Wannseemorde

von Christiane Meyer-Ricks 
2,7 Sterne bei3 Bewertungen
Wannseemorde
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ChattysBuecherblogs avatar

Für einen Thriller hat mir hier die Spannung komplett gefehlt. Vielzuviel Nebensächlichkeiten, die nur dazu dienen, die Seiten zu füllen.

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Inhaltsangabe zu "Wannseemorde"

Die alleinerziehende Journalistin Mirjam Kruse sucht Ruhe und Erholung in Wannsee. Doch als der Sohn ihrer Freundin brutal überfallen wird, ist an Entspannung nicht mehr zu denken. Auf der Suche nach den Tätern begegnet Mirjam dem Rettungsschwimmer und Ex-Kommissar Heinz Stolper. Gemeinsam ermittelt das ungleiche Team im Berliner Nobelbezirk. Doch als ihre Kinder bedroht werden, erkennt Mirjam, dass sie sich mit einem mächtigen Feind angelegt hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839222744
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:341 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:07.02.2018

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 7 Monaten
    Thriller?

    Also ein Thriller ist das in meinen Augen sicher nicht. Die Journalistin Mirjam Kruse sucht Ruhe und Erholung in Wannsee – dort achtet sie für eine Freundin auf deren Haus. Als dann der Sohn dieser Freundin überfallen wird und schwer verletzt im Koma liegt, will Mirjam aufklären, wie es dazu kam. Heinz Stolpe, ein ehemaliger Kriminalbeamter, hilft ihr dabei.

    Und er behauptet abenteuerliche Dinge…der Besitzer der Villa, in der Nils überfallen wurde, soll eine ehemaliger DDR-Spion und skrupelloser Mörder sein. 

    Nun, der Anfang mit diesem Überfall war spannend- aber danach …oh je. Ich musste mich teilweise wirklich zwingen, weiterzulesen. 

    Die Handlung ist ziemlich chaotisch, und wie es den Protagonisten ging, konnte ich kaum nachempfinden. Dafür aber durfte ich lange Seiten über Nebenfiguren lesen, die dann nicht mehr vorkamen im weiteren Vorlauf - - was soll so etwas?

    Auch die Protagonistin mochte ich nicht sonderlich und der Schreibstil war mir irgendwie zu „behäbig“ , ein besseres Wort dafür fällt mir nicht ein. 

    Vielleicht gefällt es Euch ja besser…bei mir reicht es grad mal für drei Sterne….

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    Igelas avatar
    Igelavor 8 Monaten
    Musste mich durchkämpfen...

    Die Journalistin Mirjam Kruse achtet für eine Freundin auf deren leerstehendes Haus am Wannsee. Nils, der Sohn von ihrer Freundin Ymaz ist ebenfalls am Wannsee und wird im Haus der Familie Lauert überfallen. Nils und Jonas Lauert, sind die einzigen anwesend, als sich die Einbrecher Zutritt verschaffen. Nils wird bei diesem Ueberfall so schwer verletzt, dass er im Koma liegt. Mirjam Kruse will die Verbrecher finden und tut sich mit Heinz Stolpe, einem ehemaligen Kriminalbeamten, zusammen. Vieles deutet daraufhin, dass der Einbruch wegen einer Tat, die 1987 verübt wurde, geschah. Roland Lauert gilt  als Wohltäter in Wannsee, denn er hat der Stadt das Gelände am See für das Flüchtlingsheim zur Verfügung gestellt. Doch ist er wirklich der grosszügige und reiche Bürger, den er so gerne darstellt?


    Dies ist das zweite Buch rund um die Journalistin Mirjam Kruse. Obwohl ich den ersten Teil „die Moorheiligen“ nicht gelesen habe, kam ich problemlos in die Geschichte rein. In ein paar Sätzen wird das Wichtigste auf den ersten Seiten erläutert. Zudem liefert Christiane Meyer-Ricks laufend Erklärungen zu den Lebensumständen der Protagonistin. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten konnte ich die Beziehungen sehr gut sortieren und verstehen.

    Das Buch beginnt mit dem Ueberfall der beiden Jugendlichen und ich fühlte mich sofort von 0 auf 100 mitten drin im Thriller.

    Leider flacht die Spannung danach rapide ab und ich musste mich regelrecht durch das Buch durch kämpfen. Der Grund war die etwas chaotische Handlung, die von Person zu Person , von Strang zu Strang sprang. So hatte ich oft das Gefühl die Personen und ihre Geschichten werden nur oberflächlich gestreift. Im Gegensatz dazu verlor sich die Autorin bei Nebenfiguren in Details. Wenn von einer nebensächlichen Figur, die nur gerade auf zwei Seiten eine Rolle spielt und bestenfalls als Statist durchgeht, beschrieben wird wie sie sich in der lange zurückliegenden Schulzeit sozial verhalten hat, ist mir das einfach zu abschweifend. Genau diese unrelevanten Details und die Fülle an Personen und ihre Geschichtchen waren sehr zäh zu lesen.

    Nach und nach kristallisiert sich heraus, dass eine Tat um 1987, zur Zeit der DDR, eine Rolle spielt. Auch hier wurden oft Geschichten angerissen, ohne in die Tiefe zu gehen oder weiterverfolgt zu werden. Etliche Male empfand ich die Handlung an den Haaren herbei gezogen.So schläft zum Beispiel Kruses Tochter mit einem Flüchtling, und das kurz nach einem abstrusen Kennenlernen….bei mir kam da unweigerlich das Gefühl auf, dass dies aus diesem Grund war, weil ja irgendwie die Verbindung zum Flüchtlingsheim gemacht werden musste. Ebenfalls als an den Haaren herbei gezogen ist die Tatsache, dass Mirjam Kruse auf dem Wannsee paddelt und erst eine Leiche findet und kurz danach einen gesuchten und vermissten Mann ,der sich in einem Erdloch versteckt. So viel Zufall kam bei mir leider etwas gesucht rüber.

    Die Figur Mirjam Kruse konnte ich nicht sonderlich leiden, viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Vielleicht aus dem Grund, weil ich ihre Vorgeschichte nicht kenne? In Liebesdingen ist die Dame etwas wankelmütig...mal will sie einen gewissen Herrn, mal wieder nicht.

    In den Schreibstil musste ich mich einlesen und ich brauchte eine Weile bis ich damit zurecht kam. Etwas schwerfällig und immer wieder mal langatmig in den oben erwähnten Details von Nebensächlichkeiten las er sich nicht gerade flüssig. 

    Leider hat die Autorin durch ihre Abschweifungen das bisschen Spannung, das ich gefühlt habe, völlig zerredet und so empfand ich das Buch als zäh.

    Sehr gut hat mir gefallen, wie die Gegend rund um den Wannsee beschrieben und skizziert worden ist. Ich habe das alles bildlich vor mir gesehen und auch die Atmosphäre gespürt.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Für einen Thriller hat mir hier die Spannung komplett gefehlt. Vielzuviel Nebensächlichkeiten, die nur dazu dienen, die Seiten zu füllen.
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