Christina Geiselhart Die Bluthunde von Paris

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Inhaltsangabe zu „Die Bluthunde von Paris“ von Christina Geiselhart

Philippine Sanson, die Nichte des Henkers von Paris, ist wunderschön, klug und ungewöhnlich, aber ihr verkrüppelter Fuß und die Ereignisse in ihrer Kindheit, scheinen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft im Keime zu ersticken. Um ihrem Elternhaus zu entfliehen - ihre Mutter ist Hure, der Vater königlicher Verhörvollstrecker - reitet sie oft stundenlang durch die Wälder von Saint-Ouen. Dort entdeckt sie eines Tages ein verfallenes Landhaus, in dem sich ein junger Mann von aristokratischem Aussehen vor den Schergen des Königs versteckt. Sie versorgt ihn regelmäßig mit Lebensmitteln, erfährt sein Schicksal und verliebt sich in ihn. Während sie ihn heimlich trifft, betreibt Mutter Lea ihr Hurengeschäft und zieht auch Philippines Schwester Frieda mit hinein. Anfangs werden die Freier im Haus des Folterers empfangen, doch als dieser eines Tages früher von seinen grausamen Geschäften zurückkommt und die Umtriebe aufdeckt, jagt er beide Frauen in rasendem Zorn davon. Lea lässt sich von der Wut ihres Ehemannes nicht aus der Fassung bringen. Sie heuert willige Mädchen an und findet schließlich Mittel und Wege, in der Stadt ein Bordell zu errichten. Indessen hofft Philippine auf eine gemeinsame Zukunft mit dem jungen Mann. Maxence hingegen hat wichtigere Pläne. Er wartet auf die Revolution. Auf das Ende des Absolutismus. Als der Sturm auf die Bastille das Land erschüttert, kehrt er nach Paris zurück. Philippine sieht ihren Traum vom gemeinsamen Glück zerrinnen. Doch da eröffnet sich ihr eine Chance. Ihr Vater, der von Frau und ältester Tochter betrogene Folterer, schickt sie zu seinem Bruder Charles-Henri Sanson nach Paris. Im Strudel einer umwälzenden Epoche dient Philippine fortan dem Henker von Paris als Schreibkraft und folgt gleichzeitig unerschütterlich der Spur ihres Geliebten. Als die beiden sich endlich finden, ist ihr Glück in Gefahr. Auf Maxence wartet die Guillotine.

An einigen Stellen zu übertrieben abstoßend, aber eine mit großem Geschick aufgesetzte Geschichte zur Zeit der Französischen Revolution.

— wordworld

Ein Ausflug in die Französische Geschichte

— KerstinMC

Nichts für Zartbesaitete, aber sehr gut recherchiert! Wer sich für die Französische Revolution interessiert kommt hier auf seine Kosten.

— sollhaben

mitreisende, packende Story während der französischen Revolution

— SilVia28

Ungeschönte Einblicke in das revolutionäre Frankreich. Mitreißend, packend, brutal, nichts für schwache Nerven.

— Losnl

Historisch sehr gut recherchiert, brutal, aussagekräftig und spannend geschrieben ...

— MissNorge

Private Einblicke in das revolutionäre Frankreich

— eiger

Eine Erzählung aus Zeiten der französischen Revolution

— anne_lay

Tolles Buch mit gelungenen Charakteren und viel historischen Infos.

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Ein besonderer politisch historischer Roman mit einer bewegenden Liebesgeschichte und außergewöhnlich interessanten Protagonisten.

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  • "Die Revolution ist wie Saturn. Sie frisst ihre eigenen Kinder!"

