Christina Baker Kline

 4,5 Sterne bei 227 Bewertungen
Autorin von Der Zug der Waisen, Der Zug der Waisen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christina Baker Kline (© Karin Diana, c/o William Morrow / Quelle: Random House)

Lebenslauf von Christina Baker Kline

Erschreckend schöne Literatur: Christina Baker Kline wird 1964 in Cambridge, England geboren und wächst dort und an verschiedenen Orten der USA auf. Sie studiert Englisch in Yale und schließt mit einem BA ab, anschließend macht sie ihren MA in Literaturwissenschaft in Cambridge und ihren MFA an der University of Virginia und wird dabei mit mehreren Stipendien gefördert. Nach ihrem Studium unterrichtet sie selbst Kreatives Schreiben, Lyrik, Literaturtheorie und Frauenstudien an den Universitäten, an denen sie studiert hat und der NYU. Zusätzlich veröffentlicht sie einige Romane und Essays und Artikel in verschiedenen Zeitungen wie der New York Times und dem San Francisco Chronicle. Sie beschäftigt sich darin mit Themen wie Kindererziehung und Trauerbewältigung. Gemeinsam mit ihrer Mutter veröffentlichte sie zudem ein Buch über feministische Mütter und Töchter. Besonderes Aufsehen erregte ihr Roman „Orphan Train“ von 2013, der insgesamt über zwei Jahre auf der Bestsellerliste der New York Times stand, darunter 5 Wochen auf dem ersten Platz. Er wurde in 40 Länder verkauft und erschien "2014 unter dem Titel „Der Zug der Waisen“ als erstes Buch der Autorin in Deutschland. Auch der Roman „Die Farben des Himmels“, der 2018 erschienen ist, brachte der Autorin große Aufmerksamkeit. Darin geht es um den verstorbenen Künstler Andrew Wyeth und seine Beziehung zu Christina Olson, die das Subjekt seines Gemäldes „Christinas Welt“ darstellt. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und drei Söhnen in einem alten Haus in Montclair in New Jersey, ihre freie Zeit verbringt sie jedoch in einem noch älteren Haus in Southwest Harbor in Maine.

Alle Bücher von Christina Baker Kline

Cover des Buches Der Zug der Waisen (ISBN: 9783442481613)

Der Zug der Waisen

 (184)
Erschienen am 12.12.2016
Cover des Buches Die Farben des Himmels (ISBN: 9783442489855)

Die Farben des Himmels

 (18)
Erschienen am 18.11.2019
Cover des Buches Die Insel am Ende der Welt (ISBN: 9783442492770)

Die Insel am Ende der Welt

 (2)
Erschienen am 18.07.2022
Cover des Buches Der Zug der Waisen (ISBN: 9783844517378)

Der Zug der Waisen

 (22)
Erschienen am 10.11.2014
Cover des Buches Orphan Train (ISBN: 9780061950704)

Orphan Train

 (1)
Erschienen am 28.10.2014

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Christina Baker Kline

Cover des Buches Die Insel am Ende der Welt (ISBN: 9783442492770)
S

Rezension zu "Die Insel am Ende der Welt" von Christina Baker Kline

Gelungene Lektüre
Simone_081vor 20 Tagen

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es bietet einen interessanten Einblick in eine mir bis dahin unbekannte Thematik. Auch gibt es einige Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen. Ein sehr gutes, aber trauriges Buch.

Was man eventuell kritisieren könnte, ist, dass die Figuren ein wenig eindimensional sind. Die Armen sind immer gut (das ändert sich auch nicht), die Reichen immer hochnäsig und "schlecht" (auch das ändert sich nicht).

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Cover des Buches Der Zug der Waisen (ISBN: 9783442481613)
Rodrik-Andersens avatar

Rezension zu "Der Zug der Waisen" von Christina Baker Kline

Unterhaltsam, aber nur mäßig spannend
Rodrik-Andersenvor 4 Monaten

Die 17-jährige Molly muss Sozialstunden bei der Witwe Vivian ableisten. Anfangs ist sie darüber nicht sonderlich glücklich. Doch bald stellt sie fest, dass es sich bei der alten Frau um eine Waise handelt, die Ende der 20er Jahre ihre Familie verloren hat und deshalb von New York aus mit dem Zug in den Mittleren Westen verfrachtet worden ist, um bei einer neuen Pflegefamilie unterzukommen. Wie es der Zufall will lebt auch Molly bei Pflegeeltern, wo es immer wieder zu Reibereien kommt. Ob sie von Vivian und ihrem Beispiel lernen kann?

Der Roman, der sich auf Tatsachenberichten stützt, zeichnet sich durch die Anwendung des klassischen Ansatzes aus, bei dem zwischen Szenen aus der Vergangenheit und der Gegenwart abwechselnd hin und her gesprungen wird. Dadurch werden zwei Geschichten parallel erzählt. Diese Vorgehensweise kommt insbesondere zum Tragen, wenn die Handlungsstränge letztlich zusammengeführt werden oder sich gegenseitig befruchten (Stichwort: Aha-Effekt). Falls es allerdings nur wenige Berührungspunkte gibt, dann besteht die Gefahr, dass keine der beiden Geschichten ihr jeweiliges Potenzial vollständig entfalten kann. Letzteres ist für mich bei diesem Roman passiert. Das mag auch der Grund sein, warum bei mir beim Lesen über weite Strecken kaum Spannung aufkommen wollte. Erst gegen Ende, als Vivian ihren Platz in der Welt gefunden hat und aufzublühen beginnt, fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Fazit: Bei „Der Zug der Waisen“ handelt es sich um einen unterhaltsamen Roman, der auf Tatsachenberichten beruht. Allerdings vermochten es die beiden Erzählstränge nicht, mich zu packen. Hätte sich die Autorin ausschließlich auf Vivians Werdegang konzentriert, wäre bestimmt eine spannendere und wahrhaft bewegende Geschichte daraus geworden.

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Cover des Buches Die Insel am Ende der Welt (ISBN: 9783442492770)
vipfotos avatar

Rezension zu "Die Insel am Ende der Welt" von Christina Baker Kline

Sträflingskolonie Australien …
vipfotovor 5 Monaten

Die Insel am Ende der Welt

Sträflingskolonie Australien …

Diane Jordan

„Zwei Frauen. Eine Insel am Ende der Welt. Und die Hoffnung auf Freiheit, die sie vereint.“ Hört sich das nicht spannend und aufregend an? Mein neuester Roman „Die Insel am Ende der Welt“ von Christina Baker Kline beginnt mit einem Prolog in Australien, um dann mit dem Anfang der Geschichte in London um 1840 zu starten. Ich freue mich riesig, denn das Buch ist faszinierend geschrieben und übt einen großen Reiz auf mich aus, ähnlich wie früher Western, Piraten- oder Abenteuergeschichten. Der Klappentext ist super. Das Cover ein wahrer Eyecatcher, der mich sofort anspricht. Als Betrachter sieht man eine junge Frau, die zum Betrachter abgewandt steht. Sie trägt einen blauen langen Rock, eine Stola und eine Lederhebammentasche, wie sie früher auch Ärzte hatten. Des Weiteren sieht man den Ozean und am Horizont einen alten Segler, die Szene weckt Sehnsucht nach der „weiten Welt“ und macht irgendwie Reiselust. Zart angedeutet ist im oberen Teil des Buchdeckels ein Umriss eines Globus sowie ein Kompass, was mir sehr gut gefällt. Der Titel des Romans ist in feuerrot gedruckt, dies steht für mich als Warn- und Signalfarbe, symbolisiert aber auch Leidenschaft, Liebe oder Selbstbewusstsein. Die Protagonisten „Hebamme Hazel“, „die schwangere Evangeline“ oder auch „Mathinna“ sind fein erdacht und authentisch beschrieben. Ich mag diese drei unterschiedlichen Frauen sehr und kann mir auch gut vorstellen, dass sie so tatsächlich mal gelebt haben. Der Schreibstil und die Wortwahl, der mir vorher unbekannten Autorin, gefallen mir gut. Ich „sauge“ das Geschriebene auf, wie ein Schwamm. Der Plot ist unglaublich spannend und mitreißend. Ich mag das Buch kaum aus der Hand legen, der Spannungsbogen wird durchweg gehalten. Die Beschreibungen sind gelungen und lassen mein Kopfkino anspringen. Das Schicksal der vorher genannten Romanfiguren geht mir unter die Haut und berührt mich sehr. „Diebstahl, Haftstrafe, Verbannung ans andere Ende der Welt“, das muss man erst mal sacken lassen, als Leser. Der Schiffsalltag und die Überfahrt auf der „Medea“ wird eindrucksvoll geschildert. Ich fühle den dramatischen Überlebenskampf, die Dramatik, die Machtlosigkeit und das Ausgeliefertsein von den verurteilten Frauen beim Lesen jeder Seite. Ich konnte die Handlung dadurch perfekt nachfühlen. Als Leser erfährt man einiges über das zurzeit übliche und geltende Strafrecht, dass in London gilt. Aber auch über die sozialen- und politischen Verhältnisse. Der Autorin gelingt es hervorragend, die Stimmung die beim Gefangenentransport auf der „Medea“ herrscht, an den Leser zu übermitteln. Die Sträflingsschiffe waren oft in erbärmlichen Zuständen, die Not der Menschen also groß und sie mussten einen enormen Überlebenswillen und eine gute Gesundheit mitbringen, um überhaupt in der „neuen, fernen Welt“ anzukommen. Bis sich endlich ein kleiner „Hoffnungsschimmer am Horizont“ zeigt, müssen die Romanfiguren nicht nur einiges erleiden und erdulden, sondern auch einige schwere Entscheidungen treffen, was die Dinge für mich dramatisch erscheinen lässt. Ich bin jedenfalls bis zur letzten Seite von diesem tollen Roman begeistert und möchte auch nicht zu viel verraten oder spoilern. Am besten lest ihr das Buch selbst, es lohnt sich!!!! Und by the way: Die Kolonisierung erfolgte zunächst ohne Sträflinge, drohte aber wegen eines Arbeitskräftemangels zu scheitern. Daraufhin wurden in der Zeit von 1840 bis 1868 unzählige Sträflinge dorthin verbracht, wie auch die in dem vorliegenden Roman genannten Frauen.

