Nach „Yesterday“ und sein Nachfolgband „Hannah und die Frage der Zeit“ war ich gespannt auf die Vorgeschichte „Das Tor“, in der es um Hannahs Großmutter Elisabeth Stihler geht, die ebenfalls über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt. Die braucht sie auch, als sie durch ein geheimnisvolles Tor im Garten ihres Elternhauses in die Vergangenheit reist und dort auf einen mysteriösen Mann mit stahlblauen Augen trifft, der für eine ganze Reihe vermeintlicher Selbstmorde verantwortlich ist. Doch nicht nur das ist verblüffend, sondern ebenso, dass Elisabeth eine Zwillingsschwester hat, die in der früheren Zeitlinie lebt. Gemeinsam versuchen die beiden Schwestern, den unheimlichen Unbekannten aufzuhalten und schlimme Unglücke, wie das in einem Tagebau, zu verhindern.
„Das Tor“ bietet eine komplexe Zeitreisegeschichte, bei der man aufpassen sollte, um bei den vielen Zeitsprüngen nicht die Übersicht zu verlieren. Zudem dürfte es nicht schaden, wenn man die beiden anderen Zeitreiseromane von Ruben Schwarz entweder davor oder danach liest, um sämtliche Zusammenhänge vollends zu verstehen.
Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von knapp sieben Stunden und wird von Christina Besser gelesen.





