Christiane Lind Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

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Inhaltsangabe zu „Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman“ von Christiane Lind

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Schmerz jemals endet.“ Margarete ließ ihre Hand durch das warme Wasser gleiten. „Aber hier erlebte ich die schönsten Tage meines Lebens.“ Guatemala 1902: Margarete, Tochter eines deutschen Kaffeebauern, steht nach ihrer Rückkehr aus Bremen vor dem Ruin. Muss sie ihre Finca durch die Hochzeit mit einem reichen Kaufmann retten und ihre Liebe zu Juan opfern? Zur gleichen Zeit begibt sich Elise widerwillig auf die Reise nach Guatemala. Misstrauisch begleitet sie die ehrgeizigen Pläne ihrer Eltern, einen verborgenen Maya-Tempel zu entdecken. Wie befürchtet nimmt die Expedition einen dramatischen Verlauf. Bremen 2016: „Meine Ururgroßmutter hat Ihre Ururgroßmutter gerettet“ – mit diesen Worten stürmt Isabell ins Büro von Fabian, Chef einer Kaffeerösterei. Gemeinsam tauchen sie ein in staubige Archivordner, bewegende Tagebücher und abenteuerliche Reiseberichte. Dabei erfahren sie nicht nur viel über zwei starke Frauen, auch sie selbst finden ihr Schicksal. Eine eindrucksvolle Familiensaga aus dem Land der Maya über die Kraft der Liebe und die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. (Quelle:'E-Buch Text/01.12.2016')

Ein Jugendroman ist erwachsen geworden!

— Klusi

Liebe, Abenteuer und Dramatik vor beeindruckender Kulisse.

— ConnyKathsBooks

Toller Guatemala Roman um zwei starke Frauen in dem Jahren 1901/1902. Auch der Einblick in die Maya Kultur ist sehr interessant.

— Catgirllovesbooks

Wunderbare Geschichte zum eintauchen mit schönen Details

— biggtat

Eine wunderschöne Geschichte mit spannenden Details

— Bilie

Eine informative und spannende Familiengeschichte, die man gelesen haben muss!

— Lesezeichen16

Beeindruckende Geschichte über das Land der Mayas!

— mabuerele

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  • Im Land des ewigen Frühlings

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    Klusi

    25. June 2017 um 21:03

    1902: Auf der Schiffsreise nach Guatemala begegnen sich zwei junge Frauen und freunden sich an. Während es für Margarete eine Heimkehr in ihre alte Heimat ist, denn sie iwurde in Guatemala geboren, folgt Elise gezwungenermaßen ihren Eltern in den Dschungel, denn diese sind Forscher auf der Suche nach verborgenen Maya-Schätzen. Margarete ist die Tochter eines Kaffeefinca-Besitzers, und sie sehnt sich danach, nach Hause zu kommen und ihren heimlichen Geliebten, den Indio Juan wieder zu treffen. Aber ihr Vater hat andere Pläne, denn mit der Finca steht es finanziell sehr schlecht, und Margarete soll die Firma retten, indem sie einen reichen Kaufmann heiratet.Während sie um ihre große Liebe kämpft und überlegen muss, wie sie mit der Situation umgehen soll, begibt sich Elise widerwillig auf eine gefährliche Expedition mit dramatischem Ausgang. Bremen 2016: Nach der Trennung von ihrem Mann braucht Isabell Zeit für sich selbst, um zur Ruhe zu kommen, und so verbringt sie einige Zeit bei ihrer Großmutter Lina. Diese gibt den Anstoß zu einer Recherche über ihre Vorfahren, insbesondere über Elise, Linas Großmutter.Auf der Suche nach alten Hinweisen zu Elises Leben begegnet Isabell dem Chef der Kaffeerösterei Seler. Nach dem Tod seines Vaters hat Fabian Seler gerade erst die Leitung der Firma übernommen. Isabell braucht nicht viel Überredungskunst, um ihn dazu zu bewegen, ihr bei den Nachforschungen zu helfen, denn auch für Fabian ist es ein dringendes Anliegen, mehr über die Vergangenheit und die Firmengründerin Margarete zu erfahren. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der Bestimmung der zwei so verschiedenen und zugleich so starken Frauen, deren Wege sich damals auf dem Schiff und später in Guatemala folgenschwer kreuzten. Beim Lesen von Elises Tagebucheinträgen und Margaretes alter Briefe erfahren sie, was damals alles geschah, und auch für sie selbst hat das Schicksal einige Überraschungen bereit.Wie schon aus der Kurzbeschreibung hervor geht, spielt der Roman auf zwei Zeitebenen. Die einzelnen Kapitel sind jeweils gut gekennzeichnet, so dass man stets sofort weiß, in welchem Handlungsstrang man sich gerade befindet.Zum besseren Verständnis möchte ich noch erwähnen, dass ich vor vier Jahren den von der Autorin unter einem Pseudonym veröffentlichten Jugendroman „Im Land der Kaffeeblüten“ gelesen habe. Beim vorliegenden Roman handelt es sich nun um eine überarbeitete und erweiterte Fassung dieses Jugendromans. Der Erzählstrang aus dem Jahr 1902 ist von der Handlung her weitgehend geblieben, wurde jedoch noch ergänzt und sprachlich verfeinert. Die Protagonisten der Kapitel, die in der Gegenwart spielen, waren damals zwei Schülerinnen Julia und Isabell. Hier hat die Autorin größere Änderungen in der Handlung vorgenommen, denn bei der überarbeiteten Fassung geht es nun um Isabell und Fabian. War der Schreibstil damals noch eher auf eine jugendliche Leserschaft zugeschnitten, so spricht der überarbeitete Roman nun eher ein erwachsenes Publikum an. Entstanden ist eine bewegte Familiengeschichte, die von allem etwas enthält, denn in der Handlung findet man Romantik, Spannung und Abenteuer, dazu wundervolle Beschreibungen der Landschaft Guatemalas und nicht zuletzt auch viele Informationen zur alten Kultur der Maya und zum harten Los der Indios. Beim Lesen sind mir einige Passagen bekannt vorgekommen, da ich ja die ursprüngliche Fassung vor vier Jahren gelesen hatte, aber so manches war im Lauf der Zeit in Vergessenheit geraten, und „Im Land des ewigen Frühlings“ gibt es auch jede Menge Neues zu entdecken. Ich finde es sehr spannend, diese Verwandlung vom Jugendbuch zum Erwachsenenroman verfolgen zu können. So war dieses Buch nicht nur eine fesselnde und kurzweilige Familiengeschichte, sondern zugleich auch sehr informativ, denn hier konnte ich deutlich nachvollziehen, wie sich ein Roman weiter entwickeln kann und neu an Attraktivität gewinnt. Ich finde diesen Prozess sehr faszinierend, denn ich konnte die beiden Bücher direkt gegenüberstellen und vergleichen. Zum Abschluss kann ich definitiv sagen, dass hier ein Jugendroman auf ganz wundervolle Weise erwachsen geworden ist.

