Christiane Tramitz

 4 Sterne bei 42 Bewertungen
Autorin von Harte Tage, gute Jahre, Himmelsspitz und weiteren Büchern.
Christiane Tramitz

Lebenslauf von Christiane Tramitz

Christiane Tramitz wurde am 13. Februar 1959 in München geboren und studierte Psycholinguistik an der Universität München. Als Sprachtherapeutin arbeitete sie anschließend selbstständig und schrieb über ihre Erfahrungen, woraus ihr erstes Buch resultierte: "Olaf - Kind ohne Sprache". Sie promovierte am Max-Planck-Institut in Seewiesen 1989 und arbeitete fortan als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsstelle für Humanethologie in Andechs. Auch die Erkenntnisse dieser Forschungsprojekte veröffentlichte sie in Büchern, die auch zu Bestsellern wurden. 2003 gründete sie die Firma HumanLink, die mithilfe der Verhaltensforschung Kultur- und Konsumentenfragen untersucht. Christiane Tramitz veröffentlichte ihren ersten Krimi "Himmelsspitz" 2011 und schlug damit eine neue Richtung ein. Sie ist Mutter von Zwillingen und lebt im Chiemgau.

Neue Bücher

Die Schwestern von Marzahn

Erscheint am 11.03.2019 als Hardcover bei Ludwig.

Alle Bücher von Christiane Tramitz

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Harte Tage, gute Jahre

Harte Tage, gute Jahre

 (17)
Erschienen am 02.05.2019
Himmelsspitz

Himmelsspitz

 (10)
Erschienen am 11.07.2011
Dieses schöne Scheißleben

Dieses schöne Scheißleben

 (5)
Erschienen am 10.03.2017
Hadesspitz

Hadesspitz

 (1)
Erschienen am 05.04.2017
Ich mach das jetzt einfach!

Ich mach das jetzt einfach!

 (1)
Erschienen am 01.10.2015
Kein Zutritt

Kein Zutritt

 (0)
Erschienen am 01.01.2008
Du und kein anderer

Du und kein anderer

 (0)
Erschienen am 01.05.1996
Die Schwestern von Marzahn

Die Schwestern von Marzahn

 (0)
Erschienen am 11.03.2019

Neue Rezensionen zu Christiane Tramitz

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Y

Rezension zu "Dieses schöne Scheißleben" von Christiane Tramitz

Lügner! !!
Yanovor 4 Monaten

An Benjamin Podruch
Es ist für mich unbegreiflich,  wie Du das Leben von deinem Sohn und seiner Mutter,  so in den Dreck ziehen konntest.  
Ich habe Dich, trotz deinem egoistischen Verhalten,  deinem Sohn gegenüber,  immer mit Respekt behandelt und das weißt Du auch!

Mit absoluter Sicherheit,  kann ich dir sagen, dass ich NIEMALS, in irgendeiner Weise den Kontakt zwischen euch verhindert habe.
Ganz im Gegenteil! 
Ich bin Dir hinterher gerannt. 
Ich habe Dich NIE unter Druck gesetzt, Geld verlangt,  verurteilt. 
Das weißt Du ganz genau! !!
Ein einziges Mal hast Du dein Kind besucht.  In 10 Jahren! !!
Das auch nur, weil ich Dich angefleht habe.
Wil es mir wichtig war , dass auch Du dein Kind erleben kannst. 
7 Tage warst  du da.
Dann nichts mehr. 
Campen warst du nie mit deinem Sohn. 
Dein Sohn kannte Dich nicht.
Er war übrigens Frei zu entscheiden, ob er Punk, Hippie, Yuppie oder Bankangestellter werden möchte.

Nur ein einziges Mal musste ich Dir Nein sagen. 
Als ich dir gesagt habe, dass ich Dir keinen Schlafplatz in Paris besorgen kann. 
Nein das konnte ich nicht! 
Mein Kind lag im Sterben! !!
Du musstest Dich selber kümmern. Es gibt ja genügend Squats in Paris. 

Ich bin die Mutter von Deinem Sohn. 
Habe dich nie verurteilt,  Verständnis gezeigt. 
Ich habe alles alleine machen !Müssen!
Dann habe ich einen Mann in Spanien kennen gelernt. Mit ihm habe ich weitere Kinder und das darf ich auch. 
Ohne das du aus Eifersucht, einen Psycho Junkie aus mir machen musst.

