Christiane Martini

 3.5 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Tote Oma mit Schuss, Meisterdetektiv auf leisen Pfoten und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Tote Oma mit Schuss9783839218457

Tote Oma mit Schuss

 (11)
Erschienen am 03.02.2016
Cover des Buches Meisterdetektiv auf leisen Pfoten9783958243118

Meisterdetektiv auf leisen Pfoten

 (7)
Erschienen am 12.01.2016
Cover des Buches Tote Oma auf Eis9783839220351

Tote Oma auf Eis

 (5)
Erschienen am 08.03.2017
Cover des Buches Venezianischer Mord9783958243125

Venezianischer Mord

 (5)
Erschienen am 12.01.2016
Cover des Buches Die Meisterin aus Mittenwald9783945458099

Die Meisterin aus Mittenwald

 (4)
Erschienen am 08.10.2014
Cover des Buches Mops Maple9783958242296

Mops Maple

 (2)
Erschienen am 29.06.2015
Cover des Buches Schatten über der Serenissima9783946012320

Schatten über der Serenissima

 (2)
Erschienen am 20.03.2017

Neue Rezensionen zu Christiane Martini

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Rezension zu "Die venezianische Schachspielerin" von Christiane Martini

Schach, Vergangenheit und Mord!
Buechergartenvor einem Jahr

INHALT:

Erneut findet in Venedig die traditionelle Schachweltmeisterschaft statt. Als der prominente Favorit ermordet in einem der Kanäle aufgefunden wird herrscht Anspannung in der Stadt. Auch bei Caruso und seinen Detektivfreunden, da neben der Leiche der reglose Körper einer Katze liegt. Schnell befinden sich die Tiere in einer rasanten Jagd nach dem Täter, denn die menschenscheue Katzenliebhaberin Signora Esmeralda hat den Mord beobachtet. Doch die Suche wird ein Wettlauf gegen die Zeit, als ein Geheimnis aus der Vergangenheit ans Tageslicht zu kommen scheint und das Spiel der Könige beginnt…

 

EIGENE MEINUNG:

Ich besitze die Reihe um den venezianischen Kater Caruso (bis auf Band 4) noch in den alten Ausgaben des PIPER Taschenbuch-Verlages. Mittlerweile wurden die Bücher als e-Books mit neuen Covern aufgelegt.

1. Carusos erster Fall: Meisterdetektiv auf leisen Pfoten

2. Venezianischer Mord: Carusos zweiter Fall

3. Die venezianische Schachspielerin: Carusos dritter Fall

4. Schatten über der Serenissima: Carusos vierter Fall (nur als e-Book erhältlich)

 

Auch Band 3 ist wieder ein schmales Büchlein. Die Katze auf dem Cover gleicht leider nicht dem im Buch beschriebenen Caruso. Im Anhang findet man erneut eine Karte von Venedig, ein Italienisch-Glossar und ein Namensverzeichnis der handelnden Charaktere. Bei Letzterem bin ich mir erneut nicht ganz sicher, dass es nicht (vor der Geschichte gelesen) bereits spoilert… In diesem Teil befinden sich am Ende außerdem eine Beschreibung der „Immergrünen Partie“ und Schachnotationen.

Jedes Kapitel ist in diesem Band mit Zügen einer Schachpartie unterteilt. Ich selbst habe mich nicht weiter mit dem Thema beschäftigt und es auch nicht bis ins Details nachvollzogen. Der Anhang könnte aber hier durchaus hilfreich sein. Etwas irritiert war ich, dass die Frau in den Zwischensequenzen wohl die weißen Figuren spielt, in der Partie im Buch jedoch die schwarzen Figuren. Ich dachte hier würde die gleiche Partie beschrieben – vielleicht sind es doch unterschiedliche.

Der Schreibstil war wieder locker zu lesen und im Vergleich zu den Vorgängern war für mich eine deutliche Steigerung bei den Beschreibungen zu erkennen. Die vielen Wege der Katzen waren diesmal deutlich kürzer, die italienischen Sätzen klar weniger. Sofort konnte ich mit mehr Begeisterung dahin lesen. Der Grundaufbau bleibt: Die einzelnen Katzen/Katzengruppen kommen auf die verschiedenste Arten an diverse Informationen, bei Caruso laufen die Fäden zusammen und der Fall kann mit den Menschen gelöst werden. Hier muss man ganz klar die alte Signora heraus stellen. Sie ist ein schöner, angenehmer, sympathischer Charakter, dem man folgen kann und will. Der Inspektor bleibt mir weiterhin ziemlich egal. Die anderen (tierischen) Charaktere kennt man zum Teil bereits und lernt noch mehr über sie hinzu, andere neue finden ihren Weg zur Gang.

Der Plot dreht sich in diesem Teil sowohl um ein Geheimnis aus der Vergangenheit, Schach und einen Mord in der Gegenwart. Die Mischung fand ich sehr spannend und interessant. Venedig selbst finden wir diesmal wieder im Sommer vor und es war schön beschrieben.