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  • Liebe, Abenteuer und Dramatik vor beeindruckender Kulisse

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    ConnyKathsBooks

    14. April 2017 um 15:32

    "Er stand unbeweglich im Licht der Sonne, die sein schwarzes Haar berührte. Wie bei ihrer ersten Begegnung. Der Junge, der sie gefunden hatte, der sie gerettet hatte. Niemals würde sie den Blick seiner dunklen Augen vergessen." (Pos. 2461)Bremen und Guatemala, 1901/02: Margarete Seler, die 17jährige Tochter eines deutschen Kaffeebauern, kehrt nach einem Jahr in Deutschland wieder in ihre Heimat Guatemala zurück und soll dort einen reichen Kaufmann heiraten. Doch ihre Liebe gilt einzig Juan, einem Einheimischen. Mit ihr reist auch Elise Hohermuth, welche ihre Eltern unfreiwillig auf eine Forschungsreise begleitet. Beide Frauen werden bald durch dramatische Ereignisse verbunden.Bremen 2016: Hier versucht die 37jährige Isabell mehr über ihre Ururgroßmutter Elise zu erfahren und stößt dabei auf alte Tagebücher und Reiseberichte. Gemeinsam mit Fabian, dem Chef einer Kaffeefirma und Ururenkel von Margarete, taucht sie tief ein in die Vergangenheit."Im Land des ewigen Frühlings" stammt aus der Feder von Christiane Lind. Ihre Romane lese ich sehr gern, sind sie doch ein Garant für packende und kurzweilige Unterhaltung.Diesmal entführt uns die Autorin ins exotische Guatemala. Ein toller Schauplatz mit einzigartiger Atmosphäre, der hier sehr anschaulich beschrieben wird. Ob Nebelwälder, das viele Grün, Orchideen, Vulkane, Kaffeeplantagen und beeindruckende Bauten - man fühlt sich gleich nach Mittelamerika versetzt. Dazu kommen interessante Einblicke in die guatemaltekische Geschichte, den Kaffeeanbau und die Maya-Kultur. Über zwei Zeitebenen entspinnt sich die Geschichte dreier Frauen: Margarete, Elise und Isabell, die jeweils um ihr Glück und ihre Liebe kämpfen. Besonders fesselte mich hier der Erzählstrang aus der Vergangenheit. Mit Elise und Margarete habe ich durchweg mitgefiebert und mitgelitten, wobei Elise für mich am faszinierendsten war. Ein 16jähriges, zunächst recht wehleidiges Mädchen, welches von der gemeinsamen Expedition mit ihren Eltern nicht sonderlich begeistert ist, liebt sie doch eher Bücher statt Abenteuer. Bei einigen Szenen musste ich schon mal schmunzeln. Doch Elise entwickelt sich bald zu einer mutigen und bewundernswerten Kämpferin.Leider kann die Gegenwartshandlung da nicht mithalten. Hier treten mir zu viele glückliche Zufälle auf und alles läuft zu glatt, zu vorhersehbar und auch recht kitschig ab. So richtig warm wurde ich mit Isabell und Fabian deshalb nicht.Das Ganze liest sich aber ausgesprochen flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin und sorgen für unterhaltsame Lesestunden. Die Situation im Guatemala von 1902 wird bald immer dramatischer und an einer Stelle kamen mir dann sogar fast die Tränen. Ein sehr bewegender und trauriger Moment, doch am Ende gibt es auch einige freudige Nachrichten.Insgesamt kann ich daher "Im Land des ewigen Frühlings" empfehlen. Eine mitreißende Geschichte voller Liebe, Abenteuer und Dramatik vor beeindruckender Kulisse, welche besonders mit ihrer historischen Handlung überzeugt. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Christiane Lind. 4 Sterne von mir.

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  • Dieses Buch ist definitiv eine Lesereise wert

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    jenny_wen

    07. April 2017 um 08:56

    Elise und Margarete begegnen sich auf dem Schiff, das beide nach Guatemala bringen soll. Elise mag eigentlich viel lieber in Bremen bei ihren Großeltern bleiben, denn zu ihren Eltern hat sie nicht so einen guten Draht. Ihre Eltern wandern auf den Pfaden der Maya und wollen noch unentdeckte Tempel und Schätze heben.  Margarete hingegen freut sich sehr auf ihre Rückkehr in das Land, in dem sie aufgewachsen ist und natürlich auf ihre große Liebe Juan, von dem sie aber ein Jahr lang nichts gehört hat. Als sie ankommen, trennen sich die Wege von Margarete und Elise. Während Margarete verheiratet werden soll, muss Elise ihre Eltern begleiten. In der Gegenwart hat Isabell gerade eine Scheidung hinter sich. Gemeinsam mit ihrer Großmutter begeben sie sich auf die Spuren ihrer Ururgroßmutter. Sie hat damals fleißig Tagebuch geschrieben. Und dann tritt auch noch Fabian in das Leben von Isabell. Die Charaktere Elise und Margarete haben mir sehr gut gefallen. Die eine ein bisschen weniger forsch und vielleicht auch ängstlich, die andere hingegen voller Selbstbewusstsein. Eine Mischung, die mir sehr gut gefallen hat.  Isabell hingegen, und auch ihre Großmutter und Fabian, blieb ein wenig schwach, wie ich fand. Ich konnte zu ihr keine richtige Bindung aufbauen. Soll aber nicht heißen, dass ich den Part in der Gegenwart nicht gern gelesen habe. Ich habe alle Parts sehr gern gelesen, nur konnte ich mit Elise und Margarete wesentlich mehr anfangen.  Die Geschichte ist toll erzählt, auch wenn ich am Ende mit dem Gefühl zurück gelassen wurde "Wie das wars jetzt?" Das fand ich jetzt nicht ganz so toll. Trotzdem aber hatte ich immer wieder das Gefühl, ich will wissen, wie es weiter geht.  Ein paar kleinere Längen empfand ich jetzt während des Parts auf Guatemala, gerade als es um Elise ging. Aber das war eher minimal. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Gestaltung des Covers hat mich auch sofort angesprochen. Mein Fazit: Meine Lesereise nach Guatemala hat sich definitiv gelohnt. 4 Sterne gebe ich Christiane Lind mit dem Roman "Im Land des ewigen Frühlings".

