Christiane Wünsche

 4,1 Sterne bei 129 Bewertungen
Autorenbild von Christiane Wünsche (©Fabiane Wuensche Fotografie)

Lebenslauf von Christiane Wünsche

Geschichtenerzählerin und Familienmensch: Christiane Wünsche ist 1966 in Lengerich geboren. Am Niederrhein lebt sie seit dem Alter von 4 Jahren. Für ihr Studium zog die Autorin in eine deutsche Großstadt, heute lebt sie jedoch gemeinsam mit ihrer Familie wieder in Kaarst. Bereits als Kind erzählte Wünsche ihren Geschwistern gerne selbsterdachte Geschichten und Märchen. Ihren Traum, Schriftstellerin zu werden, verwirklicht sie aber erst, als ihre Tochter älter wird und Wünsche wieder mehr Zeit für ihre Leidenschaft bleibt. Inzwischen ist ihre Tochter über 20 Jahre alt und Fotografin. Wünsche ist ein Familienmensch und mit ihrer Mutter (ihr Vater verstarb bereits), ihren beiden Schwestern und deren Familien stark verbunden. In Kaarst hat sie einen langjährigen Freund*innenkreis, der ihr neben Familie und Partnerschaft sehr am Herzen liegt. Inzwischen hat sie zwei Corgis namens Mila und Bruno, die sie auf ihre Schreibabenteuer begleiten. In ihrer Freizeit macht Christiane Wünsche viel Kreatives, so malt, zeichnet, töpfert und gestaltet sie und am liebsten campt sie. Mit ihrem Oldtimerwohnwagen von 1966 fuhr der Familienmensch schon quer durch Europa. Neben ihrer Vollzeittätigkeit als Jugendleiterin schreibt sie mehrere Kriminalromane. 2019 veröffentlicht sie zudem ihren ersten Familienroman, „Aber Töchter bleiben wir für immer“ und etabliert sich damit als erfolgreiche Autorin in verschiedenen Genres. Nun erscheint ihr nächster Roman mit dem Titel „Heldinnen werden wir dennoch sein“.

Neue Bücher

Cover des Buches Heldinnen werden wir dennoch sein (ISBN: 9783810500533)

Heldinnen werden wir dennoch sein

 (60)
Neu erschienen am 30.06.2021 als Taschenbuch bei FISCHER Krüger.

Alle Bücher von Christiane Wünsche

Cover des Buches Aber Töchter sind wir für immer (ISBN: 9783596523122)

Aber Töchter sind wir für immer

 (53)
Erschienen am 24.02.2021
Cover des Buches Heldinnen werden wir dennoch sein (ISBN: 9783810500533)

Heldinnen werden wir dennoch sein

 (60)
Erschienen am 30.06.2021
Cover des Buches Bleischwer (ISBN: 9783839213902)

Bleischwer

 (4)
Erschienen am 04.02.2013
Cover des Buches Kinderleicht (ISBN: 9783839216200)

Kinderleicht

 (3)
Erschienen am 02.07.2014
Cover des Buches Mühlenschweigen (ISBN: 9783954512003)

Mühlenschweigen

 (2)
Erschienen am 19.09.2013
Cover des Buches Kneipengrab (ISBN: 9783954517886)

Kneipengrab

 (2)
Erschienen am 25.02.2016
Cover des Buches Zaungast (ISBN: 9783954514014)

Zaungast

 (2)
Erschienen am 17.09.2014
Cover des Buches Aber Töchter sind wir für immer (ISBN: 9783839817551)

Aber Töchter sind wir für immer

 (3)
Erschienen am 24.07.2019

Neue Rezensionen zu Christiane Wünsche

Cover des Buches Heldinnen werden wir dennoch sein (ISBN: 9783810500533)wacahas avatar

Rezension zu "Heldinnen werden wir dennoch sein" von Christiane Wünsche

Freundschaft oder Zweckgemeinschaft?!
wacahavor 2 Tagen

Seit ihrer Jugendzeit sind Susi, Elli, Ute und Helma im selben Freundeskreis. Ende der 1970er Jahre gehörten zu dieser Clique auch noch Frankie und Marie, wobei letztere inzwischen leider verstorben ist. Frankie hingegen ist nach einem verhängnisvollen Abend aus dem Leben der Frauen verschwunden, jahrelang hat kein Kontakt mehr bestanden. Dann erfahrt der Freundeskreis, dass Frankie sich das Leben genommen hat – und die Vergangenheit holt die Frauen ein.

