Ist das jetzt schon Liebe?

von Christina Beuther 
4,3 Sterne bei42 Bewertungen
Ist das jetzt schon Liebe?
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Bambisusuus avatar

Ein Buch, das gute Laune macht und die perfekte Sommerlektüre ist!

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Back to the roots! Ein toller Roman! Locker, flockig geschrieben und sehr schön zu lesen! Für mich volle Punktzahl!!!!!!

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Inhaltsangabe zu "Ist das jetzt schon Liebe?"

Das Leben will riskiert werden!

Juli hat von ihrer Mutter Ria ein altes Haus geerbt und einen Brief. In dem wirft Ria ihr vor, sich vor dem Leben zu verstecken und ihre Träume zu verraten. Juli ist erschüttert: Auch wenn ihre Mutter oft nicht für sie da war, kennt sie sie wirklich so wenig? Schließlich ist Juli doch glücklich! Oder etwa nicht? Wütend und trotzig macht sie sich gemeinsam mit Freundin Mo, ihrem stoffeligen Nachbarn und dem obdachlosen Jugendlichen Sami auf Spurensuche. Dabei entdeckt sie nicht nur verborgene Talente, sondern auch, dass ihre Mutter ihr immer viel näher war, als sie ahnte – und, dass ihr verhasster Schulfreund Jan doch gar nicht so schlimm ist, wie sie früher immer glaubte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746632254
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:17.06.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Bambisusuus avatar
    Bambisusuuvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch, das gute Laune macht und die perfekte Sommerlektüre ist!
    Der perfekte Sommerroman

    Die Autorin "Christina Beuther" konnte mich mit diesem Buch schon zum zweiten Mal begeistern. Auch hier handelt es sich um einen Liebesroman, der im "Aufbau Verlag" erschienen ist.

    Juli wird durch den Tod ihrer Mutter Ria mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Ein altes Haus, in dem Juli ihre Kindheit verbracht hat und ein Brief sind die einzigen Sachen, die ihr geblieben sind. Um sich um die Beerdigung und das Haus zu kümmern, reist Juli aus Amerika in das beschauliche Dorf Beekelsen und trifft dort auf alte Bekannte. Ria wirft ihr Anschuldigungen an den Kopf, die Juli wütend machen. Daraufhin begibt sich Juli mit ihrer Freundin Mo auf Spurensuche. Und entdeckt dabei, dass sie ihrer Mutter viel ähnlicher war, als sie ahnte - und, ihr verhasster Schulfreund Jan gar nicht so schlimm ist, wie sie ihn in Erinnerung hat.

    Da ich über dieses Buch schon viele positive Meinungen gehört habe und mir die Autorin Christina Beuther durch ihren vorherigen Roman "Aber so was von Amore" bekannt ist, habe ich mir dieses Buch voller Vorfreude gekauft. Christina Beuther hat einen leichten und angenehmen Schreibstil. Die Tatsachen werden schnell auf den Punkt gebracht, statt in die Länge zu ziehen. Man hat somit Freude beim Lesen und kann gut entspannen, da die Geschichte und ihr Schreibstil eine lockere Atmosphäre schafft.

    Die Geschichte ähnelt einem typischen Liebesroman, der hin und wieder romantisch und amüsant ist. Von der Handlung sollte man einen seichten Roman erwarten, der perfekt für einen Sommerurlaub geeignet ist. Einige Szenen konnte ich schnell erahnen, trotzdem war die Spannung da. Man möchte herausfinden, wie es mit Juli weitergeht und was mit dem Haus passiert. Außerdem beschäftigt sich die Autorin mit dem Thema Mutter-Tochter-Verhältnis, was ich auch sehr interessant fand. Die Gefühle und Erinnerungen erheitern den Leser und regen an manchen Stellen zum Nachdenken an.

    Die Kulisse und die Charaktere fand ich einfach toll und grandios beschrieben. Das kleine Örtchen in der westfälischen Provinz wurde gemütlich, überschaubar und unterhaltsam beschrieben. Ich konnte mich direkt in Julis Lage versetzen, wie es sich anfühlen muss, wenn man aus einer großen Stadt kommt und dann in dieses Dorf kommt. Juli war mir von Anhieb sympathisch. Der Tod ihrer Mutter hat ihr zu Beginn zu schaffen gemacht, was aber auch verständlich ist. Trotzdem hat sie sich schnell eingelebt und ihre alten Freunde getroffen. Die Szenen mit Juli und Jan fand ich gelungen und sehr unterhaltsam. Der Start der beiden war eher zickig und übertrieben, aber die kleinen Neckereien haben die Geschichte aufgeheitert.

    Der Roman konnte mich bis zum Schluss begeistern und eignet sich ideal zur Sommerzeit. Mit vielen lustigen, aber auch romantischen Momente hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen!

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    czytelniczka73s avatar
    czytelniczka73vor 2 Jahren
    Die Kratzbürste und der Besserwisser

    "Manchmal hat man keinen Einfluss auf das,was das Leben mit einem macht"


    Inhalt:

    " Juli hat von ihrer Mutter Ria ein altes Haus geerbt und einen Brief. In dem wirft Ria ihr vor, sich vor dem Leben zu verstecken und ihre Träume zu verraten. Juli ist erschüttert: Auch wenn ihre Mutter oft nicht für sie da war, kennt sie sie wirklich so wenig? Schließlich ist Juli doch glücklich! Oder etwa nicht? Wütend und trotzig macht sie sich gemeinsam mit Freundin Mo, ihrem stoffeligen Nachbarn und dem obdachlosen Jugendlichen Sami auf Spurensuche. Dabei entdeckt sie nicht nur verborgene Talente, sondern auch, dass ihre Mutter ihr immer viel näher war, als sie ahnte – und, dass ihr verhasster Schulfreund Jan doch gar nicht so schlimm ist, wie sie früher immer glaubte."


    Meinung:

    Nur eins wollte Juli unbedingt in ihrem Leben erreichen-weg aus Beekelsen,dem Dorf in dem sie aufgewachsen ist.Mit der Engstirnigkeit der Dorfbewohner,der ständigen Beobachtung und Klatch kamm Juli nämlich überhaupt  nicht aus.Als Tod ihrer Mutter sie zurück in die Heimat zwingt,ist für Juli klar,dass sie alles so schnell wie möglich erledigen und zurück nach Boston fliegen will.Nur verläuft das Leben nur selten nach Plan,das muss auch Juli auf eigener Haut erfahren als sie unerwartet den alten Schulfreund Jan trifft...

    Sehr leichtfüssige,charmante Geschichte über die Suche nach eigenem Glück.Schön flüssig geschrieben und sehr schnell lesbar.Nette Protagonisten,die aber leider ziemlich blass bleiben.Das Dorfleben ist treffend beschrieben und für mich hatte es großen Unterhaltungswert.Ich hab das Buch gern gelesen,es bleibt mir aber bestimmt nicht lange im Gedächtnis,dafür war mir die Geschichte zu oberflächlich,ohne besonders viel Gefühl oder Tiefgründigkeit.Falls jemand aber kurzweilige Unterhaltung für "zwischen durch" sucht,wird er mit diesem Buch wahrscheinlich gut bedient.

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    Elkewvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Back to the roots! Ein toller Roman! Locker, flockig geschrieben und sehr schön zu lesen! Für mich volle Punktzahl!!!!!!
    Ist das jetzt schon Liebe?

    Back to the roots! Ein toller Sommerroman! Locker, flockig geschrieben und doch sehr gefühlvoll. Sehr schön zu lesen! Und diese ostwestfälische Dorfidylle...einfach herrlich!!! Da sag ich mal: nicht lange schnacken...Buch zur Hand nehmen und lesen!!!

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    LadyIceTeas avatar
    LadyIceTeavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine ganz nette Geschichte, leider etwas langatmig.
    Schöne Geschichte, leider so träge wie die Sommerhitze

    Juli hat von ihrer Mutter Ria ein altes Haus geerbt und einen Brief: Ria wirft ihrer Tochter vor, sich vor dem Leben zu verstecken und ihre Träume zu verraten. Juli ist tief verletzt, kannte ihre Mutter sie wirklich so wenig? Schließlich ist sie doch glücklich! Oder etwa nicht? Wütend und voller Trotz begibt sie sich auf Spurensuche. Und entdeckt dabei, dass ihre Mutter ihr viel ähnlicher war, als sie ahnte – und dass ihr verhasster Schulfreund Jan doch gar nicht so schlimm ist, wie sie früher immer glaubte.

    Ich habe mich gefreut, ein Buch zu erwischen, das in Deutschland spielt und trotzdem eine einfühlsame Geschichte verspricht. Durch Zufall lese ich mehr Bücher aus Amerika oder England. An den Schreibstil musste ich mich in diesem Buch jedoch erst einmal gewöhnen. Die Autorin hat an sich schöne Formulierungen und gute Sätze verwendet, doch manchmal ging es mir ein bisschen zu durcheinander. Die Gedanken der Hauptprotagonistin waren von der Geschichte her schon verworren, da sie sich selbst nicht klar war aber ich war dadurch teilweise auch verwirrt. Auch hat es mich gestört, dass bei den Dorfbewohnern zuerst der Nachname und dann der Vorname genannt wurde. Krögers Hermann zum Beispiel. Darüber bin ich immer wieder gestolpert und irgendwie hat mir das eine Distanz zu den Dorfbewohnern geschaffen.
    Die Geschichte konnte mich auch nicht so ganz mitreißen. Die Liebesgeschichte, ihre Familiäre Vergangenheit und ihre Suche nach dem richtigen Weg im Leben, waren schön und nachvollziehbar geschrieben. Doch leider hat es sich für mich öfter zu lange hingezogen. Die Geschichte kam nicht richtig in Fahrt und plätscherte vor sich hin. Rausgehauen wurde das zum Glück von den Freunden der Hauptprotagonistin. Das waren alles sehr herzliche und sympathische Figuren. An sich eine ganz gute Geschichte, sie hat nur leider nicht hundert Prozent meinen Geschmack getroffen.

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    Lyianes avatar
    Lyianevor 2 Jahren
    Passende Lektüre für einen heißen Sommertag!

    Es wurde mal wieder Zeit für einen schönen Liebesroman. Ist das jetzt schon Liebe? spielt auch noch im August, was dann einfach perfekt gepasst hat.

    In diesem Roman begleitet der Leser Juli, die in Amerika lebt, aber für die Beerdigung ihrer Mutter zurück in das kleine deutsche Dorf kehrt, in dem sie aufgewachsen ist. Die Geschichte wird immer aus der Sicht von Juli erzählt, aber in der 3. Person. Eingeteilt ist sie nicht in Kapitel, sondern in Tage. Somit hatte ich fast das Gefühl, wie wenn ich ein Tagebuch lesen würde. 

    Am Anfang hatte ich einige Probleme mit Juli warm zu werden. Sie war mir zu festgefahren in ihrer Einstellung und Meinung. Auch als sie den Brief ihrer Mutter findet, der bei weitem nicht so im Zentrum steht, wie der Klappentext verspricht, will sie der Wahrheit nicht ins Auge sehen und bleibt stur. Erst nach und nach wird ihr klar, dass sie sich von ihren alten Vorstellungen lösen muss, damit sie ihr Glück finden kann.
    Die anderen Figuren hingegen waren mir von Anfang an sympathisch. Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt. Juli trifft einige Freunde wieder, die sie seit Jahren nicht gesehen hat, die aber immer noch hinter ihr stehen, aber auch alte Feinde aus der Vergangenheit. 

    Der Schreibstil von Christina Beuther ist zwar einfach, aber trotzdem detailgetreu. Vor allem die Umgebung und im Besonderen das Haus von Julis Großmutter entstanden bildlich vor meinen Augen. Etwas irritiert war ich davon, dass das Kochen in der Geschichte ziemlich im Mittelpunkt stand, obwohl Juli beruflich Grafikerin ist und ihre Leidenschaft dem Zeichnen gilt. Fast schon akribisch wurde jeder einzelne Schritt beschrieben, fast wie in einem Rezept. Im Nachhinein habe ich dann gesehen, dass am Ende des Buches sogar die Rezepte zu den Gerichten abgedruckt sind und einige davon werde ich sicher mal ausprobieren. 

    Die Liebesgeschichte ist zwar ziemlich vorhersehbar und hält auch keine Überraschungen bereit. Trotzdem konnte sie mich emotional mitreißen und am Ende habe ich sogar ein paar Tränchen vergossen. 
    Im Mittelpunkt steht aber gar nicht so sehr die Liebesgeschichte, sondern der Weg zum eigenen Glück. Juli macht sich nach dem Lesen des Briefes von ihrer Mutter, aber auch nach einigen Gesprächen mit ihren Freunden und Verwandten viele Gedanken darüber, wie man den richtigen Weg im Leben findet und ob man manchmal auch etwas riskieren muss, um sein Glück zu finden. Die Geschichte hat auch mich zum Nachdenken angeregt. 


    Fazit:
    Ist das jetzt schon Liebe?ist nicht nur ein Liebesroman, sondern vor allem eine Geschichte mit einer tiefergehenden Botschaft: Um das wahre Glück im Leben zu finden, muss man sich von alten Konventionen lösen und ab und zu den Mut aufbringen, etwas Neues zu riskieren.
    Die Liebesgeschichte war zwar nicht neu und auch ziemlich vorhersehbar, trotzdem konnte sie mich am Ende emotional mitgerissen. 
    Passende Lektüre für einen heißen Sommertag! 

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    Jolle22s avatar
    Jolle22vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolles Lese-highlight im Sommer
    Eine tolles Lese-highlight im Sommer

    Klappetext
    Juli hat von ihrer Mutter Ria ein altes Haus geerbt und einen Brief: Ria wirft ihrer Tochter vor, sich vor dem Leben zu verstecken und ihre Träume zu verraten. Juli ist tief verletzt, kannte ihre Mutter sie wirklich so wenig? Schließlich ist sie doch glücklich! Oder etwa nicht? Wütend und voller Trotz begibt sie sich auf Spurensuche. Und entdeckt dabei, dass ihre Mutter ihr viel ähnlicher war, als sie ahnte – und dass ihr verhasster Schulfreund Jan doch gar nicht so schlimm ist, wie sie früher immer glaubte.

    Eine einfühlsame Geschichte über die Kraft der Liebe einer Mutter und den Mut, seine Träume zu verwirklichen.

    Meinung
    Ich durfte dieses Buch innerhalb von einer Leserunde kennenlernen, wahrscheinlich wäre es sonst wohl an mir vorbeigegangen.
    Das Buchcover gefällt mir sehr gut und dies war auch ein Grund dafür, dass Ich mich auf das Buch beworben habe.
    Es ist das erste Buch der Autorin und es hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und ich war auch schon nach kürzester Zeit in der Geschichte versunken.
    Die Charakter wurden mit viel Liebe zum leben erweckt, so dass Juli mir auch sehr schnell ans Herz gewachsen ist.
    Juli ist eine sehr starke Frau, die mich auch oft zum schmunzeln gebracht hat und die auch mal Ihre Meinung sagt.
    Dies konnt aber manchmal in einem kleinen Dorf nicht so gut an ;)

    Das Buch ist ein typischer Frauenroman und auch vorhersehrbar, wie zum Beispiel Julis erste Begegung mit Jan beim Joggen aber es hat mir gut gefallen, zum abschalten.

    Zum Schluß gibt es noch ein paar Rezept zum kochen:)

    Eine warmherzig und gefühlvoll Geschichte zum Wohlfühlen, das Buch bekommt von mir eine absolte Leseempfehlung!

    Kommentare: 1
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    Y
    YH110BYvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schöner Roman, ideal für den Urlaub!
    Schöner Roman, ideal für den Urlaub!

    Juli lebt seit einigen Jahren als Kinderbuchautorin und -illustratrin in Amerika. Als ihre Mutter Ria stirbt, fliegt sie zurück in ihre frühere Heimat, einem kleinen Dorf namens Beekelsen. Sie hatte nie ein besonders herzliches Verhältnis zu ihrer Mutter und wurde eigentlich von ihrer Oma Lene großgezogen. Julis Mutter hinterließ ihr außer dem Haus noch einen Brief. Sie wirft ihr darin vor, ihr Leben nicht richtig zu leben und sich davor zu verstecken. In den vier Wochen, in denen Juli in Beekelsen ist, trifft sie sich oft mit ihrer Cousine Mo, ihrer Freundin Tina und ihrem alten Schulkollegen Jan. Der hat sich total verändert und die beiden verlieben sich ineinander. Doch Juli will ihre Liebe zu Jan nicht zulassen, denn sie möchte wieder zurück nach Cambridge...Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Er ist warmherzig und gefühlvoll geschrieben und ich konnte mir die einzelnen Charaktere gut vorstellen und mich auch in sie hineinversetzen. Das Buch ist ideal für den Urlaub oder einige schöne Stunden auf dem Balkon. 

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    MamiAusLiebes avatar
    MamiAusLiebevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich der beste Sommerroman 2016!
    Das Gefühl von Heimat...

    Worum es geht:
    Das Leben will riskiert werden! Juli hat von ihrer Mutter Ria ein altes Haus geerbt und einen Brief. In dem wirft Ria ihr vor, sich vor dem Leben zu verstecken und ihre Träume zu verraten. Juli ist erschüttert: Auch wenn ihre Mutter oft nicht für sie da war, kennt sie sie wirklich so wenig? Schließlich ist Juli doch glücklich! Oder etwa nicht? Wütend und trotzig macht sie sich gemeinsam mit Freundin Mo, ihrem stoffeligen Nachbarn und dem obdachlosen Jugendlichen Sami auf Spurensuche. Dabei entdeckt sie nicht nur verborgene Talente, sondern auch, dass ihre Mutter ihr immer viel näher war, als sie ahnte – und, dass ihr verhasster Schulfreund Jan doch gar nicht so schlimm ist, wie sie früher immer glaubte.



    Cover:
    Ganz klar ein Hingucker. Der Baum, die Farben, der Titel... auf jeden Fall ein Buch bei dem man nach greift.


    Meine Meinung:
    Der Klappentext wird dem Buch nicht gerecht. Er deutet für mich persönlich eine ganz andere Geschichte an. Die Spurensuche... ich weiß nicht. Hierbei handelt es sich eher um das Gefühl der Heimat. Sich geborgen fühlen. Etwas der Kindheit nachtrauern. Dieses Gefühl, das doch jeder bekommt, der zurück in die Heimat fährt. Außerdem eine wundervolle Liebesgeschichte mit einem tollen Mann. Dieses Buch ist so viel mehr als der Klappentext beschreibt.
    Zudem gekrönt mit leckeren Rezepten, bei denen man der Meinung ist sie zu schmecken beim Lesen. 
    Ich bin absolut begeistert vom Buch. Ich bekomme sofort Lust in mein Heimatdorf zu fahren und den Sommer zu genießen. 


    Bewertung:
    5 Sterne - für mich der beste Sommerroman 2016

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    lesebiene27s avatar
    lesebiene27vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch zum Entspannen, Lachen, Weinen, Mitfühlen und Leiden :) Manchmal möchte man die Protagonistin schütteln und zu ihrem Glück zwingen!
    Sommerliche Liebesgeschichte

    Inhalt:

    Als Kinderbuchautorin Juli von dem überraschenden Tod ihrer Mutter erfährt, macht sie sich auf den Weg von Amerika ins beschauliche Beekelsen. Vor Jahren hatte sie diesen Ort verlassen, der ihr immer das Gefühl gegeben hat, sie einzuengen. Nun ist sie wieder da um sich um das Haus und die Ländereien zu kümmern, die sie von ihrer Mutter vererbt bekommen hat. Doch sie erwartet noch etwas ganz anderes: Ein Brief ihrer Mutter, in dem sie Juli vorwirft, ihr Leben nicht zu leben und sich vor ihren eigenen Gefühlen zu verstecken. Die junge Frau ist wütend, denn schließlich kannte ihre Mutter sie doch gar nicht wirklich. Oder etwa doch?


    Meine Meinung:

    Als interessierter Leser darf man sich bei diesem Buch von dem Klappentext nicht in die Irre führen lassen. Mit „Ist das jetzt schon Liebe?“ erwartet den Leser eine leichte, lustige, romantische Liebesgeschichte, die mit ein bisschen ernsteren Themen aufwarten kann. Im Vordergrund steht allerdings die Liebe und die Selbstfindung Julis.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Er ist locker leicht, was wunderbar zu den sommerlichen Beschreibungen innerhalb des Buches passt. Diese Beschreibungen waren mir an mancher Stelle ein bisschen zu detailliert. Dies betrifft vor allem die Textpassagen, in denen Juli wieder einmal ein wunderbares Sommergericht zaubert. Man liest dies zwar gerne (vor allem habe ich mich gefreut die Rezepte im Anhang ausführlich niedergeschrieben zu sehen), aber manchmal sind sie doch ein wenig zu viel des Guten.

    Die Protagonistin Juli finde ich überwiegend sympathisch. Allerdings hat sie meine Nerven mit ihrer störrischen, teils ignoranten, teils arroganten Art auf eine harte Zerreißprobe gestellt. Es gab häufiger mal die Situation wo ich ihr am liebsten gesagt hätte, dass sie sich nicht so anstellen soll, oder sie mal gerne durchgeschüttelt hätte. Besonders schwierig wird dies, wenn sie wieder mal einen guten Rat ihrer Freunde zunächst kritisch beäugt, für richtig empfunden und kaum fünf Seiten später wieder komplett über Bord geworfen hat.

    Die üblichen Charaktere im Buch – allen voran Cousine Mo – habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie sind liebevoll ausgearbeitet, herzlich und so, dass man sie einfach nur gern haben möchte.

    Bis auf die paar Längen, die durch Nebensächlichkeiten oder die ausführliche Beschreibung von Julis Kochvorgängen zu Tage kamen, macht die Geschichte auf mich einen runden Eindruck. Ich habe mich von den ernsten Themen angesprochen gefühlt und habe mit Juli und ihren Freunden gelacht, mitgefühlt, gelitten und mich gefreut.


    Fazit:

    „Ist das jetzt schon Liebe?“ von Christina Beuther ist ein Liebesroman, der mir Spaß gemacht hat zu lesen. Ich kann das Buch vor allem für warme Sommertage empfehlen, da die Autorin die Stimmung im Buch gut einfangen und nach außen transportieren kann. Ich wurde gut unterhalten und möchte das Buch weiterempfehlen, sowie 4 von 5 Lesesternen vergeben.

    Kommentare: 3
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    Arwen10s avatar
    Arwen10vor 2 Jahren
    Zurück zu den Wurzeln

    Juli lebt ihr Leben in Amerika, als ihre Mutter plötzlich stirbt und ihr ein Haus hinterlässt. Dazu einen Brief, in dem sie Juli vorwirft, davon zu laufen und ihre Träume zu verraten. Juli begibt sich auf Spurensuche nach einer Mutter, die sie kaum gekannt hat. Noch sehr klein, musste Juli bei der Großmutter aufwachsen, ihre Mutter bekam sie erst Jahre später wieder zu Gesicht.

    Der Roman hörte sich sehr interessant an. Eine Spurensuche in der Vergangenheit und eine tiefsinnige Sinnsuche. Hinter dem Klappentext verbirgt sich aber eher ein leichter Sommeroman mit einer nicht immer einfachen Heldin. Mein Punktabzug resultiert hauptsächlich dadurch, dass mir Juli so manche Nerven gekostet hat. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass nur irgendeiner ihrer früheren Freunde noch mit ihr reden oder gar zu tun haben wollte. Ein extremes Hin-und Her mit wenig plausiblen Gründen.

    Andere Charaktere im Roman sind mir viel näher gekommen als Juli und das fand ich echt schade. Der Brief der Mutter hat mich auch wenig überzeugt, weil die Mutter abgesehen vom Brief nicht so richtig präsent war und der Brief so wenig auf mich wirken konnte. Juli konnte ich auch so gar nicht verstehen. Julis Freunde hingegen und auch Jan sind richtig toll. Die Leute im Ort Beekelsen und ihre Eigenarten sind ein Stück Landleben, das man oft in kleinen Orten auf dem Land noch erleben kann.

    Juli war oft mit Nebensächlichkeiten beschäftigt und hat gekocht. Ein paar sehr nette Rezepte gibt es am Ende des Buches zum Ausprobieren. Mir hat ein wenig die tiefsinnige Spurensuche gefehlt. Sie blieb oft nur an der Oberfläche. Wenn man aber nicht den Klappentext liest und einfach nur gut unterhalten werden möchte, ist dieser Roman genau richtig. Dann fiebert man bis zum Ende, wie Juli sich nun entscheiden wird und man erfreut sich an der Leichtigkeit mit der Juli das Haus , den Garten und das Landleben genießen kann.

    Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und an keiner Stelle langweilig. Das Dorfleben mit seinen vielen Facetten ist treffend eingefangen. Die verschiedenen Charaktere sind sehr gut beschrieben. Man kann sich das Leben in Beekelsen sehr gut vorstellen, ein Stück heile Welt. Schade ist wirklich, dass mich Juli nicht überzeugen konnte, da mich der Roman  bis auf Juli sehr angesprochen  hat.  Weitere Romane der Autorin werde ich mir auf jeden Fall anschauen, weil mir ihre Art zu schreiben sehr gut gefallen hat.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ChristinaBeuthers avatar
    Liebe Lovelybooks-Leserinnen und -Leser,

    morgen erscheint endlich mein zweiter Roman "Ist das jetzt schon Liebe?" im atb-Frühjahr/Sommer-Programm, und ich möchte euch schon ganz gespannt zu einer Leserunde einladen.

    Darum geht es:

    Juli hat von ihrer Mutter Ria ein altes Haus geerbt und einen Brief: Ria wirft ihrer Tochter vor, sich vor dem Leben zu verstecken und ihre Träume zu verraten. Juli ist tief verletzt, kannte ihre Mutter sie wirklich so wenig? Schließlich ist sie doch glücklich! Oder etwa nicht? Wütend und voller Trotz begibt sie sich auf Spurensuche. Und entdeckt dabei, dass ihre Mutter ihr viel ähnlicher war, als sie ahnte – und dass ihr verhasster Schulfreund Jan doch gar nicht so schlimm ist, wie sie früher immer glaubte.

    Eine einfühlsame Geschichte über die Kraft der Liebe einer Mutter, die Frage, was Heimat ist und den Mut, seine Träume zu verwirklichen.

    Das Leben will riskiert werden!

    Lust bekommen? Dann seid einfach dabei! Der Aufbau-Verlag stellt 25 Exemplare zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist am 24. Juni.

    Mehr zum Buch, auch eine Leseprobe, findet ihr hier.

    Ich freue mich auf die Leserunde, eure Gedanken, Ideen, Fragen und Meinungen.

    Herzlichst

    eure Christina Beuther

    P.S.: Pssssssst, am 24.6. lese ich um 19.30 Uhr aus dem Roman in Angelikas Büchergarten in Ruppichteroth.

    Ich bitte nur diejenigen Leser/innen sich zu bewerben, die an einem aktiven Austausch teilnehmen möchten.

    Weitere Infos zu mir gibt es hier und auf facebook.

    Zur Leserunde

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