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  • Eine Liebe in Guatemala

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    Eliza08

    26. March 2017 um 10:54

    Meine Meinung: Allein schon das Cover lädt zum Träumen ein, wunderbar exotisch und sinnlich macht es neugierig auf den neuen Roman von Christiane Lind. Die Autorin ließ via Facebook über das Cover abstimmen, eine gute Wahl! Der Klappentext gibt eine gute und knappe Zusammenfassung des Geschehens, sodass die Leser sich direkt von der ersten Seite an orientieren können. Der Roman wird auf zwei Zweitebenen erzählt. Im Erzählstrang Anfang der 20. Jahrhunderts geht es um Elise und Margarete, im zweiten Erzählstrang (2016) sind Isabel und Fabian die Protagonisten. Sehr geschickt hat die Autorin aufgrund verwandtschaftlicher Beziehungen die beiden Ebenen miteinander verwoben. Die Spannung zieht dieser Roman aus den Familiengeheimnissen, den Tagebuchaufzeichnungen und der Familienforschung. Aber auch der Bereich der Archäologie spielt eine gewichtige Rolle in diesem Roman. Durch die zwei Ebenen bekommt der Roman eine ganz eigene Dynamik die mir sehr gefallen hat. Die Erzählhöhepunkte sind gut gewählt, sodass gerade danach immer die Zeitebene gewechselt wird, um dem Leser bei der Stange zu halten. Ein wenig vermisst habe ich eine gute Karte von Guatemala, dies wäre zur besseren Orientierung sehr hilfreich gewesen. Insgesamt wird der Roman sehr stringent und logisch konsequent erzählt. Als Leser hat man zu keiner Zeit das Gefühl überfordert oder auch gelangweilt zu werden. Gefallen haben mir vor allen Dingen die lebendigen Dialoge und die schönen landschaftlichen Beschreibungen. Insgesamt ist der Erzählstil der Autorin als sehr angenehm zu bezeichnen, er ist sowohl im Tempo als auch in der Wortwahl dem Roman angemessen. Für diesen Roman kann ich nur eine absolute Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Der Roman ist bei der Autorin selber erschienen und deshalb leider nur über Amazon zu beziehen, was sehr schade ist. Ich wünsche diesem großartigen Roman auf jeden Fall viele Leser, denn eine unvergessliche Reise nach Guatemala wartet!

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  • Im Sog der Vergangenheit - eine spannende Familiensaga

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    Lesegenuss

    06. March 2017 um 17:59

    Die Autorin Christiane Lind gehört zu den Autorinnen, deren Werke ich sehr gern lese. So auch ihr neuestes Werk "Im Land des ewigen Frühlings". Unter ihrem Pseudonym Laura Antoni veröffentlichte sie "Im Land der Kaffeeblüten" 2012 im Thienemann-Verlag. Ich bin glückliche Besitzerin dieses Buches in der HC-Ausgabe☺ Nunmehr hat sie eine erweiterte und überarbeitete Fassung im Selbstverlag herausgebracht.Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Vergangenheit, genau gesagt 1901, wird die junge Margarete für ein Jahr von der Familienplantage in Guatemala nach Bremen geschickt. Sie liebt das Leben in Guatemala, auf der Kaffeeplantage und sie liebt dort einen jungen Mann, einen Indio, Juan. Dort in Bremen soll sie lernen, wie man sich als junge Dame benimmt, um schließlich in die Gesellschaft eingeführt zu werden und eine gute Partie zu machen. Doch Margarete will heim. 1902 lernt sie auf der Überfahrt Elise Hohermuth kennen, die mit ihren Eltern und dem Bruder Georg das Land der Mayas erkunden, erforschen wollen. Sehr zum Leid von Elise, denn sie wäre lieber daheim geblieben bei den Großeltern.In der Gegenwart 2016 hat die 37-jährige Isabell gerade ihre Scheidung hinter sich gebracht. Elf Jahre Ehe - aus und vorbei. Und da war niemand, der sie jetzt aus ihrem Stimmungstief holte. Ihre beste Freundin Nicole arbeitete derzeit auf einem Kreuzfahrtschiff. Das Desaster bei der ganzen Geschichte war, dass Isabell in der Vergangenheit ihren ganzen Urlaub angespart hatte, damit sie mit Sascha für ein halbes Jahr auf Weltreise gehen konnte. Und genau diese sechs Monate lagen jetzt vor ihr. Ohne Plan, alles leer. Doch da war Lina, ihre junggebliebene 74jährige Großmutter, die in Bremen wohnte und zu der sie für ein paar Tage fahren wollte. Sie bräuchte sie für ein Projekt, aber mehr wußte Isabell nicht. In dem Haus in Bremen lebte Lina nicht allein, nein, eine ganze Katzenschar wohnte bei ihr ... alles hilfsbedürftige Wesen, so ihre Aussage.Linas Projekt war, dass sie eine Biografie über Elise, ihre Großmutter, schreiben wollte. Diese war zu der damaligen Zeit eine mutige und ungewöhnliche Archäologin und Forscherin gewesen. Und auf Linas Dachboden lagerten die ganzen Reisekoffer und Tagebücher von Elise.Und dann ist da noch Fabian Seler, der nach dem plötzlichen Tod seines Vaters ERbe der Bremer Kaffeerösterei wird.Es sind die kleinen Zufälle, oder ist es Schicksal, die die beiden, Julian und Isabell, zueinander führen.Die Protagonistinnen verbindet nicht nur die Familie, das Geschehen der damaligen Zeit bis in die Gegenwart.Diese überarbeitete Fassung gefällt mir sehr gut, zumal ich ja die vorherige Version "Im Land der Kaffeeblüten" lesen konnte. Es war eine richtig tolle Lesereise.Man behält den Überblick, da jedes Kapitel die Zeit und den Ort beschreibt. Sehr starke Protagonistinnen, die mit vielen Problemen kämpfen müssen, beherrschen die Handlung. Christiane Lind beeindruckt durch ihre Liebe zum Detail und ihren bildhaften Beschreibungen. So kann man sich gut in die Einzelschicksale hineinversetzen, begreifen, wo es nicht nur um Liebe und Familie geht, sondern auch um Lebensträume.Die Autorin liebt es, sich auf Spurensuche von Familien und deren Geheimnisse zu begeben. So ist das vorliegende Buch ein Must-Read für Freunde von Familiengeschichten mit Hintergrund.

