Christiane Thiel

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Alle Bücher von Christiane Thiel

Das Jahr, in dem ich 13 1/2 war

Das Jahr, in dem ich 13 1/2 war

 (7)
Erschienen am 03.03.2014
Denkstoff, Glaubenssachen

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 (1)
Erschienen am 12.01.2015
Große Fragen. Kleine Antworten.

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 (0)
Erschienen am 01.02.2017
Das chrismon-Familienjahrbuch

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 (0)
Erschienen am 28.08.2012

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Rezension zu "Denkstoff, Glaubenssachen" von Christiane Thiel

Was ist eigentlich glauben?
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Was ist "glauben"? Und welche Bedeutung hat Gott für mein Leben? Diesen Fragen geht Christiane Thiel zusammen mit den Jugendlichen ihrer Gemeinde aus Leipzig auf den Grund. In den 10 Kapiteln werden die Themen Taufe, Reich Gottes, Gebet, Gemeinschaft, Anfechtung, Tod, Urteil, Glaubensstärke, Auftrag und Vision behandelt. Jedes Kapitel beginnt mit einer "Erlebt"-Geschichte, in dieser wird das Thema des Kapitels in Form einer Situation dargestellt, wie sie im eigenen Leben auch vorkommen könnte. Danach folgt immer eine Doppelseite "Ausgesprochen", für diese hat die Autorin immer die Jugendlichen ihrer Gemeinde gefragt, was sie unter dem jeweiligen Begriff (des Kapitels also z.B. "Auftrag") verstehen und die verschiedenen Meinungen der Jugendlichen aufgeschrieben. Nach "Ausgesprochen" gibt es immer eine Doppelseite "Nachgedacht" dort schreibt Christiane Thiel, das was sie unter dem jeweiligem Begriff versteht und was das für Auswirkungen auf ihr Leben hat. Dann gibt es immer noch die "Quergelesen"-Seiten auf denen verschiedene Bibelsprüche zum Thema stehen und "Angestimmt" dort findet man immer ein Lied - einmal als Original und einmal als "Übertragung für dich" und Herkunft und Hintergründe des Liedes. Außerdem wird in jedem Kapitel unter "Vorgemacht" eine Person vorgestellt, die etwas Besonderes geleistet hat und zum Abschluss jedes Kapitels gibt es noch die Seite(n) "Umgesetzt" dort findet man immer ganz verschiedenen Dinge - mal ein Gebet, ein anderes Mal eine Bastelanleitung oder ein Tipp zum selbst aktiv werden. Im Buch wird allerdings nur das Thema "Glauben" im Christentum behandelt, auf andere Religionen oder Arten zu glauben wird nicht eingegangen.

Meine Meinung
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, da es mir auch sehr ungewöhnliche Perspektiven zum Thema "Glauben" gezeigt hat, interessant und toll geschrieben ist und dabei ganz nah am Leben ist, etwas das der Glaube ja auch sein sollte - jedoch leider oft nicht ist, da er von manchen so kompliziert und "lebensfremd" gemacht wird. Auch gefallen mir die Aussagen der Autorin, nämlich, dass glauben mehr ist, als nur an Gott zu denken und zu beten, dass glauben aktives Handeln und sich für andere einsetzen heißt und dass man die Religion nicht nur dazu nutzen sollte das eigene Leben zu verbessern, sondern vielmehr dazu, anderen zu helfen und etwas für den Frieden zu tun. Was mir auch gefallen hat, ist, dass die Autorin nicht nur Fragen beantwortet, sondern in dem Buch auch Fragen an den Leser stellt, so dass man wirklich anfängt nachzudenken. Dem Namen "Denkstoff" wird das Buch absolut gerecht.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich intensiv mit dem eigenen Glauben auseinandersetzen möchte, aber auch Leuten die verstehen wollen, warum andere glauben.

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Rezension zu "Mein Gott und ich. Ein Roman über die Weltreligionen" von Christiane Thiel

Rezension zu "Mein Gott und ich. Ein Roman über die Weltreligionen" von Christiane Thiel
KerstinnIvor 9 Jahren

>>Mein Gott und ich<< von Christiane Thiel handelt von dem Wettbewerb "Denk Weiter! Leb Anders!" bei dem 10 Jugendliche für eine Woche in 9 Familien mit unterschiedlichen Religiionen untergebracht werden. Dabei sind Islamisten, lieberale und orthodoxe Katholiken und Evangelisten, Hinduisten, Budhissten sowie lieberale und orthodoxe Juden. Die Jugendlichen sind miteinander befreundet, trotz unterschiedlicher Glaubensrichtungen und unterschiede in der Stärke des Glaubens. Sie haben sich beworben weil es in ihrer Clique ein Problem mit Igor gibt. Igor hat in der Plattenclique das Thema Beten auf den Tisch gebracht und viele Fragen aufgeworfen. Igor und die Clique haben ein Geheimnis, welches sich im laufe der Woche immer etwas mehr verdeutlicht.

Das Buch an sich ist gut, es zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Religionen. In der Woche, in der die Jugendlichen bei ihren Familien sind, schreiben sie in einem Internetblog, welcher auch genauso geschrieben ist. Leider sind es etwas zu viele Chraktere, die jeder aus ihrer Perspektive berichten und ich hatte Probleme immer wieder herauszufinden wer nocheinmal in welcher Familie untergebracht war. Die vielen Informationen über die Religionen sind verständlich erklärt, jedoch ist es sehr geballt und z.T. zu viel aufeinmal, so dass ich "Mein Gott und ich" nicht einfach mal eben, sondern konzentriert und am besten wäre gewesen, mit Zettel und Stift nebenbei lesen musste. Gut ist daher, dass am Ende des Buches, nachdem der Roman zu Ende ist, die Relegionen nocheinmal kurz zusammengefasst werden.
Die Geschichte um Igor ist spannend und traurig, aber auch die schönen Momente im Leben und in der Religion finden in diesem Buch ihren Platz. Insgesamt würde ich sagen ist es ein Jugendbuch, das aber auch für Erwachsene die an Religion und andersdenken interessiert sind, eine gute Informationsquelle aus einem andern Blickwinkel ist.

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