Christiane Lind Weiße Rosen und die Titanic

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Inhaltsangabe zu „Weiße Rosen und die Titanic“ von Christiane Lind

„… im schlimmsten Fall machen wir uns auf in die Neue Welt und kommen da groß raus.“ Zwei mutige Frauen Ein Mann mit finsteren Plänen Ein Schiff auf fataler Jungfernfahrt Berlin, im Frühjahr 1912: Der Schauspielerin Paula und der Kostümbildnerin Luise steht eine glänzende Theaterkarriere bevor. Doch von einem Tag auf den anderen zerplatzen ihre Zukunftsträume. Die jungen Frauen verlieren Arbeitsplatz und Wohnung, ein gefälschter Schuldschein treibt sie zur Flucht. Letzte Rettung ist das großzügige Geschenk eines amerikanischen Verehrers: ein Erste-Klasse-Ticket für die Titanic. An Bord des eleganten Luxusdampfers findet Luise ihr Glück mit dem Steward Leonard, während Paulas Verehrer Ferdinand von Fahlbusch einen perfiden Plan verfolgt … Ein packender Schicksalsroman vor dem Hintergrund eines dramatischen Schiffsunglücks. Der neue Roman der Autorin des BILD-Bestsellers „Im Schatten der goldenen Akazie“.

Packendes Kopfkino

— Klusi
Klusi

Einfach nur Spannend, humorvoll, tragisch und ein bisschen Krimi. Wo es um zwei beste Freundinnen geht die immer zusammen halten.

— Ayumaus
Ayumaus

Unterhaltsam-abwechslungsreiche, leicht lesbare Lektüre um zwei mutige Freundinnen inmitten der berühmten Jungfernfahrt der Titanic.

— Lesestunde_mit_Marie
Lesestunde_mit_Marie

spannend, interessant und tolle Prodagoristen.....

— Schmusekatze69
Schmusekatze69

Christiane Lind hat hier sehr eindrucksvolle Passagen geschrieben, die so bewegend sind, dass ich Gänsehaut hatte.

— tinstamp
tinstamp

Ließ sich flott lesen, aber irgendwie hat mir der Stil so gar nicht zu Zeit und Umständen gepasst.

— Arachn0phobiA
Arachn0phobiA

Mittendrin statt nur dabei!

— Nanniswelt
Nanniswelt

Berührend und sehr bewegend zugleich!

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Ich bin ganz traurig,leider ist der Roman fertig!Ein gelungener Roman!!!

— Katzenmicha
Katzenmicha

Ergreifend und berührend - und mal eine ganz andere Story als die bekannte Titanic-Saga. Ging mir sehr ans Herz ♥

— Wildpony
Wildpony
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  • So weit uns Träume tragen

    Weiße Rosen und die Titanic
    Klusi

    Klusi

    22. May 2017 um 23:09

    Frühjahr 1912: Paula und Luise sind beste Freundinnen und teilen sich eine Wohnung. Während Paula als Schauspielerin am Theater arbeitet, ist Luise dort als Kostümbildnerin tätig.Die beiden jungen Frauen lieben ihre Freiheit, ihren Beruf und das Leben in Berlin.Doch dann ändert sich mit einem Schlag alles. Beide Frauen verlieren ihre Arbeit, die Wohnung wird ihnen gekündigt, und zu allem Überfluss taucht ein gefälschter Schuldschein auf. Paula und Luise stehen vor dem Ruin. Als Paula von einem Verehrer eine Einladung erhält, ihn in New York zu besuchen und auch gleich ein Erste-Klasse-Ticket für die Titanic beiliegt, schöpfen die Freundinnen Hoffnung. Mutig stellen sie sich der neuen Herausforderung und begeben sich an Bord des großen, neuen und sehr luxuriösen Schiffs.Während sich Luise in den Steward Leonard verliebt, erlebt Paula allerhand Ärgerliches mit ihrem Verehrer Ferdinand von Fahlbusch. Der Mann heckt einen hinterhältigen Plan aus, von dem die Freundinnen ebenso wenig ahnen wie von dem tragischen Schiffsunglück, in das sie unweigerlich geraten werden.Das Unglück der Titanic und die damit verbundenen tragischen Schicksale der Fahrgäste sind hinreichend bekannt. Es gibt zahlreiche Geschichten, die sich mit Mythos und Wahrheit rund um das wohl berühmteste Schiffsunglück befassen. Christiane Lind hat interessante Charaktere entworfen und ihren Protagonisten einen Platz auf der Titanic eingeräumt. Paula und Luise sind zwei liebenswerte junge Frauen mit ganz normalen Wünschen und Zukunftsplänen. Als ihre Träume zerplatzen, wagen sie mutig einen neuen Anfang, indem sie der Einladung folgen und sich auf die Reise nach Amerika begeben. Mit von der Partie ist auch Paulas kleiner Hund Valentino, der seine eigenen Vorstellungen davon hat, wie so eine Schiffsreise sein sollte.Begeistert legt er sich mit der Schiffskatze Jenny an. So eine richtige Charakterkatze ist in Christiane Linds Romanen unverzichtbar, und ich möchte behaupten, das ist ein Markenzeichen der Autorin. Ich jedenfalls habe noch keinen Roman von ihr gelesen, in dem nicht mindestens ein Exemplar dieser Spezies mitwirkt. Auch zwei liebenswerte junge Helden hat der Roman vorzuweisen. Die Geschwister Harri und Gretchen sind mit ihren Eltern Passagiere der dritten Klasse, und Paula und Luise schließen die beiden Kinder gleich ins Herz. Im Lauf der Fahrt auf der Titanic können die Kinder den Freundinnen so manchen guten Dienst erweisen.Sehr gespannt war ich, zu erfahren, was es mit Fahlbuschs Plänen auf sich hat. Was er mit seiner Inszenierung bewirken will und seine Beweggründe dafür erfährt man erst ziemlich am Schluss der Geschichte, wodurch die Spannung langfristig angekurbelt wird.Die Atmosphäre auf der Titanic ist sehr detailliert und realistisch wiedergegeben. Hier hat Christiane Lind wirklich sehr gründliche Recherchearbeit geleistet. Ich konnte mir das Ambiente lebhaft vorstellen und hatte zeitweise das Gefühl, an der Seite der Protagonistinnen durch die Gänge des Schiffs zu laufen und alles mitzuerleben. Dass sich dies dann doch alles nur in meinen Gedanken abgespielt hat, darüber war ich spätestens froh, als die Titanic den Eisberg rammte. Auch die darauf folgenden Ereignisse sind im Roman beängstigend greifbar und realistisch dargestellt.Neben dem Nervenkitzel, der nicht nur durch den Untergang dieses gewaltigen Schiffs ausgelöst wird, sondern den wir zu einem großen Teil auch Ferdinand von Fahlbusch zu verdanken haben, spielt auch die Liebe im Roman eine Rolle, wenn auch eine eher untergeordnete. Die fesselnde Handlung und der plastische Schreibstil machen die Geschichte zu einem großartigen und kurzweiligen Leseerlebnis.