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  • Ein großartiger Familienroman mit einem kräftigen Schuss Abenteuergeist.

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    LimaKatze

    04. March 2017 um 18:35

    Auszug aus dem Klappentext:Guatemala 1902: Verzweifelt erkennt Margarete, dass ihre Liebe zu Juan keine Zukunft hat. Die eigensinnige Tochter eines deutschen Kaffeebauern steht nach ihrer Rückkehr aus Bremen vor dem Ruin. Muss sie die Kaffeefinca durch die Hochzeit mit einem reichen Kaufmann retten?Zur gleichen Zeit begibt sich Elise widerwillig auf die Reise nach Guatemala. Misstrauisch beäugt sie die ehrgeizigen Pläne ihrer Eltern, einen verborgenen Maya-Tempel zu entdecken. Wie befürchtet nimmt die Expedition durch den mittelamerikanischen Dschungel einen dramatischen Verlauf.Bremen 2016: „Meine Urgroßmutter hat Ihre Urgroßmutter gerettet.“ Mit diesen Worten stürmt Isabell ins Büro von Fabian, Chef einer Kaffeerösterei. Gemeinsam tauchen sie ein in staubige Archivordner, bewegende Tagebücher und abenteuerliche Reiseberichte. Dabei erfahren sie nicht nur viel über zwei starke Frauen, auch sie selbst finden ihr Schicksal. Zum Inhalt:Margarete und Elise sind zwei junge Mädchen von siebzehn und sechzehn Jahren, als sie sich im Jahr 1902 auf der Überfahrt von Deutschland nach Guatemala unter ziemlich außergewöhnlichen Umständen kennenlernen. Margarete war ein Jahr nach Deutschland geschickt worden, weil man sie von ihrer großen Liebe, dem Indio-Jungen Juan, trennen wollte. Eine Liebe, die aufgrund Juans Herkunft nicht sein durfte. Wird der junge Mann, so wie versprochen, auf Margarete warten? Auf keinen ihrer Briefe hatte er geantwortet. Außerdem hat ihr Vater Margarete einem Mann versprochen, den sie niemals akzeptieren kann. Durch diese Hochzeit soll die Finca vor dem drohenden Ruin gerettet werden. Margarete ist verzweifelt und zornig zugleich. Was soll sie nur tun? Auch Elise ist verzweifelt, wenn auch aus anderen Gründen. Ihre Eltern sind Forscher und waren stets viel auf Reisen, deshalb ist sie bei ihren Großeltern in Bremen aufgewachsen. In ihrem bisherigen Leben hat Elise ihre Eltern kaum zu Gesicht bekommen. Nun aber soll sie Vater und Mutter das erste Mal auf einer Expedition begleiten, gegen ihren Willen. Sie wurde gar nicht gefragt und hat außerdem große Angst vor dieser Reise. Vor dem Dschungel und den wilden Tieren, vor Schlangenbissen, vor Krankheiten und, und, und. Dabei hat das junge Mädchen ein eher verzagtes Wesen, Mut war bisher so gar nicht ihre Stärke. Elise kann nicht verstehen, warum die Eltern sie zu dieser Reise zwingen. Als sie merkt, dass Vater und Mutter in ihrem Forscherdrang falsche Wege einschlagen, kann sie sich nicht mehr zurückhalten. Über hundert Jahre später, in 2016, hat Isabell gerade eine gescheiterte Ehe hinter sich, als ihre Großmutter Lina sie um Hilfe bittet. Die resolute Lina möchte die Vergangenheit ihrer Großmutter Elise aufarbeiten und vielleicht ein Buch über diese herausbringen. Isabell ist das nur recht, so ist sie zumindest etwas abgelenkt von der Trennung, denn ihr Mann hatte sie bitter enttäuscht. In alten Tagebüchern stoßen sie auf die Verbindung zwischen Elise und Margarete und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sie tauchen tief ein in die aufregende und bewegende Vergangenheit von zwei jungen Mädchen, die früh erwachsen werden mussten und dabei über sich selbst hinausgewachsen sind. Zwei starke Frauen, die so gar nicht dem klassischen Frauenbild der damaligen Zeit entsprachen. Aber auch Isabells Leben soll sich durch die Nachforschungen von Grund auf verändern. …Mein Fazit: In meinen Augen ist dieses neue Buch der Autorin Christiane Lind ein wahrer Geniestreich. Es ist ein rundum gelungenes Werk mit großen Gefühlen, einer glaubwürdigen Handlung, sowie überzeugenden Charakteren, die den Leser sofort für sich einnehmen. In dem immerhin rund vierhundert Seiten starken Buch gibt es keine Längen, die man einfach überblättern möchte, sondern Kapitel um Kapitel ist man an den Inhalt gefesselt und möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Schauplätze sind wunderbar und sehr anschaulich dargestellt, so dass während der Lektüre jede Menge Kopfkino gegeben ist. Trotz der vorrangigen Themen Liebe, Leid und Leidenschaft schafft es die Autorin, dass ihr Roman in keinster Weise ins Kitschige verfällt. Ganz im Gegenteil. Im Vordergrund steht zwar eine emotionale Familiengeschichte, dieser wurde allerdings eine gehörige Portion Abenteuer zugegeben. Es weht quasi ein kräftiger Hauch Indiana Jones durch die Seiten. Auch wenn der Roman fiktiv ist, stützt sich die Autorin auf Fakten und Hintergrundwissen aus der Geschichte Guatemalas, der Maya-Kultur und der Problematik des Kaffeehandels. Obendrein finden in diesem Zusammenhang die Ausbeutung der indigenen Bevölkerung und das Thema Fairtrade Erwähnung. Das hat mir besonders gut gefallen und beweist wieder einmal, wie gründlich und bedacht die Autorin an jedes Buch herangeht. Darüber hinaus gibt es einen informativen Anhang.Sämtliche Romanfiguren wurden hervorragend ausgearbeitet, doch besonders Margarete und Elise konnten mein Herz gewinnen. Ganz einfach deshalb, weil ich Erzählungen liebe, in denen sich Frauen gegen gesellschaftliche Normen auflehnen. Die Geschichte im Roman umfasst zwei verschiedene Epochen, die immer wieder gewechselt werden. Die Sprünge in die verschiedenen Zeitebenen gestalten sich für den Leser allerdings völlig mühelos und lassen ihn weder den Faden der Handlung, noch die Übersicht verlieren. Kurz und gut: „Im Land es ewigen Frühlings“ ist ein äußerst vielseitiger Roman, der keine Lesewünsche offen lässt. Mit Freude und Begeisterung empfehle ich das Buch weiter und vergebe liebend gern fünf Sterne! 

