Im Schatten der goldenen Akazie

von Christiane Lind 
4,6 Sterne bei31 Bewertungen
Im Schatten der goldenen Akazie
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Birkel78s avatar

Ein schönes Lesevergnügen, bei dem zwei Frauen aus verschiedenen Generationen versuchen ihr Familiengeheimnis zu lüften.

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Eine wundervolle und tief berührende Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen und zwei Kontinenten

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Inhaltsangabe zu "Im Schatten der goldenen Akazie"

Erinnerungen bleiben, aber der Schmerz verweht mit dem Wind … Australien, Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dem tragischen Tod ihrer Mutter haben die besonnene Victoria und die leidenschaftliche Catherine nur einander. Nichts scheint die Schwestern trennen zu können, bis der Opalschürfer Luke in ihr Leben tritt. Gut hundert Jahre später: Nach einer tiefen Enttäuschung folgt Franziska kurz entschlossen einem Brief ihrer Großtante Ella und reist nach Australien. Gemeinsam forschen die beiden nach ihren Wurzeln und begegnen starken Frauen, weisen Aborigines und dem entbehrungsreichen Leben deutscher Einwanderer. Vor der traumhaften Kulisse Queenslands entfaltet sich eine dramatische Familiengeschichte über mehrere Generationen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781535337625
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:440 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:15.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Lydia_Mayervor 2 Monaten
    Wir werden nach Australien von 1890 und 2016 entführt

    Australien 1890/1898 und Hanover USA/ Australien 2016 das sind die Orte, an denen wir die Geschichte von jeweils zwei Schwestern verfolgen können.

    Australien 1890: Die Schwestern Victoria und Catherine leben auf einer Zuckerrohrfarm. Durch den Tod ihrer Mutter halten sie fest zusammen bis der Opalschürfer Luke in ihr Leben tritt. Er umschmeichelt Catherine, heiratet aber dann Victoria, da diese die Farm erbt. Catherine zieht tief verletzt zu ihrer Tante nach Brisbane.

    Frau Lind führt uns in das Australien von 1890 zurück. Zu dem beschwerlichen Leben auf einer Farm und dem Leben in Brisbane, wo die Frauen für ihr Wahlrecht kämpfen.

    USA/Australien 2016: 100 Jahre später leben die Schwestern Franziska und Alina. Genau wie vor 100 Jahren trennt ein Mann Franziska und Alina. Tief verletzt fliegt Franziska nach Brisbane zu ihrer Großtante Ella. Diese bittet Franziska, die Geschichte ihrer Familie zu erforschen, da sie ein Buch darüber schreiben möchte. Nach anfänglichen Zögern macht sich Franziska über die vielen Kisten im Dachboden um die ganzen Unterlagen zu sichten.

    Durch geschicktes Wechseln der Zeiten führt uns Christiane Lind durch die Geschichte. Wir erleben das Australien kurz vor der Jahrhundertwende mit all seinen Mühen und Freuden. Und wir erleben wie es 100 Jahre später das Leben auf der Farm „Amber’s Joy“ und in Brisbane ist. Wir bekommen einen Einblick von Australien mit all seinen Freuden und auch „Schrecken“, wie Giftschlangen, schlechte Ernten usw.

     All das ist in eine sehr gute Geschichte von 2 x 2 Schwestern gepackt, die einen nicht loslässt. Es ist in einem flüssigen Stil geschrieben, der sich gut lesen lässt. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor 4 Monaten
    Ein sehr schöner Australien-Roman

    Als Franziska ihren Freund und ihre Schwester zusammen in einer eindeutigen Situation erwischt, ist sie so enttäuscht und verletzt, dass sie nach Australien zu ihrer Großtante Ella reist, um Abstand zu gewinnen. Gemeinsam mit ihrer Großtante stöbert Franziska dann auf dem Dachboden in alten Fotos und Berichten aus der Vergangenheit, denn ihre Verwandte möchte mehr erfahren über ihre Vorfahren. Dabei stoßen die beiden auf interessante Begebenheiten und ein altes Familiengeheimnis.

