Christiane Lind So weit uns Träume tragen: Titanic-Roman

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Inhaltsangabe zu „So weit uns Träume tragen: Titanic-Roman“ von Christiane Lind

Christiane Lind nimmt uns mit auf die Titanic.

— KerstinMC
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  • Reise in die Gefahr

    So weit uns Träume tragen: Titanic-Roman

    UlrikeG-K

    30. July 2017 um 21:03

    Die Titanic tritt ihre Jungfernfahrt an, die gleichzeitig ihre letzte Fahrt sein sollte. Passagiere aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten gehen an Bord; sie reisen ins gelobte Land Amerika, wollen dort ein neues Leben beginnen, Freunde oder Verwandte besuchen oder sie kehren ganz einfach nur nach Hause zurück. Die Passagiere der ersten und zweiten Klasse genießen den Luxus, den dieses als unsinkbar geltende Schiff im Übermaß bietet, die Passagiere der dritten Klasse haben die Hoffnung auf ein besseres Leben, das ihrer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten harrt.Niemand ahnt, dass das schöne Schiff seinen Bestimmungsort nie erreichen wird...Vor diesem Hintergrund lässt Christiane Lind ihre Hauptfiguren, zwei junge Frauen aus Berlin, agieren.Paula und ihre Freundin Luise stehen ganz unerwartet vor dem Nichts, nachdem sie aus rätselhaften Gründen ihre Arbeit verloren haben. Da sie beide mittellos sind und in Deutschland keine Zukunft mehr sehen, nehmen sie die Einladung eines Verehrers an, zu ihm nach New York zu kommen, die Fahrscheine für die Reise auf der Titanic schickt er ihnen zusammen mit der Einladung.So brechen sie ihre Zelte in Berlin ab und begeben sich mit einer guten Portion Hoffnung im Gepäck an Bord der Titanic mit Ziel Vereinigte Staaten.Doch verläuft ihre Reise von Beginn an ganz anders als erwartet! Schon bald ziehen schwarze Wolken am Horizont auf, Unerklärliches geschieht - und die beiden jungen Frauen kommen langsam einem von langer Hand geplanten Komplott auf die Spur, einem Geheimnis aus der Vergangenheit, das ihr Leben in Gefahr bringt....Wird es ihnen mit Hilfe neuer Freunde, die sie an Bord finden, gelingen, dieser Gefahr Herr zu werden? Werden sie am Ende zu den Überlebenden gehören oder werden sie das Schicksal derjenigen teilen, die mit dem Schiff untergingen?Mit stetig steigender Spannung und gleichzeitig mit einer guten Prise Humor und einem Augenzwinkern lässt uns Christiane Lind mit leichter Feder teilhaben an Paulas und Luises abenteuerlichem Schicksal auf der letzten Reise der Titanic. Und da die historischen Fakten den Rahmen ihres Romans bilden, gerät der Leser unversehens in den Strudel der Ereignisse - er leidet mit den Passagieren, bangt und hofft für sie, als die todbringende Gefahr, der Untergang, immer näher rückt.Und ganz ehrlich - wer möchte nach Beendigung des fesselnden und ganz und gar realistischen Buches wohl in der nächsten Zeit ein Schiff besteigen?!

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  • Toller Handlungsort, leider konstruierte Handlung - dafür wahnsinnig emotionales Ende!

