Christiane zu Salm Dieser Mensch war ich

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Inhaltsangabe zu „Dieser Mensch war ich“ von Christiane zu Salm

Sterbende berichten über das, was in ihrem Leben wirklich wichtig war Wir wissen, wie große Philosophen, Dichter und Denker starben. Sie haben der Nachwelt oft detailliert hinterlassen, was sie empfanden, was sie bewegte in ihren letzten Stunden. Aber was denkt die Verkäuferin im Supermarkt, was der Kfz-Mechaniker, was die Gemeinde-Mitarbeiterin von nebenan? Wie betrachten ganz normale Menschen ihr Leben im Rückblick, wenn sie wissen, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt? Die ehrenamtliche Sterbebegleiterin Christiane zu Salm hat sie gefragt und die daraus entstandenen persönlichen Nachrufe in diesem Buch gesammelt. Dabei herausgekommen ist ein Zeugnis von ergreifender Echtheit: kein Buch über das Sterben, sondern über das Leben.

Berührend, nachdenklich stimmend und hoffnungsvoll zugleich.

— LiebezuBuechern
LiebezuBuechern

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  • Das Lovelybooks Halloween Wichteln 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Zum Auspacken eurer Wichtelpakete geht es hier! Anmeldeschluss! Eine Anmeldung für dieses Wichteln ist nicht mehr möglich! Hallo liebe Wichtel und solche, die es noch werden wollen. Es ist zwar noch Sommer, auch wenn man das bei den Temperaturen gar nicht glauben möchte, aber wir bereiten uns schon auf das Halloween-Wichteln vor! Eine wunderbare Zeit, um sich tolle Geschenke zu packen, finden wir! Wir freuen uns natürlich über jeden der mitmacht, dennoch müssen wir kurz auf auf Folgendes hinweisen: Bitte nur anmelden, wenn du bereit bist, mindestens drei Beiträge zu schreiben, in der Regel öfter als einmal die Woche auf LB unterwegs bist und hier auf private Nachrichten reagierst. Dein Profil sollte aktiv sein! Du solltest auch die notwendige Zeit und ein Budget von 20-30 Euro einplanen. Achtung: Alle, die unter 18 sind, sollten bitte die Erlaubnis ihrer Eltern haben, auch wenn sie ihr Taschengeld dafür "opfern"! Wer sich nicht an die Regeln hält, wird für kommende Wichtelaktionen gesperrt! Wer bereits sehr negativ in anderen Aktionen (z.B. Wanderpakete, Wanderbücher o.ä.) aufgefallen ist, wird eventuell nicht zugelassen. Wir wollen ein faires Wichteln und Miteinander! Nachfolgendes bitte aufmerksam lesen!!! Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, jemanden zu überraschen und selbst überrascht zu werden. Jeder der gern mitmachen möchte, meldet sich an (Wie das geht? Bitte weiterlesen...) und bekommt dann ein Wichtelkind zugeteilt, dem er ein Päckchen packt. Zugleich ist man selbst Wichtelkind und erhält ein Päckchen. Das Spannende dabei ist natürlich der Überraschungseffekt, denn man weiß nicht, was man geschenkt bekommt und von wem. Möglicherweise lässt man sich auf eine fremde Person ein oder man kennt sich gar schon ein wenig über LB. All das bleibt bis zum Auspacktermin geheim. Bitte nicht vorher verraten, wen man beschenkt!!! Ihr seid schon angemeldet und möchtet euch mit den anderen Teilnehmern austauschen? Zum Plauderthema geht es hier! ♦ Anmeldung: Wer mitmachen möchte, der meldet sich bitte hier mit einem Beitrag an und beantwortet nachfolgende Fragen in seinem Wunschzettel. Außerdem schickt derjenige mir bitte seine Adresse per privater Nachricht hier über Lovelybooks und teilt bitte auch mit, ob er bereit wäre ein Päckchen europaweit zu versenden. (Nur EU) Nur wer mir seine Adresse schickt, kann mitmachen. Bitte nicht vergessen!!! Die Adressen sind sehr wichtig, sonst weiß der zukünftige Wichtel nicht, wo das Päckchen hinreisen soll. Wir losen dann später aus, wer euer Wichtelkind