Christiane Weidemann 50 Künstlerinnen, die man kennen sollte

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „50 Künstlerinnen, die man kennen sollte“ von Christiane Weidemann

Bis ins frühe 20. Jahrhundert galten Künstlerinnen als "Ausnahmeerscheinungen", die allzu oft in der männerdominierten Kunstgeschichte wenig Beachtung fanden. Dieses Buch stellt mit prägnanten Kurzporträts, zahlreichen Bildern und fundiertem Detailwissen 50 der bedeutendsten Künstlerinnen seit der Renaissance vor und gibt einen breiten und zugleich differenzierten Überblick über die "weibliche" Kunsthistorik.

Stöbern in Sachbuch

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Interessantes Thema aus einer anderen Zeit!

fraumunt

The Brain

Das Buch hat mich sehr bewegt, denn wir wissen immer noch wenig darüber, wie das Gehirn funktioniert und woher unser Ich-Gefühl kommt.

Tallianna

Warum wir es tun, wie wir es tun

Erfrischend anders!

Gucci2104

Die Genies der Lüfte

Erstaunlich und wissenswert. Man lernt eine Menge dazu und sieht die Vogelwelt mit ganz neuen Augen.

leucoryx

Schriftstellerinnen!

Ein sehr gelungenes, sehr empfehlenswertes Buch über Schriftstellerinnen. Ein Must-have für alle schreibenden Frauen und alle Buchliebhaber!

FrauTinaMueller

Jane Austen. Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

Ein absolut geniales, wichtiges, empfehlenswertes, bezauberndes und verzauberndes, magisches und informatives Buch für alle Austen-Fans!

FrauTinaMueller

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "50 Künstlerinnen, die man kennen sollte" von Christiane Weidemann

    50 Künstlerinnen, die man kennen sollte
    Jade_Green

    Jade_Green

    17. March 2011 um 17:23

    Bevor ich dieses Buch gelesen habe, kannte ich vielleicht zwei bis drei Künstlerinnen. Anders als beim Gegenstück, das 50 Künstler vorstellt, davon kannte ich fast alle. Obwohl die künstlerischen Leistungen der Geschlechter sich nicht wirklich unterscheiden, muss man dazu sagen. Ich finde dieses Sachbuch wirklich hilfreich und interessant, außerdem gibt es viele Bilder und die Informationen über die Künstlerinnen sind auf das Wichtigste zusammengefasst. Schade finde ich, dass ab der Hälfte fast nur noch moderne Künstlerinnen vorgestellt werden, denn ich persönlich mag lieber Malerei als Fotografie oder abstrakte Plastiken, was aber natürlich Geschmackssache ist. Gut finde ich auch, dass man bei jeder Seite einen Zeitstrahl mit geschichtlichen Ereignissen hat, wobei man sofort einorden kann, was im Leben der Künstlerin war und was ihre Generation geprägt hat. Es gibt auch bei Fachbegriffen wie den Stilrichtungen oder den Epochen verständliche Erklärungen, sodass man alles gut nachvollziehen kann.

    Mehr
  • Rezension zu "50 Künstlerinnen, die man kennen sollte" von Christiane Weidemann

