Christiane Stella Bongertz

 4.7 Sterne bei 35 Bewertungen
Christiane Stella Bongertz

Lebenslauf von Christiane Stella Bongertz

Ich bin Autorin. Journalistin. Ghostwriter. Co-Autorin. Mal das eine, mal das andere. Will sagen: Ich verdiene mit Schreiben meinen Lebensunterhalt. Ich stamme aus Krefeld am Niederrhein, bin Konditorentochter (darum liebe ich es, zu backen), habe in Essen (Essen liebe ich auch, sowohl die Stadt als auch die Tätigkeit) Kommunikationswissenschaft studiert, war dann in Hamburg (das ich vielleicht noch ein bisschen mehr liebe als Essen) bei der besten Zeitschrift aller Zeiten – der ALLEGRA – Redakteurin , habe mich dann dennoch "frei" gemacht (der ersten großen Liebe wegen), dann in Köln und im Sauerland gelebt und gearbeitet und bin schließlich (der zweiten großen Liebe wegen, mehr brauche ich nicht) in Schweden gelandet. Im Buch "Verliebt in Schweden", das an Mittsommer 2013 bei Bastei Lübbe erschienen ist und das ich zusammen mit meinem schwedischen Freund Joakim Montelius geschrieben habe, erfahrt Ihr, wie das vor sich gegangen ist. Schweden ist nämlich der Standort, den der Drehbuchautor meines Lebens offenbar für eine prima Abwechslung hielt und sich dann eine aberwitzige Geschichte ausgedacht hat, damit ich da auch wirklich lande. Wenn ich nicht wüsste, dass die Geschichte wahr ist – ich würde sie nicht glauben. In meinem Blog www.verliebtinschweden.de schreibe ich auch über mein neues Leben. Hier sind ein paar Presse- und Bloggerstimmen zum Buch: LAVIVA: »Ein sehr amüsanter Guide über die liebenswerten Schrulligkeiten unserer Fast-Nachbarn – und eine tolle Romanze.« Cornelia Wolter, FRANKFURTER NEUE PRESSE: »Ungemein unterhaltsam und lustig geschrieben. Alle Schweden-Fans werden hier viele Eigenheiten der Skandinavier wiedererkennen. [...] Ja, nach der Lektüre des Buches bekommt man tatsächlich Lust loszureisen, nach Ängelholm in Schweden.« Barbara Peters, FINFINT.de »Nicht nur eine Geschichte mit Herz, sondern auch ein äußerst lustiger Einblick in die Kultur der manchmal doch recht eigenartigen Schweden. Das Besondere: Kontra gibt Joakim Montelius, Stellas Freund, der aus seiner Sicht das Buch ebenfalls mit reichlich Anekdoten bestückt. Und die zeigen: Auch wir Deutschen kommen in Schweden manchmal ziemlich seltsam rüber. (...) Verliebt in Schweden erzählt die Geschichte beider Autoren, ist deshalb herrlich authentisch und wunderbar leicht zu lesen. Ein echter Sommerschmöker.« Anne Burgmer, KÖLNER STADTANZEIGER, BÜCHERMAGAZIN: »Ideale Sommerlektüre, eine reizende Liebesgeschichte [ ... ] Sympathische Charaktere, denen man ihr Glück gönnt und Schwedenschilderungen, die anders als die vielen Krimis, die aus der Region zu uns kommen, das Land und seine Bewohner von der besten und liebenswertesten Seite präsentieren.« Rose Marie Donhauser, AMOUR FOOD, SINNLICH ESSEN UND LESEN »Wer schon immer mehr über so manche Verhaltensweisen der Schweden erfahren wollte, der wird in diesem kurzweiligen, herzerfrischenden Roman gut bedient. Und was mir außerordentlich gut gefallen hat, dass die Liebesgeschichte reichlich mit netten Kleinigkeiten gespickt ist: Ob nun die Schweden die Sahne mit oder ohne Zucker aufschlagen, warum sie so gerne Pizzasalat essen und warum sich zum Krebsfest alle verkleiden. Bräuche und Traditionen sind anschaulich geschildert und machen Lust darauf, diese mal selbst in Schweden zu erleben.«