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  • Die Titanic und die weißen Rosen konnten mich nicht gänzlich überzeugen

    Weiße Rosen und die Titanic
    jenny_wen

    jenny_wen

    24. April 2017 um 14:24

    Inhalt: Paula verliert von einem Tag auf den anderen alles. Aber wirklich alles. Sie verliert ihren Job als Theater-Schauspielerin. Ihre Vermieterin kündigt ihr. Zusammen mit ihrer Freundin Luises steht sie nun vor dem Nichts.  Geschockt von den ganzen Ereignissen, die sie sich überhaupt nicht erklären können, erhält Paula ein großzügiges Geschenk von einem heimlichen Verehrer. Ein Erste-Klasse-Ticket auf der Titanic. Doch wie sollen sie die Fahrt von Berlin dorthin bezahlen? Mit Mühe und Not klauben die beiden ihr letztes Geld zusammen und reisen im Zug zur Titanic.  Paula kann sich nicht zusammen reimen, wer hinter diesen Tickets steckt. Und zu guter Letzt gibt es auch an Board jemanden, der ihr weiße Rosen schenkt. Genauso wie in Berlin am Theater. Wer ist das? Im Großen und Ganzen hat mir die Story an sich sehr gut gefallen, doch irgend etwas fehlte in meinen Augen noch. Ich hätte mehr Spannung erwartet, wie ich es eigentlich fast immer erwarte. Doch gerade am Anfang plätscherte die Handlung nur so ganz seicht dahin, drehte sich teilweise zu oft im Kreis. Dadurch wirkten manche Passagen etwas zu lang. Auch konnte ich keine richtige Beziehung zu den einzelnen Charakteren aufbauen, was ich total schade fand. Das fehlte mir doch etwas beim lesen. Allerdings hat mir die Atmosphäre gefallen, die Christiane Lind auf der Titanic geschaffen hat. Es war, als wäre man selber auf dem Schiff. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Recherche der Autorin hat mir sehr gut gefallen.  Mein Fazit: Mehr Tiefe in der Story aber auch in den Charakteren hätten mich definitiv mehr fesseln können. Schade, das dies nicht so sehr gelungen ist. 3 Sterne für die "Weißen Rosen und die Titanic" von Christiane Lind.

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  • Leserunde zu "Weiße Rosen und die Titanic" von Christiane Lind

    Weiße Rosen und die Titanic
    ChristianeL

    ChristianeL

    Liebe Lovelybookerinnen und Lovelybooker, ich möchte euch einladen, gemeinsam mit mir auf eine schicksalhafte Seereise zu gehen. Seitdem ich das erste Mal über den Untergang der Titanic gelesen habe, fasziniert mich das tragische Schicksal des schönen Schiffs und der Menschen, die darauf reisten. Daher habe ich mich bei der Geschichte eng am Ablauf der realen Ereignisse orientiert, wie sie den Berichten der Überlebenden zu entnehmen sind. Meine Heldinnen und ihre Lieben allerdings sind frei erfunden.  Darum geht es: „… im schlimmsten Fall machen wir uns auf in die Neue Welt und kommen da groß raus.“  Zwei mutige Frauen Ein Mann mit finsteren Plänen Ein Schiff auf fataler Jungfernfahrt  Berlin, im Frühjahr 1912: Der Schauspielerin Paula und der Kostümbildnerin Luise steht eine glänzende Theaterkarriere bevor. Doch von einem Tag auf den anderen zerplatzen ihre Zukunftsträume. Die jungen Frauen verlieren Arbeitsplatz und Wohnung, ein gefälschter Schuldschein treibt sie zur Flucht. Letzte Rettung ist das großzügige Geschenk eines amerikanischen Verehrers: ein Erste-Klasse-Ticket für die Titanic. An Bord des eleganten Luxusdampfers findet Luise ihr Glück mit dem Steward Leonard, während Paulas Verehrer Ferdinand von Fahlbusch einen perfiden Plan verfolgt …  Ein packender Schicksalsroman vor dem Hintergrund eines dramatischen Schiffsunglücks. Selbstverständlich kommt eine Katze in der Geschichte vor, die allerdings - was meine Kater mir übelnehmen! - nur die zweite Geige hinter Valentino spielt, einem Hund.  Eine Leseprobe findet ihr hier. Zu gewinnen gibt es 15 Taschenbücher. Ihr könnt in den Lostopf hüpfen, wenn ihr Interesse an der Leserunde habt und euch an der Diskussion beteiligt und zum Abschluss eine Rezension schreibt, die ihr bitte auch auf Amazon einstellt. Und natürlich gerne auf euren Facebookseiten oder Blogs, falls ihr die habt. Und dann möchte ich noch etwas von euch wissen. Im Jahr 2018 soll die Titanic 2, ein Nachbau des Luxusliners, in See stechen und der Route der ursprünglichen Titanic folgen: https://www.schiffe-und-kreuzfahrten.de/kreuzfahrtschiffe/titanic-2/ http://www.krone.at/wissen/so-sieht-die-titanic-ii-von-innen-aus-suendteure-kopie-story-495642 Nun meine Frage an euch, wenn ihr in den Lostopf hüpfen möchtet: Würdet ihr es wagen, auf der Titanic II mitzureisen?  Ich freue mich auf euch und hoffe auf eine spannende Seereise, deren Ende sicher einige Überraschungen bergen wird, auch wenn das Schicksals des Luxusliners euch bekannt sein dürfte.