     
    Mein Leseeindruck:
     
    Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal sind wir mit Franziska in der Gegenwart, und einmal sind wir mit Victoria und ihrer Schwester Catherine im Jahr 1890. Die beiden Mädchen wachsen gemeinsam mit ihrem Vater auf einer einsamen Zuckerrohr-Farm in Australien auf. Das Leben der beiden Schwestern ändert sich drastisch, als der Farmarbeiter Luke auf der Farm auftaucht…
    Mir haben beide Erzähltstränge sehr gut gefallen, wobei mich aber doch der Part, der in der Vergangenheit spielt, noch ein kleines bisschen mehr fesseln konnte. Ich fand es sehr spannend und interessant zu lesen, was Victoria und Catherine alles erlebt haben. Zugleich war es auch unterhaltsam mitzuverfolgen, wie Franziska und ihre Großtante Ella die Vergangenheit immer mehr aufdeckten.
    Die Autorin hat dabei einen sehr leichten und unkomplizierten Schreibstil, so dass sich das Buch sehr flüssig hat lesen lassen. Ich hatte sehr schöne unterhaltsame Lesestunden mit diesem Buch!

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    Klusivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wundervolle und tief berührende Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen und zwei Kontinenten
    Im Schatten der goldenen Akazie

    Australien zum Ende des 19. Jahrhunderts: Nachdem die Schwestern Catherine und Victoria Wagner ihre Mutter durch einen tragischen Unfall verloren und sich ihr Vater in seiner Trauer verschließt, haben sie nur noch einander. Als der Opalschürfer Luke als Zuckerrohrschneider nach Amber's Joy kommt und eine Liebelei mit Catherine beginnt, erleben beide Schwestern eine schmerzvolle Enttäuschung, und ihre Wege trennen sich. Es vergehen viele Jahre, und es muss viel geschehen, damit Catherine und Victoria wieder zueinander finden.

    Hannover, etwa hundert Jahre später: Auch hier geht es um zwei Schwestern. Franziska und Alina Lindhoff haben früh ihre Eltern verloren, und Franziska, die ältere, musste bereits in jungen Jahren Verantwortung für ihre jüngere Schwester übernehmen. Nach einer schweren Enttäuschung, die das Verhältnis der Geschwister stark belastet, beschließt Franziska kurzfristig, nach Australien zu reisen. Einen alten Brief ihrer Großtante Ella, die sie Jahre zuvor eingeladen hatte, hat sie im Gepäck und besucht die ältere Dame. Ella ist auf der Suche nach den eigenen Wurzeln, und Franziska hilft ihr dabei. Während ihrer Recherchen zu Ellas und damit auch zu ihrer eigenen Familiengeschichte, entdeckt sie so mancherlei Geheimnisse und auch Tragödien. Die gemeinsame Suche stärkt das Band zwischen Ella und ihrer Großnichte, aber dann scheinen ihre Pläne kurz vor dem Ziel zu scheitern. Wird es Franziska gelingen, auch das letzte Familiengeheimnis zu lüften?

    In dieser faszinierenden Familiengeschichte geht es immer wieder um das Verhältnis zweier Schwestern. Sind es im 19. Jahrhundert Catherine und Victoria, so scheint sich das Schicksal auch in der Gegenwart zu wiederholen, denn zwischen Franziska und Alina herrschen ebenfalls negative Gefühle und Spannungen. Wie sich herausstellt, hatte auch Großtante Ella eine Schwester, und auch da war das Verhältnis nicht zum Besten, sondern von Enttäuschungen geprägt. Auf zwei Zeitebenen erlebt man die Entwicklung mit, wie es zum jeweiligen Bruch zwischen den Schwestern kam und auch, wie sie sich langsam wieder aufeinander zu entwickeln. Beide Erzählstränge haben mich fasziniert. In der Handlung, die im 19. Jahrhundert spielt, erfährt man viel über die Zuckerrohrplantage der Wagners, die damals als Einwanderer nach Australien kamen. Es ist kein leichtes Leben, das sie führen, sondern es ist arbeits- und entbehrungsreich. Der Tod von Amber Wagner hinterlässt eine Lücke, die sich nicht schließen lässt. Er reißt eine Kluft zwischen die Schwestern und ihren Vater, der sich gehen lässt und auf dem besten Weg ist, die Plantage und damit den Lebensunterhalt für seine Familie zu verlieren.