Das Cover von „Heldinnen werden wir dennoch sein“ passt optisch gut zu einem Vorgängerbuch der Autorin und hat somit Wiedererkennungswert. Mir persönlich ist es allerdings etwas zu schlicht und unauffällig. Die Farbkombination aus grau und rostrot gefällt mir persönlich nicht besonders, allerdings mag ich die Kirschen. Sie erinnern mich an den Sommer und rufen in Zusammenhang mit dem Titel irgendwie Nostalgie hervor. Den Titel finde ich ehrlich gesagt etwas sperrig und auch nicht unbedingt passend, auch wenn am Ende darauf referenziert wird.

Die Struktur des Buches fand ich sehr interessant aufgebaut: Jeder Freundin ist abwechselnd ein Kapitel gewidmet, so dass der Leser sie nach und nach immer tiefer kennen und verstehen lernt. Auch kursiv gedruckte, briefartige Kapitel von Frankie finden zu Beginn, am Ende sowie zwischen den Kapiteln über die Frauen Einzug und geben der Geschichte einen Rahmen und roten Faden. Hinter jeder Person verbirgt sich mehr, als es zunächst den Anschein macht und diese Hintergründe und deren Einfluss auf die Entwicklung und Gegenwart der Freundinnen nach und nach zu begreifen fand ich sehr interessant. Zunächst war ich etwas überfordert mit der Vielzahl an Personen, die relativ schnell zu Beginn des Buches eingeführt wurden, aber hier wurde clever durch die Grafik unterstützt: In der vorderen Buchklappe befindet sich eine Kurzvorstellung jeder der Freundinnen, auf die ich des Öfteren zurückgegriffen habe. Toll gemacht! Auch das Interview mit der Autorin auf der Innenseite der Buchrückseite war gelungen eingebaut. Es wechseln jedoch nicht nur die Perspektiven, sondern auch die Zeiten. Trotzdem blieb es zu jeder Zeit verständlich und übersichtlich. Nach und nach lernt man so die Geschehnisse aus der Vergangenheit mit deren Auswirkungen auf die Gegenwart einzuschätzen und versteht, wie es zu Frankies Selbstmord kommen konnte.

Leider brauchte ich etwas, um in die Geschichte hinein zu kommen, die Beziehungsgeflechte zu durchdringen und mit den meisten Figuren warm zu werden. Sie wurden doch an vielen Stellen etwas klischeehaft dargestellt und waren mir zunächst bis auf Helma und Frankie eher unsympathisch. Auch hätte ich mir etwas mehr  Tiefgang gewünscht, gerade in Hinblick auf das Thema der enttäuschten Freundschaft und des Verrats, das mehr Potenzial hatte, als genutzt wurde. Einige Stellen waren dann doch recht unglaubwürdig und wirkten konstruiert. So wirkten z.B. auch viele Dialoge sehr „geschrieben“. Dennoch liest sich die Geschichte spannend und lebhaft, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Durch zahlreiche Andeutungen wurde meine Neugier ins Unermessliche gesteigert und ich wollte unbedingt herausfinden, was damals geschehen ist und die Frauen so zusammengeschweißt hat – dass ihr Aneinander-Festhalten nicht allein aus freundschaftlichen Gefühlen besteht wurde nämlich sehr deutlich. Die „Clique“ kam mir – sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart mehr wie eine Zweckgemeinschaft vor. In schwierigen Situationen war kein Zusammenhalt spürbar und auch die gegenseitige Empathie lässt zu wünschen übrig. Nach und nach wird die Vergangenheit enthüllt und somit ihre Auswirkungen auf die zwischenmenschlichen Beziehungen bis hin in die Gegenwart nachvollziehbar. Dieses Rätseln und Entschlüsseln hat mir großen Spaß gemacht. Etwas seltsam erschien mir die kurze, beiläufige Abhandlung der Corona-Zeit. Diese Kapitel wirkten sehr eingeschoben und ich kann mir gut vorstellen, dass sie erst im Nachhinein noch hinzugefügt wurden. Das Ende war dann wieder sehr versöhnlich, Frankies Abschiedsbrief hat vieles abschließend erklärt und die Geschichte rund gemacht. Für mich wäre das ein guter Schluss gewesen, stattdessen wurden noch neue Handlungsstränge eingebaut, um noch lose Fäden abzuschließen, die für meinen Geschmack hätten offen bleiben können. So wirkte der Schluss mit den vielen Versöhnungen und Vergebungen etwas zu gewollt harmonisch für mich.

