Christina Erbertz , Daniel Napp Der Ursuppenprinz

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Inhaltsangabe zu „Der Ursuppenprinz“ von Christina Erbertz

»Sie hielt das Röhrchen dicht vor ihre Augen. Durch die goldbraune Flüssigkeit war undeutlich ein Junge zu erkennen, etwa so groß wie ein Teelöffel.Er war es. Der Prinz.«

Alle in Doros Familie sind hochbegabt. Alle, bis auf Doro. Sie schwänzt lieber den Unterricht und fährt auf ihrem Einrad Elwood durch die Gegend. Doch dann klaut Doro im Museum ein eingemaltes Haar vom Gemälde eines Prinzen. Das wirft sie daheim in die Ursuppe, an der ihre Mutter forscht und mit der sie – bislang vergeblich – nachweisen will, wie Leben entsteht. Doros heimlicher Nebenversuch ist erfolgreicher und es entsteht ein kleiner, ziemlich frecher Prinz. War das Zauberei? Oder doch Wissenschaft? Doro hat keinen Schimmer. Dummerweise will der Prinz auf keinen Fall geheim bleiben, sondern mischt sich überall ein!

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  • [Rezension] Der Ursuppenprinz von Christina Erbertz

    Der Ursuppenprinz

    Mone80

    22. July 2014 um 09:41

    Inhalt: Doro wächst in einer Familie auf in der alle echt superschlau sind. Ihr Vater ist Professor der Mathematik, ihre Mutter ist auf dem besten Weg Professorin zu werden, wenn die Ursuppe denn endlich funktionieren würde und ihre Zwillingsbrüder sind kleine Einsteins, die schon mehrere Klassen übersprungen haben, weil sie so schlau sind. Nur Doro ist nicht superschlau. Sie ist einfach Doro, die gerne die Schule schwänzt und eher praktisch veranlagt ist. Doch dann passiert etwas mit der Ursuppe ihrer Mutter und ein richtiger Prinz steigt aus dem Reagenzglas. Na klar, dass sie ihn geheim halten möchte, doch der Prinz will das nicht und stellt Doros Leben ganz schön auf den Kopf. Meine Meinung: Nach einer amüsanten Einführung in die Familie Schippers, in der alle schön bildlich vorgestellt werden und wo erzählt wird, warum Doro die Schule schwänzt und was sie denn viel lieber machen würde, beginnt die Geschichte in zwei Stränge, die man gut auseinander halten kann und ebenso zufriedenstellend zusammengeführt werden. Es ist nämlich nicht nur Doro, die Probleme zu Hause bekommt, weil sie in der Ursuppe ihrer Mutter eingreift und ein Prinz entsteht, ihre beste Freundin Yade hat ein großes Problem mit dem Besitzer ihres Pflegepferdes. Der ist total unfähig mit dem Tier umzugehen und wird regelmäßig von dem Pferd abgeworfen, weil das Pferd sich nicht alles gefallen lässt. Die Protagonisten sind klar gezeichnet und man weiß sofort, was man von ihnen halten kann. Sie sind teilweise ziemlich verrückt, Doros Eltern, die die zerstreuten Professoren darstellen, wie man sie sich halt vorstellt oder einfach unfair, wie eine Lehrerin von Doro, die ihre Schüler in gute Schüler und schlechte Schüler einteilt und die guten Schüler einfach viel besser findet und das auch zeigt. Doros Eltern sind sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt und weil Doro nicht so superschlau ist, scheint sie ab und an unterzugehen in der Familie, aber wenn es wirklich ernst wird, dann steht die Familie hinter Doro und man spürt, dass sie sie über alles lieben. In kurzen Kapiteln saust man durch ein witziges Abenteuer, welches klar strukturiert ist und am Ende keine Fragen offen lässt. Witzige Illustrationen von Daniel Napp sind passend eingestreut. Ab und an fand ich die Lösungen zwar ein wenig einfach gestrickt, aber mein Lesevergnügen wurde dadurch nicht getrübt. Vom Gefühl her würde ich es eher als ein Buch für Mädchen sehen. Mein Sohn mochte es nicht, für ihn war es zu mädchenhaft, mit dem Prinz und ein wenig verliebt sein. Fazit: Evolutiongeschichte mal ein wenig anders. Witzige und schön illustrierte Geschichte für junge Leser ab 9 Jahren, die aber trotzdem auch eine schöne Botschaft vermittelt: Es ist schon besser die Wahrheit zu sagen!

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