Christiane Rösinger Liebe wird oft überbewertet

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Inhaltsangabe zu „Liebe wird oft überbewertet“ von Christiane Rösinger

»Liebe – was soll das?« Die Berliner Songwriterin als Liebes-Desillusionistin und Paarkritikerin: Christiane Rösinger weiß, dass »Menschen, die wie Steine nebeneinander sitzen«, Paare genannt werden und dass damit alles Unglück der Welt beginnt. Ihre langjährige theoretische und praktische Forschung auf dem »Arbeitsfeld Liebe« bringt es an den Tag: »Die Liebe macht Menschen zu Idioten«, und das Pärchen ist eine »unterentwickelte Lebensform, bei deren Anblick man nur immer wieder ›Nein, danke‹ ausrufen will«. Dennoch umgibt uns alle die »Pärchendiktatur«, wie man als Single nicht nur an Silvester merkt. Aber Hoffnung naht mit diesem Buch – einer liebevollen Abrechnung mit der Liebe.

Interessant zu lesen, aber etwas verstiegen.

— Toffififfy
Toffififfy

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  • Unstrukturiert, subjektiv und langweilig

    Liebe wird oft überbewertet
    Faancy

    Faancy

    13. March 2016 um 21:24

    Eine witzige Parodie über die Liebe und die Pärchen habe ich mir von "Liebe wird oft überbewertet" erhofft. Doch ich wurde bitter enttäuscht. Als Sachbuch wird das Buch vorgestellt, doch sachlich ist es bei weitem nicht. Die Autorin versucht zwar vermeintlich objektiv und wissenschaftlich zu beschreiben, weshalb es besser ist, als Single zu leben, doch ihre eigene Meinung sticht deutlich hervor. Das Buch ist eine reine Aneinanderreihung von subjektiven Argumenten, warum niemand eine Beziehung führen sollte.  Allerdings ist diese Argumentation weder lustig, noch nachvollziehbar. Zwischenzeitlich wusste ich wirklich nicht, was die Autorin mir sagen wollte, was ich mit der gegebenen Information anfangen kann.  Es wird uns von der Gesellschaft vorgelebt, wie unser Leben zu sein hat, doch auch Singles können glücklich sein, ohne einen Partner an ihrer Seite. In diesem Punkt stimme ich der Autorin zu, doch so wie sie es präsentiert scheint es eher eine Rechtfertigung zu sein und das sollte es definitiv nicht. Rösinger wirkt sogar ein wenig verbittert, wenn ich das so sagen darf. Sie äußert sich nur negativ zu einer Beziehung, doch wenn Singles in ihren Ansichten akzeptiert werden wollen, dass sie sich alleine wohler fühlen, dann möchten andersrum Menschen in einer Beziehung in dieser Ansicht auch akzeptiert werden. Es geht also nicht, dass diese Art der Lebensgestaltung nieder gemacht wird. Wenn schon sachlich, dann auch richtig. Das ist hier in diesem "Sach"buch leider nicht gegeben.  Abgesehen davon gab es keinen roten Faden und eine Struktur ließ sich ebenfalls nicht erkennen. Es war nicht nur eine sinnlose Aneinanderreihung von subjektiven, sondern auch von zusammenhangslosen Argumenten und Erläuterungen.  Von Witz und Humor war auch keine Spur zu finden, was scheinbar auch nicht beabsichtigt war. Wäre es humorvoller geschrieben gewesen, dann wäre meine Bewertung bestimmt auch besser ausgefallen.  Irgendwann kam mir der Gedanke, ob es überhaupt Sinn macht ein Buch weiter zu lesen, das einen so quält und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es in so einem Fall besser ist das Buch abzubrechen, was ich dann auch leider getan habe. Manchmal nützt es einfach nichts.  "Liebe wird oft überbewertet" ist entgegen meiner Erwartung keine humorvolle Zusammenstellung von Gründen, wieso es sich als Single besser lebt. Die Darstellung ist subjektiv und ergab für mich überhaupt keinen Sinn. Ich musste das Buch leider abbrechen, weil es für mich keinen Mehrwert hatte. Ich wurde nicht schlau daraus und fühlte mich nicht unterhalten. Dieses Buch kann ich leider nicht empfehlen, weil ich wirklich nicht weiß, was es dem Leser sagen soll und wo der Sinn dahinter steckt.

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