    Die Bluthunde von Paris

    wordworld

    03. August 2017 um 16:24

    Allgemeines: Titel: Die Bluthunde von ParisAutor: Christina GeiselhartVerlag: epubli (31. Dezember 2016)Genre: Historischer RomanISBN-10: 3741880485ISBN-13: 978-3741880483Seitenzahl: 522 SeitenPreis: 12,99€ (Taschenbuch)14€ (gebundene Ausgabe)4,99€ (Kindle-Edition)   Inhalt: Frankreich und Paris Ende des 18. Jahrhunderts: Revolution, hetzerische Debatten im Konvent, Krieg an den Fronten, blutige Aufstände im Landesinnern, Verrat und Hunger bestimmen den Alltag und Philippines Kindheit und Jugend. Ihr Vater ist Folterer, ihr Onkel der berühmte Henker von Paris, Charles-Henri Sanson. Inmitten dieses Hexenkessels und einer Mutter, die Hure und Mörderin zugleich ist, bewahrt sich das Mädchen seine edle Seele, entwickelt sich zu einer starken, gebildeten Frau und findet jenen wieder, den sie als Kind getroffen und sofort geliebt hat. Auf das Glück der beiden jedoch wirft das Blutgerüst seinen drohenden Schatten. Bewertung: DISCLAIMER:  Vielen Dank an Christina Geiselhart und ihr Team für das Rezensionsexemplar! "Liberté, Égalite, Fraternité" - Man lernt es in der Schule, die Grundzüge des folgenreichsten Ereignisses der neuzeitlichen europäischen Geschichte. Die Französische Revolution war eine harte Zeit mit vielen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Problemen, welche im Roman "Die Bluthunde von Paris" deutlich vorgebracht werden. Demnach ist es bei weitem kein sonniges Buch, sondern das Porträt der Gewalt zu dieser Zeit vielen politischen Kalküls gemischt mit einer romantischen Liebesgeschichte. Erster Satz: "Als Philippine zur Welt kam, war ihr Vater im Begirff die Waden eines Häftlings zwischen die Eisenplatten des Spanischen Stiefels zu spannen." Die Geschichte beginnt in den frühen Anfängen der Französischen Revolution 1774 mit der Geburt der Protagonistin Philippine Sanson. Das wunderschöne Kind hat zwei Makel: ein verkrüppelter Fuß und ihre verkommene Familie. Der Vater ist Verhörvollstrecker, der Onkel der Henker von Paris, die Mutter baut mit ihrer anderen Tochter ein florierendes Hurengeschäft auf,  ihre weiteren Schwestern haben allesamt sichtbare Makel, sei es eine Hasenscharte, fleckige Haut oder verdorrte Hände. Doch zu ihrem Glück sieht die habgierige Mutter in dem wunderschönen Mädchen eine Tür in eine bessere Welt, sie soll Lea durch eine gute Heirat zu Reichtum verhelfen. So schickt sie sie zur Schule und kauft ihr das Pferd Vraem, das bald ihre beste Freundin wird. Um ihrem schrecklichen Elternhaus zu entkommen unternimmt sie auf ihrem Pferd immer mehr Streifzüge durch den Wald, wodurch sie auf ein verlassenes Herrenhaus stößt und einen geheimnisvollen, jungen Mann kennenlernt, der sich dort versteckt und sie mit seinen flammenden Reden über eine Abschaffung der Monarchie und dem Aufbau einer Republik begeistert. Fortan trifft sich das Mädchen täglich mit dem Mann und lernt mehr und mehr über Politik und die Untergrundszene. In Philippine reift eine junge Liebe zu Maxence heran, doch der Mann sieht in ihr nur ein Mädchen aus der Unterschicht, die seines Standes nicht würdig wäre… Doch als er nach Paris aufbricht, folgt sie ihm. Und gerät in den Strudel der kochenden Revolution, die ihre Kinder frisst... Der erste Teil des Buches ist relativ heftig und derb erzählt. Später wird die Handlung etwas zivilisierter, doch nicht minder blutig und gewalttätig. Die Autorin hat eine Altersempfehlung von 18 Jahren angesetzt, was ich auch auf jeden Fall bekräftigen würde. Ich selbst bin zwar noch keine 18 und habe es trotzdem verkraftet, doch das Buch hat wirklich dermaßen abstoßende und verstörende Züge, sodass ich auf jeden Fall sagen kann, es ist nicht für zart besaitete Leser zu empfehlen. Die Beschreibungen von Folter, Gewalt, Vergewaltigung und anderen Leiden des normalen Alltags sind sehr plastisch erzählt und schrecken vor nichts zurück. Das Buch gibt wirklich jeden Zustand der damaligen Zeit völlig ungeschönt wieder. Was mich aber sehr gestört hat ist, dass eine gehörige Portion an Sexszenen und Gewalt an Frauen die Geschichte durchsetzt und mit Fortschreiten Leas Gewerbes und Beschreibung der Prostitution das Buch teilweise fast abstoßend pornographische Züge entwickelt. Die Bilder, die durch die anschaulichen Beschreibungen in den Köpfen des Lesers entstehen, machten es mir schwer, mich dem Buch emotional irgendwie zu nähern. Dazu hat dann auch noch der beschreibende und fließende Schreibstil beigetragen. Manchmal wollte ich gar nicht erst weiterlesen. Es ist wirklich beeindruckend, wie gekonnt die Autorin die brutalen und erschreckenden Zustände der damaligen Epoche mit den fundierten historischen und geschichtlichen Aspekten und Ereignissen zu Beginn der Französischen Revolution verwebt, meiner Meinung nach ist sie an manchen Stellen aber entschieden und übertrieben zu weit gegangen! Gut gefallen hat mir an der Darstellung des Buches, dass man wirklich einen besseren Einblick in die Motive und die Stimmung des Landes erhält. Revolution heißt nicht nur Stürzen der Regierung, hetzerische Debatten im Konvent, Krieg an den Fronten, sondern auch blutige Aufstände im Landesinnern, Verrat und Hunger der Bevölkerung. Man sieht, dass es nicht immer die Lösung ist, die Regierung zu stürzen und nicht leicht danach selbst zu regieren. Das Buch ist in drei große Abschnitte geteilt, die hauptsächlich die drei Teile der Revolution untergliedern, ebenso wie wichtige Abschnitte in Philippines Leben. Die erste Phase von etwa 1789 bis 1791 stand im Zeichen des Kampfes für bürgerliche Freiheitsrechte und für die Schaffung einer konstitutionellen Monarchie.Die zweite Phase von 1792 bis 1794 führte angesichts der inneren wie äußeren gegenrevolutionären Bedrohung zur Errichtung einer Republik mit radikaldemokratischen Zügen und zur Ausbildung einer Revolutionsregierung, die mit Mitteln des Terrors und der Guillotine alle „Feinde der Revolution“ verfolgte.In der dritten Phase, der Direktorialzeit von 1795 bis 1799, behauptete eine von besitzbürgerlichen Interessen bestimmte politische Führung die Macht nur mühsam gegen Volksinitiativen. "Das Volk regiert. Jetzt muss nur noch einer kommen und Feuer an die Zorneslunte legen, dann geht alles in die Luft. Am 12. Juni 1789 kam so einer..." Gut fand ich auch, dass viele wichtige Namen und Personen, die in Zusammenhang mit der Revolution fallen genannt und manchmal auch genauer charakterisiert werden. Ich habe an vielen Stellen das Gefühl bestätigt bekommen, die Autorin hat sehr gute Recherchearbeit geleistet. Dennoch muss man sich sehr gut auskennen, um an der ganzen Flut aus Informationen und Fakten nicht erschlagen zu werden. Ich denke, ich kann von mir behaupten, ein recht gutes Allgemeinwissen zu haben, doch während ausgiebigen Politik Diskussionen der Hauptcharaktere, seltsamen Andeutungen über geheimnisvolle Untergruppen oder revolutionäre Zusammenhänge wurde ich zunehmend verwirrter. Wer waren jetzt noch mal die Sansculotten oder die Girondisten, die Jakobiner, welche der tausend Charaktere des Konvents mit den verwirrenden französisch-adeligen Namen gehörten zu welcher Gruppe und was zum Teufel wollten die eigentlich? Ich habe irgendwann angefangen zu googeln, wurde aber nicht viel schlauer daraus, sondern nur zunehmend überfordert. Die Hälfte der Informationen, gut erklärt und in Zusammenhang gestellt hätte gereicht, Großteils habe ich mich aber über die Darstellung der Fakten gefreut. Neben all den Informationen und Entwicklungen dieser Zeit, die an sich schon ein ganzes Buch füllen könnten, gehen die Charaktere und vor allem die Geschichte der jungen Philippine leider ein wenig unter. Sie verschönern (naja außer vielleicht Lea) zwar die Geschichte, machen sie zu einem Roman, rücken aber leider ein wenig in den Hintergrund. Das könnte dann auch der Grund gewesen sein, warum ich den Drang, weiterzulesen an manchen Stellen kurzzeitig verloren habe, auch wenn ich durch die düstere, blutige Atmosphäre angespornt wurde und wissen wollte, wie es weitergeht. "Hier unter den Kastanienbäumen wollte sie träumen. Von einer besseren Zeit und von ihrem Leben mit Maxence. Sie malte sich die Hochzeit aus, dachte an Kinder - ein Junge und ein Mädchen - und sah sich im Geiste tanzen. Irgendwann wird dies alles vorbei sein, dachte sie. Wir werden alle genug zu essen haben und in Frieden zusammen leben. Die Guillotine wird verschwinden und mit ihr die Todesangst. Irgendwann." Denn die Story, die wir verfolgen ist wirklich sehr passend und gut durchdacht in das historische Konstrukt eingebaut. Die Charaktere sind aus der allwissenden Perspektive geschildert, wobei ich hier meine Probleme hatte sie alle an mich heran zu lassen und zu mögen. Philippine ist der einzige Lichtblick inmitten von halbwilden Barbaren, so scheint es immer wieder. Wir lernen das Mädchen von klein auf kennen und schätzen vor allem ihren hellen und edlen Charakter, ihre fröhliche, wissbegierige und ehrliche Art, mit der sie ihre düstere Umgebung aufhellt.Im Laufe der Story macht sie eine unglaubliche Entwicklung durch. Sie erscheint zunächst unterwürfig und kindlich naiv; verliebt in einen Mann, den sie nicht haben kann, setzt alles daran Maxence zu beeindrucken und seine Liebe zu gewinnen, um mit ihm zusammen leben zu können. Doch sie bildet sich fortlaufend weiter, lernt und liest, nimmt an Diskussionen im Konvent teil und entwickelt sich zu einer selbstbewussten Frau mit einer eigenen Meinung und einem gebildeten Blick auf die Welt, die ich bewundert habe "Schweigend sahen sie dem Eintreten des Abends zu. Die Luft war nicht mehr klar wie am Tag, in ihr hing ein feiner Schleier, der sich langsam auf den Garten herabsenkte und ihn vergoldete. Ein schimmerndes Netz lag auf dem frischen Gras, den jungen Blättern, fiel von den Wipfeln der Bäume über das Dach des Hauses. Philippine hatte sich Maxence gegenüber gesetzt und das Gesicht zum Himmel erhoben. Sie wünschte sich, in dieses Netzt eingesponnen zu werden." Über den adligen Revolutionär Maxence Vergniaud hingegen konnte ich oft nur den Kopf schütteln. Seine Argumentations- und Denkweise empfand ich oft als unlogisch und auch einige seiner Handlungen nicht wirklich nachvollziehen. Deshalb konnte ich Philippines Begeisterung ihm gegenüber nicht wirklich verstehen. Erwähnen mag ich noch zwei etwas seltsame Nebenfiguren, die mir trotz ihrer etwas rohen Art sehr ans Herz gewachsen sind. Zum einen war das Philippines Onkel, der Henker von Paris Charles-Henri Sanson, bei dem sie unterkommt, nachdem ihr Vater Karl den Hurenbetrieb seiner Frau Lea und seiner Tochter Frida aufgedeckt hat. Trotz seines grausamen, blutigen Berufes zeigt er sehr menschliche, gebildete Züge. Durch Philippine kommt ein wenig Leben in sein Haus, was ihn sehr berührt und ihn nachdenken lässt. Ebenso liebgewonnen habe ich seine Großmutter Marthe. Eine robuste, redselige Frau, die sich niemals den Mund verbieten ließ und für mich ein wenig das Gewissen aller handelnden Personen darstellte, weil sie das sagte, was die anderen sich vielleicht nicht mal zu denken wagten. Insgeheim war sie mein persönlicher Liebling! "Eine Veränderung ging in ihm vor. Er hatte das Gefühl, entweder bald zu sterben, oder ein ganz anderer Mensch zu werden." Um zur Gestaltung zu kommen: Ich finde das Cover irgendwie passend. Durch das dreckige grau-beige wird die Atmosphäre des Buches sehr gut widergespiegelt. Dazu passen auch das berühmte Bild der Hinrichtung Ludwigs XVI. durch die Guillotine und die Zeichnungen der drei Personen in der Mitte, auch wenn ich sie nicht wirklich eindeutig zuordnen konnte. Die Frau links sollte wohl Philippine sein, in meinen Augen passt sie aber gar nicht. Die Schreibweise des Titels ist ebenso passend - geschwungene Schnörkel, die sich immer wieder im Buch wiederfinden. Den Titel fand ich erst einmal etwas verwirrend, weil ich nicht genau wusste, was die Bluthunde jetzt mit der Geschichte einer jungen Dame, die ihr Glück in Paris sucht, zu tun haben soll. Als ich dann aber verstanden habe, dass das Buch keineswegs eine lockere Story über das Leben dieses jungen Mädchens darstellt, erschloss sich auch der Titel für mich. Die Revolutionäre, Jakobiner, ihre Henker und Folterer Familie, alle sind sie blutgierig und gewalttätig - gebeutelt von dieser schwierigen Zeit.Das Ende hat mir sehr gut gefallen, nicht kitschig und unrealistisch auf Happyend getrimmt, sondern einfach, klar aber doch positiv. Ein guter Abschluss, denn irgendwie war klar, dass es noch jemanden kosten musste. "Die Revolution ist wie Saturn. Sie frisst ihre eigenen Kinder!" Fazit: Auch wenn ich das Buch an einigen Stellen zu übertrieben abstoßend empfand und mit einigen Fakten überfordert war, muss man das Geschick loben, mit dem Christina Geiselhart diese Geschichte aufgesetzt hat. Auch wenn ich das Buch nicht unbedingt schön fand, habe ich mich mehr mit der Zeit der Französischen Revolution auseinandergesetzt und vor Augen geführt bekommen, was für ein blutiges Opfer die Franzosen bringen mussten, damit wir heute die Idee einer freien Gesellschaft leben können. Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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  • Der Start der Guillotine und die Französische Revolution

    Die Bluthunde von Paris

    KerstinMC

    23. July 2017 um 13:50

    Das Cover ist in grau und sepia Tönen gestaltet. Mittig sind drei Personen zu sehen, eine junge Frau, Mann mit Hut und ein junger Herr der besseren Gesellschaft. Unterhalb der Personen ist eine Hinrichtung zu sehen. Eine Person zeigt den Kopf des Opfers dem breiten Publikum vom Podest der Guillotine aus. Es ist ein Abbild vom Kupferstich aus dem Jahr 1793 genannt: Hinrichtung Ludwigs des XVI. Die Szene trifft ganz gut den Inhalt des Buches. Bei dem Titel habe ich lange überlegt, ob ich das Buch lesen möchte. Das Thema ist im Cover sehr schön dargestellt und hat mich auf den ersten Blick abgeschreckt. Doch dann habe ich den Klappentext gelesen und gedacht ein bisschen Französische Geschichte kann nicht schaden. Der Roman spielt in Paris am Ende des 17. Jahrhunderts. Phillipine wird als jüngste Tochter des Verhörvollstreckers Karl und seiner Frau Lea im Frühjahr 1774 geboren. Sie wird von ihren Eltern als wunderschön bezeichnet, selbst ihr Klumpfuß kann ihrer Schönheit nichts anhaben. Das Mädchen wächst in einer Welt voller Hunger und Brutalität auf. Als Jugendliche wird sie zu ihrem Onkel, dem Henker von Paris geschickt, um ihn als Schreibkraft zu unterstützen. Zu dieser Zeit beginnt die Revolution in Paris. Phillipine findet gefallen an den Versammlungen und findet einen Freund aus ihrer Kindheit wieder. Doch hat ihre Liebe zu Zeiten der Revolution überhaupt eine Chance? Detailliert beschreibt Christina Geiselhart die Menschen und ihre Umgebung. So steht Phillipine mit ihrem Klumpfuß bildlich vor mir. Auch die Tätigkeiten des Henkers kommen bei der Erzählung nicht zu kurz. Was das Buch für mich zu einem Buch ausschließlich für Erwachsene macht. Die fiktive Geschichte um Phillipine finde ich sehr gut in den historischen Hintergrund eingebettet. Die Namen Danton, Marat und natürlich auch Robespierre sind mir aus meinem Geschichtsunterricht noch vertraut. Ich finde es beeindruckend wie genau der Bau der Guillotine und dessen Verwendung beschrieben wird. Dafür muss die Autorin vermutlich einige Berichte über die Hinrichtungen während der Französischen Revolution gelesen haben. Ich fand den Roman sehr spannend, aber auch schwer zu lesen. Es war für mich keine Lektüre vorm Schlafengehen, sondern nur am helllichtem Tag. Vielen Dank an Christine Geiselhart für das Rezensionsexemplar

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  • Revolutionäre waten immer durch Blut

    Die Bluthunde von Paris

    sollhaben

    23. July 2017 um 13:35

    Philippines Geburt mitten in den Wirren am Ende des 17. Jahrhunderts steht unter keinem guten Stern. Bereits ihre Schwestern wurden mit sichtbaren körperlichen Makeln geboren, doch Philippine ist ungemein schön und ihr verkrüppelter Fuß kann gut versteckt werden. Sie wächst in einer Familie auf, die voller Gewalt ist. Ihr Vater ist der Verhörmeister und ihr Onkel der Henker. Ihre Mutter versucht ständig zu Geld zu kommen und verdingt sich selbst und ihre Töchter als Hure. Nur Philippine wird nicht zur Prostitution gezwungen, da auf ihr die Hoffnungen auf eine gute Partie liegen. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern auch sehr wissbegierig und intelligent. Sie entflieht oft dem tristen Leben, indem sie lange Ausritte in den nahen Wald macht. Genau dort lernt sie auch Maxence kennen, der sich dort in einem kleinen Häuschen versteckt hält. Über einige Zeit verbringen sie viel Zeit miteinander und Philippine verliebt sich in den jungen Mann. Als dieser wieder nach Paris geht, um den Rufen der frühen Revolution zu folgen, trennen sich ihre Wege, die sich zwar wieder überschneiden, aber dann scheint es bereits zu spät zu sein. Denn die Geschichte nimmt ihren Lauf.Wie hat es mir gefallen?In meinem zu Hause war die Französische Revolution immer wieder einmal Thema, denn meine Mama stammt aus Frankreich und unterrichtete Geschichte. Somit wurde ich schon in jungen Jahren mit den Werten bekannt gemacht. Ich lese zwar nicht sehr oft über diese Zeit, aber ich durfte dieses Buch als Rezenionsexemplar lesen und war dennoch nicht wirklich auf die Geschichte vorbereitet. Natürlich weiß man von den Henkern, den Verhörmeistern, der Guillotine und der Gewalt, die jede Revolution mit sich bringt, aber in diesem Buch taucht man noch viel tiefer in die Geschichte und Tatsachen ein. Ungeschönt, historisch sehr gut recherchiert und daher auch sehr gewalttätig, schließlich waren diese Zeiten geprägt von Verrat, aufgeputschten Menschen, die bereit waren, ihr Leben zu lassen, um eine neue Zukunft zu gestalten. Ich habe bereits in einigen anderen Rezensionen gelesen, dass die Geschichte nichts für Zartbesaitete sei und dem gebe ich völlig recht. Die Beschreibungen von Folter, Gewalt, Vergewaltigung und dem normalen Alltag sind sehr plastisch und schrecken vor nichts zurück. Die Liebesgeschichte nimmt keinen großen Teil ein. Ich hatte das Gefühl, dass diese als Nebenstrang mitläuft, um ein wenig Hoffnung auf eine gute Zukunft zu schüren. Zeitweise hatte ich richtige Probleme meine positive Einstellung zur Französischen Revolution mit diesem Buch abzugleichen. Denn wir setzen heute noch auf Errungenschaften wie „Gleichheit, Brüderlichkeit, Freiheit“, die Menschen- und Bürgerrechte – all dies sind Werte auf die wir heute noch stolz sind, aber der Preis, der dafür bezahlt werden musste, war unglaublich hoch.„Die Bluthunde von Paris“ ist ein Roman, der auf mich sehr authentisch wirkt, mich mehr schockiert, als berührt hat. 

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  • Liebe während der französischen Revolution

    Die Bluthunde von Paris

    SilVia28

    17. June 2017 um 13:16

    Philippine, die Tochter einer Hure und des Verhörvollstreckers, ist ein hübsches Kind, wurde aber mit einem Makel geboren. Sie wächst in bescheidenen Verhältnissen auf und zieht dann nach Paris zu ihrem Onkel dem Henker. Philippine ist sehr gebildet und verliebt sich in einen Revolutionär und erlebt mit ihm die französische Revolution. Ein Roman der mitten in der französischen Revolution spielt, der Leser erlebt das leben zu dieser Zeit hautnah mit. Das Buch liest sich flüssig und es ist leicht den Handlungen zu folgen, die Gefühle und Gedanken der Protagonisten sind ohne Probleme nachzuvollziehen.Ein sehr zu empfehlender historischer Roman.

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  • Ein wirklich ergreifendes Buch, das vom Leser viel Aufmerksamkeit fordert.

    Die Bluthunde von Paris

    Buchfeeling

    31. May 2017 um 10:51

    Die Geschichte beginnt mit Philippines Geburt und ihrem angeborenen Makel: einem verkrüppelten Fuß. Ihre Familie, die zu diesem Zeitpunkt aus drei weiteren Schwestern, der Mutter und dem Vater besteht, lebt in ärmlichen Verhältnissen. Die Mädchen haben allesamt sichtbare Makel, sei es eine Hasenscharte, fleckige Haut oder kleinwüchsige Hände. Doch Philippine ist anders. Sie ist wunderschön, nur ihr Fuß als Makel ist zu übersehen und so setzt die Mutter alles daran, dass dieses wunderschöne Mädchen eines Tages die Tür in eine bessere Welt öffnet. Sie soll der Mutter durch eine gute Heirat zu Reichtum verhelfen.Und so wächst Philippine relativ ungestört auf. Der Vater schlägt die Mädchen, doch nicht die Schöne. Die Mutter verachtet die Töchter, doch nicht die Schöne. Doch bald muß auch die Mutter feststellen, dass eine Heirat mit einem wohlhabenden Mann noch lange auf sich warten lassen wird und baut daher lieber ein recht florierendes Hurengeschäft mit ihrer anderen Tochter auf.Philippine lernt währenddessen einen geheimnisvollen, jungen Mann kennen, der sie mit seinen flammenden Reden über eine Abschaffung der Monarchie und dem Aufbau einer Republik begeistert. Fortan trifft sich das Mädchen täglich mit dem Mann und lernt mehr und mehr über Politik und die Untergrundszene.In Philippine reift eine junge Liebe zu Maxence heran, doch der Mann sieht in ihr nur ein Mädchen aus der Unterschicht, die seines Standes nicht würdig wäre… und so trennen sich die Wege der jungen Leute.In Paris gerät Philippine immer mehr in den Sog der politischen Ereignisse.Das Buch ist wirklich keine leichte Kost. Die Gespräche und Ausdrücke sind derb, hart und ungeschönt. Die Menschen haben kaum Manieren und man muß sich so einige blutige Gespräche anhören.Das hat mich mitunter ein wenig gestört. Das Buch strotzt vor Beleidigungen und Erniedrigung. Egal ob Philippine nun mit ihrer Großmutter, ihrem Onkel oder ihrem Liebsten spricht. Es wird angefahren, derb zurückgewiesen oder einfach nur gefühllos beleidigt.Auf der anderen Seite strotzt das Buch vor politischem Hintergrundwissen. Dies war für mich der viel schwierigere Teil. Mir waren es meistens zu viele Informationen auf einen Schlag. Französische Könige und ihre Kriege, Taten, französische Revolutionäre und ihre Helfer, verschiedene politische Lager, Namen, Daten, Organisationen, Verstrickungen, Verbündete, verfeindete Lager…. oft bin ich nicht mehr durchgestiegen und habe Seiten überblättert.Für den Leser, der sich intensiv mit den politischen Hintergründen der französischen Revolution interessiert ist dies sicher ein sehr spannendes, interessantes Buch.Für mich war es einfach zu viel geballtes Wissen, für MICH zu uninteressant erzählt.Am Ende ist die Story um Philippine eher eine Randgeschichte im Drama der französischen Revolution, was sehr schade ist.Da ich einfach überfordert war von dem politischen Geschehen und den ausgreifenden Beschreibungen dessen…habe ich dem Buch 3 Sterne gegeben.

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  • Nichts für schwache Nerven

    Die Bluthunde von Paris

    Losnl

    25. May 2017 um 10:05

    InhaltParis 1774: Philippine Sanson, die Nichte des Henkers von Paris und Tochter des Verhörvollstreckers Charlemagne Sanson, genannt Karl, erblickt das Licht der Welt. Sie ist wunderschön, doch ihr verkrüppelter Fuß, ihre Umgebung und die grausamen Dinge, die sie in ihrer Kindheit erleben muss, ersticken ihre Hoffnung auf ein besseres Leben, im Keim. Um ihrem derben Elternhaus zu entfliehen, reitet Philippine stundenlang durch den Wald von Saint – Ouen, wo sie ein verfallenes Landhaus entdeckt. Eines Tages begegnet sie dort einem aristokratisch aussehendem jungen Mann, der sich vor den Schergen des Königs versteckt. Sie versorgt ihn mit Lebensmitteln, verliebt sich und hofft auf ein gemeinsames Leben mit ihm. Doch Stimmen der Revolution werden laut und Maxence kehrt nach Paris zurück. Während im Konvent die Erklärung der Menschenrechte durchgesetzt wird, folgt Philippine der Spur ihres Geliebten und gerät in den Strudel einer umwälzenden und blutigen Epoche, deren geistigen Köpfe Danton und Robespierre sind. Als sich die Liebenden finden ist ihr Glück in Gefahr, denn auf Maxence wartet die Guillotine…Meinung„Die Bluthunde von Paris“ von Christina Geiselhart hat mich wahrlich mitgerissen, schockiert und beeindruckt.Christina Geiselhart entführt den Leser in die düstere und schonungslose Zeit der frühen Französischen Revolution, wobei der Focus auf das Leben der jungen Philippine Sanson gerichtet ist. Aufgrund ihrer Herkunft sowie ihrer Behinderung, scheint ihr ein hartes und schonungsloses Leben vorher bestimmt. Doch das junge Mädchen versucht den heimischen, grausamen Zuständen zu entfliehen, um seiner Mutter, die ihre Gelüste als Hure auslebt und ihrem Vater, der als königlicher Verhörvollstrecker tätig ist, zu entkommen. Auf ihren Streifzügen durch die Wälder, lernt sie den jungen Maxence kennen und ist von dem jungen Mann völlig beeindruckt.Gekonnt verwebt die Autorin, die brutalen und erschreckenden Zustände der damaligen Epoche, mit den fundierten historischen und geschichtlichen Aspekten und Ereignissen zu Beginn der Französischen Revolution.Die Charaktere sind rundum beeindruckend, erschreckend und zugleich sehr authentisch dargestellt.Philippine macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Sie erscheint zunächst unterwürfig und kindlich naiv. Sie setzt alles daran Maxence zu beeindrucken und seine Liebe zu gewinnen, um mit ihm zusammen leben zu können. Sie bildet sich fortlaufend weiter, lernt und liest, nimmt an Diskussionen im Konvent teil und entwickelt sich zu einer selbstbewussten Frau.Ein wahrlich expliziter Gegensatz zu ihrer Mutter Lea. Diese eröffnet ein Hurenhaus und bezieht sogar eine ihrer Töchter in das Geschäft mit ein um eine bessere gesellschaftliche Stellung und Reichtum, zu erlangen. Beinahe skrupellos und ohne Rücksicht auf Verluste, lässt Lea weitere Mädchen für sich arbeiten.Der aristokratische Maxence hingegen, scheint nur Augen und Ohren für die Politik des Landes zu haben. Dabei verliert er in den Strudel aus Intrigen, Verrat, Hass und selbst seine Gefühle aus den Augen und gerät schon bald selbst in Gefahr.Besonders gut gefiel mir der Charakter, der Urgroßmutter Marthe. Sie ist ein herzensguter Mensch, der das Herz auf der Zunge trägt. Ob Enkel oder Urenkel, ein jeder bekommt sein Fett weg. Die Dialoge in denen Marthe involviert ist, lockern die Geschichte auf angenehme Art und Weise, auf.Die Gespräche über politische Themen innerhalb der Familie, empfand ich als sehr tiefgründig und interessant. So verschafft die Autorin dem Leser einen Einblick während des Umbruchs der politischen Situation und offenbart gleichzeitig die Empfindungen und Gedanken des französischen Volkes.Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Aufgrund vielseitiger Wendungen und facettenreicher Erzählstränge, sowie detaillierter Beschreibungen, konnte ich dem Verlauf der Geschichte gut folgen und musste mich so manches Mal angewidert abwenden. So verschlug es mir, beim Aufbau und dem Gebrauch der neumodischen Guillotine, den Atem. Die Beschreibungen waren so bildlich und spürbar, so dass ich mir selbst den Geruch von Blut vorstellen konnte. Mein einziger Kritikpunkt kommt den vielen aufgeführten Namen zu, die der Französischen Revolution innewohnten. Hierbei musste ich einige Passagen doppelt lesen, um den Inhalt erfassen zu können.FazitDas Buch bietet schonungslose und brutale Einblicke, in die beginnende Französische Revolution. Es vermittelt fundiertes historisches Wissen und verknüpft einen Hauch von Liebe mit ungeschönten Einblicken in die damalige Zeit. Von mir gibt es dafür eine Leseempfehlung.

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  • Nichts für zarte Seelen

    Die Bluthunde von Paris

    MissNorge

    08. May 2017 um 12:10

    Kurz zur GeschichteFrankreich und Paris Ende des 17. Jahrhunderts: Revolution, hetzerische Debatten im Konvent, Krieg an den Fronten, blutige Aufstände im Landesinnern, Verrat und Hunger bestimmen den Alltag und Philippines Kindheit und Jugend. Ihr Vater ist Folterer, ihr Onkel der berühmte Henker von Paris, Charles-Henri Sanson. Inmitten dieses Hexenkessels und einer Mutter, die Hure und Mörderin zugleich ist, bewahrt sich das Mädchen seine edle Seele, entwickelt sich zu einer starken, gebildeten Frau und findet jenen wieder, den sie als Kind getroffen und sofort geliebt hat. Auf das Glück der beiden jedoch wirft das Blutgerüst seinen drohenden Schatten.Meine MeinungEin schonungsloser historischer Roman, wo man am besten nicht zartbesaitet sein sollte, denn es geht schon, der damaligen Zeit entsprechend, recht brutal zu. Ich lese ja nicht so viele historische Romane und wenn, dann muss mich der Klappentext so ansprechen, das ich denke, ja das Thema, welches eine große Rolle spielt, könnte mich interessieren und manche Geschichten sind ja oftmals härter, als so manch anderer Schocker. Christina Geiselhart konnte mich mit ihrer Geschichte packen und je weiter ich beim Lesen kam, umso mehr hat sie mich in ihren Bann gezogen. Ein Kompliment an die Autorin, die hervorragend recherchiert hat und einen wunderbaren Schreibstil vereint mit ausdrucksstarken Beschreibungen, wo man doch ab und zu tief durchatmen musste. Als Leserin kam ich mir vor, als würde ich direkt neben Philippine sein und ihr hartes Leben mit ihr zusammen bestreiten. Sie hat es wahrlich nicht leicht und doch hat sie sich, tief in ihrem Inneren, einen wundervollen, zarten, weichen und liebevollen Kern erhalten.Da das Ende hoffen bleibt, bin ich wirklich sehr auf eine Fortsetzung gespannt, die hoffentlich nicht all zu lange auf sich warten lässt.Wer gerne historische Romane aus der Zeit, vor, während und nach der Französischen Revolution liest, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. 

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  • Französische Geschichte , hautnah ...

    Die Bluthunde von Paris

    smaragdeidechse

    30. March 2017 um 12:40

    Das Cover gefällt mir ausserordentlich gut und passt auch super zur Story , ein echter Hingucker !!!Angesiedelt in den Wirren der französischen Revolution , erzählt der Roman die Geschichte einer ganz ungewöhnlichen Frau .Die Tochter des pariser Verhörvollstreckers , ein trotz Behinderung aussergewöhnlich schönes Mädchen . Ausserdem klug und wissbegierig und politisch sehr interessiert .Kaum verwunderlich , dass sie mitten in den Sog der Revolution gerät .Angereichert mit einer zunächst aussichtslos erscheinenden Liebe zu einem jungen Adligen ist das Buch ein echter Gewinn für Geschichtsinteressierte .Das Buch lässt einen die Irrungen , Wirrungen und Brutalitäten einer Revolution hautnah miterleben . Sehr spannend und mitreissend und vor allem auch sehr autentisch entführt einen die Autorin auf eine ganz lebendige Zeitreise , die ungeschönt und manmal auch etwas brutal aufzeigt , wie es damals wirklich war . Revolutionen sind nun mal kein Spaziergang und besonders in Frankreich wurden ja eine ganze Menge Leute der "Madame Guillotine" überantwortet .Nicht unbedingt für zartbesaitete Gemüter , sagt ja schon der Titel aus , aber für Menschen , die wissen wollen , wie es wirklich gewesen sein könnte ...Ich fand das Buch aussergewöhnlich gut , superspannend und ausserdem sehr lehrreich !!! Der Stil hat mich sofort angesprochen und ich hatte keinerlei Schwierigkeiten in die Story einzusteigen .Ich vergebe 5 Sterne und ich hoffe noch sehr viel ähliches von der Autorin Christina Geiselhart zu lesen zu bekommen .

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  • Rezension: Die Bluthunde von Paris

    Die Bluthunde von Paris

    MissOptimismus

    20. February 2017 um 11:04

    Christina Geiselhart: Die Bluthunde von Paris Inhalt Man begleitet Philippine, wie sie die französische Revolution erlebt. Sie ist die Tochter des Folteres. Ihre Mutter wird die bekannteste Hure von Paris und der Vater gibt sie als Ziehtochter zu seinem Bruder, dem Henker von Paris. Sie ist sehr gebildet, weil sie zunächst vom Dorfpfarrer und später von einem edlen Herrn unterrichtet wurde in Lesen und Politik. Sie trifft in den Wirren auf bekannte Persönlichkeiten wie Danton, Saint-Just und Robespierre. Meine Meinung Dieser Roman ist sehr brutal, sehr erschreckend und wahrscheinlich sehr realistisch geschrieben. Wie die Mutter ist und wie sie mit ihren Töchtern umgeht ist schrecklich. Gleichzeitig entdeckt man bei dem Henker und dem Folterer den Menschen hinter dem Beruf. Die Szene mit der entwicklung der Guillotine sind genial. Das Buch zeigt auch sehr schön das Politik und Regieren nicht unbedingt leicht sind. Ideen zu haben ist nicht schwer, diese umzusetzen umso mehr. Meine Lieblingsperson war die Großmutter. Sie war so wunderbar frei heraus und hat nie ein Blatt vor den Mund genommen. Fazit Dieses Buch eignet sich für jeden Leser, der gerne die sehr brutalen Hintergründe der französischen Revolution aus Sicht der Henkerfamilie erleben möchte.