sein wird. Anmeldungen sind bis einschließlich den 5. September 2014 möglich. Wer euer Wichtelkind ist, teilen wir euch am 06. / 07. September 2014 mit. Diese Fragen sollen euch helfen, einen gut gefüllten Wichtelwunschzettel hier im Thread zu schreiben, bitte nicht per PN an uns... Was mögt ihr besonders gern? Was mögt ihr gar nicht? Welche Bücher lest ihr am liebsten? Oder soll es lieber kein Buch sein? Sind Mängelexemplare ok? Sind gebrauchte Bücher ok? Mögt ihr Süßigkeiten? Wenn ja, welche? Trinkt ihr vielleicht Tee oder lieber Kaffee? Habt ihr ein Hobby, wobei euer Wichtel euch mit Material unterstützen kann?  Womit kann man euch sonst eine Freude machen? Welche Farben mögt ihr am liebsten? An alle Wichtelchen, die sich vorrangig Bücher wünschen, denkt bitte auch daran, dass das kein reines Bücherwichteln ist. Viele zukünftige Wichtelmamas würden neben einem Buch auch ganz viele andere tolle Sachen beilegen. Dazu werden natürlich eure Wünsche benötigt. Als Anhaltspunkt könnte dienen, was ihr macht, wenn ihr nicht lest oder auf Arbeit seid. Vielleicht malt der ein oder andere, oder bastelt, macht Scrapbooking oder filzt, näht, strickt, häkelt, puzzelt, spielt gern Karten, liegt stundenlang in der Badewanne, hört wahnsinnig gern Musik, schreibt, dichtet, oder tut etwas ganz anderes. Nicht nur wir würden uns freuen, wenn der Schwerpunkt des Wunschzettels nicht nur auf den Büchern liegt. Bitte achtet darauf, dass bei euren Wünschen Dinge dabei sind, die nicht den preislichen Rahmen sprengen. Neue Wichtelchen dürfen auch sehr gern bei den "Alten Hasen" schauen, wie ein Wichtelwunschzettel aussehen könnte. ♦ Verschicken: Die Pakete müssen bis spätestens 17. Oktober 2014 -VERSICHERT!!!- verschickt werden. Dies bedeutet bei der DHL als Paket (auch Pluspäckchen, die man komplett fertig kaufen kann, gehen nicht!) und bei Hermes ist ab dem Päckchen alles versichert. Bitte achtet darauf, dass ihr es wirklich spätestens dann verschickt. Es ist wichtig diesen Termin einzuhalten, damit dann jeder sein Päckchen pünktlich öffnen kann. Bitte schreibt auf das Päckchen "LB-Halloweenwichteln" oder "Süßes oder Saures??" als Erkennung, dass es sich um ein Wichtelpäckchen von LovelyBooks handelt. So weiß das Wichtelkind, dass dieses nicht vor dem 31. Oktober 2014 geöffnet werden darf. Wer am 23. Oktober 2014 noch kein Päckchen erhalten hat, meldet sich bitte hier bzw. auf jeden Fall per PN bei uns. Immer wieder kam es in vergangenen Wichtelaktionen zu Problemen, weil nicht pünktlich oder unversichert verschickt wurde. Daher hier jetzt ganz klar als neue Regel: Wer nicht versichert verschickt, sprich, keine Sendenummer nachweisen kann, wird für die nächste Wichtelaktion gesperrt!!! Damit das nicht vorkommen muss, haben wir in den großen Wichtelaktionen ein Extrapäckchen verlost unter allen, die pünktlich verschickt haben. Unter allen, die uns rechtzeitig ihre richtige Sendungsnummer zusenden, verlosen wir ein kleines Päckchen als Überraschung. Der Gewinner wird kurz nach dem Auspacktermin fürs Halloween-Wichteln bekannt gegeben. ♦ Auspacken: Unser gemeinsamer Auspacktermin wird der 31. Oktober 2014 sein. Dabei spielt die Uhrzeit keine Rolle. Einige werden sicher schon am 30. Oktober auf Mitternacht warten. ;-) Wer später auspacken will oder muss, meldet dies bitte im Auspackthread, den ich später noch erstellen werde. So weiß der Wichtel Bescheid und sitzt nicht ungeduldig vor dem Bildschirm. Bitte lasst euch auf keinen Fall schon von Neugier getrieben dazu verleiten, das Päckchen eher zu öffnen. Schön warten!!! ;-) Es gehört unbedingt dazu, sich hier zu melden, wenn das Päckchen angekommen ist, wann man auspackt und ein kleiner Auspackbericht, am liebsten mit Foto!!! ♦ Geschenke: Bei den Geschenken sollte es nicht um besser, teurer und neuer gehen, sondern darum, etwas mit Herz für jemanden auszusuchen. Jemandem mit einem selbstgepackten Päckchen eine Freude machen, sollte das Ziel sein. Eine gut gewählte Kleinigkeit, ein lieber Kartengruß, eine kleine kreative Arbeit, all das kommt viel besser an, als ein teuer gekauftes Buch oder gar nur ein Büchergutschein. Trotzdem sollte man den preislichen Rahmen von 20-30 Euro immer im Auge behalten. Sicher werden sich viele Bücher wünschen, es sollte allerdings kein Muss sein. Wer Bücherwünsche hat, kann diese gern im Beitrag mit anhängen oder vielleicht hat derjenige ein Wichtelwunschregal in seiner Bibliothek hier bei LB eingerichtet. Dann bitte darauf hinweisen. Mängelexemplare oder gebrauchte Bücher sollte man nur verschenken, wenn das Wichtelkind in der Beantwortung der Fragen sein OK gegeben hat. Außerdem muss jeder ein Rätsel zu seiner Person mit in das Päckchen legen. Wie das aussehen soll, ist dabei ganz eurer Fantasie überlassen - ganz egal ob Kreuzworträtsel, Bilderrätsel, Logikrätsel oder etwas ganz anderes. Nur allzu schwer sollte es nicht sein, denn das Wichtelkind will sich sicher mit einer persönlichen Nachricht bei der Wichtelmama bedanken. Noch einmal die wichtigsten Daten: ♦ Anmeldeschluss: 5. September 2014 (Adresse an Daniliesing nicht vergessen!!!) ♦ Wichtelvergabe: 6. / 7. September  (PN von Dani oder Federchen) ♦ spätester Versand: 17. Oktober 2014 (Sendungsnummer an den Wichtelkindausloser) ♦ Auspacktermin: 31. Oktober 2014 Nun hoffen wir auf viele Mitwichtler und wünschen uns allen: Viel Spaß!!! PS: Noch Fragen?? Dann her damit!! Entweder hier im Thread oder per PN. Ich werde am Ende eine Liste der Teilnehmer führen. Bitte nicht böse sein, wenn ihr dort nicht sofort erscheint. Wer mir seine Adresse geschickt hat, kommt auch sicher drauf. *** Bitte überlegt euch vor der Anmeldung, ob ihr wirklich Lust, Zeit und das nötige Taschengeld habt, um hier teilzunehmen. Es gehört nämlich dazu, selbst ein Päckchen liebevoll zu packen & zu verschicken, sich hier zu melden, wenn das Wichtelpaket angekommen ist, beim Auspacken mit dabei zu sein usw. ... Wer Zweifel hat, kann gern bei der nächsten Wichtelrunde von neuem überlegen. Falls jemand schon angemeldet ist und sich doch lieber wieder abmelden möchte, sollte dies bis spätestens den 5. September 2014 melden. *** Teilnehmer: 28horseshoe 30li05 AefKaey Alathaya Anna91 Annesia Anu1990 Asmodeus Baasies BakaMonkey Benny1988 bigchaos booksnstories buchfeemelanie Buchrättin Buecherfreak321 CaryLila Cathy28 ChrischiD cole88 Dahlia Darkangel82 darklittledancer Denraprom DieBerta dieFlo DremCatcher EineBuchliebhaberin Elke Federchen Felan fireez FloareaSoareliu forever_books ginevere gorgeous grinselamm GrOtEsQuE Gwynny jackdeck Janosch79 Jarima Jessilein kalemannia kalligraphin Katinka17 kattii Kleines91 Klusi Krapfen Lainybelle LeJardinDuLivre LeseAlissaRatte lesebiene27 Lesefieber Leseprinzessin1991 Lilasan Lilawandel Lilly_McLeod Lisa457 Litfara liyah40 Loony_Lovegood Lucretia lunaclamor maggy17 Marjuvin MeLi94 Michaela11 Michelle13579 mieken Mika2003 Mikki minori MissKitty Momoko91 MoonlightCat01 N9erz Nachas Nalany nataliea Nenatie nicole_von_o NiliBine70 NinaniN Nynaeve04 Nyoko pamN PanRises Primrose PrinzessinAurora Queenelyza Raindrops Reika-chan rumble-bee samea sarah1395 Sayumi Scathach Schlehenfee Schneekatze Schnien87 SchwarzeRose Schwertlilie79 sjule Somaya sophiathetommo steffchen3010 Sterny88 Stjama Sunny Rose Susi93 The iron butterfly Tiana_Loreen thiefladyXmysteriousKatha thora01 Traeumeline Turtlestar vanillaxcupcake Viva_la_vida Wildpony Winterzauber WolfgangB Yuna216

