Christina Berndt

 4.1 Sterne bei 24 Bewertungen
Autorin von Resilienz, Zufriedenheit und weiteren Büchern.
Christina Berndt

Lebenslauf von Christina Berndt

Dr. Christina Berndt, geboren 1969 in Emden, beschäftigt sich bei der Süddeutschen Zeitung mit den Themenbereichen Medizin und Lebenswissenschaften. 1988 begann sie ihr Studium der Biochemie mit dem erklärten Ziel, Wissenschaftsjournalistin zu werden. Mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes studierte sie in Hannover und an der Universität Witten/Herdecke. Im Anschluss daran arbeitete sie zunächst wissenschaftlich - während ihrer Doktorarbeit am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, für die sie mit dem Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft für Immunologie ausgezeichnet wurde. Schon während ihrer Promotion schrieb sie für die Rhein-Neckar-Zeitung über Medizin und Forschung. Es folgten Praktika bei der Deutschen Presseagentur, dem Süddeutschen Rundfunk, dem Spiegel, Bild der Wissenschaft und der Süddeutschen Zeitung, zu deren Redaktion sie seit März 2000 gehört. Im Jahr 2006 erhielt sie den European Science Writers Award und im Jahr 2013 den Wächterpreis der Tagespresse für ihre Enthüllungen der Transplantationsskandale. Zudem wurde sie für den Henri-Nannen-Preis 2013 in der Kategorie Investigation nominiert und unter die Top 3 der "Wissenschaftsjournalisten des Jahres 2013" gewählt. 2013 erschien auch ihr Bestseller "Resilienz - Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft", der inzwischen in zehn Sprachen publiziert wurde.

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Neue Rezensionen zu Christina Berndt

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Rezension zu "Zufriedenheit" von Christina Berndt

Zufriedenheit gibt es beim Lesen gratis dazu
Simi159vor 5 Monaten

Christina Berndt  begibt sich in ihrem Sachbuch zusammen mit dem Leser auf die  Suche nach Zufriedenheit. Oft suggerieren andere Ratgeber, dass Glück das Höchste Gut ist, nachdem man streben sollte. Doch Glück ist so flüchtig und leider nur selten von längerer Dauer. 

Und so ist nicht die Jagt nach Glück und das Streben nach immer mehr die Lösung für Zufriedenheit, sondern ein Besinnen auf das was man kann. 

Weniger ist mehr. Wir müssen nicht 24 Stunden und 7 Tage die Woche glücklich sein.


Wie zufrieden jeder Leser ist, bzw. wieviel zur vollkommenen Zufriedenheit fehlt, kann mit Hilfe verschiedener, leichter Selbsttests ausgerechnet und herausgefunden werden. Eine Skalierung-wie ist es bei mir, und wie ist es beim Rest der Welt- gibt es von der Autorin gleich dazu.

Vielleicht ist zwischen Wunsch und Wirklichkeit gar nicht so ein großer Unterschied. Und es bedarf einfach nur mal einer etwas anderen Sicht auf das eigene Leben.


Christina Berndt stellt dabei nicht unbedingt viel Neues in ihrem Buch vor, eher ist es ein umfassendes Bild das bei der Lektüre entsteht, das einen innerlich ankommen und Gelassen werden läßt. Denn vieles kennt man schon als Weisheiten von den eigenen Großeltern. Und egal ob man jetzt zur Gruppe der Rastlosen, Hirndoper, Downshifter, Perfekten, Genügsamen oder Friedvollen gehört, wird man in dem Buch Antworten finden. (Eine Einteilung + Zugehörigkeit, zu welcher dieser Gruppen man gehört, gibt es im Buch).


Flüssig und unterhaltsam geschrieben, kurzweilig und informativ macht es sehr viel Spass dieses Buch zu lesen. Die innere Zufriedenheit stellt sich dabei schon fast von ganz allein ein. Das Lebensnahe, nicht so wissenschaftliche- pragmatische ist das, was mir persönlich am Besten gefallen hat. Auch wenn vieles vom Inhalt her nicht neu und mir sogar schon bekannt war.


5 STERNE.

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Rezension zu "Resilienz" von Christina Berndt

Lohnt sich nicht. Nettes Prinzip, aber zwei bis drei Blogartikel hätten es auch getan.
KKahawavor 10 Monaten

In "Resilienz" von Christina Berndt geht es um die psychische Widerstandskraft. Diese ist enorm wichtig für Selbstständige, meiner Meinung nach vor allem für Schriftsteller und Schriftstellerinnen. Denn besonders im Kontakt mit Lektoren und Verlagen gehören Samthandschuhe nicht zum Inventar, und als Autor ist man häufig mit Absagen, scharfer Kritik und im Social Media Bereich vielleicht auch Ungerechtigkeiten konfrontiert.

 

Stärken und Schwächen

Je nach dem, worauf du in Sachbüchern und Ratgebern stehst, hat Resilienz von Christina Berndt eine gewisse Stärke oder Schwäche. Ich persönlich habe es als Schwäche aufgefasst. Es geht darum, dass die Autorin ausschließlich Referenzen, Anekdoten und wahre Geschichten erzählt, um das Prinzip der Resilienz zu erklären. Es geht null um den Leser oder die Leserin, es geht nur um einen vorgefertigten Inhalt, mit dem du dich als Leser zu identifizieren hast. Schaffst du das nicht, bist du mit diesem Buch aufgeschmissen. Ich muss gestehen: Ich habe es nicht geschafft. Nachdem ich das Prinzip der Resilienz begriffen habe, waren mir die darauffolgenden 150 Seiten Beispiele, die untermalen sollten, was man auf Seite 20 bereits verstanden hat, einfach zu viel. Es ist nett, Anschauungsmaterial zu haben und ich weiß es zu schätzen, welche Recherche dahinter steht. Aber als intellektuelle Information darüber, wie du, der Leser, mit Resilienz weiterkommen kannst, hätte statt dem 288 Seiten starken Ratgeber ein 30-seitiger Artikel diesen Platz einnehmen können.

...

Die vollständige Rezension kannst du in Kürze bei Show, don't tell lesen.

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Rezension zu "Zufriedenheit" von Christina Berndt

Praktische Denkanstöße
daydreaminvor 2 Jahren

Diesen Ratgeber von Dr. Christina Berndt habe ich bei einem Fragefreitag bei Lovelybooks gewonnen. Lange Zeit verstaubte er in meinem Regal, weil ich der Meinung war, ich bräuchte jetzt gerade keine Ratschläge. Gelesen habe ich das Buch letztendlich in den letzten Wochen, in denen mir das Jonglieren mit Job, Abschlussarbeit, sozialem Leben und Zeit für mich selbst nur noch selten gelang. 


Tatsächlich hätte ich kaum ein besseres Buch wählen können. Was Christian Berndt auf insgesamt 231 Seiten schreibt, ist absolut logisch und gewiss kein Hexenwerk. Trotzdem denkt man im Alltag viel zu selten an die banalsten Dinge, die zu einer höheren Zufriedenheit führen können. Das Buch hat mich oft daran erinnert, wie einfach aber effektiv ich mein Wohlbefinden wieder steigern kann. Es enthält viele praktische Tipps und Anstöße für das tägliche Leben, die mich auch nach dem Beenden der Lektüre begleiten und an die ich mich täglich zu erinnern versuche. 


Das Buch enthält außerdem einige Selbsttests, Fallbeispiele, viele Studien und ihre Ergebnisse. Besonders letztere fand ich oft sehr interessant und ab und an auch wirklich überraschend. Ich habe gelernt, dass wirklich jeder Zufriedenheit aktiv lernen und steigern kann. Die äußeren Umstände und Gene spielen zwar eine Rolle, letztendlich ist jedoch alles eine Frage der Einstellung und der Macht der eigenen Gedanken. Das hat mir unglaublich viel Hoffnung gemacht und Hoffnung ist ein großer Antrieb auf dem Weg zum zufriedeneren Leben, wie Christina Berndt schreibt. 


Gut gefallen haben mir auch die extrem vielen Referenzen und das ausführliche Literaturverzeichnis. Der ein oder anderen Referenz werde ich definitiv noch folgen, um etwas mehr über das Thema zu erfahren. 

