Christiane Sadlo Das Jahr der Kraniche

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Inhaltsangabe zu „Das Jahr der Kraniche“ von Christiane Sadlo

Vergessene Lieben. Verlorene Spuren. Alte Geheimnisse.

Die junge Krankenschwester Laura kann ihr Glück kaum fassen. Hals über Kopf hat sie sich in einen wunderbaren Mann verliebt, und nach einer Blitzhochzeit folgt sie ihm nun auf seinen Landsitz. Wie ein verwunschener Ort liegt er inmitten einsamer Wälder an einem See. Doch schon bald fallen Schatten auf das Idyll. Nacht für Nacht wird Laura von Alpträumen geplagt, in denen ihr eine fremde Frau erscheint. Wer ist sie? Laura macht sich auf, das Geheimnis zu lüften und kommt dabei einer großen Liebe auf die Spur – und einem schrecklichen Verrat …

Eine spannende Liebesgeschichte in der Einsamkeit der Wälder und Seen Ostdeutschlands.

Die Autorin spielt perfekt mit der Fantasie ihrer Leser und lässt diesen viel Raum für eigene Vermutungen über das Geschehene.

— NicoleP

Spannendes Buch, auch wenn der Täter ziemlich vorhersehbar war.

— Brauseelfe

Insgesamt eine nette Geschichte mit kleinen Schwächen, die einen nicht vom Hocker reisst.

— Laren

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  • Das Jahr der Kraniche

    Das Jahr der Kraniche

    NicoleP

    05. December 2016 um 17:39

    Der Zufall führt Laura mit Jan zusammen. Für beide ist es die Liebe auf den ersten Blick. Obwohl Jan einige Jahre älter als Laura ist, heiraten sie schon nach kurzer Zeit. Anschließend fahren sie zu dem Landsitz von Jan. Dort wollen sie leben und eine Familie gründen. Idyllisch und doch geheimnisvoll in Wäldern und an einem See gelegen, wartet das Haus nur darauf, wieder belebt zu werden. Laura ahnt nicht, wie viel Leid Jan mit diesem Anwesen verbindet.Schnell hat sie Kontakt zu Hanno, seiner Tochter Elke und deren Mann Marius. Jan ist nach dem Tod seiner Eltern von Hanno großgezogen worden, und Elke ist somit für ihn wie eine Schwester. Für diese war und ist Jan der große, tolle Bruder. In ihr findet auch Laura bald eine gute Freundin. Es könnte alles so schön sein, wären da nicht Lauras Albträume und ein dunkles Geheimnis, welches das Haus umgibt.Während der Geschichte bekommt der Leser immer wieder einen kleinen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der handelnden Personen. Durch die Kursivschrift sind sie direkt als solche zu erkennen. Hierdurch bekommt der Leser einen noch engeren Bezug zu ihnen.Immer wieder baut sich Spannung auf. Sobald jedoch das Gefühl aufkommt „ja, jetzt endlich erfahre ich, was damals geschah“ fällt der Leser wieder in die Gegenwart zurück. Übrig bleibt nur noch eine Ahnung von dem, was sich zehn Jahre zuvor ereignet haben könnte. In kleinen Häppchen zeigen sich im Verlauf des Buches die ganzen schrecklichen Ereignisse der Vergangenheit.Die Autorin spielt perfekt mit der Fantasie ihrer Leser und lässt diesen viel Raum für eigene Vermutungen über das Geschehene. Es fällt schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen. Am Ende geht es dann Schlag auf Schlag – vielleicht zu schnell für den ein oder anderen Leser. Mich hat es nicht gestört.Ich danke dem Bloggerportal und dem Blanvalet-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.

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  • Nach dem Inhalt des Buches war mir das Ende einfach zu wenig!

