Christiane Schünemann Die Frau im Eismantel

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Inhaltsangabe zu „Die Frau im Eismantel“ von Christiane Schünemann

An einem Wintertag malt Natalie, eine Mittdreißigerin, Kirschblüten an einem knorrigen Baum. Sie zweifelt jedoch, ob ihre Malerei sinnvoll ist, obendrein demütigt sie ihr Mann Walther. „Die Ehe ist wie eine Festung“, hatte Natalies verstorbene Mutter gesagt. „Die, die draußen sind, wollen rein. Und die, die drinnen sind, wollen raus.“ Für den Fall, dass Natalie ihr Leben einmal nicht mehr aushalten kann, hatte die Mutter ihr ein braunes Päckchen gegeben. Und dann ist da noch dieser unnahbare Fremde im Rostocker Lindenpark.

Ich hab es gern gelesen, vieles wiedererkannt, gute Schwingungen

— HRO-Frank
HRO-Frank

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  • Bildhaft und Zart

    Die Frau im Eismantel
    HRO-Frank

    HRO-Frank

    28. June 2017 um 17:47

    Die Rostocker Autorin hat mit „Die Frau im Eismantel“ die alte Geschichte neu geschrieben: Boy meets Girl. Michael und Natalie haben allerdings schon einiges hinter sich. Als sie sich im Lindenpark treffen, stecken sie beide im eigenen Leben fest: Er ist frisch verwitwet, sie ist gefangen in einer Beziehung, die nur noch aus Kompromissen besteht. Das letzte, was sie sich bewahrt hat, ist der Wille, ein klein wenig Zufall, Unsicherheit und Irritation in ihren Alltag zu lassen. Vielleicht wird ein Anstoß daraus? Aus dem Anstoß eine Veränderung? Aus der Veränderung ein Neuanfang?Christiane Schünemann hat mit dieser Erzählung aus Rostock ein schmales, schönes Büchlein vorgelegt. Angenehm zurückhaltend und solide entwickelt die Rostocker Autorin ihre Geschichte, die ihre Spannung nicht aus plumpen Cliffhangern zieht, sondern aus den Charakteren und ihren Konstellationen zueinander. Die Prosa der „Frau im Eismantel“ ist lyrisch und dabei in jedem Satz nachvollziehbar. Ein schönes, bildhaftes, zartes und starkes Stück Literatur.

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  • Auf wiedersehen?

    Die Frau im Eismantel
    Chiaramaus

    Chiaramaus

    26. February 2017 um 20:54

    An einem Wintertag malt Natalie, eine Mittdreißigerin, Kirschblüten an einem knorrigen Baum. Sie zweifelt jedoch, ob ihre Malerei sinnvoll ist, obendrein demütigt sie ihr Mann Walther. „Die Ehe ist wie eine Festung“, hatte Natalies verstorbene Mutter gesagt. „Die, die draußen sind, wollen rein. Und die, die drinnen sind, wollen raus.“ Für den Fall, dass Natalie ihr Leben einmal nicht mehr aushalten kann, hatte die Mutter ihr ein braunes Päckchen gegeben. Und dann ist da noch dieser unnahbare Fremde im Rostocker Lindenpark. Naja...so richtig begeistert hat mich das Buch nicht. Ich musste es in einem Rutsch lesen, aber irgendwie hat etwas gefehlt. Die Spannung ist ganz gut aufgebaut, aber die Geschichte weist meiner Meinung nach ziemlich große Lücken auf. Der Schreibstil ist okay, man will "an der Stange bleiben" und wissen, wie es weitergeht.  Alles in allem - gut für zwischendurch!

