Christiane Sadlo Wilde Wellen

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(4)
(2)
(5)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Wilde Wellen“ von Christiane Sadlo

Vor der Kulisse der Bretagne entfaltet sich ein Familiendrama voller Spannung und Leidenschaft In Paris erschießt die Polizistin Marie Lamare in Notwehr einen Attentäter. Selbst verletzt, wird sie von dem jungen Archäologen Paul Racine gerettet und überlebt nur knapp. Dieser Vorfall wird ihr Leben für immer verändern und führt sie zurück zu ihren Wurzeln, die in der Bretagne liegen. An der rauen, zerklüfteten Küste des Atlantiks laufen alle Fäden zusammen: Das Schicksal zweier Familien ist durch Liebe, Hass, Eifersucht und Gier auf ewig verbunden. Viele Hindernisse müssen überwunden werden, bis Marie mit ihrer neu gewonnenen Liebe Paul im harschen Klima von Finistère – dem Ende der Welt – glücklich werden kann.

Ganz in Ordnung mit einigen Schwächen.

— tootsy3000

Ich fand's schön! Nicht wirklich anspruchsvoll, aber nett!

— Funkenmarie

Stöbern in Romane

Lied der Weite

Was ist ein gelingendes Leben? Warmherziger Roman um diese Frage; Figuren, die man mit nach Hause nehmen möchte. Großartig!

alasca

Die Hauptstadt

Geistreich, ja, stellenweise amüsant, aber zu großen Teilen zäh und verzettelt. 3-4 Sterne.

Apfelgruen

Der verbotene Liebesbrief

Kein klassisches Buch von Lucinda Riley aber dennoch unglaublich fesselnd!

Miii

Schloss aus Glas (Filmausgabe)

Eindrückliche Biografie über einer Kindheit zwischen Alkoholismus, Gewalt, Vernachlässigung, Geschwisterliebe, Freiheit und Träumen.

black_horse

Underground Railroad

Ein bedrückendes Buch, dass leider noch immer aktuell ist.

sofalxx

Und es schmilzt

Intensiv. Verstörend. Lesenswert. Die nüchterne Sprache und die emotionale Distanziertheit der Protagonistin bilden eine perfekte Symbiose.