    50 Künstlerinnen, die man kennen sollte
    HeikeG

    HeikeG

    12. August 2008 um 15:14

    Künstlerinnen auf dem Weg aus der Minderheit heraus Über einen Zeitraum von beinahe 500 Jahren haben die Autorinnen Christiane Weidemann, Petra Larass und Melanie Klier eine Auswahl der bedeutendsten europäischen Künstlerinnen zusammengetragen und somit eine kleine Würdigung deren Beitrages, in einer immer noch stark von Männern dominierten Landschaft, geleistet. Herausgekommen ist ein interessantes kleines Kompendium von der Hochrenaissance bis in die Neuzeit, das ganz dem weiblichen Kunstschaffen gewidmet ist und eine Fülle an Informationen liefert. Auch in der Kunst ist Realität, was sonst in der Gesellschaft Tatsache ist: Frauen haben es schwerer, sich zu etablieren und auch beachtet zu werden. Noch vor einem Jahrhundert veröffentlichten sie ihre Werke oft unter einem männlichen Pseudonym. Sie wurden als Muse, als Modell, als Unterstützerinnen ihrer maskulinen Kollegen wahrgenommen, als eigenständige Künstlerinnen jedoch kaum. Selbst in der heutigen Zeit verlaufen künstlerische Karrieren noch immer nicht unabhängig von der Kategorie Geschlecht. Erfolgsmodelle für Künstlerinnen unterliegen anderen Gesetzmäßigkeiten als diejenigen ihrer "virilen Spezies". Chronologisch angelegte Künstlerinnenporträts Doch müssen sie mittlerweile auch nicht mehr ihren Sechzigsten gefeiert haben oder gar - wie Frida Kahlo und Eva Hesse - tot sein, um als "Meisterinnen" ihres Metiers gefeiert zu werden. Die Neuzeit hat eine kleine Revolution der Frauenkräfte erbracht, wie sie aus der isoliert gewordenen Funktion der Frau in Ehe und Familie bis dahin niemals möglich war. Das chronologisch angeordnete Buch - den Anfang macht die 1528 geborene Catharina van Hemessen, als jüngste Künstlerin präsentiert sich die 1965 geborene Britin Tacita Dean - präsentiert auf größtenteils ein, manchmal auch zwei Doppelseiten die Vita von 50 bedeutenden Künstlerinnen mit den wichtigsten Stationen ihres Lebenslaufes, ihre Einordnung in die gesellschaftliche Zeit, ihren familiären Hintergrund sowie Informationen über ihr Gesamtwerk. Dabei handelt es sich in den früheren Jahren ausschließlich um Malerinnen. In der Moderne kommen auch Fotografinnen, Video-, Installations- und Konzeptkünstlerinnen hinzu. Viele bekannte Frauen sind unter ihnen, wie zum Beispiel Elisabetta Sirani, Berthe Morisot, Paula Modersohn-Becker, Käthe Kollwitz, Frida Kahlo oder Meret Oppenheim und Niki de Saint Phalle. Aber auch nicht so prominente Namen finden Erwähnung und Anerkennung wie der der flämischen bzw. niederländischen Malerinnen Clara Peters und Judith Leyster oder der Französin Constance Mayer. Unter den noch Aktiven sollen als Beispiel die deutsche Installationskünstlerin Rebecca Horn, die serbische Vertreterin der Body-Art-Kunst Marina Abramovic, die französische Fotografin Sophie Calle oder die Schweitzer Videokünstlerin Pipilotti Rist genannt werden. Kompakter und hilfreicher Einstieg Zur hervorragenden Einordnung in die jeweilige Periode trägt ein Zeitstrahl am oberen Rand des Buches bei, der gleichfalls Hinweise auf bedeutende geschichtliche, politische und naturwissenschaftliche Ereignisse und Errungenschaften gibt. Insgesamt ist es den Autorinnen sehr gut gelungen, auf knappem Raum die Bedeutung der vorgestellten Künstlerinnen spürbar werden zu lassen. Die kurzen Texte sind spannend geschrieben und bieten einen hilfreichen, wenn auch sehr kompakt gehaltenen Einstieg bzw. Überblick über Leben und Werk der Malerin, Bildhauerin oder Fotografin, ergänzt durch ein Portrait oder Foto der Künstlerin. Die abgebildeten, durchgängig farbigen Kunstwerke sind sorgfältig ausgewählt und geeignet, auch Lesern ohne Vorkenntnisse zu einem Einstieg zu verhelfen. Am Ende des Bandes kann der Leser in einem kurzen Glossar nochmals einige weitere Fachbegriffe nachschlagen. Fazit: Alles in allem ist trotz seiner Kompaktheit "50 Künstlerinnen, die man kennen sollte" ein wirklich empfehlenswertes Buch, das kaum Vorwissen verlangt und vielleicht Lust auf einen Museumsbesuch oder tiefgehender und umfassendere Lektüre macht. Es eignet sich sowohl als Nachschlagewerk als auch dazu, sämtliche Kurzbiografien nacheinander zu lesen und sich mit dem Werk erstaunlicher Frauen vertraut zu machen.

    Mehr