Christina Eibl Nicht alle Russen haben Goldzähne, sind immer betrunken und auch nicht jeder russische Beamte ist korrupt

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Inhaltsangabe zu „Nicht alle Russen haben Goldzähne, sind immer betrunken und auch nicht jeder russische Beamte ist korrupt“ von Christina Eibl

2006. Eine junge Frau geht als ceo eines deutschen Verlagshauses nach Moskau. Sie hat ehrgeizige Pläne und Erwartungen. Ziele, die sie in absehbarer Zeit erreichen will. Doch bald schon gerät sie in den Strudel einer Gesellschaft, die ihr fremd ist, anziehend und unheimlich zugleich, deren Riten und Gesetze sie nicht kennt. Der tägliche profane Kampf im Inneren ihres Verlagshauses korrespondiert mit den äußeren Widrigkeiten: der Steuer, der Polizei, den Gerichten, dem undurchsichtigenTreiben von Geschäftsleuten
und dem Kreml. 2009. Christina Eibl ist wieder in Deutschland. Und erzählt, was sie in drei Jahren Russland erlebt hat. 2011. Ihr Buch erscheint. 'Es ist kein Korrespondentenbuch', so die Autorin, 'auch kein Buch, das die Russen als lustige Hobbits darstellt … sondern ein ungeschönter Erfahrungsbericht, der anhand skurriler und auch grausamer Erlebnisse im Überlebenskampf einer Firmenchefi n ein tieferes und für manchen völlig neues Verständnis der russischen Durchschnittskultur möglich macht: Eine Innenansicht.'

Für einen angehenden Businessman oder wie im vorliegenden Buch Frau, der in Moskau oder auch an anderen Orten in Russland Geschäfte machen will, unbedingte Leseempfehlung!!! Es hat sich dort in den vergangenen 200 Jahren nicht wirklich viel verändert. Als ich vor ca.30 Jahren als Deutsche dort gelebt und gearbeitet habe waren die Dinge nicht viel anders als heute.

— Birkhenne

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  • Rezension zu "Nicht alle Russen haben Goldzähne, sind immer betrunken und auch nicht jeder russische Beamte ist korrupt" von Christina Eibl

    Nicht alle Russen haben Goldzähne, sind immer betrunken und auch nicht jeder russische Beamte ist korrupt

    Birkhenne

    10. April 2011 um 19:38

    Meine erste Begegnung mit diesem Buch war bei Facebook. Ich stolperte quasi über den wirklich witzigen, originellen Titel und das dazugehörige Cover. Meine Neugierde war geweckt. Bei dem Titel des Buches dachte ich unwillkürlich an einen Inhalt im Stil eines Wladimir Kaminer. Weit gefehlt! Nur allein der Titel des Buches brachte mich dazu dieses sofort im Internet zu bestellen. Dann fuhr ich erst einmal zur Leipziger Buchmesse. Dort lernte ich dann überraschenderweise auch noch die Autorin des Buches bei einer Lesung persönlich kennen. Was ich da hörte gefiel mir aber von einem Wladimir Kaminer keine Spur. Es handelt sich tatsächlich um ein ernsthaftes Buch, indem Christina Eibl ihre Erfahrungen und Erlebnisse im russischen Alltag schildert. Sie hat weitreichende Russlanderfahrungen nach ihren zweimaligen mehrjährigen Moskauaufenthalten (beim zweiten Mal von 2006 an als Ländergeschäftsführerin des Verlagshauses Gruner + Jahr). Wie die Autorin sagt handelt es sich bei diesem Buch um einen ungeschönten Erfahrungsbericht, der anhand skurriler und auch grausamer Erlebnisse im Überlebenskampf einer Firmenchefin ein tieferes und für manchen völlig neues Verständnis der russischen Durchschnittskultur möglich macht. Dieses Buch zu lesen war für mich sehr interessant, da ich selbst in den 80iger Jahren für drei Jahre in Moskau gelebt und gearbeitet habe. Einige Dinge ändern sich nie. Besonders gut haben mir an den Schiderungen von Christina Eibl die historischen Bezüge zu vielen Verhaltensweisen der Russen gefallen, von denen mir einige wirklich neu waren. "Der August ist ein trügerischer Monat. Das wissen die Russen. Im August kommt das Unheil. Im August erklärte Deutschland Russland den Krieg, im August 2000 bombte man den Fußgängerübergang beim Puschkin-Platz hoch, im selben Monat im Jahr 2004 sprengte sich eine Attentäterin in der Moskauer Metro Rischskaja in die Luft. Im August flog der Tscherkisowskij-Markt in Stücke, im August 2008 begann der Georgien-Konflikt. Im August liegt Russland still. Moskau ist heiß und leer." Als ich das letzte Mal im August 2002 zusammen mit meiner Tochter, die in Moskau geboren ist, die Stadt besuchte, ist uns glücklicherweise nichts passiert und ich habe es damals auch nicht für so gefährlich gehalten. Nach dem Lesen dieses Buches wurde ich eines Besseren belehrt. Wer sich also für Russland und seine Menschen interessiert sollte unbedingt den Erfahrungsbericht von Christine Eibl lesen.

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