    In der Gegenwart muss Franziska wieder lernen, anderen Menschen zu vertrauen. Nach allem, was sie gerade erst erlebt hat, fällt ihr das nicht leicht. Ihre Recherchen, gemeinsam mit ihrer Großtante, zur Familiengeschichte führt sie ebenfalls nach Amber's Joy. Nach und nach findet sie zu sich selbst, und es gelingt ihr, zu vertrauen und zu vergeben.

    Die verschiedenen Charaktere sind auf beiden Zeitebenen detailliert ausgearbeitet, und man kann die Gefühle der Protagonisten nachvollziehen. Besonders Franziska, ihre Handlungen und Reaktionen, konnte ich sehr gut verstehen. In der Vergangenheit wie in der Gegenwart begegnet man auch Aborigines, und immer hatte ich das Gefühl, dass diese Menschen mehr sehen und anderen tief in die Seele schauen können. Sie, die rücksichtslos aus ihrer Heimat vertrieben wurden und bei den meisten weißen Einwanderern ein geringes Ansehen genießen, verfügen über eine anrührende Herzlichkeit und einen bewundernswerten Weitblick.

    Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Tatsache, dass es in dem Handlungsstrang der Gegenwart eine sehr eigenwillige Katze gibt. Diese starken Katzencharaktere sind ein Markenzeichen der Autorin und für mich aus ihren Romanen nicht wegzudenken. Aber in diesem Buch gibt es eine Besonderheit, denn im Erzählstrang zur Vergangenheit bekommen Christiane Linds Katzen eine starke Konkurrenz in Form eines Hundes. Es ist ein Blue Heeler mit Namen Cookie, der treue Begleiter von Victoria, der einen ganz besonderen Charme hat. Obwohl ich eigentlich eher ein „Katzenmensch“ bin, habe ich den kleinen tapferen Kerl sofort in mein Herz geschlossen.

    Zwischenmenschliche Emotionen kommen in der gesamten Handlung sehr ausdrucksstark zur Geltung. Mich hat dieser Roman von Anfang bis Ende gefesselt, und das Schicksal der Frauen in beiden Jahrhunderten hat mich tief berührt. Die bewegende Handlung, eingebettet in wundervolle Landschaftsbeschreibungen, hat mich nachhaltig beschäftigt. Es ist wunderschön, wie Christiane Lind alles zu einem Abschluss bringt, der zufrieden macht und rund ist. 

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    Lesestunde_mit_Maries avatar
    Lesestunde_mit_Marievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zwei Lovestories vor australischem Hintergrund. Gut recherchierter Down-Under Hintergrund.
    Drei Generationen, drei Schwesternpaare, sechs Schicksale

    Der Australienroman „Im Schatten der goldenen Akazie“ der Autorin Christiane Lind kann schon beinahe als Familienepos bezeichnet werden. Wir lernen drei Schwesternpaare kennen, die einer gemeinsamen Familie entstammen, aber zu sehr unterschiedlichen Zeiten lebten, beziehungsweise leben. Die gemeinsamen Wurzeln der Frauen liegen in Deutschland. Doch ein Zweig der Familie wanderte nach Australien aus – und hier spielt auch der Hauptteil der Handlungen.

    Der Roman wird aus zwei Zeitperspektiven erzählt und startet im 21. Jahrhundert in Deutschland. Hier lernen wir die Protagonistin Franziska kennen, die kurz vor ihrer Abschlussprüfung steht und alleine mit ihrer jüngeren Schwester Alina wohnt. Die Eltern der beiden verunglückten, als Franziska kurz vor ihrem Abitur stand. Seidem kümmert sich die ältere Schwester fürsorglich um die Jüngere und stellt ihre eigenen Bedürfnis hintan. Doch Franziska ertappt ihren Freund Julian in flagranti – ausgerechnet mit ihrer Schwester Alina. Das ist ein herber Schlag für die junge Frau. So kommt es, dass sie – ganz untypisch für sie - Hals über Kopf eine Reise antritt, die sie eigentlich vier Jahre zuvor mit ihrer Mutter machen sollte. Sie reist nach Brisbane in Queensland, wo Ellen Murdoch, eine entfernte Verwandte, wohnen soll. Besagte Ellen Murdoch nahm seinerzeit Kontakt zu Franziskas Mutter auf und lud sie nach Australien ein. Franziska weiß aber nicht einmal, ob Ellen noch lebt, einzig der Brief ist ein vager Anhaltspunkt.