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  • Blutige Zeiten

    Die Bluthunde von Paris

    anne_lay

    07. February 2017 um 10:18

    Philippine wird als viertes Mädchen in die Familie des Verhörvollstreckers Karl hineingeboren. Alle Mädchen sind mit einem Makel behaftet und auch Philippine ist - trotz ihres ansprechenden Äußeren - nicht frei davon. Die Verschränkung der Geburt mit einer Folterszene (vermutlich haben die meisten Männer früher ihren Beruf ausgeübt, während ihre Frauen niederkamen) erinnerte mich an den Beginn von Süßkinds Parfum. Das reißerische Spiel mit Ekel und Gewalt - aus der Distanz geschildert - macht dieses einerseits erträglich, nimmt aber dem Roman auch die Direktheit, die ich an anderer Stelle vermisst habe. Zum Inhalt: Dieses Mädchen ist anders: vergöttert von der Mutter, hervorgehoben und bevorzugt. Ich erfahre, was dem Rest der Familie widerfährt, wie sich die Vehältnisse der Zeit darstellen. Mit einem Klumpfuß zur Welt gekommen, bekommt sie durch das Engagement ihrer Mutter ein eigenes Pferd. Dieses erfährt mehr Pflege und Liebe, als es sie sonst in der Familie gibt, und wird so zum Ausweg aus dem tristen Leben. Auf einem der Ausritte findet Philippine im Wald ein verlassenes Haus und trifft dort auf Maxence, einen jungen Adeligen, der mit den Verhältnissen der Zeit hadert. Von ihm und durch ihn angestachelt, lernt das Mädchen, nicht nur Lesen und Schreiben beim Pfarrer, sondern auch ihren eigenen Kopf zu benutzen. Die unschuldige Romanze endet, als Maxence seine selbst gewähltes Exil und damit auch sie verlässt. Weitere Verwicklungen des Schicksals sorgen dafür, dass Philippine zu ihrem Onkel nach Paris zieht, und somit in die direkte Nähe der Revolution gerät. Der Onkel ist der Henker von Paris, der (wie ich auch noch aus dem Geschichtsunterricht behalten hatte) in der Folgezeit gut zu tun bekommt ... Einerseits wird das Chaos, das die Revolution begleitet, im Text deutlich. Gegen etwas zu sein ist einfach, aber diesem abgelehnten Modell etwas positives entgegenzusetzen, etwas ganz anderes. Misstrauen, die Umwälzung des Welt- und Glaubensbildes der Menschen, Politik in ihren Anfängen - das alles wird hier geschildert, immer aus der Sicht Philippines und ihres Umfeldes. Ausgeschmückt wird der Roman durch den Erzählstrang der Mutter, die, unzufrieden mit ihrer Situation als Ehefrau eines ungehobelten Verhörvollstreckers, ihrem Leben einen neuen Inhalt gibt, indem sie sich selbst und auch eine Schwester von Philippine, zur Hure macht und später auch weitere Mädchen "aufnimmt". Mein Fazit? Ich bin kein Freund von Erzählungen. Lieber sind mir Romane, die lebendig schildern, mich eintauchen lassen in vergangene Zeiten. Auf der anderen Seite wäre ein solcher Stil bei den gewählten Inhalten von Folter, Vergewaltigung und Hinrichtung vermutlich nicht zu ertragen gewesen. So stehe ich zwischen verschiedenen Eindrücken. Einerseits habe ich neues erfahren über die chaotischen Zustände einer Revolutionszeit, die für mich bisher im Wesentlichen aus einem Datum bestand, dem Sturm der Bastille. Andererseits fiel es mir zwischendrin schwer, weiterzulesen. Das lag einerseits am distanzierten Erzählstil, aber auch an der Anhäufung grausamer reißerischer Details. Mir fehlte die Ausgewogenheit, um das Lesen der Romans als "rundes Erlebnis" zu bezeichnen. Ich weiß nicht, ob ich das Buch ohne die Leserunde beendet hätte. Vor der Recherchearbeit bei einem historischen Roman habe ich größten Respekt und ich habe dazugelernt. Daher die mittlere Wertung.

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  • Super ... intensiv ... lehrreich

    Die Bluthunde von Paris

    roxfour

    05. February 2017 um 22:09

    Philippine - Tochter eines Verhörvollstreckers und Nichte des Henkers von Paris - ist wunderschön. Aufgrund ihres familiären Hintergrundes verbringt sie viele Stunden mit ihrem geliebten Pferd in den Wäldern von Saint-Ouen. In einem Landhaus lernt sie einen jungen Adeligen kennen. In dieser Zeit betreibt ihre Mutter Lea ihr ruchloses Hurengeschäft und macht ihre Tochter Frieda zu einem begehrten Lustobjekt. Irgendwann kommt Philippines Vater durch Zufall hinter das Treiben und verjagt die beiden Frauen. Die abgebrühte Lea findet neue Mittel und Wege um ihr Geschäft weiterhin zu betreiben. Philippine hilft nach dem Weggang ihres Liebsten ihrem Onkel als Schreibkraft und bildet sich in Politik weiter. Während sie zu einer klugen Frau heranreift, findet sie ihren Liebsten wieder. Aber die französische Revolution verlangt von allen ihre Opfer ... Es ist ein tolles Buch, das ich mit Genuss gelesen habe, man muss sich dafür aber auch Zeit nehmen. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die von der Autorin immer wieder gut miteinander verwoben werden. Einzig die vom Ablauf her leider sehr vorhersehbare Liebesgeschichte hat mich dazu bewogen diesem Buch "nur" 4 Sterne zu geben. Der Handlungsstrang mit dem Bordell ist recht brutal geschrieben, aber die damaligen Zeiten waren wohl auch so. Es sind viele historische Informationen in einem Roman verarbeitet worden, dies erfordert gute Konzentration und Zeit, da man nicht viele Kapitel einfach so hintereinander runterlesen kann. Meine Lieblingscharaktere sind eindeutig der Henker von Paris und Großmutter Marthe - er hat einen harten Beruf, aber einen gebildeten, weichen Kern und seine Oma trägt das Herz auf dem rechten Fleck und redet wie ihr der Schnabel gewachsen ist.

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  • Leserunde zu "Die Bluthunde von Paris" von Christina Geiselhart

    Die Bluthunde von Paris

    christinageiselhart

    Habt Ihr nicht auch hin und wieder das Gefühl, vieles von dem was heute so passiert, hat sich schon einmal ähnlich zugetragen?In meinem Roman „Die Bluthunde von Paris“ trefft ihr Idealisten, die eine neue und gerechte Gesellschaft aufbauen wollen,  sich bei der Realisierung nicht einigen können und sich schließlich gegenseitig umbringen. Ihr trefft auf eine junge Frau, die um ihre Liebe kämpfen muss weil sie einen Makel hat und einfachen Verhältnissen entstammt. Und ihr trefft auf eine gerissene Frau, die junge Mädchen zur Prostitution zwingt.In dieser Leserunde werde ich 20 eBooks verlosen! Wahlweise schicke ich euch eine EPUB oder MOBI Datei.Der Roman:  Philippine Sanson,  die Nichte des Henkers von Paris, hat ein schönes Gesicht aber einen Klumpfuß.  Ihr Vater ist Folterer, ihre Mutter Nymphomanin, ihre Schwester verkommt zur Hure. In ihrer Kindheit geschehen so viel grausame Dinge, dass sie sich immer wieder in die Wälder von Saint-Ouen flüchtet.  In einem verfallenen Landhaus entdeckt sie eines Tages Maxence. Sie versorgt ihn mit Lebensmittel und verliebt sich in ihn. Doch da hallt ein Schrei durchs Land: Sturm auf die Bastille! Nieder mit dem Absolutismus! Und Maxence kehrt nach Paris zurück. Während Sansculotten das Land durchstreifen, Louis XVI aufs Schafott steigt, folgt Philippine der Spur ihre Geliebten und gerät hinein in eine blutige Zeit. Wer also Lust auf eine Reise hat in diese zum Teil schreckliche Zeit, den lade ich herzlich ein bei der Leserunde mit zu machen.                  Mehr Infos zum Roman:https://www.facebook.com/christinageiselhartautorin/http://christinageiselhart.de

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    • 364
  • Ein Einblick in die Zeit der französischen Revolution

    Die Bluthunde von Paris

    jawolf35

    01. February 2017 um 22:02

    Die Bluthunde von Paris ist ein Roman wie ich ihn in der Art bisher noch nie gelesen habe . Eine politisch historische Geschichte die mich gleichermaßen geschockt aber auch regelrecht gebannt hat . Eine Geschichte voller Schicksale ,Lügen ,Intriegen ,Gewalt aber auch von Hoffen ,Liebe und Vergeben. Zum Inhalt . Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie ich hier eine kurze Inhaltsangabe abgeben soll ohne zu viel zu verraten ,aber ich Versuch es Mal : Frankreich 1774 ,das Buch erzählt die bewegende Geschichte der jungen Philippine. Geboren als Tochter eines Verhöhrvollstreckers wächst sie als bescheidene Bürgerin unter bescheidenen Verhältnissen auf . Doch als jüngstes Kind ist sie der Augenstern ihrer Mutter den trotz Klumpfuß ist sie mit außergewöhnlicher Schönheit gesegnet und hat so gegenüber ihren Schwestern die auch alle Makel besitzen ,als einzige die Chance vielleicht einen wohlhabenderen Mann kennenzulernen . Um ihr Ziel zu erreichen und Philippine zu bilden und schulen sind ihr alle Mittel recht und so verkauft sie allzubald ihren und den Körper ihrer ältesten Tochter an wohlhabende Männer ... Philippine ahnt von alle dem nichts und trifft eines Tages in einem Haus im Wald einen Jungen Mann der sie durch seine fornehme Art und seinen Intellekt fasziniert ... Zum Buch . Das Buch hat 375 Seiten und ist flüssig zu lesen . Der Schreibstil ist der Zeit entsprechend angepasst teils sehr derb aber auch sehr förmlich ,je nach Stand der Leute . Die ganze Story an sich ist irgendwie total faszinierend und so authentisch geschrieben das ich das Buch kaum weglegen konnte ,obgleich es oft auch sehr anstößig und brutal zuging und einem Teils die Haare regelrecht zu berge standen aufgrund der Geschehnisse der damaligen Zeit . Der zweite wirklich interessante Aspekt ist der andere Teil der Geschichte der einen mitten in die politischen Diskussionen rund um die Französische Revolution reißt ,auch wenn ich mich nicht perfekt mit der Geschichte deren auskenne ,könnte man merken das sich die Autorin scheinbar sehr genau mit diesem Thema beschäftigt hatte und gut recherchiert wurde . Auch wenn ich mich normalerweise nicht sonderlich für diese Thematik interessiere wurde es hier trotzdem geschafft das ich mit Begeisterung der Geschichte gefolgt bin und auch sicherlich noch einiges nebenbei gelernt habe . Meine Meinung  Wer authentische Mittelalterliche Romane mag der sollte sich dieses Buch sicherlich nicht entgehen lassen ,denn obwohl ich lieber einfache und leichte Lektüre bevorzuge könnte mich dieses voll und ganz überzeugen und ich werde es sicherlich auch noch einmal lesen . Von mir ganze 5 Sterne für ein rundum gelungenes Werk 

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  • Historischer Roman mit erstaunlichem Faktenreichtum

    Die Bluthunde von Paris

    Argentumverde

    01. February 2017 um 19:44

    Philippine Sanson, Nichte des Henkers von Paris, ist schön, klug und ein Krüppel. Um dem Elternhaus zu entfliehen - ihre Mutter ist Hure, der Vater königlicher Verhörvollstrecker - reitet sie oft stundenlang durch die Wälder von Saint-Ouen. In einem verfallenen Landhaus mitten im Wald begegnet sie Maxence,  ein junger Revolutionär der sich dort vor den Häschern des Königs versteckt hält. Sie beginnt ihn mit Lebensmitteln zu versorgen und verliebt sich. Bereits das Cover weckt Neugier, die durch den Klappentext noch verstärkt wird. Den Leser erwartet ein historischer Roman gut gewürzt mit Spannung, Gefühlen und vor allen Dingen einer Menge Informationen zur französischen Revolution. Der Schreibstil ist angenehm fließend und gut verständlich, auch wenn die Menge an Fakten teils etwas zu viel des Guten ist. Die Protagonisten sind interessant dargestellt und ziehen den Leser sofort in ihren Bann. Allerdings nicht unbedingt immer im positiven Sinne. Insbesondere Lea, Philippines Mutter stößt ab, sie selbst ist nymphoman veranlagt und bringt auch ihre älteste Tochter Frieda zur Hurerei. Als ihr Mann dahinterkommt und sie rauswirft, eröffnet sie ein Bordell. Und genau hier gibt es einen recht deutlichen Negativfaktor des Buches, denn mit Fortschreiten des Gewerbes und Beschreibung der Prostitution entwickelt das Buch teilweise fast pornographische Züge. Auch die Liebesgeschichte rund um die Hauptprotagonistin weist kleine Schwächen auf, denn das ständige Hin und Her wird auf Dauer einfach ein bisschen viel. Unbedingt hinzuzufügen sind die teils wirklich sehr anschaulichen extrem brutalen Szenen, die definitiv nicht für empfindliche Gemüter geeignet sind. Mein Fazit: Für alle die tief in die Zeit der französischen Revolution eintauchen wollen und nicht allzu empfindlich sind, bietet dieses Buch neben einer Menge Fakten eine spannende und gut zu lesende Geschichte als Verpackung. So ist Geschichte sicherlich um ein Vielfaches interessanter als im Schulunterricht.

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    • 2
  • Die Revolution frisst ihre Kinder....

    Die Bluthunde von Paris

    Tine13

    29. January 2017 um 16:27

    Der historische Roman begleitet die Nichte des Henkers von Paris durch die grausame Zeit der Französischen Revolution.Die arme Philippine hat es nicht leicht. Geboren mit einem Klumpfuß, einem Folterknecht als Vater und einer skrupellosen Hure als Mutter, wächst sie dennoch zu einer klugen und schönen Frau heran. Zufällig trifft sie auf den adeligen Revolutionär Maxence, in den sie sich verliebt. Sie trifft auf Danton, Marat, Robespierre und all die anderen tragischen Figuren dieser Zeit. Während ihr Onkel, der berühmte Henker Charles Sanson alle Hände voll zu tun hat, zittern wir mit Phillipine und ihrem Liebsten um ihre Zukunft! Die Autorin Christina Geiselhart schildert in ihrem historischen Geschichtsroman „Bluthunde von Paris die schonungslose Realität der damaligen Zeit. Die Menschen sind brutal, verräterisch und meist sich selbst der Nächste. Geiselhards Charaktere beeindrucken, entsetzen, überraschen und versetzen den Leser des öfteren in eine Schockstarre. Beeindruckend ist auch das gut recherchierte Hintergrund- und Geschichts-Wissen, das geschickt in die Handlung eingebaut wurde. Sehr lehrreich und informativ, regt dieser Roman zum Nachdenken über die politischen Wendungen und sozialen Missstände dieser Zeit an. Dieser Roman ist nichts für zartbesaitete Gemüter, die auf eine romantische historische Love Story aus sind…..denn es fließt Blut….sehr viel Blut ! Wer keine Angst vor einer schonungslosen Zeitreise hat ist mit diesem Buch gut bedient. Mich hat die Handlung betroffen gemacht, gepackt und hinweggerissen, also absolut spannend ! Über eine Fortsetzung der Geschichte würde ich mich sehr freuen, denn die Zeit von Napoleon ist ja auch nicht gerade langweilig;)

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