Christiane Stella Bongertz , Joakim Montelius Verliebt in Schweden

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Inhaltsangabe zu „Verliebt in Schweden“ von Christiane Stella Bongertz

Im Juli ist Schweden ein Märchen: magisches Licht, überbordende Natur und fröhliche Menschen. Stella sucht hier Zuflucht, weil daheim alles den Bach runter geht: Job, Mann und Wohnung. Als sie ihrer Gastwirtin erzählt, dass sie bis zum
Winter eine neue Bleibe gefunden haben muss, bietet die Schwedin ihr ein kleines Strandhaus an. Damit verändert sich Stellas Leben für immer. Denn sie verliebt sich in das skandinavische Land - und in Joakim, der ganz in der Nähe wohnt.
Doch bis beide zueinander finden, muss noch einiges geklärt werden. Etwa warum das Reißverschlussverfahren den Schweden gegen die Ehre geht. Aber vor allem, warum sie sich zur Paarungszeit so merkwürdig verhalten -

Nettes und lustiges Buch für zwischendurch.

— Nalany

Zu Beginn etwas zäh, doch dann habe ich es nicht mehr weggelgt. Immer wieder amüsant: das Aufeinanderstoßen dt. und schwed. Gewohnheiten.

— Regenblumen

Hat mich auf meiner Reise nach Schweden begleitet und gut unterhalten - bis ich dort war, fühlte ich mich schon fast heimisch...

— Kerstin2505

Schweden muss ein wunderbares Land sein ...

— wandablue

Amüsanter und kurzweiliger Roman, nicht nur für Schwedenliebhaber. Eine anrührende Geschichte und viele nützliche Schwedentipps!

— Ackerbau

Ein tolles Buch zum schmunzeln. Hilf auch bei der Völkerverständigung zwischen Schweden und Deutschen!!! Viel gelacht und auch gelernt!!

— MarkusMAD

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  • Der perfekte Urlaubsbegleiter

    Verliebt in Schweden

    Kerstin2505

    25. April 2014 um 09:58

    Juli 2013, Wanderurlaub im schwedischen Teil Lapplands - wer da oben urlauben will, kann sich denken, dass die Anreise etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. In meinem Fall hieß das: mit dem Zug von Stuttgart nach Frankfurt, von dort aus mit dem Flugzeug über Hamburg nach Umea, dann noch einmal mit dem Bus vier Stunden in die lappländische Idylle. Eine super Gelegenheit, um mich schon einmal leserisch aufs Urlaubsland einzustimmen. Perfekt, dass zwei Wochen vor meiner Abreise "Verliebt in Schweden" erschien. Kaum war ich in den Zug eingestiegen, habe ich mich dann auch in die Geschichte von Stella und Joakim vertieft - und mich direkt in mein Urlaubsland verliebt. Liebevoll und authentisch schildert Stella Bongertz ihre neue Heimat, die Menschen und Kultur. Ihr gelingt eine Mischung aus Liebesgeschichte, Landeskunde und persönlichem Erfahrungsbericht, die einen einfach reinzieht und immer weiter lesen lässt. Und da ich in den folgenden Tagen quasi den "Live-Vergleich" machen konnte, muss ich sagen: genau so, wie die Schweden im Buch beschrieben werden, habe auch ich sie kennengelernt. Oft hatte ich Erlebnisse, bei denen ich dachte "ach ja, so stand das auch im Buch" - und die legendären Kanelbullar, von denen öfter die Rede ist, sind tatsächlich so lecker, wie beschrieben :-) Von mir volle Punktzahl für ein tolles Buch, das leider viel zu schnell zu Ende war.

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  • Leserunde zu "Dancing Queens - Alle Wege führen nach Waterloo" von Jana Fuchs

    Dancing Queens - Alle Wege führen nach Waterloo

    HeikeAbidi

    Vier Schweden, zwei Frauen und ein großer Traum … Linda und Helen, zwei Frauen, die sich bislang nur aus dem Fan-Forum „The Visitors“ kennen, brechen aus ihrem Alltag aus und reisen nach Stockholm zum großen ABBA-Jubiläumsfestival „40 Jahre Grand-Prix-Sieg“. Auf Plateausohlen erleben sie eine chaotische Odyssee durch Südschweden. Aber was kann schon passieren? Im schlimmsten Fall ein Waterloo. „Dancing Queens – Alle Wege führen nach Waterloo“ ist der Roman zum Jubiläum. Für ABBA-Fans, für Schweden-Fans, für Bücher-Fans. Gemeinsam mit Lovelybooks laden wir euch ganz herzlich zu einer Leserunde ein. Wir, das sind Heike Abidi und Tanja Janz, die dieses Buch zusammen geschrieben haben. Jana Fuchs ist unser gemeinsames Pseudonym. Du möchtest dich bewerben? Dann erzähle uns …, - welches dein Lieblingssong istl, falls du ABBA-Fan bist, - was du an Land und Leuten so liebst, falls du Schweden-Fan bist, - was dich an dem Buch reizt, wenn du keins von beidem bist, sondern einfach nur gerne liest. Wir sind gespannt auf deine Bewerbung zur Leserunde „Dancing Queens – Alle Wege führen nach Waterloo“ und drücke dir fest die Daumen. Mit etwas Glück gewinnst du eins von fünfzehn Exemplaren! Teilnahmeschluss ist Dienstag, der 15. April, 12 Uhr mittags. Und wenn dich das Losglück nicht trifft? Dann würden wir uns umso mehr freuen, wenn du die Verkaufszahlen ein bisschen in die Höhe treibst und trotzdem an der Leserunde teilnimmst :-)

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  • Leserunde zu "Verliebt in Schweden" von Christiane Stella Bongertz