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  • Poetisch und verträumt

    Die Frau im Eismantel
    HeidiStN

    HeidiStN

    08. January 2017 um 12:12

    Es schneit während Natalie Kirschblüten malt. Ihr Ehemann, Walther, ist viel älter als sie und arbeitet als Zahnarzt. Er behandelt sie herablassend wie eine Haushaltshilfe und nennt ihre Bilder verletzend "bekleckste Leinwände".  Es schneit wieder, als Natalie im Park einen traurigen, bärtigen Mann auf einem Baumstamm sitzend begegnet. Sie glaubt, dass er ein Obdachloser ist, und bringt ihm am nächsten Tag in der Thermoskanne Ingwerwasser zum Aufwärmen... Christiane Schünemann erzählt die Geschichte von Natalie und Michael, die sich zufällig begegnen, von Liebe die vergangen ist und von Liebe, die plötzlich erwacht.Ihr Schreibstil ist poetisch verträumt, teilweise fast ein bisschen altmodisch.Ein Buch für alle, die auch im Winter von Kirschblüten träumen.

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  • Für Poesieliebhaber,Träumer und Romantiker.

    Die Frau im Eismantel
    Gwennilein

    Gwennilein

    06. January 2017 um 21:37

    Herrje was für ein wundervolles Buch inklusive Ende und allem drum und dran. Ich bin ganz verliebt! Für Poesieliebhaber,Träumer und Romantiker. Hach! Die einzelnen Kapitel sind so zart und zerbrechlich und dennoch voller Hintergrund und wundervoller, versteckter Schönheit. Die Story ist vielleicht ein bisschen weit her geholt, aber dennoch mitten aus dem Leben und einfach wunderschön. Ich bin schier begeistert!

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  • Es sind die kleinen Momente dazwischen

    Die Frau im Eismantel
    Pinoca

    Pinoca

    08. December 2016 um 12:43

    Sie malt Kirschblüten, in diesen Momenten ist sie frei und ganz sie selbst. Ihr Mann hat wenig Verständnis dafür, ist es doch eine brotlose Kunst und sie kann damit nicht einmal die Materialien bezahlen, die sie verwendet. Er versteht einfach nicht, was es für sie bedeutet, sieht die sanften Töne zwischen den Zeilen nicht. Dafür sieht er die Frau im roten Cape. Was bleibt Natalie nun noch? Ihre Mutter hat ihr einen Umschlag hinterlassen. Darin muss wohl ein Buch sein. Sie darf ihn erst öffnen, wenn sie es gar nicht mehr aushält. Kann vielleicht der Bettler helfen, dem Sie im Park bereits einige Male begegnet ist? Wie passen die melancholischen Augen und die teure Uhr zu ihm. Und wie passt er zu ihr? Christiane Schünemanns Erzählstil ist flüssig und bildhaft. Man hat die wenigen Seiten, die in 31 kurze Kapitel aufgeteilt sind, schnell gelesen. Die Charaktere entwickeln sich, Natalie entwickelt sich. Das ist wohl auch das Ziel dieses Buches, die Entwicklung und die Veränderung. Dennoch bleibe ich etwas ratlos zurück. Was genau habe ich da gelesen? Ich stoße ab und an auf kleinere Ungereimtheiten, aber dürfen die da nicht sein? Die leisen poetischen Töne, die zwischen und in den Zeilen verwoben sind, lassen darüber hinwegsehen. Auf der anderen Seite sind die Fakten auf denen die Geschichte aufbaut sehr real und wenig märchenhaft. Ist dieser Gegensatz gewollt? Ich weiß es bis heute nicht. Ist dieses Buch deshalb schlecht? Ich denke nicht, es lässt sich nur einfach nicht einordnen und lässt mich ein klein wenig ratlos zurück.   Vielleicht sollte sich jeder selbst ein Bild davon machen?  

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    • 3
  • Leserunde zu "Die Frau im Eismantel: Erzählung" von Christiane Schünemann

    Die Frau im Eismantel
    neobooks

    neobooks

    An einem Wintertag malt Natalie, eine Mittdreißigerin, Kirschblüten an einem knorrigen Baum. Sie zweifelt jedoch, ob ihre Malerei sinnvoll ist, obendrein demütigt sie ihr Mann Walther. „Die Ehe ist wie eine Festung“, hatte Natalies verstorbene Mutter gesagt. „Die, die draußen sind, wollen rein. Und die, die drinnen sind, wollen raus.“ Für den Fall, dass Natalie ihr Leben einmal nicht mehr aushalten kann, hatte die Mutter ihr ein braunes Päckchen gegeben. Und dann ist da noch dieser unnahbare Fremde im Rostocker Lindenpark.Klingt interessant?Dann hüpfe jetzt für eines von zehn ebooks in den Lostopf und beantworte folgende Frage: malst/zeichnest du selbst?