Inhalt:

London 1840: Die junge Hebamme Hazel wird wegen Diebstahls zu einer Haftstrafe in einer australischen Sträflingskolonie verurteilt – eine Verbannung ans Ende der Welt. Der Schiffsalltag auf der Überfahrt ist hart, und die verurteilten Frauen sind der männlichen Besatzung schutzlos ausgeliefert. Trost und Freundschaft findet Hazel bei Evangeline, einer schwangeren Mitgefangenen. Sie verspricht der ehemaligen Gouvernante, ihr Kind sicher in die neue Welt zu bringen. Doch das Schicksal stellt die Frauen auf eine harte Probe, und als Hazel in Australien an Land geht, steht sie schon bald vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens ...

Die Autorin:

Christina Baker Kline wuchs in England und in den Vereinigten Staaten auf. Sie hat Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtet und sich als Buchautorin und Herausgeberin von Anthologien einen Namen gemacht. Ihr Roman "Der Zug der Waisen" war in den USA ein großer Erfolg und hielt sich monatelang an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste. Mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt die Autorin in Montclair, New Jersey.

Weitere Bücher:

Der Zug der Waisen, Die Farben des Himmels, u.v.a.

Fazit:

***** Der Roman „Die Insel am Ende der Welt“ von Christina Baker Kline ist im Goldmann Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 432 spannende und packende Seiten, die mich sehr berührt haben. Erschreckend finde ich zudem, dass man, für aus heutiger Sicht „kleine Verbrechen“, solche Gerichtsurteile und Vollstreckungen erdulden und erleiden musste. 

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Gespräche aus der Community

"Der Zug der Waisen" von Christina Baker Kline ist ein bewegender Roman über ein vergessenes Kapitel amerikanischer Geschichte und über eine unerwartete Freundschaft. In den USA war der Roman ein absoluter Überaschungserfolg, der sich wochenlang an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste hielt.

"Der Zug der Waisen" erscheint bei Goldmann am 10. November 2014, wir stellen für eine Leserunde 30 exklusive Vorab-Exemplare zur Verfügung. Die Gewinner der Bücher stehen fest: Leselea, BookfantasyXY, sunflower130280, Pelikanchen, mecedora, mabuerele, Rheinmaingirl, miro76, mimimaus01, Sophiiie, hermine, Robbi6, Toolkat, Irmi_Bennet, Buchswagger, britta70, Cupcakes2, Bella5, Lrvtcb, harakiri, Brilli, -Viki-, Xirxe, Mohnschnitte, SweetSmile, Gotti, tiggger, Kitai, angie126 und Arizona

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401 BeiträgeVerlosung beendet
Irmi_Bennets avatar
Letzter Beitrag von  Irmi_Bennetvor 8 Jahren
Meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Christina-Baker-Kline/Der-Zug-der-Waisen-1114294893-w/rezension/1129258388/ 4,5 Sterne von mir dafür. Mein Leseeindruck wird selbstverständlich noch gestreut - amazon, mayersche, bücher.de ... Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! Ein wunderbares Buch, das in meiner Familie generationsübergreifend für einigen Gesprächsstoff sorgte!

Zusätzliche Informationen

Christina Baker Kline im Netz:

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von 138 Leser*innen aktuell gelesen

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