Christiane Spies Mondherz

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Inhaltsangabe zu „Mondherz“ von Christiane Spies

Eine Geschichte, so schön wie der Mond Ungarn im Jahre 1455: Seit Konstantinopel unter dem Ansturm des osmanischen Heers gefallen ist, rücken die Türken unaufhaltsam weiter nach Westen vor. In dieser gefährlichen Zeit lebt die junge Adlige Veronika. Doch es ist nicht der nahende Krieg, der ihr Leben für immer verändert, sondern die Entdeckung, dass in den abergläubischen Geschichten über Magie und Teufelswesen mehr Wahrheit steckt, als sie je hätte ahnen können ...

Für meinen Geschmack zu viel Historie und Politik und zu wenig Fantasy und Liebe.

— leucoryx
leucoryx

Hätte auf Grund des eher kitschigen Covers nicht so eine tolle, gut recherchierte und spannende Story erwartet!

— ichundelaine
ichundelaine

Superspannende Mischung zwischen ungarisch - serbischer Geschichte und Werwolf - Fantasy

— johannes_quinten
johannes_quinten

History meets Fantasy! Und heraus kommt eine spannende Werwolfgeschichte, die geschichtlich lehrt & super unterhält. Ziemlich gut!

— elane_eodain
elane_eodain

Mein absolutes Highlight in diesem Monat <3

— Abby90
Abby90

Für alle, die sich nicht entscheiden können, ob sie lieber Fantasy, History oder eine Liebesgeschichte lesen wollen. Nur zu empfehlen! :D

— Daniela_Ohms
Daniela_Ohms

EInfach nur..wow *-* Ich liebe dieses Buch. Einfach nur die Liebe, die Freundschaft und das Ende, was man niemals vorausgesehen hat *-*

— jasy_wingerter
jasy_wingerter

55% Liebe, 35% History und 10% Fantasy ergeben 100%igen Lesespaß. Einfach wunderschön!

— Kanjuga
Kanjuga

History trifft Fantasy - ein tolles Buch

— gaby2707
gaby2707

Wunderschön. History mal anders. ♥

— LaDragonia
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  • Rezensionen
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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1032
  • Solide, sehr gut recherchierte, spannende Geschichte!

    Mondherz
    ichundelaine

    ichundelaine

    07. May 2016 um 16:23

    Bei Mondherz darf man sich unter gar keinem Umstand vom eher kitschigen Cover abschrecken lassen, denn hinter diesem schlummert eine phantastisch gute Story mit toll ausgearbeiteten Charakteren und einer dicken Portion Spannung und eine Love-Story gibt es natürlich auch!Nach den ersten 50 Seiten wird Veronika, eine Edelfrau, bereits in einen Werwolf verwandelt, was mir erst mal ziemlich antiklimatisch vorkam, allerdings fängt die Geschichte auch dann erst richtig an. Veronika soll eine Prophezeiung erfüllen und die Werwölfe Gabor und Miklos sollen sicherstellen, dass sie dies auch tut. Allerdings ist Veronika mal so gar nicht das brave kleine Frauchen, sondern entwickelt sich im Laufe des Buches zu einer richtig mutigen Wölfin, die ihren eigenen Weg geht.Eingebettet ist die Geschichte in die Zeit der osmanischen Kriege und spielt im Ungarn und Serbien Mitte des 15. Jahrhunderts. Christiane Spies fängt diese Zeit wundervoll ein und malt mit ihren Worten bunte Bilder in die Köpfe der Leser. Es geht um den ungarischen König und seine Verbündeten, um Intrigen und Ränkeschmieden, um Werwölfe und einen Grafen Namens Vlad Draculea und obwohl das Buch mit 666 Seiten schon ein ziemlicher Brummer ist, gibt es keine Längen und das ganze liest sich geschmeidig in einem Stück runter.Was mir persönlich auch gut gefallen hat, ist der Umstand, dass die Liebesgeschichte nicht so krass im Vordergrund steht wie bei manch anderem Buch in diesem Genre. Wer also mal eine andere etwas anspruchsvollere Werwolf-Geschichte lesen möchte, macht mit Mondherz absolut gar nichts falsch!

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  • Eine Empfehlung für alle Fan´s von anspruchsvollen Werwolf-Geschichten *-*

    Mondherz
    Abby90

    Abby90

    25. June 2015 um 11:21

    Meine Meinung: Ich bin auf dieses Buch durch das wirklich wunderschöne Cover gekommen. Sofort hat es mich in seinen Bann geschlagen und als ich den Klappentext gelesen hatte war für mich klar, dieses Buch muss ich lesen. Also hab ichs mir gekauft und sofort begonnen zu lesen. Es ist unglaublich gut geschrieben worden, sodass ich direkt in der Geschichte drinnen gewesen bin. Der Schreibstil ist zudem recht anspruchsvoll und das Thema sehr passend gewählt. So fand ich mich in einer mittelalterlichen Geschichte und Werwölfe wieder. Besonders gelungen fand ich hier die Bezüge zu den historisch belegten Textstellen. Das zeigte mir hier, dass sich die Autorin besonders viel Mühe mit der Recherche gegeben hat und genau das bewundere ich sehr. Selbst ich kannte nicht alle historischen Gegebenheiten und so war es umso schöner, dies in einer solchen Geschichte lesen zu können. Auch die beiden Protagonisten habe ich sofort in mein Herz geschlossen und Gabor und Veronika haben mir ihre Welt gezeigt, wie es nur sie konnten. Beide waren besonders vielschichtig beschrieben und dadurch das sie zum Teil selbst nicht wirklich wussten, woran sie gewesen sind, haben sie sich und mich, als Leserin, selbst in ihre eigenen Gedanken zurück gezogen. Veronika war für mich die perfekte Besetzung für die weibliche Hautrolle, denn sie ist sowohl eine starke und selbstbewusste Frau, als auch jemand, der eine besonders starke Form der Loyalität vorweist. Denn genau das ist es, was sie mehrfach im Verlauf des Buches zu beweisen wusste. Gabor hingegen ist ein Mann von einem besonderen Format und ich wusste oft nicht genau, woran ich bei ihm eigentlich gewesen bin. Er war zu jeder Zeit voller Geheimnisse und das hat ihn oft unnahbar erscheinen lassen, auch wenn er selbst oft alles mit seiner Loyalität seinem Volk, den Werwölfen, erklärt hat. Allerdings kam es mir vor, als wäre dies selbst nur eine Ausrede für sich gewesen. Was für mich jedoch das wirklich schöne gewesen ist, war die zarte Liebesgeschichte, die sich hier entwickelt hat. Es war zu keinem Zeitpunkt übertrieben und dennoch so mitreißend, dass ich unbedingt wollte, dass alles gut ausgeht. Allerdings müsst ihr das schon selbst herausfinden. Jedenfalls empfehle ich dieses Buch allen, die eine wirklich anspruchsvoll geschriebene Geschichte über Werwölfe lesen möchte und keine Liebesgeschichte im Twilight-Stil sucht. So komme ich selbst nicht umhin, hier ganze 10 Stöberkisten zu vergeben, denn das hat dieses Buch wirklich mehr als nur verdient. Mein absolutes Highlight in diesem Monat!

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  • Werwolfsfeminismus

    Mondherz
    BettinaR87

    BettinaR87

    19. March 2015 um 19:36

    Ein Buch über Werwölfe, aber so ganz ohne Vampire? Aber sicher gibt es das. Christiane Spies lässt ihre Charaktere im Ungarn des Jahres 1455 antreten - und erschafft eine ganz faszinierende Welt: Denn Veronika ist die erste Frau in Menschheitsgeschichte, die den Biss eines Werwolfs überlebt hat. Elisabeth, Veronikas Cousine, soll einen Jungen aus der Familie Hunyadi heiraten - natürlich gegen ihren Willen. Am Abend davor lässt sich Veronika dazu überreden, in die Stadt zu schleichen. Unterwegs überhört sie eine Unterhaltung, die sich um die geplante Ermordung eines christlichen Paters dreht. Veronika eilt zu ihm, um ihn zu warnen - doch zu spät! Ein Monster greift ihn an und verletzt ihn tödlich. Auch Veronika gerät ins Visier des Untiers. Einige Tage später erwacht sie in einem Kloster, dem Tode geweiht. Zwei Männer tauchen plötzlich bei ihr auf und entführen sie. Veronika überlebt und wandelt ab sofort als Werwölfin durch ihre Welt, das Ungarn des Jahres 1455. An ihrer Seite Miklos und Gabor, die Wölfe, die den Pater ermordeten. Sie sind jetzt ihr Rudel und wollen Veronika beschützen. Vor allem vor sich selbst, denn sie ist die einzige Frau, die jemals einen Biss überlebt hat - und damit ist sie Dreh- und Angelpunkt einer alten Prophezeiung. Die Veronika so gar nicht zu erfüllen gedenkt! Könige hin und her, ihr Herz gehört einem anderen und wer sich gegen sie stellt, darf sich zur Hölle scheren! Die Kritik Natürlich steckt in jedem Mensch der Wunsch, etwas Besonderes zu sein. Dem bedient sich die Autorin, indem sie eine einzelne Frau in die Mitte eines Jahrhunderte alten Vorgangs stellt. Auch wenn es bei dem historischen Jahrgang denkbar wäre, ist diese aber zum Glück weder schwach, noch zickig und willfährig erst recht nicht. Höchstens bei ihrem Herz auf der Hut, aber das ist nur realistisch. Veronika ist also weder Heldin noch Anti-Heldin - und genau das ist eine Linie, die sich durch das Buch zieht. Christiane Spies mischt fantastische Elemente mit historischen und reichert sie durch zeitgemäße, realistische an. Zum einen kann sich also jeder in die Personen hineinversetzen und zum anderen kann man sich dem eigenne Kopfkino hingeben. Tolle Mischung! Interessante Erzählung verpackt in das passende Wortgewand Die Autorin kommt aus Deutschland (Nürnberg) und das merkt man. Nicht, weil etwa fränkischer Dialekt irgendwo versteckt wäre. Nein, sondern im Umgang mit der Sprache. Bei übersetzten Werken ist der Leser quasi abhängig vom Gebrauch zweier Sprachen - einmal im Original vom Autor und einmal vom Übersetzer. Diese Stolpersteine fallen hier weg. Die historischen Hintergründe sind soweit akkurat und es ist ein Vergnügen, über die politischen Aktionen und Verwicklungen dieser Zeit zu lesen. Der liebe Vlad Dracul taucht natürlich auf, aber eher am Rande - denn sein Sohn ist in dieser Zeit die Ausgeburt der Hölle. Auch das fahrende Volk erhält seinen Platz in diesem Buch und die Autorin scheut sich nicht im geringsten, die komplizierte Geschichte Ungarns hier offen und ehrlich mit reinzubringen. Das Ergebnis ist ein Buch, das sich nicht so recht in die üblichen Kategorien einpassen lässt - und das ist sehr gut so! Insgesamt ist es eine wirklich runde und gelungene Angelegenheit. Wie gut, dass es bereits einen zweiten Band gibt!

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  • Leserunde zu "Mondherz" von Christiane Spies

    Mondherz
    Christiane_Spies

    Christiane_Spies

    Liebe Lesefreunde, heute möchte ich euch herzlich zur Leserunde meines Romans „Mondherz“ einladen. Sie findet im Rahmen der Aktion für Debütautoren statt, denn Mondherz ist mein erstes Buch, und ich freue mich schon sehr auf den Austausch mit euch! Mondherz ist eine Mischung aus historischem Roman und Fantasy-Roman. Es geht um Werwölfe im Mittelalter, um eine verbotene Liebe inmitten des Krieges und um eine uralte Prophezeiung. Veronika, eine junge Adelige, lebt in gefährlichen Zeiten: Das Königreich Ungarn im Jahr 1455 ist von Machtkämpfen zerrissen. Außerdem rücken die Osmanen unaufhaltsam weiter nach Westen vor. Doch es ist nicht der nahende Krieg, der Veronikas Leben für immer verändert, sondern die Entdeckung, dass in den abergläubischen Geschichten über Magie und Teufelswesen mehr Wahrheit steckt, als sie je hätte ahnen können... Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.droemer-knaur.de/livebook/LP_978-3-426-50848-0/index.html Damit ihr auch eine Vorstellung von mir bekommt: Ich bin 30 Jahre alt und lebe in Nürnberg, wo ich neben dem Schreiben als Wissenschaftsjournalistin in einem Forschungsinstitut arbeite. Schon seit ich lesen gelernt habe, liebe ich Bücher, und seit ich schreiben kann, denke ich mir Geschichten aus und bringe sie zu Papier. Wenn ich mitten im Erfinden einer Geschichte bin, kann es passieren, dass ich gar nichts mehr anderes wahrnehme und regelmäßig gegen Laternenpfosten laufe, oder meine Freunde aufrege, weil sie mir alles drei Mal erzählen müssen. Außerdem fotografiere ich gern und bin am liebsten draußen in der Natur. Und wie kam ich ausgerechnet auf die Geschichte von Mondherz? Ich habe während meines Studiums ein halbes Jahr in Budapest, der Hauptstadt von Ungarn, gelebt, und mich sofort in diese Stadt verliebt. Einen Herbst und einen fürchterlich kalten Winter lang wohnte ich damals am Fuße des Burghügels, und wollte anschließend unbedingt eine Geschichte schreiben, die in dieser majestätischen Stadt spielt. Und da ich selbst am liebsten historische Romane und Fantasy-Romane lese, gefiel mir die Idee, diese beiden Genres miteinander zu verbinden. Mehr über mich findet ihr auf meiner Website www.christianespies.de, oder auf Facebook. Und nun zurück zur Leserunde: Der Knaur-Verlag hat fünf Exemplare von Mondherz zur Verfügung gestellt, die ich gern unter euch verlosen möchte! Beantwortet mir dafür einfach bis nächsten Donnerstag (29. März) folgende Fragen: Was fasziniert euch an Werwölfen? Und warum könnten sich diese Wesen im Mittelalter besonders wohlfühlen? Natürlich ist jeder von euch herzlich in der Leserunde willkommen - auch jene, die vielleicht nicht unter den Buch-Gewinnern sind. Ich freue mich über alle, die mitlesen und Interesse an Mondherz haben. Und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr danach eine Rezension über das Buch schreibt! Ich bin gespannt auf eure Antworten. Liebe Grüße Christiane