    Das Jahr der Kraniche

    abbelschoale

    14. February 2014 um 22:32

    In dem Klappentext hat sich ein Fehler eingeschlichen und das gleich mehrmals. Die Protagonistin heisst nicht Marie, sondern Laura. Wenn man einen Klappentext schreibt, sollte man natürlich wissen, was in dem Buch vorkommt und wenn keine Marie vorkommt, ist das schon ziemlich schlecht! Laura verliebt sich Hals über Kopf in Jan, als er ihr Leben rettet. Die beiden heiraten nach kurzer Zeit und ziehen auf seinen Landsitz, an den Ort seiner Kindheit und Jugend, vor dem er zehn Jahre lang geflüchtet ist. Doch mit Laura glaubt er, dass er das Glück mit in den Familienbesitz bringt und das sie alles traurige vertreiben kann. Ich find es vollkommen richtig zu heiraten, wenn man sich sicher ist. Warum sollte man Jahrelang warten? Es kann jetzt falsch sein, aber es kann genauso gut falsch sein, wenn man vorher 10 Jahre wartet, also warum nicht gleich sein Glück ausnutzen? Aber das man seine Vergangenheit verdrängen kann ist nicht ganz so einfach, und das muss auch Jan sich eingestehen, nachdem er an den Ort zurückkehrt, andem ihm etwas schreckliches widerfahren ist. Laura interessiert sich für Jan`s Vergangenheit, die er immer als etwas harmloses abtut. Doch als Laura auf der Straße von einer alten Dame mit Julia angeredet wird und sie fragt, ob sie Jan ihr Lieblingsessen kocht, fragt sich Laura, warum Jan ihr nie von dieser Julia erzählt hat. Laura ist wild entschlossen herauszufinden, wer sie war, doch es scheint als ob jeder in Jan`s Umfeld sie davon abbringen will, etwas herauszufinden. Alle scheinen düstere Geheimnisse zu haben, die sie niemandem anvertrauen wollen und die niemals ans Licht kommen dürfen. Doch Laura hält es nicht auf, es macht sie nur noch neugieriger und sie gerät selbst in größte Gefahr... Meine Meinung zu diesem Buch ist sehr zwiegespalten. Einerseits hatte ich Phasen, wo ich wirklich nur darauf gewartet habe das etwas passiert, da es in diesem Buch so scheint, als gäbe es nur Fragen, niemals Antworten. Als ich dann dachte, Ja, jetzt endlich müsste mal eine Antwort, auf irgendeine Frage, die sich aufwirft geben, war ich gespannt und las und las und las, bis ich merkte, es kommt keine Antwort. Zwischendurch gab es wirklich schöne Momente und auch die spannenden haben mich gereizt. Ab und an war es auch richtig Psycho, die ganzen Vorkommnisse. Oft konnte man sich selber natürlich seine Gedanken darüber machen, was passiert sein kann und wer was getan haben könnte. Im Grunde find ich das auch sehr gut, aber nicht, wenn es zu viele Fragen aufwirft, dann aber nicht viel nebenher bietet. Doch auch leider hat mich der Schluss etwas enttäuscht. Die Antwort auf all die Fragen war einfach viel zu kurz. Sie wurde nicht behandelt. Es würde zwar alles aufgeklärt, aber innerhalb weniger Seiten und dann war Schluss. Mir war dieses Ende einfach zu wenig.

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  • "Es gibt kein Licht ohne Schatten ..."

