Neben der Spur

von Christiane Wirtz 
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Neben der Spur
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Sehr informativ geschrieben. Die Autorin nimmt mit ihrem interviewartig geschriebenen Buch die Berührungsangst vor Mitmenschen mit Psyhose.

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Inhaltsangabe zu "Neben der Spur"

Sie ist 34, als plötzlich die erste Psychose auftritt. "Schizophrenie" lautet die Diagnose. Diese schwere Krankheit von großer Zerstörungskraft ist nach wie vor stark angst- und schambehaftet, und es herrscht große Unkenntnis, obwohl Millionen Menschen in Deutschland von ihr direkt oder indirekt betroffen sind. Die sozialen Konsequenzen dieser Mischung aus Krankheitsfolgen, Unkenntnis und Ablehnung bekommt Christiane Wirtz grausam zu spüren. Sie verliert alles: Job, Freunde, Eigentumswohnung, Altersvorsorge. Das Leben war vorbei. Aber darf die Gesellschaft zulassen, dass Menschen so tief fallen?
Wirtz erzählt, wie sie komplett abrutschte, lässt Ärzte, Psychologen, Anwälte, Eltern, ehemalige Kollegen zu Wort kommen. Sie fordert eine breite Debatte über psychische Krankheiten, ein Ende der Diskriminierung. Sie appelliert an die soziale Verantwortung der Gesellschaft. Ihre Botschaft an die Betroffenen: Lasst Euch nicht stigmatisieren. Und an die anderen: Baut Vorurteile ab und erkennt, dass eine Krankheit Menschen nicht aussondern darf, dass sie während und nach einer Psychose Solidarität verdienen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783801205188
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:250 Seiten
Verlag:Dietz, J H
Erscheinungsdatum:28.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Kleeblatt2804vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr informativ geschrieben. Die Autorin nimmt mit ihrem interviewartig geschriebenen Buch die Berührungsangst vor Mitmenschen mit Psyhose.
    Witzige Anekdoten, nimmt sich selbst auf die Schippe und erklärt wie wichtig Empathie ist!

    Die Autorin Christiane Wirz öffnet ihr Tagebuch und berichtet von ihrer ersten Psychose und den weiteren die Folgen sollten. Sie besucht die Personen, die ihrer Meinung nach sehr unter ihr zu leiden hatten. Sie erzählt aus Erinnerungsfetzen und Tagebucheinträgen, von Arztberichten und krankschreibungen. Durch das Buch habe ich gelernt mit den Launen anderer umzugehen. Denn was diese Menschen am Meisten brauchen sind Menschen, die ihnen zuhören ohne zu bewerten. Die Emphathie zeigen und Beschimpfungen nicht persönlich nehmen. Ein großartiges Buch, von einer Autorin, die den großen Mut bewiesen hat, sich öffentlich als psychisch krank zu outen. In Zeiten, wo wir alle psychisch kranke unter uns haben (1% der Bevölkerung). Da lohnt es sich das Buch zu lesen und Hemmschwellen abzubauen.

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