    Verliebt in Schweden

    ChriSteBo

    Hej, liebe Lovely Books-Community, mögt Ihr Schweden? Dann haben wir vielleicht was für Euch: Der Lübbe-Verlag stellt 20 Exemplare unseres Buches "Verliebt in Schweden" für eine Leserunde zur Verfügung. Wir, das bin ich – Christiane Stella Bongertz – kurz: Stella – und mein schwedischer Freund Joakim Montelius.   "Verliebt in Schweden" erzählt unsere Geschichte. Die damit beginnt, wie ich nach einer nicht ganz einfachen Trennung per Zufall in einem idyllischen Strandhäuschen in Schweden lande. Einem Land, das ich bisher für ein Land voller Schwerverbrecher hielt, weil ich es nur aus Krimis kannte. Dort begegne ich einem alten Bekannten, der zufällig in der Nähe lebt: Joakim. Während wir, begleitet von diversen Kataströphchen, allmählich zueinander finden, kollidiere ich immer wieder mit den liebenswerten Schrulligkeiten der Einheimischen. Vom zwingend Vanillesauce erfordernden Apfelkuchen (der auf keinen Fall zur falschen Zeit konsumiert werden darf), über Partys mit Papphütchen und Schlabberlatz (die Karneval auch im Norden möglich machen), bizarrstes Flirtverhalten (das die Frage aufwirft, warum die Schweden nicht längst ausgestorben sind), bis hin zur schnellen Nummer am Postschalter (die gar nix mit Sex zu zu tun hat). Das Ganze wird aber nicht nur aus meiner Perspektive serviert: Joakim und ich schreiben abwechselnd und so bekommen auch die Deutschen ihr Fett weg. Mit etwas Glück könnt eines der 20 Bücher bald in Händen halten – wenn Ihr uns bis zum 10. August in einem Satz (!) erklärt, warum gerade Ihr "Verliebt in Schweden" lesen solltet. Am 23. August beginnt dann hier die Leserunde. Die charmantesten Begründungen gewinnen! Im Gewinnfall bitten wir Euch, eine abschließenden Rezension zu schreiben und Euch am Austausch in der Leserunde zu beteiligen.  Übrigens: Mehr über unser Leben in Schweden lest Ihr im Blog www.verliebtinschweden.de.  Und natürlich dürft Ihr Euch auch an der Leserunde beteiligen, wenn Ihr Euch unser Buch selbst gekauft oder es geschenkt bekommen habt! Wir werden uns bemühen, regelmäßig Eure Fragen zu beantworten und uns an der Diskussion zu beteiligen – allerdings sind wir hin und wieder aus beruflichen Gründen unterwegs. Dann habt bitte Nachsicht, wenn es mit einer Antwort manchmal ein paar Tage dauert. (Übrigens: Fragen an Joakim könnt Ihr gern auf Deutsch stellen, antworten wird er aber auf Englisch.)  Liebe Grüße aus Helsingborg in Skåne, Stella und Joakim

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  • Von Krebsen, Zimtschnecken und der Liebe zu Schweden