Insgesamt hat mir das Buch dennoch gut gefallen, da es zum Nachdenken darüber anregt, was Freundschaft und Zivilcourage ausmacht und wie sich zwischenmenschliche Beziehungen über die Jahre hinweg entwickeln können. Auch fand ich schön, wie die Charaktere der Protagonistinnen sich erst nach und nach zusammengesetzt haben und sich von unsympathisch bis hin zu authentisch-nachvollziehbar entwickelt haben.

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Heldinnen werden wir dennoch sein (ISBN: 9783810500533)sydneysider47s avatar

Rezension zu "Heldinnen werden wir dennoch sein" von Christiane Wünsche

Frauenroman zum Nachdenken
sydneysider47vor 4 Tagen

Worum geht es in dem Buch?

Susi, Ute, Helma, Ellie, Marie und Frank waren in den 1980er-Jahren befreundet. Sie lernten sich auf dem Gymnasium in Kaarst kennen. Viel unternahmen sie miteinander – trafen sich beispielsweise in einem verlassenen Haus und auf dem Hof der Familie Küllen, Helmas Eltern.

Jetzt – in den Jahren 2019 und 2020 – sind Susi, Ute, Helma und Ellie immer noch in Kontakt. Marie ist gestorben, und ihre Tochter Lisa ist „Mitglied“ dieses Freundeskreises geworden. Nur zu Frank haben die meisten von ihnen den Kontakt verloren. Als sie erfahren, dass Frank gestorben ist, sind sie erschüttert. Sie wollen zur Beerdigung reisen und treffen Vorbereitungen. Gleichzeitig versuchen sie sich zu erinnern, warum die Freundschaft mit Frank zerbrach.

 

Meine Meinung zu dem Buch:

Der Roman „Heldinnen werden wir dennoch sein“ liest sich flüssig und gut. Als Leserin lerne ich die Hauptpersonen in der Gegenwart und in der Vergangenheit kennen. Alles ist vorwiegend aus der auktorialen Erzählperspektive (kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst. Nur die Einschübe aus der Perspektive von Frank Sonnenberg liest man aus der Ich-Perspektive.

Alle Personen in dem Buch haben ihre „Ecken und Kanten“. Das macht die Lektüre sympathisch.

Susi mochte ich. Sie hat eine erwachsene Tochter, ist verheiratet mit Martin – aber ihre Ehe braucht neue Impulse.

Helma ist Single und war während der Schulzeit lange mit der Pflege ihrer todkranken Mutter beschäftigt. Auch sie ist ein sehr starker Charakter.

Ellie wandelt sich. Von dem Mädchen, das mutig ihren Bruder gegen die Wutausbrüche des alkoholkranken Vaters verteidigt, bis zu einer sturköpfigen Erwachsenen, deren Handlungen ich nicht immer nachvollziehen kann.

Ute ist ein starker Charakter, bringt Spitzenleistungen in der Schule und hat eine große Zukunft vor sich. Sie entscheidet sich allerdings für einen anderen Weg – und bleibt dennoch stark und bewundernswert.

Lisa, Tochter von Marie, fand ich ebenfalls sehr sympathisch. Man weiß als Leserin lange nicht, warum ihre Mutter Marie starb. Marie war die Einzige, die Kontakt zu Frank hielt – und er kannte auch Lisa.

Ich habe das Buch gelesen, um herauszufinden, warum es genau zum Bruch zwischen Frank, den alle „Frankie“ nennen, und Susi, Ute, Helma und Ellie kam. Weiterhin möchte Lisa wissen, wer ihr Vater ist. Die Autorin lässt diese Fragen unbeantwortet bis kurz vor Schluss des Buches. Der Schluss ist für mich unvorhersehbar – aber eine interessante Auflösung, die mich zum Nachdenken brachte. Hier geht es um Schuld und Vergebung – und, wie man mit alter Schuld, die jahrelang totgeschwiegen wurde, umgeht.

Gerade das mag ich an dem Buch „Heldinnen werden wir dennoch sein“. Es ist einerseits ein gut und locker zu lesender Roman über Frauen von heute, deren Jugendzeit beleuchtet wird. Andererseits gibt es noch eine Komponente in dem Buch, die mich zum Nachdenken anregt. Das ist gut und wertvoll, finde ich.

Ich vergebe fünf Sterne und eine Leseempfehlung!

