Christiane Schünemann

 4,6 Sterne bei 28 Bewertungen
Autorin von Zehn Kaffeebohnen, Die Frau im Eismantel und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christiane Schünemann (©privat)

Lebenslauf

Christiane Schünemann, geboren in Wismar, lebt in Rostock und arbeitete u. a. als Regieassistentin im Schauspiel am Volkstheater. Sie schreibt Prosageschichten und Essays. Auch interessiert sie das Unbewusste – vor allem, wie es den künstlerischen Prozess beeinflusst. Ihre Texte wurden ausgezeichnet, z. B. beim Mölltaler Geschichten Festival 2024. Und »Zehn Kaffeebohnen« war nominiert für den LovelyBooks Community Award 2022 in der Kategorie Unterhaltung.

Alle Bücher von Christiane Schünemann

Cover des Buches Zehn Kaffeebohnen (ISBN: 9783756524518)

Zehn Kaffeebohnen

(15)
Erschienen am 23.08.2022
Cover des Buches Die Frau im Eismantel (ISBN: 9783741854958)

Die Frau im Eismantel

(9)
Erschienen am 06.10.2016
Cover des Buches Milla (ISBN: 9783759806307)

Milla

(2)
Erschienen am 23.04.2024
Cover des Buches Ein Koffer voller Tränen (ISBN: 9783746780146)

Ein Koffer voller Tränen

(1)
Erschienen am 14.11.2018
Cover des Buches Ein Koffer voller Tränen (ISBN: 9783738085136)

Ein Koffer voller Tränen

(1)
Erschienen am 21.09.2016
Cover des Buches Schreiben mit allen Sinnen (ISBN: 9783738073706)

Schreiben mit allen Sinnen

(0)
Erschienen am 19.06.2016

Neue Rezensionen zu Christiane Schünemann

Cover des Buches Die Frau im Eismantel (ISBN: 9783741854958)
sparks88s avatar

Rezension zu "Die Frau im Eismantel" von Christiane Schünemann

sparks88
Perfekt für graue Regentage

Mir hat die Erzählung sehr gut gefallen. Ich habe sie an verregneten Tagen gelesen und damit genau die richtige Stimmung gehabt. Alles in der Erzählung ist etwas kalt, distanziert und farblos.

Besonders gefallen haben mir die Anspielungen auf bereits Gesagtes oder Gedachtes.

Die Zeit vergeht im Buch wie im Flug und die Beziehungen zwischen den Protagonisten muss sich auf den wenigen Seiten natürlich schnell entwickeln.

Die Autorin schafft es trotzdem wunderbar mich als Leser mitfühlen zu lassen und die Farben regelrecht zu spüren!

Der Wortwitz ist beinahe so gut wie die gefühlte Stimmung und ich sage einfach: auf Wiedersehen!?

Cover des Buches Milla (ISBN: 9783759806307)
E

Rezension zu "Milla" von Christiane Schünemann

Evelyn_Ziebuhr
Eine Möwe, ein Fischbrötchen und neunzig Sekunden, die alles verändern

Milla ist Mitte zwanzig und hat die Hoffnung auf die große Liebe schon aufgegeben. Angefangen hat es mit ihrer Geburt. Da sie durch einen Kaiserschnitt auf die Welt kam, sollte ihr Vater ihren Namen nennen. Doch er kann sich nicht mehr so recht erinnern und gibt ihr den Namen Ludmilla, welcher sich als Irrtum herausstellt, denn eigentlich wollte ihre Mutter, dass sie Djamila heißt. Dieser Namensirrtum schlängelt sich durch ihr ganzes Leben, oder etwa doch nicht? Als sie dann auf den jungen Piet trifft, erhofft sie sich mehr. Allerdings tauschen sie keine Nummern aus, sondern verabreden sich zwei Tage später wieder. Während Milla auf dieses Treffen hin fiebert und zum verabredeten Zeitpunkt am richtigen Ort ist, wartet sie vergeblich auf Piet. Ist das wieder so ein Irrtum, der sie verfolgt oder hat es etwa einen anderen Grund, warum Piet nicht aufgetaucht ist?

Immer wieder denkt sie dabei an ihre Großmutter Emilia und was sie ihr so alles mit auf den Weg gegeben hat. Dabei stößt sie auf Sachen, die sie vorher nicht gewusst hat und stellt sich die Frage: was wissen Enkelinnen schon über das Liebesglück ihrer Großmütter? Und, was wissen Töchter schon über das Liebesglück ihrer Mütter und Väter…..?


