibstil hat, stolpert man über zu viele Geheimnisse, Ungereimtheiten, Oberflächlichkeiten und nicht zu Ende gesponnene Handlungsverläufe. Deshalb bekommt „Die Geliebte des Sarazenen“ nur zwei von fünf Punkten, schon allein, weil die nach dem Titel vermutete Liebesgeschichte viel zu schwach beleuchtet wird. Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)

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