 

FAZIT:

Eine eindeutige Steigerung zu den ersten beiden Bänden – sowohl im Schreibstil, als auch im Plot, der Menge an italienischen Bezeichnungen, Orten und Charakteren. Da der 4. Teil nur als e-Book erschienen ist, werde ich die Reihe trotzdem vorerst nicht beenden.

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Rezension zu "Venezianischer Mord" von Christiane Martini

Mit verschiedensten Rezepten zwischen den Kapiteln
Buechergartenvor einem Jahr

INHALT:

Erneut sorgt ein Mord für Unruhe in der winterlichen Lagunenstadt: Ein Familienmitglied der alteingesessenen und angesehenen Schokoladenfabrikbesitzer Bancini wurde ermordet. Zeitgleich verschwindet ein geheimnis- und überaus wertvolles Rezeptbuch. Zeugen gibt es keine – zumindest keine menschlichen. Denn ein Kater hat die Tat sehr wohl beobachtet und alarmiert den berühmtesten Katzen-Capo Venedig: Caruso, sein detektivischer Spürsinn und seine Freunde werden erneut gebraucht um den Menschen zu helfen. Die Vierbeiner verfolgen die Spuren quer durch Venedigs Gassen – und geraten dabei selbst in Lebensgefahr…

 

EIGENE MEINUNG:

Ich besitze die Reihe um den venezianischen Kater Caruso (bis auf Band 4) noch in den alten Ausgaben des PIPER Taschenbuch-Verlages. Mittlerweile wurden die Bücher als e-Books mit neuen Covern aufgelegt.

1.       Carusos erster Fall: Meisterdetektiv auf leisen Pfoten

2.       Venezianischer Mord: Carusos zweiter Fall

3.       Die venezianische Schachspielerin: Carusos dritter Fall

4.       Schatten über der Serenissima: Carusos vierter Fall (nur als e-Book erhältlich)

Auch bei Band zwei handelt es sich wieder um ein schmales Büchlein. Im Anhang befinden sich erneut eine Karte von Venedig, ein Italienisch-Glossar und ein Namensverzeichnis der handelnden Charaktere.

Der Schreibstil an sich war erneut locker zu lesen, aber leider für mich diesmal wahnsinnig langatmig. Dies lag vor allem an den ewigen Wegbeschreibungen. Katzen, Menschen und Ratten bewegen sich auf den unterschiedlichsten Pfaden durch Venedig und suchen verschiedene Orte auf. Selbst wenn es dort dann keine neuen Erkenntnisse, keine anzutreffenden Personen oder keine Ermittlungsarbeit gibt werden die Wege dorthin mit Straßen- und Ortsnamen und Umgebungsbeschreibungen viel zu lange ausgebaut. Teilweise wollte ich das Ganze am liebsten nur noch überfliegen.

Der Grundaufbau der Geschichte gleicht dem letzten Teil: Geschehnisse in der Vergangenheit führen zu Geschehnissen in der Gegenwart. Die unterschiedlichsten Charaktere beobachten Ereignisse, ermitteln erst getrennt und dann zusammen. Im Grunde ja ein netter Gedanke, aber nach Band 1 kommt es einem einfach zu bekannt vor.

Schön ist es eher, dass man die Tiere aus Teil 1 wieder trifft und nun schon etwas besser kennt. Allerdings wurden für mich ihre Charaktere nur wenig weiter ausgestaltet, sie bleiben zumeist weiter etwas blass. Eine neue Figur kommt dafür hinzu und kann durchaus erfreuen. Caruso ist weiter nicht so präsent wie es der Titel vermuten lässt. Die Zusammenarbeit mit dem Inspektor ist für mich hier etwas realistischer dargestellt als im ersten Band.

Der Plot um einen Chocolatier, alte, geheime und etwas andersartige Schokoladenrezepte gepaart mit Mord hätte eigentlich viel geboten. Leider war mir die Geschichte mit Vergangenheit, Gegenwart und den vielen Orten bzw. Charakteren teilweise etwas zu undurchsichtig. Beim Ende, muss ich gestehen, bin ich vor allem mit den vielen Menschen (die man davor nicht wirklich kennen gelernt hat) nicht mehr wirklich durch gestiegen…

Venedig selbst ist wieder beschrieben, vor allem da wir uns diesmal im Winter dort befinden. Eine Besonderheit weist das Buch noch auf: Zwischen den Kapiteln finden sich verschiedenste Rezepte zu Süßigkeiten – passend zum Thema Schokolade… :) Schöne Idee!