    Verliebt in Schweden

    Cappuccino-Mama

    07. October 2013 um 23:05

    Nach einem Beziehungsende oder einer anderen privaten Krise alles hinwerfen? Nochmals ganz von vorne beginnen? Vielleicht sogar auswandern? So mancher mag schon über dieses Thema nachgedacht haben, allerdings haben dies vermutlich die wenigsten Personen auch umgesetzt, denn so ein Schritt erfordert doch etwas Mut. Zwar bietet ein Leben im Ausland eine große Chance, aber auch so manches Risiko. Christiane Stella Bongertz ist diesen Weg gegangen und fing in Schweden ein neues Leben an – darüber berichtet sie in ihrem Blog, aber auch im Roman VERLIEBT IN SCHWEDEN – Eine Geschichte ohne Elch, aber mit Herz, den sie gemeinsam mit Joakim Montelius, einem Schweden, geschrieben hat. Das Cover: Das Cover gefällt mir recht gut, gibt es hier doch so einiges zu entdecken, was man mit Schweden in Verbindung bringt. Zudem wirkt das Cover dadurch, dass die beiden Autoren darauf zu sehen sind, sehr persönlich. Den Hintergrund des Titelbildes bildet eine Landschaft – ganz so, wie man sich Schweden vorstellen könnte: Eine weitläufige Landschaft, im Hintergrund ein See, davor eine Wiese mit einem Baum, sowie ein schwedisches Holzhaus, gestrichen mit rotbrauner Farbe (leider nicht das hübsche „Schwedenrot“). Am Wegrand befinden sich höhere Gräser und Blumen, sowie ein Verkehrszeichen mit einem Elch darauf. Den Vordergrund bildet eine Straße, auf der sich verschiedene „Objekte“ befinden – angefangen bei zwei Krebsen, über die schwedischen Zimtschnecken, bis hin zu einem Teller mit... - ich vermute, es könnte sich um Köttbullar, die schwedischen Hackbällchen, handeln. Diese sind schön auf einen Teller gestapelt und im obersten steckt eine kleine schwedische Fahne (blauer Grund mit einem gelben Kreuz). Inmitten dieser Dinge stehen die beiden Autoren. Der Körper ist lediglich gezeichnet, die Köpfe wirken wie aus einem Foto ausgeschnitten und aufgeklebt. Doch am Auffälligsten sind wohl die glänzend hervorgehobenen „Klebestreifen“, mit denen das Paar auf das, ansonsten matt gehaltene Cover „geklebt“ wurde. Übrigens steht unter dem gelb gedruckten Buchtitel VERLIEBT IN SCHWEDEN noch ein „Untertitel“: Eine Geschichte ohne Elch, aber mit Herz. Erwähnen möchte ich noch die beiden Umschlagklappen. In der vorderen Buchklappe befindet sich ein Foto der beiden Autoren, sowie einige Worte zu deren beruflichen Wirken und zum Buch. Die hintere Buchklappe ist als Postkarte gestaltet, die einen hübsch gestalteten Kartenausschnitt von Schweden zeigt, genauer gesagt vom Südwesten Schwedens, und der während des Lesens von mir mehrfach zu Rate gezogen wurde. Die Handlung: Nachdem sich Stella mit Mitte Dreißig nach sechzehn Jahren Beziehung von ihrem Partner getrennt hat, und sie sich auf die Suche nach einer neuen Bleibe und einem neuen Job machen muss, nutzt sie die Gelegenheit und sucht Zuflucht in Schweden, obwohl sie die Sprache nicht spricht. Kurz zuvor hatte sie eine Radtour durch Südschweden unternommen und von einer netten Schwedin ein tolles Angebot erhalten. Und so mietet Stella sich ein kleines Strandhaus mit dem klangvollen Namen „Lucylust“. Ihre netten Vermieter nehmen die Deutsche herzlich auf und werden schon bald zu ihren Freunden. Joakim, ein Musiker aus Schweden, den sie seit Jahren kennt und zu dem sie bislang einen eher losen Kontakt via Internet pflegte, wohnt nun ganz in ihrer Nähe. Und plötzlich empfindet Stella mehr für den jungen Schweden. Doch der lebt in einer Beziehung und hat Kinder, wie Stella annimmt. Doch statt die Sache zu klären schweigen sowohl Joakim, als auch Stella. Aber dann wird Stella auch noch von einem anderen Mann umworben. Und auch sonst findet sie in Schweden neue Freunde, die sie nicht mehr missen möchte. Werden Stella und Joakim doch noch ein Paar? Und findet Stella in Schweden eine neue Heimat?... Meine Meinung: Bewundernswert – die Autorin war so mutig, alle Zelte in Deutschland hinter sich abzubrechen und in einem fremden Land einen Neuanfang zu wagen. Ein mutiger Schritt, wie ich finde, der sich aber gelohnt hat. So manch einer träumt sicherlich auch vom Auswandern, geht diesen letzten Schritt dann aber doch nicht – sei es, weil man eine Familie hat, die man nicht aus der gewohnten Umgebung reißen möchte, mangelnde Sprachkenntnisse, finanzielle Aspekte, oder was auch immer. Stella war in dieser Hinsicht ungebunden, hatte nach sechzehn Jahren Beziehung eine Trennung hinter sich, keine Kinder, die sie an ihren Wohnort oder das Land banden, und einen Umzug vor sich. Wie praktisch, dass sie just zu diesem Zeitpunkt einen Auftrag in Schweden erhielt. Sie hat diese Gelegenheit, die sich ihr bot, am Schopfe ergriffen – wenn umziehen, weshalb dann nicht nach Schweden? – Und verloren hat doch eigentlich nur der, der kein Wagnis eingeht – schlimmstenfalls wäre sie eben nach Deutschland zurückgekehrt. Die Schweden wirkten auf mich sehr offen, hilfsbereit und freundlich. Kein Wunder dass Stella sich in diesem fremden Land sofort wohlfühlte und sich gar nicht mehr ganz so fremd fühlte. Da wurde der Unterschied zu Deutschland schnell sichtbar, wo man es auf dem Lande den Einheimischen gegenüber schwer hat, dazuzugehören. Gewöhnungsbedürftig sind in Schweden dagegen sicherlich so manche Dinge, die eben so ganz anders sind, als bei uns in Deutschland – sei es das Ziehen von (Warte-)Nummern im Supermarkt, wie es bei uns meist nur auf Ämtern und beim Billigfriseur üblich ist. Eine ganz neue Erfahrung dürfte aber auch die „Personnummer“ sein, die man erteilt bekommt und ohne die man praktisch nicht zu existieren scheint, denn ohne sie läuft gar nichts. So wird man auf Ämtern,... stets nach dieser Nummer gefragt, aber selbst wenn man nur einen Festnetzanschluss beantragt, ist diese Nummer erforderlich. Ganz praktisch, da durch sie einiges vereinfacht wird, aber um so schlimmer, wenn man diese Nummer nicht hat. Ganz besonders interessant fand ich die Veranstaltung des Krebsessens, bei dem diese