Fictional Reality

von Christin C. Mittler 
3,6 Sterne bei29 Bewertungen
Fictional Reality
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Positiv (16):
Tigerlilly94s avatar

Ein Buch, mit dem man sich auseinandersetzen muss

Kritisch (4):
phoenicss avatar

Die Geschichte plätschert von Anfang an nur dahin ohne groß einen Spannungsbogen zu haben. Einzig das Gejammer der Protagonistin zieht sich

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Inhaltsangabe zu "Fictional Reality"

Wenn ein Anderer deine Geschichte schreibt, was wärst du bereit zu tun, um sie zu ändern?

Der Unfalltod ihrer Familie reißt Alexandra in ein tiefes Loch. Als habe sie nicht genug mit ihrem Verlust zu kämpfen, passieren zudem immer häufiger unerklärliche Dinge. In ihr keimt ein schrecklicher Verdacht. Etwas, das alles, woran sie glaubt, auf den Kopf stellt. Doch kann es ihr womöglich auch das wiederbringen, wonach sie sich am meisten sehnt?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946843023
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:248 Seiten
Verlag:Tagträumer Verlag
Erscheinungsdatum:16.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Sillests avatar
    Sillestvor einem Jahr
    Der etwas andere Fantasyroman

    Der Einstieg in die Geschichte war für mich etwas holprig. Gerade zu Beginn hat Alexandra ihr leben ziemlich emotionslos beschrieben dafür, dass es ja eigentlich so bewegend weiter ging. Noch dazu wurde der letzte Tag mit ihrer Familie teilweise schon etwas zu detailliert beschrieben. Vom rein logischen her macht es natürlich Sinn, da man sich in so einer Situation wahrscheinlich versucht an alle wichtigen Details zu erinnern und diese dann auch gerne nennt.

    Der etwas kantige Schreibstil hatte es mir aber auch in den ersten Kapiteln nicht besonders leicht gemacht. Erst ab etwa einem Viertel des Buches hatte ich mich daran gewöhnt und konnte mehr in die eigentliche Geschichte abtauchen. Aber auch da kamen immer wieder sonderbare Sätze und Absatzkonstellationen auf, die mich immer wieder ins holpern brachten und das Lesen für mich so stark verlangsamten.

    Die Geschichte selbst gefiel mir sehr. Erwartete ich zunächst noch eine 08-15 Geschichte über Trauerbewältigung, so wurde es doch recht schnell mehr. Alexandra bemerkte nach einiger Zeit, dass irgendetwas mit ihr und ihrem Umfeld nicht stimmte und wollte dem unbedingt auf die Schliche kommen. Die sich anbahnende Liebesgeschichte war vorhersehbar und Liam auch nicht so recht einschätzbar, dennoch war sein Charakter und die Art, wie er sich in Lexi’s Leben fand ganz unterhaltsam.

    Waren viele Dinge und Gegebenheiten am Anfang noch recht wirr und unstrukturiert, so kommt nach und nach etwas Logik auf und lässt einen roten Faden erkennen, der sich schon von Anfang an durch das Buch gezogen hat. Nichts war dem Zufall hinterlassen.

    Dieses Buch ist etwas schwerere Kost und man sollte sich die Zeit, die es braucht nehmen. Ich denke, dass dies auch eine zentrale Kernaussage der Geschichte ist, denn wer trauert, der benötigt Zeit, um dies zu verarbeiten. Die Art und Weise, wie die Autorin hier mit diesem Thema umgegangen ist, fand ich sehr faszinierend. Wichtig ist nur, dass man sich ausreichend auf die Geschichte einlässt.

    Trotz anfänglicher Stolpersteine und einem eigenwilligen Schreibstil hatte ich dennoch viel Spaß beim Lesen, bin förmlich vor Spannung fast geplatzt und habe der wichtigsten Entscheidung am Ende entgegen gefiebert. Es ist ein etwas anderer Fantasyroman, dessen Logik man nicht zwingend hinterfragen sollte und den ich dadurch sehr gerne empfehle.

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    phoenicss avatar
    phoenicsvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte plätschert von Anfang an nur dahin ohne groß einen Spannungsbogen zu haben. Einzig das Gejammer der Protagonistin zieht sich
    Verwirrend, chaotisch, ohne Spannung, zu viel Gejammer, keine wirkliche Handlung

    Die Grundidee und der Klappentext hatten es mir angetan, so dass ich mir unbedingt dieses Buch mit seiner Geschichte kaufen und verschlingen wollte. Denn mich hatte es schon immer interessiert, wie es einer Person geht, die erfährt, dass ihr ganzes Leben samt der dazugehörigen Dramen nur der Feder eines Autors entsprang. Das hatte mich sehr neugierig gemacht.

     

    Doch das Buch selbst hat mich SEHR enttäuscht! Die Geschichte plätschert von Anfang an nur dahin ohne groß einen Spannungsbogen zu haben. Einzig das Gejammer der Protagonistin zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

     

    Einzig der emotionale Anfang und das Ende, das doch noch okay für mich war, sind die besten Szenen des Buches. Dazwischen passierte fast gar nichts, was mich irgendwie berührte oder bewegte. Ich konnte das Buch also problemlos aus der Hand legen und musste mich dann aufraffen, es überhaupt zu Ende zu lesen.

     

    Bei manchen Szenen während des Lesens fragte ich mich: Woher kam der Gedanke plötzlich? Es gab nirgends eine Erklärung für mich als Leser geschweige denn ein Hinweis darauf.

    Es fehlten mir auch Erklärungen z. B. von dem Comic oder manchen Büchern oder Stichworten, die zwar kursiv dargestellt wurden, die ich aber absolut nicht kannte. Ich muss doch nicht alle Thriller und Comics gelesen haben, um zu verstehen, was die Autorin mir mit dem Titel sagen will. Z. B. Deadpool. Was bitte ist in diesem Comic geschehen, dass die Protagonistin plötzlich auf DEN Gedanken bringt? Ich habe keine Ahnung, denn hier wurde wieder viel weggelassen.

    So ging es auch im ganzen Buch. Szenen und Gespräche, die mich als Leser interessierten, weil sie meiner Meinung nach ggf. wichtig für die Geschichte bzw. Tiefe der Protagonisten hätten sein können, existierten gar nicht. So verstand ich wieder einige Dinge in der Geschichte nicht, so dass ich mit vielen Fragezeichen zurückgelassen wurde und nur mit dem Kopf schütteln konnte.

     

    Spontane unerklärliche Gedanken.

    Szenensprünge.

    Logikfehler.

    Keine Absätze, wo welche hingehören, so dass man als Leser erstmal rätselt, wovon die Geschichte bzw. der Dialog gerade handelt.

     

    Was hatte es mit den grauen Flecken auf sich und wieso hatte Alexandra diese mit Liam gesucht, wenn sie innerhalb der Geschichte wieder unbedeutend verschwanden? Was hatten sie mit dem Finden dieser Flecken bezwecken wollen? Verstecken vor der Autorin? Geheimnisse austauschen oder was? Hier fehlt die Erklärung dazu.

     

    Ich fragte mich die ganze Zeit während des Lesens: Wieso unternimmt Alexandra nichts, um die Autorin zu finden? Stattdessen jammert, turtelt und besäuft sie sich lieber. Ich hätte die Autorin und die Protagonistin am Liebsten gepackt und gerüttelt und geschüttelt, damit endlich mal was passiert. Aber selbst auf Seite 211 von 246 Seiten geschieht rein gar nichts, um der Autorin auf die Spur zu kommen. Stattdessen wird wieder mal nur gejammert. Es ist zum gegen die Wand rennen und total nervig. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir dieses Werk mit dem so tollen Titel und dem spannenden Klappentext NIEMALS gekauft. Denn diese Geschichte ist alles andere als spannend, sie ist nur nervig wegen dem ewigen Rumgejammer. Ich weiß, wie es ist jemand wichtiges für immer zu verlieren, aber hier wird eindeutig mit dem Rumjammern übertrieben, so dass das Lesen keinen Spaß mehr macht.

     

    Ich fand es sagenhaft wie gekonnt die Autorin diese ganze Geschichte, die 246 Taschenbuchseiten füllt, ohne jegliche Spannung zu verfassen. Hier geschehen Dinge einfach so ohne, dass ein Gefühl von Spannung und einem Adrenalinschub aufkommt. Es passiert einfach als würde man sich von A nach B beamen. Vor allem das Kapitel 22 hat mich geschockt, denn ich hatte hier echt gehofft, dass es spannend und actionreich wird und ich endlich mal was ERLEBE. Stattdessen wurde ich wieder enttäuscht. Ich frage mich ernsthaft, wie dieses Buch durch die Hände von Lektoren und Testlesern gehen konnte ohne entsprechende Anmerkungen wie „Erklärung fehlt“, „lahm“, „mehr Spannung einbauen“ etc. Ebenfalls vermisse ich sehr viele Absätze in dem Buch, da der meiste Text einfach so aneinandergeklatscht wirkt, wohl um Platz zu sparen, um die Druckkosten gering zu halten.

     

    Das Cover gefällt mir gut, denn dadurch bin ich erst auf das Buch aufmerksam geworden und habe mir den Klappentext auf der Rückseite durchgelesen. Mir gefallen die Farben und das Notizbuch in der Mitte des Covers. Allerdings hat das Notizbuch leider recht wenig mit der Geschichte zu tun. Der verspielte weiße Schriftzug des Titels gefällt mir, wie auch der Titel. Sie versprechen etwas, das der Inhalt des Buches leider nicht halten konnte.

     

    Den Schreibstil der Autorin mochte ich nicht unbedingt, da er sehr sprunghaft und wenig erklärend war, so dass ich mit vielen ungeklärten Fragen als Leser einfach zurückgelassen werde. Manche Sätze waren unvollständig, es fehlten Verben oder Substantive für das bessere Verständnis. So gab es immer wieder Momente, in denen ich ein oder zwei Sätze zurückgehen musste, um zu verstehen, über was die Autorin gerade schreibt.

     

    Die Charaktere waren allesamt recht oberflächlich, ohne jegliche Tiefe. Ich konnte mich weder mit Alexandra noch mit Liam anfreunden, obwohl Liam ein guter Kerl ist. Die anderen Protagonisten gehen regelrecht unter und hinterlassen fast gar keine Spuren. Sie wurden mal erwähnt, tauchten mal hier oder da kurz auf und waren weg. Sie hatten keine richtige Funktion, waren eher nur Lückenfüller.

     

    Die Geschichte hätte SO VIEL Potenzial gehabt, da hätte man echt was daraus machen können. Aber es wurde einfach alles verschenkt und oberflächlich und verwirrend abgehandelt.

     

    Ehrlich gesagt, hat es mir keinen großen Spaß gemacht, die Geschichte ab der Hälfte zu verfolgen. Ich war schon oft davor, sie unbeendet zur Seite zu legen, weil sie mich erstens nicht erreichte und mir zweitens das Gejammer der Hauptdarstellerin tierisch nervte und drittens: weil absolut KEINE Spannung und Tiefe zu den Protagonisten aufkam. Dennoch hielt ich irgendwie kopfschüttelnd durch und hoffte, dass es doch noch irgendwie irgendwann besser wurde. Und ich wurde von Seite zu Seite wieder enttäuscht. Schade um die 12,90 Euro für das Taschenbuch, die hätte ich in ein besseres Buch investieren können!

     

    Dieses Buch bekommt von mir nur 2 Sterne – wegen der tollen Grundidee und dem schönen Cover. Mehr hat dieses Werk meiner Meinung nach nicht verdient.

    Kommentare: 1
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    Tigerlilly94s avatar
    Tigerlilly94vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch, mit dem man sich auseinandersetzen muss
    nichts für zwischendurch...

    ***Cover***
    Das Cover finde ich unglaublich schön. Es ist toll gestaltet, die Farben harmonieren wunderbar miteinander. Allerdings verrät sowohl das Cover als auch der Klappentext nicht besonders viel, weswegen ich sehr neugierig auf das Buch war.

    ***Inhalt***
    Der Anfang des Buches hat mich ehrlich gesagt ziemlich fertig gemacht. Der Verlust, die Trauer, alles ist so emotional und deutlich spürbar, dass es mich völlig überrumpelt hat. Zugegebenermaßen musste ich das Buch ein paar Tage zur Seite legen, bevor ich es weiter lesen konnte. Das ist aber keines Falls schlecht :D Als ich dann weiter gelesen habe, dümpelte ich eine Weile durch die Geschichte und irgendwann habe ich gar nichts mehr verstanden, weil es so verwirrend war. Gerade deswegen habe ich dem Ende entgegen gefiebert, das ich persönlich sehr gelungen finde! Es hat einen roten Faden in die anfängliche Verwirrung gebracht und ich war sogar ein wenig aufgeregt zu erfahren, wie Alex sich entschieden hat. Zuerst dachte ich, sie hätte das Andere gewählt, doch ich bin froh, dass sie es nicht getan hat :)
    Tod, Trauerbewältigung und der Verlust der Selbstkontrolle sind hier die zentralen Themen.

    ***Fazit***
    Zuerst möchte ich mich ganz herzlich bei Christin bedanken, da ich ihr Buch bei einem Gewinnspiel auf fb gewonnen habe (dies beeinflusst aber keineswegs meine Meinung).
    Fictional Reality ist ein Buch, für das man sich Zeit nehmen muss. Durch die verwirrenden Abläufe ist es wichtig, dass man sich auf die Geschichte einlässt, da ist es nicht förderlich, wenn man es "mal eben zwischendurch liest". Ganz besonders gut hat mir die Idee hinter der Geschichte gefallen! Es ist ein schwieriges Thema und die Autorin hat es meiner Meinung nach gut umgesetzt!
    Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der mal etwas neues lesen möchte. Allerdings sollte man nicht zu schwache Nerven haben ...

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    YH110BYvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Starker Anfang, dann aber sehr verwirrend und unrealistisch
    Fictional Reality

    Alexandra ist 17 Jahre alt, als ihre Familie eines Tages bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Nicht nur ihre Eltern, sondern auch auch ihre beiden Schwestern sterben bei dem Unfall. Alex zieht zu ihrer Tante und macht eine schwere Zeit durch. Ihr Kumpel Liam, der selbst seine Mutter im Alter von 6 Jahren verloren hat, hilft ihr dabei. Der Anfang der Geschichte hat mir total gut gefallen, doch dann wurde alles sehr verwirrend und unrealistisch. Auch das Ende der Geschichte konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Der Schreibstil an sich hat mir ganz gut gefallen, doch die Idee der Geschichte an sich hat mir nicht besonders gut gefallen.

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    L
    leseratte_lovelybooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fantasygeschichte mal ganz abseits der ausgetretenen Pfade mit einem neuen Ansatz, leider etwas verwirrend geschrieben!
    Interessante Idee, in der Umsetzung etwas wirr!

    Ich fand die Idee hinter der Geschichte sehr interessant, aber sie hat für mich irgendwie Logikbrüche. Die Lösung kommt relativ spät, dazwischen weiß weder die Hauptfigur noch der Leser, woher die erzeugte Verwirrung und das ungute Gefühl kommt. Die Protagonistin war mir sympathisch, ich habe mit ihrem Verlust mitgelitten, aber dann konnte ich der Geschichte und den Ansichten der Protagonistin irgendwie nicht mehr so ganz folgen. 

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    SaintGermainvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Buch mit sehr wenig Handlung, gar keiner Spannung und einem emotionalem Beginn und Ende.
    Warten auf Godot

    Warten auf Godot (franz. Originaltitel: En attendant Godot) ist ein Theaterstück von Samuel Beckett.
    Zwei Akte lang tritt das Stück statisch auf der Stelle. Um die „unheimliche Stille auf Abstand zu halten“, wird viel mit absurden Diskussionen über Belangloses gestritten und sich wieder versöhnt.

    Dieses Buch hat vieles mit dem oben genannten Theaterstück gemein. Denn in beiden Stücken passiert nichts oder fast nichts.

    Alexandras Familie kommt bei einem Unfall ums Leben, sie hat Erinnerungslücken und kleine mystische Erlebnisse und zieht zu ihrer Tante und lernt dort Liam zu kennen und lieben.

    Soweit die Handlung. Was das folgt ist unspannendes Herumgetue ohne wirkliche Handlung. Ich war einige Male kurz davor das Buch abzubrechen, habe es aber fertig gelesen und wurde durch einen gut geschriebenen Schluss ein wenig versöhnt.

    Der Anfang und das Ende des Buches sind sehr emotional geschrieben, dazwischen ist allerdings nichts Lesenswertes zu finden.

    Das Cover des Buches und der Titel (beides sehr gut gewählt) machten mich sehr neugierig, auch der Klappentext versprach Gutes; leider konnte der Inhalt das nicht halten.

    Fazit: Buch mit sehr wenig Handlung, gar keiner Spannung und einem emotionalem Beginn und Ende.

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    Meine_Magische_Buchwelts avatar
    Meine_Magische_Buchweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte hat durchaus Potenzial, jedoch fehlte es mir bei den Charakteren an Tiefe und die Handlung war zum größten Teil verwirrend.
    Leider etwas zu verwirrend

    Wenn ein Anderer deine Geschichte schreibt, was wärst du bereit zu tun, um sie zu ändern? 
    Der Unfalltod ihrer Familie reißt Alexandra in ein tiefes Loch. Als habe sie nicht genug mit ihren Verlust zu kämpfen, passieren zudem immer häufiger unerklärliche Dinge. In ihr keimt ein schrecklicher Verdacht. Etwas, das alles, woran sie glaubt, auf den Kopf stellt. Doch kann es ihr womöglich auch das wiederbringen, wonach sie sich am meisten sehnt?

    Meine Meinung: 

    Der Schreibstil der Autorin ist fließend und lässt sich gut lesen. Das Buch beginnt auch sehr emotional, so dass es einen selbst komplett mitreißt, ob man möchte oder nicht. Da dachte ich auch sofort, wow, was für ein Buch. Doch leider gilt dies nur für die ersten ca. 50 Seiten, danach nimmt die Spannung schnell ab und die Handlung fließt nur noch seicht dahin.

    Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Alexandra, wodurch man ihren Schmerz und ihre innere Zerrissenheit hautnah zu spüren bekommt.

    Alexandra ist die Hauptprotagonistin und der typische Teenager. Als sie ihre Familie verliert, versinkt sie in tiefer Trauer, aus dem sie keinen Ausweg zu finden scheint. Doch plötzlich bemerkt sie Dinge, die sie sich nicht erklären kann. Obwohl ich ihre Gedanken und auch einige ihrer Entscheidungen nachvollziehen konnte, fiel es mir dennoch schwer, Nähe zu ihr aufzubauen. 

    Liam, der plötzlich auftaucht und Alexandra eine große Stütze wird, blieb mir gänzlich fremd. Ich konnte manche seiner Handlungen nicht so richtig nachvollziehen und es fehlte ihm komplett an Tiefe. 
    Auch bei Alexandra und ihrer Beziehung zueinander fehlte mir leider die nötige Tiefe. 

    Nach dem kurzen emotionalen Teil des Buches wird die Geschichte immer verwirrender und erst zum Ende hin bekommt man etwas Licht hinein, was mir wiederum gut gefallen hat. Das Ende selbst kam dann doch unerwartet und war mir persönlich auch ein wenig zu kurz.

    Fazit:

    Dieses Buch hat mich tatsächlich sehr zwiegespalten. Ich denke, es ist Geschmackssache. Mir war es leider zu verwirrend und mir fehlte hier auch einfach die Tiefe. Dabei hatte die Geschichte echtes Potenzial. 

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    Ginger0303s avatar
    Ginger0303vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein besonderes Buch mit einer besonderen Idee aber leider fehlt die Spannung.
    "Fictional Reality" von Christin C. Mittler

    Inhalt: Wenn ein Anderer deine Geschichte schreibt, was wärst du bereit zu tun, um sie zu ändern? Der Unfalltod ihrer Familie reißt Alexandra in ein tiefes Loch. Als habe sie nicht genug mit ihrem Verlust zu kämpfen, passieren zudem immer häufiger unerklärliche Dinge. In ihr keimt ein schrecklicher Verdacht. Etwas, das alles, woran sie glaubt, auf den Kopf stellt. Doch kann es ihr womöglich auch das wiederbringen, wonach sie sich am meisten sehnt?

    Meine Meinung: Der Anfang war sehr gut. Es war eine Spannung dar, die bis zur Mitte angehalten hatte. Dann lies sie leider immer mehr nach. Der Hauptcharakter war sehr gut dargestellt. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und an manchen Stellen sogar mit ihr mit fühlen. Das Ende fad ich auch gut. Obwohl es nicht wirklich das war, was ich erwartet hatte. Ich hatte mir generell eine komplett andere Geschichte vorgestellt. Trotzdem konnte das Buch mich teilweise überzeugen.

    Fazit: Ein besonderes Buch mit einer etwas anderen Idee und tollen Charaktern.

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    heiholzs avatar
    heiholzvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sympathische Hauptdarstellerin, mit der man einfach mitfühlen muss. Leider kommt die Spannung etwas zu kurz.
    Gute Idee, sympathische Hauptdarstellerin, leider wenig Spannung.

    Die Hauptfigur in diesem Buch ist Alexandra, eine siebzehnjährige Schülerin, die durch einen tragischen Unfall von einer Minute auf die andere ihre gesamte Familie verliert, d.h. ihre Eltern und ihre beiden jüngeren Schwestern. Diese Tragödie stürzt Alexandra in einen Abgrund aus Trauer und Seelenschmerz, aus dem es augenscheinlich kein Entkommen gibt. Der Leser wird sehr stark in die Trauer Alexandras eingebunden und bekommt auf diese Weise eine enge emotionale Bindung zu ihr.
    Ein weiterer Verlust ist der ihres Elternhauses, und so muss Alexandra einen Neuanfang im Haus ihrer letzten verbliebenen Verwandten beginnen. Bei ihrem Start in ein neues Leben stehen Alexandra einige ihrer alten Schulfreunde bei, allen voran Liam, ein Junge, dem sie bisher nicht viel Beachtung geschenkt hat.
    Allerdings geschehen Alexandra immer wieder unerklärliche Dinge, ob in ihrem neuen Zuhause, in der Schule oder auch in ihrem Heimatort, die sich auch dem Leser durch die Lektüre dieses Buches nicht vollständig erschließen. Und so muss man sich als Leser mit den teilweise spärlichen Informationen begnügen, die man erhält. Die Tatsache, dass sich die Hauptfigur ganz plötzlich für eine Romanfigur hält, kann der Leser meines Erachtens nur schwer nachvollziehen, das wäre aber mal ganz spannend gewesen.
    Der Kontakt, der ganz spontan zwischen Alexandra und "ihrer" Autorin zustande kommt, ist eines der wenigen Highlights in diesem Buch, diese Kapitel haben mir recht gut gefallen. Allerdings kann ich mich mit dem Ende des Buches nicht anfreunden. Nach diesem Leidensweg Alexandras wäre meiner Meinung nach mal ein Happy End fällig gewesen.
    Beim Lesen des Klappentextes habe ich mich auf ein Buch gefreut, dass Spannung und auch ein bisschen Mystik versprach, aber mystisch ist dieses Buch leider nicht, und auch die Spannung kommt ein wenig zu kurz. Trotzdem habe ich es recht schnell gelesen, und die Protagonistin war mir sehr sympathisch.

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    Lalaluluvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Idee. Nicht so gute Umsetzung. Aber trotzdem schön.
    Gute Idee. Nicht so gute Umsetzung. Aber trotzdem schön.

    Klappentext:


    Wenn ein Anderer deine Geschichte schreibt, was wärst du bereit zu tun, um sie zu ändern? Der Unfalltod ihrer Familie reißt Alexandra in ein tiefes Loch. Als habe sie nicht genug mit ihrem Verlust zu kämpfen, passieren zudem immer häufiger unerklärliche Dinge. In ihr keimt ein schrecklicher Verdacht. Etwas, das alles, woran sie glaubt, auf den Kopf stellt. Doch kann es ihr womöglich auch das wiederbringen, wonach sie sich am meisten sehnt?



    Meinung:


    Ich finde das Thema von Tod und Verlust ist gut angegangen. Alexandra geht finde ich angemessen damit um. Also nicht zu leicht fertig aber auch nicht so deprimiert das es den Leser erdrückt. Dazu trägt zum Teil der Umzug bei und die Familie die ihr Helfen will. Auch wenn sie sie zum Teil zurückweist aber den Kleinen Declan kann sie ja nicht zurückweisen. Auch wenn er sie sehr an ihre kleine tote schwester erinnert. 
    Das Alexandra sich den Problemen bzw. Ängsten stellt finde ich zeugt von Charakter stärke. Dies finde ich an Hauptprotagonisten immer sehr schön. Auch das sie die Hilfe ihrer Freunde in anspruch nimmt um sich den Ängsten zu stellen finde ich gut.
    Manchmal hatte ich große Schwierigkeiten das Geschehen zu verstehen weil die Sätze von einem zum anderen Thema gesprungen sind und dann wieder zurück. Generell hatte ich aufgrund der Sätze Verständnis Probleme.
    Auch fand ich die Erkenntnis, dass sie eine Figur aus einem Buch ist, zu wenig erläutert und somit sehr schwer nachzuvollziehen.
    Ich finde die Idee an sich echt und auch die Charaktere mag ich sehr, aber ich hätte dem Buch noch ein Jahr entwicklung gegeben. So das alle Verständnis Probleme ausgemerzt werden könnten.
    Also an sich ne super schöne Idee, nur an der Umsetzung hat es ein wenig gehapert.Trotzdem hat mir das Buch ganz gut Unterhalten

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ChristinCMittlers avatar

    Herzlich Willkommen zur Leserunde von "Fictional Reality" :)


    Der Tagträumer Verlag und ich verlosen 15 Ebooks, damit wir uns zusammensetzen und lesen können. Natürlich sind auch diejenigen herzlich eingeladen, die das Buch bereits besitzen.


    Es ist ein Roman mit einer Spur Phantastik und (hoffentlich) vielen verschiedenen Emotionen.
    Jeder Spaß an einer Geschichte hat, in der man die Realität (und vielleicht sogar die Logik) mal beiseite legt, ist herzlich eingeladen :)


    Damit ihr wisst, worum es geht, hier noch einmal der Klappentext:


    Wenn ein Anderer deine Geschichte schreibt, was wärst du bereit zu tun, um sie zu ändern?

    Der Unfalltod ihrer Familie reißt Alexandra in ein tiefes Loch. Als habe sie nicht genug mit ihrem Verlust zu kämpfen, passieren zudem immer häufiger unerklärliche Dinge. In ihr keimt ein schrecklicher Verdacht. Etwas, das alles, woran sie glaubt, auf den Kopf stellt. Doch kann es ihr womöglich auch das wiederbringen, wonach sie sich am meisten sehnt?







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    Letzter Beitrag von  ChristinCMittlervor einem Jahr
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