    Auf der zweiten Zeitebene finden wir uns im Jahr 1897 auf der Zuckerrohrplantage Amber's Joy in Australien wieder. Hier lebt Victoria mit der jüngeren Schwester Catherine und ihrem unwirschen Vater Joseph Wagner. Die Mutter und Ehefrau Amber verstarb an einem Schlangenbiss und der Vater macht das junge Mädchen Victoria dafür verantwortlich. Die beiden Mädchen wachsen heran und werden zu jungen Frauen. Catherine verliebt sich in einen Saisonarbeiter, doch der Vater hat andere Pläne und auch hier reist eine der Schwestern zutiefst enttäuscht ab.

    Die Geschichten der beiden Schwesternpaare weisen ein paar Parallelen und doch wiederum große Unterschiede auf. Ellen Murdoch, die aus einer zwischen den beiden Zeitebenen liegenden Generation stammt, dient als eine Art Bindeglied. Auch sie hatte eine Schwester, auch hier gab es einen Mann und auch hier gab es eine tiefe Kluft, die zwischen die beiden Schwestern geschlagen wurde. Doch Ellen tritt mit einer außergewöhnlichen Bitte auf Franziska zu:

    "Ich habe mich gefragt, ob du Interesse hast, unser Buch zu schreiben?" Ella schaute sie so erwartungsvoll an, dass Franziska nur nicken konnte. "Die Geschichte der Frauen von Amber's Joy ist es wert, dass man sie erzählt."

    So kommt es, dass Franziska mit einiger Unterstützung die Geschichte der beiden Schwestern Victoria und Catherine Stück für Stück aufdeckt. Wir erfahren nicht nur von der Zuckerrohrplantage, sondern auch von der Suffragetten Bewegung in Australien. Wir bekommen kleine Einblicke in die Welt der Aborigine und das Land Australien – damals wie heute. So baut sich die Geschichte Kapitel um Kapitel auf. Da die Kapitel mit Handlungsort und Jahreszahl versehen sind, findet man sich gut zurecht.

    Die Protagonisten sind klar gezeichnet und gut entwickelt. Vor allem die Zeichnung der Catherine hat mich sehr überrascht. Auch die Entwicklung der Nebencharaktere sind in ihrer Ausprägung und im Zusammenspiel mit den Protagonistinnen passgenau.

    Vielleicht war das Stück an der ein oder anderen Stelle ein wenig kitschig, aber in Summe hat mich der Roman gut unterhalten und in mein geliebtes Australien versetzt.

    Fazit:
    Spannender und lesenswerter Australienroman um die Schicksale dreier Schwesternpaare unterschiedlicher Generationen. Gespickt mit wissenswerten Informationen und abgerundet mit ein bisschen Romantik.

    Kommentare: 5
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    sabinebartschs avatar
    sabinebartschvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Absolute Leseempfehlung
    Absolute Leseempfehlung


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    katze267s avatar
    katze267vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: spannende und emotional anrührende Familiensaga in Australien mit interessanten Geschwisterkonflikten
    Spannende und emotional berührende australische Familiengeschichte in 2 Zeitebenen

    Der Roman spielt abwechselnd in zwei Zeitebenen. Einmal in Australien,Ende des 19. Jahrhunderts. Victoria und ihre Schwester Catherine müssen den frühen Tod ihrer Mutter verkraften und wachsen mit dem dadurch freudlos und hart gewordenen Vater auf einer Zuckerrohrplantage im australischen Outback heran..

    Ende des 20. Jahrhunderts kümmert sich in Deutschland Franziska nach dem Unfalltod der Eltern um ihre jüngere Schwester.Nach einem großen Streit und einer tiefen seelischen Verletzung durch die Schwester fliegt die sonst eher ruhig und überlegt handelnde Franziska spontan nach Australien, da kurz vor dem Unfall damals ihre Mutter einen Brief mit der Einladung einer entfernten Verwandten von dort bekam. Erst nach mehrwöchigem Aufenthalt bei einer Gastfamilie fasst Franziska den Mut, sich bei der ihr unbekannten Großtante Ella zu melden.Diese nimmt sie herzlich auf, und beide beginnen, die Familiengeschichte und die darin verborgenen Geheimnisse zu erforschen, ihr Hauptaugenmerk gilt dabei der Geschichte der beiden Schwestern auf der Farm.