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  • Einfach nur Spannend, humorvoll, tragisch und ein bisschen Krimi. Wo es um zwei beste Freundinnen ge

    Weiße Rosen und die Titanic
    Ayumaus

    Ayumaus

    21. April 2017 um 20:45

    Wie ich dazu kam:Ich bin auf *Weiße Rosen und die Titanic* in einer Büchergruppe bei Facebook aufmerksam geworden wo es noch um das Cover und die Schrift ging.Drei standen zur Auswahl und ich fand dieses klasse.Durch Zufall hab ich es dann das Gewinnspiel bei Lovelybooks gesehen und mich sofort beworben.Mehr muss ich dazu nicht schreiben. Die Rückseite ist auch sehr schön. So sieht man wie die Titanic aussieht.Der Titel *Weiße Rosen und die Titanic* passt perfekt. Öfters hat man ja mal ein Covertitel der überhaupt nicht zur Story des Buches passt. Die weißen Rosen spielen eine bedeutende Rolle.Der Prolog fängt 1899 mit einem kleinen Kinderstreich an, was sehr wichtig für die kommende Geschichte ist. In manchen Büchern finde ich mich einfach nicht in den Prolog rein aber dieser war durch die schöne flüssige und lockere Schreibweise einfach toll und ich hab mir schon teilweise gedacht; Aha so könnte es also werden. Das fand ich klasse. Weiter geht es 1912 in Berlin. Das fand ich auch Mega spannend, da ich in Berlin wohne und einige stellen bzw. Straßen die im Buch stehen kenne. ;-)Die beiden besten Freundinnen Paula und Luise sind zusammen ihren eigenen Weg gegangen und jeder war bzw. ist soweit glücklich. Man merkt den beiden nicht an, dass eine aus einen Höheren Haus kommt. Eine wunderbare feste Freundschaft wo sich jeder auf den anderen verlassen kann.Auf einmal haben Paula und Luise eine Pechsträhne und verlieren alles und so entschließen sie sich, das Ticket für die Titanic nach Amerika anzunehmen.Dann geht es auf zur Titanic. Die Titanic ist wundervoll beschrieben und die Leute und Plätze auf der Titanic ebenso. Eben ein richtiger Luxusliner. Ich konnte mir auch immer ein gutes Bild machen, teilweise auch weil ich an manchen Stellen an den Film Titanic dachte. Man sieht ja nicht oft alte bestimmte Möblierungen oder Einrichtungen bzw. alte Verzierungen von Holz.Vieles kleine Gemeinsamkeiten und Personen hat das Buch *Weiße Rosen und die Titanic*. Dann musste schmunzeln und dachte; dass könnte die Person oder die Handlung etwas aus dem Film sein. Auch eine kleine Romanze oder Liebe entsteht aber diese ist eine süße kleine Nebenhandlung. In diesem Buch geht es immer noch um *Die weißen Rosen* und um den Prolog von 1899. Paula und Luise mochte ich beide total gerne.Ich hatte mich selbst ein bisschen in den Steward Leonard verliebt und ich musste immer ein bisschen schmunzeln, wenn es um Luise und Leonard ging.Ich hatte super spaß und die Personen fand ich alle klasse. Selbst den Ferdinand der einfach meiner Meinung nach, Krank und zu nachtragend ist. Der Kleine Hund Valentino kam auch nicht zu kurz. Ich habe selbst einen Hund und liebe Hunde.Das Ende war auch sehr mitreißend und tragisch und es kam sehr plötzlich. Hier war es wie bei der Titanic I auch ein Eisberg.Ich habe bis zum entsprechenden Zeitpunkt gerätselt ob die Titanic nur den Eisberg rammt und weiter fahren kann oder es auch einen Untergang kommt. Das war spannend.Ich konnte zum Schluss nicht aufhören zu lesen weil es so aufregend war. Ich habe bis in den frühen Morgen gelesen wo manche schon arbeiten müssen.Um was ich mir auch einen Kopf gemacht habe, waren die Tiere. Die mir leidgetan haben als die Titanic unterging. Zum Schluss gibt es aber eine freudige Überraschung und eine neue außergewöhnliche Freundschaft. Nochmals: Ich liebe solche Schreibweisen. Das Lesen und die Vorstellung kommen einfach von selbst. Peppich, Erfrischend, spannend mit ein bisschen Krimi machen den flüssigen Schreibstil aus.Klasse fand ich auch, dass es mehrere geschehen gleichzeitig gab. Also was macht in dem Moment Paula als Luise das macht. Es wurde auch aus Paula‘s, Luise‘s und Ferdinand’s Ich-Perspektive geschrieben aber hauptsächlich aus einer Erzähler-Perspektive.Ein sehr gelungener kleiner historischer-Krimi-Roman der gut recherchiert und umgesetzt wurde.Ich lese nicht gerne historische Romane die nicht an der damaligen Zeit angepasst sindAuf jedenfall hat mich Christiane Lind ihr Buch sehr angesprochen und ich wollte mehr wissen, also wie es bei den beiden weiter geht in Amerika.Vielleicht schreibt sie ja irgendwann so etwas Ähnliches wie eine Fortsetzung von den beiden wo diese z. B. Ihren Enkeln erzählen wie es für sie war das Drama mit der Titanic und das neue Leben in der neuen Welt.Manko:Gibt es eigentlich nicht, nur zu kürz für mich. Ich wollte, dass es weiter geht aber vielleicht wie oben schon geschrieben, schreibt Christiane eine kleine Fortsetzung.Ich werde mir ein paar Bücher die Christiane geschrieben hat zulegen. Diese stehen hinten noch einmal kurz zusammen gefasst. Also historische und Fantasy Romane werden es auf jedenfall sein.Liebe Grüße und weiterhin gutes Schaffen.Ayumaus

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  • Weiße Rosen und die Titanic

    Weiße Rosen und die Titanic
    Blaustern

    Blaustern

    21. April 2017 um 12:02

    Ostpreußen im Jahre 1899: Auf einem Landgut verbringt Franz seine Ferien und hat es auf die hübsche Gutstochter abgesehen. Diese macht sich mit ihrer besten Freundin, der Tochter der Köchin, jedoch einen Spaß daraus, den Franz nie vergessen noch verwinden konnte. Viele Jahre später sind sie beide im Theater in Berlin angestellt, und plötzlich ereilt ein Unglück das nächste. Ihnen wird gekündigt, ebenso auch ihre Wohnung. Sie stehen mittellos da, als ihnen zwei Erste-Klasse-Tickets der Titanic ins Haus flattern und ihnen eine neue Perspektive in den USA versprechen. Sie wissen nicht, wer der unbekannte Spender ist, lediglich, dass es sich um einen reichen Verehrer aus den USA handeln soll. Beide entscheiden sich trotz Untergangshellsehereien einer bekannten Dame für die Reise, denn was haben sie schon zu verlieren. Doch kaum an Bord, flattern ständig weiße Rosen für Paula in die Kabine und miese Intrigen werden gegen sie geschmiedet. Und ist das noch nicht genug, steuert das Schiff allmählich auf einen riesen Eisberg zu.Wir steigen wieder an Bord der Titanic, diesmal mit einer anderen Geschichte im Hintergrund, deren Passagiere das gleiche Schicksal ereilt. Der Eisberg. Wer wird überleben? Bis dahin jedoch spielt sich eine dramatische Geschichte an Bord ab, deren Wurzeln weit in der Vergangenheit liegen. Der Schmerz zerrt noch immer in Franz, sodass er jahrelang alles für Paula geplant und arrangiert hat, um sich zu rächen. Währenddessen sind Paula und Luise noch immer beste Freundinnen und gehen zusammen durch dick und dünn. Die Story ist genau der Zeit angepasst mit Stil und Verhalten der Personen, sodass alles ganz real wirkt. Es ist so spannend, und angstvoll fühlt man mit den beiden mit, dass man zwischendurch den Eisberg ganz vergisst. Man fliegt nur so durch die Seiten, so mitreißend und flüssig ist es geschrieben.

