Christina Füssmann

 3.3 Sterne bei 9 Bewertungen
Autorin von Almas Baby, Mörderspur und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christina Füssmann

Christina Füssmann kam 1935 im Ruhrgebiet zur Welt und ist dort auch aufgewachsen. Seit 1983 lebt sie mitten in der Dortmunder City. Bereits 1958 erschienen erste Gedichte von ihr in einem Sammelband „junger Stimmen der im Kriege Geborenen“. Derart ermutigt, setzte sie sich im letzten Schuljahr vor dem Abitur an die Schreibmaschine – wild entschlossen, den großen Roman zu schreiben, um den sich natürlich alle Verlage reißen würden. Sie taten es leider nicht, und so wurde das Manuskript zur Makulatur. Nach diesem Tiefschlag beschloss sie, doch lieber einen Brotberuf zu ergreifen. Um das Schreiben jedoch nicht aufgeben zu müssen, entschied sie sich für den Journalismus. Ab 1965 absolvierte sie ein Volontariat bei der Westfälischen Rundschau (WR) in Dortmund. Dort wurde sie bereits ein Jahr später als Redakteurin übernommen. Abgesehen von einem kürzeren „Ausreißer“ zum Bauer-Verlag, blieb sie der WR bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2000 treu – die letzten 25 Jahre als Gerichtsreporterin. In dieser Funktion arbeitete sie dann noch bis Ende 2008 freiberuflich weiter. Bis Anfang 2009 fungierte sie als Vorsitzende des Ehrengerichts im Deutschen Journalistenverband. Im Oktober 2013 ist die Autorin nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.

Alle Bücher von Christina Füssmann

Almas Baby

Almas Baby

 (7)
Erschienen am 19.03.2012
Ein Herz so rein - Ein Dortmund Krimi

Ein Herz so rein - Ein Dortmund Krimi

 (1)
Erschienen am 01.07.2009
Mörderspur

Mörderspur

 (1)
Erschienen am 12.10.2013

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Neue Rezensionen zu Christina Füssmann

Neu
loewes avatar

Rezension zu "Mörderspur" von Christina Füssmann

Alles stimmig
loewevor 4 Jahren

Verlagsinfo, Klappentext

“Eine junge Frau wird tot aufgefunden. Alles deutet auf einen Ritualmord hin. Die Ermittlungsbehörden haben von Anfang an einen Verdacht.
Trotzdem bleiben die Ermittlungen zunächst jahrelang erfolglos. Dann wird am Rechtsmedizinischen Institut der Universität Münster das Verfahren der Mikrosonden-Massenanalyse entwickelt. Eine Revolution in der Spurenkunde …

In diesem Justiz-Krimi geht es um die Entwicklung modernster wissenschaftlicher Methoden der Verbrechensbekämpfung. Der echte Kriminalfall ist in eine fiktive Romanhandlung eingebunden. Dabei werden Vorteile, aber auch Gefahren aufgezeigt, die auftreten können wenn ehrgeizige Ermittler und Wissenschaftler im Übereifer fehlerhafte Rückschlüsse ziehen.”

284 Seiten

ISBN 978-3-942672-17-7

Mein Lesen

Christina Füssman ist leider 2013 verstorben.

Christana Füssmann war Gerichtsreporterin und ich finde das merkt man auch an ihrem Schreibstil. Die Geschichte wird sehr schlüssig aufgebaut und der Autorin gelingt es wissenschaftliches Hintergrundwissen gelungen und verständlich zu übermitteln. Das hat mir schon mal sehr gut gefallen.

Ich finde dieser Krimi setzt sich doch  ein wenig von dem “normalen” Krimi ab und bietet daher in meinen Augen besonders für Krimiliebhaber einen besonderen Reiz. Ich denke wer gerne und viele Krimis liest, so wie ich  der freut sich immer, wenn ihm ein Titel in die Hände fällt der aus der Reihe tanzt. Hier gibt es neben dem interessanten Kriminalfall auch eine gute Portion “Privatleben” der Hauptfiguren. Das macht die Geschichte rund und schlüssig. So mag ich einen Krimi!!!

Wir erleben in diesem Krimi wie schnell jemand zu umrecht verurteilt wurde, da damals einige Ermittlungsmethoden noch nicht bekannt waren. Schnell wurden sich Meinungen gebildet und um den Ermittlungserfolg zu erzielen wurden zuweilen auch Unschuldige als Täter abgestempelt.

Ein echter Mordfall wurde hier gelungen mit fiktiven Romanelementen verbunden.  In meinen Augen ist dies hier ein sehr gelungener Krimi der unterhält und nebenbei auch einen guten Einblick in die Entwicklung der  Mikrosonden-Massenanalyse.

Gute 4 Sterne für ein stimmiges Arrangement.

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Anjaxxxs avatar

Rezension zu "Almas Baby" von Christina Füssmann

Langweilig
Anjaxxxvor 5 Jahren

Leider war ich von diesem Buch gar nicht so begeistert. Man liest halt das typische Klischee…eine Frau entführt ein Baby weil sie schon Fehlgeburten hatte, ist auf der Flucht, und wie das Ende ausgeht kann man sich denken weil es so ist wie es immer ist. Das Buch hatte nicht viele Seiten, deswegen habe ich es auch nicht abgebrochen. Dennoch war es nicht wirklich spannend. Alles war halt vorhersehbar, diese Geschichte gab es schon zu oft und wurde auch fast immer gleich erzählt. Dennoch ist das buch schön flüssig geschrieben und die Protagonisten waren mir auch alle sympathisch und wurden schön beschrieben. Dennoch finde ich das Buch für diesen Preis nicht empfehlenswert weil man wirklich die ganze Zeit nur so vor sich hinliest und weder Spannung aufkommt, noch irgendetwas unerwartetes passiert.

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Herbstroses avatar

Rezension zu "Almas Baby" von Christina Füssmann

Rezension zu "Almas Baby" von Christina Füssmann
Herbstrosevor 6 Jahren

Alma erwacht auf einem dreckigen Sofa in einer Gartenlaube, neben sich das schreiende Baby, vor der Tür die Polizei. Wie konnte sie nur in diese Lage kommen? Sie, die doch immer nur sein wollte wie alle anderen. Aber Alma ist anders. Nachdem sie von ihrem gewalttätigen Vater aus dem Haus geprügelt wurde rutschte sie ab in die Prostitution und Drogenszene, konnte sich aber nach Entzug wieder daraus befreien. Erst als sie Berthold kennen lernte, heiratete und schwanger wurde, war sie eine Zeitlang wirklich glücklich. Dann aber wird ein Baby aus der Klinik entführt und gleichzeitig verschwindet Alma mit ihrem Baby. Wurde sie auch entführt, wie ihr Mann glaubt? Kommissar Hammer und sein Team vom Dortmunder Kriminalkommissariat übernehmen die Ermittlungen.
Die Autorin Christina Füssmann war 25 Jahre Gerichtsreporterin in Dortmund. Ihr gelang ein gut recherchierter Krimi, inspiriert von einem echten Fall vor vielen Jahren. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, nicht übermäßig anspruchsvoll aber auch nicht platt. Genau richtig für etwas Spannung zwischendurch.

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