Fazit / Meinung:

Das Buch hat 112 Seiten. Erzählt wird an fünf aufeinanderfolgenden Tagen im Juli 2013 mit einem Rückblick in die verschiedenen Jahreszeiten des Jahres 2012. Der Schreibstil ist locker und sehr flüssig.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Kann einen der Irrtum eines Namens das ganze Leben lang verfolgen? Oder ist das alles nur Einbildung? Eine sehr schöne Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Aber ein Irrtum heißt nicht gleich, dass alles zu einem Irrtum kommt. Denn manchmal kommt es anders, als man denkt und dann meistens auch noch sehr unverhofft….

Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne !!

Cover des Buches Milla (ISBN: 9783759806307)
Tulpe29s avatar

Rezension zu "Milla" von Christiane Schünemann

Tulpe29
Kleine Möwe

Sehr einfühlsam und berührend geschrieben ist diese schöne Erzählung, die in Rostock spielt. 

Milla, eine junge Frau, ist auf der Suche nach ihrem privaten Glück. Leider lässt es sich nur schwer finden, denn zu steinig ist oft der Weg dorthin. Manchmal glaubt man schon, es gefangen zu haben, aber dann entwischt es doch noch. So ergeht es auch Milla mehrfach. 

Aber dann scheint sich alles noch zu fügen. Niemand hat immer nur Pech im Leben. Und über allem kreisen die Möwen, die Freud und Leid von oben beobachten, dabei ihr ganz besonderes Lied singen und sich wohl ihre eigenen Gedanken darüber machen. Vielleicht schickt sie sogar Neptun oder jemand ganz anderes. Wer weiß das schon?

Lesens- und empfehlenswert, mit viel Empathie und Lokalkolorit.

Gespräche aus der Community

"Zehn Kaffeebohnen" ist ein Gegenwartsroman der eher unterhaltenden Belletristik für Frauen ab fünfunddreißig, die an Beziehungsgeschichten sowie an Theater, Malerei und am Romanschreiben interessiert sind.

Mit freundlicher Unterstützung von epubli wurden 15 Taschenbücher verlost.

105 BeiträgeVerlosung beendet
sparks88s avatar
Letzter Beitrag von  sparks88

Eine Bewertung fällt mir bei diesem Buch etwas schwer. Einerseits hatte ich den Plot mit den Kaffeebohnen falsch verstanden, weswegen eine leichte Enttäuschung mitschwang. Außerdem muss ich gestehen, dass ich nicht jeden Dialog verstand. Manche waren etwas zu ausholend, andere habe ich inhaltlich nicht ganz verstanden. Schön fand ich jedoch den ständigen literarischen Bezug und die Liebe zum einzelnen Wort.

Das Buch begleitet Elina auf ihrer Reise durch verschiedene Jahreszeiten. Dabei lernt man ziemlich schnell und wie "hineingeworfen" ihre Familie und Freunde kennen. Dieses Stilmittel gefiel mir sehr gut und ich genoss es das Buch in einem Rutsch zu lesen.

Elina selbst ist zwar die Protagonistin, doch ich denke alle kommen ihrem Ziehvater Heinrich etwas näher. Über 70 ist er schon beinahe eine Opafigur für mich und strahlt mit seinem ganzen Sein eine unglaubliche Gemütlichkeit aus.

Ein schönes Buch für zwischendurch! Danke!

An einem Wintertag malt Natalie, eine Mittdreißigerin, Kirschblüten an einem knorrigen Baum. Sie zweifelt jedoch, ob ihre Malerei sinnvoll ist, obendrein demütigt sie ihr Mann Walther. „Die Ehe ist wie eine Festung“, hatte Natalies verstorbene Mutter gesagt. „Die, die draußen sind, wollen rein. Und die, die drinnen sind, wollen raus.“ Für den Fall, dass Natalie ihr Leben einmal nicht mehr aushalten kann, hatte die Mutter ihr ein braunes Päckchen gegeben. Und dann ist da noch dieser unnahbare Fremde im Rostocker Lindenpark.

Klingt interessant?
Dann hüpfe jetzt für eines von zehn ebooks in den Lostopf und beantworte folgende Frage: malst/zeichnest du selbst?
157 BeiträgeVerlosung beendet
Christiane_Schuenemanns avatar
Letzter Beitrag von  Christiane_Schuenemann
Deine wunderschöne Rezension berührt mich. Ich danke Dir herzlich dafür, auch für die Veröffentlichung auf Amazon!

Zusätzliche Informationen

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in 26 Bibliotheken

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