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  • Weiße Rosen und die Titanic

    Weiße Rosen und die Titanic
    Booky-72

    Booky-72

    19. April 2017 um 20:24

    Franz, ein Junge aus der Stadt macht Ferien auf einem Landgut und verguckt sich dort in ein Mädchen, so beginnt die Geschichte. Jeder weiß, was kommt, die Titanic soll nach New York, drei Klassen von Passagieren sind an Bord und nur wenige werden überleben. Unter den Passagieren damals waren auch Paula und ihre Freundin Luise, die beiden haben gerade ihr Arrangement am Theater verloren und da ihnen ein Gönner, der Paula regelmäßig mit weißen Rosen beglückt, zwei Tickets für die Schiffspassage schenkt, wagen sie den großen Schritt, um in Amerika ganz von vorn zu beginnen und ihren Schulden zu entfliehen. Doch die Sache mit den Rosensträußen wird immer unheimlicher und Paula erfährt, dass sie gar nicht vom vermeintlichen Verehrer sind. Bleibt nur die Frage für den Leser: Was hat das Ganze mit dem verschmähten Jungen von damals zu tun, dem Paula einst ein Ferkel zum Küssen gab? Eine ganz wundervolle Interpretation der Ereignisse auf der Titanic, die ich sehr gern weiterempfehle.

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  • Neubeginn und Untergang dicht beieinander

    Weiße Rosen und die Titanic
    Lesestunde_mit_Marie

    Lesestunde_mit_Marie

    19. April 2017 um 16:06

    Christiane Lind hat sich mit ihrem Buch „Weiße Rosen und die Titanic“ an ein Thema herangetraut, das zumindest bei mir spontan starke Assoziationen zum berühmten Hollywood Filmdrama „Titanic“ hervorrief und diesem Vergleich natürlich standhalten oder eine komplett andere Story bieten musste. Ich war daher sehr gespannt, inwieweit es der Autorin gelingen würde, mich hier zu überzeugen und zu begeistern.Im Prolog blicken wir auf drei Kinder: ein Junge und zwei Mädchen. Der Junge hofft auf die Gunst des besser gestellten Mädchens, das offensichtlich mit der Tochter einer Hausangestellten befreundet ist. Die beiden Mädchen nehmen den Jungen „auf die Schippe“, was diesen sehr demütigt.Dann begeben wir uns ins Berlin des Jahres 1912. Hier lebt die Adelige Paula von Sablonski gemeinsam mit ihrer Freundin Luise Depner in recht einfachen, aber dennoch glücklichen Verhältnissen. Die beiden, die sich schon aus Kindertagen kennen, haben ihren Lebenstraum – gegen den Willen von Paulas Familie – in die Tat umgesetzt. Paula agiert erfolgreich als Schauspielerin am Theater und hat viele Verehrer. Nun soll sie sogar die weibliche Hauptrolle im nächsten Stück übernehmen. Luise verwirklicht sich als Kostümbildnerin am selbigen Theater. Lästig erscheint lediglich ein unbekannter Verehrer, der Paula allabendlich einen riesigen Strauß weißer Rosen in die Garderobe schickt, obwohl Paula weiße Rosen hasst. Ganz anders wirkt da das Präsent eines amerikanischen Verehrers, der eher wie ein Freund der beiden wirkt. Er lässt Paula eine Schiffspassage erster Klasse zukommen. Auch Louise soll mitkommen. Doch die beiden sehen keinen Grund, die Reise anzutreten, läuft doch gerade alles so perfekt für sie. Plötzlich wendet sich das Blatt. Völlig unvorhergesehen erhalten sowohl Paula als auch Luise die Kündigung vom Theater. Als ihnen schließlich noch die Wohnung gekündigt und Paula polizeilich wegen eines angeblich durch sie gefälschten Schuldscheins gesucht wird, erscheinen die zwei Tickets wie ein Rettungsanker. Also begeben sich die beiden jungen Frauen auf eine abenteuerliche Reise. Doch die Jungfernfahrt auf der Titanic gestaltet sich so ganz anders, als Paula und Luise es sich vorgestellt hatten. An Bord beginnt ein Katz und Maus Spiel, denn plötzlich steht ein Strauß weißer Rosen in der Kabine der beiden ...Christiane Lind versteht es, den Leser mit ihrem ansprechenden und fließenden Schreibstil direkt ins Geschehen eintauchen zu lassen. Sie erzeugt durch ihre bildhafte Sprache eine Atmosphäre, die einen in eine andere Zeit und Welt versetzt. So ist es nicht verwunderlich, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Auch wenn es dem Roman aus meiner Sicht an manchen Stellen an Tiefe fehlt – denn in einigen Passagen war die Handlung aus meiner Sicht vorhersehbar und ein wenig konstruiert–war die Story doch sehr unterhaltsam und kurzweilig.Christiane Lind schaffte es, mich in die Welt des frühen 20. Jahrhunderts zu entführen. Auch die Assoziationen zum berühmten Film, die spätestens beim Betreten und während des Rundgangs auf der Titanic wieder erwachten, empfand ich nicht als störend und ablenkend. Im Gegenteil. Irgendwie hatte ich das Gefühl mich in einer Parallelhandlung zur Liebesgeschichte von Leonardo di Caprio und Kate Winslet zu befinden. Ich traf quasi auf alte Bekannte, als Thomas Andrews, Bruce Ismay oder Molly Brown in Aktion traten. Es hätte mich auch nicht befremdet, wenn leise im Hintergrund „My heart will go on“ eingespielt worden und Rose De Witt Bukater mit Jack Dawson vorbei geschlendert wären. Was Rose ihr Cal, war Paula ihr Ferdinand. Auch die obligatorische Liebesgeschichte fehlte nicht.Vor allem im letzten Drittel, als das unvermeidbare Unglück geschah und die Titanic den Eisberg rammte, war ich mitten drin im entsetzlichen Geschehen, auf dem riesigen, verlorenen Dampfer. Sehr real empfand ich die Schilderungen, dass viele Passagiere das Ausmaß der Katastrophe erst begriffen, als es zu spät war. Ebenso ließen mich die Beschreibungen der eiskalten Fluten und die Situationen in dem Rettungsboot frieren, zittern und erschaudern. Ich spürte förmlich die Todesangst und war entsetzt über so manche Impertinenz und Blasiertheit … Neben den fiktiven Personen hat Christiane Lind - genau wie im berühmten Hollywood Klassiker - bekannte Persönlichkeiten, die damals tatsächlich auf der Titanic reisten, im Plot zu neuem Leben erweckt. Neben den bereits Erwähnten wie Molly Brown, Ismay und Andrews, waren beispielsweise auch Madeleine Astor, Helen Candee oder das Ehepaar Straus an Bord. Doch die Protagonistinnen Paula und Luise standen im Vordergrund und waren als sympathische, mutige Charaktere gezeichnet, die so manche Herausforderung meistern und sich oft selbst überwinden mussten. Mit wem ich gar nicht warm wurde – und das nicht aufgrund seiner unsympathischen Rolle als Fiesling – war Ferdinand. Zu diesem Charakter erhielt ich so gar keinen Zugang, erschien er mir doch zu gestelzt und konstruiert. Erfrischend und natürlich erschienen dagegen die beiden Kinder Gretchen und Harri, Passagiere der dritten Klasse oder der Stewart Leonard, waren doch auch diese sehr liebevoll gezeichnet. Entzückend war der kleine, freche Hund Valentino sowie die wilde Schiffskatze Jenny – natürlich eine Katze als Markenzeichen von Christiane Lind.Fazit:Ein unterhaltsamer Roman, dessen Plot stellenweise wie eine Parallelhandlung zum Hollywood Klassiker „Titanic“ wirkte und doch Eigenständigkeit bewies, versetzte mich erneut an Bord des Schicksal-Dampfers. Auch wenn ich in manchen Passagen die bei Christiane Lind gewohnte Tiefe vermisste, schaffte es die Autorin, mich gut zu unterhalten und in eine andere Welt zu entführen.

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    • 10
  • Weiße Rosen sind nicht immer ein Segen........

    Weiße Rosen und die Titanic
    Schmusekatze69

    Schmusekatze69

    09. April 2017 um 16:45

    Wer kennt nicht die Geschichte der Titanic???Dieses Buch ist ein klein wenig anders. Geschichtlich in die richtige Zeit passend, auch die Folgen sind die gleichen…….aber hier geht es nicht um das berühmte Paar aus dem Film. Nein, es ist einfach viel besser und wahnsinnig interessant.Ehrlich gesagt möchte ich hier eigentlich nichts verraten. Dieses Buch enthält sehr viel Spannung, tolle Protagonisten, eine spannende Geschichte.Eine Geschichte, wie sie sicher hätte passieren können.Schon vor dem Betreten der Titanic, fühlt man mit den Paula und Luise mit. Ganz schnell schließt man sie in sein Herz und weicht nicht mehr von ihrer Seite.Dadurch das das Buch so bildlich geschrieben wurde, spürt man jede Welle, fühlt den eisigen Wind auf seiner Haut und spürt die Eisberge auf sich zukommen. Klar, der Kopf muss da mitspielen.Christiane Lind hat ein Buch geschrieben, das alles Gute enthält. Eine Liebesgeschichte, ein Drama, eine Katze und einen Hund und die Tatsache, dass man in seinem Leben auch mal etwas wagen sollte.Ich bin begeistert von dem Buch und durch den tollen Schreibstil werden Bücher von Christiane Lind von nun an zu meinen Lieblings Büchern werden.

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  • Spannend und authentisch

    Weiße Rosen und die Titanic
    Nirena

    Nirena

    04. April 2017 um 09:28

    Ein Roman, der - zumindest in weiten Teilen - auf der Titanic spielt. Ob das gut geht? Natürlich weiß man, wie die Jungfernfahrt der Titanic endet und dass diese sich hervorragend als Kulisse für eine Liebesgeschichte eignet, haben uns Leo und Kate auch schon vor Längerem bewiesen. Aber auch wenn man es am Titel nicht direkt erkennen kann: in "Weiße Rosen und die Titanic" geht es im Vordergrund gar nicht wirklich um eine Liebesgeschichte. Vielmehr haben wir es mit einer einer spannenden, halben Detektivgeschichte zu tun. Geht auch das auf der Titanic?Ja, das geht! Und zwar direkt aus mehreren Gründen: Da hätten wir zum einen unsere Hauptprotagonisten: Paula und Luise, aber auch Leonard, den Steward und Ferdinand. Diese Charaktere, genauso wie auch die Nebendarsteller, sind absolut aus dem Leben gegriffen. Sie wirken so echt, wie man es im Kopf des Lesers nur tun kann, jeder individuell mit Stärken, Schwächen und Eigenarten.Auch Lebensweise und Sprache der damaligen Zeit hat Christiane Lind authentisch eingefangen.Die Handlung ist darüber hinaus wirklich spannend aufgebaut, was seltsam anmutet, da dem Leser sehr früh klar ist, wer hinter den Vorkommnissen steckt - dennoch fiebert man mit Paula und Luise, rätselt und bangt mit ihnen. Da ist ein Schiff als Handlungsort geradezu ideal, weil er nach außen abgeschlossen ist: egal, was passiert, jemand, der sich mit auf dem Schiff befindet, muss dafür verantwortlich sein.Bis zu dem Moment, wo das Schiff tatsächlich den Eisberg rammt, war dies in meinem Kopf so in den Hintergrund gerückt worden von der mitreißenden Handlung, dass ich mich tatsächlich richtig erschrocken habe.Kaum noch nötig zu erwähnen, dass der Lesefluss extrem gut ist, die Handlung mitreißend und spannend, man gar nicht ans Ende gelangen möchte, um die Protagonisten nicht verlassen zu müssen - kurzum, wer "Weiße Rosen und die Titanic" nicht liest, verpaßt unterhaltsame, spannende Lesestunden.

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  • Zwei Tickets für die Titanic

    Weiße Rosen und die Titanic
    tinstamp

    tinstamp

    03. April 2017 um 14:47

    Dieses Mal begeben wir uns mit der Autorin Christian Lind auf die Jungfernfahrt der Titanic.Die verarmte Adelige Paula von Sablonski hat mit ihrer Familie gebrochen und wohnt mit ihrer Freundin aus Kindheitstagen, Louise, in Berlin. Paula ist Schauspielerin am Theater und hat gute Aussichten auf die Hauptrolle im kommenden Stück, die Verehrer stehen Schlange. Einer davon schickt jeden Abend einen riesigen Strauß weißer Rosen - ohne Absender. Gerade als die Karriere von Paula anfängt anzulaufen, erhält als sie völlig unvorgesehen die Kündigung. Ebenso ergeht es Louise, die am selben Theater als Kostümbildnerin arbeitet. Die Beiden fallen aus allen Wolken, als ihnen auch noch die Wohnung gekündigt wird. Da kommen die zwei Tickets für die Jungfernfahrt der Titanic, die Paula von einem Verehrer geschenkt bekommen hat, gerade recht, denn die Geldsorgen spitzen sich durch einen gefälschten Schuldschein noch zu. In der auswegslosen Situation entscheiden sich Paula und Louise den Wink des Schicksals zu akzeptierten und das versprochen Engangement in New York anzunehmen. Doch die Vergangenheit wird sie auch an Bord der Titanic einholen, denn die Vorfälle in Berlin wurden geschickt von jemanden eingefädelt. Und diese Person schwört Paula Rache.....Kaum hatte ich angefangen war ich auch schon mitten im Geschehen. Die Seiten flogen nur so dahin. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, denn ich war im Sog der Geschichte gefangen. Trotzdem hatte ich zu Beginn das Gefühl, dass es dem Roman an manchen Stellen an Tiefe fehlte. Ich wusste von Beginn an, wer der heimliche "Verehrer" ist, der hier sein Spiel mit den beiden jungen Frauen spielt. Die Liebesgeschichte, die ebenfalls nicht fehlen durfte, hat mich auch nicht ganz überzeugt, auch wenn ich Luises Auserwählten sehr sympathisch fand.Erst im letzten Drittel, als die Titanic den Eisberg schrammte, war ich fasziniert von der tollen Recherche der Autorin. Besonders die Schicksale einzelner Passagiere berührten mich sehr. Ich hatte das Gefühl selbst auf dem riesigen Dampfer zu sein bzw. in den Fluten in einem der Rettungsboote...frierend und zitterend vor Angst....mit unglaublichen Ensetzen auf die unsinkbare Titanic starrend, die sich neigte und in den Fluten versank.Neben den fiktiven Personen hat Christiane Lind auch bekannte Figuren, die sich damals tatsächlich auf dem Schiff befanden miteinbezogen, wie etwa Molly Brown, Madeleine Astor oder Helen Candee. Großartig gelungen ist ihr auch die Atmosphäre an Bord des Schiffes, vorallem die Szenen kurz nach dem Unglück. Viele Passagiere begriffen das Ausmaß der Katastrophe erst, als es zu spät war und auch Paula und Luise sind sich zuerst der Gefahr nicht wirklich bewusst. Diese Passagen sind so eindrucksvoll beschrieben, dass man als Leser am liebsten laut aufschreien und den Protagonistinnen sagen möchte, dass sie sich sofort auf die wenigen Rettungsboote begeben sollen. Fazinierend und packend erlebt man hier den Untergang mit, auch wenn man immer wieder kurz im Hinterkopf die Verfilmung mit Leonardo di Caprio und Kate Winslet hat.....Schreibstil:Der Schreibstil von Christiane Lind ist wieder packend, emotional und lebendig. Man kann kaum aufhören zu lesen und lebt mit der Geschichte zu 100% mit. Die Autorin versteht es einfach, uns Leserinnen mit jedem Thema erneut zu faszinieren undzu packen. Auch das Thema und die Geschichte der Menschen an Bord der unsinkbaren Titanic, berührt noch heute und wurde hier einfach grandios umgesetzt.Fazit:Ein Roman, bei den mir zu Beginn etwas die Tiefe fehlte, der jedoch unglaublich emotional und packend geschrieben ist. Besonders das letzte Drittel, nach dem Zusammenstoß der Titanic mit dem Eisberg, wurde grandios recherchiert und ließ mich nicht mehr los. Christiane Lind hat hier sehr eindrucksvolle Passagen geschrieben, die so bewegend sind, dass ich Gänsehaut hatte.

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  • Packend, spannend, traurig und faszierend...

    Weiße Rosen und die Titanic
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    02. April 2017 um 18:05

    Die Geschichte "Weiße Rosen und die Titanic" beginnt auf einem Gut in Ostpreußen 1899. Dort macht der junge Franz Ferien. Das Ziel seines Vaters ist, dass Franz sich intensiv mit der Tochter der Gutsherrenfamilie anfreundet, sie später einmal heiratet und der neue Gutsbesitzer wird. So der Plan. Wenn, ja wenn da nicht dieser Lausmädchenstreich gewesen wäre. Die Tochter der Köchin lockt Franz zu einem großen Rosenbusch, dort sollte er mit verbundenen Augen auf die Gutstochter warten …Anfang März 1912 in Berlin. Die Schauspielerin Paula von Sablonski findet jeden Abend in ihrer Garderobe einen riesigen Strauß weißer Rosen vor. Absender unbekannt. Luise, Paulas beste Freundin aus der Kindheit, arbeitet ebenfalls am Theater als Kostümbildnerin. Mühsam war beider Weg hierher und oft kam es vor, dass das Geld knapp war. Dann verlieren Paula und  Luise  ihren Job am Theater und die Wohnung wird den beiden auch gekündigt. War es Zufall, dass sie vor wenigen Tagen erst Post von einem reichen Verehrer aus Amerika erhielten. Inhalt: zwei Schiffstickets mit der "Titanic" zur Überreise nach Amerika.Aufgrund der Tatsache, dass jemand Paula anscheinend einen gefälschten Schuldschein untergeschoben hatte, und dem Geldmangel machen sich beide Frauen auf, um die Reise anzutreten. Einige Vorfälle sprechen gegen die Reise, die Vision einer Frau, dass das Schiff nie New York erreichen würde. Doch letztendlich bleibt beiden keine andere Möglichkeit und sie beziehen ihre Kabine in der 1. Klasse. Schon bald macht Paula die Bekanntschaft mit Ferdinand von Fahlbusch und Luise bandelt mit dem Stewart Leonard an. Dann allerdings passiert etwas, womit Paula nicht gerechnet hatte.Zitat S. 124/125Kichernd betraten sie die Kabine. Ihr Lachen endete schlagartig, als Paula und Luise sahen, was auf dem Tischchen in der Kabinenmitte stand.Ein Strauß weißer Rosen.Titanic, was für ein Schicksal dieses Schiff und ihre Menschen ereilte. Niemand konnte es vorhersehen, denn es galt als unsinkbar. Dass die Jungefernfahrt dieses bombastischen Schiffes die erste und letzte Fahrt sein würde, wer hätte das gedacht.In dem Buch "Weiße Rosen und die Titanic" geht es um zwei Frauen, die seit ihrer Kindheit eng verbunden sind, zusammen ihren Weg gehen. Paula und Luise. Die eine Tochter der Gutsherrenfamilie, die andere Tochter der Köchin. Noch ahnen sienicht, dass die Vergangenheit sie auf dem Schiff einholen wird. Alles geschickt eingefädelt von jemanden, den sie zutiefst verletzt haben.So erlebt der Leser das ganze Drama um das Schiff noch einmal neu. All das ist der Autorin wortgewandt gelungen, zu einer großartigen Story zu verpacken. Der Leser kann sich intensiv in die damalige Zeit versetzen. Man spürt die Angst, riecht den Tod. Sehr authentisch die Protagonisten. Eine fiktive Geschichte vermischt mit dem historischen Ereignis vor über 100 Jahren. Wirklich faszinierend und packend! Natürlich darf auch die obligatorische Liebesgeschichte nicht fehlen. Was genau sich alles wie hier beschrieben auf dem Schiff ereignet hat, vieles wird ein Geheimnis bleiben. Aber in manchen könnte es auch die Geschichte von Paula und Luise gewesen sein.Die Autorin Christiane Lind schafft es immer wieder, mich mit ihren Romanen zu überraschen.  Sei es die Reise nach Guatemala in "Im Land des ewigen Frühlings"oder die Reise nach Australien "Im Schatten der goldenen Akazie"Aber auch unter ihrem Pseudonym Clarissa Linden hat sie mit dem Buch " Unsere Hälfte des Himmels" wiederum einen großartigem Familienroman mit geschichtlichem Hintergrund veröffentlicht.Die hier aufgeführten Romane sind nur ein Teil von den veröffentlichten Büchern. Mit dem ansprechenden Cover, welches schon den diskreten Hinweis auf die Geschichte gibt, hat auch dieses Buch einen besonderen Stellenwert in meinem Buchregal gefunden.

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  • Eine berührende Geschichte

    Weiße Rosen und die Titanic
    Katzenmicha

    Katzenmicha

    01. April 2017 um 18:51

    Kommst du?“ Luise zupfte Paula am Arm. Ihre Freundin musterte mit großen Augen die Kleider der Damen und Anzüge der Herren, die gemessenen Schritts an ihnen vorbei in Richtung des Tenderschiffes gingen. „Oder wollen wir umkehren? So wie die Frau, die von einem Unglück geträumt hat?“ „Und dann?“ Paula schüttelte den Kopf, um allen Aberglauben zu verdrängen, aber klopfte dennoch ans Holz der Planken. Sicher war sicher. „Toi, toi, toi. Wir haben alles auf eine Karte gesetzt und werden nach New York fahren.“ Berlin, im Frühjahr 1912: Der Schauspielerin Paula und der Kostümbildnerin Luise steht eine glänzende Theaterkarriere bevor. Doch von einem Tag auf den anderen zerplatzen ihre Zukunftsträume. Die jungen Frauen verlieren Arbeitsplatz und Wohnung, ein gefälschter Schuldschein treibt sie zur Flucht. Letzte Rettung ist das großzügige Geschenk eines amerikanischen Verehrers: ein Erste-Klasse-Ticket für die Titanic. An Bord des eleganten Luxusdampfers findet Luise ihr Glück mit dem Steward Leonard, während Paulas Verehrer Ferdinand von Fahlbusch einen perfiden Plan verfolgt … Ein packender Schicksalsroman vor dem Hintergrund eines dramatischen Schiffsunglücks. Fazit zum Buch: In dem Buch wird man in das Jahr 1912 endführt,Berlin im Frühjahr.Paula und ihre beste Freundin Luise gehen an Bord der Titanic.Beide haben ihren Arbeitsplatz und ihre Wohnung wegen bösen Intriegen verloren..Ein gefälschter Schuldschein treibt sie zur Flucht in die neue Welt.Und so landen sie auf der Tiantic.... Luise findet an Bord in dem Steward Leonard die Liebe ihres Lebens.Nur Paulas Verehrer Ferdinad von Fahlbusch hat einen perfiden Plan,den er verfolgt. Der Schreibstil ist super-alles ganz wunderbar beschrieben.Man sieht Paula und Luise vor seinen Augen auf der Titanic-rumspazieren.Man fühlt und leidet mit den Beiden. Christiane Lind ist ein super Roman gelungen,viel zu schnell war das Ende daund auch der Untergang.Den fand ich nochmal mehr sehr emotional.Was geschah,als das Schiff anfing zu sinken ...... Ich gebe dem Roman von Christiane Lind 5 Sterne -ich hätte sehr gerne mehr gegen.Und vielen Dank,das ich diesen ausergewöhnlichen Roman lesen durfte.

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  • Mittendrin statt nur dabei!

    Weiße Rosen und die Titanic
    Nanniswelt

    Nanniswelt

    01. April 2017 um 07:19

    Berlin, im Frühjahr 1912: Paula und Luise sind wahrlich beste Freundinnen und gemeinsam trotzen sie ihrem bitteren Schicksal. Der Schock ist groß, als ihnen am Theater eröffnet wird, dass sie nicht mehr weiter beschäftigt werden können und dann kündigt ihnen die nervige Vermieterin auch noch die Wohnung. Ohne Geld und Perspektive hadern die beiden Frauen mit dem Gedanken, dass großzügige Geschenk eines Unbekannten anzunehmen: 2x Erste-Klasse-Tickets für den neuen Luxusdampfer „Titanic“. Die Idee gewinnt an Aufwind und Luise und Paula sind gewillt, zusammen mit ihrem Hund Valentino ein neues Leben in Amerika zu beginnen. An Bord des Schiffes lernen die Mutigen die Gepflogenheiten der oberen Gesellschaftsschichten kennen. Ferdinand von Fahlbusch kreuzt den Weg Paulas und macht der schönen Blondine Avancen. Zunächst ist sie geschmeichelt, doch schon bald lernt sie auch die unangenehmen Seiten des undurchschaubaren Charakters kennen. Welche Ziele verfolgt der reiche Mann? Derweil lernt Luise den Schiffsteward Leonard kennen. Gemeinsam erkunden sie die Titanic und die Zeit an Bord wird für Luise so zu einem echten Abenteuer. Aber auch bei Paula kommt keine Langeweile auf. Nicht nur die nahende Bedrohung in Form eines Eisbergs wartet auf die unzertrennlichen Frauen, sie müssen sich einem noch unbekannten Feind stellen, der Paula mit fiesen Machenschaften das Leben erschwert. Doch was genau steckt dahinter?! Christiane Lind nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise auf einem der wohl bekanntesten Schiffe der Welt! Die Szenen sind so lebhaft beschrieben, dass man als Leser komplett mit an Bord dieses prachtvollen Schiffes und seiner Passagiere ist. Die gut recherchierten Fakten und wahren Begebenheiten, die in diese Story eingewoben sind, machen diesen Roman zu einem besonderen Leseerlebnis. Natürlich wissen wir alle was den Protagonisten am Ende für eine Tragödie wiederfährt, aber es mit zu erleben und Paula und Luise durch die Geschichte zu begleiten ist trotzdem sehr spannend sodass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte! Wie immer sind die Charaktere sehr gut ausgebaut. So kann der Leser Sympathien aufbauen und auch die Abneigungen gegen fiese Charaktere sind deutlich zu spüren. So ist man wirklich „mittendrin statt nur dabei“! Und ob unsere Heldinnen überleben werden?! Lest es selbst! 