Schalentiere nicht nur verspeist werden – vielmehr ist das wohl eines der größten Ereignisse für die Schweden, bei dem auch viel (hochprozentiger) Alkohol fließt. Alkohol überhaupt: Will man ein Bier bestellen, so muss man nach Öl verlangen. Das kann schon mal für deutschsprachige Personen für Verwirrung sorgen. Und ein „Kaka“ klingt für deutsche Ohren nicht sehr angenehm, schmeckt aber köstlich, wenn man erst weiß, dass es sich hierbei um einen Kuchen handelt. Apfelkuchen isst man in Schweden übrigens nicht nur mit Sahne, was man als Deutsche aber auch erst einmal wissen muss. Auf jeden Fall verstehen es die Schweden, die Feste so zu feiern, wie sie fallen – heißt: Sie lassen keine Gelegenheit aus und es herrscht eine sehr tolle und ausgelassene Stimmung. In Sachen Straßenverkehr ist ebenfalls eine Umgewöhnung erforderlich, denn die Schweden lieben ihre Verkehrskreisel. Überhaupt darf man hier nicht so sehr seinen Bleifuß zum Einsatz bringen wie in Deutschland, weil in Schweden nicht so schnell gefahren werden darf – auf Autobahnen sind fast immer 110 km/h einzuhalten. (Wohl auch wegen der Elche – die existieren, auch wenn Stella noch keinen von ihnen in freier Wildbahn sah). Wie romantisch, wenn es sich herausstellt, dass man sich vor vielen Jahren am gleichen Ort aufhielt, wie der neue Freund. Ebenso magisch wirkt es, wenn man in den frühen Morgenstunden nach langer Zeit mit jemanden in Kontakt tritt, der ebenso wie man selbst, keinen Schlaf findet. Wer denkt da nicht sofort an Seelenverwandtschaft!? Stella, die ihr Geld als Ghostwriterin, Co-Autorin einiger Promis und als Journalistin verdient, fand ich sehr sympathisch, offen und ehrlich. Mitunter aber durchaus auch etwas launisch, so zum Beispiel beim Autofahren. Sicherlich eine große Umstellung, über Schwedens Straßen zu „gondeln“, wenn in Deutschland auf Autobahnen eher rasen und drängeln an der Tagesordnung ist. Aber auch wenn Stella aus Zeitmangel ohne Kaffee in den Tag starten muss, erwacht die Bestie in ihr. Aber zum Glück erwies Joakim sich in einer solchen Situation mit seiner kaffeegefüllten Thermoskanne als wahrer „Lebensretter“. Was für ein Glück, dass sie in Schweden ein bezahlbares Häuschen am Meer zur Miete angeboten bekam – und das von Leuten, die schnell zu Freunden wurden. Ich fand die Vermieter von Stella sehr nett und hilfsbereit – dadurch wurde das Eingewöhnen für Stella auch gleich viel leichter. Die beiden standen Stella immer hilfreich zur Seite, wenn ihr die schwedischen Gebräuche mal wieder ein Fragezeichen auf die Stirn zauberten. Joakim, der Journalist und Musiker in einer Band ist, fand ich ebenfalls sehr nett und sympathisch. Wenn man Stella und Joakim zusammen betrachtet, so scheint Joakim der stillere der beiden zu sein – der ruhende Pol sozusagen. So war zumindest mein Eindruck. Während Stella ihren Gefühlen freien Lauf lässt (ich denke da an eine Situation, als beide gemeinsam im Auto unterwegs waren), bleibt Joakim recht ruhig. Erzählt wird die Handlung aus zwei verschiedenen Perspektiven: Einmal aus Sicht von Stella, dann wieder aus der Sicht von Joakim, wobei Stella natürlich häufiger zu Wort kommt, ist sie es schließlich, die neu im Lande ist. Und glücklicherweise wurde hier stets zu Beginn der Name desjenigen vermerkt, aus dessen Sicht erzählt wird, was bei so manch anderem Buch leider nicht der Fall ist. Letztendlich ist es Stella und auch Joakim hervorragend gelungen, die Neugier auf das skandinavische Land und seiner Bewohner, zu wecken. Wie gerne würde man, nachdem man das Buch gelesen hat, mal eben einen Urlaub in Schweden verbringen – mit Zimtschnecken, Krebsen und Kaka. Unter „Wir müssen da noch was erklären“ findet man im Buch noch einen Anhang, in dem einige kleinere Dinge erklärt werden. Die ausführlicheren Erklärungen findet man unter „Die kleine Sternkunde“. Nein, mit Astronomie oder Astrologie hat das Ganze nichts zu tun, vielmehr werden hier die Begriffe, die in der Handlung mit einem Sternchen versehen wurden, erklärt. So z.B. der mysteriöse Pizzasalat, der in Schweden gerne in Pizzerien als Vorspeise serviert wird. Aber auch schwedische Sprichwörter oder Begriffe werden hier erläutert, z.B. was es mit Puss &kram auf sich hat. Den Abschluss bildet dann Joakims kräftor-Rezept – jenes Rezept, nach dem Joakim seine Krebse zubereitet. Das Buch liest sich nicht zuletzt deshalb recht zügig, weil die einzelnen Kapitel recht kurz sind – im nicht ganz 300 Seiten starken Buch befinden sich ganze 19 Kapitel (dazu Prolog, Epilog und Anhang). Schön fand ich, dass sie Kapitel nicht nur einfach lieblos durchnummeriert wurden, sondern dass jedes Kapitel eine eigene Überschrift erhielt, so z.B. Der Reißverschluss klemmt (hier geht es um das Reißverschlussverfahren, das den Schweden gegen die Ehre geht), Am Ende aller Kräftor (Stella ist zu einer Kräftskiva eingeladen – einem Krebsessen), Im Schwitzkasten (was wäre Schweden ohne die Sauna), Schwedisch für Anfänger (Stella besucht einen Sprachkurs),... - schön, dass sich zu Beginn des Buches ein Inhaltsverzeichnis befindet, so findet man Textstellen meist auch wieder, wenn man nochmals etwas nachlesen möchte. Schade, dass das Buch nicht länger war – gerne hätte ich dieses Land noch besser kennengelernt. Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich habe viele Dinge über Schweden erfahren. Der Schreibstil war locker und die Protagonisten überzeugten durch ihre Natürlichkeit. Ich hoffe, es war nicht das letzte Buch, das ich von Christiane Stella Bongertz gelesen habe. Und wer weiß – vielleicht gibt es ja irgendwann eine Fortsetzung von VERLIEBT IN SCHWEDEN. Fazit: Ein informativer und äußerst unterhaltsamer Tatsachenbericht, vereint mit einem Liebesroman, das sehe ich im Buch der Autorin. Man lernt vieles über das Land Schweden, und natürlich auch über die Eigenarten der Schweden, kennen – und das auf humorvolle und sehr kurzweilige Art und Weise. Von mir erhält dieses unterhaltsame Buch eine Leseempfehlung, sowie 5 Sterne.