    So weit uns Träume tragen: Titanic-Roman

    JuliaSchu

    24. July 2017 um 10:04

    Die Titanic und ihr Untergang sind Themen, die mich seit meiner Kindheit faszinieren. Mein Vater hatte ein Faible für das berühmte Schiff und in unserer Vitrine stand immer ein Nachbau des Luxusdampfers. Jeder hat schon einmal etwas von der Titanic gehört. Kaum jemand kennt nicht den berühmten Film von 1997. Und obwohl das Thema bekannt, ja fast schon ausgereizt ist, gibt es noch immer viele Adaptionen. Meiner Meinung nach zurecht, denn dieses grauenhafte Schicksal der über 1500 Opfer kann wohl nie so ganz begriffen werden. Eine dieser Adaptionen ist das Buch „So weit uns Träume tragen“ von Christiane Lind, welches zuvor unter dem Titel „Weiße Rosen und die Titanic“ erschien. Der neue Titel ist gelungen, wenn man mich fragt. Die Geschichte ist allerdings zu großen Teilen eher eintönig, obwohl sich um viele Genrewechsel bemüht wird. Erst das Ende watet mit puren Emotionen auf, die niemanden kaltlassen. Aber wie sollte es bei dem bekannten Ende, das die Titanic nahm, auch anders sein? „So weit uns Träume tragen“ ist ganz nett, es blieb dennoch hinter meinen Erwartungen zurück.KlappentextFrühjahr 1912: Die Schauspielerin Paula hat ihr Erbe ausgeschlagen, um auf der Bühne zu stehen. Gemeinsam mit der Kostümbildnerin Luise erobert sie die Berliner Theaterwelt im Sturm. Doch von einem Tag auf den anderen stehen die Freundinnen vor dem Nichts. Als ein Verehrer ihnen ein Erste-Klasse-Ticket für die Titanic schenkt, ergreifen die jungen Frauen mutig die Chance auf ein neues Leben. An Bord des eleganten Luxusdampfers lernt Luise den schüchternen Steward Leonard kennen und lieben, während der geheimnisvolle Ferdinand von Fahlbusch großes Interesse an Paula zeigt.Wird es ihm gelingen, ihr Herz zu erobern?Ist Paula bereit, ihre Träume über Bord zu werfen?MeinungWie man schon erahnen kann, wird versucht dem Leser hier einen vielfältigen Themenmix zu bieten. Im Grunde geht es um zwei Frauen, die seit ihrer Kindheit befreundet sind und alles im Leben gemeinsam angehen. Somit ist das Thema Freundschaft das präsenteste im Buch. Paula und Luisa sind ein nettes Gespann, das sich aufeinander verlassen kann. Sie stehen alles gemeinsam durch. Luise ist dabei die bescheidenere der beiden. Als Kostümbildnerin ist sie sehr begabt, doch im Mittelpunkt steht immer Paula, die außerdem von adeliger Abstammung ist. Ich mochte Luise weitaus lieber als Paula. Obwohl sie ein sehr lebhafter und auch guter Charakter ist, war sie mir manchmal zu perfekt. Gerade das soll sicher vermieden werden, aber mich konnte Paulas Charakter nicht für sich gewinnen. Insgesamt leidet ihre Figur unter der Handlungskonstellation. Ich persönlich empfand die gesamte Geschichte zu konzipiert, zu stark durchgeplant mit zu vielen Zufällen, die letztendlich zum Ausgang des Ganzen führen. Das ganze Theater um die Reise mit der Titanic ist dabei nur der Anfang und das hängt stark mit Ferdinand von Fahlbusch zusammen. Seine Figur ist natürlich nicht zu mögen. Seine Geschichte ist schnell erraten und dieser verrückte Mann soll wohl für das Thrill-Element in der Geschichte sorgen. Verrat und Vergangenheit sind Themen, die gleichzeitig auf den Plan treten. Der gesamte Handlungsstrang um Ferdinand hat mich genervt. Es war übertrieben und somit wenig authentisch. Natürlich ist der Mann größenwahnsinnig, aber etwas weniger Drama hätte ich mir hier gewünscht. Ein weiteres Thema ist die Liebe. Dieses zarte Pflänzchen, das sich zwischen Luise und Leonard entwickelt, hat mir gut gefallen. Natürlich hatten die beiden äußerste wenig Zeit, sich ineinander zu verlieben, aber das kann auf der Titanic schon mal vorkommen. Der Themenmix aus Liebe, Hoffnung, Thrill und Verrat, kam für mich nicht ganz logisch zusammen.Sehr positiv ist aber der gesamte Titanic-Kontext, bzw. die Titanic als Handlungsort. Als Leser weiß man von Beginn an mehr als die Figuren des Buches. Die Ereignisse sind historisch ziemlich genau geschildert. Natürlich ist der Autorin ein Rahmen an Fiktion erlaubt. Damals gab es schließlich auch genügend Gerüchte und Spekulationen, die im Buch gut verarbeitet werden. All das hat mir gut gefallen. Der Höhepunkt des Buches ist natürlich der Untergang der Titanic. Bis dahin musste ich mich zum Teil durchs Buch zwingen, doch diese Kapitel, haben mich unglaublich mitgenommen. Ich musste meine Tränen trocknen, als Menschen lieber zusammen sterben als alleine leben wollten. In diesen Szenen hat Lind wahres Können bewiesen und spielt mit den Emotionen des Lesers. Wirklich schade, dass der Rest mich nicht so überzeugen konnte. Auch das Ende des Buches war mir ein bisschen zu kitschig. Im Grunde ist der Schreibstil flüssig, die Kapitel sind kurz, manchmal war mir Paulas Sicht deutlich zu subjektiv.FazitEin großartiger Handlungsort und wirklich gelungene Schlusskapitel machen aus „So weit uns Träume tragen“ durchaus ein lesenswertes Buch. Leider ist die gesamte Handlung etwas zu sehr gewollt und konstruiert. Die Charaktere sind in Ordnung, der Genremix gelingt leider nicht. Insgesamt vergebe ich 3,5 Spitzenschuhe. Das Buch frischte meine Titanic-Faszination in jedem Fall wieder auf, eine interessantere Handlung hätte ich mir aber gewünscht.