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  • '[...] und dann habt Spaß. Jeden Tag, bis zum letzten.'

    Dieser Mensch war ich
    sabatayn76

    sabatayn76

    04. May 2014 um 10:40

    Christiane zu Salm ist ehrenamtliche Sterbebegleiterin und hat Sterbende gefragt, wie sie im Angesicht des Todes auf ihr Leben zurück blicken. Diese Nachrufe berichten von Glück und von Traurigkeit, von Liebe und von Verbitterung, von Einsamkeit und Erfüllung, von verpassten Chancen und von begangenen Fehlern. Die 'Betrachtung des Lebens aus der Perspektive des Sterbens' macht sehr nachdenklich, was das eigene Leben angeht: Ist man zufrieden und glücklich mit dem, was man hat? Was möchte man anders machen? Was würde man selbst im Angesicht des Todes erzählen? Viele der Geschichten haben mich traurig gemacht, vor allem, wenn der/die Erzählende das Gefühl hatte, eigentlich nichts aus seinem/ihrem Leben gemacht zu haben, kein interessantes Leben gehabt zu haben, sich zu sehr an den Bedürfnissen und Wünschen anderer orientiert zu haben, ohne das zu tun, was er/sie selbst am liebsten getan hätte, oder wenn er/sie mehrfach enttäuscht wurde, ohne das jemals anzusprechen oder aufzuklären. Aber es gab auch sehr positive Geschichten, die von einem spannenden, erfüllten Leben berichten und in denen Sterbende ohne Angst und ohne das Gefühl, noch nicht fertig zu sein mit ihrem Leben, in den Tod gehen. Die einzelnen Nachrufe lesen sich sehr flüssig. Dennoch habe ich wochenlang an dem Buch gelesen, da ich immer nur wenige Berichte nacheinander lesen konnte. 'Dieser Mensch war ich' ist kein einfaches, aber ein sehr bewegendes, zur Selbstreflexion anregendes und Hoffnung gebendes Buch. Sehr empfehlenswert!

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  • Interessante Rückblicke auf eigene Leben

    Dieser Mensch war ich
    hexhex

    hexhex

    18. April 2014 um 12:32

    Dieses Buch beinhaltet interessante Rückblicke auf das eigene Leben von älteren und sterbenden Menschen. Christiane zu Salm hat als Sterbebegleiterin viele Menschen gebeten, ihren eigenen Nachruf zu verfassen. Ein faszinierendes Buch ist entstanden. Die Nachrufe, die meist nur zwei bis drei Seiten lang sind, haben mich sehr beeindruckt. Es ist schön zu lesen, dass die meisten zufrieden mit ihrem Leben waren. Von denen, die es nicht waren, kann man hoffentlich für sein eigenes Leben noch was lernen. Ich habe gelesen, dass einige dieses Buch zügig durchgelesen haben. Das konnte ich nicht! Irgendwann konnte ich nur noch einzelne Rückblicke lesen um danach wieder eine Pause einzulegen. Es ist eben doch traurig, vor allem, wenn man am Ende liest, wie alt der Betroffene war und woran die Person gestorben ist.

