Christie Golden

 3.9 Sterne bei 311 Bewertungen
Autorin von WarCraft, World of Warcraft und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christie Golden

Christie Golden ist eine 1963 geborene US-amerikanische Autorin von über 30 Fantasy-Romanen. Seit 1991 veröffentlicht sie Fantasyromane in den Games-Roman-Reihen "Ravenloft“ und "Warcraft". Unter dem Pseudonym Jadrien Bell schrieb sie den Thriller "A.D. 999", für den sie mehrere Preise bekam. Christie Golden ist verheiratet und lebt im US-Bundesstaat Colorado.

Alle Bücher von Christie Golden

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Buchformat:
Cover des Buches WarCraft9783833213373

WarCraft

 (26)
Erschienen am 26.09.2005
Cover des Buches World of Warcraft9783833224393

World of Warcraft

 (37)
Erschienen am 14.05.2012
Cover des Buches Star Trek - Voyager 19783864252877

Star Trek - Voyager 1

 (16)
Erschienen am 01.10.2013
Cover des Buches World of WarCraft9783833220500

World of WarCraft

 (15)
Erschienen am 17.03.2010
Cover des Buches Schloß der Vampire9783442245840

Schloß der Vampire

 (12)
Erschienen am 01.01.1993
Cover des Buches Star Wars™ - Schülerin der dunklen Seite9783734161063

Star Wars™ - Schülerin der dunklen Seite

 (11)
Erschienen am 21.11.2016

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Rezension zu "Star Wars™ - Schülerin der dunklen Seite" von Christie Golden

Christie Golden – Star Wars: Schülerin der Dunklen Seite
einz1975vor 2 Monaten

Macht hin oder her, wenn man von ihr berührt wird, gerät man unweigerlich in Versuchung. Asajj Ventress ist im Star Wars Universum nicht nur mit offenen Armen willkommen geheißen worden, sie hat mehr als einmal die Wege der mächtigsten Jedi gekreuzt die wir kennen. Aktuell verdient sie ihr Geld als Kopfgeldjägerin und geht ihrem ehemaligen Meister Count Dooku aus dem Weg. Dieser hingegen verübt ein Verbrechen nach dem anderen an den verschiedenen Völkern der Republik und dem Jedi-Rat bleibt kein anderer Ausweg, als dass sie ein Attentat auf ihn verüben müssen. Denn erst wenn er nicht mehr ist, wird das Blutvergießen endlich ein Ende finden. Wie wir aus Star Wars: The Clone Wars wissen, dauert der Krieg wahrlich schon viel zu lange.

Der Rat schickt nun Quinlan Voss aus, ein Jedi, welcher nicht immer den geraden Weg gegangen ist, aber in vielen Bereichen mit der Macht bestens vertraut ist. Er soll sich zuerst Asajj nähern und sie überreden mit ihm zusammen Dooku zu töten. Diese Phase des Buches liest sich so schnell, dass man wünschte, sie würde nicht aufhören. Die kleinen Sticheleien untereinander und die verstohlenen Blicke, welche am Ende zu Liebe führen, finden hier ihren Anfang. Ja, richtig gelesen, Asajj Ventress ist mehr als nur das kalte Monster, welches man sonst so kennt. Quinlan hingegen ist von Anfang bis Ende ein sehr sympathischer Charakter, auch wenn er seine Schwächen hat, wie eben jedes Lebewesen.

Genau diese macht sich aber auch der dunkle Lord zu nutzen. Nachdem Asajj sich schon ordentlich um Voss gekümmert hat und ihm die ersten Wege zur dunkeln Seite gezeigt hat, vollendet er nun das Werk. Genau darum geht es in der zweiten Hälfte des Buches. Neben dem eigentlichen Auftrag Dooku zu töten, wird hier wieder der Kampf Hell gegen Dunkel aufgezeigt. Die Macht im inneren und das Zerreißen der Seele auf der Suche nach dem richtigen Weg. Nicht jeder schafft den Sprung wieder hinaus und Quinlan hält nur eine Person am Leben - Asajj Ventress. Nicht das hier etwa eine schmalzige Liebesgeschichte geschrieben wurde, es geht eher darum aufzuzeigen, wie sehr sich zwei einsame Herzen finden und ihren Hass und Trauer im Innern umwandeln in ein Gefühl, dass für beide unmöglich gehalten wurde.

Da Star Wars gern den Weg des Dramas geht, müsst ihr am Ende schon mit ein wenig Gänsehaut rechnen. Dafür werdet ihr unentwegt mit vielen Kämpfen und Jagden belohnt. Hier wird ein Kopfgeld eingeholt, da eine Flucht vor Dooku und seinen Droiden. Schön fand ich auch die Einbindung aller bekannten Figuren zu dieser Zeit. Von Boba Fett, über Yoda, Obi Wan Kenobi, Anakin Skywalker oder Mace Windu, alle sind dabei und spielen überraschend nur eine Nebenrolle. Die beiden Hauptfiguren Asajj Ventress und Quinlan Voss schreiben hier mehr als ihre eigene Geschichte und ich hätte mich wirklich gefreut, wenn diese Geschichte auch optisch noch einmal umgesetzt worden wäre, denn die Qualität und die Tragik ist weitreichend und mitreißend.

Fazit:

Möge die Macht mit ihr sein... Christie Golden fühlt sich in den Sternen ob in Star Trek: Voyager oder wie hier in Star Wars mehr als wohl und das spürt man auch. Die Geschichte reißt den Leser von Anfang an mit. Man wünscht sich das Dooku endlich sein Ende findet und Quinlans Art das Leben zu sehen und zu erleben, bringt selbst das kälteste Herz der Galaxis zum erweichen. Mutig, taktvoll, ehrlich und mit einer schönen Mischung aus hetzenden Szenen und ruhigen liebevoll gestalteten Momenten, hat Star Wars hier viel mehr zu bieten, als in manch Hauptgeschichte.

Matthias Göbel

Autorin: Christie Golden
Übersetzung: Tobias Toneguzzo, Andreas Kasprzak
Broschur: 409 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
Erscheinungsdatum: 21.11.2016
ISBN: 9783734161063

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Rezension zu "World of Warcraft: Vor dem Sturm" von Christie Golden

Fesselnd und spannend
Kaji_Firestarvor einem Jahr

Hab das Buch im Orginal gelesen und es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht. Schön war, daß es einem mehr Hintergrundstory zu Geschehnissen im Spiel gegeben hat, ohne daß man ein Hardcorefan sein muss.

Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war die Nebenstory, der Gnome/Goblin Lovestory, die den wirklich guten Verlauf der Hauptstory immer wieder unterbrochen hat und mich immer wieder rausgebracht hat. Ich hab sie irgendwann ignoriert.
Ansonsten war die Story, wie gesagt, spannend bis zum tragischen Ende

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Rezension zu "World of Warcraft: Vor dem Sturm" von Christie Golden

Atemberaubend, epische und emotional!!
Cyfediavor 2 Jahren

Meinung:
Dieses Buch war einfach gigantisch. Ich mein ja, man muss absoluter World of Warcraft Nerd sein um es zu verschlingen, aber es war so unglaublich gut, seit langem mal wieder ein WoW-Buch das mich vom Hocker gehauen hat.

Das Buch erzählt die Ereignisse vor dem kommenden Addon World of Warcraft: Battle for Azeroth. Sargeras hat sein Schwert in Azeroth gerammt und nun blutet diese Welt. Der Kampf um dieses sogenannte Azerit beginnt, denn es hat ungeahnte Kräfte. Und obwohl alle zusammenarbeiten sollten und sich um die Heilung Azeroths zu kümmern, so hat Sylvanas eigene Pläne. Sie will erneut Krieg führen, diesmal gegen die Allianz. Beide Fraktionen sind nach wie vor durch den Krieg gegen die Legion geschwächt, die Allianz wohl mehr, daher hält sie es für absolut reizend anzugreifen. Sie möchte das Azerit für Waffen nutzen. Sie hat zwar aus erster Hand erfahren, dass es ihrer Welt schadet und zu Grunde richtet, aber wieso nicht einfach weitermachen und Krieg führen.

Das Buch ist aus mehreren Sichtweisen geschrieben, meistens Anduin und Sylvanas, aber auch ein paar Nebencharaktere treten auf, die sehr viel Abwechslung in die Sache bringen und alle Puzzleteile nachher verschmelzen lassen.

