Christiane Wünsche

 4.3 Sterne bei 52 Bewertungen
Autorin von Aber Töchter sind wir für immer, Kneipengrab und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christiane Wünsche

Geschichtenerzählerin und Familienmensch: Christiane Wünsche wird 1966 in Lengerich geboren. Für ihr Studium zieht sie in eine deutsche Großstadt, heute lebt sie jedoch gemeinsam mit ihrer Familie in Kaarst am Niederrhein.

Bereits als Kind erzählte Wünsche ihren Geschwistern gerne selbsterdachte Geschichten und Märchen. Ihren Traum, Schriftstellerin zu werden, verwirklicht sie aber erst, als ihre Tochter älter wird und Wünsche wieder mehr Zeit für ihre Leidenschaft bleibt.

Neben ihrer Vollzeittätigkeit als Jugendleiterin schreibt sie mehrere Kriminalromane. 2019 veröffentlicht sie zudem ihren ersten Familienroman, „Aber Töchter bleiben wir für immer“ und etabliert sich damit als erfolgreiche Autorin in verschiedenen Genres.

Beim Schreiben wird Wünsche stets von ihrer Corgihündin Mila begleitet, die mit Vorliebe unter dem Tisch schläft, während Frauchen in die Tasten haut. Ihre Freizeit verbringt Wünsche mit ihrer Familie und ihren Freunden.

Neue Bücher

Aber Töchter sind wir für immer

 (43)
Erscheint am 23.09.2020 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Christiane Wünsche

Cover des Buches Aber Töchter sind wir für immer (ISBN: 9783596705092)

Aber Töchter sind wir für immer

 (43)
Erscheint am 23.09.2020
Cover des Buches Bleischwer (ISBN: 9783839213902)

Bleischwer

 (2)
Erschienen am 04.02.2013
Cover des Buches Kneipengrab (ISBN: 9783954517886)

Kneipengrab

 (2)
Erschienen am 25.02.2016
Cover des Buches Kinderleicht (ISBN: 9783839216200)

Kinderleicht

 (2)
Erschienen am 02.07.2014
Cover des Buches Mühlenschweigen (ISBN: 9783954512003)

Mühlenschweigen

 (1)
Erschienen am 19.09.2013
Cover des Buches Zaungast (ISBN: 9783863586416)

Zaungast

 (1)
Erschienen am 17.09.2014
Cover des Buches Aber Töchter sind wir für immer (ISBN: 9783839817551)

Aber Töchter sind wir für immer

 (1)
Erschienen am 24.07.2019

Neue Rezensionen zu Christiane Wünsche

Neu

Rezension zu "Aber Töchter sind wir für immer" von Christiane Wünsche

Aber Töchter sind wir für immer
miahvor einem Monat

Inhalt:
Zum 80. Geburtstag des Vaters treffen sich die Schwestern Johanna, Heike und Britta im Haus ihrer Eltern. Erinnerungen kommen hoch. Schöne und schmerzliche. Und dann ist da noch Hermine, die Schwester, die vor langer Zeit gestorben  ist.

Meine Meinung:
Die Handlung spielt in mehreren Zeitebenen. In der Gegenwart steht der 80. Geburtstag des Vaters kurz bevor. Die Töchter sind angereist, um schon bei den Vorbereitungen zu helfen. In ihrem Elternhaus sehen sie sich nach langer Zeit alle mal wieder.

Die Gegenwart wird aus der Perspektive von Britta erzählt. Sie ist die jüngste Tochter, kam mit großem Abstand zu den drei anderen zur Welt. Sie liest das Tagebuch von Hermine, die starb, als Britta gerade zwei Jahre alt war. So kommen dem Leser beide Schwestern näher.

Nacheinander wird die Lebensgeschichte von den beiden ältesten Schwestern Johanna und Heike sowie den Eltern Hans und Christa erzählt. Diese Kapitel sind jeweils sehr lang, da sie das ganze Leben dieser Personen umfassen. Man taucht so richtig in ihre Lebensgeschichten ein. Ihre Gedanken und Gefühle werden sehr deutlich.

Die Kapitel in der Vergangenheit waren ziemlich lang. Am besten liest man sie in einem Stück. Ich hatte das Gefühl, den Protagonisten so näher zu sein. Wenn ich eins der langen Kapitel unterbrechen musste, brauchte ich etwas Zeit, um mich wieder zurechtzufinden.