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  • Ich habe mich von dem historischen Hintergrund mitreißen lassen.

    So weit uns Träume tragen: Titanic-Roman

    KerstinMC

    03. July 2017 um 20:20

    Das Cover zeigt eine Frau in einem Kleid aus längst vergangenen Tagen. Sie lehnt an der Reling eines Schiffes und schaut auf das Meer. Dem Schiff voraus sind Eisberge zu sehen. Es ist ein sehr harmonisches Bild und lässt einen Träumen. Der Roman startet in Ostpreußen 1899. Dort lerne ich Paula, die Tochter der Gutsherren und Luise die Tochter der Köchin kennen. Mit ihnen gehe ich nach Berlin und finde mich dort 1912 wieder. Paula hat ein Engagement als Schauspielerin am Theater und Luise ist ebenfalls dort tätig. Sie stattet die Darsteller mit Kostümen aus. Nach dem Paula von einem Verehrer Tickets für die Jungfernfahrt der Titanic bekommen hat, starten die zwei mutig ins Abendteuer. „Ach egal, was kann uns auf der Titanic schon schlimmes passieren? Außer, dass wir seekrank werden, natürlich.“ sagt Paula zu Luise. An dieser Stelle hätte ich die zwei gerne aufgehalten, aber das war mir natürlich nicht möglich. Auf dem Schiff finden sich die zwei nur mühsam zurecht. Zum Glück lernen sie den Steward Leonard kennen, der sie über das Schiff führt. Wie die zwei ihre Fahrt auf der Titanic meistern und ob sie das nahende Unglück überleben kannst du nur durch lesen des Buches erfahren. Dies ist für mich der zweite Roman von Christiane Lind. Ich habe mich von dem historischen Hintergrund mitreißen lassen. Gekonnt verknüpft die Autorin den realen Schauplatz mit der fiktiven Geschichte. Wusstest du eigentlich schon, dass es immer eine Katze in den Romanen von Christiane Lind gibt? Ich habe mir die ganze Zeit überlegt wo sie wohl auftauchen wird. Der Hund von Paula, Valentino fand sie in Gestalt der Schiffskatze bei einem Erkundungsgang. Vielen Dank an Christiane Lind für das Rezensionsexemplar.

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  • Titanic aus neuer Perspektive

    So weit uns Träume tragen: Titanic-Roman

    Isbel

    03. July 2017 um 00:34

    So weit uns Träume tragen ist die 2. Auflage von Weiße Rosen auf der Titanic und brachte mich zurück auf die Titanic. Den neuen Titel und das ebenfalls neue Cover passen toll zur Geschichte und ich begrüße den Wechsel. Wie viele andere habe auch ich den Film mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet gesehen. Und irgendwie habe ich mir beim Lesen die ganze Zeit vorgestellt, dass Rose und Jack ganz in der Nähe von Paula und Luise sind. Paula und Luise verlieren überraschenderweise beide ihre Jobs in Berlin und erhalten gleichzeitig von einem Gönner Tickets für die Titanic. Die Kapitel, die in Berlin spielen, waren für meinen Geschmack etwas zu lang. Obwohl Informationen daraus für später wichtig sind, wartete ich nur darauf, dass das Bording beginnt. Die Handlung auf der Titanic beinhaltet die Suche nach einem geheimen Verehrer, der Paula belästigt, eine kleine Liebesgeschichte und natürlich den Untergang der Titanic und den Kampf ums Überleben. Die meiste Zeit wird die Handlung aus der Perspektive von Paula erzählt, aber wir begleiten auch ihren Verehrer, der mir unglaublich unsympathisch war. Seine Obsession, dass Paula zu ihm gehört, ist beänstigend. So stelle ich mich Stalker vor und gefangen auf einem Schiff, konnte ich Paulas Gefühle vollkommen nachvollziehen. Die Liebesgeschichte war süß und nach der Kollision mit dem Eisberg konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. Ich fand es sehr gut beschrieben. Auch das Verhalten der Personen. Ich musste da manchmal echt schlucken, wenn ich mir vorstellte, dass einige Menschen vielleicht wirklich genauso entschieden und gehandelt haben. Paula und Luise waren sehr charakterstarke Frauen. Obwohl Paula aus einer adeligen Familie stammt und dementsprechend von ihr gewisse Dinge erwartet werden, will sie ihr Leben leben und es selbst gestalten. Genauso wie ihre Freundin Luise wollen sie ihre Träume verwirklichen und gehen dafür Risiken ein. Ich meine, einfach so in ein fremdes Land zu reisen, ohne zu wissen, was dort auf sie zukommt, nenne ich mutig. Ich mochte die beiden. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Anfangs hatte ich das Gefühl, dass es noch etwas distanziert ist, aber das änderte sich im Laufe des Lesens und war am Ende vollkommen verschwunden. Was mir gefiel war, dass zu Beginn jedes Kapitels das Datum vermerkt war, sodass Kenner des Unglückstages genau wussten, wie weit es noch bis zum Eisberg war. Das hat für mich die Spannung etwas erhöht. Fazit So weit uns Träume tragen ist ein schöner Roman, der mich den Untergang der Titanic mit zwei sympathischen Frauen neu erleben ließ. 