    Das Jahr der Kraniche

    Tanzmaus

    16. January 2014 um 09:42

    Gerade erst hat sich Laura von ihrem Freund getrennt, mit dem sie 3 Jahre zusammen war, als sie auch schon den nächsten Mann findet und ihn prompt nach gerade mal 3 Monaten heiratet. Zusammen mit ihrem Mann Jan verlässt sie München, um in seiner Heimat ein neues Leben anzufangen. Das Elternhaus von Jan ist ein altes Jägerhaus in der Uckermark. Idyllisch an einem See gelegen, verliebt sich Laura sofort in den alten Kasten und fühlt sich glücklicher denn je. Ganz in der Nähe wohnen auch Hanno, seine Tochter Elke und ihr Mann Marius. Hanno, den Jan schon seit Kindesbeinen kennt, hat sich während Jans Abwesenheit um das Haus und den Besitz gekümmert. Auch Hannos Tochter Elke kennt Jan bereits von klein auf und er freut sich, die beiden mal wieder zu sehen. Jedoch plagen ihn auch Bedenken, ob Laura das Haus gefällt, ob sie sich in der Gegend wohl fühlen wird und wie sie mit seinen Bekannten zurecht kommt. Doch Laura überrascht ihn, denn sie verliebt sich in das Haus und kommt sowohl mit der Gegend wie auch mit seinen Bekannte sofort klar. Nach und nach schleichen sich aber Bedenken bei Laura ein. Sie kennt weder Jans Vergangenheit, noch seine bereits verstorbene Familie, noch die Geschichte des Hauses. Und irgendwie hat sie immer das Gefühl, dass jemand im Haus ist, dort herumschleicht und ihr Angst macht.Was für eine tragische Geschichte trägt das Haus in sich und kann Laura die Schatten der Vergangenheit auflösen ohne selbst dabei zu Grunde zu gehen? Die Geschichte fängt sehr düster mit einem Prolog an. Eine Frau ist gefangen, sie weiß nicht wo sie ist, wieso sie gefangen ist und wie es weiter gehen wird. Sie hat nur schreckliche Angst. Wer ist diese Frau? Um das zu klären, fängt sie Geschichte 6 Monate früher an. Laura schwebt im siebten Himmel. Sie hat ihren Traummann gefunden, ihn geheiratet, die Brücken hinter sich abgebrochen und sich auf den Weg in ein neues Leben gemacht. Zunächst klingt das sehr naiv, aber wer schon einmal verliebt war, der kann dies vielleicht nachvollziehen. Zumal Laura zuvor eine herbe Enttäuschung mit ihrem Ex-Freund erlebt hat. Bis dahin ist die Geschichte locker, leicht und sonnig. Aber kaum kommen Laura und Jan bei Jans Elternhaus, wird die Stimmung zusehend düsterer. Zwar möchte man an die Idylle glauben, die das Elternhaus mit dem dazugehörenden See verbreitet, doch spürt man deutlich, dass es ein dunkles Geheimnis in Jans Vergangenheit gibt und das Haus dabei keine unbedeutende Rolle zu spielen scheint. Als Leser möchte man dem Geheimnis gerne auf die Spur kommen. Doch das ist gar nicht so einfach. Die Autorin schafft es, mit Worten sowohl eine glaubhafte düstere Stimmung zu erzeugen, wie auch Lauras Angst – vor allem in den Nächten – greifbar zu machen. Man leidet mit Laura mit und möchte wie sie aus dem ganzen Drama einfach nur noch aufbrechen. Aber Laura ist treu, sie steht zu ihrem Wort und ihrem Ehemann und befindet sich daher bald selbst in Gefahr. Aber woher rührt diese? Wer oder was steckt dahinter? Auf rund 400 Seiten fesselt die Autorin den Leser mit ihrem Schreibstil an das Buch. Der Aufbau des Buches ist dabei in einzelne Monate gegliedert. Bis zu der Szene im Prolog sind es 6 Monate, die vergehen müssen. Innerhalb der Zeitabschnitte wird die Geschichte dann noch einmal in einzelne Kapitel unterteilt. Die Protagonisten sind sehr facettenreich. Jeder hat irgendwie ein Geheimnis, das er mit sich herumträgt. Laura ist die stärkste Figur in dem Buch und auch die plastischste. Bei einigen Figuren merkte man deutlich, dass sie eine Rolle spielen. Durch kleine Einblendungen, in denen man als Leser die Gedanken der Personen mitnehmen konnte, merkte man, dass sie sich anders gaben, als sie tatsächlich waren. Diese Eigenart machte die Figuren glaubhafter. Immerhin versuchen sie mit aller Gewalt Laura ein idyllisches Leben vorzugaukeln. Etwas verwirrend fand ich mal wieder den Klappentext. Auf diesem wird von einer Marie gesprochen. Im Text heißt die Protagonisten jedoch Laura. Fazit: Eine spannende düstere Geschichte, die zum einen eine Liebesgeschichte, aber auch ein schreckliches Geheimnis in sich birgt und den Leser für einige Stunden in die Uckermark entführt.

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  • Ein Geisterhaus?

    Das Jahr der Kraniche

    Lerchie

    23. December 2013 um 22:58

    Eine junge Frau erwacht gefesselt in einer Hütte. Sie versucht, die Tür zu öffnen, doch es ist abgeschlossen. Sie ist gefangen. Jan und Laura Plathe, frisch verheiratet fahren in Jans altes und Lauras neues Zuhause in der Uckermark. Zehn Jahre war Jan nicht mehr dort gewesen, seit das damals passiert war. Hanno hatte das Haus in Ordnung gehalten, und natürlich seine Tochter Elke, Jans  Kinderfreundin, die einmal behauptet hatte, sie würde ihn heiraten. Er war damals achtzehn und sie acht Jahre alt gewesen. Jan hoffte, dass es Laura dort gefallen würde. Elke, ihr Mann Marius und Hanno hatten Laura liebevoll empfangen. Das Haus gefiel  ihr, auch wenn sie einiges änderte, damit es nicht mehr so düster wirkte. Doch Laura hatte manchmal das Gefühl, Geister zu hören. Jan meinte, dass die Geräusche vom Holz in dem Haus kämen. Doch dieses Gefühl verstärkte sich eher noch. Eines Tages erfuhr sie von einer alten Frau namens Jette von Julia. Julia war mit Jan einst verlobt gewesen und eines Tages einfach verschwunden.  Jan hatte Laura nie von ihr erzählt. Und auch nicht was damals alles geschehen war. Als Laura dann schwanger wurde, ging es ihr nicht so gut. Es war nicht nur die morgendliche Übelkeit, sondern auch tagsüber, die ihr zu schaffen machte… War Elke wirklich die sooo gute Freundin, die Laura beistand? Was war damals alles geschehen, als Julia verschwand? Und warum hatte Laura immer diese schrecklichen Albträume? Das Buch fing schon ganz spannend an, mit einer Frau, die gefangen gehalten wird. Wer war diese Frau? Es ließ sich gut und flüssig lesen, und man konnte sich in die Personen hineinversetzen. Das Ende war für mich nicht ganz überraschend, ich hatte es vermutet. Auf jeden Fall hat es mir ganz gut gefallen.  Eine schöne Unterhaltungslektüre, nicht ganz so spannend wie anfangs erwartet. Wirklich spannend wurde es erst wieder gegen Schluss.

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