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    • 276
  • Mondherz

    Mondherz
    AnnikasBuecherwelt

    AnnikasBuecherwelt

    04. March 2014 um 12:41

    1456: Seit Konstantinopel gefallen ist, dringt das osmanische Heer immer weiter nach Westen vor, und Belgrad wird von der erschreckenden Übermacht belagert. In der Stadt hält sich auch die junge Adlige Veronika auf. Doch ihr steht nicht nur wegen der gefährlichen Zustände im Land eine ungewisse Zukunft bevor, denn Veronika ist Teil einer verborgenen Welt, von der normale Menschen nicht einmal etwas ahnen: Es gibt einen Bund von Werwölfen, der den mächtigsten Männern Europas im Geheimen dient. Seit sie selbst zur Werwölfin wurde, bestimmt der Bund auch Veronikas Leben. Aber als er ihr vorschreiben will, wen sie lieben soll, beginnt sie, um ihre Freiheit - und ihre Liebe - zu kämpfen ...     14,99€ Taschenbuch 12,99€ Ebook Knaur Verlag 666 Seiten   Das Buch am Handy zu lesen war eine schlechte Idee, ich habe ja ewig dafür gebraucht. Am Anfang fand ich es auch etwas langatmig, aber gegen Ende wurde es echt spannend. Die historischen Aspekte von Ungarn im 15. Jahrhundert finde ich sehr gut, wir lernen viele reale Personen und Orte kennen von denen die Namen aber verdeutscht wurden und es einfacher zu lesen macht. Nur eine Person hat ein anderes Schicksal bekommen und zwar Michael Szilágyi, das stört aber nicht, weil es gut in die Geschichte passt. Die Werwölfe finde ich auch ziemlich gut und realistisch gemacht. Auch wenn ich eigentlich fast immer die Liebesgeschichten in Büchern nicht mag, hat sie mich hier gar nicht so arg gestört. Klar, dieses ganze hin & her von wegen zusammen sein wollen, aber nicht dürfen, hat schon ein wenig genervt, aber wie sich das ganze zwischen Veronika und Gabor entwickelt ist realistisch, weil es nicht von jetzt auf gleich passiert sondern über einen ziemlich langen Zeitraum hinweg. Gegen Ende hin wurde es aber ziemlich vorhersehbar wie sich das mit der Prophezeiung lösen lässt. Veronika ist ein guter Charakter, sie ist stark und weiß was sie will bzw. nicht will, und auch wenn sie mit einem Opfer ihrerseits das Christentum retten könnte, will sie es nicht und setzt sich auch dagegen ein. Gabor ist auch nicht schlecht, für ihn steht die Treue zum Wolfsbund an erster Stelle und da kommt auch seine große Liebe nicht gegen an, was meiner Meinung nach eine gute Eigenschaft ist. Miklos Gabors Schüler und Veronikas guter Freund ist das Gleichgewicht zwischen ihnen, er hat immer ein offenes Ohr für Veronika, steht aber auch zu Gabor. Er ist außerdem total nett. Der Titel passt gut, weil Werwölfe und Mond leuchten halt ein und das Cover finde ich auch sehr schön. Das Ende ist mir etwas zu offen, ich denke mal es wird noch weitere Bände geben, habe aber nichts dazu gefunden. Ein gutes Buch mit wenigen Fantasyelementen und einer Liebesgeschichte dir mir nicht ganz so auf die Nerven gegangen ist, aber es hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen - deswegen gebe ich 3 1/2 Bücherwelten.