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  • Schweden!

    Verliebt in Schweden

    kampfsenf

    25. September 2013 um 12:46

    Bevor ich meine eigentliche Meinung zu diesem Buch schreibe, möchte ich zwei Warnungen aussprechen: - Lesen Sie dieses Buch nicht, wenn Sie vorhaben eine Diät zu machen, oder gerade mitten in einer Diät stecken oder eine Diät erfolgreich beendet haben. Warum? Weil man, noch bevor man das Buch beendet hat, eine Lust auf Zimtschnecken bekommt, die am besten sofort befriedigt werden muss. - Lesen Sie dieses Buch nicht, wenn in der Reisekasse Ebbe herrscht. Warum? Weil man eigentlich sofort seine Koffer packen möchte um nach Schweden zu reisen und Land und Leute auf eigene Faust zu erkunden. "Verliebt in Schweden" ist ein sehr schönes Buch, dass einen den Alltag vergessen lässt um in eine Story abzutauchen, die von Zufällen in den verschiedenen Lebensabschnitten handelt. Durch diese Zufälle verschlägt es Stella nach Schweden wo sie sich den sprachlichen und beruflichen Herausforderungen stellt. Manchmal sind diese Zufälle schon fast "seifenopernmäßig" dass sie fast unglaubwürdig sind. Da dieses Buch jedoch keine erfundene Geschichte ist, sondern auf einer wahren Begebenheit beruht, sind diese Zufälle für mich schon fast Schicksale. Man fiebert mit Stella  und Joakim mit, wie sich ihre Liebesgeschichte entwickelt und ist fast traurig, wenn das Buch auf einmal zu Ende ist, obwohl es da bestimmt noch so viel zu erzählen gibt. Trotz der ganzen Schicksale kommt die Geschichte keinesfalls schnulzig rüber, sie ist einfach schön. Abwechselnd aus Stellas und Joakims Sicht werden die Gedanken geschildert, wobei der "Stella-Part" überwiegt. Man erfährt sehr viel über landestypische Gepflogenheiten, die am Ende in einem Glossar nochmal alphabetisch aufgeführt werden. Ich habe persönlich auch eine Verbindung zu Schweden, aber durch diese Lektüre ist meine Liebe zu Schweden erneut entflammt. Seit Beendigung des Buches habe ich schon zweimal eine Ladung Zimtschnecken gebacken und für nächstes oder übernächstes Jahr habe ich mit meiner Familie eine Reise nach Schweden in Erwägung gezogen.

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  • das wahre schweden

    Verliebt in Schweden

    summer22

    17. September 2013 um 16:29

    Zum Inhalt Im Juli ist Schweden ein Märchen: magisches Licht, überbordende Natur und fröhliche Menschen. Stella sucht hier Zuflucht, weil daheim alles den Bach runter geht: Job, Mann und Wohnung. Als sie ihrer Gastwirtin erzählt, dass sie bis zum Winter eine neue Bleibe gefunden haben muss, bietet die Schwedin ihr ein kleines Strandhaus an. Damit verändert sich Stellas Leben für immer. Denn sie verliebt sich in das skandinavische Land - und in Joakim, der ganz in der Nähe wohnt. Doch bis beide zueinander finden, muss noch einiges geklärt werden. Etwa warum das Reißverschlussverfahren den Schweden gegen die Ehre geht. Aber vor allem, warum sie sich zur Paarungszeit so merkwürdig verhalten Zum Buch Stella hat genug von ihrem Leben, wie es momentan ist und da kommt das Angebot als Journalistin eine Radtour zu begleiten und darüber zu berichten gerade recht und aus der Radtour wird mehr, denn sie bekommt das Angebot für länger in Schweden zu bleiben und natürlich nimmt sie das Angebot an und erlebt jede Menge Abenteuer und noch mehr... Meinung Verliebt in Schweden ist die wahre Geschichte von den Autoren Christiane Stella Bongertz und  Joakim Montelius. Und so nehmen sie die Leser mit auf eine abenteuerliche und amüsante Reise durch Schweden. Man lernt die Eigenheiten der Schweden kennen und alle möglichen Gepflogenheiten und natürlich wird auch über ein paar Dinge aufgeklärt. Ich sage nur Thema Elch! Von den Essgewohnten bis zur Saunakultur ist alles dabei und  das ganze ist auch noch unheimlich humorvoll verpackt und da Joakim Montelius ebenfalls seine Sicht der Dinge aus der schwedisch männlichen Sichtweise schildert, sind für die Leser Lacher garantiert. Warum sollte Liebe auch einfach sein? Das Buch hat nicht nur eine echte Liebesgeschichte sondern einiges an Infos zu bieten die Reiseführer so niemals preisgeben. Für Schweden Fans ein echtes muss und eine tolle Zugabe zu den altbekannten Reiseführern. Hier lernt man das echte Schweden kennen. Fazit Unterhaltsame und humorvolle Geschichte über das Leben in Schweden und die Liebe. Tolle Sommerlektüre! Auf nach Schweden!

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  • Eine verliebte Geschichte

    Verliebt in Schweden

    depechka

    11. September 2013 um 17:52

    Dieses Buch erzeugt schon fast ein Hörbuch mit verteilten Rollen im Kopf, so authentisch wirken die beiden Erzählperspektiven von Stella, nordisch anmutende deutsche Elchskeptikerin und Joakim, südeuropäisch aussehender schwedischer Musiker, Vater und Radfahrer.  Stellas und Joakims gemeinsame Geschichte beginnt für den Leser nicht etwa mit dem Kennenlernen, sondern mit einem Wiedersehen der Protagonisten zu einer Zeit, in der keiner der beiden wirklich glücklich mit seine Lebensumständen ist - aber zum Glück weiß man ja von vornherein, dass es ein Happy End geben wird und kann sich so eigentlich die ganze Zeit schon für die beiden freuen, dass sich alles zum Guten wenden wird. Die Geschichte darüber, wie Stella und Joakim ein Paar werden, ist eingebettet in eine sehr amüsante Geschichte über typisch schwedische und typisch deutsche Gepflogenheiten und zeigt gleichzeitig, wie man einander wahrnimmt.  Durch die beiden ich-Perspektiven habe ich mich den Protagonisten sehr nah gefühlt und warte jetzt eigentlich fast naturgemäß auf Teil 2 oder aber das eingangs erwähnte Hörbuch mit verteilten Rollen!