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    • 2
  • Im Land des ewigen Frühlings

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    Blaustern

    01. March 2017 um 12:10

    Isabell ist gerade geschieden und befasst sich nun, zusammen mit ihrer Großmutter Lina, mit der Lebensgeschichte ihrer Vorfahren. Elise lebte um 1902 und trat mit ihren Eltern eine nie gewollte Forschungsreise nach Guatemala an. Dabei lernt sie Margarete kennen und bewundert diese junge starke Frau, die schon so einige schwere Erfahrungen hinter sich gebracht hatte. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen Elise und der Tochter des Kaffeeplantagenbesitzers, und man erfährt, dass diese nach Deutschland umsiedeln muss, da sie sich in den Falschen verliebt hatte, einen Indio. Durch all die Nachforschungen lernt Isabell dann Fabian kennen, ein Nachfahre von Margarete. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen der verschiedenen Zeiten erzählt und wechselt so immer wieder. Die Übergänge bereiten keinerlei Schwierigkeiten, und der Unterhaltungswert und die Spannung steigert sich so enorm. Guatemala kommt mit einer Frische daher, denn die Atmosphäre ist hautnah zu spüren. Gern möchte man sich in die Welt der Aras begeben und die Fremde genießen. Auch von den Mayas erfährt man hier unheimlich viel, was sehr interessant ist. Eine gute Recherche der damaligen Kultur hat die Autorin betrieben. Die Figuren sind sympathisch und ebenso lebendig, und man merkt, wie sehr sie der Autorin am Herzen liegen. Der Text mit seinem anregenden Schreibstil lässt sich fließend lesen.

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  • Leserunde zu "Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman" von Christiane Lind

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    ChristianeL

    Liebe Leserinnen und Leser,  seid ganz herzlich eingeladen zu einer außergewöhnlichen Leserunde. Das neue Jahr ist gerade einmal wenige Tage alt und wir freuen uns auf ein Neues, das wir mit Leben, Liebe und tollen Büchern füllen können. Denken wir nicht alle „2017 wird alles besser“? Das mag pathetisch klingen, doch… besser kann ja auch heißen, dass wir Abenteuer wagen, mutig neue Wege gehen und uns Herausforderungen stellen, vor denen wir im letzten Jahr noch Angst hatten. Und genau darum soll es hier gehen. Wir wollen nicht nur ein grandioses Buch lesen, sondern uns innerlich ausrichten und Kraft tanken für die kommenden Monate. Im „Land des ewigen Frühlings“ geht es um die Freundschaft zwischen zwei jungen, starken Frauen, die sich – gebeutelt von Krisen, überhöhten Erwartungen und den Zwängen der Familie – auf eine Reise in das Land der Maya, nach Guatemala, begeben. Zwei Frauen, die sich auf die Suche machen nach dem Sinn in ihrem Leben und sich selbst. Nach ihrem Buch „Im Schatten der goldenen Akazie“, das wochenlang BILD Bestseller war, ist dies nun die neue, spannende Familiensaga aus der Feder von Christiane Lind.  Klappentext Würdest Du für Deine Familie die wahre Liebe opfern? 1902: Auf der Reise nach Guatemala kreuzen sich schicksalhaft die Wege der selbstbewussten Margarete und der zaghaften Elise. Während Margarete es kaum erwarten kann, zu ihrer heimlichen Liebe Juan zurückzukehren, fürchtet Elise sich vor dem Unbekannten. Gemeinsam entdecken die jungen Frauen auf den Pfaden der Maya, was im Leben wirklich zählt: Die Liebe und der Mut, ihrem Herzen zu folgen.Über 100 Jahre später: Nach dem bitteren Scheitern ihrer Ehe findet Isabell Trost in den bewegenden Tagebüchern ihrer Ururgroßmutter. Ihre Spurensuche führt sie zu Fabian, dem Chef einer Bremer Kaffeerösterei. Ist auch er bereit, sich den Geheimnissen der Vergangenheit zu stellen?Eine emotionale Familiensaga vor der mystischen Kulisse des Maya-Landes, die von der Kraft der Liebe und der Schönheit des eigenen, mutigen Lebens erzählt. Der neue Roman der Autorin des Bestsellers „Im Schatten der goldenen Akazie“. Stimmen von LeserinnenEin sehr ergreifendes und emotionales Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte. (Ankas Zeilenzauber) Ein beeindruckendes Familiengeheimnis, das den Leser von der ersten Zeile an fesselt. (zauberblume) „Im Land des ewigen Frühlings“ hat mich so gefesselt, dass ich es an nur einem Tag durchgelesen habe. … 5 Kaffeebohnen. (nichtohneBuch) So schnell werde ich es nicht vergessen. (LaMensch)Die Leseprobe findet ihr hier.Gewinnspiel!Und nicht nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leserunde gewinnen etwas: Unter allen Bewerberinnen und Bewerbern verlosen wir nochmal 1 von Christiane Lind signiertes Taschenbuch "Im Land des ewigen Frühlings" sowie 1 von 3 Sorgenpüppchen, die euch die Sorgen in den nächsten Monaten nehmen sollen. Mit eurer Bewerbung landet ihr automatisch im Lostopf.