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  • Mondherz

    Mondherz
    thebookpassion

    thebookpassion

    06. October 2013 um 16:10

    Konstantinopel fällt im Jahre 1455 unter dem gnadenlosen Ansturm des osmanischen Heers, es scheint, als ob Ungarn endgültig verloren ist. Die junge Adelige Veronika besucht die Hochzeit ihrer Cousine und erlebt einen grauenvollen Mord an einem Priester, denn so scheint es, wird der Priester von einer riesigen Bestie zu Tode gebissen. Auch Veronika wird von dem furchteinflössenden Tier angegriffen, sie überlebt den Angriff jedoch. Das Leben von Veronika verändert sich ab diesem Moment grundlegend, denn in ihr erwacht eine Wölfin. Der geheimnisvolle Gábor versucht Veronika zu helfen, sich in der neuen Welt zurechtzufinden, denn er selbst ist ein Wertvolles Mitglied des Werwolfbundes. Christiane Spies gelingt es ihn ihrem Debüt Roman ,,Mondherz“ reale und fiktive Ereignisse zu einer wundervollen Geschichte zu verweben. Wer jedoch eine spannungsgeladene Geschichte, reich an Fantasy Elementen erwartet, wird enttäuscht. Ein Großteil der Story wird von den historischen Aspekten, als auch von der Liebesgeschichte zwischen Veronika und Gábor eingenommen. Der Schreibstil zeichnet sich durch eine gut durchdachte Wortwahl aus und ermöglicht dem Leser so ein schnelles Abtauchen in die Geschichte. Leider legen teilweise zu ausführliche und sich wiederholende Beschreibungen dem Lesefluss Stolpersteine in den Weg, sodass ,,Mondherz“ stellenweise recht zäh ist. Veronika ist, für das Jahrhundert typisch, sehr religiös und gottesfürchtig, sie hadert deswegen umso mehr mit ihrem neuen Schicksal. Sie hält sich, da sie jetzt eine Wölfin ist, für eine Teufelsgestalt. Ihre ständige Angst vor Gottes Straffe macht sie zunächst zu einem sehr anstrengenden Charakter. Zum Glück entwickelt sich Veronika im Laufe der Geschichte und wird durch einen harten und langen Weg zu einer starken Frau. Gábor wird als ein mysteriöser und starker Mann dargestellt. Nur langsam lüftet sich das Geheimnis rund um seine Abstammung. Für ihn zählt Treue und Loyalität zum Bund als höchste Gabe und umso schwieriger wird es für ihn seine Liebe zu Veronika zu akzeptieren, da die Liebe der beiden vom Bund nicht geduldet wird. Die Liebesgeschichte artet nicht zu einer vor Teenager-Romantik bestimmten Geschichte aus, beinhaltet dennoch zu wenig Tiefe um authentisch zu wirken. Die Beziehung wird zum größtenteils von dem Faktor der unmöglichen und nicht gebilligten Liebe bestimmt. Das Cover von ,,Mondherz“ ist wunderschön und vor allem passend gestaltet. Es wirkt mythisch und düster. Der realistisch gestaltete Wolf unterstreicht den Inhalt des Romans und verdeutlicht, was den Leser in ,,Mondherz“ erwartet. Alles in allem ist ,,Mondherz“ ein gelungenes Debüt mit leichten schwächen und erhält von mir vier von fünf Sternen. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Buchverlosung zu "Mondherz" von Christiane Spies

    Mondherz
    silkedb

    silkedb

    Seit einigen Monaten gibt es in meinem Blog jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch. Mitmachen kann man per Kommentar (nur im Blogeintrag zur Verlosung) oder per E-Mail an die hinterlegte Adresse in meinem Blog "S.D. blogt Buch und Test": http://esdeh.blogspot.de/ Diese Woche gibt es den historischen Fantasyroman "Mondherz" von Christiane Spies als Taschenbuch aus dem Knaur Verlag zu gewinnen. Hier eine kurze Inhaltsangabe: "1456: Seit Konstantinopel gefallen ist, dringt das osmanische Heer immer weiter nach Westen vor, und Belgrad wird von der erschreckenden Übermacht belagert. In der Stadt hält sich auch die junge Adlige Veronika auf. Doch ihr steht nicht nur wegen der gefährlichen Zustände im Land eine ungewisse Zukunft bevor, denn Veronika ist Teil einer verborgenen Welt, von der normale Menschen nicht einmal etwas ahnen: Es gibt einen Bund von Werwölfen, der den mächtigsten Männern Europas im Geheimen dient. Seit sie selbst zur Werwölfin wurde, bestimmt der Bund auch Veronikas Leben. Aber als er ihr vorschreiben will, wen sie lieben soll, beginnt sie, um ihre Freiheit - und ihre Liebe - zu kämpfen ..." Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird am nächsten Tag bekannt gegeben. Wer seine E-Mail Adresse nicht mit angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost. Teilnehmen können aus Kostengründen leider nur Personen mit einer Adresse in Deutschland.

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    • 5
  • Einfach nur schön....

    Mondherz
    RolandB

    RolandB

    27. April 2013 um 10:06

    Achtung!!! Leider muss ich Euch vor diesem Buch „warnen“. Warum? Ob ihr es nun glaubt oder nicht, dieses Buch hat ein Ende.... schon klar.... das ist einfach unglaublich! Kaum hat man sich über 660 Seiten in die Geschichte eingelebt …. schon ist das Ende des Buches da. Dabei hatte die Geschichte mit diesem Buch so harmlos angefangen. Vor einiger Zeit war mir dieses Buch wegen des schönen Bildes auf dem Umschlag aufgefallen (Ja.... ja bereits bei der Gestaltung des Umschlag ist die Autorin und der Verlag sehr listig vorgegangen. Das Bild ist ein totaler Eyecatcher und macht neugierig auf das Buch).Also habe ich mir damals das Buch genommen um ein wenig mehr über den Inhalt zu erfahren. „Aha.... ein Debütroman einer jungen deutschen Autorin.... hmmmmm interessant..... um was geht es denn wohl in diesem Buch? Eine Geschichte über Werwölfe.... und eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Historie in Ungarn in der Zeit von 1444 bis 1458. Okay.... klingt jetzt nicht so unbedingt nach einer innovativen Geschichte … aber hört sich zumindest lesenswert an.“ Soweit..... so gut …. und dann habe ich den „Fehler“ gemacht den Umschlag dieses Buches zu öffnen und habe begonnen die Geschichte zu lesen. Wie soll ich Euch erklären was dann passiert ist? Dieses Buch hat sich an mir „festgesaugt“, hat sich mit jeder Seite, mit jedem Satz und mit jedem Buchstaben an mir festgekrallt. Dinge, die man noch erledigen wollte wurden unwichtig.... ich wollte einfach nur weiterlesen. Und dieses Effekt hat dann auch bis zum Ende und bis zum Abschluss (?) der Geschichte angehalten. Liebe Christiane Spies, ich kann mich bei Dir nur immer wieder für dieses wunderbare Leseerlebnis bedanken. Mit großer Freude, durfte ich über längere Zeit mit Veronika und Gabor „zusammenleben“. Mit Ihnen zusammen habe ich alle Höhen und Tiefen der Geschichte durchlebt, habe mich mit Ihnen zusammen gefreut und manches Mal auch ihr Leid wie ein eigenes Leid gespürt. Nach meiner Meinung hast Du mit diesem Buch ein überragendes Erstlingswerk auf die Beine gestellt und ich bin schon ganz gespannt, was da noch alles von Dir kommt. Ich bedanke mich für eine wunderbare Geschichte, die mich über viele Stunden mit sich genommen und gut unterhalten hat. Wann gibt es ein neues Buch von Dir?

