Christiane Wünsche

 4.2 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Kneipengrab, Kinderleicht und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Aber Töchter sind wir für immer

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Erscheint am 24.07.2019 als Taschenbuch bei FISCHER Krüger.

Aber Töchter sind wir für immer

Erscheint am 24.07.2019 als Hörbuch bei Argon.

Alle Bücher von Christiane Wünsche

Cover des Buches Kneipengrab (ISBN:9783954517886)

Kneipengrab

 (2)
Erschienen am 25.02.2016
Cover des Buches Kinderleicht (ISBN:9783839216200)

Kinderleicht

 (2)
Erschienen am 02.07.2014
Cover des Buches Aber Töchter sind wir für immer (ISBN:9783810530714)

Aber Töchter sind wir für immer

 (1)
Erscheint am 24.07.2019
Cover des Buches Bleischwer (ISBN:9783839213902)

Bleischwer

 (1)
Erschienen am 04.02.2013
Cover des Buches Mühlenschweigen (ISBN:9783954512003)

Mühlenschweigen

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Erschienen am 19.09.2013
Cover des Buches Zaungast (ISBN:9783863586416)

Zaungast

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Erschienen am 17.09.2014
Cover des Buches Aber Töchter sind wir für immer (ISBN:9783839817551)

Aber Töchter sind wir für immer

 (0)
Erscheint am 24.07.2019

Neue Rezensionen zu Christiane Wünsche

Neu

Rezension zu "Aber Töchter sind wir für immer" von Christiane Wünsche

Emotionales Familiendrama
MelEvor 12 Tagen

"Aber Töchter sind wir für immer" spielt mit Gegenwart und Vergangenheit und optimiert dadurch den Lesefluss. Mir hat sehr gefallen, das die unterschiedlichen Protagonisten sich abwechseln und so ihr Lebensweg verdeutlicht wird. Wunderbar sind die Erlebnisse von Hans und Christa, die einen großen Raum im Roman einnehmen und verdeutlichen wie wichtig Heimat und Wurzeln sind. Christa eine Vertriebene, ein Flüchtling aus Ostpreußen und Hans, der sich schon früh mit Christa verbunden fühlte. Sie verlieren sich aus den Augen und finden doch wieder zueinander. Zwischen ihnen steht Hermann, Christas erste große Liebe, die sehr viel Raum im Leben des Ehepaares einnimmt. Eine Lebenslüge Christas überschattet das Familienglück und durch das Tagebuch der verstorbenen Tochter Hermine wird die Wahrheit immer greifbarer,
Besonders gelungen dargestellt empfand ich die psychische Erkrankung Hermines, da es für mich sehr authentisch dargestellt war. Für Eltern ein riesiger Schock, wenn eines der geliebten Kinder erkrankt, egal an welchen Symptomen, aber es wird rasch deutlich, das gerade Hermine in Christas Leben einen hohen Stellenwert besaß. Liebe auszudrücken ist nicht immer einfach und Christa scheitert oftmals auf ganzer Linie. Hans die treue Seele ist ein wunderbarer Mann, der Christas Macken erträgt und seine vier Töchter bedingungslos liebt. Dadurch, das Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft wurden, baut sich ein gewisser Spannungsbogen auf, der sich lange halten kann, denn die Neugier wird geschürt, da viele Fragen während des Lesens entstehen, die sich irgendwann dann fast schon automatisch klären. Der Autorin ist es definitiv gelungen mich zu begeistern. 
"Aber Töchter sind wir für immer" ist sehr emotional, denn es beinhaltet sehr viel Drama, bezüglich des Familienkonstellation. Eine verstorbene Tochter, die immer noch sehr viel Raum einnimmt und drei weitere Töchter, die eigentlich nur in ihr Elternhaus zurückkehren, um den 80. Geburtstag ihres Vaters zu feiern. Ein wunderschöner Anlass, der dazu dient ehrlich zu werden und Dinge, die lange ungesagt geblieben sind, aufzuklären und zu bereinigen. für mich einige schöne Momente, wobei auch einige sehr traurige und grausame Begebenheiten überschatten. Krieg ist grausam und das, was Menschen sich gegenseitig antun, absolut widerwärtig und missachtend, Es sind immer nur kurze Szenen, die eingeblendet werden, dennoch sind sie nachdenklich stimmend, da es wirklich so hätte geschehen können und die Menschen, die sich damals auf der Flucht befunden haben, der Willkür ihrer Mitmenschen ausgesetzt waren. Christa war damals noch ein Kind und dennoch ist sie von ihrem Erleben geprägt. Es ist sicherlich ein Grund, weshalb sie ihre Kindheitserinnerungen so wertschätzt und sich ihr Heimatdorf als Paradies malt. Der Bauernhof ihrer Kindheit begegnet auch Hermine und dies ist leicht übersinnlich und war mir mitunter etwas zu aufdringlich, dennoch passt es in die Story, da die Atmosphäre sich dadurch mehrfach verändert hat.
Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an einen ausgesprochen gelungenen Roman, der mir einige wunderbare Lesestunden beschert hat und durch die viele Eindrücke, Gefühle und das Erleben der unterschiedlichen Personen absolut interessant gestaltet wurde. 