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    • 491

    Katzenauge

    26. February 2017 um 16:43
    Beitrag einblenden
    ChristianeL schreibt Der eitle Nemo hat sich wohl ein Adjektiv wie "einzigartig" oder "großartig" gewünscht. :-)

    Ich hätte noch "bemerkenswert" oder "bewundernswürdig" im Angebot ;)

  • Im Land des ewigen Frühlings

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    Nik75

    25. February 2017 um 08:45

    Meine Meinung: Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Er spielt im Hier und Jetzt und in Guatemala im Jahre 1902. Die Protagonisten mochte ich eigentlich alle sehr gerne. Besonders Margarete und Elise habe ich in mein Herz geschlossen. Margarete die Starke, die in Guatemala aufgewachsen ist, eine Kaffeeplantage leitet und Juan einen Indio liebt. Dann ist da noch Elise, die mit ihren forschungswütigen Eltern nach Guatemala reisen muss. Elise ist eine zarte Persönlichkeit und alles andere begeistert davon in Guatemala zu sein, aber sie will ihre Eltern nicht enttäuschen. Margarete und Elise lernen sich auf der Überfahrt von Bremen nach Guatemala kennen und im Laufe des Buches verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Das finden Isabell und ihre Großmutter Lina heraus, als sie die Tagebücher ihrer Vorfahrin Elise auf dem Dachboden finden. Für Isabell ist das eine tolle Abwechslung, nachdem sie sich von ihrem Mann hat scheiden lassen. Es bringt sie auf andere Gedanken und durch ihre Recherchen nach der Vergangenheit ihrer Urahnen lernt sie Fabian kennen, der Margaretes Kaffeefirma in Bremen führt. Christiane Lind hat daraus einen wunderbaren Roman gemacht. Er ist spannend zum Lesen, sehr flüssig geschrieben und die Emotionen kommen nicht zu kurz. Für mich war es eine sehr fesselnde und berührende Geschichte. Ich mochte die Ausflüge in die Vergangenheit. Sie haben mir genauso gefallen, wie Isabells Romanze mit Fabian. Sehr spannend fand ich was Elise und Margarete in Guatemala erlebt haben. Da waren Szenen dabei, bei denen ich regelrecht den Atem anhalten musste, weil sie so spannend waren. Wenn man bei diesem Buch angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Ich konnte den Roman kaum noch aus der Hand legen. Toll fand ich auch die Beschreibungen von Guatemala und dem Dschungel. Ich konnte mir die ganzen Szenen dadurch einfach noch besser vorstellen und so ist die Geschichte richtig lebendig geworden. In meinem Kopf ist der Roman wie ein Kinofilm abgelaufen. Wer Lust auf eine romantische, spannende, emotionale und fesselnde Familiengeschichte hat, der ist hier genau richtig. Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen und vergebe 5 Sterne.

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  • Starke Frauen früher und heute

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    Nela77

    24. February 2017 um 13:35

    Isabell, gerade frisch von ihrem Mann getrennt, wird von ihrer Großmutter Lina in die Aufarbeitung der Lebensgeschichte ihrer Ururgroßmutter Elise einbezogen. Elise muss 1902 mit ihren Eltern gegen ihren Willen auf eine Forschungsreise nach Guatemala, die ihr Leben dauerhaft verändern wird. Auf dem Schiff nach Guatemala trifft sie auf Margarete, deren Familie dort eine Kaffeefinca besitzt. Margarete ist eine starke junge Frau, die jedoch viele Schicksalsschläge ertragen muss, um ihren eigenen Weg zu finden. Isabell sucht Fabian, den Ururenkel von Margarete, im Rahmen ihrer Recherche auf, wodurch sich der Kreis schließt. Der Klappentext beschreibt das Buch sehr gut und kann die wunderbare, komplexe Geschichte doch nicht widerspiegeln. Die beiden Haupt-Handlungsstränge wechseln sich im Verlauf des Buches ab und ergänzen sich zu einem kompletten Bild. Die Geschichte ist mit all ihren verschiedenen Schauplätzen, Haupt- und Nebenpersonen in sich wunderbar rund. Obwohl ich Bücher mit historischem Anteil normalerweise nicht besonders mag, kaufe und lese ich die Bücher von Christiane Lind inzwischen mit großer Begeisterung, da sie mich noch nie enttäuscht haben. Auch der Anteil, der 1902 spielt, ist unheimlich lebendig, die handelnden Personen werden dem Leser nahe gebracht und die Geschichte wird im Verlauf immer spannender. Genau wie Isabell und Fabian wollte ich mehr über die damaligen Ereignisse erfahren und fieberte und litt gleichzeitig mit den Vorfahren mit. Ein Buch über starke Frauen früher und heute, die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg gehen. Zudem ist es sehr gut recherchiert, so dass man zusätzlich etwas über die damalige Zeit und Guatemala mit seiner Maya-Kultur erfährt. Dieses Buch hat mich wieder komplett begeistert. Es ist wie ein weiches, warmes Bett, in das man sich entspannt fallen lässt, um nach einigen Stunden mit einem glücklichen Seufzen wieder aufzutauchen.

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  • Mitreißender Roman

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    Katzenauge

    23. February 2017 um 15:33

    Mit „Im Land des ewigen Frühlings“ ist Christiane Lind ein origineller Roman gelungen, der abwechselnd im Guatemala des Jahres 1902, und Bremen 2016, spielt. Vorweg möchte ich anmerken, dass ich bisher immer einen großen Bogen um Romane geschlagen habe, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpfen, daher war ich zu Beginn etwas skeptisch, ob mich das Buch überzeugen kann. In erster Linie hatte ich Bedenken, dass mich die Szenen in der Gegenwart aus dem historischen Geschehen herausreißen, und kein rechter Zusammenhang bzw. Lesefluss entstehen würde. Doch Christiane Lind überraschte mich hier sehr positiv, mit Ihrem ansprechenden Schreibstil konnte sie mich mühelos vom Gegenteil überzeugen. Das Buch liest sich so flüssig und kurzweilig, dass dadurch keinerlei Leseschwierigkeiten zwischen den Zeitsprüngen entstehen. Der Autorin gelang es wunderbar die exotische Kulisse Guatemalas einzufangen. Man hört regelrecht die Schreie der Aras in den Nebelwäldern, spürt die tropische Luft und hat beim Lesen den Duft frischgebrühten Kaffees in der Nase. Die Figuren wurden lebendig und liebevoll geschrieben, Isabell und Lina aber auch Margarete wecken sofort Sympathie. Auch in diesem Roman dürfen wieder einige Katzen auf leisen Pfoten mit durchs Buch streifen. Aber auch Schweinchen Adele und ihre „gefährliche“ Liebe zur Köchin, sowie das treue Maultier Nemo stellen liebenswerte tierische Nebenfiguren dar. Das Cover, welches den exotischen Nebelwald Guatemalas im Hintergrund zeigt, sowie einen Vulkan, der ein Maya-Muster ausspeit, ist sehr ansprechend gestaltet. Die Farbgebung in grün und blau rundet das Ganze harmonisch ab. Fazit: Ein wunderbares Lesevergnügen, welches mich sehr gut und kurzweilig unterhalten hat. Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen, dies nimmt keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

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  • Reise nach Guatemala

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    Booky-72

    20. February 2017 um 12:23

    Ein wundervoller Roman um sehr starke Frauen. Eine tolle, erlebnisreiche Reise in das Land des ewigen Frühlings Guatemala. Ein guter Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und dazu mit  tollen und sehr interessanten Einblicken in die Kultur der Maya. Einmal ist da Isabel, die die Vergangenheit ihrer Vorfahrin erforschen möchte und auf der anderen Seite Fabian, der gerade die Kaffeerösterei seines verstorbenen Vaters übernehmen „musste“. Die Linien ihrer beiden Vorfahrinnen kannten sich und haben beide eine sehr interessante und schwere Zeit durchgemacht. Liebe, Zusammenhalt, Vertrauen – die wichtigsten Pfeiler des Romans, der mir ausnehmend gut gefallen hat und den ich mitsamt der Autorin unbedingt weiterempfehle.

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  • Im Land des ewigen Frühlings

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    AmberStClair

    15. February 2017 um 13:18

    Klappentext: Würdest Du für Deine Familie die wahre Liebe aufgeben? 1902: Auf der Reise nach Guatemala kreuzen sich schicksalhaft die Wege der selbstbewussten Margarete und der zaghaften Elise. Während Margarete es kaum erwarten kann, zu ihrer heimlichen Liebe Juan zurückzukehren, fürchtet Elise sich vor dem Unbekannten. Gemeinsam entdecken die jungen Frauen auf den Pfaden der Maya, was im Leben wirklich zählt: Der Mut, ihrem Herzen zu folgen. Über 100 Jahre später: Nach dem bitteren Scheitern ihrer Ehe findet Isabell Trost in den bewegenden Tagebüchern ihrer Ururgroßmutter. Ihre Spurensuche führt sie zu Fabian, dem Chef einer Bremer Kaffeerösterei. Ist auch er bereit, sich den Geheimnissen der Vergangenheit zu stellen? Eine emotionale Familiensaga vor der mystischen Kulisse des Maya-Landes, die von der Kraft der Liebe und der Schönheit des eigenen, mutigen Lebens erzählt. Der neue Roman der Autorin des Bestsellers „Im Schatten der goldenen Akazie“. Stimmen von Leserinnen Ein sehr ergreifendes und emotionales Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte. (Ankas Zeilenzauber) Ein beeindruckendes Familiengeheimnis, das den Leser von der ersten Zeile an fesselt. (zauberblume) „Im Land des ewigen Frühlings“ hat mich so gefesselt, dass ich es an nur einem Tag durchgelesen habe. … 5 Kaffeebohnen. (nichtohneBuch) So schnell werde ich es nicht vergessen. (LaMensch) Meine Meinung: Eine sehr schöne bewegende Geschichte die hier von Christiane Lind geschrieben wurde. Eine Geschichte die zum Herzen geht, voller Liebe, großen Mut und Freundschaft die in zwei verschiedenen Zeitebenen abspielt. Es geht hier um zwei verschiedene Familien die das Schicksal zusammen führt. Einmal um Margarete und ihrer Kaffeeplantage in Guatemala und einmal um Elise mit ihren Eltern die dieses faszinierende Land erforschen wollen. Die Geschichte ist fesselnd und nicht nur Menschen, auch die wundervolle Landschaft mit seinen Ureinwohnern wird hier beschrieben. Die weite des Landes, die Düfte und die Kultur der einstigen Mayas. Alles fügt sich harmonisch miteinander ohne das es langweilig wird beim lesen, denn der Schreibstil ist wie immer sehr gut und flüssig. Man kann sich alles sehr gut vorstellen, den die Hauptfiguren kommen sympathisch rüber. Mir persönlich hat die Geschichte sehr gut gefallen, denn die Autorin weiß wie sie ihre Leser faszinieren und in einem fremden Land entführen kann.

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  • schöne Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    irismaria

    14. February 2017 um 11:23

    Aufmerksam wurde ich auf den Roman „Im Land des ewigen Frühlings“ bei einer Maya-Ausstellung im Museum Speyer. Tatsächlich spielt die Geschichte teilweise in Guatemala und die Erforschung der Maya-Kultur wird thematisiert. Hauptfigur der Handlung in der Jetztzeit ist Isabell, die nach ihrer Scheidung und einer geplatzten Reise ihr Leben neu ordnet und zusammen mit ihrer Großmutter Lina den Dachboden nach Nachlässen ihrer Vorfahrin Elise durchsucht, die um 1900 als Tochter eines Forscherehepaars nach Guatemala kam. Elise lernt auf der Fahrt Margarete kennen, die von einer Kaffeeplantage stammt und von ihrer Familie nach Bremen geschickt wurde, um ihren Geliebten Juan zu vergessen, der als Indio kein akzeptierter Partner ist. Nun soll Margarete eine arrangierte Ehe eingehen. Christiane Lind gelingt es wieder einmal sehr gut, eine spannende Geschichte in zwei Zeitebenen zu erzählen, bei der es um die Suche nach Liebe und dem Platz im Leben geht. Daneben erfährt man einiges über die Kultur der Maya und ihre Erforschung um 1900, was bei den Nachkommen der Maya nicht positiv aufgenommen wurde und über die Sorgen und Freuden der Kaffeebarone früher und heute. Die Geschichte liest sich flüssig, ist interessant und viele kleine Details wie etwa die Katzen der Großmutter Lina erhöhen den Unterhaltungswert. Ich kann „Im Land des ewigen Frühlings“ sehr empfehlen.