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  • Berührend, nachdenklich stimmend und hoffnungsvoll zugleich

    Dieser Mensch war ich
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    23. February 2014 um 21:28

    Die ehemalige Geschäftsführerin von MTV, Christiane zu Salm, ließ sich als ehrenamtliche Sterbebegleiterin ausbilden. In diesem Buch lässt sie ganz verschiedene Menschen zu Wort kommen. Den KfZ-Mechatroniker, die Frau aus dem Supermarkt, Junge und Alte. Wie betrachten diese Menschen ihr Leben, wenn Sie wissen, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt? Die persönlichen Nachrufe sind in diesem Buch gesammelt. Es ist kein Buch über das Sterben, sondern eines über das Leben. Manche Menschen haben Angst vor dem Tod. Zu denen gehöre ich nicht. Bedingt durch meine Arbeit, habe ich selbst ganz oft mit dem Tod zu tun. Oft frage ich mich, ob diese Menschen noch etwas zu sagen gehabt hätten. Bücher zu diesem Thema finde ich deshalb sehr interessant. „Dieser Mensch war ich“ hat mich deshalb sofort angesprochen und wurde von mir in einer Nacht komplett verschlungen. Christiane zu Salm, die früher Geschäftsführerin von MTV war oder den Fernsehsender 9Live aufgebaut hat, scheint zu Beginn nicht unbedingt die Autorin, von der man ein solches Buch erwartet. In einer 17 seitigen Einführung erfährt der Leser jedoch, was sie zu diesem Schritt bewogen hat und wie es zu diesem Buch kam. Dann beginnen die einzelnen Erzählungen. Manche sind hoffnungsvoll, andere sind ziemlich traurig und regen zum Nachdenken an. Gerne hätte ich manchmal noch mehr zum jeweiligen Menschen erfahren. Die Informationen dazu sind aber nur recht dürftig. Man findet lediglich einen Namen, manchmal auch ein Alter und die Art der Erkrankung. Die Autorin schreibt die Erzählungen so, wie die jeweiligen Personen sie wiedergegeben haben. Nichts ist beschönigt oder verändert und genau das macht es auch so authentisch. Im Schnitt sind die Nachrufe, aus Deutschland und den USA, zwei Seiten lang und damit natürlich sehr schnell zu lesen. Wenn an mit dem Lesen fertig ist, dann nimmt man einige Weisheiten mit. Man sieht manches vielleicht ein wenig anders und wird ganz sicher beginnen, manches zu hinterfragen. Man sollte nicht zu lange warten, um sich Träume zu erfüllen, sich mit lieben Menschen zu versöhnen oder Dinge gerade zu rücken. Schneller als man meint, ist das nämlich nicht mehr möglich. Fazit: Ein berührendes, nachdenklich stimmendes und gleichzeitig auch hoffnungsvolles Buch über das Leben und Sterben. Es gibt den nötigen Anstoß um über das eigene Leben nachzudenken und sich ganz kritisch mit der Frage „Habe ich je richtig gelebt?“ auseinanderzusetzen. Für jeden, der sich für diese Thematik interessiert, eine absolute Empfehlung.

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  • Viele kleine Einblicke...

    Dieser Mensch war ich
    Kleine1984

    Kleine1984

    31. December 2013 um 15:47

    In diesem Buch erhält man viele kleine Einblicke in das Leben von anderen. Die Nachrufe handeln von verpassten Chancen, gescheiterten Beziehungen, aber auch von tiefer Zufriedenheit. Es geht darum, wie schließe ich mit meinem Leben ab? Werde ich zurückblicken und bereuen, was ich nicht getan habe, oder kann ich mit dem Zufriedensein, wie ich gelebt habe. Dabei spielt es meist keine Rolle, was man im Leben erreicht hat, sondern viel mehr, ob man all die Jahre glücklich war. Diese Nachrufe stehen jeder unkommentiert für sich. Ein Buch das zum Nachdenken über das eigene Leben anregt, ohne erhobenen Zeigefinder und irgendwelche Lehrsätze.

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  • Ein Buch über das Sterben, das vom Leben erzählt

    Dieser Mensch war ich
    capkirki

    capkirki

    11. November 2013 um 15:05

    Christiane zu Salm arbeitete lange Zeit als Medienmanagerin, sie war Geschäftsführerin des Musiksenders MTV, baute den Privatsender 9Live auf und arbeitete bei der UFA-Fernsehproduktion. Doch irgendwann war ihr das nicht mehr genug, sie wollte “mehr”. Kurze Zeit später begann sie eine Ausbildung zur Sterbebegleiterin. Die Monate der Ausbildung und die Tätigkeit an sich, hat sie tief berührt und bei ihr auch eigene Fragen aufgeworfen. Wie wäre es, wenn ich jetzt sterben müsste? Wie würde meine Beerdigung aussehen, was würde in meinem Nachruf stehen und was ist mir eigentlich wichtig im Leben? Und genau diese Fragen stellte sie den Menschen, die sie in den Hospizen traf, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Amerika. Sie liess sie ihre eigenen Nachrufe schreiben. Sie sprach mit Menschen, die den Tod vor Augen hatten und lies sich vom Leben erzählen. Was denkt man, wenn das Leben zu Ende geht? Woran hängt das Herz? Was macht einen Menschen aus? Von Salm lässt in ihrem Buch ganz verschiedene Menschen zu Wort kommen, über 90jährige, die auf ein langes Leben zurückblicken und junge Menschen – nicht einmal 50 – die sich dem Tod stellen müssen; erfolgreiche Manager, die Karriere gemacht haben und Menschen, die ganz normalen Jobs nachgegangen sind, sich beruflich nie mehr gewünscht haben; Singles, Ehepartner, Eltern, Kinderlose resümieren ihr Leben und jeder hat seinen ganz eigenen Blick auf die vergangen Jahre. “Mein Leben lang habe ich immer gewartet, Gewartet auf den richtigen Mann, auf die richtigen Freunde, auf den richtigen Job” Ein Leben in Warteschleife, verpasste Chancen, nicht verwirklichte Träume - nicht Wenige blicken auf ein Leben zurück, das nicht so verlaufen ist, wie sie es sich gewünscht haben. Einige verzweifeln daran, andere akzeptieren, dass nicht alles so geklappt hat. Mehr war nicht drin, aber das was war, war gut. Akzeptieren können, das habe ich beim Lesen gelernt, ist eine Eigenschaft, die hilft, wenn man gehen muss. “Ich hatte ein gelebtes Leben, es war das, was ich daraus machen konnte.” “Wie soll das alles werden ohne mich – ich habe noch so viel zu tun, zu vollenden.” Einige Menschen blicken voll Verbitterung zurück, auf ein unglückliches Leben, auf unglückliche Beziehungen, unerledigte Dinge. Sie hadern mit sich, Verwandten und Freunden – tief einschneidende Erlebnisse haben sie geprägt, nicht gelöste Konflikte beschäftigt. Es sind diese Geschichten, die mich vor allem getroffen haben. Wie schrecklich muss es sein, so zurückschauen zu müssen und zu wissen, man kann nichts mehr ändern. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten: die verpasste Aussprache, der nicht gebuchte Afrika Urlaub, die nicht erfolgte Trennung – Dinge, die man eigentlich ganz leicht hätte erledigen können, für die jetzt aber die Zeit nicht mehr reicht. Doch es gibt auch viele Nachrufe in diesem Buch, die davon erzählen, wie zufrieden Menschen mit sich und ihrem Leben sind, wie sie all das angenommen haben, was ihnen das Leben gegeben hat. Menschen, die in ihren letzten Tagen in sich ruhen, ja sogar fröhlich und glücklich sind – dankbar für all das, was sie erleben durften. Das sind Geschichten voller Mut und Zuversicht. Für manche spielt der Glaube eine Rolle, für andere nicht, manche glauben “danach” kommt noch was, anderen sind davon überzeugt “das war es dann”. Angst zu gehen, haben sie aber trotzdem nicht. “Ich bin rund mit mir, das ist doch die Hauptsache. Alles ist okay so, wie es ist.” Irgendwann kommt wohl fast jeder von uns an den Punkt, an dem er sich fragen muss “War es das jetzt, dein Leben?” Manche vielleicht tätsächlich erst kurz vor dem Tod, andere eventuell früher. Und es liegt dann an einem selbst, auf was man zurückblicken kann. Auf ein Leben, das wir gelebt haben oder eines, das uns gelebt hat? “Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts mehr hat, um loszulassen. Das ist mein Wahlspruch der letzten Zeit, ich habe ihn mir über das Bett gehängt.” 5 Sterne für ein Buch über das Sterben, das vom Leben erzählt. Ein Buch, das mich tief berührt hat. Ein Buch, ja Geschichten, die ich so schnell nicht vergessen werde. Und eines ist ganz sicher, wenn ich mal das Geld für eine große Afrika Safari zusammengespart habe, dann buchen wir!

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  • Was bleibt vom Leben?