    Parallel dazu wird die Geschichte der beiden ungleichen Schwestern in der Vergangenheit weiter erzählt., von ihrem Leben, ihrem Zerwürfnis, ihren Lieben und auch vom täglichen harten Leben auf einer Farm und in der Stadt.

    Durch diesen Zeitenwechsel wird der Roman sehr abwechslungsreich, die Suche nach den Familiengeheimnissen besonders interessant für den Leser. Beeindruckend sind auch die Parallelen zwischen den Geschwisterkonflikten, zumal sogar Ella einen ähnlichen mit ihrer inzwischen verstorbenen Schwester erlebte.

    Der Schreibstil liest sich angenehm leicht, ohne ins Seichte abzudriften.

    Alle Charaktere sind liebevoll detailliert beschrieben, die Hauptcharaktere wachsen dem Leser schnell ans Herz, man fühlt und leidet mit ihnen mit.Doch auch die Fasznation der Australiens, der Natur aber auch den unverwechselbaren Charakter ihrer Bewohner bringt die Autorin dem Leser nahe, wobei sie auch auf historische Begebenheiten wie die mir bisher unbekannte Sufragettenbewegung in Australien und die Diskriminierung der Aborigines eingeht.

    Frau Lind ist hier ein sowohl spannender, als auch emotional berührender Roman gelungen, der ganz nebenbei auch viel Wissenswertes vermittelt.

    Von mir gibt es dafür fünf Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Familiengeschichte vor wundervoller australischer Kulisse
    Spannende Familiengeschichte vor traumhafter australischer Kulisse

    "Wie ein Land Wolkenbrüche braucht, um zu wachsen, braucht ein Leben schwere Zeiten." (S. 23)

    Hannover 2016: Nie hätte Franziska gedacht, dass ihre Schwester sie so verraten könnte. Tief verletzt bricht sie alle Brücken hinter sich ab und flüchtet nach Australien, um dort bei einem Sprachkurs auf andere Gedanken zu kommen und ihre bis dato unbekannte Großtante Ella zu besuchen. Gemeinsam beginnen die beiden Frauen nach ihren Wurzeln zu forschen und tauchen tief ein in eine faszinierende Familiengeschichte, die im Jahr 1897 ihren Lauf nahm. Damals lebten die Schwestern Victoria und Catherine auf der Zuckerrohrfarm ihres Vaters, bis ein Mann in ihr Leben trat und alles veränderte.

    "Im Schatten der goldenen Akazie" ist ein typischer Love & Landscape Roman aus der Feder von Christiane Lind. Die deutsche Autorin ist unter mehreren Pseudonymen bekannt und veröffentlichte z.B. als Carolyn Lucas romantische Engelsfantasy, die mich bereits begeistern konnte.

    Australien und insbesondere die Gegend um Queensland bildet hier die wundervolle Kulisse für eine bewegende und dramatische Familiensaga, die auf zwei Zeitebenen spielt und sich über mehrere Generationen erstreckt. Alles wird sehr anschaulich beschrieben und man fühlt sich direkt hineinversetzt in die einzigartige Landschaft Australiens mit seiner prächtigen Flora & Fauna. Ein Sehnsuchtsland ohnegleichen, denn wer möchte nicht mal wie Franziska einen süßen Koala streicheln, die tiefen Akazienwälder durchschreiten oder sich an den vielfältigen exotischen Blumen erfreuen. Eine tolle Atmosphäre, welche dem Roman sehr zugutekommt.

    Denn gerade das erste Drittel konnte mich noch nicht wirklich überzeugen. Handlung und Schreibstil sind recht einfach gestrickt und manche Zeitsprünge und übergangene Ereignisse verwirren. Glücklicherweise änderte sich das später etwas. Verschiedene Themen wie die Suffragettenbewegung und der Kampf um das Frauenwahlrecht, die Einbeziehung von historischen Persönlichkeiten oder die Unterdrückung der australischen Ureinwohner machen die Geschichte zunehmend interessant und spannend. Wobei mich der Erzählstrang aus der Vergangenheit mit Victoria und Catherine bedeutend mehr gefesselt und berührt hat. Zwei starke Frauen, die man einfach nur bewundern kann und gern auf ihrem Weg begleitet. Catherine fand ich zwar anfangs noch etwas unsympathisch, doch das legte sich rasch. Die beiden Schwestern müssen um Liebe und Selbstbestimmung kämpfen, schwierige Situationen meistern und mit Rückschlägen und Verrat umgehen; in einer Zeit, wo Frauen noch nicht viel Mitspracherecht hatten und vieles gleich als Skandal galt. Dagegen ist Franziskas Geschichte in der Gegenwart recht vorhersehbar und fällt am Ende ganz schön rührselig und kitschig aus. Auch das schließlich enthüllte Familiengeheimnis haute mich jetzt nicht vom Hocker.

    Dennoch kann "Im Schatten der goldenen Akazie" durchaus empfehlen, denn Australienfans und Liebhaber von spannenden und geheimnisvollen Familiengeschichten kommen hier definitiv auf ihre Kosten. 4 Sterne von mir.

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    SanNitvor 2 Jahren
    Im Schatten der goldenen Akazie

    Das ist eine sehr umfangreiche Geschichte über mehrere Generation.
    Die alle ineinander verzweigt sind und sich auch alle in gewisser Weise das selbe Schicksal teilen.
    Es wurde aus Franziska, Victoria, und Catherine ihrer Perspektive geschrieben.
    Vor jedem Wechsel gab es immer Andeutungen, die mich immer aufstöhnen ließen, weil ich wissen wollte wie es weiter geht.
    Es gab einige emotionale Passagen, die mir auch die Tränen in die Augen trieben.
    Die Autorin hat eine schöne fließende Schreibweise.
    Ich hätte mir ein bisschen mehr Australien in Bildern gewünscht. Die konnten sich in den Beschreibungen bei mir nicht so richtig bilden. Das ist aber der einzige kleine Makel.
    Sehr gut im Anschluss fand ich das Glossar. Erläuterungen bei geschichtlichen Büchern finde ich immer sehr hilfreich

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    Blausternvor 2 Jahren
    Im Schatten der goldenen Akazie

    Ella Murdoch erhielt einen überraschenden Brief aus Brisbane von einer entfernten Verwandten, die sie zu sich einlädt. Franziska soll nach ihrem Abitur mit ihrer Mutter dorthin reisen. Doch es kommt anders. Die Eltern sterben bei einem Unfall, und Franziska muss für ihre jüngere Schwester Alina zurückstecken, der sie ihren beruflichen Werdegang ermöglicht. Sie selbst bleibt dabei auf der Strecke und wird dann auch noch von ihr mit ihrem Freund hintergangen. Hals über Kopf flüchtet sie nun nach Australien zu ihrer Großtante Ella, mit der sie zusammen die Geschichte ihrer Vorfahren auf Amber’s Joy unter die Lupe nimmt. Dort lebten im 19. Jahrhundert Viktoria und die jüngere Schwester Catherine mit ihrem verbitterten Vater. Denn seit seine geliebte Frau an einem Braunschlangenbiss starb, war das Leben auch für ihn nicht mehr lebenswert, und er machte Viktoria dafür verantwortlich, die von da an nur noch unter ihm zu leiden hatte. So zwang er Viktoria, den Mann zu heiraten, der mit Catherine angebandelt hat und machte ihr so das Leben zur Hölle, denn der war der geborene Nichtsnutz. Catherine jedoch floh aus verletzter Liebe und dem Vertrauensbruch ihrer Schwester zu ihrer Verwandten nach Brisbane. Dort schloss sie sich der Frauenrechtsbewegung an, und machte den gleichen Fehler noch einmal.
    Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitebenen und hat somit zwei Handlungsstränge. Zum einen verfolgen wir das Leben von Viktoria und ihrer Schwester und zum anderen das von Franziska und ihrer Schwester, und alles scheint sich in dieser Familie zu wiederholen. Durch einen Vertrauensbruch werden die engsten Verwandten durch Flucht verlassen und ignoriert, teilweise ein ganzes Leben lang bis zum Tod. Dabei wird deutlich, dass jeder nur ein Mensch ist und auch falsche Entscheidungen treffen kann, und man dabei unwissentlich oder auch, weil man nicht anders kann oder zu schwach ist, die Liebsten damit kränkt und quält. Aber das es doch wichtig ist, irgendwann zu verzeihen. Viktoria ist zwar eine sehr verantwortungsvolle junge Dame, die trotz allem Leid für ihren kranken Vater da ist, sich aber von ihm tyrannisieren lässt und zu schwach ist, sich gegen ihn durchzusetzen. Dafür lässt sie sogar ihre große Liebe gehen. Catherine dagegen ist der schöne Sonnenschein und Vaters Liebling, aber auch recht leichtlebig. Ähnlich verhält es sich bei Franziska und Alina. Sehr schön bildlich werden uns hier die australische Gegend und das damalige Leben mit seinen anfänglichen Höhen und späteren Tiefen auf der Zuckerrohrplantage beschrieben, und auch über den Kampf um das Wahlrecht für Frauen erfährt man viel Interessantes. Der Schreibstil lässt sich angenehm flüssig lesen.