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  • Schiff gegen Eisberg

    So weit uns Träume tragen: Titanic-Roman

    dia78

    25. May 2017 um 01:49

    Das Buch "So weit uns Träume tragen" wurde von Christiane Lind verfasst und erschien im Mai 2017 in der 2. Auflage und unter neuem Titel. Die erste Auflage erschien unter dem Namen "Weiße Rosen und die Titanic".Paula von Sablonski und Luise Depner sind seid ihrer Jugend die besten Freundinnen, schließlich leben sie auch ihren Traum in Berlin. Während Paula auf der Bühne steht, arbeitet Luise als Schneiderin am Theater. Als eines Tages mehrere Schicksalsschläge, wie Verlust der Arbeit, Kündigung der Wohnung und ein gefälschter Wechsel, auf die beiden einprasseln, entscheiden sie sich die Einladung von Percy Swift nach Amerika anzunehmen. Dieser schickte ihnen zwei Tickets erster Klasse für die Titanic. Voller Freude beginnen sie nun diese Reise, doch eine Intrige eines alten Bekannten scheint die Reise zu überschatten.Der Autorin gelingt es einem in eine Szenerie hineinzuversetzen, dessen Ausgang man für das Schiff zwar kennt, aber mit neuen, interessanten Charakteren, welche die Geschichte spannend und interessant machen. Denn vieles überraschendes kann passieren in dieser Zeit, kurz vorher und auch auf dem Schiff auf engstem Raum. Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen erhält der Leser nicht nur einen klassischen Titanicroman, sondern durchaus auch eine Liebesgeschichte und auch eine spannende Geschichte zum Miträtseln.Man kann mit den Protagonisten die ganze  Geschichte über miträtseln, lachen, fürchten, hoffen und auch ab und zu vor Schreck erstarren. Paulas Zerrissenheit, als sie den alten Bekannten und ihre Verpflichtung gegenüber ihrer Familie erkennt, ist schon fast schmerzhaft. Denn einerseits will sie die freie, eigenständige Schauspielerin bleiben, andererseits muss sie sich fast, des Standes wegen ihren Verpflichtungen fügen. Auch die tiefe Freundschaft zwischen ihr und Luise zu sehen, bringt die Geschichte immer wieder zu einem Punkt, wo man über Freundschaft nachdenken kann und soll. Die Wortwahl und die Sprache ist für die Geschichte sehr passend, sie reißt den Leser, Kapitel für Kapitel mit. Man möchte wissen, wie es mit Paula und Luise weitergeht. Sehr förderlich für die Kurzweiligkeit des Buches ist auch die sehr geringe Kapitellänge. Man fliegt förmlich durch die Seiten und erlebt die Geschichte einfach mit. Geschickt wird mit der Situation des ja bereits bekannten Endes umgegangen. Denn die Geschehnisse an Bord und mit Paula und Luise sind meist noch interessanter, als der Untergang der Titanic.Wer gerne Geschichten über die Titanic liest, muss einfach zu diesem Buch greifen. Aber auch Leser, die gerne Spannung, Liebe, Hass, Eifersucht oder auch Freundschaft in ihren Büchern vorfinden werden all dieses in diesem Buch vorfinden.

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