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    • 141
  • Loslassen lernen

    Die Frau im Eismantel
    Martinchen

    Martinchen

    06. December 2016 um 14:40

    "An einem Wintertag malt Natalie, eine Mittdreißigerin, Kirschblüten an einem knorrigen Baum. Sie zweifelt jedoch, ob ihre Malerei sinnvoll ist, obendrein demütigt sie ihr Mann Walther. „Die Ehe ist wie eine Festung“, hatte Natalies verstorbene Mutter gesagt. „Die, die draußen sind, wollen rein. Und die, die drinnen sind, wollen raus.“ Für den Fall, dass Natalie ihr Leben einmal nicht mehr aushalten kann, hatte die Mutter ihr ein braunes Päckchen gegeben. Und dann ist da noch dieser unnahbare Fremde im Rostocker Lindenpark." Christiane Schünemann lebt an der Ostseeküste, hat als Regieassistentin gearbeitet und schreibt Belletristik und Sachbücher. "Die Frau im Eismantel" besteht aus 30 kurzen Kapiteln mit aussagekräftigen Überschriften, die die Geschichte vom Ende einer Ehe oder eigentlich von zweien erzählt. Der unnahbare Fremde trauert um seine Frau - intensiv und ehrlich. Dennoch berührt Natalie etwas in ihm. Diese Liebesgeschichte wird behutsam und glaubwürdig erzählt. Diese Erzählung ist jedoch nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine Geschichte vom Loslassen, vom Sich-Selber-Finden. Sie bietet so Stoff zum Nachdenken über das eigene Leben. Christiane Schünemann schreibt flüssig und gut lesbar und hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Das Cover zeigt eine Mischpalette für Künstler und Pinsel vor einer dunkelblau bemalten Leinwand. Autorenname und Titel heben sich in weißer Schrift ab. Das Cover hat mich neugierig auf die Erzählung gemacht. Fazit: eine sehr lesenswerte Erzählung.

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    • 2
  • Natalie fängt neu an

    Die Frau im Eismantel
    Nelebooks

    Nelebooks

    21. November 2016 um 22:42

    Allgemein: Das Cover finde ich schön und ansprechend gestaltet. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen.Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Ich mochte die Protagonistin, auch wenn ich sie nicht immer verstanden habe. Es wurde aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was das Ganze abwechlungsreicher gestaltet hat. Die Beziehung/en konnte ich nicht wirklich nachvollziehen und zwischendurch hat es sich für mich etwas gezogen. Schön fand ich, die Entwicklung der Charaktere zu verfolgen. Das Ende hat mir gefallen.Fazit: Eine nette kurze Geschichte.(c) Nelebooks

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  • Für alle die keine 300Seiten Romane lesen wollen...

    Die Frau im Eismantel
    Chiaramaus2

    Chiaramaus2

    20. November 2016 um 16:05

    In dem Buch "Die Frau im Eismantel" von Christiane Schünemann geht es um Natalie und ihr Leben. Unter der Gewalt und Herrschsucht von ihrem Ehemann hält sie es nicht mehr aus und fährt zu einem Unbekannten, den sie vorher in einem Park schon öfter getroffen hat.Ich finde das Buch ist sehr gut geschrieben und sehr übersichtlich. Die Kapitel sind nicht zu lang, was von Vorteil ist. Auf alle Fälle würde ich das Buch weiter empfehlen, denn die Geschichte ist toll und die Spannung gut aufgebaut. Wenn ihr wissenwollt, wie es mit Natalie weitergeht, müsst ihr das Buch selber lesen, denn das verrate ich euch nicht. :)

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