Ist es möglich Sylvanas noch mehr zu hassen als sowieso schon? Absolut! Dieses Buch zeigt Seiten von ihr, die wir zwar alle bereits kennen, aber die mir wirklich die Zornesröte ins Gesicht getrieben haben. Ich meine die Fraktionszugehörigkeit ist bei mir ganz klar die Allianz für immer und ewig, aber ich hege für einige Horden-Mitglieder auch Sympathien. Ich mag Baine total gerne und auch Saurfang, ich mochte Vol’jin und Thrall sowieso. Auch Sylvanas mochte ich mal aber dieses Weibstück hat wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun. Sie will Krieg um jeden Preis, sie toleriert keinen eigenen Willen ihrer Leute obwohl sie diese doch anscheinend so liebt und alles für sie tun würde. Sie bedroht Horden-Anführer, dabei scheint es, dass ihr die Horde sowieso egal ist. Da sie von jeder Tradition und Person genervt zu sein scheint und ihr jeder recht ist so lange man ihn kontrollieren kann. Ihre eigenen Worte. Meiner Meinung nach hat die Frau einen Kontrollzwang, alles was sie nicht bestimmen und kontrollieren kann oder was sich ihr entzieht ist eine potentielle Bedrohung.

Und am Ende treibt sie es wirklich auf die Spitze. Sie vergeht sich an ihrem eigenen Volk und spätestens da muss jedem klar sein, dass in ihr nicht auch nur ein Funken Vernunft mehr herrscht. Sie ist damals gegen Garrosh vorgegangen und war mit seinen Methoden uneins. Aber benimmt sie sich so viel anders? Nein. Wie Anduin am Ende so schön sagte: „I belive that Sylvanas is well and truly lost“. Und wie sie das ist!

Anduin ist mein neuer persönlicher Liebling in World of Warcraft. Ich bin mit dem kleinen Jungen aufgewachsen und habe durch das Spiel und viele Bücher sein erwachsenwerden und seine Entwicklung mitbekommen und man kann ihn einfach nur mögen. Er ist ein Herzensguter Mensch und möchte am liebsten alles Unheil das diese Welt betrifft beseitigen, leider ist dies nicht einfach, denn nicht alle sind so reinen Herzens wie er und sehen in jedem etwas Gutes. Ich war oftmals zu Tränen gerührt über so viel Güte in einem Menschen. Dabei ist er auch wenn es zunächst so scheint nicht naiv, wie Genn immer zu gern behauptet. Für sein Alter hat er schon zu viel Verluste erlitten und zu viel Grausamkeiten gesehen um naiv zu sein. Er glaubt fest an das Gute in der Welt und das macht ihn aus. Immerhin ist er auch Priester. Sehr amüsant fand ich auch seine Wortduelle mit Genn, der gerne mal über alles meckert. Er reagiert und agiert sehr schlagfertig und erwachsen. Und ich vergöttere die Szene, in der er der Jahrhundertealten Sylvanas mutig die Stirn bietet und einfach eiskalt den Rück zuwendet und geht. Episch!

Sein Plan die Verlassenen und die Menschen zusammenzubringen war ei-ne gute und auch eine wichtige Tat, denn immerhin waren erstere mal Menschen und warum sollte man ihnen nicht gestatten die noch lebenden Verwandten zu sehen, wenn diese es wünschen? Ich kann Sylvanas hier nicht nachvollziehen, warum sie so hinterlistig und gemein reagiert. Naja eigentlich kann ich es. Sie ist eine selbstsüchtige Person, die nur sich selbst geliebt und verehrt sehen möchte und diese Liebe will sie mit niemandem teilen.

Auch die anderen Charaktere sind wirklich Liebevoll ausgearbeitet und jeder trägt sein Teil zu einer vollkommenen und wunderbaren Geschichte bei.

Ganz großes Lob an Christie Golden. Der Schreibstil ist einfach fantastisch und sie hat die verschiedenen Charaktere so wundervoll dargestellt beziehungsweise aus ihrer Sichtweise geschrieben, dass man sich voll und ganz wie im Spiel gefühlt hat. Es war alles unglaublich lebendig.

Das Ende war wenig überraschend, dennoch schockierend und traurig. Allerdings mit sehr viel Potential.
Wir leben nicht in einem Kreislauf des Hasses, dies sehen nur Personen, die nichts anderes im Herzen tragen. Es wird Zeit diesen Kreislauf zu unterbrechen und ich finde es wird Zeit für eine gewissen Banshee-Queen ihren Frieden zu finden, so dass dies gelingen mag.

Fazit:
Absolut überwältigender Roman, den Christie Golden geliefert hat. Eine wirklich fantastische, absolut spannende und mitreißende Vorgeschichte zu den aktuellen Ereignissen in Azeroth.

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