Christiane Sautter Eltern Wunschbild – Feindbild

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Inhaltsangabe zu „Eltern Wunschbild – Feindbild“ von Christiane Sautter

Eltern sind der Ursprung des Lebens, und die Beziehung zu ihnen hat eine nachhaltige Wirkung auf ihre Kinder. In der systemischen Praxis der Autorin bewegt das Thema „Eltern“ fast jeden ihrer Klienten. Bei keinem anderen Thema liegen die Bedürfnisse nach Liebe, Geborgenheit und bedingungsloser Anerkennung so im Widerstreit mit dem Streben nach erwachsener Autonomie. Gibt es in jedem von uns ein „Kind“, das fordert, von seinen Eltern bedingungslos geliebt zu werden? Wo machen sich Eltern wirklich schuldig und wo projizierenerwachsene „Kinder“ aufgrund von Verletzungen und unerfüllten Wünschen Feindbilder oder Wunschbilder auf Vater und Mutter? Und warum ist es so schwierig, mit der Vergangenheit abzuschließen und die Gegenwart selbstbestimmt zu gestalten? Dieses Buch beleuchtet das Thema aus verschiedenen Perspektiven: - Teil I informiert über die Beziehung zwischen Eltern und Kindern im Laufe der Jahrhunderte. - Teil II befasst sich mit den Wirkungen übergeordneter Muster, nach denen sich Familien nach den Erkenntnissen der systemischen Psychotherapie organisieren. - Teil III erklärt, warum der Apfel zunächst nicht weit vom Stamm fällt. - Teil IV beschreibt, wie sich das in der Kindheit erworbene Lebensskript typischerweise auswirkt und warum sich unerwünschte Situationen wiederholen. - Teil V umreißt den therapeutischen Prozess, durch den das unbewusste kindliche Lebensskript entschlüsselt und durch ein aktuell passendes, erwachsenes Drehbuch ersetzt werden kann. Nachwort von Martin Miller, Sohn der Kindheitsforscherin Alice Miller und Autor des Buchs: „Das wahre Drama des begabten Kindes‘, Die Tragödie Alice Millers“ „Christiane Sautter zeigt mit diesem Buch, wie man aus seinen kindlichen Aufopferungsfesseln genial aussteigen kann. Mit diesem Buch stellt sie jedem die Grundlagen zur Verfügung, den ersten Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und die Ablösung von den Eltern anzugehen.“ Martin Miller

Buch regt zum Nachdenken an und gibt wertvolle Denkhilfen

— Tammy1982

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  • Guter Überblick zu der Beziehung zwischen Eltern und Kindern

    Eltern Wunschbild – Feindbild

    Tammy1982

    11. March 2016 um 08:39

    In ihrem Buch „Eltern Wunschbild – Feindbild“ geht Christiane Sautter zum einen auf die geschichtliche Entwicklung der Liebe zwischen Eltern und Kindern ein und beleuchtet sehr detailliert und interessant, wie sich die Beziehung der Eltern zu ihren Kindern im Laufe der Jahrhunderte verändert hat: von einem eher nüchternen Verhältnis, das vor allem die Vorteile der Kinder für die Altersvorsorge im Blick hatte und oft von Gewalt geprägt war, veränderte sich im Laufe der Zeit der Blick auf die Kinder und mit steigendem Wohlstand konnten sich auch mehr Gedanken über das Wohl und die Gesundheit der Kleinen gemacht werden. Gut hat mir dabei gefallen, dass die Autorin viele Quellen aus der Literatur herangezogen hat und anhand von zeitgenössischen Romanen mir als Leser einen nachvollziehbaren Einblick in die jeweiligen Verhältnisse zwischen Eltern und Kindern gibt.Interessant fand ich dabei auch zu lesen, dass die noch heute geltende Verordnung zum Stillen aus dem 19. Jahrhundert stammt, um die Sterblichkeit von Neugeborenen zu senken und das Mutterbild, das uns bis heute prägt auf Hitler und die Nazis zurück zu führen ist. Doch guter Denkstoff für einige harte Verfechter von diesen Themen.Im weiteren Verlauf des Buches werden dann destruktive Familienstrukturen und Beziehungsmuster beschrieben, die dazu führen, dass die Kinder aus diesen Familien oft ihr Leben lang mit Problemen kämpfen, oft ohne dabei zu wissen, woher sie kommen und wie sie dagegen angehen können. Die Beschreibungen der Strukturen und Muster sind dabei sehr detailliert und anhand von Beispielen für mich als Leser gut nachvollziehbar. Bei einigen Strukturen erkannte ich dabei meine eigene Familie bzw. auch gute Freunde oder Bekannte wieder.Weiterhin erklärt die Autorin zum einen ausführlich, wie der Mensch lernt und inwiefern wir durch unsere Eltern und die Erziehung, die sie uns geben, auch wenn sie sogar denken, sie würden gar nicht erziehen, geprägt werden. Darüber hinaus wird beleuchtet, wie sich die destruktiven Strukturen auf die Verhaltensweisen der Kinder aus diesen Familien auswirken. Gut hat mir hier die Mischung aus wissenschaftlichen Herangehen und der Unterlegung mit praktischen Beispielen gefallen. So konnte ich die Verhaltensweisen verstehen und auch immer nachvollziehen, wieso sich das Kind entsprechend so entwickelt hat. Gleichzeitig wird hier auch auf das Thema eingegangen, dass diese destruktiven Strukturen oft einen Teufelskreislauf nach sich ziehen: Wenn die Eltern das Kind durch destruktive Verhaltensweisen beeinträchtigt haben, passiert es oft, dass das Kind bei seinen eigenen Kindern auch wieder destruktive Strukturen an den Tag legen wird. Da ich das auch aus der eigenen Erfahrung schon erlebt habe und beobachten konnte, war ich hier sehr begeistert meine Theorie bestätigt zu finden.Schließlich zeigt die Autorin anhand von Beispielen, wie der Ausstieg aus diesem Teufelskreislauf und den destruktiven Strukturen gelingen und die Kinder ein selbstbestimmtes und freies Leben führen können.Mir hat sehr gut gefallen, dass alle Beschreibungen immer mit Beispielen aus der Praxis hinterlegt worden sind und eine ausführliche Darstellung anhand von diversen Quellen erfolgte. Das Buch erhebt nicht den Anspruch eine Therapie zu ersetzen, gibt mir als Leser aber die Möglichkeit eventuell vorhandene destruktive Strukturen zu erkennen und mir Hilfe zu suchen. Gleichzeitig sensibilisiert das Buch gerade mich als neu gebackene Mutter dazu meine eigenen Verhaltensweisen gegenüber meinem Kind immer zu hinterfragen und mich kritisch mit meiner eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen.Alles in allem eine sehr interessante und aufschlussreiche Lektüre, die ich allen werdenden oder frisch gebackenen Eltern nur wärmstens empfehlen kann.

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