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  • Alles, was ein tolles Buch braucht und einen stillen Helden

    Im Land des ewigen Frühlings: Guatemala-Roman

    Catgirllovesbooks

    10. February 2017 um 20:14

    Zusammenfassung:    Bremen 2016 Isabell steht vor den Scherben ihrer Ehe. Ihr Mann will die Scheidung und hat sogar schon eine neue Flamme. Isabell hat sich für einen großen Urlaubstrip mit ihm ein halbes Jahr Urlaub angespart - und steht nun nicht nur mit 6 Monaten Arbeitsfreier Zeit, sondern auch noch mit einem kaputten Leben da. Wie gut, dass ihre Großmutter Lina sich immer wieder neue Hobbies zulegt. Mit ihr wird es nicht langweilig - schon alleine weil sie immer Notfellchen (Anm.: Notfalltiere in diesem Fall Katzen) aufnimmt und sie umsorgt. Diesmal hat Lina sich in den Kopf gesetzt, sich auf die Spuren ihrer Vorfahrin Elise zu begeben. Denn es wurde ein Buch veröffentlicht, dass Lina komplett auf die Palme bringt... Fabian ist gezwungen, die Kaffeerösterei seiner Familie zu übernehmen und zwar das Geschäftsführer. Er selber ist eher ein Freigeist, doch da sein herrischer Vater gestorben ist, ist er seiner Mutter versprochen die Firma zu übernehmen... An einem richtig miesen Tag, steht Isabell vor seiner Türe und begrüßt ihn mit den Worten: "Meine Ururgroßmutter hat Ihre Ururgroßmutter gerettet." Fabian ist sprachlos und von der stürmischen Fremden nicht gerade begeistert. Nach einigem Hin- und Her beschließen die beiden jedoch, auf Spurensuche ihrer Vorfahrinnen zu gehen und stürzen Kopf über in ein Abenteuer längst vergangener Tage. Bei diesen Recherchen kommt dann auch ein dunkles Geheimnis der Kaffeerösterei ans Licht. Denn dem Brief, den Fabian erhalten hat wollte er bisher keinen Glauben schenken... Bald stellt sich die Frage, wie passen die Geschichten der beiden Frauen zusammen? Und wie wurde aus der quengelingen Elise zum Schluss noch eine begeisterte Forscherin? Und wie kam es dazu, dass sich beide zum Schutz der Mayakultur und für die Verbesserung der Kaffeeernter einsetzten?   Guatemala 1901 / 1902: Margarete ist die rebellische Tochter eines Kaffeefinca Besitzers. Und sie liebt Juan - einen Indio (Anm.: Nachkommen der Maya). Ihre Liebe wird weder gerne gesehen noch geduldet. Und doch weiß ihre Gouvernante Bescheid und setzt Margarete damit unter Druck. Als sie für ein Jahr nach Bremen muss, fällt der Abschied tränenreich aus, aber sie versprechen sich ewige Treue und dass sie sich schreiben. Sie wartet vergeblich auf seine Post. Aus Wochen werden Monate und plötzlich ist das Jahr vorbei und sie steht kurz vor ihrer Rückreise nach Guatemala. Sie freut sich sehr darauf, da sie dann endlich Juan wiedersieht und sie die Finca und dass Land der Maya als ihre Heimat ansieht. Doch dann erhält sie einen Brief ihres Vaters und möchte sich am Liebsten dass Leben nehmen... Elise lebte schon immer bei ihren Großeltern. Denn ihre Eltern sind Archäologen und reisen quer durch die Welt. Vorallem Guatemala hat es ihnen angetan, aufgrund der untergegangenen Maya Kultur.  Mit ihnen reist Georg, den sie unter ihre Fittiche genommen haben. Nur Elise lebte immer bei ihren Großeltern und sah ihre Eltern nur gelegentlich. Doch eines Tages haben Henni und Johann beschlossen, ihre Tochter mit auf "Schatzsuche" zu nehmen. Diese ist davon überhaupt nicht begeistert und würde am Liebsten wieder umkehren. Sie hat keine Bindung zu ihren Eltern, da diese mehr oder weniger als Schatten in ihrer Erinnerung sind. Doch Elise muss mit.   An Bord der San Nicolas lässt sich sich von Georg zu einem nächtlichen Ausflug überreden. An Deck finden sie Margarete vor, die sich aus Verzweiflung über die Reling stürzen will. Doch dann stürzt sie ab und wird gerade noch von Elise & Georg wieder an Deck gezogen. Ihr wird bewusst, dass sie ihr Leben doch nicht beenden will und die drei freunden sich an... In Guatemala angekommen, trennen sich die Wege der Forscher und der Tochter des Kaffeefinca Besitzers. Und auch die Gouvernante verabschiedet sich kühl - sie wurde von Margaretes Vater entlassen.   Verlassen und allein steht das Mädchen am Hafen, bis sie abends von ihrem Vater abgeholt wird. Er ist auf der Fahrt sehr wortkarg und bald stellt sich heraus, dass die Familie kein Geld mehr hat, da die Kaffeepreise immer weiter fallen. Elise soll einen deutschen Geschäftsmann heiraten, um die Finca zu retten. Doch sie liebt immer noch Juan. Sie steht vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: die Liebe ihres Lebens oder dass Erbe der Familie retten? Währenddessen reisen Elise und ihre Familie durch den Dschungel auf der Suche nach Artefakten, Schätzen und unentdeckten Tempeln. Die Annäherung zwischen der Tochter und den Eltern verläuft mehr als holprig und niemand nimmt sie Ernst. Bis eines abends das Drama beginnt, weil ihre Eltern wieder einmal dachten, sie würde übertreiben... Meine Meinung: Mir hat es sehr gut gefallen, nach Guatemala zu reisen. Die verbotene Liebe hat mich sehr gefesselt. Die Zeitsprünge sind super angeordnet und ich wollte manchmal einfach im Jahr 1901 bzw. 1902 bleiben, um zu schauen wie es weitergeht ^^. Man kann gut zwischen den beiden Protagonistinnen trennen und man weiß immer welche Storyline gerade erzählt wird.   Auch die Infos über die Mayagötter und die Kultur, fand ich sehr interessant und spannend.  Und ich muss zugeben ich liebe die Charaktere! Egal ob die leicht chaotische Oma Lina mit ihren Katzen (solche Leute sind mir generell sympathisch =^_^=), Fabian der unfreiwillige Erbe, Isabell die sich selber finden muss oder eben Juan, Elise und Margarete. Alle Charaktere sind mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen und an einigen Stellen fand ich es so spannend, dass ich am Liebsten ein paar Seiten übersprungen hätte um zu schauen wie es weitergeht  - habe ich natürlich nicht getan ;-).  Ich fand es teilweise wirklich schlimm aus der Vergangenheit wieder aufzutauchen, weil mich die Storyline nicht losgelassen hat.    Auch das Glossar zum Schluss fand ich sehr interessant. Es hat mir sehr großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und mit auf die Reise zu gehen. Ich hätte nur nicht gedacht, dass es ab einem bestimmten Punkt super spannend wird und ich auch Tränen in den Augen hatte... aber pssst! Ich verrate nichts ^_~.Vielen Dank für die tolle Blogparade und das Rezensions Exemplar <3 

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