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Rezension zu "Kneipengrab" von Christiane Wünsche

"Kein anderer sieht mit deinem Herzen..."
solveigvor 2 Jahren

 

… heißt es in einem Vers, der recht gut Nina Bongartz´ großes Problem beschreibt. Sie selbst  empfindet sich als eine ganz normale Frau in den mittleren Jahren, die ihrem Beruf in der Kleinstadt Kaarst nachgeht. Doch ihre Umwelt sieht sie in einem anderen Licht; ihr Verhalten ist noch immer beeinflusst vom gewaltsamen Tod ihres Bruders. Als Andreas, der Mörder ihres Bruders, nach fünfunddreißig Jahren aus der Haft entlassen wird, scheint Nina völlig am Boden zerstört; sie kann dem ehemaligen Freund die Tat nicht verzeihen. Zeitgleich wird ein ebenso alter Fall wieder aufgerollt: Ninas beste Freundin war kurz vor dem Mord an Alex verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Während Nina versucht, ihre Erinnerungen mit neuen Erkenntnissen in Einklang zu bringen, geschieht ein neuer Mord…

Psychologisch sehr geschickt schildert die Autorin aus der Rückschau zwei schicksalsträchtige Ereignisse, die Ninas Leben beeinflussen. Stück für Stück trägt sie die Puzzleteile zusammen, die schließlich ein klares Bild des einstigen Geschehens ergeben.

Gut nachvollziehbar und „echt“ erscheinen die einzelnen Charaktere. Die lebendige Beschreibung des Handlungsortes und seiner Eigenschaften sorgt ebenfalls für Authentizität. Spannend geschrieben und mit viel Lokalkolorit  -  ein rundum gelungener Krimi!

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Rezension zu "Kneipengrab" von Christiane Wünsche

Was damals wirklich geschah
Bibliomarievor 3 Jahren

Ninas ganzes Leben wird von zwei furchtbaren Ereignissen aus ihrer Jugend überschattet. Ihr geliebter älterer Bruder Alex wird ermordet und ihre beste Freundin Silvia fällt kurz danach dem „Lolitamörder“ zum Opfer. Diese Verluste haben sie geprägt, auch wenn sie nach vielen Jahren ihren Frieden damit gemacht hat.

Nun soll der Mörder des Bruders nach 35 Jahren Haft entlassen werden und die alten Verletzungen brechen wieder auf. Als die Stammkneipe der Jugendclique abgerissen wird, taucht auch Silvias Fahrrad auf und die damaligen Ermittlungen erscheinen plötzlich in einem anderen Licht.


Ich hatte mir aus der Beschreibung einen spannenden regionalen Krimi erwartet, aber der Roman nimmt eine ganz andere Wende. Es ist ein Psychogramm einer traumatisierten Frau, die sich der Wahrheit stellen muss und deren ganzes Weltbild erschüttert wird. Das wird durchaus spannend und nachvollziehbar erzählt, auch die Ausschnitte aus dem alten Tagebuch der Freundinnen Nina und Silvia tragen dazu bei.


Da mir der Plot aber zu leicht durchschaubar war, konnte mich das Buch nicht durchgehend fesseln. Es lag vielleicht auch am spröden Ton der Ich-Erzählerin, dass mir die Personen anfangs nicht richtig nahe kamen. Allerdings sind die grundsätzlichen Fragen nach Schuld und Sühne, Verzeihen und Neuanfang sehr menschlich und nachvollziehbar erzählt. Sicher waren meine Erwartungen an einen Regionalkrimi schuld, dass ich Zeit brauchte, mich richtig auf den Roman einzulassen.

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