Alle Bücher von Christiane Stella Bongertz

Verliebt in Schweden

Verliebt in Schweden

 (35)
Erschienen am 21.06.2013

Neue Rezensionen zu Christiane Stella Bongertz

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Kerstin2505s avatar

Rezension zu "Verliebt in Schweden" von Christiane Stella Bongertz

Der perfekte Urlaubsbegleiter
Kerstin2505vor 5 Jahren

Juli 2013, Wanderurlaub im schwedischen Teil Lapplands - wer da oben urlauben will, kann sich denken, dass die Anreise etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. In meinem Fall hieß das: mit dem Zug von Stuttgart nach Frankfurt, von dort aus mit dem Flugzeug über Hamburg nach Umea, dann noch einmal mit dem Bus vier Stunden in die lappländische Idylle. Eine super Gelegenheit, um mich schon einmal leserisch aufs Urlaubsland einzustimmen. Perfekt, dass zwei Wochen vor meiner Abreise "Verliebt in Schweden" erschien.


Kaum war ich in den Zug eingestiegen, habe ich mich dann auch in die Geschichte von Stella und Joakim vertieft - und mich direkt in mein Urlaubsland verliebt. Liebevoll und authentisch schildert Stella Bongertz ihre neue Heimat, die Menschen und Kultur. Ihr gelingt eine Mischung aus Liebesgeschichte, Landeskunde und persönlichem Erfahrungsbericht, die einen einfach reinzieht und immer weiter lesen lässt. Und da ich in den folgenden Tagen quasi den "Live-Vergleich" machen konnte, muss ich sagen: genau so, wie die Schweden im Buch beschrieben werden, habe auch ich sie kennengelernt. Oft hatte ich Erlebnisse, bei denen ich dachte "ach ja, so stand das auch im Buch" - und die legendären Kanelbullar, von denen öfter die Rede ist, sind tatsächlich so lecker, wie beschrieben :-)

Von mir volle Punktzahl für ein tolles Buch, das leider viel zu schnell zu Ende war.

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Cappuccino-Mamas avatar

Rezension zu "Verliebt in Schweden" von Christiane Stella Bongertz

Von Krebsen, Zimtschnecken und der Liebe zu Schweden
Cappuccino-Mamavor 5 Jahren

Nach einem Beziehungsende oder einer anderen privaten Krise alles hinwerfen? Nochmals ganz von vorne beginnen? Vielleicht sogar auswandern? So mancher mag schon über dieses Thema nachgedacht haben, allerdings haben dies vermutlich die wenigsten Personen auch umgesetzt, denn so ein Schritt erfordert doch etwas Mut. Zwar bietet ein Leben im Ausland eine große Chance, aber auch so manches Risiko.

Christiane Stella Bongertz ist diesen Weg gegangen und fing in Schweden ein neues Leben an – darüber berichtet sie in ihrem Blog, aber auch im Roman VERLIEBT IN SCHWEDEN – Eine Geschichte ohne Elch, aber mit Herz, den sie gemeinsam mit Joakim Montelius, einem Schweden, geschrieben hat.


Das Cover:

Das Cover gefällt mir recht gut, gibt es hier doch so einiges zu entdecken, was man mit Schweden in Verbindung bringt. Zudem wirkt das Cover dadurch, dass die beiden Autoren darauf zu sehen sind, sehr persönlich.

Den Hintergrund des Titelbildes bildet eine Landschaft – ganz so, wie man sich Schweden vorstellen könnte: Eine weitläufige Landschaft, im Hintergrund ein See, davor eine Wiese mit einem Baum, sowie ein schwedisches Holzhaus, gestrichen mit rotbrauner Farbe (leider nicht das hübsche „Schwedenrot“). Am Wegrand befinden sich höhere Gräser und Blumen, sowie ein Verkehrszeichen mit einem Elch darauf.

Den Vordergrund bildet eine Straße, auf der sich verschiedene „Objekte“ befinden – angefangen bei zwei Krebsen, über die schwedischen Zimtschnecken, bis hin zu einem Teller mit... - ich vermute, es könnte sich um Köttbullar, die schwedischen Hackbällchen, handeln. Diese sind schön auf einen Teller gestapelt und im obersten steckt eine kleine schwedische Fahne (blauer Grund mit einem gelben Kreuz). Inmitten dieser Dinge stehen die beiden Autoren. Der Körper ist lediglich gezeichnet, die Köpfe wirken wie aus einem Foto ausgeschnitten und aufgeklebt. Doch am Auffälligsten sind wohl die glänzend hervorgehobenen „Klebestreifen“, mit denen das Paar auf das, ansonsten matt gehaltene Cover „geklebt“ wurde. Übrigens steht unter dem gelb gedruckten Buchtitel VERLIEBT IN SCHWEDEN noch ein „Untertitel“: Eine Geschichte ohne Elch, aber mit Herz.