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  • Erfrischende Lektüre, die Lust auf viel, viel mehr macht

    Verliebt in Schweden

    TinaZang

    02. September 2013 um 08:52

    Meine erste Leserunde auf Lovelybooks und gleich ein Volltreffer. Schon das Cover sprach mich an – so verspielt und unkompliziert kommt es daher. Dazu die sympathischen Gesichter. Ich dachte sofort: die beiden will ich kennenlernen. Ganz unbefangen erzählen Stella und Joakim, wie sie sich kennengelernt haben und wieso es trotz der spontanen gegenseitigen Zuneigung so vieler Umwege bedurfte, bis sie endlich ein Paar wurden. Neben der wahren Liebesgeschichte, mit der man wunderbar mitfühlen kann, gibt es viele spannende, witzige und verblüffende Einblicke in das Leben der Schweden aus der Sicht von Stella, die dort ein halbes Jahr in einem Ferienhaus wohnt, während sie ein Buch schreibt. Gleichzeitig erlebt Joakim die Marotten der Deutschen, die auf Schweden wohl recht wundersam wirken. Schon ein simpler Apfelkuchen fördert erstaunliche kulturelle Unterschiede zutage. Ich habe dieses Buch mit dem allergrößten Vergnügen gelesen. Es hätte gern noch viele Hundert Seiten länger sein dürfen. Vielleicht gibt es ja einen zweiten Band. Meine persönliche Fortsetzung wird eine Schwedenreise, denn nun habe ich richtig Lust auf dieses schöne Land mit den sympathischen Bewohnern bekommen.

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  • Schweden wie es wirklich ist.

    Verliebt in Schweden

    Zuckervogel

    01. September 2013 um 18:16

    "Verliebt in Schweden" ist ein im Bastei Lübbe Verlag erschienener Roman von Christiane Stella Bongertz & Joakim Montelius mit 304 Seiten. Eine Geschichte ohne Elch, aber mit Herz: Stella ist 36 Jahre alt als sie sich entschied Deutschland zu verlassen und vorerst in Schweden zu leben. Mit dem Auto und ein paar Habseligkeiten fährt sie Richtung Schweden und kommt erstmal in einem kleinen Häuschen in Ängelholm unter. Schnell lernt sie die schwedische Sonderbarkeiten lernen und lieben. Und wie es das Schicksal so will, verliebt sich Stella in einen sonderbaren und wunderbaren Schweden! Natürlich nicht ohne Hindernisse und jede Menge Ereignisse. Wer Schweden liebt wird dieses Buch ebenfalls Lieben. Eine wunderbare, unglaubliche Geschichte erlebt Stella, als sie ihr Leben komplett umkrempelt. Das Buch beschreibt die Landschaften und Städte wunderbar und lädt somit zum Träumen ein. Sowohl die Schwedischen als auch die Deutschen Gewohnheiten werden hier lustig und humorvoll beschrieben. Wer eine leichte, romantische, humorvolle und lehrreiche Lektüre lesen mag, sollte und muss dieses Buch lesen! Ein herzlichen Dank an Stella die die Leserunde sehr nett und lieb begleitet hat.

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  • Deutsch-Schwedisch, Schwedisch-Deutsch

    Verliebt in Schweden

    BodoManstein

    31. August 2013 um 10:45

    Der Titel "Verliebt in Schweden" scheint zunächst auf einen Reiseführer hinzudeuten. Wer nach Erwerb des Buches diesbezüglich enttäuscht ist, hätte vielleicht besser vorher Klappentext und Leseprobe gelesen. Doch dieser treffende und zweitdeutige Titel trifft den Inhalt, wie die Faust aufs Auge. So findet man sowohl eine Hommage an Schweden, als auch eine Liebesromanze in Schweden. Stella, wieder Single, landet mit Sack und Pack in Schweden und begegnet dort Joakim. Dieser driftet gerade in einen Beziehungsstatus, den man bei Facebook mit "Es ist kompliziert" angeben könnte. In vielen kleinen Szenen, die gefühlvoll und mit einem leichten und hintergründigen Humor erzählt werden, lernt der Leser nicht nur die beiden Protangonisten kennen, sondern eben auch, in Form von Schauplätzen und Nebenfiguren, Land und Leute. Typisch deutsch trifft in liebevoll zusammengestellten Alltagsbegebenheiten auf typisch schwedisch und entlockt einem hier und da auch einmal ein selbstreflektorisches Schmunzeln. Sei es beim Schlangestehen oder beim Autofahren. Schwedische Redewendungen, Vokabeln und Bezeichnungen werden geschickt in den Text eingeflochten, wobei die gleich mitgelieferte Übersetzung dem Lesefluss und der Geschichte keinen Abbruch tut. Obwohl ich persönlich, aufgrund der meistens sehr großen Nähe zum Erzähler, kein großer Freund der Ich-Erzählperspektive bin, ist gerade dieses emotionale Erzählen in Lesernähe das, was den Leser hier auf wunderbare Weise teilhaben lässt. Zum Schluss hat der Leser sogar ein wenig das Gefühl, neue Freunde kennengelernt zu haben. Insgesamt eine schöne, gefühlvolle und unterhaltsame Geschichte. Kram, Stella! - Kram, Jocke!