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  • Die unvergessene Titanic

    Weiße Rosen und die Titanic
    Katzenauge

    Katzenauge

    30. March 2017 um 22:42

    „Weiße Rosen und die Titanic“ von Christiane Lind ist ein netter Roman, der auf einem der berühmtesten Schiffe der Welt angesiedelt wurde. Die Autorin verfügt über einen sehr ansprechenden und geschliffenen Schreibstil, welcher den Leser bildhaft in die Buchatmosphäre eintauchen lässt. Leider konnte mich dieser Roman nicht so mitreißen wie die anderen Bücher, die ich bereits von Christiane Lind gelesen habe. Die Geschichte wirkte an vielen Stellen leider konstruiert und unglaubwürdig. Auch mit den Protagonisten konnte ich nicht so recht warm werden. Die Handlung drehte sich im Kreis, wodurch es an Spannung fehlte. Dadurch entstanden stellenweise leider langatmige Passagen. Anfang und Schluss gestalteten sich hingegen interessant und weckten Neugier und Mitgefühl beim Leser. Fazit: Ein netter Roman, nicht nur für Titanic-Fans. Leider traf die Handlung hier nicht ganz meinen Lesegeschmack. Der Schreibstil der Autorin hingegen sagt mir nach wie vor sehr zu. Sie versteht es gekonnt, den Leser in ihren Büchern unterhaltsam und bildhaft auf eine wunderbare Lesereise mitzunehmen. Für die Autorin und ihren Schreibstil vergebe ich daher 5 Sternchen. Für diesen Roman leider nur ehrliche 3,5. Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen, dies nimmt keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

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  • Weiße Rosen und die Titanic

    Weiße Rosen und die Titanic
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    30. March 2017 um 19:09

    Inhaltsangabe „… im schlimmsten Fall machen wir uns auf in die Neue Welt und kommen da groß raus.“ Zwei mutige Frauen Ein Mann mit finsteren Plänen Ein Schiff auf fataler Jungfernfahrt Berlin, im Frühjahr 1912: Der Schauspielerin Paula und der Kostümbildnerin Luise steht eine glänzende Theaterkarriere bevor. Doch von einem Tag auf den anderen zerplatzen ihre Zukunftsträume. Die jungen Frauen verlieren Arbeitsplatz und Wohnung, ein gefälschter Schuldschein treibt sie zur Flucht. Letzte Rettung ist das großzügige Geschenk eines amerikanischen Verehrers: ein Erste-Klasse-Ticket für die Titanic. An Bord des eleganten Luxusdampfers findet Luise ihr Glück mit dem Steward Leonard, während Paulas Verehrer Ferdinand von Fahlbusch einen perfiden Plan verfolgt …   Weiße Rosen und die Titanic ist der neuste Roman von Christiane Lind und er basiert auf einer authentischen und fiktiven Geschichte. Die Autorin besticht wieder einmal mit ihrem unverwechselbaren leichten und bildhaften Schreibstil. Jede Szene und jedes Wort hat man vor Augen und hier erscheint einem, dass beim Lesen der Film dazu abläuft. Ab der ersten Seite begibt man sich auf die Reise mit Paula und Luise, die sich, nach ihrem Jobverlust, mit der Titanic auf den Weg nach New York machen. Jetzt fragt sich der Leser natürlich: Warum gibt es schon wieder ein Buch die Titanic und deren Untergang? Es gibt doch nichts Neues darüber zu berichten, denn alles wurde mehrmals in Schrift und Film wiederholt. Da gebe ich allen Recht, denn was Neues gibt es wahrlich nicht zu erzählen. Dennoch ist diese Geschichte lesenswert, denn hier werden dank der einfühlsamen Worte von Christiane Lind, die Stimmung der Passagiere perfekt eingefangen und wiedergespiegelt. Jede Euphorie und Angst spürt man hautnah und kann sie auf sich wirken lassen. Es ist immer noch erschreckend, an welchen letzten Strohhalm sich die Passagiere geklammert haben, um doch noch gerettet zu werden. Zum anderen erlebt man die pure Angst und Panik, wie Menschen ums nackte Leben kämpfen, um dieser Katastrophe zu entkommen. Die Charaktere, auch wenn sie ihr nur eine Fiktion sind, wurden sehr authentisch und menschlich wiedergeben. Mal waren sie sympathisch und einige eher weniger, so wie im wahren Leben. Zu der Handlung werde ich jetzt nicht viel schreiben, denn sonst würde ich evtl., zu viel verraten. Nur eins: Es ist sehr gefühlvoll und spannend! Das Ende ist perfekt abgewogen worden und macht diese Geschichte rund. Besser hätte man es nicht machen können. Normalerweise äußere ich mich nicht zum Cover, aber hier muss ich es tun, denn ich finde dieses Cover einfach nur traumhaft schön. Dieser Blick von der Reling und hinten auf der Rückseite die Titanic. Wow und ein großes Kompliment an Sarah Buhr (Covergestaltung). Am Ende des Buches gibt es nach einige Information zum Untergang der Titanic und es immer wieder erschreckend wie viele Menschen bei diesem Unglück ihr Leben lassen mussten.   Ein toller Liebesroman, der mit einem historischen Hintergrund ausgestattet worden ist. Ich würde mich immer wieder auf diese Reise einlassen und deshalb gibt es 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung von mir!  

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