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    JessicaLiests avatar
    JessicaLiestvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Herzergreifend - unvergesslich - ein wahrhaftiges Leseabenteuer
    "Man sagt, die Liebe sei eine Himmelsmacht"

    Der traumhafte Inhalt:
    Australien, Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dem tragischen Tod ihrer Mutter haben die besonnene Victoria und die leidenschaftliche Catherine nur einander. Nichts scheint die Schwestern trennen zu können, bis der Opalschürfer Luke in ihr Leben tritt.

    Gut hundert Jahre später: Nach einer tiefen Enttäuschung folgt Franziska kurz entschlossen einem Brief ihrer Großtante Ella und reist nach Australien. Gemeinsam forschen die beiden nach ihren Wurzeln und begegnen starken Frauen, weisen Aborigines und dem entbehrungsreichen Leben deutscher Einwanderer.

    Vor der traumhaften Kulisse Queenslands entfaltet sich eine dramatische Familiengeschichte über mehrere Generationen.


    Cover:
    Es ist wirklich schwer die Schönheit Australiens auf ein kleines Cover zu beschränken. Aber dieses Cover hat es geschafft. Die ganze Farbauswahl und allgemein die ganze Gestaltung ist einfach traumhaft. Natürlich hat auch hier der Bezug auf den Titel nicht gefehlt.
    Highlight ist für mich das Känguru im oberen Bereich, was ich auch zugegeben erst auf den zweiten Blickt entdeckt hatte.

    Charaktere:
    Ich glaube ich sage bei deinen Büchern fast jedes Mal das gleiche … aber es ist halt einfach wirklich so. Du bist eine Meisterin im Charakter erfinden – gestalten – verwirklichen. Es sind dann nicht nur irgendwelche Charaktere, es sind starke Persönlichkeiten. Sie verleihen der Geschichte einfach Leben, es gab so viele Charaktere mit den verschiedensten Persönlichkeiten, dabei waren sie alle perfekt ausgearbeitet. Die Charaktere verdeutlichen nur allzu sehr wie wichtig die eigene Familie ist. Ein Leben lang sauer auf den anderen zu sein, ist nicht richtig. Das macht das ganze Leben nur noch schwerer. Es geht um das Verzeihen. Das starke Band das eine Familie verbindet und auch immer verbinden sollte. Um Vertrauen. Das man Entscheidungen trifft die eine andere Person verletzten wird, damit muss man immer rechnen. Umso wichtiger ist es wieder einander zu vertrauen.
    Es gab Charaktere, die all dies durchgemacht habe. Es gab Charaktere die keine andere Wahl hatten, die von den anderen gedrängt wurden. Denen Unrecht wiederfahren ist. Und es gab Charaktere deren Ziel es war die Familie wieder zu vereinen. Jede Generation hatte ihre eigene besondere Geschichte, wie wurden alle 3 zu einem großartigen Buch verknüpft.
    Sie haben mein Herz erobert und es zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil hat mich an manchen Stellen glücklich, traurig, zum Lachen und auch mitfiebern lassen. Die ganzen Emotionen waren einfach genau an den richtigen Stellen eingesetzt worden. Fantastisch zu lesen, dabei auch sehr entspannend - und spannend. Es war auch schön einen Teil über Australien selbst du lesen, die vermittelten Eindrücke wie es damals sein musste waren großartig und super zum Nachvollziehen. Sehr gut gefallen hat mir unter anderem das Thema Frauenwahlrecht.
    Die Geschichte hat mich mit jedem einzelnen Wort in den Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Die ganzen Entwicklungen die die Charaktere im Buch durchgemacht haben waren sehr schön zu lesen. Es war ein wahrhaftiges Leseabenteuer in Australien.