Fazit

Zufrieden zu sein kann man aktiv erlernen und Christina Berndt zeigt in diesem Buch warum und wie das genau geht. Viele Abschnitte habe ich gelesen und danach ging mir der Gedanke "Logisch, dass dieses Verhalten zufrieden macht, warum vergesse ich das nur so oft?" durch den Kopf. Die Lektüre gibt jedem Menschen in jeder Lebenslage praktische Tipps an die Hand, um genau diese Verhaltensweisen im täglichen Leben zu etablieren. Ich habe das Buch zu genau der richtigen Zeit gelesen und möchte mich hiermit nochmal bei Lovelybooks, dem dtv Verlag und Christina Berndt für das Buch bedanken! 

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Gespräche aus der Community

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Fragefreitag mit Christina Berndt

Wann wart ihr zum letzten Mal einfach so richtig zufrieden? Wann habt ihr zuletzt nicht ständig darüber nachgedacht, wie ihr noch mehr aus euch herausholen könntet? Wenn ihr nach einem solchen Moment verzweifelt in den Untiefen eures Gehirnes suchen müsst, dann wird es Zeit etwas zu ändern!

Christina Berndt erklärt in Ihrem Sachbuch „Zufriedenheit“ wie man die eigene Zufriedenheit steigern, ja sogar trainieren, kann.

Wollt ihr gerne mal wieder einfach zufrieden mit der Welt sein? Dann nutzt die Chance und stellt Christina Berndt eure Fragen!

Mehr zum Buch
Sind Sie schon zufrieden oder nur glücklich? Selbstoptimierung ist in: Ständig plagen wir uns mit dem Gedanken, wie wir noch präziser, effektiver, effizienter mit unseren Ressourcen umgehen und das Beste aus uns und dem Alltag herausholen können. Leider ist das Ergebnis oft gar nicht so wie erhofft. Das Streben nach dem Optimum kann ganz schön unglücklich machen. Dann ist es Zeit innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wie man die eigene Zufriedenheit steigern kann, erforscht Christina Berndt in diesem wissenschaftlich fundierten Sachbuch. Was läuft im Gehirn ab, welche genetischen Faktoren spielen eine Rolle, welche sozialen? Ein Zufriedenheitstraining zeigt, wie man an Resilienzfaktoren wie Dankbarkeit, Optimismus und Autonomie arbeiten kann. Zufriedenheit bedeutet nicht Stillstand, sondern eröffnet neue Wege.
Hier findet ihr noch mehr Informationen zum Buch

Über die Autorin
Dr. Christina Berndt, geboren 1969 in Emden, beschäftigt sich bei der Süddeutschen Zeitung mit den Themenbereichen Medizin und Lebenswissenschaften. 1988 begann sie ihr Studium der Biochemie mit dem erklärten Ziel, Wissenschaftsjournalistin zu werden. Mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes studierte sie in Hannover und an der Universität Witten/Herdecke. Im Anschluss daran arbeitete sie zunächst wissenschaftlich - während ihrer Doktorarbeit am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, für die sie mit dem Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft für Immunologie ausgezeichnet wurde. Schon während ihrer Promotion schrieb sie für die Rhein-Neckar-Zeitung über Medizin und Forschung. Es folgten Praktika bei der Deutschen Presseagentur, dem Süddeutschen Rundfunk, dem Spiegel, Bild der Wissenschaft und der Süddeutschen Zeitung, zu deren Redaktion sie seit März 2000 gehört. Im Jahr 2006 erhielt sie den European Science Writers Award und im Jahr 2013 den Wächterpreis der Tagespresse für ihre Enthüllungen der Transplantationsskandale. Zudem wurde sie für den Henri-Nannen-Preis 2013 in der Kategorie Investigation nominiert und unter die Top 3 der "Wissenschaftsjournalisten des Jahres 2013" gewählt. 2013 erschien auch ihr Bestseller "Resilienz - Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft", der inzwischen in zehn Sprachen publiziert wurde.

Gemeinsam mit dem dtv Verlag vergeben wir unter allen Teilnehmern 5 Exemplare von  „Zufriedenheit“.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Fragefreitag!

Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Christina Berndt im Netz:

Community-Statistik

in 52 Bibliotheken

auf 6 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

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