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  • Verliebt in (einen) Schweden

    Verliebt in Schweden

    mrs-lucky

    28. August 2013 um 14:08

    Mit 36 Jahren fängt die Journalisten Stella noch einmal neu an. Nach der Trennung einer langjährigen Beziehung und einer Wohnungskündigung verschlägt sie der Auftrag einer Illustrierten ins sommerliche Schweden. Dort lernt sie nette Schweden kennen, die ihr für den Herbst ihre Gästestuga als Domizil anbieten. Da Stella nicht zu verlieren hat, auch dort an ihrem neuen Buch weiter arbeiten kann und auch noch ihr langjähriger guter Freund Jaokim ganz in der Nähe wohnt, muss sie nicht lange überlegen.Nach ihrem Unzug stellt sie allerdings fest, dass die Schweden in manchen Dingen anders Ticken als die Deutschen. Und ihre Freundschaft zu Joakim verläuft anders, als sie es erwartet hätte. Das Buch schildert zum einen, wie Stella und Joakim trotz einiger widriger Umstände durch die unglaubliche Mithilfe von Schicksal und Zufall zueinander finden. Ganz nebenbei schildert Stella, auf welche Besonderheiten sie im Alltagsleben in Schweden getroffen hat, und wie ungewohnt sie sich für ihre Begriffe in vielen Situationen verhalten. Die Autorin erzählt im lockeren Plauderton von den Umständen, die zu ihrem Umzug nach Schweden geführt haben, und von den Erfahrungen ihrer ersten Monate im fremden Land mit einer fremden Sprache. Obwohl nicht in allen Momenten Heiterkeit herrscht, ist die Erzählung immer wieder mit einer Prise Humor und Selbstironie gewürzt. In einigen Passagen kommt auch Joakim zu Wort und schildert die Begegnungen aus seiner Sicht. Seine Ausführungen erscheinen ernster, düsterer, seine Situation ist allerdings auch brisanter als Stellas. Er bildet eine Art Gegenpart und reflektiert, wie seltsam das "typisch deutsche" Verhalten in einigen Situationen den Schweden anmutet. Das Buch ist kein umfassender Ratgeber für Schweden, gibt aber neben einer bezaubernden Liebesgeschichte einen erfrischenden Einblick in die Kultur unser nordischen Nachbarn, räumt mit einigen Klischees auf und macht Lust auf einen Abstecher nach Schweden. Ich war schon immer ein Fan von Schweden, werde bei meinem nächsten Urlaub aber sicher einiges mit anderen Augen sehen und muss vor allen Dingen Joakims leckeres Krebsrezept ausprobieren!

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  • Verliebt in Schweden

    Verliebt in Schweden

    connychaos

    27. August 2013 um 18:46

    Stella hat sich gerade von ihrem Freund getrennt, ist auf Wohnungssuche und bekommt den Auftrag, eine Radtour durch Schweden zu machen und darüber einen Artikel zu schreiben. In Schweden angekommen, bietet sich ihr die Gelegenheit, da zu bleiben. Schreiben kann sie ja auch von Schweden aus. Stella nimmt an, sie hat nichts zu verlieren und ein Auslandsaufenthalt macht sich ja auch immer gut im Lebenslauf. Stella lernt Schweden und seine Eigenarten kennen und trifft einen Bekannten wieder. Eine sehr unterhaltsame Geschichte über die Erlebnisse einer Deutschen in Schweden und über den Beginn einer Liebe zu Land und Leuten. Besonders gut hat mir gefallen, dass Stella und Joakim ihre Sicht der Dinge erzählt haben, so konnte man lesen, was uns Deutsche an der schwedischen Lebensart wundert und auch, was die Schweden an uns Deutschen seltsam finden. Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen, man hat fast das Gefühl, mit den beiden auf dem Sofa zu sitzen und bei Kaffee und Kanebullar ihre Geschichte erzählt zu bekommen. Nur das Ende kam sehr abrupt, hier hätte ich mir noch mehr Infos gewünscht. Ein Buch, welches wirklich Lust auf Schweden macht.

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  • Verliebt in Schweden

    Verliebt in Schweden

    Cellissima

    26. August 2013 um 08:35

    Schweden: Das Herz Skandinaviens; ein Land, das so viel zu bieten hat: süße Gotlandponies, Elche, herrliche Sommer, echte Winter, wunderschöne Schäreninseln, Schwedenhäuschen, Tage, in denen die Sonne nicht untergeht, das Polarlicht, mit die besten Zimtschnecken der Welt ... ... Kann man dieses Land besuchen, ohne sich in es zu verlieben? Und kann man dort leben, ohne sich wiederum selbst in einen ebenso zauberhaften Schweden zu verlieben? Zu Hause in Deutschland geht Stella´s Leben immer mehr den Bach runter - da wäre bspw. die Trennung nach einer langjährigen Beziehung. Da nimmt sie das Angebot, beruflich nach Schweden zu reisen, gerne an! Natürlich geht es Stella wie so vielen Menschen zuvor: sie verliebt sich in dieses wundervolle Land, seine Natur, seine Menschen. Sie bleibt länger als geplant, bezieht ein kleines Ferienhäuschen am Strand. Dieses befindet sich ganz in der Nähe des Wohnortes von Joakim - einem alten Freund von Stella. Sie schreibt ihm, dass sie nun in Schweden lebt, sie treffen sich - und eine magische Midsommar-Nacht wird für die beiden nicht nur das Fest des Lichts, sondern auch und vor allem das der Liebe ... "Verliebt in Schweden" ist ein hübsches Buch, in dem die Autoren, Christiane Stella Bongertz und Joakim Montelius, abwechselnd und gleichberechtigt erzählen, von der Aufbruchsstimmung in Deutschland bis zum Happy End, dem Leben als Paar in Schweden. Die alternierende Erzählweise sorgt für Abwechslung und Kurzweiligkeit. Darüber hinaus ist sie äußerst interessant, weil man nicht nur die männliche und weibliche Sicht mitbekommt, sondern auch gleich die Sicht, das Erleben zweier Länder und Kulturen, nämlich deutsch und schwedisch. Das Buch ist authentisch und humorvoll geschrieben, in einer ansprechenden Mischung aus Roman, Tagebuch und Erlebnisbericht. Den Autoren gelingt es, eine hervorragende Blalance zu halten, ihre Erzählung niemals kitschig oder melancholisch-depressiv werden zu lassen, wie man es leider des Öfteren bei Literatur aus dem hohen Norden erlebt. Neben dem Erwachen dieser Liebe, den Irrungen und Wirrungen der Herzen, erfährt man natürlich auch Einiges über Land und Leute. -Skurriles, Witziges, Interessantes, Wissenswertes. Das war sehr schön und auch lehrreich zu lesen, doch ich persönlich hätte mir noch mehr und auch noch tiefergreifendere Informationen gewünscht. Viele Dinge wurden leider nur oberflächlich angekratzt. Dennoch ist "Verliebt in Schweden" eine schöne Lektüre für den Sommer, gerade für Schweden-Fans! Ein Buch, das einem schöne Lesestunden im Garten und eine Auszeit vom Alltag schenkt. Und man darf ja darauf hoffen, dass es eine Fortsetzung geben wird ...