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  • Rezension zu "Mondherz" von Christiane Spies

    Mondherz
    MsBuchnerd

    MsBuchnerd

    05. December 2012 um 23:43

    Zur Aufmachung Ich persönlich finde das Cover nicht schlecht, da es eine gute Darstellung der Werwölfe ist, allerdings finde ich nicht, dass es den Inhalt und die Art des Romanes gut widerspiegeln kann. Den Titel finde ich aber doch sehr passend. Zum Buch Ich hatte hier eigentlich einen Roman erwartet, der sich wenig mit der Liebesgeschichte befassen würde, allerdings war ich da auf dem Holzweg. Natürlich gibt es hier auch jede Menge Machtversstrickungen am königlichen Hof, es gibt Attentate und Kämpfe, aber im Prinzip läuft es auf eines hinaus: Die Prophezeiung, die besagt, dass Veronika ein Kind von einem Mann mit königlichem Blut erhalten wirde und Gabor, der Mann, in den sie sich verliebt, ist weder König noch Prinz noch sonst irgendwas... Die beiden lieben sich natürlich unsterblich, ABER ja, ihr habt es erfasst, sie dürfen nicht zusammensein. Das Schicksal hat sie voneinander getrennt... Ich hätte das Buch mit der Zeit am liebsten einfach zugeschlagen und nicht wieder geöffnet. Und dabei gab es auch wirklich viele sehr tolle Szenen. Die Szenen mit den Zigeunern haben mir besonders gut gefallen., die Charaktere waren wirklich sehr sympathisch und das ausnahmslos und das Buch überstreckt sich ausnahmsweise mal über mehrere Jahre, was die Liebesgeschichte deutlich glaubwürdiger macht als die vielen Jungendbücher, in denen sich die Hauptcharaktere innerhalb von wenigen Tagen unsterblich ineinander verlieben. Liebestechnisch war das ganze alles andere als spannend. Gabors Herkunft ist nämlich niemandem bekannt und ja... Was könnte denn da bloß am Ende herauskommen... Mhhh?! Der Konflikt war leider sehr simpel gelöst wie ich finde. Trotzdem war das Buch durch die vielen Kampfszenen sehr spannend und ich mochte auch die Art und Weise wie die Werwölfe hier präsentiert worden sind wirklich gern. Leider muss ich aber auch sagen, dass das Buch recht langatmig gewesen ist. Man hätte sich da deutlich kürzer fassen können. Besonders die Szenen, in denen Gabor und Veronika kurz nachgeben nur um dann festzustellen "Wir dürfen ja gar nicht zusammen sein!" häuften sich zum Ende hin und man hatte teils das Gefühl immer wieder das gleiche zu lesen. Was mich ganz zum Schluss noch ein wenig geärgert hat, ist, dass dieses Buch offenbar der Beginn einer Buchreihe ist. Das kann man aber weder an der Aufmachung noch am Titel erkennen und nicht einmal auf der Webseite der Autorin habe ich davon etwas gelesen. Falls es sich hierbeit doch um einen Einzelband handeln sollte, dann wäre das Ende hier viel zu offen! Daher bezweifle ich dies stark. Fazit Schreibstil: 3,5 Herzen Charaktere: 4 Herzen Emptionale Tiefe: 3 Herzen Spannung: 2,5 Herzen Humor:3 Herzen Originalität: 2,5 Herzen Die historische Seite des Romanes fand ich überraschender Weise sehr unterhaltsam und gut gestaltet, die romantische Seite dagegen umso weniger. Ich hatte mich auf einen Erwachsenenroman gefreut und habe genau die Art Liebesgeschichte bekommen, die mich an den Jugendromanen momentan so stört: Zwei Menschen, die unsterblich ineinander verliebt sind, aber aus Gründen (die mir meist kaum klar werden) nicht zusammen sein können. Schade! Schlecht war das Buch trotzdem nicht, aber es war viel Spielraum nach oben.

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  • Rezension zu "Mondherz" von Christiane Spies

    Mondherz
    Lene1277

    Lene1277

    18. November 2012 um 12:52

    Mondherz ist eine Mischung zwischen Historie und Fantasy, und dazu noch eine gelungene, wie ich finde. Auf der einen Seite nimmt uns die Autorin mit in das historische Ungarn und auf der anderen Seite erleben wir eine faszinierende Geschichte um einen Werwolfsbund, der auf die Erfüllung einer uralten Prophezeiung hofft. Wer eine typische Werwolfsgeschichte sucht, ist allerdings hier falsch. Es überwiegt der - in meinen Augen - gut recherchierte, historische Kontext. Die Machtkämpfe um den ungarischen Thron und die Kämpfe zwischen Ungarn und dem osmanischen Reich sind sehr überzeugend und spannend geschrieben. Im Nachwort der Autorin steht: "Gleichgültig welche Mühe sich ein Autor gibt, das Leben schreibt einfach die besten Geschichten." Da ist schon etwas Wahres dran. Die Charaktere, ob historisch oder fiktiv, sind sehr facettenreich gestaltet und nicht einfach nur schwarz & weiß beziehungsweise gut & böse. Letztlich so, wie es im reellen Leben auch ist - es gibt immer mehrere Seiten. In den historischen Hintergrund das fiktive Element eines Werwolfsbundes einzubinden, ist eine interessante Idee und grundsätzlich auch gut gelungen. Die Geschichte rund um Veronika, Gábor, Miklos und die Werwölfe passt sich gut ein und wirkt überhaupt nicht störend. Schließlich bekommt dadurch das Buch noch eine Liebesgeschichte, die sich durch den Roman durchzieht und zusätzlich für Spannung sorgt. Allerdings gibt es auch durchaus manche Dinge, die ein wenig zu sehr in die Länge gezogen werden. Aber das ist vielleicht ein persönliches Empfinden. Alles in allem ein gelungenes Debüt der jungen Autorin: ein guter historischer Roman gemixt mit den Fantasyelementen eines Werwolfbundes. Und über allem steht in dem Roman eine starke Frau, die sich in der männerdominierten Welt gegen ihr auferlegtes Schicksal zur Wehr setzt. Wer gerne historische Romane liest und nichts gegen die Einmischung von ein wenig Fantasy hat, dem sei das Buch ans Herz gelegt.

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  • Rezension zu "Mondherz" von Christiane Spies

    Mondherz
    natalie82

    natalie82

    05. November 2012 um 09:43

    Mondherz ist ein toller historischer Roman mit Fantasy-Elementen und einer schönen Sprache. Schon der Klappentext verspricht nicht zu viel: Ungarn im Jahre 1455: Seit Konstantinopel unter dem Ansturm des osmanischen Heers gefallen ist, rücken die Türken unaufhaltsam weiter nach Westen vor. In dieser gefährlichen Zeit lebt die junge Adlige Veronika. Doch es ist nicht der nahende Krieg, der ihr Leben für immer verändert, sondern die Entdeckung, dass in den abergläubischen Geschichten über Magie und Teufelswesen mehr Wahrheit steckt, als sie je hätte ahnen können .... Die Handlung ist aus der Sicht von Veronika und Gábor beschrieben. Das Buch hat mich zwar nicht gleich auf der ersten Seite gepackt, aber nach fünfzig Seiten konnte ich es nicht mehr weglegen. Der Roman ist historisch sehr gut recherchiert. Die Werwölfe passen so gut in das Geschehen, dass man glauben könnte, sie wären tatsächlich dabeigewesen... Die Figuren sind gut getroffen und machen nachvollziehbare Entwicklungen durch, sowohl zum Guten als auch zum Bösen. Auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen, sie geht zu Herzen und ist doch nicht zu aufdringlich. Ich kann das Buch uneingeschränkt weiter empfehlen!

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  • Rezension zu "Mondherz" von Christiane Spies