Wiebke_Schmidt-Reyer

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wilde Wellen

    Wilde Wellen

    tootsy3000

    04. October 2015 um 21:17

    Während des Lesens war ich schon öfter unschlüssig ob ich den Roman für gut oder schlecht halten soll. Ich war richtig hin und her gerissen. Dieses Gefühl hielt bis zum Schluss als ich das Buch vor einigen Tagen beendet hatte. Heute nach einigen Tagen überleg Zeit, kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass die Geschichte an sich nicht schlecht ist, allerdings auch viele Lücken enthält. Diese “Leerräume” sind es auch, die dem Roman schaden, denn als Leser kann man sie auch nicht mit seiner Phantasie füllen. Denn da ist nichts da mit denen man sie füllen könnte. Hauptfigur ist Marie Lamare, die Polizistin. Sie wurde bei einem Einsatz angeschossen. Sie überlebte schwer verletzt, ihr Partner ist gestorben. Als sie im Krankenhaus aufwacht kann sie sich an nichts erinnern. Was ja an und für sich ok ist. Allerdings, und da fängt das Problem der Lückenhaftigkeit an: es wurden von Seiten der Polizei keine Ermittlungen durchgeführt – unlogisch deshalb, weil der Täter lt. Handlung eindeutig Belastungsmaterial mit sich führte und weil ein Mann tot ist. Marie wird von ihrem Vater, den sie seit ihrer frühesten Kindheit nicht mehr gesehen hat, ohne weitere Probleme und ohne seine Person zu hinterfragen, mit in die Bretagne genommen. Dort begegnet sie Paul wieder, der ihr das Leben gerettet hat und beginnt sich wieder zu erinnern. Sie kehrt zurück nach Paris um ihr altes Leben wieder aufzunehmen – mit ihrem Verlobten und mit der Polizei. Immer noch Lückenhaft – keine Ermittlungen, nichts, nada. Irgendwann in der Geschichte verlieben sich Marie und Paul ineinander, und sie kehrt zurück in die Bretagne. Beide sind zu der Zeit noch in einer Beziehung, deren Partner tauchen zwar auch wieder mal auf, beendet werden diese Verbindungen aber weder von ihr noch von ihm. Das empfand ich als sehr oberflächlich und nicht abgeschlossen. Marie machte zu Beginn der Handlung noch einen guten Eindruck auf mich. Ihrer Rolle als Polizistin schien sie gewachsen zu sein. Allerdings verflüchtigte sich dieser Eindruck immer mehr. Ihrer Ermittlungsarbeiten waren stümperhaft und – ganz ehrlich – sie versteht ihr Handwerk nicht. Es ist zu einfach sie an der Nase herum zu führen und zu manipulieren. Man weiß wohin das Geschehen führt. Auch die anderen Charaktere sind leicht zu deuten, manche auch recht naiv und alle leicht zu manipulieren. Die Geschichte selber ist leicht zu lesen und leicht zu verstehen. Als Leser weiß man ziemlich oft schon im Vorhinein, in welche Richtung sich das Ganze bewegt. Wären nicht diese unlogischen Lücken, hätte ich das Lesen richtig genießen können. Denn von der Idee her ist dieses Familien-Gesellschaftsdrama eigentlich gut. Die landschaftliche Darstellung ist schön gemacht, die Menschen sind mir aber zu wenig Bretonisch und zu naiv. Da fehlt mir dieses gewisse wilde urtümliche. Christiane Sadlo arbeitete als Regie- und Dramaturgieassistentin und schreibt auch Drehbücher. Inzwischen weiß ich, dass der Roman im Anschluss zu einem Fernseh-Mehrteiler herausgegeben wurde. Das bestätigt meinen Eindruck, hatte ich doch so manches mal das Gefühl ein Drehbuch zu lesen. Ob der Film besser oder schlechter als das Buch ist, kann ich nicht beurteilen. Das Cover finde ich gut gewählt und passend. Es zeigt die zerklüftete Küstenlandschaft. Die düsteren Wolken lassen auf eine spannende Geschichte hoffen. Mein Fazit: Eine Geschichte a la Rosamunde Pilcher angesiedelt in der wunderschönen Bretagne. Leider mit unlogischen Lücken, die anderweitig mit zu vielen absehbaren Handlungen abgegolten wurden. Das hätte die Autorin doch besser hinbekommen können.

    Mehr
  • Nettes Buch für ruhige Stunden

    Wilde Wellen

    Lavazza

    26. June 2013 um 18:49

    Ich brauchte eine gewisse Zeit um mich an die Charaktere zu gewöhnen. Doch mit der Zeit wurde die Geschichte besser und ich konnte es zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen. Auch wenn ich mir das Ende ein wenig anders vorgestellt hätte. In der Geschichte geht es um Marie, die bei einem Einsatz lebensgefährlich verletzt wird. Sie verliert ihr Gedächtnis und wird von ihrem Vater an die Atlantikküste geholt. Dort geschehen merkwürdige Dinge, die Marie nicht mehr loszulassen scheinen.

    Mehr
  • Rezension zu "Wilde Wellen" von Christiane Sadlo

    Wilde Wellen

    Zitronenfalter

    16. November 2012 um 19:17

    Eine sehr spannende Familiengeschichte. Die junge Polizistin Marie wird angeschossen und verliert ihr Gedächniss für eine kurze Zeit. Nach diesen Unfall ist in ihrem Leben alles anders. Sie hat plötzlich ihren Vater wieder der ein großes Geheimniss zu haben scheint. Ihr Patenonkel Menac scheint darin auch verwickelt zu sein.... Die Geschichte ist mystisch und sehr spannend und sie spielt in der wunderschönen Bretagne. Leider war das Buch viel zu schnell ausgelesen und es hätte von mir aus noch länger sein können.