Zwischendurch kehrt der Leser zurück in die Gegenwart. Mit jedem Kapitel aus der Vergangenheit setzt sich die Geschichte der ganzen Familie wie ein Puzzle zusammen. Andeutungen und Geheimnisse werden nach und nach offenbart. Das hat mir sehr gefallen.

Sowieso fand ich die Geschichte dieser Familie unglaublich interessant. Die Eltern könnten meine Großeltern sein, die nach dem Zweiten Weltkrieg ebenfalls zum Teil aus ihrer Heimat vertrieben worden waren und als Flüchtlinge ein neues Zuhause suchen mussten. Johanna, Heike und Hermine sind etwa im Alter meiner Eltern. Britta ist nur wenig älter als ich selbst. So hatte ich einen guten Bezug zu der Geschichte.

Etwas schade fand ich, dass die Geheimnisse recht offensichtlich waren und ich so ziemlich schnell dahinterkam, was die Familie verbirgt. Britta kam mir leider auch etwas zu kurz. Dennoch haben der anschauliche Schreibstil und die insgesamt gut ausgearbeitete Handlung mich gefesselt.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Bleischwer" von Christiane Wünsche

Schuld und Sühne
abuelitavor 2 Monaten

Ein bisschen naiv kommt sie schon daher, die Protagonistin und Ermittlerin wider Willen – Jule Maiwald. Sie ist Mitte vierzig, hat – eigentlich – keinerlei Sorgen und ein angenehmes Leben. Jetzt aber hat sie sich auf dem Campingplatz „Eifelwind“ vergraben und den Kontakt zu allen, außer den auch auf dem Campingplatz Lebenden, abgebrochen. Und das alles nur aus schlechtem Gewissen, weil sie ihren Mann betrogen hat…

Überhaupt ist sie anfällig für solche Dinge und verliebt sich schnell. So auch in Michael, dem sie immer wieder begegnet und der ebenfalls schwer an Schuldgefühlen trägt, die tief in der Vergangenheit verwurzelt sind bei ihm. Und dann bricht ein Mörder und Bankräuber aus – und treibt sich ganz in der Nähe des Campingplatzes herum. Bald darauf ein brutaler Mord in einem Nachbardorf, kurz darauf einer auf dem Campingplatz….

Der Roman beginnt ruhig und gemächlich, zieht aber dann sehr an und es wird spannend. Gefallen haben mir die gut ausgearbeiteten Figuren, die von der Autorin auch nicht in „schwarz und weiß“ eingeteilt werden. Einige haben ein schweres Päckchen zu tragen und auch das begleitet einen durch das ganze Buch hindurch.

Das Ende ist überraschend – was die Täter und Hintergründe angeht – aber auch sehr – ja, theatralisch würde ich sagen. Das war mir persönlich ein bisschen zu viel. Dagegen hat mir gut gefallen, dass man dann noch erfahren hat, was aus den Menschen wurde…sie also noch ein Stückchen weiterbegleitet hat.   

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Aber Töchter sind wir für immer" von Christiane Wünsche

Eine wunderschöne Familiengeschichte
Nelingvor 3 Monaten

"Aber Töchter sind wir für immer" ist eine wunderschöne Familiengeschichte von Christiane Wünsche. Mir war die Autorin bisher nicht bekannt, aber nach dem Lesen dieses Buches werden sicher noch weitere folgen. Denn mir gefiel diese Geschichte über 4 Schwestern sehr. es ist nicht einfach ein unterhaltsamer Familienroman, sondern eine Geschichte mit Tiefgang, die noch lange nachwirken wird. Es geht um Familienbande, um Heimat und die Suche nach Geborgenheit, um eine Flucht aus Schlesien und die Nachkriegszeit, aber auch um psychische Krankheit und lange verborgene Geheimnisse. . Die Autorin schreibt sehr einfühlsam und vielseitig, es war nachdenklich und mitunter etwas traurig, aber auch Poesie und eine Spur Humor sind zu finden. Das machte für mich das Lesen zu einem Vergnügen. So empfehle ich das Buch gern weiter und vergebe wohlverdiente 5 Sterne.  

Kommentieren0
8
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks