Christina Berndt Resilienz

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Inhaltsangabe zu „Resilienz“ von Christina Berndt

›Resilienz‹ nennen Psychologen die geheimnisvolle Kraft, aus einer deprimierenden Situation wieder ins volle Leben zurückzukehren, Widerstand zu leisten gegen die Zumutungen der Umwelt; den Blick optimistisch nach vorn zu lenken, aus einer Selbstsicherheit heraus zu handeln, die den Großteil der Kritik abprallen lässt und gezielt nur das verwertet, was konstruktiv ist. Die Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt erzählt mit vielen Beispielen, welch hilfreiches Rüstzeug manchen Menschen von Natur aus mitgegeben ist, und geht anhand der neuesten Forschungen der Frage nach, wie es dazu gekommen ist. Sie gibt aber auch ganz praktischen Rat und zeigt Wege auf, wie man sich künftig besser durch die großen und kleinen Krisen des Lebens manövrieren kann. Denn obwohl die Fundamente der psychischen Widerstandskraft schon in frühester Kindheit gelegt werden, so lassen sie sich doch auch später noch aushärten, falls man die richtigen Strategien kennt.

Wissenschaftluche Ergebnisse gut und leicht verständlich aufgearbeitet - eine unterhaltsame Einführung zum Thema

— Nanni87
Nanni87

Wissenschaftliche Ergebnisse unterhaltsam aufbereitet - sehr gutes Sachbuch rund um die psychologische und physiologische Widerstandskraft!

— DieBuchkolumnistin
DieBuchkolumnistin

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  • Resilienz

    Resilienz
    Kleine8310

    Kleine8310

    12. December 2014 um 11:24

    "Resilienz Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft" ist ein Buch der Autorin Christina Berndt. In diesem Buch geht es darum herauszufinden, was einen Menschen stark machen kann gegen den alltäglichen Stress, oder auch gegen Krankheiten wie Depression oder Burn - Out.    Das Buch ist in fünf grobe Themenbereiche gegliedert.  - Hier ist Stärke gefragt - Was zeichnet die Widerständigen im Alltag aus? - Die harten Fakten zu den starken Menschen: Woher kommt die Widerstandskraft? - Wie man Kinder stark macht  und  - Lehren für den Alltag Unter diesen übergeordneten Themen findet man als Leser viele interessante Erkenntnisse zum Thema der Resilienz. Auch findet man ein paar Fallbeispiele von denen ich mir ein paar mehr gewünscht hätte, oder auch andere Hinweise und Tipps zur täglichen Anwendung im Alltag.    Das Buch ist gut verständlich geschrieben, aber als Ratgeber habe ich es nicht empfunden, da mir der Bezug zur Praxis doch häufig gefehlt hat. Es ist aber ein tolles Sachbuch, welches sich auf dem aktuellen Stand zur Forschung beim Thema Resilienz befindet.    Dieses Buch ist interessant und bietet dem Leser ein paar Aha - Erlebnisse, aber Tipps zur praktischen Anwendung habe ich manches mal ein wenig vermisst.   

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  • "Gedeihen trotz widriger Umstände"

    Resilienz
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. June 2013 um 09:15

    Schon seit vielen Jahren hat sich in der psychologischen Forschung ein Begriff etabliert, mit dem die Forscher eine immer wieder bei einigen ihrer Patienten und Klienten beobachtete Kraft bezeichnen, mit Hilfe derer sie aus einer deprimierenden Situation wieder in das normale und volle Leben zurückkehren konnten. Mit der sie Widerstand leisten konnten gegen die sie bisher krank machenden Zumutungen ihrer Umwelt und mit der sie wieder optimistisch ihren Blick nach vorne richten und ihr eigenes Leben im Griff behalten konnten.   Die auch in dem vorliegenden Buch der Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt immer wieder erwähnte und  zitierte Schweizer Paar-, Familien- und Organisationsberaterin Rosmarie Welter-Enderlin hat Resilienz schon früh ein "Gedeihen trotz widriger Umstände" genannt. Es bezeichnet eine psychische Fähigkeit von Individuen, die durch verschiedene Gründe vielen Menschen in der heutigen Zeit abhanden gekommen ist, beziehungsweise sie waren gar nicht der Lage, sie in ihrer Kindheit und Jugend zu entwickeln. Die Psyche besitzt  eine Art Schutzschirm, die den Menschen krisenfest macht. Der Kern der Resilienz ist das unerschütterliche Vertrauen in die Fähigkeit, sein eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Dieses Vertrauen stützt sich auf sieben Säulen unserer inneren Stärke: Optimismus, Bewältigungsorientierung, Verlassen der Opferrolle, Akzeptanz, Verantwortung, aktive Zukunftsplanung, Netzwerke und Freundschaften.   Robert Brooks hat 2008 im Klett-Cotta Verlag ein Buch veröffentlicht mit dem Titel. "Das Resilienz-Buch. Wie Eltern ihre Kinder fürs Leben stärken", das wertvolle Hinweise gibt dafür, wie Eltern durch eine entsprechende Haltung ihre Kinder so stärken für ihr Leben, dass sie bei kommenden Krise nicht jedes Mal eine Therapie brauchen, sondern ihr Leben selbständig bewältigen können.   Christina Berndt hat in ihrem hier vorliegenden Buch, in dem sie dem „Geheimnis der psychischen Widerstandskraft“ nachgeht und Antworten sucht auf die Frage „Was uns stark macht gegen Stress, Depressionen und Burn-Out“ den aktuellen Stand der psychologischen Forschung und vor allen Dingen der therapeutischen Praxis sehr gut für ein Laienpublikum zusammengefasst. Nach einer Einführung hat sie zunächst einen Selbsttest des  Linzer Psychologen Werner Stangl abgedruckt, den man zu Beginn der Lektüre sorgfältig bearbeiten sollte.   An sieben Beispielen beschreibt sie danach „Menschen und ihre Krisen“ in denen sich der eine oder andere Leser sicher wieder findet. Denn Resilienz als das unerschütterliche Vertrauen in die Fähigkeit, sein eigenes Leben in den Griff zu bekommen ist etwas, das man nicht einmal erwirbt und dann immer behält, sondern dieses Vertrauen und diese Fähigkeit müssen immer wieder „genährt“ und geübt werden.   Dazu hat Christina Berndt, sich an die Thesen von Martin Seligman, dem Begründer der Positiven Psychologie anlehnend, zehn  Wege zur Resilienz aufgezeigt, mit der Erwachsene für sich selbst und auch für ihre Kinder mehr seelische Widerstandskraft erwerben können:   1.    Bauen Sie soziale Kontakte auf. 2.    Sehen Sie Krisen nicht als unlösbare Probleme 3.    Akzeptieren Sie, dass Veränderungen zum Leben gehören 4.    Versuchen Sie, Ziele zu erreichen 5.    Handeln Sie entschlossen 6.    Finden Sie zu sich selbst 7.    Entwickeln Sie eine positive Sicht auf sich selbst 8.    Behalten Sie die Zukunft im Auge 9.    Erwarten Sie das Beste 10.                      Sorgen Sie für sich selbst   Es ist eigentlich gleich, an welchem dieser Punkte man beginnt. Hilfreich ist es jedoch immer, wenn man so etwas wie eine spirituelle Haltung und Lebenspraxis besitzt. Und vor allen Dingen immer für sich selbst entscheidet, was einem gut tut: „Stärke ist immer eine Kombination von vielen Faktoren“.  Diesen Faktoren der eigene Stärke auf die Spur zu kommen und sie dann schrittweise einzuüben und Sie auch in die Erziehung der eigenen Kinder zu integrieren, dazu hilft das vorliegende Buch auf ganz hervorragende Weise.    

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  • Kraft für das Leben

    Resilienz
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    03. June 2013 um 12:54

      Es ist gar nicht so einfach, den Begriff „Resilienz“ treffend zu übersetzen oder zu umschreiben. Es geht um „Widerstandsfähigkeit“ ,aber nicht im Sinne einer einfachen Stärke, oder Coolness oder Ignoranz. Auch nicht um „ausgefahrene Ellbogen“ oder ein „Gehen über Leichen“. Am ehesten trifft man den Begriff noch mit einem Verweis auf eine ausgeprägte „Nervenstärke“, die nichts mit einem gekonnten Bluff im Poker zu tun hat, sondern eine „in sich gewachsene“ Kraft darstellt, gerade mit den Unwägbarkeiten, den Risiken des Lebens einen konstruktiven Umgang zu finden. Eine „Hornhaut auf der Seele“, wie Berndt es ausdrückt. Die aber nicht undurchlässig und abkapselnd wirkt, sondern das Leben zulässt, um „daran zu wachsen“. Eben und gerade auch an den unglücklichen Situationen, an den stressreichen Erlebnissen.   Was genau ist diese „Stärke“? Wie drückt sie sich aus, wohin führt sie und, vor allem, wie kann man eine solche Stärke in sich entwickeln? Das sind die Themen, denen sich Christina Berndt im Buch zuwendet. Auf verständliche und sprachlich eingängige Weise und mit einer klaren Gliederung, die vom Alltag her ihren Verlauf nimmt, die Folgen der Resilienz in diesem Alltag sehr praktisch orientiert an eingängigen Beispielen aufzeigt, um dann auf die „Quellen dieser Widerstandsfähigkeit“ zu sprechen zu kommen.   Dass eine Resilienz zu tun hat mit dem Umfeld, das der Mensch zunächst vorfindet und sich später selber schafft, dass Ursachen im Gehirn vorliegen und dort beeinflusst werden können, welche Rolle die Genetik spielt und dass auch die Haltung zur inneren  Stärke und Resilienz epigenetisch durch Eltern mit geformt werden.   Natürlich ist es daher folgerichtig, dass Berndt vor allem eine Lanze für „starke Kinder“ bricht und aufzeigt, welche Faktoren Kindern zu einer Entwicklung hin zu einer Lebensstärke verhelfen. Aber auch für bereits Erwachsene ist eine solche Lebensstärke noch erlernbar, denn „Menschen können sich ändern“ in jeder Phase ihres Lebens.   All dies beruht auf ganz praktischen Beobachtungen, die Berndt von Beginn an im Buch anspricht. Die Zunahme von psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Burn-Out. Die erkennbare Veränderung der Lebensumstände hin zu einer sehr fordernden und stressreichen Lebensweise. Trotz Wohlstands und geringer werdender körperlicher Belastung. Lebensumstände und Anforderungen, die eine Zuversicht benötigen, mit diesem Leben in seinen konstruktiven und belastenden Momenten umgehen zu können.   Durchaus einprägsam und eingängig öffnet Berndt hierbei im Buch den Weg für eine Darstellung jener Faktoren, die eine solche Widerstandsfähigkeit eröffnen und bietet Haltungen an, mit denen der Leser selber sich zum einen einzuschätzen lernt und zum anderen Wege finden kann, in sich selbst widerstandskräftiger zu werden.   Verständlich, klar gegliedert, praxisorientiert und das Thema der Resilienz von der Notwendigkeit, den Folgen für das Leben und den Quellen für diese Stärke her auf den punkt bringend. Lesenswert.

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