    Mehr
  • Rezension zu "Wilde Wellen" von Christiane Sadlo

    Wilde Wellen

    michael_lehmann-pape

    06. September 2011 um 06:47

    Kriminelle Familiengeheimnisse Eine vom Dienst befreite Pariser Polizisten will ihr erlittenes Trauma (sie hat in Notwehr einen Verdächtigen erschossen, der zuvor ihren Kollegen tötete und wurde dabei selber angeschossen) in den frühkindlich heimischen Gefilden der Bretagne überwinden. Eine Reise, die Marie auch in die, sehr im Dunklen liegende, Vergangenheit ihrer eigenen Familie führt. Zunächst aber lässt sich der Besuch in der rauen, bretonischen Landschaft gut an. Marie trifft auf ihren Vater, den sie ob der frühen Trennung ihrer Eltern nie kennengelernt hatte. Sie taucht ein in die zerklüftete Lebenswelt der Bretagne, und stellt doch bald fest, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Durch Zufall trifft sie vor Ort auf jenen Mann, Paul, der sich nach dem Schusswechsel in Paris als erster vor Ort um sie gekümmert hat. Paul, dem Marie bald intensive Gefühle gegenüber bringt, der aber durch seine Arbeit eher zufällig an die Wurzeln eines alten Verbrechens stößt. Ein Verbrechen, dass auch Maries Vater und letztlich sie selbst mit in den Strudel vergangener Ereignisse zieht. Je mehr Paul und Marie auf die Spuren eines Familiengeheimnisses geraten, je mehr Marie beginnt, ihrem eigenen Vater zu misstrauen, desto bedrückender wird die Stimmung in dem kleinen, bretonischen Dorf. Auch die erwachende Liebe zu Paul wird auf einen schweren Prüfstand gestellt. Was hat es auf sich mit dem Untergang der „Helena“, der 12 Seemänner zum Opfer fielen? Warum haben sich Leon Menec, der Patriarch des Ortes, und Michel, Maries Vater, so voneinander distanziert? Welches Spiel betreibt Claire, die Frau Leons? Hat Michel tatsächlich einen Mord begangen? Oder wie sonst kann es sein, dass sein alter Wagen, der laut Michels Aussage seit Jahren nicht aus der Garage bewegt wurde, plötzlich Unfallspuren aufweist? Leider benötigt der kundige Leser nicht all zu lange, bis aus all den Andeutungen und verschlungenen Indizien klar wird, wer hinter all den Ereignissen die Fäden zieht. Fäden, die bis zu jenem Schusswechsel in Paris reichen und den Untergang eines Schiffes verursacht haben. Eine Wirkliche Spannung bietet das Buch nicht unbedingt. In flüssiger, nie überfordernder Erzählweise, die hier und da durchaus auch ins Banale vefällt, packt Christiane Sadlo zudem so einiges in ihrer Geschichte zusammen, was sich nicht unbedingt in bester Weise ergänzt. Familiendrama, Kriminalfall, belastete Liebesgeschichte und Mystizismus (Paul ist Archäologe und findet sich im Verlauf des Buches auch auf Druidenspuren wieder) ergeben, jedes für sich, zwar einen eigenen Handlungsstrang (nicht immer in Gänze ausformuliert). Aber alles zusammen ergibt so manches Mal im Buch eine eher verwirrende Gemengelage, bei der weniger mehr gewesen wäre. Dennoch bietet gerade das Rätsel um den Kriminalfall (trotz mancher logischer Verkürzungen) eine durchaus anregende Unterhaltung und zieht den Leser mit in den Bann, wer nun genau und warum am damaligen Drama Schuld trägt, das seine Kreise bis in die Gegenwart zieht. Zudem bietet gerade dieser Erzählstrang zum Ende des Buches hin auch überraschende Momente, die Paul und Marie ebenfalls in direkter Weise betreffen werden. In der eher stereotypen Zeichnung der Figuren, der allzu bekannten Wendung der Liebesgeschichte (Sich nähern, distanzieren, Happy End) und der familiären Dramen und Wendungen ist die Geschichte allerdings sehr vorhersehbar und bietet kaum neue Impulse. Vor der Kulisse der rauen und gewaltigen Landschaft der Bretagne mit all ihren mystischen Elementen erzählt Christiane Sadlo ein verschlungene, allerdings in weiten Teilen auch vorhersehbare Geschichte, die in bewährter Weise unterhält, aber das Genre beileibe nicht neu erfindet. Solide Unterhaltung.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks