Christina Haacke Der Koffer meiner Mutter

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 2 Rezensionen
(6)
(1)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Koffer meiner Mutter“ von Christina Haacke

Ein verstaubter Koffer auf dem Dachboden veranlasst eine junge Frau zu einer Reise, die durch die Vergangenheit direkt in ihre Zukunft führt Krebs kann jeden treffen, unerwartet und unangekündigt. Täglich werden Kinder in Deutschland zu Halb- oder Vollwaisen. Eltern überleben ihre Kinder. Irgendjemand bleibt zurück. Schockiert, ängstlich, orientierungslos. Wie geht man damit um, wenn die Diagnose Krebs wie ein Asteroid auf den Planeten Familie einschlägt? Was ist mit dem, was war? Und wie kann man (weiter-)leben, wenn da jemand stirbt, direkt neben einem? Davon erzählt Christina Haacke in ihrem Roman DER KOFFER MEINER MUTTER. Elli ist 30 Jahre alt. Hat einen Job in einer PR-Agentur, einen Freund namens Holger, eine Tochter namens Emma, einen Kleinwagen und geht regelmäßig zum Pilates. Es ist alles irgendwie sehr nett. Und glatt. Und heil. In Ellis Leben. Doch dann findet sie einen alten Koffer auf dem Dachboden ihrer Großtante. Und Elli weiß, wenn sie diesen Koffer öffnet, wird nichts mehr so sein, wie es war. Denn die Erinnerungen kommen zurück: Elli ist 17 Jahre alt, frisch verliebt und im Dauerzoff mit ihrer Mutter Marlene, als diese an Krebs erkrankt. Einen Vater gibt es nicht wirklich, und auch keine Geschwister. Die Ärzte geben der Mutter noch ein halbes Jahr. Viel zu wenig Zeit, um ein Leben zu leben, aber noch genug, um Abschied zu nehmen. Von Elli. Für Elli. In diesen sechs Monaten lernt Elli ihre Mutter völlig neu kennen. Beide begeben sich auf eine Reise durch die Vergangenheit, überschreiten Grenzen, kämpfen mit ihren Ängsten, mit ihrer Wut, verzweifeln, weinen, schreien, lachen, reden, betrinken sich, beschimpfen sich, halten sich und am Ende fehlt doch etwas. Die Zukunft nämlich. Und ein Happy End. Aber ist das wirklich das Ende? Was ist das, was bleibt? Berührend und eindringlich erzählt Christina Haacke ihre Geschichte abwechselnd aus der Sicht der erwachsenen und der jungen Elli und gewährt uns zudem einen Blick auf Marlenes Gedanken und Gefühle. DER KOFFER MEINER MUTTER ist ein Buch über Liebe, Freundschaft und Familie, über Hilflosigkeit, Mut und Zusammenhalt sowie über die Fragilität und Stärke des Lebens.

Ich hatte mir etwas mehr davon versprochen ...

— lenisvea
lenisvea

Eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Tod. Berührend und miterlebenswert!

— CoH
CoH

Bewegend. Anrührend. Mitreißend! Grandios!

— Haackan
Haackan

Emotionales, nachdenklich machendes Buch, einfühlsam, kühl, traurig, hoffnungsvoll. Ein Buch über das Sterben. Eine Mutter und eine Tochter.

— Buchraettin
Buchraettin

Stöbern in Romane

Wer hier schlief

Auf der Suche nach der verlorenen Frau ist Philipp, nachdem er für sie alles aufgegeben hat. Gut geschriebener Roman mit kleinen Schwächen.

TochterAlice

Die Schule der Nacht

Atmosphärisch, düster und spannend...

Nepomurks

Zeit der Schwalben

Ein Buch, bei dem einem das Herz aufgeht.

Suse33

Drei Tage und ein Leben

Gut!

wandablue

Sonntags in Trondheim

Fortsetzung der "Lügenhaus"-Trilogie: Gut geschriebene, unterhaltsame Familiengeschichte, mit wenig Highlights.

AnTheia

Underground Railroad

Ein zeitloser Kosmos des Schreckens und der himmelschreienden Ungerechtigkeit und ein gelungenes Spiel mit der Geschichte.

LibriHolly

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Anders als erwartet

    Der Koffer meiner Mutter
    Queenelyza

    Queenelyza

    01. August 2015 um 20:38

    Elli ist 30 und hat ein geregeltes Leben mit Freund und Kind und tollem Job. Dann findet sie auf dem Dachboden ihrer Großtante einen alten Koffer ihrer Mutter, die an Krebs gestorben ist, als Elli 17 Jahre alt war. Elli weiß, wenn sie den Koffer öffnet, kommen all die Erinnerungen zurück... Die Stärke dieses Buches ist für mich gleichzeitig seine Schwäche. Ellis Erinnerungen an die Zeit mit ihrer Mutter wird gänzlich unsentimental erzählt und verhindert so peinliche, allzu schwülstige "Ich-werde-bald-Sterben-Momente". Allerdings wirken sowohl die Geschichte als auch die Charaktere durch diese extreme Distanz allzu oft gleichgültig und beliebig. Das macht er schwer, mitzufühlen und lässt den Leser nur allzu oft ratlos und relativ emotionslos auf der Strecke. Schade, dass dieser Spagat hier nicht wirklich gelungen ist. Was mir trotzdem gut gefallen hat, waren die Rückblenden in Ellis Teenagerzeit. Die waren richtig gut und authentisch, und bewirkten, dass ich mich selbst ganz oft an meine eigene Jugendzeit erinnert habe. Die erste Liebe, Freundschaften und überbordene Emotionen - das kennt wohl jeder noch. Und irgendwie wirkt das Buch durch diese Rückblenden auch oft eher wie ein Coming-Of-Age-Roman als wie eine Geschichte über Krankheit und Tod. Da passen der Klappentext und das Buch in meinen Augen nicht so ganz zusammen. Dennoch war das Buch gut zu lesen, wenngleich ich es mir ein wenig bewegender gewünscht hätte. Aber so bleibt leider nur das Gefühl, eine durchschnittliche Geschichte ohne großen Wiedererkennungswert gelesen zu haben.

    Mehr
  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

    Mehr
    • 4789
  • Der Koffer meiner Mutter

    Der Koffer meiner Mutter
    lenisvea

    lenisvea

    14. February 2015 um 10:52

    Kurzbeschreibung: Ein verstaubter Koffer auf dem Dachboden veranlasst eine junge Frau zu einer Reise, die durch die Vergangenheit direkt in ihre Zukunft führt. Krebs kann jeden treffen, unerwartet und unangekündigt. Täglich werden Kinder in Deutschland zu Halb- oder Vollwaisen. Eltern überleben ihre Kinder. Irgendjemand bleibt zurück. Schockiert, ängstlich, orientierungslos. Wie geht man damit um, wenn die Diagnose Krebs wie ein Asteroid auf den Planeten Familie einschlägt? Was ist mit dem, was war? Und wie kann man (weiter-)leben, wenn da jemand stirbt, direkt neben einem? Davon erzählt Christina Haacke in ihrem Roman DER KOFFER MEINER MUTTER. Elli ist 30 Jahre alt. Hat einen Job in einer PR-Agentur, einen Freund namens Holger, eine Tochter namens Emma, einen Kleinwagen und geht regelmäßig zum Pilates. Es ist alles irgendwie sehr nett. Und glatt. Und heil. In Ellis Leben. Doch dann findet sie einen alten Koffer auf dem Dachboden ihrer Großtante. Und Elli weiß, wenn sie diesen Koffer öffnet, wird nichts mehr so sein, wie es war. Denn die Erinnerungen kommen zurück: Elli ist 17 Jahre alt, frisch verliebt und im Dauerzoff mit ihrer Mutter Marlene, als diese an Krebs erkrankt. Einen Vater gibt es nicht wirklich, und auch keine Geschwister. Die Ärzte geben der Mutter noch ein halbes Jahr. Viel zu wenig Zeit, um ein Leben zu leben, aber noch genug, um Abschied zu nehmen. Von Elli. Für Elli. In diesen sechs Monaten lernt Elli ihre Mutter völlig neu kennen. Beide begeben sich auf eine Reise durch die Vergangenheit, überschreiten Grenzen, kämpfen mit ihren Ängsten, mit ihrer Wut, verzweifeln, weinen, schreien, lachen, reden, betrinken sich, beschimpfen sich, halten sich und am Ende fehlt doch etwas. Die Zukunft nämlich. Und ein Happy End. Aber ist das wirklich das Ende? Was ist das, was bleibt? Berührend und eindringlich erzählt Christina Haacke ihre Geschichte abwechselnd aus der Sicht der erwachsenen und der jungen Elli und gewährt uns zudem einen Blick auf Marlenes Gedanken und Gefühle. DER KOFFER MEINER MUTTER ist ein Buch über Liebe, Freundschaft und Familie, über Hilflosigkeit, Mut und Zusammenhalt sowie über die Fragilität und Stärke des Lebens. Meine Meinung: Ich habe dieses Buch beim Stöbern in einer Buchhandlung gefunden und es hatte mich gleich total angesprochen, da ich meine Mutter ja leider auch schon vor 15 Jahren an den Krebs verloren habe (meinen Vater leider zur gleichen Zeit auch). Ich hatte daher große Erwartungen in das Buch gesetzt.  Leider haben sich meine Erwartungen nicht so erfüllt. Anfangs hat mir das Buch sehr gefallen, aber je weiter ich im Buch ankam, um so mehr passte auch der Titel des Buches nicht mehr. Ich hatte aufgrund des Klappentextes gedacht, dass es um die Hinterlassenschaft der Mutter geht, dem Koffer halt. Es wurde aber eigentlich nur die Geschichte zwischen Mutter und Tochter erzählt, der Koffer hat eine ganz kleine Nebenrolle gespielt, es wurde nicht einmal gelüftet, was es mit dem Koffer auf sich hat.  Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen, die Spannung konnte aber nicht gehalten werden, ich musste mich anhalten, weiterzulesen, das ist mir schon seit langem nicht mehr passiert.  Daher kann ich dem Buch leider nur 3,5 Sterne geben.

    Mehr