Erwähnen möchte ich noch die beiden Umschlagklappen. In der vorderen Buchklappe befindet sich ein Foto der beiden Autoren, sowie einige Worte zu deren beruflichen Wirken und zum Buch. Die hintere Buchklappe ist als Postkarte gestaltet, die einen hübsch gestalteten Kartenausschnitt von Schweden zeigt, genauer gesagt vom Südwesten Schwedens, und der während des Lesens von mir mehrfach zu Rate gezogen wurde.


Die Handlung:

Nachdem sich Stella mit Mitte Dreißig nach sechzehn Jahren Beziehung von ihrem Partner getrennt hat, und sie sich auf die Suche nach einer neuen Bleibe und einem neuen Job machen muss, nutzt sie die Gelegenheit und sucht Zuflucht in Schweden, obwohl sie die Sprache nicht spricht. Kurz zuvor hatte sie eine Radtour durch Südschweden unternommen und von einer netten Schwedin ein tolles Angebot erhalten.

Und so mietet Stella sich ein kleines Strandhaus mit dem klangvollen Namen „Lucylust“. Ihre netten Vermieter nehmen die Deutsche herzlich auf und werden schon bald zu ihren Freunden. Joakim, ein Musiker aus Schweden, den sie seit Jahren kennt und zu dem sie bislang einen eher losen Kontakt via Internet pflegte, wohnt nun ganz in ihrer Nähe. Und plötzlich empfindet Stella mehr für den jungen Schweden. Doch der lebt in einer Beziehung und hat Kinder, wie Stella annimmt. Doch statt die Sache zu klären schweigen sowohl Joakim, als auch Stella. Aber dann wird Stella auch noch von einem anderen Mann umworben. Und auch sonst findet sie in Schweden neue Freunde, die sie nicht mehr missen möchte.

Werden Stella und Joakim doch noch ein Paar? Und findet Stella in Schweden eine neue Heimat?...


Meine Meinung:

Bewundernswert – die Autorin war so mutig, alle Zelte in Deutschland hinter sich abzubrechen und in einem fremden Land einen Neuanfang zu wagen. Ein mutiger Schritt, wie ich finde, der sich aber gelohnt hat. So manch einer träumt sicherlich auch vom Auswandern, geht diesen letzten Schritt dann aber doch nicht – sei es, weil man eine Familie hat, die man nicht aus der gewohnten Umgebung reißen möchte, mangelnde Sprachkenntnisse, finanzielle Aspekte, oder was auch immer.

Stella war in dieser Hinsicht ungebunden, hatte nach sechzehn Jahren Beziehung eine Trennung hinter sich, keine Kinder, die sie an ihren Wohnort oder das Land banden, und einen Umzug vor sich. Wie praktisch, dass sie just zu diesem Zeitpunkt einen Auftrag in Schweden erhielt. Sie hat diese Gelegenheit, die sich ihr bot, am Schopfe ergriffen – wenn umziehen, weshalb dann nicht nach Schweden? – Und verloren hat doch eigentlich nur der, der kein Wagnis eingeht – schlimmstenfalls wäre sie eben nach Deutschland zurückgekehrt.

Die Schweden wirkten auf mich sehr offen, hilfsbereit und freundlich. Kein Wunder dass Stella sich in diesem fremden Land sofort wohlfühlte und sich gar nicht mehr ganz so fremd fühlte. Da wurde der Unterschied zu Deutschland schnell sichtbar, wo man es auf dem Lande den Einheimischen gegenüber schwer hat, dazuzugehören.

Gewöhnungsbedürftig sind in Schweden dagegen sicherlich so manche Dinge, die eben so ganz anders sind, als bei uns in Deutschland – sei es das Ziehen von (Warte-)Nummern im Supermarkt, wie es bei uns meist nur auf Ämtern und beim Billigfriseur üblich ist. Eine ganz neue Erfahrung dürfte aber auch die „Personnummer“ sein, die man erteilt bekommt und ohne die man praktisch nicht zu existieren scheint, denn ohne sie läuft gar nichts. So wird man auf Ämtern,... stets nach dieser Nummer gefragt, aber selbst wenn man nur einen Festnetzanschluss beantragt, ist diese Nummer erforderlich. Ganz praktisch, da durch sie einiges vereinfacht wird, aber um so schlimmer, wenn man diese Nummer nicht hat.

Ganz besonders interessant fand ich die Veranstaltung des Krebsessens, bei dem diese Schalentiere nicht nur verspeist werden – vielmehr ist das wohl eines der größten Ereignisse für die Schweden, bei dem auch viel (hochprozentiger) Alkohol fließt. Alkohol überhaupt: Will man ein Bier bestellen, so muss man nach Öl verlangen. Das kann schon mal für deutschsprachige Personen für Verwirrung sorgen. Und ein „Kaka“ klingt für deutsche Ohren nicht sehr angenehm, schmeckt aber köstlich, wenn man erst weiß, dass es sich hierbei um einen Kuchen handelt. Apfelkuchen isst man in Schweden übrigens nicht nur mit Sahne, was man als Deutsche aber auch erst einmal wissen muss. Auf jeden Fall verstehen es die Schweden, die Feste so zu feiern, wie sie fallen – heißt: Sie lassen keine Gelegenheit aus und es herrscht eine sehr tolle und ausgelassene Stimmung.

In Sachen Straßenverkehr ist ebenfalls eine Umgewöhnung erforderlich, denn die Schweden lieben ihre Verkehrskreisel. Überhaupt darf man hier nicht so sehr seinen Bleifuß zum Einsatz bringen wie in Deutschland, weil in Schweden nicht so schnell gefahren werden darf – auf Autobahnen sind fast immer 110 km/h einzuhalten. (Wohl auch wegen der Elche – die existieren, auch wenn Stella noch keinen von ihnen in freier Wildbahn sah).

Wie romantisch, wenn es sich herausstellt, dass man sich vor vielen Jahren am gleichen Ort aufhielt, wie der neue Freund. Ebenso magisch wirkt es, wenn man in den frühen Morgenstunden nach langer Zeit mit jemanden in Kontakt tritt, der ebenso wie man selbst, keinen Schlaf findet. Wer denkt da nicht sofort an Seelenverwandtschaft!?

Stella, die ihr Geld als Ghostwriterin, Co-Autorin einiger Promis und als Journalistin verdient, fand ich sehr sympathisch, offen und ehrlich. Mitunter aber durchaus auch etwas launisch, so zum Beispiel beim Autofahren. Sicherlich eine große Umstellung, über Schwedens Straßen zu „gondeln“, wenn in Deutschland auf Autobahnen eher rasen und drängeln an der Tagesordnung ist. Aber auch wenn Stella aus Zeitmangel ohne Kaffee in den Tag starten muss, erwacht die Bestie in ihr. Aber zum Glück erwies Joakim sich in einer solchen Situation mit seiner kaffeegefüllten Thermoskanne als wahrer „Lebensretter“.

Was für ein Glück, dass sie in Schweden ein bezahlbares Häuschen am Meer zur Miete angeboten bekam – und das von Leuten, die schnell zu Freunden wurden. Ich fand die Vermieter von Stella sehr nett und hilfsbereit – dadurch wurde das Eingewöhnen für Stella auch gleich viel leichter. Die beiden standen Stella immer hilfreich zur Seite, wenn ihr die schwedischen Gebräuche mal wieder ein Fragezeichen auf die Stirn zauberten.

Joakim, der Journalist und Musiker in einer Band ist, fand ich ebenfalls sehr nett und sympathisch. Wenn man Stella und Joakim zusammen betrachtet, so scheint Joakim der stillere der beiden zu sein – der ruhende Pol sozusagen. So war zumindest mein Eindruck. Während Stella ihren Gefühlen freien Lauf lässt (ich denke da an eine Situation, als beide gemeinsam im Auto unterwegs waren), bleibt Joakim recht ruhig.

Erzählt wird die Handlung aus zwei verschiedenen Perspektiven: Einmal aus Sicht von Stella, dann wieder aus der Sicht von Joakim, wobei Stella natürlich häufiger zu Wort kommt, ist sie es schließlich, die neu im Lande ist. Und glücklicherweise wurde hier stets zu Beginn der Name desjenigen vermerkt, aus dessen Sicht erzählt wird, was bei so manch anderem Buch leider nicht der Fall ist.