 

FAZIT:

Erneut locker und leicht, aber mit viel zu vielen Beschreibungen von Orten und Wegen, die dazu zu oft ins Nichts führen. Die Grundidee um einen Chocolatier, ein geheimes Schokoladenrezeptbuch und Mord hätte mehr geboten. Zum Schluss blieb bei mir eher Verwirrung um die vielen Figuren…

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Rezension zu "Meisterdetektiv auf leisen Pfoten" von Christiane Martini

Mit Luft nach oben, aber o.k.
Buechergartenvor einem Jahr

INHALT:

Caruso ist stolzer Capo einer Katzenbande in Venedig und als solcher trägt er so einiges an Verantwortung! Als ihre geliebten Lagunenstadt von einer Reihe mysteriöser Mordfälle heimgesucht wird ist den Katzen eines sofort klar: Wenn die Morde die Touristen aus Venedig vertreiben gibt es weniger Zweibeiner die ihnen ihre täglichen Mahlzeiten servieren. Das muss unter allen Umständen verhindert werden. Und so machen sich die Detektive um ihren schlauen Anführer auf die Spur des Täters. Nicht ahnend, dass die Fährte weit zurück in die Vergangenheit reicht und die Fäden bei Caruso zusammen laufen…

 

EIGENE MEINUNG:

Ich besitze die Reihe um den venezianischen Kater Caruso (bis auf Band 4) noch in den alten Ausgaben des PIPER Taschenbuch-Verlages. Mittlerweile wurden die Bücher als e-Books mit neuen Covern aufgelegt.

1.       Carusos erster Fall: Meisterdetektiv auf leisen Pfoten

2.       Venezianischer Mord: Carusos zweiter Fall

3.       Die venezianische Schachspielerin: Carusos dritter Fall

4.       Schatten über der Serenissima: Carusos vierter Fall (nur als e-Book erhältlich)

Mit ca. 160 Seiten handelt es sich hier wirklich um ein dünnes Büchlein – daraus lässt sich auch schon schließen, dass es kein allzu tiefgehender Kriminalroman ist. Abziehen muss man von der Geschichte selbst noch einige Seiten am Ende: Hier befindet sich ein ausführliches Personenregister, welches man bei der Menge an handelnden Katzen auch durchaus brauchen kann. Außerdem gibt es ein Glossar für eine ganze Reihe an italienischen Ausdrücken, Wörter und Sätzen die im Buch vorkommen. Meist ist kurz darauf in den Text die deutsche Übersetzung eingearbeitet, teils ist man ohne jegliche Italienischkenntnisse aber doch etwas überfordert. Andere Leser können es vielleicht als kleinen Italienisch-Kurs verbuchen. Ein ewiges nach hinten Blättern finde ich persönlich auf die Dauer nicht richtig angenehm. Besonders aufgefallen ist mir dies bei der abgedruckten Karte. Normalerweise liebe ich solche in Büchern, verfolge gerne die zurückgelegten Wege oder entdecke darauf Handlungsorte. Hier werden aber auf kurze Zeit so viele Straßen-/Ortsnamen genannt, dass ich dies bald gelassen habe. Der Inhalt wird einem auch so ausreichend klar.

Durch den Titel hatte ich mir versprochen, dass vor allem Caruso im Mittelpunkt der Handlung stehen würde. Jetzt muss ich allerdings sagen, dass er zwar der Capo ist und die Fäden bei ihm zusammen laufen, aber die einzelnen Ermittlungen übernehmen oft Mitglieder aus seiner oder sogar anderen Gangs. Zwischen ihnen wird abwechselnd erzählt, bis sich die Handlungsstränge zu einem verbinden. Die einzelnen Katzen sind mit – teils sehr menschlichen – Attributen, Makeln etc. beschrieben und es hat Spaß gemacht ihre Wege zu verfolgen. Die einzelnen Charaktere wachsen einem da mehr oder weniger schnell ans Herz – richtig viel Zeit bleibt leider für keinen. Natürlich dürfen auch die Menschen in der Ermittlungsarbeit nicht fehlen – dafür gibt es ein Herrchen bei der Polizei. Hier darf man auf keinen Fall zu genau hinterfragen wie realistisch der Ablauf der Geschichte ist. Man muss sich durchaus auf ein lockerleichtes Leseerlebnis einlassen können. Auch der Plot selbst ist eher mager ausgestaltet. Oft muss der Zufall hinzukommen oder die Erzählung wird so gebogen um an den richtigen Punkt zu kommen. Die Themenbereiche drehen sich um Musik, Katzenfänger, Vivaldi. Letzterer war mir dabei viel zu undeutlich dargestellt und ohne Hintergrundwissen habe ich mich in diesem Bereich eher verloren gefühlt.

Venedig selbst ist schön beschrieben und man bekommt Lust die Lagunenstadt zu besuchen. Der Schreibstil ist locker, allerdings weniger spannend. Trotz einiger Kritikpunkte werde ich die Reihe weiter verfolgen – nach einem ersten Band hoffe ich durchaus noch auf eine Steigerung! Mit Reihen wie um Sneaky Pie Brown oder Felidae kann diese hier jedoch (noch?) nicht mithalten.

 

FAZIT:

Lockerleichter, nicht zu tiefsinniger, Katzenkrimi in der Lagunenstadt Venedig. Schwerpunkte sind Musik, Katzenfänger und Vivaldi – verpackt in einen Kriminalfall mit Verbindungen zur Vergangenheit. Leider für einen Einsteigerband mit einigen Schwächen, aber durchaus unterhaltsam.

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