    Ich würde das Buch immer und immer wieder von vorne lesen! 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ChristianeLs avatar

    Liebe Lovelybookerinnen,

    in wenigen Tagen veröffentliche ich „mein Familiengeheimnis“ Im Schatten der goldenen Akazie als Independent-Autorin. Daher möchte ich euch heute zu einer Vorab-Leserunde einladen.

    Die Akazie ist mir persönlich wichtig, weil es in dem Buch um Schwestern geht - Schwesternliebe, aber auch Schwesternrivalität.

    (Meine Schwester fragte misstrauisch: "Ich bin aber nicht Vorbild für Alina?" Als Antwort lächelte ich und schwieg.)

    Worum geht es in dem Roman?

     Das sagt der Klappentext:

    Erinnerungen bleiben, aber der Schmerz verweht mit dem Wind …

    Australien, Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dem tragischen Tod ihrer Mutter haben die besonnene Victoria und die leidenschaftliche Catherine nur einander. Nichts scheint die Schwestern trennen zu können, bis der Opalschürfer Luke in ihr Leben tritt.

    Gut hundert Jahre später: Nach einer tiefen Enttäuschung folgt Franziska kurz entschlossen einem Brief ihrer Großtante Ella und reist nach Australien. Gemeinsam forschen die beiden nach ihren Wurzeln und begegnen starken Frauen, weisen Aborigines und dem entbehrungsreichen Leben deutscher Einwanderer.

    Vor der traumhaften Kulisse Queenslands entfaltet sich eine dramatische Familiengeschichte über mehrere Generationen.

     Das verschweigt der Klappentext:

    ... im 19.  Jahrhundert

    - Victorias große Liebe Billy, einen Halb-Aborigine, den sie wegen der Farm aufgibt

    - Cookie, eine treue und kämpferische Blue Heeler-Hündin

    - selbstverständlich einen Kater, der Catherines Zimmer in Brisbane besetzt

    - … und die Frauenwahlrechtsbewegung Queenslands

    ... im 21. Jahrhundert

    - Franziskas Schwester Alina (das hat sie verdient!)

    - Riley, einen arroganten Australier mit unglaublich blauen Augen

    - Koalas, Wombats, Kängurus und Pferde


    Hier geht es zur Leseprobe

    Wer bin ich?

    Christiane Lind hat sich schon immer Geschichten ausgedacht, die sie ihren Freundinnen erzählte, aber nur selten zu Papier brachte. Erst zur Jahrtausendwende erinnerte sie sich daran und begann Kurzgeschichten zu schreiben. Inzwischen hat sie unter den Pseudonymen Christiane Lind, Chris Lind, Laura Antoni und Clarissa Linden elf Romane bei den Verlagen Rowohlt, Thienemann, Droemer, Aufbau und Amazon veröffentlicht. Als Carolyn Lucas hat sie Fantasygeschichten im Selbstverlag publiziert.

    Beim Schreiben begibt sich Christiane am liebsten auf die Spur von Familien und deren Geheimnisse, sei es im Mittelalter, dem 20. Jahrhundert oder auf anderen Kontinenten.

    Nach beruflichen Zwischenstationen in Göttingen, Gelsenkirchen und Bremen teilt sie heute in Kassel eine Wohnung mit unzähligen und ungezählten Büchern, einem Ehemann und vier Katern. Die Samtpfoten erwarten von Christiane, dass mindestens eine Katze in ihren Geschichten vorkommt, was inzwischen ihr Markenzeichen ist.

    Wenn ihr mitlesen wollt!

    Für die Leserunde stelle ich 10 Taschenbuch-Exemplare zur Verfügung. Wenn ihr gemeinsam mit mir ans andere Ende der Welt reisen wollt (leider nur per Buch), schreibt hier bitte bis zum 16. August 2016, was euch zu Australien als erstes in den Sinn kommt. Ich freue mich auf eure Bewerbungen und die gemeinsame Leserunde, die voraussichtlich am 21. August 2016 beginnen wird.

    (Ups, was ich vergessen habe: Schreibt ihr bitte dazu, ob ihr euer Gewinnbuch signiert oder unsigniert haben möchtet. Danke!)

    Herzliche Grüße

    Christiane

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