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engineerwifes avatar

Rezension zu "Himmelsspitz" von Christiane Tramitz

Wenn der Berg ruft ...
engineerwifevor 4 Monaten

Ich kann verstehen, dass mancher Leser dieses Buch abgebrochen hat, man musste sich da wirklich erst reinfuchsen. Nachdem ich dann aber drin war, habe ich es in einem Rutsch ausgelesen, es hat mich wirklich fasziniert. Es liest sich fast ein bisschen mystisch und ich hatte beim Lesen immer den Film mit der Geierwally vor Augen, genauso, liebe Leser, müsst ihr euch die Geschichte vorstellen.
„Da die Felsenwand fast lotrecht gerade war, an der das Nest hing, und kein menschlicher Fuß sie betreten konnte, wurde Wally ein Strick um den Leib gebunden. Vier Männer, zuvörderst ihr Vater, hielten ihn zwar, aber den Zu¬schauern war es doch grausig zu sehen, wie das beherzte Kind, nur mit ei¬nem Messer bewaffnet, bis an den Rand des Plateaus vortrat und sich nun mit ei¬nem raschen Sprung in die Tiefe hinabließ."
Das ist ein Auszug aus besagter Geierwally doch der Text könnte auch original aus Himmelsspitz stammen. Himmelsspitz entführt den Leser in die Bergwelt der 40er, 50er und 60er Jahre. In jedem Abschnitt findet sich passend dazu auch ein Ekelpaket von einem Mann. So leiden Isabel und Lea unter dem schwierigen Horst während Menschen in den 40er und 50er Jahren unter dem Großbauern Urban zu leiden hatten. Doch wie gehören diese Zeitphasen zusammen und was haben sie mit der kleinen Lea zu tun, die immer wieder den Himmelsspitz auf Malpapier verewigt und nachts schlafwandelt? Sie fühlt sich schnell hingezogen zu den Dorfbewohnern und geht in verschiedenen Häusern ein und aus. Wird sie am Ende von ihren Albträumen erlöst werden? Und was hat es mit dem kleinen Jungen auf sich, der gefangen in seinem Erdloch sitzt? Wer einen Heimatkrimi sucht, der mal etwas abseits vom gewöhnlichen Pfad wandelt, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Ich schaue mich jetzt mal nach ihrem nächsten Krimi um.

Kommentare: 2
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Imoagnets avatar

Rezension zu "Himmelsspitz" von Christiane Tramitz

Spannend bis zur letzten Seite
Imoagnetvor 6 Monaten

"Himmelsspitz" - klingt so die Freiheit? Die Erlösung? Oder ist dies nur ein weiterer Ort, an dem sich Menschen in beklemmender Weise mit dem Leben arrangieren? Eins ist aber sicher: "Himmelsspitz" ist ein hervorragender Alpenkrimi von Christiane Tramitz. Wer allerdings einen dieser Krimis mit dem Ablauf: Mord - Ermittlung - Aufklärung erwartet, liegt hier falsch. Der Autorin ist etwas viel besseres gelungen. Zwei parallele Handlungsstränge rasen auf einander zu - obwohl bzw. gerade weil sie zu unterschiedlichen Zeiten spielen (einmal in den 1940er Jahren und einmal in den 1960er Jahren) - verweben sich miteinander und werden wohl für immer vereint sein. In den Szenen, die in den 1940er Jahren spielen, werden die verschiedenen Dorfbewohner von Fuchsbichl beschrieben. Jeder hat sein eigenes, manchmal sehr schweres Päckchen zu tragen. Jeder muss für sich sehen, dass er das Beste aus seinem Leben macht und jeder kämpft für sich und doch gibt es so etwas wie eine dünne Verbindung zwischen allen. Eine, die den Leser glauben lässt, dass, wenn es hart auf hart kommt, alle Fuchsbichler zusammen halten. Alle??? In den Szenen, die zu den 1960ern gehören, wird eine kleine Patchworkfamilie beschrieben, die mittlerweile alltäglich ist, aber in den 1960ern wohl eher noch sehr selten war. Mutter Isabel, mit Tochter Lea, von deren leiblichem Vater nichts bekannt ist, und der Stiefvater Horst. Lea hat große psychische Probleme, die sich unter anderem in exzessiven Träumen und extremen Schlafwandeln äußern. Um Ruhe in diese Sache reinzubringen, willigt Horst einer langen Ferienreise ein, die so ganz anders verlaufen wird, als er sich das gedacht hatte. Schon auf den ersten Seiten konnte ich staunen, wie es Christiane Tramitz gelingt, mit wenigen Worten unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen. Die Szenen mit Horst empfand ich als so bedrohlich, dass ich die folgende Textstelle (S. 12) als eine Art Genugtuung empfand: "Lea saß auf dem Rücksitz und betrachtete Horsts Gesicht von der Seite. Es erinnerte sie an ein Tier. An einen Vogel. Eine Eule, ja, an eine Eule mit Federohren und stechenden Augen. Sie nähert sich dem Opfer geräuschlos. Nach einem kräftigen Totenbiss wird die Beute mit den kräftigen Fängen gewalkt, dabei werden die Flügel in der sogenannten Fangstellung weit über der Beute gespreizt, las Lea in ihrem Tierlexikon. Sie kramte in ihrer Tasche nach einem Stift und schrieb unter die Waldohreule: Horst." So detailliert, wie Horst hier noch zusätzlich beschrieben wird, sind alle Protagonisten des Krimis beschrieben. Um nur einen zu nennen: Urban Kraxner. Auch hier ist es der Autorin gelungen, dass jegliche Sympathie, die man vielleicht am Anfang noch für Urban hatte, komplett verloren geht. Im Gegenteil, ich habe beim Lesen zu eine Abneigung entwickelt, dass ich froh war, dass es sich hier nur um einen Krimi handelt und nicht um mein reales Leben. Obwohl es sich bei "Himmelsspitz" um einen Krimi handelt, habe ich viele Stellen entdeckt, die mich über verschiedene Dinge und auch über das Leben allgemein nachdenken lassen. So eine Stelle ist auf S. 59 zu finden: "'Wissen Sie, die Welt weit oben ist eine sonderliche', sagte er zu Isabel, als ihre Gondel [Riesenrad] den höchsten Punkt erreicht hatte und ein paar Minuten stillstand. 'Auf jedem Meter des Weges in die Höhe rückt alles in die Ferne, und die Zeit verliert an Geschwindigkeit. Alles da drunten wird gemächlicher, langsamer, und je größer die Entfernung ist, desto mehr scheint die Zeit stillzustehen. Der Weg nach oben führt in die Stille. Und in die Einsamkeit.'" Oder auch auf S. 229: "Welch unheimliche Macht war hier am Werk, welch unvorstellbare Verknüpfung von Zufällen [...] ... Als säßen die Geister auch ihr im Nacken und raunten: 'Bedenke, bedenke und frage dich, gibt es solche Zufälle, oder sind nicht wir am Werke?'" Gegen Ende des Krimis überschlagen sich die Ereignisse, man erfährt viele Zusammenhänge, die man bisher nur geahnt (oder auch nicht) hatte und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Und dann ist es doch ganz schnell da, das Ende des Buches. Es hinterlässt so viele Gefühle: Freude und Trauer, Erleichterung aber auch Verwirrung, Zuversicht und Hoffnung, aber auch ein Gefühl der Endgültigkeit. Mir fällt es nach so einem tollen, gefühlvollen Buch immer schwer, in den Alltag zurück zu kehren, denn ich würde gern weiter bei Lea und Isabel bleiben und sie noch ein Stückchen in ihren Leben begleiten. "Doch war es nicht die Seele, sondern die Zeit, die sich über all jene senkte, die sie brauchten. Dort trat sie ihre lange, schwere Arbeit an. Sie setze sich in die Herzen, um - ganz allmählich Trauer, Verzweiflung, Wunden und kranke Seelen zu heilen, um böse Gedanken zu löschen, schlimme Träume in schöne zu wandeln, und um alte Wege zu sperren, damit neue begangen werden können." (S. 273f.) Ich bin begeistert von diesem Krimi, vom Aufbau, dem Wechsel der Zeiten und Orte, von der Beschreibung der einzelnen Personen und von der Art, wie im Buch mit einfachen, aber treffenden Worten verschiedene Stimmungen und Vorstellungen erzeugt werden. Der zweite Krimi "Hadesspitz" liegt ebenfalls schon zum Lesen bereit und ich bin mir schon fast sicher, dass er mich ebenfalls begeistern wird.