Letztendlich ist es Stella und auch Joakim hervorragend gelungen, die Neugier auf das skandinavische Land und seiner Bewohner, zu wecken. Wie gerne würde man, nachdem man das Buch gelesen hat, mal eben einen Urlaub in Schweden verbringen – mit Zimtschnecken, Krebsen und Kaka.

Unter „Wir müssen da noch was erklären“ findet man im Buch noch einen Anhang, in dem einige kleinere Dinge erklärt werden. Die ausführlicheren Erklärungen findet man unter „Die kleine Sternkunde“. Nein, mit Astronomie oder Astrologie hat das Ganze nichts zu tun, vielmehr werden hier die Begriffe, die in der Handlung mit einem Sternchen versehen wurden, erklärt. So z.B. der mysteriöse Pizzasalat, der in Schweden gerne in Pizzerien als Vorspeise serviert wird. Aber auch schwedische Sprichwörter oder Begriffe werden hier erläutert, z.B. was es mit Puss &kram auf sich hat. Den Abschluss bildet dann Joakims kräftor-Rezept – jenes Rezept, nach dem Joakim seine Krebse zubereitet.

Das Buch liest sich nicht zuletzt deshalb recht zügig, weil die einzelnen Kapitel recht kurz sind – im nicht ganz 300 Seiten starken Buch befinden sich ganze 19 Kapitel (dazu Prolog, Epilog und Anhang). Schön fand ich, dass sie Kapitel nicht nur einfach lieblos durchnummeriert wurden, sondern dass jedes Kapitel eine eigene Überschrift erhielt, so z.B. Der Reißverschluss klemmt (hier geht es um das Reißverschlussverfahren, das den Schweden gegen die Ehre geht), Am Ende aller Kräftor (Stella ist zu einer Kräftskiva eingeladen – einem Krebsessen), Im Schwitzkasten (was wäre Schweden ohne die Sauna), Schwedisch für Anfänger (Stella besucht einen Sprachkurs),... - schön, dass sich zu Beginn des Buches ein Inhaltsverzeichnis befindet, so findet man Textstellen meist auch wieder, wenn man nochmals etwas nachlesen möchte.

Schade, dass das Buch nicht länger war – gerne hätte ich dieses Land noch besser kennengelernt. Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich habe viele Dinge über Schweden erfahren. Der Schreibstil war locker und die Protagonisten überzeugten durch ihre Natürlichkeit. Ich hoffe, es war nicht das letzte Buch, das ich von Christiane Stella Bongertz gelesen habe. Und wer weiß – vielleicht gibt es ja irgendwann eine Fortsetzung von VERLIEBT IN SCHWEDEN.


Fazit:

Ein informativer und äußerst unterhaltsamer Tatsachenbericht, vereint mit einem Liebesroman, das sehe ich im Buch der Autorin. Man lernt vieles über das Land Schweden, und natürlich auch über die Eigenarten der Schweden, kennen – und das auf humorvolle und sehr kurzweilige Art und Weise. Von mir erhält dieses unterhaltsame Buch eine Leseempfehlung, sowie 5 Sterne.