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  • Verliebt in Schweden? Ja / Nein / Vielleicht – Bitte ankreuzen!

    Verliebt in Schweden

    Sterny88

    26. August 2013 um 00:58

    Eine wahre Geschichte von Ungewissheit, Mut und (Überraschung!) Liebe. Stella steht vor den Trümmern einer gescheiterten Beziehung und will nur weg, doch wohin? Als Journalistin bekommt sie das Angebot eine Fahrradtour durch Südschweden zu begleiten, um im Nachhinein darüber zu berichten. Bald heimatlos bekommt sie das einmalige Angebot eine Weile in Schweden zu bleiben und stellt fest, dass sie ja nichts zu verlieren hat… Mit viel Witz, lustigen Selbsterkenntnissen und Geschichten rund um manch skurrile schwedische Tradition wird hier eine Liebesgeschichte erzählt, die es in sich hat. Wer wagt zu behaupten „Liebe kann so einfach sein“ -  wird hier eines Besseren belehrt. Dabei  findet man sehr leicht Zugang zu der lockeren Schreibweise, sodass es beinahe unmöglich ist das Buch aus der Hand zu legen. Seine beste Freundin würde man ja auch nicht unterbrechen bei ihrer neuesten Lovestory und sie bitten doch morgen weiterzuerzählen… Besonders interessant ist der Perspektivwechsel zwischen Stella und Joakim. So werden Situationen oft nicht nur aus der Sicht von Frau und Mann erzählt, sondern eben auch aus der Sicht zweier Länder. Dabei saß ich oft da und konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Fazit Hier muss man sich wirklich keine Sorgen machen, dass nur eine weitere belanglose und kitschige Liebesgeschichte zum Besten gegeben wird. Das Buch macht auf jeden Fall Lust auf mehr: MEHR Schweden, MEHR Stella und Joakim und MEHR Elche (kleiner Scherz, die sind ja nur ein Mythos).

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  • Auf nach Schweden!

    Verliebt in Schweden

    Teewurst

    25. August 2013 um 22:40

    Schweden - Land der Seen, Wälder und Elche... Elche? Diesem Mythos sind weder die Deutsche Christiane Stella Bongertz noch der Schwede Joakim Montelius je in natura begegnet (außer auf ihren Tellern). Dafür haben die beiden etwas viel Schöneres gefunden: die große Liebe! Stella ist auf der Flucht, lässt die Scherben ihrer langjährigen Beziehung hinter sich und startet ins Ungewisse. Ein Auftrag führt die Journalistin nach Südschweden, dort soll sie radelnd die Küste erkunden. Aus heiterem Himmel macht ihr eine freundliche Schwedin ein verlockendes Angebot, und kurz darauf zieht Stella mit ein paar Habseligkeiten in ein Häuschen namens Lucylust. Wie es der Zufall will (oder das Schicksal?), wohnt ein alter Bekannter nicht weit weg: Musiker Joakim bringt Stellas Gefühlsleben gehörig durcheinander, verhält sich aber manchmal äußerst seltsam. Und dann meldet er sich plötzlich gar nicht mehr... „Verliebt in Schweden“ ist eine wahre Geschichte und ein humorvoller, selbstironischer Erlebnisbericht mit Irrungen und Wirrungen, die große Gefühle nun mal mit sich bringen können. Vor allem, wenn auch noch unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen. Die Leser erleben immer zwei Seiten der Geschichte, denn Stella und Joakim beschreiben die Ereignisse abwechselnd aus ihrer persönlichen Sicht. Und nebenbei lernt man auch noch schwedische Besonderheiten kennen: Etwa, dass die Post ans Ordnungsamt erinnert, dass man zur wilden Krebsparty lieber Socken ohne Löcher tragen sollte und die schwedischen Männer eine ganz eigene Flirtsprache sprechen. Dass Höflichkeit vor Reißverschlussverkehr gilt. Und dass man Mittsommar unbedingt selbst erlebt haben sollte... Wer sich eine wunderschöne, unterhaltsam geschriebene Liebesgeschichte mit einem Hauch schwedischer Melancholie wünscht, ist hier goldrichtig. Aber Vorsicht: Fernweh-Gefahr! Das Buch macht nämlich auch Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen und seinem Herzen zu folgen. Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Insider-Wissen über Land und Leute gewünscht – würde mich über eine Fortsetzung freuen!

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