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Gespräche aus der Community

Neu
C
Die spannende und einzigartige Geschichte der Oberkasermare entführt in die schöne, bisweilen harte und entbehrungsreiche Bergwelt. Mare verließ mit 17 Jahren den elterlichen Bauerhof. aus Liebeskummer und weil es dort keine Arbeit mehr für sie gab. Bis zu ihrem 93. Lebensjahr blieb sie auf der Alm, 1600 Meter hoch gelegen, unter dem Gipfel des Geigelsteins. Dort lebte sie Sommer wie Winter.
In den über 70 Jahren, in denen sie auf der Alm war, erlebte sie den Krieg, die schweren Nachkriegsjahre, die Schmuggler, die Wilderer, den Wandel auf dem Berg von Einsamkeit zur touristischen Erschließung.
Vor zwei Monaten starb die Sennerin friedlich in den Armen eines Freundes, während auf der Hütte nebenan eine Bergmesse abgehalten wurde.
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Letzter Beitrag von  Vampir989vor einem Jahr
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hallolisas avatar

Fragefreitag mit Christiane Tramitz

Seit sie mit 14 von Zuhause ausziehen mussten, entsprach das Leben von Benjamin und Sebastian Podruch nicht gerade der klassischen Moralvorstellung der Gesellschaft. Doch während sie teilweise bis an die tiefsten Abgründe des Lebens gelangten, wuchsen sie zu beeindruckenden Persönlichkeiten mit unbezwingbarem Optimismus heran.

Interessiert es euch, wie es für Autorin Christiane Tramitz war, gemeinsam mit Benjamin und Sebastian Podruch deren eindrucksvolle Selbstportraits zu veröffentlichen? Dann stellt der Autorin im Rahmen dieses Fragefreitags einfach eure Fragen und gewinnt eines von 5 Exemplaren von "Dieses schöne Scheißleben"!

Mehr über das Buch:
Basti und Benny sind Zwillinge aus Jena, die mit 14 Jahren von Zuhause auf die Straße gesetzt wurden. Heute sind sie Punks, über 30 und ziehen Bilanz. Gewalt, Drogen und Alkohol, Kälte und Hunger, Krankheit und Knast ? Sie haben kaum etwas ausgelassen. Und dennoch ist ihr Leben voller Zärtlichkeit und Wärme, getragen vom unbändigen Willen zu Freiheit und Selbstbestimmung. Dieses ungewöhnliche Selbstporträt zweier besonderer Menschen ergeht sich nicht in Schilderungen des Elends. Ganz im Gegenteil: Man ist überrascht, wie offen und bereitwillig sie sich dem Leben zuwenden. Zuversicht, Optimismus und Liebe prägen das Buch. Obwohl die Zwillinge ein Leben jenseits des bürgerlichen Mainstreams führen, so beeindruckt doch umso mehr die Intensität ihrer Hilfsbereitschaft, die Stärke ihres Zusammengehörigkeitsgefühls, die Sehnsucht nach Freiheit. Eine Geschichte mit Abgründen, aber auch voller Poesie, die einer übersatten, polarisierten Gesellschaft den Spiegel vorhält. Ein nachdenklich stimmendes Buch über unser aller Suche nach dem Lebensglück und den Preis, den wir bereit sind dafür zu zahlen.

>> Hier geht's zur Leseprobe!


Mehr über die Autorin:

Christiane Tramitz wurde am 13. Februar 1959 in München geboren und studierte Psycholinguistik an der Universität München. Als Sprachtherapeutin arbeitete sie anschließend selbstständig und schrieb über ihre Erfahrungen, woraus ihr erstes Buch resultierte: "Olaf - Kind ohne Sprache". Sie promovierte am Max-Planck-Institut in Seewiesen 1989 und arbeitete fortan als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsstelle für Humanethologie in Andechs. Auch die Erkenntnisse dieser Forschungsprojekte veröffentlichte sie in Büchern, die auch zu Bestsellern wurden. 2003 gründete sie die Firma HumanLink, die mithilfe der Verhaltensforschung Kultur- und Konsumentenfragen untersucht. Christiane Tramitz veröffentlichte ihren ersten Krimi "Himmelsspitz" 2011 und schlug damit eine neue Richtung ein. Sie ist Mutter von Zwillingen und lebt im Chiemgau.

Gemeinsam mit Orell Füssli vergeben wir unter allen Fragestellern 5x "Dieses schöne Scheißleben" von Christiane Tramitz und Benjamin & Sebastian Podruch. Stellt der Autorin einfach am 14.04.2017 direkt unter diesem Beitrag eure Fragen zum Buch, der Thematik und allem, was euch sonst noch einfällt.

Ich wünsche euch viel Spaß und Glück!
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Zusätzliche Informationen

Christiane Tramitz wurde am 13. Februar 1959 in München (Deutschland) geboren.

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