    Mondherz
    Angii

    Angii

    28. October 2012 um 21:33

    Die Geschichte spielt im 15. Jahrhundert (Mittelalter) die Türken rücken gerade nach Belgrad vor. In Belgrad lebt unsere Hauptprotagonistin Veronika, doch die Türken sind nicht ihr einziges Problem und definitiv auch nicht ihr größtes, denn sie wurde von einem Werwolf gebissen. Deshalb muss sie nun auch einer von ihnen sein und das Leben zwischen Mensch und Tier akzeptieren. Mich hat das Buch beim Lesen ziemlich überrascht, ich habe eigentlich eine Geschichte erwartet mit viel Fantasie, bin aber eher von historischen Fakten überrollt worden. Für mich waren es anfangs zu viele geschichtlichen Informationen auf einmal, die mit der seit immer wieder verloren gehen. Ich persönlich musste häufig zurückblättern, um noch mal zu schauen, wann was passiert ist, natürlich ist das kein positiver Punkt für ein Buch. Wenn es in dem Buch aber mal richtig um die Werwölfe ging, war es einfach nur fesselnd und unheimlich gut. Der Schreibstil war nicht unbedingt der beste, den ich je gelesen habe, aber er war auch nicht der schlechteste. Manchmal sprach die Autorin von Sachen, die ich nicht nachvervolziehen konnte und dann brachte sie wieder Top-Emotionen rein, ich weiß nicht, woran das liegt. Eventuell hatte sie manchmal gute Phasen und dann wieder schlechtere, aber wenigstens hatte sie auch gute, oder? Die Charaktere waren mir nicht unbedingt symphytisch und sie haben mir persönlich auch nicht besonders gut gefallen, ich weiß nicht, wieso das so war. Aber wenn mal meine "unsymphatie" weglässt, muss ich echt zugeben, dass sie sehr tolle Handlungen hatten, eigentlich hätte man sie lieben müssen ... Das Cover gefällt mir sehr und es passt auch zum Buch, was mir persönlich auch immer sehr wichtig ist. Ich denke eines meiner Kriterien, durch die ich auf dieses Buch gekommen bin, ist auch das Cover! FazitLeider nicht unbedingt mein Buch, aber es wird sicher Leute geben, die es lieben werden.Für mich war einfach zu viel unvorhersehbare Geschichte drinnen, die dazu auch noch verwirrend war. Deshalb gibt es leider heute von mir keine Leseempfehlung für dieses Buch.

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  • Rezension zu "Mondherz" von Christiane Spies

    Mondherz
    books4life

    books4life

    10. August 2012 um 13:28

    Was ist schon Schicksal? 1456: Seit Konstantinopel gefallen ist, dringt das osmanische Heer immer weiter nach Westen vor, und Belgrad wird von der erschreckenden Übermacht belagert. In der Stadt hält sich auch die junge Adlige Veronika auf. Doch ihr steht nicht nur wegen der gefährlichen Zustände im Land eine ungewisse Zukunft bevor, denn Veronika ist Teil einer verborgenen Welt, von der normale Menschen nicht einmal etwas ahnen: Es gibt einen Bund von Werwölfen, der den mächtigsten Männern Europas im Geheimen dient. Seit sie selbst zur Werwölfin wurde, bestimmt der Bund auch Veronikas Leben. Aber als er ihr vorschreiben will, wen sie lieben soll, beginnt sie, um ihre Freiheit – und ihre Liebe – zu kämpfen … Eigene Meinung Anfangs war ich etwas skeptisch, ob dieses Buch noch ein wenig Spannung aufnehme kann und aus dem ewigen Beschreibungstrott heraustreten kann. Was die Spannung angeht: Das wird zum Ende hin noch richtig spannend, wenn auch ein wenig vorhersehbar. Dieses Buch hat aber nicht umsonst 660 Seiten! Meiner Meinung nach bestehen 50% von "Mondherz" nur aus Bescheibungen. Von politischen Sitationen, von Orten, Personen etc. Was aber schlimm ist, ist, dass hin und wieder auch wichtige Handlungen nur beschrieben werden! Dadurch erscheinen diese Textstellen ziemlich passiv. Ansonsten ist dieser Roman gut gelungen, die Charaktere sind sauber ausgearbeitet, die politische Situation etc. auch gut recherchiert worden. Fazit Ein durchaus gelungener Erstroman von Frau Spies, dem wahrscheinlich noch weitere Teile folgen werden.

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  • Rezension zu "Mondherz" von Christiane Spies

    Mondherz
    Tinkers

    Tinkers

    02. August 2012 um 17:04

    Mondherz ist ein sehr spezielles Buch, es übt einen besonderen Sog auf mich aus, aber ich habe es leider nicht geschafft den richtigen Zugang zu finden. Ich habe das Buch zur Hälfte gelesen und durfte herausfinden, dass der Autorin ein wunderbar recherchiertes, sehr tiefgreifendes Werk gelungen ist. Der Schreibstil ist außerordentlich gut, sehr bildgewaltig und man merkt, dass die Autorin nicht nur Ahnung von Geschichte, sondern auch vom Geschichten erzählen hat. Leider bin ich jemand, der mit zu viel realem Geschichtshintergrund und brutalen Kriegsschlachten nicht zurecht kommt. Ich fühlte mich so in die teils sehr brutalen Szenen ein, dass mir richtig schlecht wurde. Das ist in meinen Augen eine große Kunst der Autorin, denn derartig intensiv wirken sich selten Bücher auf meinen Körper aus. Die Fantasygeschichte hab ich leider etwas zu sehr vermisst. Für mich hätten noch mehr Werwolfelemente die Hauptrolle spielen müssen, dann hätte ich sicher durchgehalten. Alles in allem ist das Buch ganz sicher ein richtig gut gelungenes Debüt, wenn es seine perfekten Leser findet. Wer also neben Werwölfen auch jede Menge geschichtliche Fakten und gewaltvolle Szenen verträgt, der wird sich mit diesem Buch wohlfühlen.

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