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kampfsenfs avatar

Rezension zu "Verliebt in Schweden" von Christiane Stella Bongertz

Schweden!
kampfsenfvor 5 Jahren

Bevor ich meine eigentliche Meinung zu diesem Buch schreibe, möchte ich zwei Warnungen aussprechen:
- Lesen Sie dieses Buch nicht, wenn Sie vorhaben eine Diät zu machen, oder gerade mitten in einer Diät stecken oder eine Diät erfolgreich beendet haben. Warum? Weil man, noch bevor man das Buch beendet hat, eine Lust auf Zimtschnecken bekommt, die am besten sofort befriedigt werden muss.
- Lesen Sie dieses Buch nicht, wenn in der Reisekasse Ebbe herrscht. Warum? Weil man eigentlich sofort seine Koffer packen möchte um nach Schweden zu reisen und Land und Leute auf eigene Faust zu erkunden.
"Verliebt in Schweden" ist ein sehr schönes Buch, dass einen den Alltag vergessen lässt um in eine Story abzutauchen, die von Zufällen in den verschiedenen Lebensabschnitten handelt. Durch diese Zufälle verschlägt es Stella nach Schweden wo sie sich den sprachlichen und beruflichen Herausforderungen stellt. Manchmal sind diese Zufälle schon fast "seifenopernmäßig" dass sie fast unglaubwürdig sind. Da dieses Buch jedoch keine erfundene Geschichte ist, sondern auf einer wahren Begebenheit beruht, sind diese Zufälle für mich schon fast Schicksale. Man fiebert mit Stella  und Joakim mit, wie sich ihre Liebesgeschichte entwickelt und ist fast traurig, wenn das Buch auf einmal zu Ende ist, obwohl es da bestimmt noch so viel zu erzählen gibt. Trotz der ganzen Schicksale kommt die Geschichte keinesfalls schnulzig rüber, sie ist einfach schön. Abwechselnd aus Stellas und Joakims Sicht werden die Gedanken geschildert, wobei der "Stella-Part" überwiegt. Man erfährt sehr viel über landestypische Gepflogenheiten, die am Ende in einem Glossar nochmal alphabetisch aufgeführt werden.
Ich habe persönlich auch eine Verbindung zu Schweden, aber durch diese Lektüre ist meine Liebe zu Schweden erneut entflammt. Seit Beendigung des Buches habe ich schon zweimal eine Ladung Zimtschnecken gebacken und für nächstes oder übernächstes Jahr habe ich mit meiner Familie eine Reise nach Schweden in Erwägung gezogen.

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Gespräche aus der Community

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ChriSteBos avatar
Hej, liebe Lovely Books-Community,
mögt Ihr Schweden? Dann haben wir vielleicht was für Euch: Der Lübbe-Verlag stellt 20 Exemplare unseres Buches "Verliebt in Schweden" für eine Leserunde zur Verfügung. Wir, das bin ich – Christiane Stella Bongertz – kurz: Stella – und mein schwedischer Freund Joakim Montelius.  

"Verliebt in Schweden" erzählt unsere Geschichte. Die damit beginnt, wie ich nach einer nicht ganz einfachen Trennung per Zufall in einem idyllischen Strandhäuschen in Schweden lande. Einem Land, das ich bisher für ein Land voller Schwerverbrecher hielt, weil ich es nur aus Krimis kannte. Dort begegne ich einem alten Bekannten, der zufällig in der Nähe lebt: Joakim. Während wir, begleitet von diversen Kataströphchen, allmählich zueinander finden, kollidiere ich immer wieder mit den liebenswerten Schrulligkeiten der Einheimischen. Vom zwingend Vanillesauce erfordernden Apfelkuchen (der auf keinen Fall zur falschen Zeit konsumiert werden darf), über Partys mit Papphütchen und Schlabberlatz (die Karneval auch im Norden möglich machen), bizarrstes Flirtverhalten (das die Frage aufwirft, warum die Schweden nicht längst ausgestorben sind), bis hin zur schnellen Nummer am Postschalter (die gar nix mit Sex zu zu tun hat). Das Ganze wird aber nicht nur aus meiner Perspektive serviert: Joakim und ich schreiben abwechselnd und so bekommen auch die Deutschen ihr Fett weg.

Mit etwas Glück könnt eines der 20 Bücher bald in Händen halten – wenn Ihr uns bis zum 10. August in einem Satz (!) erklärt, warum gerade Ihr "Verliebt in Schweden" lesen solltet. Am 23. August beginnt dann hier die Leserunde.

Die charmantesten Begründungen gewinnen! Im Gewinnfall bitten wir Euch, eine abschließenden Rezension zu schreiben und Euch am Austausch in der Leserunde zu beteiligen. 
Übrigens: Mehr über unser Leben in Schweden lest Ihr im Blog www.verliebtinschweden.de


Und natürlich dürft Ihr Euch auch an der Leserunde beteiligen, wenn Ihr Euch unser Buch selbst gekauft oder es geschenkt bekommen habt! Wir werden uns bemühen, regelmäßig Eure Fragen zu beantworten und uns an der Diskussion zu beteiligen – allerdings sind wir hin und wieder aus beruflichen Gründen unterwegs. Dann habt bitte Nachsicht, wenn es mit einer Antwort manchmal ein paar Tage dauert. (Übrigens: Fragen an Joakim könnt Ihr gern auf Deutsch stellen, antworten wird er aber auf Englisch.) 

Liebe Grüße aus Helsingborg in Skåne,

Stella und Joakim
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Christiane Stella Bongertz im Netz:

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auf 12 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

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