 

Kommentieren0
3
Teilen
Cover des Buches Heldinnen werden wir dennoch sein (ISBN: 9783810500533)G

Rezension zu "Heldinnen werden wir dennoch sein" von Christiane Wünsche

Vorsichtig mit dem Heldentum
gagijuvor 4 Tagen


Ich habe das Buch gerne gelesen, alleine dass ich es in 2 Tagen ausgelesen hatte, spricht für den Text. Generell liebe ich solche "Looking back" Geschichten von Freunden, Schwestern o.ä, und diese ist gut gemacht.

Gut fand ich, dass die Personen sukzessive eingeführt und nach und nach charakterlich vertieft wurden. Man wurde nicht mit zu vielen Informationen auf einmal überhäuft, und die Kurzcharakteristika im Klappentext waren auch hilfreich zum Nachschlagen.

Für mich blieb hauptsächlich Ute während des ganzen Buches blass, obwohl sie eine interessante Persönlichkeit ist. Ich kann es nicht genau festmachen, jedenfalls konnte ich sie am schlechtesten "sehen" und auch am wenigsten mit ihr fühlen.

Gefallen haben mir die Rückblenden und die Einschübe von Frankie. Das ist gut gemacht; das Puzzle schließt sich nur ganz langsam, und Spannung und Tempo steigern sich ganz ordentlich zum Schluss hin. 

Als Teenager der Siebziger und junge Frau der Achtziger haben mir persönlich sehr gut die Schilderungen der typischen Dinge aus der Zeit gefallen, die Anspielungen auf die Musik, Frisuren, Klamotten usw. Ist für mich sehr gut getroffen. 

Mir fiel auf, dass sich in dem Buch hauptsächlich die Frauen gravierend verändern; die Männer reagieren mehr bzw. lassen sich mitziehen. Ein wenig schade finde ich, dass die Entwicklungen sowohl in den Persönlichkeiten als auch in den Beziehungen von Susi, Helma, Ute, Ellie am Ende so schnell gehen. In seiner Reibungslosigkeit finde ich das nicht ganz glaubwürdig. Vor allem die Rückkehr von Susis reumütigem Ehemann ist mir zu "glatt".

Insgesamt in meinen Augen schöne, gute Unterhaltung, spannend, interessant, flüssig zu lesen, ein perfekte Urlaubsbuch..

Es gäbe m.E. auch dicke genug Stoff für einen Band 2 - ich würde ihn gerne lesen!

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Freundinnen fürs Leben: Susanne, Helma, Ellie, Ute und Marie kennen sich seit ihrer Jugend, sind zusammen erwachsen geworden und bis heute eng verbunden. Als Frank, ein Freund von damals, plötzlich stirbt, kehren Erinnerungen an einen Abend zurück, den sie alle vergessen wollten ... 

In ihrem neuen Roman erzählt Bestsellerautorin Christiane Wünsche berührend
und mitreißend davon, was Freundschaft bedeutet und wie einmal
getroffene Entscheidungen das ganze Leben beeinflussen können.

Manche Entscheidungen kann man nicht rückgängig machen ... 

Auch das Erwachsenwerden mit allen eigenen Verpflichtungen und Herausforderungen konnte die Jugendfreundinnen Susanne, Helma, Ellie, Ute und Marie nicht trennen. Bis heute sind sie tief verbunden - auch durch das Verschwinden ihres gemeinsamen Freundes Frank. Ein Ereignis, das sie versucht haben zu vergessen. Doch irgendwann kommt die Zeit sich der Vergangenheit zu stellen ...

Habt ihr Lust die Geschichte der Freundinnen zu begleiten? In unserer Leserunde mit FISCHER Krüger verlosen wir 50 Exemplare des neuen Romans "Heldinnen werden wir dennoch sein" von Bestsellerautorin Christiane Wünsche.

Wir freuen uns sehr, dass Christiane Wünsche im Rahmen dieser Leserunde eure Fragen beantworten wird. Im gleichnamigen Unterthema, könnt ihr die Fragen stellen.

Bitte beantwortet folgende Frage, um an der Verlosung teilzunehmen:

Gibt es ein besonderes Erlebnis, das euch mit euren Freund*innen für immer verbindet? 

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen.

Folgt der FISCHER Verlagsseite, um keine Aktionen mehr zu verpassen!

1309 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Christiane Wünsche wurde am 10. April 1966 in Lengerich (Deutschland) geboren.

Christiane Wünsche im Netz:

Community-Statistik

in 174 Bibliotheken

von 51 Lesern aktuell gelesen

von 4 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks