Christin Henkel

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Christin HenkelJuhu, berühmt! Ach nee, doch nich'
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Juhu, berühmt! Ach nee, doch nich'
Juhu, berühmt! Ach nee, doch nich'
 (3)
Erschienen am 10.01.2017

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Rezension zu "Juhu, berühmt! Ach nee, doch nich'" von Christin Henkel

Kla-Ka-Son...
pardenvor 2 Jahren

KLA-KA-SON...

Christin Henkel? Wer zum Teufel ist das? Das jedenfalls dachte ich, als ich das Buch zum ersten Mal sah. Meine Freundin konnte mir da nicht wirklich weiterhelfen, da sie das Buch zwar geschenkt bekommen, es aber noch nicht gelesen hatte. 'Wie wäre es, wenn Du es herausfindest?', grinste sie und drückte mir das Buch in die Hand. Skeptisch begann ich zu blättern, doch als ich nach einigen Zeilen das erste Mal grinsen musste, entschied ich mich, die angebotene Leihgabe tatsächlich anzunehmen.

Was Christin Henkel in diesem episodenhaft erzählten Buch schnell deutlich werden lässt: sie will nicht den ihr vorgezeichneten Weg gehen, sie will nicht mit Mitte zwanzig im Dorf ihrer Familie in Süd-Thüringen versauern und daher nicht ihren Lebensplan mit bravem Ehemann und zwei Kindern beschließen, vielleicht noch als Musiklehrerin an der Schule in der nächstgelegenen Kleinstadt. Aber was sie will, ist ihr eigentlich auch nicht so klar, und so zieht sie wenig planvoll mal nach Berlin zum Rumkünstlern, mal nach Südfrankreich an den Strand zum Surfen, mal nach München zum Studium der Komposition. Ob an der Musikhochschule, bei klassischen Meisterkursen oder beim Hamburger Popkurs - Christin hat an allem teilgenommen, jedoch nie das Richtige für sich gefunden. Ihren Weg durch den verrückten Irrgarten der Musikbranche zeichnet Christin Henkel in diesem Buch nach - mit all seinen Absurditäten und Fehlschlägen.

Mit viel Humor und Ironie erzählt Christin von ihren Aufs und Abs auf ihrem Weg und davon, dass der gesuchte Platz sich womöglich auch zwischen den Stühlen finden lässt. Dabei erhält der Leser ungewohnte und durchaus amüsante Einblicke in das verrückte Treiben der Musikbranche, die Eitelkeiten und Besonderheiten der Künstler und Produzenten, Klischees inbegriffen, die Oberflächlichkeit und Kurzlebigkeit der Szene. Jeder bekommt da sein Fett weg, aber meist nicht unter der Gürtellinie, und da Christin Henkel auch sich selbst immer wieder auf die Schippe nimmt, stoßen auch kleine Bösartigkeiten zwischendurch nicht wirklich auf. Oftmals musste ich grinsen oder auch laut lachen, und so gestaltete sich die Lektüre ungemein kurzweilig.

Wer oder was Christin Henkel nun ist? Das wusste die Autorin lange wohl selbst nicht so recht. Doch durch viele Versuche und Irrtümer hat sie es schließlich geschafft, eine Nische für sich zu entdecken: Sie gewann zahlreiche Song Slams, tourte quer durchs Land und nahm schließlich ihr erstes Album auf. Ihre erste Platte heißt konsequenterweise 'KlaKaSon', denn wenn man versucht, ihren Stil zu umschreiben, dann läuft es wohl auf eine Mischung aus KLA-vier, KA-barett und Chan-SON heraus. Ukulele spielt sie aber auch. Einzelne Songtexte Christin Henkels sind in dem Buch ebenfalls abgedruckt, so dass der Leser sich einen ersten Eindruck von ihrer Art Musik machen kann. Wenn man dann noch googelt, wird man auch rasch fündig:





Ob einem diese Art Musik nun gefällt oder nicht - die junge Frau hat nicht klein beigegeben, obwohl es aureichend Anlässe dazu gegeben hätte. Dem zolle ich in jedem Fall Respekt. Und der schwarze Humor durchzieht nicht nur dieses vorliegende Buch, sondern offensichtlich auch Christin Henkels Songtexte, so dass ich mir vorstellen könnte, dass sie auch in Zukunft bei Auftritten erlebt werden kann wie bei 'Nightwash' oder der Sendung von Dieter Nuhr. Dazu wünsche ich viel Erfolg!


© Parden

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L

Rezension zu "Juhu, berühmt! Ach nee, doch nich'" von Christin Henkel

I love Panda + Carmen Nebel
LeKovor 2 Jahren

 Titel: Juhu, berühmt! Ach nee, doch nich'

Autorin:Christin Henkel

Genre:Roman

Version:Taschenbuch, eBook

Erschienen:10. Januar 2017

Seitenzahl:272

Verlag:Knaur



Inhalt (übernommen):

Christin Henkel hat ein Faible für Prokrastination, einen Hang zum Liebeskummer und einen tiefschwarzen Humor. Die junge Kabarettistin ist hochtalentiert, aber jenseits der Musik lauern die Fettnäpfchen. In "Juhu, berühmt! – Ach nee, doch nich‘." erzählt sie vom schweren Weg, sich selbst zu finden, vom seltsamen Treiben in der Musikbranche und davon, wie ein Label versuchte, aus ihr eine Helene Fischer zu machen. Am Ende hat sie etwas, das ihr niemand nehmen kann und alle aus den Händen reißen: ihre erste eigene Platte "KlaKaSon".
Die Singer-Songwriterin war mit "Surflehrer Klaus", der Burn-out hat und "Juhu verliebt! Ach nee, doch nich'" zu Gast bei Nightwash, Sebastian Puffpaff oder Dieter Nuhr und verzaubert regelmäßig mit ihren zarten Tönen und sarkastischen Texten das Publikum. 

Über die Autorin (übernommen):

Christins Kindheit spielte sich irgendwo zwischen Wald, Freibad und Musikschule ab. Nach dem Abitur zog es die Thüringerin zum Rumkünstlern nach Berlin, fünf Jahre später zum Kompositionsstudium nach München. Ob an der Musikhochschule, bei klassischen Meisterkursen oder beim Hamburger Popkurs, überall war Christin dabei, gehörte aber nie so richtig dazu. Erst 2013 wurde ihr klar, wofür ihre rätselhaften Talente zu gebrauchen sind: Sie gewann zahlreiche Song Slams, tourte quer durchs Land und nahm ihr erstes Album auf.

Wenn Christin nicht auf der Bühne steht, vertont sie Filme, Werbung und Hörspiele, komponiert Kammermusikstücke oder arbeitet an ihrer Karriere als Profi-Surferin.


http://christinhenkel.wixsite.com/juhuberuehmt


Meine Meinung:

Bevor ich das Buch bei Knaur entdeckt habe, kannte ich Christin Henkel nicht.

Der Klappentext hat mich durch den Humor und Ironie sehr angesprochen. Danach schaute ich, was Christin Henkel für Musik macht und fand sie und die Musik sofort klasse.

Da war für mich klar, dass Buch muss ich lesen.


Das Cover zeigt Christin Henkel mit einer Ukulele im Wasser.

Auf dem Foto erkennt man gleich, dass Christin etwas verrückt sein muss und das ist sie tatsächlich auch irgendwie aber genau das macht sie sympathisch.


Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen, da es sehr umgangssprachlich, sehr frech und mit jugendlichem Slang geschrieben ist. Dadurch ist das Buch an manchen Stellen sehr komisch bis lustig. Ich habe viel beim Lesen des Buches gelacht oder zumindest geschmunzelt.


Es ist direkt aus der Sicht (in der Ich-Form) von Christin geschrieben. Was es dadurch sehr authentisch macht, außerdem basiert das Buch auf wahren Begebenheiten.

Es sind „einzelne“ Geschichten, die jedoch als Gesamtes gelesen werden können.


Was Christin ebenfalls mag, sind Dialekte und Klischees, wie im Buch sehr gut erkennbar ist.

Außerdem werden viele lustige Vergleiche aus dem wahren Leben gezogen.

Ich habe zum Beispiel sehr über folgende Textpassage gelacht:“Das ist wie bei den bescheuerten Strebern in der Schule, die stehts beteuern, sie hätten überhaupt nicht gelernt und erhielten mit absoluter Sicherheit eine glatte Fünf, und dann ist plötzlich zu hören; Huch eine Eins!“


Außerdem finde ich gut, dass im Buch ganze Liedertexte von Christin abgedruckt sind, ich habe diese dann ebenfalls mit Ton parallel gehört und lesen.



Fazit:

Für alle Leser, die Spaß an witzig und kurzweilig erzählten Geschichten einer jungen Musikerin haben. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und gebe daher dem Buch 4 von 5 Büchersternen.

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