    Dieser Mensch war ich
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    04. November 2013 um 11:32

      Der „einfache Mensch von Nebenan“. Menschen, die „ganz normal“ ihr alltägliches Leben gelebt haben. Gearbeitet, Familien gegründet (oder auch nicht), hier und da geurlaubt, vielleicht Eigentum geschaffen (vielleicht auch nicht), Freundschaften gelebt, Arbeit erledigt, das eigene Leben angegangen mit allen Lücken, die zu ertragen waren.   Ganz normale Menschen am Ende ihres Lebens, wissend, dass nicht mehr viel an Zeitspanne verbleibt, fassen ihren Rückblick als Quintessenz zusammen. Kurz jeweils, kaum mehr als 2-3 Seiten im  Buch nimmt so ein „normaler Nachruf auf das eigene Leben“ an Raum ein. Und dennoch spiegeln sich in den vielfachen Resümees, den „Leitsätzen“, die formuliert werden, soviel vom Leben wieder, von dem Wissen über den eigenen Weg, dass der Leser ein und das andere Mal innehält und berührt wird. Sich wiedererkennt im ganz normalen Ablauf der Dinge.   Nachrufe und Gedanken, die unmittelbar zur Reflektion einladen. Einfache Sätze, welche die eigene Endlichkeit fühlbar in den Raum bringen und Respekt hervorbringen. Vor den Menschen hinter den kurzen Nachrufen, vor dem Leben an sich.   „Ich will nichts hinterlassen, weder Geld noch eine Botschaft. Außer dieser einen: Macht Euch die letzten Tage schön“. Denn, „wissen Sie, man muss dem Ende Leichtigkeit geben“. So sagt es ein 76jähriger, dem der Knochenkrebs nur mehr wenig Zeit noch gelassen hat.   Oder eine Frau, die durchaus kritisch sieht, dass vieles anders gekommen war, als sie es erhofft und erdacht hatte, dennoch aber zum Ende hin sagen kann: „das war mein Leben und schlecht war´s nicht“. Auch wenn sie ehrlich darüber sinniert, dass sie ihrem Ehemann gegenüber durchaus reale Mordlust entwickelt hatte zu Zeiten.   Oder die 62jährige im Hospiz, die den Tod nicht begrüßt, zumindest aber aufzeigt, wie sehr eine gewisse Ordnung der Dinge in und durch die eigene Hand innerlich schwer Belastendes doch hinweg nehmen kann.   Und das man nicht hilflos sein Leben durchgehen muss, egal, wie einfach und eben „normal“ dieses Leben ist. „Man muss ja auch mal kämpfen für dies oder jenes“. Und dann seinen Frieden machen mit dem nahenden Tod, auch wenn nun nicht mehr für die Enkelinnen gekocht werden kann in diesen letzten Tagen des Lebens.   Es sind keine pathetischen Worte, keine ausgefeilten und tiefschürfenden Erkenntnisse, keine abstrakten Denkgebäude, die Christiane zu Salm bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Hospiz gesammelt hat. Und gerade deswegen rückt dieses Buch dem Leser so nahe. Von Beginn an baut sich keine intellektuelle, damit auch schützende, Distanz auf, sondern ganz unvermittelt treffen die kurzen „Lebenszusammenfassungen“, schwingt die Unabänderlichkeit und, ja, auch Einfachheit des Sterbens und des Todes mit.   „Habe das Leben immer genommen, wie es kam und ziehe das jetzt durch (die sechste Chemotherapie)“. 14 Jahre als Verkäuferin bei Penny mit nur noch einer offenen Frage, was einen konkreten Kunden da angeht. Die nicht beantwortet werden wird. Was aber keine allzu große Belastung darstellt. Am Ende der Tage kann es auch  Innen ruhig und friedlich werden, auch das ist eine Botschaft des Buches.   Und je mehr man liest, desto mehr versteht man das persönliche Anliegen der Autorin. Die Suche nach dem, worauf es wirklich ankommt, was wirklich wichtig ist. Eine Suche, die vielfache Antwortmöglichkeiten im Buch findet. Antworten, die das Eigene des Lesers an Wichtigkeit nicht vorwegnehmen oder letztgültig beantworten, aber Resümees, die das eigene Fragen, das eigene Reden über den Tod und den Blick auf das eigene Leben in tiefer Weise anrühren.

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