Christina Hachfeld-Tapukai

 3.6 Sterne bei 28 Bewertungen

Alle Bücher von Christina Hachfeld-Tapukai

Mit der Liebe einer Löwin

Mit der Liebe einer Löwin

 (25)
Erschienen am 13.06.2006
Der Himmel über Maralal

Der Himmel über Maralal

 (3)
Erschienen am 13.04.2011

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Rezension zu "Mit der Liebe einer Löwin" von Christina Hachfeld-Tapukai

Afrika
Minjevor einem Jahr

"Mit der Liebe einer Löwin" von Christina Hachfeld Tapukai erschien 2004 bei Weltbild.

Inhalt
In diesem Buch schildert die Autorin ihr Zusammenleben mit einem Samburu Krieger. Es geht um die Höhen und Tiefen, die Besonderheiten. Hierbei wird nichts beschönigt.

Meinung
Das Buch ist für mich zuallererst: eindrucksvoll. Die Autorin lässt sich durch ihre Liebe auf ein sehr großes Wagnis ein. Sie geht mit dem Samburu Krieger nicht nach Deutschland, sondern zieht zu ihm. D.h. sie muss auf sehr vieles verzichten, was sie aus der westlichen Welt gewohnt ist: Toilette, tägliches Haarewaschen, einkaufen bei Aldi- all das hat sie nicht mehr. Und die Autorin lernt den Glauben und die Zeremonien der Samburu kennen und lernt, sich an sie zu gewöhnen. Hat so eine Liebe Bestand? Lasst Euch überraschen!
Auch schwierige Themen, wie die Beschneidung der Frau, beschreibt Chr. Hachfeld.
Auch die dunklen Seiten beschreibt sie und lässt uns an sehr persönlichen Momenten ihres Lebens teilnehmen.

Fazit
Ein sehr persönliches und eindrucksvolles Buch.

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Rezension zu "Der Himmel über Maralal" von Christina Hachfeld-Tapukai

Gute Fortsetzung von „Mit der Liebe einer Löwin“
peedeevor 4 Jahren

Die Autorin aus Deutschland war verwitwet und ging vor vielen Jahren nach Afrika, verlor ihr Herz an einen Samburu-Krieger und blieb. Ihre zwei Söhne blieben in Deutschland. Das Buch ist die Fortsetzung von „Mit der Liebe einer Löwin“, was ungefähr 10 Jahre abdeckte.

Im letzten Buch wurde bereits im Nachwort geschrieben, dass sie Pflegekinder hätten, und so hoffte ich, dass im zweiten Buch erwähnt wird, wie und wieso die Familie zu diesen Pflegekindern kam – leider vergeblich.

Ein Thema, das sowohl im ersten Band als auch hier immer wieder vorkommt, ist das „liebe“ Geld. Die grosse Familie von Lpetati hat fast kein Geld und so bezahlt Christine immer wieder für sehr viele Dinge, seien es Kleider, Medizin, Ziegen, Kühe etc. – nicht nur für die eigene Familie. Doch auch Christine hat nicht unendlich Geld und es macht ihr zu schaffen, dass sie auch mal nein sagen muss.

Ich vergebe 4 Sterne. Was mir für den fünften Stern fehlt, ist – wie schon im ersten Buch – der Einbezug der Familie in Deutschland. Mich hätte eben interessiert, was ihr Vater, ihre Söhne und Freunde aus Deutschland zu ihrem Leben in Kenia sagen. Obwohl das Buch natürlich über ihr Leben in Afrika berichtet, gehört Deutschland ja nach wie vor dazu. Es wäre schön gewesen, auf ein paar Seiten auf diese Punkte einzugehen. Schön sind die beiden Fotos im Buch.

Das Leben in Christines Dorf scheint (zumindest aus meinen Augen) sehr entbehrungsreich, aber trotzdem ist es genau das Leben, das sie führen will. Für mich unvorstellbar – ich hätte zu viel Angst und wäre zu wenig kompromissbereit.

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peedees avatar

Rezension zu "Mit der Liebe einer Löwin" von Christina Hachfeld-Tapukai

Eine Frau folgt ihrem Herzen nach Afrika
peedeevor 4 Jahren

Wahnsinn, wie eine Frau, die in Deutschland aufgewachsen ist, ihr altes Leben eintauscht – aus Liebe zu Afrika, aus Liebe zu ihrem Samburu-Krieger!

Beziehungen sind ja immer komplex, auch dann, wenn beide Partner aus dem gleichen Kulturkreis kommen – hier prallen jedoch wirklich Welten aufeinander! Die beiden lieben sich, das scheint klar, aber schliesslich sind sie ja nicht alleine auf der Welt, sondern haben ihre Familien, Freunde, Kultur, Traditionen, eigene und fremde Erwartungen an das zu führende Leben. Und natürlich ist nicht die ganze Zeit „Friede, Freude, Eierkuchen“, sondern es gibt viele Hürden zu meistern.

Was mir gefehlt hat, waren Zeitangaben. Ich wusste nicht recht, über wie viel Zeit sich gewisse Dinge abspielten. Erst sehr spät wurde mal kurz erwähnt, dass die Zeit der Trennung (bzw. die Zeit mit Binki) zwei, beinahe drei Jahre dauerte. Und erst im Nachwort – was ich im Allgemeinen ja auch wirklich erst am Schluss lese – stand dann, dass das ganze Buch sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt. Des Weiteren war schade, dass so gut wie nichts über die „Daheimgebliebenen“ (Söhne, Vater, Freunde) erzählt wurde, d.h. wie sie das neue Leben der Autorin miterlebt haben. Ein paar Fotos und Pläne wären schön gewesen.

Alles in allem ein schönes Buch über Liebe, Mut, Abenteuer. Wie ich soeben gesehen habe, gibt es eine Fortsetzung – ich freue mich schon!

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